CH372566A - Kopierschleifmaschine, insbesondere zum Schleifen des Freiwinkels an profilierten Maschinenmesserschneiden - Google Patents

Kopierschleifmaschine, insbesondere zum Schleifen des Freiwinkels an profilierten Maschinenmesserschneiden

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CH372566A
CH372566A CH7106259A CH7106259A CH372566A CH 372566 A CH372566 A CH 372566A CH 7106259 A CH7106259 A CH 7106259A CH 7106259 A CH7106259 A CH 7106259A CH 372566 A CH372566 A CH 372566A
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CH
Switzerland
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transistor
voltage
pulse generator
capacitor
generator circuit
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CH7106259A
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Burkard Josef
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Burkard Josef
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    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


      Impulsgeberschaltung       Die Erfindung betrifft eine     Impulsgeberschaltung     mit zwei komplementären Transistoren, zwischen denen  eine     RC-Serienschaltung    vorgesehen ist.  



  Durch die schweizerische Patentschrift Nr. 382 664  ist eine solche     Impulsgeberschaltung    bekanntgeworden,  die als     Multivibratorschaltung    ausgebildet ist. In einer       Multivibratorschaltung    sind jedoch in den Impulsinter  vallen nicht beide Transistoren gesperrt, vielmehr bleibt  ein Transistor stets eingeschaltet; dadurch ergibt sich  ein vergleichsweise hoher Stromverbrauch, der sich ins  besondere bei Kleinuhren mit     Miniaturzellen    nachteilig  auswirkt.  



  Die der     Erfindung        zugrundeliegende    Aufgabe be  steht darin, eine     Impulsgeberschaltung    der eingangs ge  nannten Art zu schaffen, die zwar gegenüber der be  kannten     Impulsgeberschaltung    einen erheblich niedrige  ren Stromverbrauch aufweist, aber trotzdem infolge  Temperatur- und Spannungsunabhängigkeit über eine  solche Ganggenauigkeit verfügt, dass sie sich ausge  sprochen für     Zeitgeberzwecke    eignet.  



  Diese Aufgabe wird     erfindungsgemäss    dadurch ge  löst, dass die Schaltung als     Sperrschwingerschaltung    aus  gebildet ist, deren erster, mit seiner Basis an die     RC-Se-          rienschaltung    angeschlossener Transistor ein     npn-Tran-          sistor    mit ausgeprägter Schwellenspannung ist, und dass  der Kondensator der     RC-Serienschaltung    ein Ladekon  densator ist,     dessen    mit der Basis des ersten     Transistors     verbundener Belag mit einer stabilisierten positiven  Spannung über einen Regelwiderstand entsprechend der  Zeitkonstante so     aufladbar    ist,

   dass beim     Erreichen    der  Schwellenspannung der erste Transistor und damit  gleichzeitig der zweite Transistor öffnet und der mit  einer spannungsstabilisierten     Impulsabgabespule    und  dem anderen Belag des Ladekondensators verbundene  Kollektor des zweiten Transistors durch     die    an ihm auf  tretende positive Spannung den Ladekondensator ent  lädt und dadurch gleichzeitig     beide        Transistoren        sperrt.       In bevorzugter     Weise    gelangt als     npn-Transistor    mit  ausgeprägter Schwellenspannung ein     Siliziumtransistor     zur Anwendung und zur Spannungsstabilisierung wer  den 

  vorzugsweise     Zenerdioden    eingesetzt.. Diese beiden  Merkmale sind zwar je für sich bekannt, und zwar wird  im Artikel von     Lavet:         Perfectionnements        apportes        aux          montres        electroniques        munies        d'oscillateurs        electrome-          caniques    de hasse     frequene-- ,

      erschienen in der fran  zösischen Zeitschrift      Annales        Françaises    de     Chrono-          metrie     von 1964, Band 18, 2.     Serie,    Jahrgang 34,  R.     Quartal,    Seiten 239-247, die Benützung von Silizium  transistoren anstelle von     Germaniumtransistor;

      n emp  fohlen, während die     Spannungsstabilisation    mittels     Ze-          nerdioden        beispielsweise    in der     schweizerischen    Patent  schrift Nr. 354 032 und in dem Artikel      Applications     of     Zener        Diodes ,        erschienen    in der USA-Zeitschrift   Aerovox     Research        Worker ,    vom September/Oktober  1958,     Vol.   <B>28,</B>     Nr.9-10,    beschrieben ist.

