CH372514A - Olhydraulisch betätigbare Kupplung mit metallischen Reibgliedern - Google Patents

Olhydraulisch betätigbare Kupplung mit metallischen Reibgliedern

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CH372514A
CH372514A CH7754959A CH7754959A CH372514A CH 372514 A CH372514 A CH 372514A CH 7754959 A CH7754959 A CH 7754959A CH 7754959 A CH7754959 A CH 7754959A CH 372514 A CH372514 A CH 372514A
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Hindmarch Thomas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D25/00Fluid-actuated clutches
    • F16D25/06Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch
    • F16D25/062Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces
    • F16D25/063Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially
    • F16D25/064Fluid-actuated clutches in which the fluid actuates a piston incorporated in, i.e. rotating with the clutch the clutch having friction surfaces with clutch members exclusively moving axially the friction surface being grooved

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Ölhydraulisch     betätigbare    Kupplung mit metallischen Reibgliedern    Es sind ölhydraulische Kupplungen mit metalli  schen Reibgliedern bekannt, welche von einer tele  skopischen     öldruckkammer    aus relativ zueinander  bewegt werden.  



  Solche Kupplungen werden zur     Drehmoment-          übertragung    in Schiffsantrieben, Lokomotivantrieben  und stationären Antrieben verwendet, wobei die zu  sammenarbeitenden Reibflächen als Mantelflächen  von konzentrischen V-förmigen Nuten zwischen keil  förmigen Rippen ausgebildet sind, damit für einen  gegebenen Aussendurchmesser eine vergrösserte Reib  fläche und somit eine verminderte Flächenbelastung  erreicht wird.  



  In solchen Kupplungen werden voneinander ver  schiedene Metalle für die miteinander in Berührung  kommenden Teile verwendet, und zwar gewöhnlich  für den einen Teil eine Eisenlegierung und für den  andern Teil ein Metall ohne     Eiseneinschluss.    Diese  Art von Kupplung arbeitet     zufriedenstellend    für die       übertragung    von mässig grossen Drehmomenten; aber  es hat sich gezeigt,     dass    ihrer Anwendung für die       übertragung    von höchsten Drehmomenten enge  Grenzen gesetzt sind.

   Es     müsste    nämlich zur Ver  grösserung des übertragbaren Drehmomentes ohne       überbelastung    der Reibflächen der Durchmesser der  zusammenarbeitenden Reibflächen vergrössert wer  den, was aber nur in engen Grenzen möglich ist.  



  Der thermische Ausdehnungskoeffizient von nicht  eisenhaltigem Metall ist ungefähr     5011/o    grösser als  derjenige der eisenhaltigen Legierungen und somit  nimmt die     Radiusdifferenz    an den äussersten Reib  flächen infolge der unterschiedlichen Ausdehnung  der aus verschiedenen Metallen hergestellten Kupp  lungsglieder bei Vergrösserung des Durchmessers der  Kupplung zu.

   Es ergibt sich hieraus,     dass    nur die  Aussenseite der Rippe am nichteisenhaltigen Glied  mit der entsprechenden     Nutenmantelfläche    am eisen-         haltigen    Metall im heissen Zustand der Kupplung  in Berührung kommt, und da die Reibflächen konisch  sind, besteht die Tendenz,     dass    die ganze Last durch  dieses     Reibflächenpaar    übertragen wird.

   Betrachtet  man beispielsweise zwei komplementäre Scheiben  von beispielsweise<B>300</B> mm Durchmesser, die eine  aus eisenhaltigem und die andere aus     nichteisenhalti-          gern    Metall, wobei die V-förmigen     konzantrischen     Rippen aus nichteisenhaltigem Metall an den Man  telflächen von V-förmigen konzentrischen Nuten im  eisenhaltigen Teil anliegen, so beträgt die Differenz  der linearen thermischen Ausdehnung bei einem  Temperaturanstieg von 210<B>C</B> ungefähr     i/30()o    mm  pro mm Radius.

