CH372574A - Optischer Zeichenmelder mit auf dem Umfang einer schrittweise bewegten Trommel angeordneten beweglichen Blättchen - Google Patents

Optischer Zeichenmelder mit auf dem Umfang einer schrittweise bewegten Trommel angeordneten beweglichen Blättchen

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CH372574A
CH372574A CH8143059A CH8143059A CH372574A CH 372574 A CH372574 A CH 372574A CH 8143059 A CH8143059 A CH 8143059A CH 8143059 A CH8143059 A CH 8143059A CH 372574 A CH372574 A CH 372574A
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Description


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 Optischer Zeichenmelder mit auf dem Umfang    einer   schrittweise bewegten Trommel angeordneten beweglichen Blättchen Es sind Zeichenmelder mit an einer Trommel montierten Blättchen bekannt, welche Zahlen, Buchstaben oder    Wörter   tragen und welche durch Drehen der Trommel nach    Art   der Blätter eines Buches umgewendet werden. Die    Trommel   wird dabei vorzugsweise von einem    Schrittschaltwerk   oder einem Schrittmotor angetrieben. Eine grosse Zahl von Blättchen und damit eine    grosse   Schrittzahl verursacht eine lange Einstellzeit eines solchen Zeichenmelders, besonders wenn eine gemeinsame Steuereinrichtung verwendet wird, welche verschiedenen Zeichenmeldern zwecks Neueinstellung abwechslungsweise zur Verfügung steht.

   In diesem Falle muss, da die Stellung der neu einzustellenden Trommel der Steuereinrichtung nicht bekannt ist, die Trommel zuerst in eine    Synchronisiereinstellung   zurückgestellt werden. Damit dies aus irgendeiner Lage der Trommel sicher geschehen kann, muss eine einer vollen Umdrehung entsprechende Zahl von Impulsen auf das Antriebswerk gegeben werden. Die Neueinstellung    beansprucht   im ungünstigsten Falle nochmals eine einer vollen Umdrehung entsprechende Impulszahl, wodurch sich die erwähnte lange Dauer für jede Neueinstellung ergibt. Diese Dauer kann weder durch    Steigerung   der Schrittgeschwindigkeit, der gewisse Grenzen gesetzt sind, noch durch Reduktion der Zahl der    Anzeigeblättchen   wesentlich verkürzt werden. 



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht, die zur Einstellung der Trommel notwendige Schrittzahl zu reduzieren. Sie betrifft einen optischen Zeichenmelder mit beweglichen, Zeichen tragenden Blättchen. Diese Blättchen gehören dabei zwei verschiedenen    Gruppen   an und    sind   gemäss ihrer    Gruppenzugehö-      rigkeit   abwechslungsweise auf dem    Umfang   der Trommel angeordnet. Die Blättchen dieses Zeichen-    melders   werden durch die Drehung der Trommel umgelegt und dadurch nacheinander in eine erste und    eine   zweite    Anzeigestellung   gebracht.

   Der Zeichenmelder ist gekennzeichnet durch ein Antriebssystem, in welchem die auf eine volle Trommelumdrehung entfallende Zahl der Bewegungsschritte halb so gross ist wie diejenige der Blättchen. Ein weiteres Kennzeichen der    Erfindung   besteht in einem elektromagnetisch betätigten Mittel mit zwei Stellungen, welches die    Umlegevorgänge   der Blättchen derart    be-      einflusst,   dass die Gruppenzugehörigkeit des sich am Ende eines Bewegungsschritts in der ersten Anzeigestellung befindlichen Blättchens von der Stellung des genannten Mittels    abhängt.   



  Ein    Ausführungsbeispiel   der Erfindung wird in der Folge beschrieben. 



     Fig.   1 zeigt den Aufriss und    Fig.   2 den    Grundriss      eines   Schaltwerks zur Anzeige von Zeichen mittels    umwendbarer   Blättchen.    Fig.   3 zeigt schematisch ein erstes Beispiel zur Beeinflussung des    Umlegevorgangs   der Blättchen, in welchem sämtliche Blättchen unter sich gleich sind. Die    Fig.   4-6 zeigen in    grundsätzlicher   Darstellung weitere Beispiele zur    Beeinflussung   des Umlegevorgangs der Blättchen, in welchen die Blättchen bestimmte Kennzeichen in der Form von Einschnitten tragen. Das auf den    Fig.   1 und 2 dargestellte Schaltwerk ist zwischen zwei Platinen 20 aufgebaut.

   Es wird von einem Schrittmotor angetrieben, welcher aus Jochen 2 mit einer Erregerspule 1 und einem Anker 3 besteht. Der Anker seinerseits besteht aus    einem   nichtmagnetischen Isolierstoff und enthält in seinem Innern den Dauermagneten 4. Ein auf den Figuren nicht sichtbarer Teil des Ankers ist als Zahnrad ausgebildet, das den später erläuterten Anzeigemecha- 

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    nismus   antreibt. Sofern an die Spule 1 abwechselnd polarisierte Spannungsimpulse angelegt werden, so ändert jeweils die Polarität der Joche, wodurch der Anker 3 bei jedem Impuls nur einen Schritt, d. h. um eine halbe Umdrehung im    Gegenuhrzeigersinne   gedreht wird. Das erwähnte Zahnrad des Ankers greift in das Zahnrad 5 ein, welches mit dem Zahnrad 6 starr gekuppelt ist.

