CH372221A - Gerät zur Anzeige der Änderung der Relation zwischen Innendruck und Belastung von Fahrzeugreifen - Google Patents

Gerät zur Anzeige der Änderung der Relation zwischen Innendruck und Belastung von Fahrzeugreifen

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Publication number
CH372221A
CH372221A CH7492759A CH7492759A CH372221A CH 372221 A CH372221 A CH 372221A CH 7492759 A CH7492759 A CH 7492759A CH 7492759 A CH7492759 A CH 7492759A CH 372221 A CH372221 A CH 372221A
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CH
Switzerland
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tire
housing
load
support member
switches
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Application number
CH7492759A
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English (en)
Inventor
Willinger Raimund
Original Assignee
Thaler Michael
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Publication date
Application filed by Thaler Michael filed Critical Thaler Michael
Publication of CH372221A publication Critical patent/CH372221A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C23/00Devices for measuring, signalling, controlling, or distributing tyre pressure or temperature, specially adapted for mounting on vehicles; Arrangement of tyre inflating devices on vehicles, e.g. of pumps or of tanks; Tyre cooling arrangements
    • B60C23/06Signalling devices actuated by deformation of the tyre, e.g. tyre mounted deformation sensors or indirect determination of tyre deformation based on wheel speed, wheel-centre to ground distance or inclination of wheel axle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


  Gerät zur Anzeige der Änderung der     Relation    zwischen     Innendruck     und Belastung von     Fahrzeugreifen            Gegenstand    der     Erfindung    ist ein Gerät zur An  zeige der Änderung der Relation zwischen Innen  druck und Belastung von     Fahrzeugreifen,    das ein  festes und ein in seinem Gehäuse     beweglich    angeord  netes     Abstützorgan    aufweist, die beide     mittels    eines  schmiegsamen,

   aber     nicht    dehnbaren     Tastbandes     verbunden sind und gegen die     Reifenwand    in der       Walkzone    zwecks     Abtastung    der     Reifenverformung     zur Bestimmung der Relationsänderung     angelegt          werden.     



  Die bisher bekannten Geräte dieser Art waren  mit einer     Messuhr        ausgestattet,    die ausser der An  zeige des Reifendruckes auch eine Bestimmung der  Reifenbelastung     ermöglichen.    Die     Erfahrungen    mit  diesen Geräten in der Praxis haben jedoch ergeben,  dass den Kraftfahrer mehr interessiert, ob er mit  einem in der     Walkzone    stark     deformierten        Reifen     noch fahren darf oder     nicht.     



  Für jede     Reifengrösse    gelten     verschiedene    paar  weise     zusammengehörige    Werte der Belastung und  des Innendruckes.     Desgleichen    gibt es     bei    jeder     Rei-          fengrösse    eine höchstzulässige     Eindrückung    (Verfor  mung) in der Belastungszone     (Walkzone).     



  Nur bei zulässigem     Luftdruck    und     zulässiger    Be  lastung kann der Luftreifen mit der     höchstzulässigen     Fahrgeschwindigkeit     gefahren,    werden.  



  Bei Unterdruck oder Überbelastung oder     Unter-          druck    und Überbelastung isst die     Eindrückung    des  Luftreifens in der     Belastungszone    grösser als zuläs  sig. In diesem Falle     sinkt    die     Reifenkistung    durch  übermässige     Walkarbeit.        Ebenso    sinken     auch    die       Seitenführungskraft    und die     Fahrsicherheit        des    Fahr  zeuges.  



  Es muss     demnach        die        richtige        vorgeschriebene     Relation     zwischen    Innendruck und     Belastung    des  Reifens bestehen, damit er mit     höchster    Geschwin-         digkeit    gefahren werden     darf.    Ist dagegen im Reifen  eine     unrichtige    Relation von     Innendruck    und Be  lastung vorhanden, so herrscht Gefahr für das Fahr  zeug.  



