CH372445A - Verfahren zum Herstellen eines Elektrotopfes und nach diesem Verfahren hergestellter Elektrotopf - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Elektrotopfes und nach diesem Verfahren hergestellter Elektrotopf

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CH372445A
CH372445A CH6751358A CH6751358A CH372445A CH 372445 A CH372445 A CH 372445A CH 6751358 A CH6751358 A CH 6751358A CH 6751358 A CH6751358 A CH 6751358A CH 372445 A CH372445 A CH 372445A
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CH6751358A
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Parker Jack Fordham
Parker Clive Fordham
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Fordham Pressings Limited
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Description


  Verfahren zum Herstellen eines Elektrotopfes und nach diesem Verfahren hergestellter  Elektrotopf    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Herstellen eines Elektrotopfes, der oben einen  Füll- und     Ausgussstutzen    und einen Handgriff für das  Heben und Halten des Topfes besitzt, und einen nach  diesem Verfahren hergestellten Elektrotopf von rela  tiv niedrigen Gestehungskosten und attraktivem Aus  sehen, der bequem aufgenommen werden kann, auch  wenn sein Inhalt eine Temperatur nahe am Siede  punkt aufweist.  



  Das Verfahren nach der Erfindung ist dadurch  gekennzeichnet, dass man den     Topfkörper    als zwei  separat geformte     Kunststoffpressteile    herstellt, und  zwar einen oberen und einen unteren, wobei der  obere Teil in der Form eines Napfes mit vom       Napfgrund    nach aussen hervorstehendem, in einer  Symmetrieebene des Napfes sich erstreckendem, den  Handgriff und den Stutzen bildendem Ansatz gepresst  wird und mit seinem unteren Rand an den oberen  Rand des unteren Topfkörperteils geschweisst wird  und wobei zudem einer der beiden Topfkörperteile  beim Pressen eine seitliche     öffnung    für den Einbau  eines elektrischen Heizelementes erhält.  



  Das     Verfahren    und der Topf werden nachstehend  anhand der Zeichnung beispielsweise beschrieben,  und zwar zeigt:       Fig.    1 den mit einer Dampfpfeife ausgestatteten       Heisswassertopf    im Aufriss,       Fig.    2 diesen in Seitenansicht,       Fig.    3 diesen in Untersicht,       Fig.    4 getrennt die beiden     Pressteile    des Topfes,       Fig.    5 den untern Teil der     Fig.    4 nach Einbau des  elektrischen Heizelementes,       Fig.    6 den Topf im Vertikalschnitt,

         Fig.    7 einen zu     Fig.    6 rechtwinklig stehenden Ver  tikalschnitt,         Fig.    8 eine Darstellung der Montage und Betriebs  weise der kombinierten Pfeife und Deckels für den       Ausgussstutzen,          Fig.    9 in einer perspektivischen Ansicht ein zwei  tes Beispiel,       Fig.    10 teilweise in Seitenansicht und teilweise  im Schnitt den Einbau eines auswechselbaren elek  trischen Heizelementes,         Fig.    11 im Schnitt das Befestigen einer Armatur  am Topf zur Aufnahme des auswechselbaren     Heizele-          mentes    und       Fig.    12,

   die ähnlich     Fig.    10 ist, die Armatur am  Topf befestigt und in gestrichelten Linien das in die  Armatur eingesetzte Heizelement. Gemäss dem ersten  Beispiel     (Fig.    1 bis 8) wird der Elektrotopf in zwei  Teilen<I>A</I> und<I>B</I> aus Kunststoff, nämlich Polyäthylen  von hoher Festigkeit hergestellt.  



  Der obere     Pressteil    A ist     napfartig    und weist einen  über     einem    Durchmesser angeordneten, oben heraus  stehenden Ansatz 101 auf von in Seitenansicht ge  bogener Form. Dieser Ansatz 101 ist durchbrochen  zwecks     Bildens    eines     Handgriffes    102, der auf der  Unterseite einen Fingergriff aufweist, während sein  Vorderende verdickt und     abgesetzt    ist, wie bei 103  gezeigt, und dann als ein nach aussen geneigter Teil  104 fortgesetzt ist. Dieser letztere bildet mit seinem  Loch 105 einen Füll- und     Ausgussstutzen,    der weit  genug ist, um ein leichtes Ausgiessen und auch Ein  füllen zu gestatten.  



  Der den Rumpfunterteil bildende     Presskörper    B  weist auch     Napfform    auf und ist auf der Unterseite       mit    symmetrisch angeordneten Füssen 111 versehen.  Auf einer Seite befindet sich ein     verbreiterter    Teil 112  mit einem Loch 113 zur Aufnahme eines elektrischen           Heizelementes    120 von an sich bekannter Konstruk  tion.  



  Jeder der beiden Teile<I>A, B</I> weist einen aussen  vorstehenden Rand 106 bzw. 116 auf, und nach Ein  passen des Heizelementes werden die beiden Teile zu  sammengefügt, wobei der     Flanschrand    106 des Teils  <I>A</I> auf den     Flanschrand    116 des andern Teils<I>B</I>  aufgesetzt, und die beiden Teile zum fertigen Topf  verschweisst werden.  