   Das Zahnrad 6 seinerseits    greift   in das Zahnrad 7 gleichen Durchmessers ein, welches in derselben Weise wie die beiden Scheiben 8 mit der Achse 21 starr verbunden ist. Zwischen diesen beiden Scheiben sind    Anzeigeblättchen   9 angeordnet, welche mit seitlichen Zapfen in Löchern der genannten Scheiben beweglich gelagert sind. Diese Löcher sind in einer regelmässigen Teilung auf einem zur Achse 21    konzentrischen   Kreis angeordnet. Die aus den Scheiben 8 und den Blättchen 9 gebildete Trommel dreht sich im    Gegenuhrzeigersinn,   wobei jedes der Blättchen auf der    hintern   Seite der Trommel emporsteigt und sich dann nach vorn bewegt, bis es am Anschlag 10 ansteht. Diese Stellung des Blättchens wird in der Folge   erste    Anzeigestellung     genannt.

   Beim Weiterdrehen der    Trommel   gleitet es unter dem Anschlag 10 hindurch, fällt entsprechend dem    strichlierten   Halbkreis 22 in die zweite    Anzeige-      stellung   und wird anschliessend von den später herabfallenden Blättchen wieder zugedeckt. Die Blättchen sind, was auf den Figuren nicht sichtbar ist, beidseitig beschriftet, und zwar auf der einen Seite mit dem obern Teil und auf der andern Seite    mit   dem    untern   Teil je eines Zeichens, so dass jeweils die beiden in den beiden    Anzeigestellungen   befindlichen Blättchen zusammen ein Zeichen anzeigen. Das angezeigte Zeichen ist auf den Figuren nicht sichtbar.

   Die Übersetzungsverhältnisse der Zahnräder sind nun derart gewählt, dass je eine halbe Drehung, d. h. ein Schritt des Ankers einer Bewegung der Trommel um zwei Teilungen entspricht. Infolgedessen ist die Zahl der Bewegungsschritte der Trommel pro Umdrehung nur halb so gross wie die Zahl der Blättchen. Daraus folgt weiter, dass, bei unveränderten Verhältnissen des Anschlages 10, bei jeder halben Drehung des Ankers zwei Blättchen umgewendet werden. Die Blättchen sind in zwei Gruppen eingeteilt und    bezüglich   Reihenfolge derart am Umfang der Trommel    verteilt,   dass die Gruppenzugehörigkeit der Blättchen dauernd abwechselt, so dass demnach von den mit jedem    Schritt   des Ankers umgelegten zwei Blättchen je eines der ersten und je eines der zweiten Gruppe angehört.

   Jedes Blättchen, das in die erste    Anzeigestellung   verbracht werden soll, ist somit einerseits bestimmt durch die Stellung der Trommel und andererseits durch seine Gruppenzugehörigkeit. Neben dem Antrieb der Trommel ist deshalb ein elektromagnetisch betätigtes Mittel mit zwei Stellungen vorhanden, welches jeweils von den zwei durch die Trommelstellung    bestimmten   Blättchen das der gewünschten Gruppe angehörende in die erste    Anzeigestellung   bringt. Die    Fig.   3-6 stellen einige Beispiele dar, wie diese Auswahl der Gruppe vorgenommen werden kann. Beim einfachsten Beispiel gemäss    Fig.   3 sind alle Blättchen gleich geformt.

   Die Gruppenauswahl wird durch Verstellung des Anschlags 10 in der Höhe um einen dem Abstand der Kanten der Blättchen entsprechenden Betrag, d. h. um den Betrag der Teilung der Scheiben 8, vorgenommen. Die beiden Stellungen des Anschlags sind in der    Fig.   3 mit    S1   und S2 bezeichnet. Die Blättchen gehören den Gruppen u (ungerade) und g (gerade) an. In der Stellung    S1   des Anschlags befindet sich ein Blättchen der Gruppe u in der ersten    Anzeigestellung.   Würde sich der Anschlag in Stellung S2 befinden, so würde das zuvorderst gezeichnete Blättchen nach unten fallen, worauf sich ein Blättchen der Gruppe g in der ersten    Anzeigestellung   befinden würde.

   Diese Verhältnisse betreffend Gruppenzugehörigkeit des Blättchens in der ersten Anzeigestellung sind für alle Stellungen der Trommel dieselben. Anstelle eines in senkrechter Richtung bewegbaren Anschlags können auch zwei Anschläge in den beiden in Frage kommenden Höhenlagen angeordnet werden, wobei in erster Linie der tiefer liegende wirksam ist.    Sofern   dieser auf irgendeine Weise aus seinem Wirkungsbereich ausgeschwenkt wird, wird der höher liegende Anschlag wirksam. Ein Beispiel einer solchen Anordnung zur    Ver-      schwenkung   ist später zusammen mit andern Ausführungsbeispielen beschrieben. 