   Indessen er  schöpft sich der Gedanke der vorliegenden Erfindung  keineswegs in dem     Ersatz    eines     Germaniumtransistors     durch einen     Siliziumtransistor    und in der Anwendung  von     Zenerdioden        zur    Spannungsstabilisierung;

   er um  fasst     vielmehr    eine Reihe von Merkmalen, die nur in der  angegebenen Kombination zu dem gewünschten Erfolg  führen und eine neue,     speziell    für     Zeitgeberzwecke    ge  eignete     Sperrschwingerschaltung    ergeben, die     tempera-          tur-    und     spannungsunabhängig    ist, selbsttätig genaue       Zeitimpulse    abgibt und zudem auch mit Wechselspan  nung     betrieben    werden kann.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an  hand eines Schaltbildes beispielsweise dargestellt, wobei  zum     Betrieb    der Schaltung     eine        Gleichspannungsquelle          vorgesehen    ist.  



       Der    Schalttransistor 1 mit der     Impulsabgabespule    2  wird mit einem Widerstand 3 oder einer Diode 4 so an  die positive Spannung gelegt, dass kein Ruhestrom flie  ssen kann, d. h. die Basis wird in abgeschaltetem Zustand      praktisch an den Pluspol der Batterie gelegt und hat die  gleiche Spannung wie der     Emitter.    Der     Silizium-Tran-          sistor    5 wird über eine Widerstandskombination 8/7 zur       Aufladung    eines Kondensators 6     verwendet.    Die     Kollek-          torstrecke    liegt direkt als zweite Diode an der Basis des  Schalttransistors,

   gegebenenfalls     über    einen     Widerstand     9 anstelle einer Diode 10. Es ergibt sich nun, dass über  den Widerstand 8 der eine Belag des     Kondensators    6  aufgeladen wird, wobei der Ladestrom so bemessen ist,  dass der     Silizium-Transistor    sich nicht öffnen kann. Be  kanntlich     besitzt    der     Silizium-Transistor    eine Schwel  lenspannung von ungefähr 0,6 bis 0,7 Volt.

   Erst wenn  über die Widerstandskombination 8 und 7,     wob3i    der  Widerstand 7 im Verhältnis zu 8 sehr klein ist, der eine  Belag des Kondensators 6 auf diese Schwellenspannung  aufgeladen ist, kann sich der     Siliziumtransistor    5 öffnen  und steuert damit über seinen Kollektor den Schalttran  sistor 1 auf. Durch das Öffnen des Schalttransistors 1  entsteht aber am Kollektor eine positive Spannung,  welche über die     Impulsabgabespule    2 nach Minus fliesst.  Diese positive Spannung wird aber gleichzeitig an dem  anderen     Belag    des Kondensators 6 wirksam und hebt  dort das Potential auf die gleiche positive Spannung,  d. h. der Kondensator 6 wird vollständig entladen.

    Hierdurch wird der     Silizium-Transistor    5 wieder ge  sperrt und der     Kondensator    6 wird über die Impuls  abgabespule 2 wieder den an Minuspol der Batterie     gc-          legt.    Der Vorgang wiederholt sich in gleicher Weise  ständig. Der Widerstand 7 bildet im Zusammenhang  mit dem Kondensator 6 eine Zeitkonstante, die für das  Öffnen des     Silizium-Transistors    5 massgebend ist. Mit  dem Regelwiderstand 8 kann man die Zeitdauer, also  die Impulsfolge,     einstellen,    da von diesem die     Aufla-          dung    des Kondensators 6 abhängt.

   Der Widerstand 9  soll nur den Strom     begrenzen,    der durch den     Germa-          niumtransistor    1 als Schalttransistor oder auch durch  einen     Silizium-Transistor    als Schalttransistor fliessen  kann.  



  Die Schaltung weist folgende Vorteile auf: Die Im  pulsfolgefrequenz bleibt immer gleich.     Sie    ist unab  hängig von der Spannung und der Temperatur; mit die  sen ändert sich lediglich die Zeitdauer der Einschaltung,  also das     Tastverhältnis,    d. h. das Verhältnis zwischen  Einschaltung und Pause. Dies ist aber für     Zeitgeber     uninteressant; wesentlich ist nur, dass die Einschalt  folge, also die eigentliche Frequenz, unabhängig von  allen Faktoren konstant gehalten wird. Durch die Aus  nutzung des     Silizium-Transistors    mit seiner ausgeprägten       Schwellenspannung    ist dies in weiten Grenzen der Fall.  



