CH372244A - Umlaufförderer mit Vorrichtung zur Bildung eines mengenmässig begrenzten Materialstromes für die Versorgung von Arbeitsplätzen und zur gleichzeitigen Überwachung eines entstehenden Vorrates an für die Arbeitsplätze bestimmten Materia l- oder WErkstücken - Google Patents
Umlaufförderer mit Vorrichtung zur Bildung eines mengenmässig begrenzten Materialstromes für die Versorgung von Arbeitsplätzen und zur gleichzeitigen Überwachung eines entstehenden Vorrates an für die Arbeitsplätze bestimmten Materia l- oder WErkstückenInfo
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Description
Umlaufförderer mit Vorrichtung zur Bildung eines mengenmässig begrenzten Materialstromes für die Versorgung von Arbeitsplätzen und zur gleichzeitigen Überwachung eines entstehenden Vorrates an für die Arbeitsplätze bestimmten Material- oder Werkstücken Der Patentanspruch des Hauptpatentes bezieht sich auf einen Umlaufförderer mit einer Vorrichtung zur Bildung eines mengenmässig begrenzten Materialstromes für die Versorgung von Arbeitsplätzen, die dem nicht taktgebundenen, stetig arbeitenden Umlaufförderer zugeordnet sind, mit Werkstücken und -stoffen jeder Form und Art, z. B. Textilien, Leder, Kunststoff, Metall-Flüssigkeiten, sowie zur gleichzeitigen Überwachung eines infolge ihres nicht sofortigen Gebrauches entstehenden Vorrates an für die Arbeitsplätze bestimmten Material- oder Werkstücken, wobei aus der Gesamtzahl der an dem endlosen Zugmittel des Umlaufförderers angehängten Förderorgane jedem Arbeitsplatz bestimmte, mit den den übrigen Arbeitsplätzen zugeordneten Förderorganen eine geschlossene Reihe bildende, voneinander getrennte Förderorgane zugeordnet sind. Die Merkmale der Förderanlage nach dem Hauptpatentanspruch bestehen darin, dass zur Bildung des begrenzten Material- und Werkstückstromes jedem der Arbeitsplätze lediglich zwei bestimmte Förderorgane bleibend zugeordnet sind, zum Zu- und Abfördern einer begrenzten Anzahl von jedem Arbeitsplatz zugehörenden Fördergutträgern oder-behäl- tern zum und vom Arbeitsplatz, und dass ferner am Umlaufförderer zur Aufnahme der angelieferten und der abzufördernden Fördergutträger oder -behälter in angenähert lückenloser Folge je Arbeitsplatz ein Aufnahme- und ein Rückgabeplatz vorgesehen sind, sowie eine eigene Aufnahmestelle für solche Fördergutträger oder -behälter, die mit zeitweise überschüssigen Material- oder Werkstücken beladen sind. Vorteilhaft sind dabei sowohl die Arbeitsplätze als auch die ihnen zugeordneten Förderwagen oder Tragbleche mit jeweils zusammenpassenden Kennzeichen wie Buchstaben, Bildzeichen oder vorzugsweise mit ansteigenden Zahlen versehen. einem einem Ausführungsbeispiel dieses Um- laufförderers bilden die Aufaahme-und Rückgabeplätze für alle Arbeitsplätze eine nach aussen geneigte, zwischen den Förderwagen oder Tragblechen und den Arbeitsplätzen um den Umlaufförderer herum angeordnete Fläche, die lediglich durch in Förderrichtung und quer zu dieser verlaufende Schlitze unterbrochen ist, in denen Mitnehmerorgane für den Weitertransport eines Fördergutträgers oder -behäl- ters vom Aufnahmeplatz zum Rückgabeplatz bzw. vom Rückgabeplatz zum dem jeweiligen Zielplatz zugeordneten Förderwagen oder Tragblech geführt sind. Für den Weitertransport eines Fördergutträgers oder -behälters vom Rückgabeplatz zum betreffenden Förderwagen sind