       Mit    dem     erfindungsgemässen    Gerät sollen die       Eindrücke    in der     Belastungszone    des     Luftreifens     festgestellt und die     Fahrzustände        eines        Fahrzeugrei-          fens    angezeigt werden.  



  Erfindungsgemäss     schaltet        das        bewegliche    Ab  stützorgan mittels eines     Schaltorganes    durch     seine     bei der     Abtastung    bewirkte     Verstellbewegung    je       einen    von     mindestens        zwei    im     Gehäuse    angeord  neten     elektrischen    Stromkreisen     mit        Signaleinrich-          tungen,

      die je     nach        ihrer    Schaltung die     richtige    oder  unrichtige Relation     zwischen        Innendruck    und Be  lastung für die     Fahrbereitschaft    des     Fahrzeugreifens     anzeigen. Das     bewegliche        Abstützorgan    ist zweck  mässig mit einem     elektrischen        Schaltorgan    gekuppelt,  das elektrische Stromkreise mit     optischen    Signalein  richtungen schaltet.  



  Das bewegliche     Abstützorgan    ist     vorteilhaft    über  eine von aussen lösbare und unter Federdruck ste  hende Kupplung mit     einem        Schalthebel    als Schalt  organ verbunden, der von einer Feder im entkup  pelten Zustand in     seine    Ausgangslage     geführt    und in       der    getasteten Stellung von der Kupplungsfeder       fixiert    wird.

   Der     Schalthebel        schliesst        zweckmässig     die Stromkreise über     Kontaktschienen,    die auf     einer          gemeinsamen,        verstellbaren.    Platte vorgesehen     sind.     



  Die     Kontaktschienen        können    so ausgelegt     sein,     dass der vom     beweglichen        Abstützorgan    verstellbare       Schalthebel    den     Bereich        der        Reifenabtastung    mit zu  lässiger Relation zwischen     Reifeninnendruck    und       Belastung    über     ein        Signalorgan.,    z.

   B.     eine        grüne          elektrische    Glühlampe,     durch        eine        Kontaktschiene     und den     Bereich        der        Abtastuug    mit     unrichtiger    Rela-           tion    über ein     anderes        Signalorgan,    z.

   B. eine rote       elektrische        Glühlampe,        durch        eine    zweite, im ver  längerten     Schwenkbereich    der ersten angeordnete       Kontaktschiene        schaltet.    Es     leuchtet        dann    beim An  legen des Gerätes an die     Walkzone    bei richtiger Re  lation die     grüne    Lampe auf und zeigt die     Fahrbereit-          schaft    des     Reäfens    an.

   Leuchtet hingegen bei der  gleichen Handhabung die rote Lampe auf, so herrscht  unrichtige     Relation    im     Reifen    zwischen dessen Innen  druck und     Belastung    und das     Weiterfahren    erfolgt  unter Gefahr.  



       Vorteilhaft        sind    die Stromkreise von einer im  Gerät angeordneten Batterie     gespeist    und von einem       gemeinsamen    Tastenschalter     geschlossen,    so dass erst  nach dem Betätigen dieses     Schalters    der Stromkreis       geschlossen    ist.  



  Eine lösbare Kupplung zwischen     beweglichem          Abstützorgan    und Schalthebel kann die     Justierung     des Gerätes für verschiedene     Reifentypen        einer        be-          stimmten    Grösse     gestatten,    und zwar     in    der Weise,  dass vor dem     Messvorgang    in der     Walkzone    das Ge  rät an den Reifen ausserhalb der     Walkzone    wie beim  späteren     Messvorgang    angelegt wird, wobei die  Kupplung gelöst wird,

       wodurch        in.        dieser    Lage des       Tas:tbandes    der Schalthebel infolge     seiner        Federung     in die Ausgangslage zurückkehrt, worauf     die    Kupp  lung - vorzugsweise eine Reibungskupplung - wie  der geschlossen wird.