  Wenn die Schaltfrequenz in sehr weiten Temperatur  grenzen konstant gehalten werden soll, so kann man als  Widerstand 9 einen     temperaturabhängigen    Widerstand  mit negativem Temperaturkoeffizienten wählen, oder  man kann den Kondensator selbst mit einem solchen  Widerstand überbrücken oder den Widerstand 7 in  gleicher Form wählen. Die Möglichkeiten der Schaltun  gen sind ausserordentlich bedeutend, insbesondere für  die Impulsabgabe von niederfrequenten Impulsen, z. B.  von 1 oder 10 Hz usw. Es ist eine ganz genaue Zeit  haltung     gewährleistet,    so dass man also     direkt    Zeit  impulse für Uhren abnehmen oder die Schaltung als  Signalgeber oder für Zeitmarken verwenden kann.  



  Eine Spannungsstabilisierung für den Ladestrom  über den Widerstand 8 kann über     eine        Zenerdiode    12  mit     Vorwiderstand    13 erfolgen, ebenso mit der     Zener-          diode    11 die     Stabilisierung    der Schaltung und Impuls  höhe.

      Ein weiterer     Vorteil    der     Schaltung        besteht    noch  darin, dass man diese auch direkt an     Wechselspannung     betreiben kann, wobei man     beispielsweise        Wechselstrom     mit 50 oder 60 Hz als     Speisespannung        verwendet.     Dann kann man die     Schaltung    so     auslegen,        dass    bei  spielsweise erst nur nach jedem zehnten Wechsel eine  Impulsabgabe von einer Sekunde erfolgt.

      Man braucht in diesem Fall nur die     Kondensator-          und    Widerstandswerte so zu     wählen,    dass     beispielsweise     60 nachfolgende     Irrpulse    erforderlich sind, um den       Kondensator    6 so weit aufzuladen, dass ein     Schaltimpuls     über den     Silizium-Transistor    abgegeben wird, d. h. dass  erst nach 60 Impulsen eine Spannung an dem Tran  sistor 5 entsteht, welche der Schwellenspannung ent  spricht.

   Zur Strombegrenzung kann man     selbstverständ-          lich    bei     Verwendung    höherer     Spannungen,    wie bei  spielsweise     direkter        Netzspannung,    noch     entsprechende     Widerstände in die Basis- und     Kollektorleitung        legen,     damit die Spannung so weit heruntergesetzt wird, dass  nur Teilspannungen in der Schaltung     wirksam    werden.

    Es ist auch möglich, einen     Spannungsteiler    in die     Netz-          Leitung    zu legen und an diesem nur diejenige Spannung  abzugreifen, welche für die Arbeit der     Sperrschwinger-          schaltung    erforderlich ist.

   In jedem Fall müssen Teil  spannungen zur Verfügung stehen, die so niedrig sind,  dass erst über eine erforderliche Zeit, die als Frequenz  gewünscht wird, über den Widerstand 8 der Kondensator  7 impulsförmig durch die entsprechende     Anzahl    von  Impulsen aufgeladen wird.     Ausgenutzt    wird     hierbei    je  weils nur die eine Halbwelle     des        Wechselstroms    und der  Kondensator wird mit Teilspannungen so weit aufge  laden, dass wieder die Schwellenspannung erreicht ist  und der Transistor 5 öffnet. Im Prinzip kann man jede  beliebige     Wechselspannungsfrequenz    mit dieser Schal  tung in niederfrequente     Einschaltimpulse    hoher Ge  nauigkeit umwandeln.

   Für hohe Frequenzen kann es  vorteilhaft sein, anstelle der     Widerstände    3 und 9 ent  sprechende Dioden mit hoher Schaltfrequenz (4 und 10)  einzusetzen.  



  Der ausserordentlich grosse Vorteil dieser Sperr  schwingerschaltung liegt darin, dass nur sehr wenige  Schaltelemente benötigt werden, und dass damit     ein     exakter Zeitgeber aufzubauen ist, der vielseitig     verwend-          bar    ist. Bei Uhren mit diesem     Impulsgeber    sind nur  noch das Sekundenrad und die nachfolgenden     Minuten-          und    Stundenräder erforderlich. Es erfolgt alle Sekunden  selbsttätig die     Weiterschaltung    über die     Impulsabgabe-          spule    2.