vorteilhaft mit einem Mitnehmerorgan elektrisch steuerbare Druckflüssigkeitszylinder in Verbindung. Zweck der Zusatz-Erfindung ist es, für den Rückholvorgang der Fördergutträger oder -bchälter vom Rückgabeplatz zum betreffenden Förderwagen oder Tragblech Mittel vorzusehen, bei denen die üblichen Druckflüssigkeitszylinder und die dafür notwendigen Rohrleitungen oder dergleichen vermieden werden, weil auf Grund der Vielzahl der dem Umlaufförderer zugeordneten Arbeitsplätzen in der Praxis die Verlegung bzw. Anordnung unterschiedlicher Rohrlängen erforderlich und schwierig ist. In den Rohrleitungen selbst können schädliche Druckunter schiede auftreten, welche die für eine Rückgabe der Fördergutträger bzw. -behälter unerlässliche exakte Steuerung der Druckflüssigkeitszylinder verhindern. Erfindungsgemäss ist jedem Arbeitsplatz ein nur mechanische oder elektromechanische Kupplungselemente aufweisendes Rückholaggregat zugeordnet, das zu jedem beliebig wählbaren Zeitpunkt mittels dieser Elemente mit dem endlosen Zugmittel des Umlaufförderers in Betrieb setzbar ist, wobei die Kraft des Zugmittels auf das Mitnehmerorgan zum Rückfördern eines Fördergutträgers oder -behälters vom Rückgabeplatz zum betreffenden Förderorgan übertragen wird. Durch die mechanischen bzw. elektromechanischen Kupplungselemente kann der konstruktive Materialaufwand der Vorrichtung erheblich reduziert, aber auch eine Kosten- und Zeiteinsparung bei Anschaffung, Montage und während der Inbetriebhaltung des Umlaufförderers erzielt sein. Als wesentlicher Vorteil kann dadurch eine exakte Übereinstimmung zwischen Transportbewegung und Rückgabevorgang vorhanden sein. Als weiterer Vorteil kann sich allein durch den Wegfall der bisher vorgesehenen Druckflüssigkeits anlage für je einen Arbeitsplatz eine 70 ; % ige Ein- sparung der Herstellungskosten erzielen lassen. In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 von einem Querschnitt der im übrigen wie im Hauptpatent dargestellt und beschrieben ausgebildeten Anlage eine Seitenansicht des Rückholaggregats eines Arbeitsplatzes während der Rückgabebewegung eines Behälters auf einen Förderwagen; Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, wobei der Umlaufförderer in Fahrtrichtung abgebrochen dargestellt ist Fig. 3 eine weitere der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht mit Abmessungsangaben; Fig. 4 eine in Fahrtrichtung abgebrochene Draufsicht der Anlage mit einer Einzelheit des Rückgabeaggregates Fig. 5 und 6 eine Seitenansicht und eine Draufsicht der mechanischen Kupplungselemente des Agaggregates; Fig. 7 und 8 eine Seitenansicht und eine Draufsicht der mechanischen Kupplungselemente des Aggregates um 90o verdreht gegenüber den Darstellungen in den Fig. 5 und 6 ; Fig. 9 und 10 Schnittbilder nach der Linie B-B, A-A der Fig. 7 ; Fig. 11 und 12 schaubildliche Darstellungen zweier verschiedener Fördergutträger bzw. -behälter. Gemäss der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform wird der Vorgang für den Rücktransport der Fördergutträger oder -behälter von einem zu einem Arbeitsplatz am Umlaufförderer gehörenden Rückgabeplatz I auf einen bestimmten der Förderwagen C, die mit Rollen S1 und Q ; zu ; bis S4 auf horizontal angeordneten Laufschienen L1 und L ; ? fahren, so durchgeführt, dass vom Arbeitsausführenden im gewünschten Zeitpunkt am Arbeitsplatz durch