       Beim    nachfolgenden     Messvor-          gang    in der     Walkzone        wird    durch diese     Justierung     die     Reifendeformation,    die stets ein Gradmesser der       Relation        zwischen,        Innendruck    und Belastung ist,  vom     Tastband    im     richtigen        Verhältnis    zum vollen       Reifenprofil        erfasst,    so dass     ein,

          einwandfreies        Mess-          ergebnis    bei jeder     Reifentype        erzielt    wird.  



       Selbstverständlich        könnte    das Gerät statt mit  einer zweistufigen auch     mit    einer drei- oder mehr  stufigen     Signaleinrichtung    versehen sein. So könnte  z.

   B. grünes, gelbes und rotes Licht geschaltet wer  den, wobei grünes Licht die richtige     Relation    zwi  schen     Reifeninnendruck    und Belastung und volle       Fahrbereitschaft    anzeigt, gelbes Licht vor weiterer       Belastung    und Erhöhung der Dauergeschwindigkeit       warnt    und     rotes    Licht das Absinken des Reifeninnen  druckes oder/und zu hohe Belastung     signalisiert,     damit die Fahrt in diesem     Reifenzustand        nicht    fort  gesetzt wird.

   Als     viertes        Signallicht    könnte     ein    gelbes       Lämpchen    vor dem     grünen        vorgesehen        sein,    das eine       Unterbelastung    bzw.

   zu hohen     Druck    anzeigt, in wel  chem Zustand     der        Reifen        eäne    zu geringe     Bodenauf-          standfläche    und damit geringe Bodenhaftung besitzt,  bei der also in gerader Fahrt     eine    hohe Geschwindig  keit wohl zulässig ist, aber in Kurven oder bei Seiten  wind der Wagen aus der Fahrbahn     leicht        ausbricht.     



  In der     Zeichnung    ist     ein        Ausführungsbeispiel    der  Erfindung     veranschaulicht,    und zwar zeigen       Fig.    1 das Gerät     in        Vorderansicht    und       Fig.    2 in     Seitenansicht.     



       Fig.    3     ist    ein     Schnitt    nach der     Linie        III-III    der       Fig.    4 und         Fig.    4     ein    Schnitt nach der Linie     IV-IV    der       Fig.    3.  



       Fig.    5 zeigt ein Detail im     Schnitt    nach der     Linie          V-V    der     Fig.    3 und       Fig.    6 ein Detail in     abgeänderter    Ausführung.  Die vorgezogene     Seitenkante    1 des Gehäuses 2  bildet das feste     Abstützorgan,    das beim Messvor  gang gegen die Seitenwand des Reifens und die  Aussenkante der Radfelge angelegt wird.

   Mit 3 ist  ein schwenkbares     Abs:tützorgan    bezeichnet, an des  sen freiem Ende     beweglich    das     Tastband    4     befestigt     ist, welches zum     Abstützorgan    1.     gespannt    ist und  aus einem schmiegsamen, aber     nicht        dehnbaren     Stahlband besteht. Im Bodenteil 2a des Gehäuses 2  sind zwei Fenster 5 und 6 vorgesehen, durch welche  das     Aufleuchten    der verschiedenfarbigen elektrischen  Glühlampen sichtbar ist, und zwar durch das Fen  ster 5 eine mit grünem und durch das Fenster 6  eine mit rotem Licht.

   Das Gehäuse 2     weist    zwei  durch eine Wand 7 getrennte Abteile auf, und zwar  sind im Abteil 2b die elektrische Batterie B und im  Abteil 2c der Mechanismus und die elektrische Ein  richtung versorgt, die am Deckel 2d des Gehäuses 2  befestigt sind. Am Gehäuse 2 ist noch die     Druck-          taste    8 zum Lösen der Kupplung zwischen dem  schwenkbaren     Abstützorga-n    3 und dem Schalthebel  10 und eine     Drucktaste    9 zum     Schliessen    des Strom  kreises vorgesehen.

