CH372564A - Amphibienfahrzeug mit mindestens zwei Propellern - Google Patents

Amphibienfahrzeug mit mindestens zwei Propellern

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Publication number
CH372564A
CH372564A CH7793259A CH7793259A CH372564A CH 372564 A CH372564 A CH 372564A CH 7793259 A CH7793259 A CH 7793259A CH 7793259 A CH7793259 A CH 7793259A CH 372564 A CH372564 A CH 372564A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
propellers
vehicle
water
amphibious vehicle
drive
Prior art date
Application number
CH7793259A
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English (en)
Inventor
Ruf Walter
Original Assignee
Ruf Walter
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Application filed by Ruf Walter filed Critical Ruf Walter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60FVEHICLES FOR USE BOTH ON RAIL AND ON ROAD; VEHICLES CAPABLE OF TRAVELLING IN OR ON DIFFERENT MEDIA, e.g. AMPHIBIOUS VEHICLES
    • B60F3/00Amphibious vehicles, i.e. vehicles capable of travelling both on land and on water; Land vehicles capable of travelling under water
    • B60F3/0007Arrangement of propulsion or steering means on amphibious vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


  Amphibienfahrzeug mit mindestens zwei Propellern    Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein Amphi  bienfahrzeug mit mindestens zwei Propellern, deren  Drehzahl     einzeln    regulierbar ist.  



  Es sind derartige Fahrzeuge     bekannt    geworden,  insbesondere Ausführungen, bei welchen hinten am  Fahrzeug und bezüglich dessen Längsachse     seitlich     versetzt und symmetrisch zwei Antriebspropeller vor  gesehen sind. Diese sind in der Höhe derart schwenk  bar angeordnet, dass sie beim Berühren eines Hin  dernisses im Wasser angehoben werden     können.     Betrachtet man das Fahrzeug von vorne, so sind die  Propeller nicht sichtbar.  



  Diese bekannten Ausführungen weisen zwei  Nachteile auf. Der Wasserzufluss zu den Antriebs  propellern wird durch den Propellern vorgelagerte  Karosserie- und Antriebsteile gestört. Dadurch leidet  der Propellerwirkungsgrad, was die Schwimmge  schwindigkeit beeinträchtigt. Zudem können beim  Rückwärtsfahren die Propeller beschädigt werden, da  sie freistehend angeordnet sind. Auch sind sie     am     Land dem Beschuss sowohl von der Seite, wie auch  von hinten vollständig     ausgesetzt,    ebenso die An  triebsverbindungen. Da der Abstand der beiden Pro  peller höchstens der Fahrzeugbreite entspricht, ist das  Fahrzeug im Wasser nicht sehr     manövrierfähig.     



  Das erfindungsgemässe Amphibienfahrzeug sucht  diese Nachteile zu verhüten. Es ist dadurch gekenn  zeichnet, dass die Propeller auf der Seite des Fahr  zeuges,     symmetrisch    zur vertikalen     Längsmittelebene     desselben angeordnet und in die     Fahrzeug-Karosserie     zurückführbar sind,     zum    Zwecke, beim Wasserfahren  einen ungehinderten Wasserzufluss zu den Propellern  zu     sichern    und auf dem     Lande    ein Beschädigen der  Propeller durch Beschuss oder     Geländeberührung    zu  vermeiden.

      Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes wird     anschliessend    an Hand von Figuren  erläutert.  



  Es zeigen       Fig.    1 eine Seitenansicht eines Amphibienfahr  zeuges in     Wasserfahrtstellung    ;       Fig.    2 eine Vorderansicht des Amphibienfahr  zeuges in     Wasserfahrtstellung    ;       Fig.    3 eine Rückansicht des Amphibienfahrzeuges  in Strassen- und     Geländefahrtstellung.     



  Bei dem in den Figuren dargestellten Fahrzeug  handelt es sich um ein     Pionier-Amphibienfahrzeug.     Dieses ist als geländegängiges, dreiachsiges Radfahr  zeug ausgebildet. Bei dem mit selbsttragender Ka  rosserie ausgeführten     Wannenfahrzeug    dient die ab  klappbare und als Rampe verwendbare Rückwand  türe 1 als Hauptzugang für     Mannschaft    und Fahr  zeuge. Die Betätigung der Türe 1 erfolgt hydraulisch.  Als weitere Ein-     und    Ausstiege dienen     Klappen    im  Dache über dem Laderaum     und    dem Fahrersitz so  wie eine     Notausstiegklappe    im Fahrzeugboden (nicht  dargestellt).

   Als Antriebsaggregat ist ein rechts im  Bug angeordneter     Benzinmotor    mit     angeflanschter          Trockenkupplung    und     einem    Synchrongetriebe mit 6  Vorwärtsgängen vorgesehen.  



  Zur Motorkühlung dient ein grosser Wasser  kühler mit einem     Hochleistungsgebläse,    welches me  chanisch oder hydraulisch angetrieben werden kann.  



  Die Kraftübertragung auf die drei Achsen 2, 3, 4  erfolgt über ein Verteilergetriebe und über Gelenk  wellen     mit    Kreuzgelenken. Der Antrieb der mittleren  Achse ist ein- und ausschaltbar.  



  Die Lenkung des Fahrzeuges erfolgt über die im  Bug links eingebaute     Hydrospindellenkung.    Die     Vor-          der-    und Hinterachse 2 bzw. 4 sind lenkbar ausge-      bildet. Die     Lenkung    der Hinterachse kann blockiert  werden.     Dies        erfolgt    pneumatisch oder     hydraulisch     über ein Gestänge.  



  Im Bug ist eine     kräftige        Seilwinde    vor- und rück  wärtslaufend eingebaut. Diese wird durch einen Aus  senantrieb am Getriebe angetrieben. Durch diese  Seilwinde und     Umlenkrollen    kann sich das Fahrzeug  selbst aus     schwierigen    Lagen befreien.  