   Die Spule kann     selbstverständlich    auch     dazu     benutzt werden, über     entsprechende        Ausgangsschaltun-          gen        Zeitmarken    oder     Steuerungen    über Relais     vorzu-          nehmen.    Besitzt die     Impulsabgabespule    2     einen    hohen       Selbstindukhionswert,    so ist es zweckmässig, einen Kon  densator über diese Spule zu schalten, um     Eigenschwin-          gungen,

      die durch Rückkopplungen aus dem     gesamten     Werk entstehen können, zu     vermeiden.    Will man gleich  zeitig auch das     Tastverhältnis    zwischen     Einschaltdauer     und Pausendauer verändern, so     isst        es    bei     Wechselspan-          nung    möglich, den Widerstand 9 durch einen entspre  chenden Kondensator zu     ersetzen.       Es ergibt sich also eine völlig neue     Schaltungsart,

       die nicht wie ein     Multivibrator    durch     Umkippen    von  einem Zustand in den     anderen        arbeitet,        sondern    selbst  tätig Schaltimpulse bildet und     diese        an        einen        Schalt-          transistor    abgibt.     Der        besonders    überraschende Effekt  dieser Schaltung ist dabei, dass es gleichgültig     ist,    ob      man diese mit Gleich- oder Wechselspannung betreibt.  Es können trotzdem immer die gewünschten nieder  frequenten Impulsfolgen gebildet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Impulsgeberschaltung mit zwei komplementären Transistoren, zwischen denen eine RC-Serienschaltung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie für Zeitgeberzwecke als Sperrschwingerschaltung ausgebil det ist, deren erster, mit seiner Basis an die RC-Serien- schaltung (7, 6) angeschlossener Transistor (5) ein npn-Transistor mit ausgeprägter Schwellenspannung ist, und dass der Kondensator (6) der RC-Serienschaltung (7, 6) ein Ladekondensator ist, dessen mit der Basis des ersten Transistors (5)
    verbundener Belag mit einer sta bilisierten positiven Spannung über einen Regelwider stand (8) entsprechend der Zeitkonstante so aufladbar ist, dass beim Erreichen der Schwellenspannung der erste Transistor (5) und damit gleichzeitig der zweite Transistor (1) öffnet und der mit einer spannungsta- bilisierten Impulsabgabespute (2) und dem anderen Be lag des Ladekondensators (6) verbundene Kollektor des zweiten Transistors (1) durch die an ihm auftretende positive Spannung den Ladekondensator (6) entlädt und dadurch gleichzeitig beide Transistoren (5, 1) sperrt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Impulsgeberschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie für die Bildung von nie derfrequenten Impulsen bei Speisung durch Wechsel spannung beliebiger Frequenz ausgelegt ist, wobei der Ladekondensator (6) durch die Wechselspannung nach Gleichrichtung derselben stufenweise bi's zur Schwel lenspannung des ersten Transistors (5) aufladbar ist. 2. Impulsgeberschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der zweite Transistor (1) als Siliziumtransistor ausgebildet ist.
    3. Impulsgeberschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Bildung langer Zeitfol gen, also niedriger Frequenzen, aus sehr hohen Wechsel spannungen zur Kopplung der beiden Transistoren (5, 1) statt eines Widerstandes (9) ein Kondensator ent sprechender Grösse eingeschaltet ist. 4. Impulsgeberschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass zur Stabilisierung der Span nung für die Ladung des Ladekondensators (6) eine Zenerdiode (12) vorgesehen ist.
    5. Impulsgeberschaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Stabilisierung der Span nung an der Impulsgeberspule (2) eine Zenerdiode (11) vorgesehen ist. <B>Entgegengehaltene Schrift-</B> und Bildwerke <I>Schweizerische</I> Patentschriften Nrn. <I>354 032, 382 664</I> <I> Aerovox Research</I> Worker , SeptemberlOktober <I>1958,</I> vol. <I>28, Nr.
    9-10</I> Annales FranCaises <I>de</I> Chronometrie , Bd. <I>18</I> (1964), <I>2. Serie,</I> Jahrg. <I>34, IV. Quartal</I>
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