   Ferner ist auf der Gehäusewand  2e im Bereiche des festen     Abstützorganes    1 eine  Tasche 11 zum lösbaren Befestigen eines zusätz  lichen     Abstützorganes    12 vorgesehen, das zur Ver  längerung des     Tastbereiches    bei grösseren Reifen  typen dient, so dass das Gerät auf eine bestimmte       Reifengrösse    nicht beschränkt, sondern     vielseitig    ver  wendbar ist. Das Abteil 2b ist durch einen gesonder  ten Deckel 2f zum     Auswechseln    der Batterie B ver  schlossen.  



  Im Gehäuse 2 sind auf einer Konsole 15 das       Abstützorgan    3 und der Schalthebel 10 gelagert,  wobei zwischen beiden Teilen ein Reibbelag 16 vor  gesehen ist. Über die     Drucktaste    8 und den Sperring  17 wird von der sich gegen den Gehäuseboden 2a  abstützenden Feder 18 ein     Druck    auf die Lagerteile  des     Abstützorganes    3 und des Schalthebels 10 ausge  übt, wodurch     diese    beiden infolge Reibungsschlusses  verbunden sind, so dass der Schalthebel 10 dem Ab  stützorgan 3, ohne zu     rutschen,    in     seiner    Bewegung  folgt und die     Schaltvorgänge    steuert.

   Wird auf die  Taste 8 gedrückt und dadurch das     Abstützorgan    3  vom Druck der Feder 18 entlastet, so     kehrt    der       Schalthebel    10 durch die     an    der Konsole 15 be  festigte     Rückführfeder    19     in    seine Ausgangslage zu  rück,     in    der er     mit    einem Anschlagstift 20 gegen die  Gehäusewand anschlägt. Das     Abstützorgan    3 wird in  diesem Zustand der Kupplung von der     Steifigkeit    des       Tastbandes    4 in seine Ausgangslage zurückgeführt.  



  Auf einem im Gehäuse 2 vorgesehenen Sockel  21 ist mit der Schraube 23 eine Platte 22 verstellbar  befestigt, welche die     Kontaktschienen   <B>25,26</B>     aufweist,     über welche der Schalthebel 10 mit seiner am Ende      befestigten Kontaktfahne 27     (Fig.    5) die     Stromkreise     der     Signaleinrichtungen    schaltet.

   Durch die Verstell  barkeit der Platte 22     mit    den Kontaktschienen 25  und 26 kann der     Übergangspunkt    (Ende     der        einen     und Anfang der anderen     Kontaktschiene)    von einer  auf die andere     Signalisierung    geändert werden, so  dass auch in dieser     Hinsicht    das Gerät     jusderbar        ist.     



  Die Kontaktschienen 25', 26'     können    gemäss       Fig.    6 aus abgebogenen und biegsamen Bändern oder  Drähten bestehen, die am Sockel 21     befestigt    sind  und     deren        isolierte    gemeinsame     Stosstelle    24 an       ihrer    Längsrichtung zwecks     einfacher    und     präziser     Einstellung des Gerätes     justierbar    ist, und zwar     in          einfacher    Weise     dadurch,

      dass     die    Stosstelle 24 auf  einem     Isolierplättchen    38 vorgesehen ist, das mit der       Schraube    23     befestigt    und dank dem     Schlitz    38a  verstellbar     ist.     



  Weiters könnte jede Stromschiene zu ihrer     Justie-          rung    auf einem     getrennt    verstell- und fixierbaren  Plättchen angeordnet     sein.     



  Auf einer am Deckel     2d    geklebten Schaumkunst  stoffleiste 30 sind unterhalb der Fenster 5, 6 die  elektrischen     Signaleinrichtungen        befestigt,    und zwar  das mit grünem Licht     aufleuchtende    Lämpchen 31,       welches    in den Stromkreis der     Kontaktschiene    25  geschaltet ist, und     das.    rote Lämpchen 32, das im  Stromkreis der     Kontaktschiene    26     liegt.    Die beiden  Stromkreise sind über den von der Drucktaste 9 be  tätigten Tastenschalter 33 zu     schliessen,

      wobei der  Strom vom Batteriepol     B1    über die     Leitung    35, den  Tastenschalter 33, die Leitung 36, durch ein     Uämp-          chen    31 bzw. 32, durch die Kontaktschiene 25 bzw.  26, den Schalthebel 10 und die Gehäusemasse zum  zweiten Batteriepol     B2        fliesst.     



