CH372226A - Griff, insbesondere für Tür- und Fensterflügel, und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Griff, insbesondere für Tür- und Fensterflügel, und Verfahren zu dessen Herstellung

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CH372226A
CH372226A CH7562659A CH7562659A CH372226A CH 372226 A CH372226 A CH 372226A CH 7562659 A CH7562659 A CH 7562659A CH 7562659 A CH7562659 A CH 7562659A CH 372226 A CH372226 A CH 372226A
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CH7562659A
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Heusser Max
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Heusser Max
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B1/00—Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
    • E05B1/04—Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings with inner rigid member and outer cover or covers

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  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


  Griff, insbesondere für Tür- und Fensterflügel, und Verfahren zu dessen Herstellung    Griffe aus Kunststoff, wie     Phenolharzen,    insbe  sondere<B> </B> Bakelit<B> </B> (eingetragene Marke), sind wegen  ihrer wärmeisolierenden Eigenschaft beliebt, wäh  rend Metallgriffe wegen ihrer hohen Widerstands  fähigkeit den ersteren vorgezogen werden und trotz  ihrer     kältenden    Eigenschaft sich von den weniger  dauerhaften Kunststoffgriffen nicht verdrängen las  sen.  



  In neuerer Zeit sind auch Metallgriffe mit Kunst  stoffüberzug bekannt geworden. Durch einen sol  chen Überzug wird ein     Metallgriff    nach bisherigen  Verfahren erheblich verteuert, da für den Überzug  ein Kunststofflack verwendet wird, der in mehreren  dünnen Schichten nacheinander im Spritz- oder  Streichverfahren aufgetragen werden musste.  



  Ferner kennt man das Anbringen von Kunststoff  auf Metallgriffen durch überziehen oder im Tauch  verfahren. Diesen haftet der Nachteil an, dass eine  eigentliche innige Verbindung zwischen     Metallgriff     und     Kunststoff-überzug    fehlt, letzterer also     gewis-          sermassen    lose aufliegt, was leicht zu Schwellungen  und Deformationen desselben führt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen  Griff, insbesondere für Türen, Fenster, Möbelstücke       usw.    Erfindungsgemäss zeichnet sich derselbe da  durch aus, dass auf dem aus Metall bestehenden  Griffkörper ein mit diesem verbundener Überzug aus  thermoplastischem Kunststoff angeordnet ist.  



  Den Griff stellt man in der Weise her, dass man  den erwärmten metallischen Griffkörper in eine  zähflüssige, thermoplastische Kunststoffmasse taucht,  langsam herauszieht, zur     Gelierung    auf eine höhere  Temperatur erhitzt und abkühlt, wodurch der  Kunststoff erhärtet.  



  Der erfindungsgemässe Griff kommt kaum teurer  zu stehen wie der bisher übliche, korrosionsbestän  dige Metallgriff, der erst nach einer teuren Ober-         flächenbehandlung    verwendbar ist. Für den     Isolier-          griff    sind Griffkörper aus Eisen oder Leichtmetall,  auf welchen ohne jegliche Oberflächenbearbeitung  der Überzug angebracht werden kann, besonders  vorteilhaft.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus  führungsform des Erfindungsgegenstandes darge  stellt, und zwar ist der Griff in Ansicht, teilweise im  Schnitt gezeigt.  



  Der dargestellte Griff bildet einen aus, einer  Leichtmetallegierung gegossenen     Türgriff   <B>1.</B> Der  Überzug 2 besteht aus thermoplastischem Kunststoff  wie     Polyvinylchlorid    und ist mit der Oberfläche des  Metallkörpers verbunden. Die Verbindung des     über-          zuges    wird dadurch erreicht, dass der an der Ober  fläche unbearbeitete     Metallgriff    auf     ca.   <B>1000 C</B> er  wärmt und dann in ein auf Raumtemperatur gehal  tenes zähflüssiges Bad aus     Polyvinylchlorid    getaucht  wird.

   Die Haftung des dabei erhaltenen Überzuges  wird durch die Temperaturdifferenzen vom     Polyvinyl-          chlorid    und dem     Metallgriff    bewirkt. Alsdann wird  der Griff mit dem Überzug langsam herausgezogen  und auf<B>1800 C</B> erhitzt. Das     Polyvinylchlorid    des  Überzuges geliert dabei und bei der nachfolgenden  Abkühlung findet eine Erhärtung statt. Der Über  zug erhält eine halbharte Struktur, von grosser Grif  figkeit, die sich nicht glasig anfühlt.  



  Der nach diesem Verfahren angebrachte Über  zug bildet eine homogene Schicht, welche sich an  alle Stellen der Oberfläche des Griffes formschlüssig  anlegt, wobei Unebenheiten ausgeglichen und  scharfkantige Stellen und Übergänge in sanfte Über  gänge verwandelt werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Griff, insbesondere für Türen, Fenster, Möbel stücke usw., dadurch gekennzeichnet, dass auf dem aus Metall bestehenden Griffkörper ein mit diesem verbundener überzug aus Kunststoff angeordnet ist. II. Verfahren zur Herstellung des Griffes nach Patentansprach I, dadurch gekennzeichnet, dass man den erwärmten Griffkörper in eine zähflüssige, ther moplastische Kunststoffmasse taucht, langsam her auszieht, zur Gelierung auf eine höhere Temperatur erhitzt und abkühlt, wodurch der Kunststoff erhärtet.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Griff nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der überzug eine homogene Schicht aus Polyvinylehlorid bildet, welche der Ober- ffäche des Metallkörpers formschlüssig und innig anliegt, sodass die Unebenheiten ausgeglichen und scharfkantige Stellen und übergänge abgerundet werden. 2. Verfahren nach Patentansprach II, dadurch gekennzeichnet, das & man den Griffkörper mit unbe arbeiteter Oberfläche in die zähflüssige thermopla stische Kunststoffmasse taucht.
    <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man den Griffkörper erhitzt und in erhitztem Zustand in die auf Raumtemperatur gehaltene zähflüssige thermoplastische Kunststoff masse taucht. 4. Verfahren nach Patentanspruch<B>11</B> und Unter anspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass man den Griff unmittelbar nach dem Herausziehen aus dem zähflüssigen thermoplastischen Kunststoff mit der den daran haftenden überzug bildenden Masse noch mals erhitzt.
    <B>5.</B> Verfahren nach Patentanspruch<B>11</B> und Unter ansprüchen<B>3</B> und 4, dadurch gekennzeichnet, dass man den Griffkörper vor dem Eintauchen in zäh flüssigen thermoplastischen Kunststoff auf ca. <B>1000 C</B> erhitzt und denselben nach dem Herausziehen mit der daran haftenden, den überzug bildenden Kunst stoffmasse auf ca. 18011 <B>C</B> erhitzt.
CH7562659A 1959-07-09 1959-07-09 Griff, insbesondere für Tür- und Fensterflügel, und Verfahren zu dessen Herstellung CH372226A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0400279A3 (de) * 1989-05-30 1991-06-26 Toby-Schaum Gmbh Handgriff, Garderobenhaken od. dgl. Beschlag für Türen, Fenster, Möbel usw.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0400279A3 (de) * 1989-05-30 1991-06-26 Toby-Schaum Gmbh Handgriff, Garderobenhaken od. dgl. Beschlag für Türen, Fenster, Möbel usw.

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