  Aus Gründen der Symmetrie werden die beiden  Teile<I>A, B</I> so     zusammengefügt,    dass der Handgriff  102 und der geneigte Teil 104 sich in einer Linie mit  dem     verbreiterten    Teil 112 für die Aufnahme des  Heizelementes 120 befinden.  



  Der     Topfboden    weist eine mehr oder weniger       ellipsenartige    Form auf, wobei der Handgriff 102 und  der geneigte Teil sich über den     ellipsenartigen    Teil des  Oberteils A erheben.  



  Das     elektrische        Heizelement    120 wird vor der  Verbindung der beiden Teile<I>A, B</I> im Loch 113 be  festigt. Dies geschieht durch Einklemmen des das  Loch 113 umschliessenden Randteils des Teils B  zwischen     einem    Innenflansch des Sockels 121 des  Heizelementes 120 und einer Aussenmutter 122, die  auf einen nach aussen vorspringenden Gewindeteil des  Umfanges des Sockels 121 in an sich     wohlbekannter     Weise     aufschraubbar    ist.  



  Ein Hebel 13 aus gepresstem Plastik ist in einer       Ausnehmung    des verdickten und abgesetzten Teils  103 schwenkbar gelagert, und dessen kürzerer Arm  131 ragt in die     Ausnehmung,    während der längere  Arm 132 einen kreisförmigen     Endteil   <B>133</B> aufweist,  der als Deckel für den Füll- und     Ausgussstutzen    105  dient. Der kürzere Arm 131 des Hebels weist eine  Schrägfläche 134 auf, die mit dem untern Ende eines  Plastikstössels 14 zusammenarbeitet, der in einem  zylindrischen Loch im verdickten und abgesetzten  Teil 103 verschiebbar     gelagert    ist.

   Der Stössel 14  weist einen vergrösserten Kopf 141 auf, während das  untere Ende nach dem Einpassen durch Druck de  formiert wird zwecks     Bildens    eines leichten Flansches  142, der ein Herausfallen des Stössels 14     verhindert.     



  Der Hebel 13 ist auf einem Stift 15 schwenkbar       gelagert,    der Löcher im untern Ende des verdickten  und abgesetzten Teils 103     durchsetzt.    Der den Deckel  bildende Teil 133, nachfolgend einfach mit Deckel  bezeichnet, weist ein Loch 109 auf, das mit einem  Loch 161 in einer im Deckel 133 eingebetteten  Metallscheibe 16     ausgefluchtet    ist, um so eine Pfeife  zu bilden. Normalerweise sucht der Deckel 133 unter  dem     Einfluss    der Schwerkraft die geschlossene Stel  lung einzunehmen, kann aber angehoben werden zum  Öffnen des Ausgusses 105 durch Niederdrücken des  Stössels 14, was mit dem Daumen ausgeführt werden  kann,     während    der Handgriff 102 erfasst wird.

   Da  durch wird das Einfüllen und Ausgiessen erleichtert.  



  Beim zweiten Beispiel     (Fig.    9) ist der     Topfkörper     aus zwei Teilen<I>A, B</I> zusammengesetzt. Der Teil<I>A</I>  besteht aus dem eigentlichen Topf mit dem Handgriff  102 und dem den Ausguss fixierenden Teil 104, wäh-         rend    der andere Teil B ein flacher oder am Umfang  geflanschter Bodenteil ist, der zum Verschweissen mit  dem Teil A bestimmt ist.  



  Falls erwünscht, kann der obere Teil A in bei  den Beispielen durchbrochen sein, um eine     Einfüll-          öffnung    zu bilden. In diesem Fall ist zum Schliessen  und Öffnen der     gennanten    Öffnung ein Plastikdeckel  vorgesehen.  



  Gemäss der Anordnung nach     Fig.    10 bis 12 wird  vor dem     Pressformen    des Topfunterteils B eine Hülse  17 in der richtigen Lage in die Form für den Teil B  eingesetzt. Diese Hülse 17 weist nach aussen und  nach innen vorspringende     Ringflanschen    171 bzw.  172 am Innenende, und einen Vorsprung 173 auf,  wobei letzterer bei 174 und 175 ein Aussen- bzw.  Innengewinde besitzt.  



  Die Stirnfläche des nach aussen vorspringenden  Ringflansches 17l., die zum Anliegen an die Innen  fläche des Körpers des Teils B bestimmt ist, ist bei  176     hinterschnitten.     



  Nach dem Formen des Unterteils B in der mit  einer Hülse 17 ausgestatteten Form, und nach dem  Entfernen dieses Unterteils B aus der Form, und  während das Polyäthylen sich immer noch im plasti  schen Zustand befindet, wird eine Ringmutter 18 auf  den mit Aussengewinde 174 versehenen Teil der Hülse  17 geschraubt und festgezogen, um so den die Hülse  17 umschliessenden Randteil des Plastikteils B fest  zwischen der     hinterschnittenen    Fläche 176 des nach  aussen vorspringenden Flansches am Innenende der  Hülse 17 und der Ringmutter 18 einzuspannen, wie  aus     Fig.    12 hervorgeht.  