  Die Messmethode mit dem Gerät ist folgende..  Das Gerät wird vorerst ausserhalb der     Walkzone    mit  den beiden     Abstützorganen    1, 3 und dem     Tastband     4 gegen die     Seitenwand    des     Reifens    gelegt, wobei  sich das     Abstützorgan    1 gegen den äusseren Felgen  rand abstützt und das Band in     radialer        Richtung     zum Reifen liegt. Hierauf wird die     Kupplung        mittels     der Drucktaste 8 gelüftet, wodurch der Schalthebel  10 mit seinem     Anschlagstift    20 gegen das Gehäuse  zu liegen kommt.

   Nach dem     Schliessen    der Kupplung  ist das Gerät für diesen Reifen     adjustiert    und     mess-          bereit.    Nun wird das Gerät in     gleicher    Weise wie  vorstehend beschrieben in der     Walkzone    gegen den  Reifen gelegt, wobei     durch    die Reifendeformation  das     Abstützorgan    eine Bewegung in der     Richtung     des Pfeiles p ausführt und den Schalthebel 10 ver  dreht, der von seiner     den    Strom     unterbrechenden          Endlage        (Fig.    5)

   je     nach    dem Grad     seiner    Verdre  hung die Stromschiene 25 oder 26     in    den Stromkreis  schaltet. Da Kupplungsfeder 18 stärker als die Rück  führfeder 19 ist, wird in     dieser    Lage der     Schalthebel     samt     Abstützorgan    3 fixiert, so dass das Gerät vom  Reifen abgenommen werden kann. Durch das     Drük-          ken    auf die Taste 9 wird der Stromkreis geschlossen  und das geschaltete Lämpchen leuchtet auf und weist  auf den Zustand des     Reifens    hin.

   Wie bereits be-    schrieben, zeigt das     Aufleuchten    des grünen Lichtes  auf die     richtige    und     des    roten     Lichtes    auf     die        un-          richtige        Relation        zwischen        Reifeninnendruck    und  Belastung hin, da im ersteren Fall die     Deformation     des Reifens in der     Walkzone        gering    ist und das Ab  stützorgan sich nur     wenig    verdreht,

   wogegen bei  geringem Reifendruck die     Deformation    und damit  die Verdrehung     des        Abstützorganes    3 gross ist, so  dass im ersteren Fall der     Schalthebel    auf die Kontakt  schiene 25 und im zweiten Fall auf die Kontakt  schiene 26 zu liegen kommt.  



  Der     Tastenschalter    33 könnte     in        Wegfall    kom  men, wodurch beim     Anlegen    des Gerätes in der       Walkzone    unmittelbar     eine    Anzeige erfolgen würde.

    Der Tastenschalter 33     schützt    aber die     Batterie    B  vor     unerwünschtem        Stromverbrauch,    so dass das Ge  rät mit verstelltem     Schalthebel    aufbewahrt werden       kann.        Weiters    können statt der     elektrischen        Lämpchen     als     Signaleinrichtung        auch    für     diese        elektro-akusd-          sche        Zeichen    verwendet werden,

   die mit optischen  Zeichen     kombiniert        sein    können.     Vorteilhaft    können  die Fenster 5 und 6 statt im     Bodenteil    2a auch     in     der     Gehäus.eseitenwand    2e neben der Tasche 11 vor  gesehen und die Lämpchen 31, 32 im     Gehäuse    so  versetzt angeordnet sein, dass beim Anlegen des Ge  rätes in der     Walkzone    die     Signalfenster    ,nach oben  gerichtet     sind.     