   Dies bedeutet,     dass    die Reibflächen  an der äussersten Rippe und an der äussersten Nut  nicht mehr geeignet zusammenstimmen im heissen  Zustand, da sich die Rippe um ungefähr<B>0,05</B> mm  gegenüber der Nut verschoben hat. Somit ist die     Ein-          dringtiefe    der Rippe in die Nut vermindert um das  Produkt aus<B>0,05</B> mm mal den     Reziprokwert    des       Tangens    des Winkels, den die beiden Seiten der  Rippe einschliessen.

   Vorausgesetzt,     dass    keine Bie  gung eintritt, ist diese Verminderung der     Eindring-          tiefe    genügend, um zu verhindern,     dass    die Innen  flächen der Rippe und Nut sich berühren. Die Er  fahrung hat gezeigt,     dass    eine Biegung des nichteisen  haltigen Metalls unterhalb der     Elastizitätsgrenze    in  einem gewissen Ausmass eintritt, und     dass    irgendein  Kontakt bei den weiter innen gelegenen Flächen  paaren noch zustande kommt, aber weniger stark ist,  als wenn die Kontaktflächen im kalten Zustand     an-          einandergebracht    werden.  



  Versuche zur Konstruktion von sehr grossen  Kupplungen, also solchen mit einem Durchmesser  von mehr als etwa<B>700</B> nun, sind bis anhin geschei  tert. Man sieht in der Tat,     dass    die Verschiebung der  äussern Rippe aus nichteisenhaltigem Metall bei      einem Radius von<B>610</B> mm etwa<B>0,1</B> mm betragen  würde, und     dass    die ganze Last durch die Aussen  fläche einer Rippe aufgenommen werden     müsste,     unter entsprechender Zunahme der Flächenbelastung,  wobei natürlich in der Praxis die Kupplung sofort  betriebsunfähig würde.  



  Die ölhydraulischen Reibkupplungen mit metalli  schen Reibflächen haben aber sonst mannigfache  Vorteile, weil sie in den Rädern von Schalt- oder  Umkehrbetrieben eingebaut werden können. Kurze,  dicke Wellen, ein starres Gehäuse und andere Fak  toren machen diese Kupplungen denjenigen weit über  legen, deren Reibbelag Asbest enthält und die zum  Ein- und Ausrücken Federn und Hebel vorsehen,  wobei es     notw-.ndig    ist, das Schmieröl zu reinigen  zwecks Entfernung der Teilchen, die sich von den  asbesthaltigen Reibflächen abgelöst haben.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine ölhydraulisch       betätigbare    Kupplung, die metallische, miteinander  in Berührung kommende Reibglieder hat mit     ver-          schiedenzn    thermischen Ausdehnungskoeffizienten,  wobei jedes eine Mehrzahl von konzentrischen Rin  gen mit konischen Seitenflächen besitzt, und diese  Glieder zur Kupplungsbetätigung von einer tele  skopischen     öldruckkammer    aus relativ zueinander  bewegt werden, welche Kupplung sich dadurch aus  zeichnet,     dass    die Reibflächen des Gliedes, das den  höheren thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf  weist, der Drehachse zugewendet sind,

   wogegen die  Reibflächen an dem andern Glied von der Drehachse  abgewendet sind und alle andern Seitenflächen ge  genüber diesen zurückversetzt sind, damit im Betrieb  eine gegenseitige Berührung derselben verhindert ist.  



  Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dafür  Sorge getragen,     dass    das Spiel zwischen paarweise       aufeinanderliegenden    Reibflächen von Flächenpaar  zu Flächenpaar von innen nach aussen abnimmt,  damit bei Erreichung der Betriebstemperatur die  Reibflächen aller     Reibilächenpaare    dank der unglei  chen thermischen Ausdehnung der Glieder aufeinan  der zu liegen kommen.  