Tastendruck auf einer Vorwähleinrichtung VE der Förderwagen C mittels bekannter Kontaktvorrichtungen und Schaltungen gewählt bzw. bestimmt wird. Zu diesem Zwecke ist eine Kontaktvorrichtung 1 am Grundrahmen Q des Förderwagens C befestigt, während eine zweite Kontaktvorrichtung 2 sich in verschiebbarer Anordnung am Grundgestell des Umlaufförderers, und zwar im Bereich des Rückgabeplatzes I, vorzugsweise unter der Bahn der Förderwagen C, befindet. Mit dem Zusammentreffen dieser beiden Kontaktvorrichtungen 1 und 2 wird ein Rückgabemagnet 3 in Tätigkeit gesetzt, womit der Rückgabevorgang des Rückgabe aggregates RA eingeleitet wird. Dabei wird zunächst durch die Kraft des Zugmittels B des Umlaufförderers der schwenkbare Rückgabehebel 202 in einem Schlitz Z des Rückgabeplatzes I durch ein Zugseil ZS in annähernd vertikaler Ebene nach oben geschwenkt, wobei das Zugseil ZS im Ansatzpunkt 4 mit dem Rückgabehebel 202 fest verbunden ist. Der Rückgabehebel 202 ist mittels einer Achse 5 an Haltearmen HH schwenkbar, wobei ein Gabellager GL vorgesehen ist. Die Haltearme HH sind mit dem Grundgestell des Umlaufförderers fest verbunden. Der Rückgabehebel 202 besitzt als obere Begrenzung eine waagerechte Traverse 6, auf der seitlich zwei Rollen 7 drehbar angebracht sind, zu dem Zweck, den jeweiligen Fördergutträger bzw. -behälter auf den vorbestimmten Förderwagen zurückzugeben, ohne dass während dieser Bewegung eine Verkantung des Trägers bzw. Behälters auftritt. Die Traverse 6 greift dabei mit ihren Rollen 7 unter eine den Arbeitsplätzen zugewendete Stufe ST des Trägers bzw. Behälters, so dass die Fördergutträger bzw. -behälter nicht nur nicht verschoben, sondern auch gehoben werden, wodurch sie annähernd waagerecht auf den für sie bestimmten Förderwagen gelangen. Es wird damit vermieden, dass bei der sonst üblichen Rückgabebewegung Fördergutträger bzw. -behälter in der Richtung RR nach oben geleitet werden, was vor allem durch die als schiefe Ebene ausgebildeten Rückgabeplätze I verursacht wird. Dabei ist es nämlich bisher vorgekommen dass der Fördergutträger bzw. -behälter nach dem Passieren der seitlichen Förderwagenachse R sich in der Regel unkontrollierbar bewegt, nach unten abfällt und damit ohne seitliche Führung auf die Förderwagenplatte unter gleichzeitiger Erzeugung schädlichen Lärmes für die am Umlaufförderer Beschäftigten aufprallt. Wie aus den Fig. 2 und 4 und teilweise aus der Fig. 3 zu ersehen ist, werden die an dem endlosen Zugmittel B angehängten Förderwagen bzw. Tragbleche in ununterbrochener Folge in Förderrichtung A mit der Umlaufgeschwindigkeit v im Zeitraum t an den Rückgabeplätzen I vorbeigeführt, wobei für jeden einzelnen Förderwagen bzw. für jedes Tragblech der zurückgelegte Förderweg Fw gleich v t ist und ein derartiger Förderweg Fw einer Förderwagenbzw. Tragblechlänge FTL entspricht. Die in dieser Förderwagenlänge FTL eingeschlossene Breite SF zweier an beiden Wagenstirnseiten angeordneter Keile zur Führung der Fördergutträger bzw. -behäl- ter ist in Fig. 2 dargestellt. Diese Organe besitzen je eine Keilhöhe von 1/2 SF und ermöglichen es, dass Fördergutträger bzw. -behälter störungsfrei und geräuscharm auf den durch die Vorwähleinrichtung VE bestimmten Förderwagen zurückgegeben werden. Aus der Fig. 2 ist auch zu ersehen, dass sich die Gesamtkeilhöhe SF dieser Führungsorgane so errechnen