  Beim Festziehen der Ringmutter 18 wird das  immer noch plastische Polyäthylen in den vom Hin  terschnitt 176 gebildeten  Schwalbenschwanz  ge  presst, so dass, wenn das Polyäthylen     angehärtet    ist,  eine dichte Fuge entsteht, und zwar ohne Verwendung  von     Unterlagscheiben.     



  Das Heizelement wird auf bekannte Art und  Weise in die Hülse 17     eingepasst,    nämlich durch Ein  führen des Elementes 120 in die Hülse 17, bis ein  Flansch 124 am Sockel 121 des Heizelementes 120  sich gegen eine federnde     Unterlagscheibe    19     (Fig.    12)  legt, die zwischen die Stirnfläche des     einwärtsgerich-          teten    Ringflansches 172 und den Randteil der be  treffenden Stirnfläche des Sockels 121     eingesetzt    wird,  wonach dann der Sockel 121 mittels einer Schutz  büchse 20 festgeklemmt wird, die in das Gewinde 175  der Hülse 17 eingeschraubt wird.

   Anstatt die be  treffende Stirnfläche des nach aussen vorspringen  den Hülsenflansches 171     zu        hinterschneiden,    kann  diese Stirnfläche auch ausgespart oder mit einer An  zahl von konzentrischen, von der     Stirnfläche    abste  henden Rippen versehen sein.  



  Es hat sich gezeigt, dass das zuletzt     beschriebene     Verfahren zum Fixieren des Heizelementes 120 eine  wasserdichte Verbindung gewährleistet, die keine Ver  wendung von innern     Unterlagscheiben    erfordert, so  dass das Risiko einer Geschmacksbeeinträchtigung zu  folge der Verwendung solcher     Unterlagscheiben    aus-      geschaltet ist. Gleichzeitig ermöglicht dieses Verfah  ren das Herausnehmen des Heizelementes 120 für  Ersatzzwecke.  



  Innerhalb des     Erfindungsgedankens    kann der  Topf natürlich auch eine quadratische oder irgend  eine andere gewünschte Form aufweisen.  



  Wegen der schlechten Wärmeleitfähigkeit von  Polyäthylen kann ein nach dem erfindungsgemässen  Verfahren hergestellter Topf bequem gehandhabt wer  den, auch wenn der Inhalt siedet, und ruft keine  Brandblasen hervor, wenn der Topf während des  Siedens unfreiwillig berührt wird.  



  Es hat sich ferner gezeigt, dass die Innenwand  des Körpers sich weniger leicht überzieht als bei  einem aus Metall hergestellten Elektrotopf von glei  chem Volumen und gleicher     Heizkapazität.     



  Der diametrische,     aufrechtstehende    Teil 101 des  Oberteils A und die Formgebung des Handgriffes 10  dienen auch zum Versteifen des Teils A und zur Last  verteilung beim Heben des gefüllten Topfes.  



  Der vorliegende Topf ist leicht, von attraktivem  Aussehen, und kann mit relativ niedrigen Kosten  hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Herstellen eines Elektrotopfes, der oben einen Füll- und Ausgussstutzen und einen Hand- griff für das Heben und Halten des Topfes besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass man den Topfkörper als zwei separat geformte Kunststoffpressteile herstellt, und zwar einen oberen und einen unteren, wobei der obere Teil in der Form eines Napfes mit vom Napf grund nach aussen hervorstehendem, in einer Sym metrieebene des Napfes sich erstreckendem,
    den Handgriff und den Stutzen bildendem Ansatz gepresst wird und mit seinem unteren Rand an den oberen Rand des unteren Topfkörperteils geschweisst wird und wobei zudem einer der beiden Topfkörperteile beim Pressen eine seitliche Öffnung für den Einbau eines elektrischen Heizelementes erhält. II. Elektrotopf, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I.
    UNTERANSPRUCH Elektrotopf nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem dem Füll- und Ausguss stutzen benachbarten Teil des Handgriffes ein Deckel für diesen Stutzen schwenkbar und ein Stössel ver schiebbar gelagert ist, der es ermöglicht, mit einem Finger der den Handgriff fassenden Hand den Deckel zu heben.
CH6751358A 1957-12-20 1958-12-19 Verfahren zum Herstellen eines Elektrotopfes und nach diesem Verfahren hergestellter Elektrotopf CH372445A (de)

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GB3967257A GB840567A (en) 1957-12-20 1957-12-20 Improvements relating to electric kettles
GB34432/58A GB864363A (en) 1957-12-20 1958-10-28 An improved method of and means for fixing electric heaters to kettles made of thermoplastic materials

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH372445A true CH372445A (de) 1963-10-15

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LU (1) LU36692A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2244880A1 (de) * 1972-09-11 1974-03-21 Hobbs R Ltd Elektrischer kochbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2244880A1 (de) * 1972-09-11 1974-03-21 Hobbs R Ltd Elektrischer kochbehaelter

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BE573932A (fr) 1959-04-16

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