  Beiliegende Zeichnung stellt schematisch eine  Kupplung der bekannten Bauart und ein Ausfüh  rungsbeispiel der erfindungsgemässen Kupplung dar.  



  Die     Fig.   <B>1</B> und 2 zeigen die bekannte Kupplung  in kaltem     bzw.    in warmem Zustand, und die       Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen die erfindungsgemässe Kupp  lung im kalten     bzw.    warmen Zustand.  



  Bei der in den     Fig.   <B>1</B> und 2 gezeigten Bauart mit  metallischen Reibflächen, welche an V-förmigen  Rippen und Nuten vorhanden sind, sind diese auf  einander zu liegen kommenden Reibflächen bei der  Herstellung so geformt,     dass    sie im kalten Zustand  so eng wie nur möglich miteinander in Berührung  stehen.  



  Die zwei innern scheibenförmigen Kupplungs  glieder<B>1</B> und 2 sind mit konischen Flächen<B>3</B> und 4       verseh-.n,    die mit ähnlichen Flächen zusammenarbei  ten, die an den äussern Gliedern<B>5</B> ausgebildet sind,  so,     dass    durch die Einführung von Druckflüssigkeit in    die Druckkammer<B>6</B> zwischen den beweglichen       Kupplungsgliedern   <B>1</B> und 2, durch den in der Welle  <B>11</B> vorhandenen Kanal<B>9</B> hindurch, die Glieder<B>1</B>  und 2 voneinander bewegt werden und mit ihren  Reibflächen an diejenigen der Glieder<B>5</B> angedrückt  werden. Zum Ausrücken der Kupplung wird durch  den Kanal<B>10</B> hindurch Druckflüssigkeit in die Kam  mern<B>7</B> und<B>8</B> gedrückt.  



  In gewissen bekannten Bauarten wurde jede Vor  sicht angewendet, um das     Hindurchlecken    von  Druckflüssigkeit von den Druckkammern zu den  Reibflächen zu vermeiden, im Bestreben, den Schlupf  soweit wie möglich herabzusetzen; aber schon bei  neueren bekannten Konstruktionen sind die Reib  flächen gut geschmiert zur Vermeidung der Bildung  von zu grosser Reibwärme und zur Vermeidung des  Verschleisses der Reibflächen, wenn die Kupplung  mit Schlupf arbeitet.

   Die innern Glieder sind mit       Schiebekeilverbindung    auf der Welle montiert, und  die äussern Glieder<B>5</B> können mit einer Aussen  verzahnung 12 in der Art eines     Ritzels    versehen und  mittels Lager auf der Welle oder im     Kup   <B>-</B>     plungs-          gehäuse    gelagert sein, so     dass    sie sich gegenüber der  Welle frei drehen können, wenn die Kupplung aus  gerückt ist.  



  Vergleicht man die     Fig.   <B>1</B> und 2, welche die  Kupplung im kalten     bzw.    im warmen Zustand zei  gen, so kann man sehen,     dass    im kalten Zustand  alle Reibflächen eng     aufeinanderliegen,        dass    aber im  heissen Zustand ein solcher Kontakt nicht mehr zu  stande kommt, weil die innern Glieder aus Bronze  und die äussern Glieder aus Stahl bestehen. Somit  hat an den innern Gliedern<B>1</B> und 2 infolge der  grösseren Wärmeausdehnung die äusserste Rippe  einen grösseren Radius als an den äussern Gliedern<B>5.</B>  Deswegen liegen nur die     äusserst.-n        Reibflächenpaare     aufeinander.  