lässt, dass von der gegebenen Förderwagenbzw. Tragblechlänge FTL die Länge eines Fördergutträgers bzw. -behälters GBL subtrahiert wird, wobei dieses Mass SF mindestens.'llo der Förderwagenbzw. Tragblechlänge FTL und damit ebenfalls t/lO des zugeordneten Teils Fw des Förderweges ausmacht. Für die weitere Auslegung der massgeblichen Konstruktionsdaten des Rückgabeaggregates RA ist die Breite des Rückgabeplatzes L3, gemessen von der in Fahrtrichtung liegenden Achse R des Förderwagens bis zur unteren Begrenzung des Platzes durch die Montageplatte der Vorwähleinrichtung VE bestimmend für den Rückgabeweg Rw des Rückgabehebels 202 und damit bestimmend für den Rückgabeweg jedes Fördergutträgers bzw. -behälters. Die Abmessung des Rückgabeweges Rw, dividiert durch die gesamte Keilhöhe SF der Führungskeile 1/2 SF ist bestimmend für die konstruktive Auslegung einzelner Elemente des Rückgabeaggregates RA für die zeitliche und örtliche Koordination. Damit hängt z. B. zusammen die Gestaltung eines Auflaufkonus 29 in Abhängigkeit von der Weglänge der Zugseile ZS und dem Radius eines Seilzugscheibensegments 28, gemessen von der Mitte des unteren vertikalen Wellenstumpfes 14 bis zum Fusspunkt einer keilförmigen Nut 30. Ferner ist davon abhängig die Bestimmung des Ansatzpunktes 4 des Zugseiles ZS am schwenkbaren Rückgabehebel 202 im Hinblick auf dessen Bewegungsgeschwindigkeit. Dabei wird als Beispiel herausgestellt, dass bei einer Abmessung des Rückgabeweges Rw von 400 mm die Traverse 6 am Rückgabehebel 202 mit fünffacher Geschwindigkeit des endlosen Zugmittels B den Rückgabeweg Rw kreisbogenförmig durchläuft, wenn die Abmessung des Rückgabeweges Rw von 400 mm, dividiert durch die Gesamtkeilhöhe der vorerwähnten Organe 1/2 SF von z. B. 80 mm, die Verhältniszahl 5 ergibt. Aus den Fig. 1 und 3 geht auch hervor, dass die Führungsorgane für den Fördergutträger bzw. -be- hälter auch in der Dicke von der in Fahrtrichtung liegenden Achse R des Förderwagens keilförmig in Richtung zur Mitte des Umlaufförderers nach oben zunehmen, womit erreicht wird, dass Fördergutträger bzw. -behälter mit geringen Fördergutmengen, d. h. mit geringem Gewicht, im Zuge des Rückgabevorganges nicht über die hintere Förderwagenbegrenzung hinaus gedrückt werden, so dass in der Praxis Störungen vermieden sind. Wie die Fig. 1 und 4 bis 10 zeigen, ist beim Rückgabe aggregat jedes Platzes ein Zahnrad 8 vorgesehen, das in ständigem Eingriff mit dem endlosen Zugmittel B des Umlaufförderers steht und einen vertikalen Wellenstumpf 9 antreibt, wodurch ein auf demselben Wellenstumpf angeordnetes zweites tiefer liegendes Zahnrad 10 mit Schrägverzahnung synchron mitbewegt wird. An einem U-Profilstück 11, das gleichzeitig für die Montage des gesamten Rückgabeaggregates RA am Grundgestell des Umlaufförderers dient, sind ein Oberlager 12 und ein Unterlager 13 befestigt. Der untere vertikale Wellenstumpf 14 ist durch Stifte 15, 16 mit einem Zwischenstück 17 fest verbunden. Der obere vertikale Wellenstumpf 9 ist in diesem Zwischenstück 17 mittels einer Laufbüchse 18 drehbar angeordnet. An diesem Zwischenstück 17 sind ferner zwei Haltewinkel 19 befestigt, die einen um eine horizontale Achse 20 schwenkbaren Mitnehmer 21 mit einer daran befestigten Druckplatte 22 zwischen sich halten. Ferner drückt eine Druckfeder 23 die Platte 22 des Mitnehmers 21 in vertikaler Richtung