  Wie bereits dargelegt wurde, führt ein schmieg  sames,     nicht        dehnbares,    aber     elastisches.        Tastband    4  das     bewegliche        Abstützorgan    3     nach    dem Lössen der  Kupplung in seine     Ausgangssage    zurück.

       Wird    ein       unelastisches        Tastband        verwendet,    so wird der Schalt  hebel zur     Rückführung    in seine Ausgangslage zusätz  lich     gefedert.       Das bewegliche     Abstützorgan    kann, ausser wie  dargestellt     schwenkbar,    auch     zusätzlich        verschiebbar     oder nur verschiebbar bzw.     auch    nach     einer    Kurve       geführt    sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zur Anzeige der Änderung der Relation zwischen Innendruck und Belastung von Fahrzeug- reifen, das ein festes und ein in seinem Gehäuse beweglich angeordnetes Abstützorgan aufweist, die beide mittels eines schmiegsamen,
    aber nicht dehn baren Tastbandes verbunden sind und gegen die Reifenwand in der Walkzone zwecks Abtastung der Reifenverformung zur Bestimmung der Relations änderung angelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Abstützorgan (3)
    durch seine bei der Abtastung bewirkte Verstellbewegung je einen von mindestens zwei im Gehäuse (2) angeordL- neten elektrischen Stromkreisen mit Signaleinrich- tungen mittels eines Schaltorganes schaltet,
    wobei die Signaleinrichtungen je nach ihrer Schaltung die richtige oder unrichtige Relation, zwischen Innen- druck und Belastung für die Fahrbereitschaft des Fahrzeugreifens anzeigen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das bewegliche Abstützorgan (3) mit einem elektrischen Schaltorgan gekuppelt äst, das elektrische Stromkreise mit optischen Signaleinrich- tungen schaltet. 2.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Ab stützorgan (3) über eine von aussen lösbare und un ter Federdruck stehende Kupplung mit einem Schalt- hebel (10) als Schaltorgan verbunden ist, der von einer Feder (19) im entkuppelten Zustand in seine Ausgangslage geführt und in. der getasteten Stellung von der Kupplungsfeder (18) fixiert wird. 3.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schalthebel (10) die Stromkreise über Kontaktschienen (25, 26) schaltet, die auf einer gemeinsamen, verstellbaren Platte (22) vorgesehen sind. 4.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Schalthebel (10) die Stromkreise über Kontaktschienen (25', 26') schaltet, die aus biegsamen Bändern oder Drahten bestehen, die an ihrer isolierten gemeinsamen Stosstelle (24) in ihrer Längsrichtung zwecks einfacher und präziser Ein stellung des Gerätes justierbar sind. 5.
    Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schalthebel (10) die Stromkreise über Kontaktschienen schaltet, die jede getrennt ver stell- und fixierbar angeordnet sind. 6.
    Gerät nach Patentanspruch und den Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Stromkreis eine Glühlampe (31 bzw. 32) zwischengeschaltet ist, die jede in einem andersfar bigen Licht zur Anzeige der Grösse der Relation von Reifeninnendruck und Belastung aufleuchtet. 7.
    Gerät nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis. 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Signaleinrichtungen auf einer Schaumkunststoffunter- lage (30) elastisch nachgiebig im Gehäuse befestigt sind. B.
    Gerät nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromkreise vom einer im Gehäuse (2) angeordneten Batterie (B) gespeist und von einem gemeinsamen Tastenschalter (33) an Spannung gelegt sind. 9.
    Gerät nach Patentanspruch und den Unteran sprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des festen Abstützorganes (1) am oder im Gehäuse (2) ein Steckorgan zur lösbaren Befestigung eines zusätzlichen Abstützorganes (12) für das Ab tasten von Reifen grösserer Typen angeordnet ist. 10. Gerät nach Patentanspruch und dem Unter ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das feste Abstützorgan (11) als vorgezogene Kante des Gerätegehäuses (2) ausgebildet ist.
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