  Hat eine solche Kupplung eine bescheidene Bau  grösse, so kommt auch im warmen Zustande ein ge  wisser Kontakt zwischen den Reibflächen der weiter  innen gelegenen     Reibflächenpaare    zustande, wenn  die     innem    Glieder     g-.nügend    stark belastet werden,       dass    eine Biegung eintritt; aber selbstverständlich ist  die Last nicht gleichmässig über alle     Reibflächen-          paare    verteilt. Hat eine solche Kupplung einen grossen  Aussendurchmesser zwecks Erzielung eines grossen  übertragbaren Drehmomentes, so kann nicht auf die  Biegung der innern Glieder abgestellt werden zum  Auskorrigieren der ungleichen Ausdehnung der mit  einander in Berührung kommenden Teile.  



  Gemäss     d.-n        Fig.   <B>3</B> und 4 sind nun nur die einen  Seitenflächen als Reibflächen verwendet, und es ist  das Spiel zwischen den miteinander in Berührung  kommenden Flächen im Zeitpunkt der Herstellung  so abgestimmt,     dass    die innern     Reibflächenpaare     praktisch nicht     aufeinanderliegen    im kalten Zustand  der Kupplungsteile,     wogeg-.n    die äussern Reibflächen  fest     aufeinanderliegen.    Dies hat zur Folge,     dass    bei  zunehmender Temperatur die Last zunehmend auch  auf die innern Ringe verteilt wird.

   Die Belastbarkeit      der Kupplung ist deshalb grösser, weil bei allen  Temperaturen von kalter bis zur maximalen Betriebs  temperatur die Reibflächen der dann in Berührung  stehenden Ringe eine genügend grosse Fläche haben,  um die ganze     Drehmom,-ntlast    zu tragen, für welche  die Kupplung ausgelegt ist,  Die Kleinhaltung der Änderung der Berührungs  fläche kann bei veränderlicher Temperatur auch  durch Anwendung eines von den innern zu den  äussern     Reibflächenpaaren    zunehmenden Winkels  der Reibflächen erreicht werden.

   Diese Massnahme  kann mit der oben dargelegten kombiniert werden,  so     dass    die Spiele zwischen den einander zugeordne  ten Reibflächen von     Reibflächenpaar    zu     Reibflächen-          paar    mit abnehmendem Durchmesser zunehmen, wo  gegen die Winkel der konischen Flächen mit dem  Radius zunehmen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> ölhydraulisch betätigbare Kupplung, die metal lische, miteinander in Berührung kommcnde Reib glieder hat mit verschiedenen thermischen Aus- dehnungskoeffizienten, wobei jedes eine Mehrzahl von konzentrischen Ringen mit konischen Seitenflächen besitzt und diese Glieder zur Kupplungsbetätigung von einer teleskopischen öldruckkammer aus relativ zueinander bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibflächen des Gliedes, das den höheren thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der Drehachse zugewendet sind,
    wogegen die Reibflächen an dem andern Glied von der Drehachse abgewendet sind und alle andern Seitenflächen gegenüber diesen zurückversetzt sind, damit im Betrieb eine gegen seitige Berührung derselben verhindert ist. <B>UNTERANSPRUCH</B> Kupplung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass im kalten und eingerückten Zustand vom innem zum äussern Reibflächenpaar hin zwischen den Reibflächen dieser Paare ein abnehmendes Spiel vorhanden ist, damit, wenn die volle Betriebstempe ratur der Kupplung erreicht ist, dank der ungleichen Ausdehnung der Glieder alle Reibflächen aufeinander aufliegen.
CH7754959A 1958-08-29 1959-08-29 Olhydraulisch betätigbare Kupplung mit metallischen Reibgliedern CH372514A (de)

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GB2784458A GB891475A (en) 1958-08-29 1958-08-29 Improvements in or relating to fluid pressure-operated clutches with metal to metal friction surfaces
GB1037159 1959-07-24

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CH372514A true CH372514A (de) 1963-10-15

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ID=26247471

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CH7754959A CH372514A (de) 1958-08-29 1959-08-29 Olhydraulisch betätigbare Kupplung mit metallischen Reibgliedern

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BE582062A (fr) 1960-12-16
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