nach oben. Die Druckplatte 22 steht dabei in lösbarem Eingriff mit einem hakenförmigen Verriegelungshebet 24, der um eine horizontale Achse 25 der Haltewinkel 19 schwenkbar und durch h ein zusätzliches Gewicht 26 gegen die Druckplatte 22 gedrückt ist. Zur kraftschlüssigen Übertragung einer Steuerbewegung des Rückgabemagneten 3 weist der hakenförmige Verriegelungshebel 24 einen Durchlass 27 auf, in den eine zum Rückholmagneten 3 gehörende Zugstange eingreift (Fig. 1). Der funktionelle Ablauf eines Rückgabevorganges beginnt durch den Zug des Rückholmagneten 3 über die Zugstange, wodurch der Verriegelungshebel 24 zurückgezogen und die Druckplatte 22 freigegeben wird. Auf Grund des Druckes der Feder 23 wird hierauf der Mitnehmer 21 in die Verzahnung des Zahnrades 10 gedrückt, wodurch schliesslich eine Drehverbindung des Wellenstumpfes 9 mit dem Wellenstumpf 14 hergestellt ist. Mit der drehenden Bewegung des Wellenstumpfes 14 und damit des Seilzugscheibensegmentes 28 wird das Zugseil ZS in der keilförmigen Nut 30 mitgenommen, wodurch die Rückgabebewegung des Hebels 202, bei der dessen Traverse 6 zuerst die annähernd vertikale, nach oben gerichtete Bewegung ausführt, erfolgt. Der nasenförmig ausgebildete Auflaufkonus 29, der mit dem U-Profilstück 11 durch Verschraubung fest verbunden ist, bewirkt, dass der schwenkbare Mitnehmer 21 nach einer bestimmten Drehbewegung mit dem Zahnrad 10 ausser Eingriff gebracht wird. Dabei wird der Mitnehmer 21 so weit aus der Verzahnung herausgedrückt, dass die Druckplatte 22 unter das hakenförmige Ende des Verriegelungshebels 24 einschnappt und der Mitnehmer 21 in dieser Stel lung wieder festgehalten wird. Der Rückgabehebel 202 fällt durch sein Eigengewicht oder eventuell durch Zusatzgewichte beschwert, in seine Ausgangsstellung zurück, wobei das Zugseil ZS das gesamte Rückgabeaggregat RA in die Ausgangsstellung zurückholt. Wie aus den Fig. 4, 5 und 6 zu ersehen ist, wird für jedes Rückgabeaggregat RA ein verstellbares Kettenabstüzglied KA verwendet, welches aus einem Flacheisen FLA besteht, das an seinem freien Ende vertikal nach oben und gegen die Zugkette B abgekantet ist, wobei die Oberseite so ausgebildet ist, dass die abgerundete Kante der Kette als Abstützung dient. Dadurch ist erreicht, dass die Kette B seitlich nicht vom Zahnrad 8 abgedrückt wird, weil das Zahnrad 8 in der Regel nur mit zwei Zähnen in die Kette B eingreift. Das Kettenabstützglied KA ist am U-Profilstück 11 mittels einem Langloch LO verstellbar verschraubt. Der in der Fig. 11 dargestellte Fördergutträger besitzt an beiden Längsseiten eine Stufe ST, in die der schwenkbare Rückgabehebel 202 im Zuge des Rückgabevorganges mit den Rollen seiner Traverse eingreift und den Fördergutträger in annähernd horizontaler Richtung auf den umlaufenden Förderwagen C gemäss Fig. 1, 2 und 3 zurückbefördert. Die Tiefe der Stufe ST richtet sich nach der Ausbildung der Rollen 7 und entspricht mindestens dem Durchmesser derselben, um ein Abgleiten des Fördergutträgers zu verhindern. Die Höhenlage der Stufe ST wird, wie in den Fig. 1 und 3 dargestellt, in Abhängigkeit von der Peripherie des Kreises gewählt, den die Rollen 7 am schwenkbaren Rückgabehebel 202 während der Rückgabebewegung beschreiben. An den für eine bessere Sicht durchbrochenen Stirnseiten 31 des Fördergutträgers gemäss Fig. 11 befinden sich Haltearme 