  Der Antrieb im Wasser erfolgt durch zwei Pro  peller 5, 6, die seitlich, symmetrisch zur vertikalen       Längsmittelebene    des Fahrzeuges in Nischen 11, 12  in die Fahrzeug-Karosserie 7 eingeklappt werden  können. Über einen Aussenantrieb am Getriebe, wo  Vor- oder     Rückwärtsfahrt    geschaltet werden kann,  erfolgt der Antrieb der Propeller 5, 6. Die Lenkung  erfolgt über hydraulisch betätigte Kupplungen, also  durch Unterbrechung der Kraftübertragung zu den       einzelnen        Propellern.    Als Betätigung dienen zwei  Lenkhebel neben dem Fahrersitz. Die Lenkachse ist  so ausgebildet, dass ein Propeller vorwärts- und der  andere     rückwärtslaufen    kann.

   Damit     kann    sich das       Fahrzeug    im Wasser auf kleinstem Raum um die  Mittelachse drehen. Sind die Propeller ausge  schwenkt, so hat das     Fahrzeug    bezüglich der verti  kalen Schwerachse einen grossen Hebelarm, so dass  das Fahrzeug im Wasser äusserst wendig ist. Die  leichte Schräglage der Propeller gibt dem Fahrzeug  bug einen leichten Auftrieb, dadurch wird die Kopf  lastigkeit behoben. Der     Wirkungsquerschitt    der  Propeller kommt bei dieser Anordnung     antriebsmäs-          sig    voll zur Geltung. Die ganze Motorleistung kann  auf den     Propellerantrieb    übertragen werden.  



  Es ist auch     möglich,    die Schwenkarme in die Ka  rosserie 7 einzuschieben, anstatt sie einzuschwenken.  Eine Seitenklappe 8 bzw. 9, die mit dem     Schwenkarm     fest verbunden ist, schliesst beim Einschwenken der  Propeller 6 bzw. 7 die Nische 11 bzw. 12 vollständig  ab. Die Propeller 5, 6 sind also bei     Landfahrt        be-          schussicher    und gegen     Geländeberührung    sehr gut  geschützt. Das     Ein-    und Ausschwenken der Propeller  erfolgt     hydraulisch.     



  <I>Strassenfahrt</I>  Bei der Fahrt auf der Strasse wird die Mittel  achse 3 hydraulisch angehoben und der Antrieb  dieser Achse ausgeschaltet. Das Fahrzeug     liegt    auf  der     Vorder-    und Hinterachse 2 bzw. 4. Beide Achsen  sind angetrieben. Die Lenkung der Hinterachse ist  blockiert. Dadurch wird eine gute Strassenlage des    Fahrzeuges gewährleistet. Die Fahreigenschaften ei  nes normalen Strassenfahrzeuges bleiben erhalten.  <I>Geländefahrt</I> Fährt das Fahrzeug ins Gelände wird die Mittel  achse abgesenkt, deren Antrieb und der     Geländegang     im Verteilergetriebe eingeschaltet und die Lenkung  der Hinterachse freigegeben. Die ganze Umstellung  geschieht durch eine Hebelbetätigung.

   Durch die drei  angetriebenen, mit Differentialsperren ausgerüsteten  Achsen und der     4-Radlenkung    besitzt das Fahrzeug  eine sehr gute Geländegängigkeit und Wendigkeit.  Die Betätigung der Differentialsperren erfolgt auf alle  Achsen 2-4 gleichzeitig.  



  <I>Wasserfahrt</I>  Bei der     Wasserfahrt    (Wasserlinie 13) werden die  beiden Schrauben 5, 6 ausgeschwenkt und ihr An  trieb eingelegt. Durch das Variieren der     Drehzahlen     der beiden Schrauben kann das Fahrzeug gelenkt  werden. Beim     Rückwärtslauf    eines Propellers und  gleichzeitigem Vorwärtslauf des     andern    Propellers  dreht sich der Wagen um seine eigene Achse. Die  Lenkung im Wasser erfolgt     mittels    2 Lenkhebeln.  Die gute Schwerpunktlage gibt dem Fahrzeug eine  gute stabile Lage im Wasser.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Amphibienfahrzeug mit mindestens zwei Propel lern, deren Drehzahl einzeln regulierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Propeller (5, 6) auf der Seite des Fahrzeuges, symmetrisch zur vertikalen Längsmittelebene desselben angeordnet und in die Fahrzeug-Karosserie (7) zurückführbar sind, zum Zwecke, beim Wasserfahren einen ungehinderten Wasserzufluss zu den Propellern zu sichern und auf dem Lande ein Beschädigen der Propeller durch Beschuss oder Geländeberührung zu vermeiden. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Amphibienfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Propeller (5, 6) ein schwenkbar angeordnet sind. 2. Amphibienfahrzeug nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Propeller (5, 6) in der vorderen Hälfte des Fahrzeuges angeordnet sind.
CH7793259A 1959-09-07 1959-09-07 Amphibienfahrzeug mit mindestens zwei Propellern CH372564A (de)

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CH372564A true CH372564A (de) 1963-10-15

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ID=4536063

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3718222A1 (de) * 1987-05-29 1988-02-18 Zikeli Friedrich Dipl Ing Th Wendbar angeordneter wasserfahrzeugantrieb insbesondere fuer motor-bzw. segelyachten und amphibienfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3718222A1 (de) * 1987-05-29 1988-02-18 Zikeli Friedrich Dipl Ing Th Wendbar angeordneter wasserfahrzeugantrieb insbesondere fuer motor-bzw. segelyachten und amphibienfahrzeuge

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