32, welche oben auf jeder Trägerseite zu einer Muffe 33 ausgebildet sind, in denen durch Stellschrauben 34 fixierbare Tragstücke 35 vertikal beweglich gehalten sind. Zwischen diesen ist ein beliebiges, vorzugsweise mit konvexer Oberseite versehenes Verbindungsstück 36 angeordnet. Die Trägerstücke 35 sind über das Verbindungsstück 36 hinausgeführt, wodurch beim entsprechenden Transport von Gegenständen, z. B. Textilien, erreicht wird, dass diese bei horizontalem oder geneigtem Ab- und Zufördern vom Verbindungsstück 36 seitlich nicht abgleiten. Der in der Fig. 12 dargestellte Behälter weist an seinen Längsseiten ebenfalls je eine Stufe ST auf. Die Höhe und Tiefe dieser Stufe ist nach denselben Gesichtspunkten gewählt wie beim Fördergutträger gemäss Fig. 11. Die Seitenwände des Behälters nach Fig. 11 sind aber geschlossen. Das beschriebene Rückgabeaggregat RA kann statt bei horizontalen Umlaufförderern auch bei vertikal oder schräg arbeitenden Förderern verwendet werden. Es können Einzelelemente des Rückgabeaggregates RA auch so ausgebildet werden, dass dieses nicht über das Zahnrad 8 in ständigem Eingriff mit dem endlosen Zugmittel B steht, sondern dafür andere Elemente wie Hebel, Zahnstangen, Nocken oder dergleichen vorgesehen sind, welche in Abhängigkeit zur Förderwagen- oder Tragblechbewegung mittels dem Zugmittel das Aggregat für den Rückgabevorgang in Betriebs setzen. Dabei ist es ferner möglich, dass unter Weglassung der Vorwähleinrichtung VE, sowie der Kontaktvorrichtungen 1 und 2 mittels einer an sich bekannten Druckknopfschaltung am Arbeitsplatz der Rückgabemagnet vom Arbeitsausführenden bedient werden kann, oder sogar bei Weglassung des Magneten 3 eine von Hand direkt zu betätigende Zugvorrichtung vorgesehen ist, die in den Durchlass 27 des hakenförmigen Verriegelungshebels 24 eingreift. Dadurch kommen überhaupt nur mechanische Kupplungselemente für die Inbetriebsetzung des Aggregates RA in Betracht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Umlaufförderer nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Arbeitsplatz ein nur mechanische oder elektromechanische Kupplungselemente aufweisendes Rückholaggregat (RA) zugeordnet ist, das zu jedem beliebig wählbaren Zeitpunkt mittels dieser Elemente mit dem endlosen Zugmittel (B) des Umlaufförderers in Betrieb setzbar ist, wobei die Kraft des Zugmittels (B) auf das Mitnehmerorgan (202) zum Rückfördern eines Fördergutträgers oder -behälters vom Rückgabeplatz (I) zum betreffenden Förderorgan (C) übertragen wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Förderanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei jedem Arbeitsplatz ein in das endlose Zugmittel ständig eingreifendes, auf einem am Grundgestell vertikal gelagerten Wellenstumpf (9) sitzendes Zahnrad (8) vorhanden und ein zweites auf dem Wellenstumpf (9) sitzendes Zahnrad (10) vorgesehen ist, das über die durch ein Antriebsorgan, z. B. einen Elektromagnet (3), betätigbaren Kupplungselemente (19 bis 27) mit einer Seilscheibe (28) für das auf den Rückgabehebel (202) einwirkende Zugseil (ZS) für die Dauer der Rückgabebewegung kuppelbar ist.2. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein unterer, das Seilscheibensegment (28) tragender Wellenstumpf (14) in einem am Grundgestell ortsfesten Lager (13) und ein oberer mit dem in die Kette (B) eingreifenden Zahnrad (8) versehener Wellenstumpf (9) in einem ortsfesten Lager (12) drehbar gehalten ist.3. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem unteren Wellenstumpf (14) ein Zwischenstück (17) verbunden ist, das zwischen zwei Tragwinkeln (19) einen schwenkbaren Mitnehmer (21) und einen diesen in ausgeschwenkter Lage haltenden Verriegelungshebel (24) trägt und bei aus der Verriegelung gelöstem, in das Zahnrad (10) eingreifendem Mitnehmer (21) für die Dauer der Bewegung des Zugseiles (ZS) bzw. des Rückholhebels (202) in Drehbewegung versetzbar ist.4. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (21) gegen Ende der Drehbewegung auf einen Auflaufkonus (29) stösst, so dass er mit dem Zahnrad (10) ausser Eingriff kommt und in dieser ausgeschwenkten Lage vom hakenförmigen Verriegelungshebel (24) gehalten wird.5. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Inbetriebsetzung des Rückholaggregates (RA) eine Zugstange des Elektromagneten (3), die in eine Aus nehmung (27) des Verriegelungshebels (24) eingreift, diesen ausser Eingriff mit dem Mitnehmer bringt.6. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass in unmittelbarer Nähe des in die Zugkette (B) eingrei fern den Zahnrades (8) ein verstellbares Kettenabstützglied (KA) vorgesehen ist.7. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass am Grundrahmen (Q) jedes Förderwagens (C) eine Kontaktvorrichtung (1) vorhanden ist, die mit einer am Grundgestell des Umlaufförderers im Bereich des jeweiligen Rückgabesektors (I) vorhandenen Kontaktvorrichtung (2) zusammenarbeitet und beim Zusammenwirken mit dieser einen Stromkreis für den Elektromagneten (3) des Rückholaggregates (RA) sohliesst (Fig. 1).8. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Förderwagen (C) oder Tragbiechen je zwei keilförmige Organe (t/2 SF) zur Führung der abzufördernden Fördergutträger bzw. -behälter angeordnet sind und die Keilhöhe (SF) beider Organe zusammen mindestens l/n der Förderwagen- bzw. Tragblechlänge (FTL) und damit ebenfalls l/lo des dem Förderorgan zugeordneten Teiles der gesamten Förderstrecke (F,) beträgt (Fig. 2).9. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückgabehebel (202) mittels horizontaler Achse (5) von Halte armen (HH) des Grundgestells schwenkbar gelagert ist, so dass eine am oberen Hebelende befindliche waagerecht angeordnete Traverse (6) bei der Rückgabebewegung des Hebels kreisbogenförmig die Breite des Rückgabeplatzes (IB) durchläuft, die sich von der in Fahrtrichtung liegenden Achse (R) am Förderwagen bis zur unteren Begrenzung des Platzes durch die Montageplatte einer elektrischen Vorwähleinrichtung (VE) erstreckt, und die Breite des Rückgabeplatzes (IB) der Länge des Rückgabeweges (Rw) entspricht (Fig. 1, 2 und 3).10. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Rückgabeweges (Rw) durch das Verhältnis der Bewegungsgeschwindigkeit der Traverse (6) des Rückgabehebels (202) zur Geschwindigkeit des endlosen Zugmittels (B) bestimmt ist, für das die Länge des Rückgabeweges (Rw) durch die Summe (SF) der Keilhöhen der beiden keilförmigen Führungsorgane zu dividieren ist (Fig. 2 und 3).11. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (6) am Rückgabehebel (202) bei der Rückgabebewegung mit auf ihren beiden Enden drehbar angebrachten Rollen (7) unter eine dem Arbeitsplatz zugewendete Stufe (ST) des Fördergutträgers bzw. -behälters greift und diesen im Zuge des Rückholvorganges anhebt, so dass er annähernd waagrecht zur Vermeidung unkontrollierbarer Streuungen auf den für ihn bestimmten Förderwagen bzw. auf das Tragblech geschoben wird (Fig. 1, 3, 4, 11 und 12).12. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden keilförmigen Führungsorgane (t/2 Sp) von der in Fahrtrichtung liegenden Achse (R) am Förderwagen in Richtung zur Mitte des Umlaufförderers ansteigende Dicke aufweisen und an den dickeren Enden durch einen vertikalen Steg verbunden sind (Fig. 1, 2 und 4).13. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass der vertikale Verbindungssteg mit geräuschdämpfenden Mitteln wie Schaumgummi, Kunststoff oder dergleichen verkleidet ist (Fig. 1, 2 und 4).14. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der Stufe (ST) am Fördergutträger bzw.-behälter mindestens dem Durchmesser der auf der waagerecht verlaufenden Traverse (6) am Rückgabelhebel (202) angebrachten Rollen (7) entspricht, wodurch ein Abgleiten des Fördergutträgers bzw.-behälters von den Rollen bei der Rückgabe verhindert ist (Fig. 1, 11 und 12).15. Förderanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-14, dadurch gekennzeichnet, dass an den durchbrochenen Seiten (31) des Fördergutträgers bzw. -behälters Haltearme (32) vorgesehen sind, die an ihrem oberen Ende auf jeder Seite (31) zu einer Muffe (33) ausgebildet sind, in denen Trägerstücke (35) vertikal bewegbar und durch Verstellschrauben (34) gehalten sind, zwischen denen ein Verbindungsstück (36) angeordnet ist, das von den Trägerstücken (35) überragt ist (Fig. 11 bzw. 12).
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED25467A DE1037365B (de) | 1957-04-25 | 1957-04-25 | Umlauffoerderer mit Vorrichtung zur Bildung eines mengenmaessig begrenzten Materialstromes fuer die fernsteuerbare Versorgung von Arbeitsplaetzen |
| DED27561A DE1052900B (de) | 1957-04-25 | 1958-03-06 | Umlauffoerderer fuer die fernsteuerbare, mengenmaessig begrenzte Versorgung von Arbeitsplaetzen, die mit Rueckgabevorrichtungen ausgeruestet sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH372244A true CH372244A (de) | 1963-09-30 |
Family
ID=32909345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH6301958A CH372244A (de) | 1957-04-25 | 1958-08-18 | Umlaufförderer mit Vorrichtung zur Bildung eines mengenmässig begrenzten Materialstromes für die Versorgung von Arbeitsplätzen und zur gleichzeitigen Überwachung eines entstehenden Vorrates an für die Arbeitsplätze bestimmten Materia l- oder WErkstücken |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH372244A (de) |
| DE (1) | DE1052900B (de) |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133672B (de) | 1960-01-21 | 1962-07-19 | Schuh Und Sattlermaschb Leipzi | Umlauffoerderer |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE966619C (de) * | 1951-12-22 | 1957-08-29 | Holstein & Kappert Maschf | Quer zur Foerderrichtung wirkende automatische Abgabevorrichtung fuer Kannenfoerderer mit endloser Zugkette |
-
1958
- 1958-03-06 DE DED27561A patent/DE1052900B/de active Pending
- 1958-08-18 CH CH6301958A patent/CH372244A/de unknown
- 1958-09-29 FR FR775528A patent/FR75704E/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR75704E (fr) | 1961-08-04 |
| DE1052900B (de) | 1959-03-12 |
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