  Als Nachteil der Anordnung gemäss    Fig.   3 sind die relativ grossen Anforderungen an die Präzision der Masse der Blättchen, deren Lagerung der Bewegung des Anschlags und der Lagerung der Trommel anzuführen. Dies gilt insbesondere beim Vorhandensein einer grossen Anzahl von Blättchen. 



  Auf den    Fig.   4 bis 6 sind schematisch andere Möglichkeiten zur Auswahl der Gruppenzugehörigkeit des nach Beendigung der Trommelbewegung in der ersten    Anzeigestellung   stehenden Blättchens angegeben, welche zum Teil die der Anordnung    ge-      mäss      Fig.   3 anhaftenden Nachteile nicht aufweisen. In diesen Beispielen sind überall Blättchen verwendet, deren Bänder sich durch eine charakteristische Form unterscheiden, und zwar werden zwei Formen von Rändern verwendet, von denen je eine den beiden Gruppen von Blättchen zugeordnet ist. Die Unterscheidungsmerkmale zwischen den beiden Arten von    Rändern   bestehen dabei in verschiedenartigen Einschnitten.

   Jede der drei    Fig.   4-6 besteht aus drei Teilfiguren a, b und c, wobei a und b schematisch gezeichnete Schnitte durch die Blättchen darstellen. Die Teilfigur c zeigt jeweils als Beispiel der Formgebung je eines jeder Gruppe angehörenden Blättchens Ausschnitte aus dem obern Rand der beiden Blättchen 1 und 4. In den Teilfiguren c sind auch die Schnittlinien für die Schnitte a und b eingezeichnet. In den Teilfiguren a und b sind jeweils sechs von 1 bis 6 numerierte Blättchen in stufenförmiger Anordnung gezeichnet. Diese Anordnung entspricht der Abwicklung der Trommel auf einer Tangente, d. h. der Anordnung, in welcher sich die 

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 Blättchen am Anschlag oder an den Anschlägen vorbeibewegen.

   Alle Blättchen sind in der    unbeschnit-      tenen   Grösse gezeichnet, wobei der nicht schwarz angelegte Teil weggeschnitten ist. Zur bessern Veranschaulichung des Zusammenspiels von Blättchen und Anschlag ist jeweils der Anschlag dreimal dargestellt, und zwar entspricht der Abstand zwischen je zwei dieser Darstellungen derjenigen Strecke der Fortbewegung der Blättchen unter dem Anschlag hindurch, die durch einen Schritt des Ankers hervorgerufen wird. Aus der    Fig.      4a   können beispielsweise die    Verhältnisse   ersehen werden, die sich ergeben, wenn sich der Anschlag 10 auf der Schnittlinie a in    Fig.   4c befindet.

   In derjenigen Stellung der Blättchen, welche in bezug auf die Lage des Anschlags der zu    unterst   gezeichneten Lage dieses Anschlags entspricht, ist leicht einzusehen, dass das Blättchen 1 hinunterfällt, währenddem die übrigen vom Anschlag zurückgehalten werden. Das Blättchen 2 befindet sich dann in der ersten und das Blättchen 1 in der zweiten    Anzeigestellung.   Bei der anschliessenden Drehung der Trommel um einen Schritt entspricht die Stellung der Blättchen der in der Mitte gezeichneten Lage des Anschlags 10. Es fallen infolgedessen auch die beiden Blättchen 2 und 3 hinunter, so dass sich dann das Blättchen 4 in der ersten und das    Blättchen   3 in der zweiten    Anzeige-      stellung   befindet. 



     Sofern   sich jedoch der Anschlag 10 anstelle der Schnittlinie    a   auf der Schnittlinie b in    Fig.   4c befindet, so ergibt sich ein Bild gemäss    Fig.   4b.    Dort   wird in der untersten Stellung des Anschlags 10 das Blättchen 1, in der mittleren das Blättchen 3 und in der oberen das Blättchen 5 in der ersten Anzeigestellung festgehalten.

   Bezeichnet man die    ungerad-      zahligen   Blättchen als erste und die    geradzahligen   Blättchen als zweite Gruppe, so steht bei der Stellung des Anschlags 10 gemäss    Fig.      4a   jeweils ein Blättchen der zweiten und gemäss    Fig.   4b ein Blättchen der ersten Gruppe in der ersten    Anzeigestellung.   Die    Gruppe,   welcher das jeweils sich in der ersten Anzeigestellung befindende Blättchen angehören soll, wird demnach durch die Lage des Anschlags 10 auf der Schnittlinie a oder b bestimmt. Die genannte Gruppe kann demnach durch Verschiebung dieses Anschlags parallel zur Trommelachse gewählt werden. 



  Ein Ausführungsbeispiel eines elektromagnetisch betätigten Mittels mit zwei Stellungen, welches eine Verschiebung des Anschlags bewirkt, ist auf den    Fig.   1 und 2 abgebildet. Diese Einrichtung weist einen Elektromagneten mit dem Joch 15, der Spule 16 und dem Anker 14 auf. Der vordere Teil des Ankers drückt auf einen Hebel 12, welcher im Lager 13 drehbar gelagert ist. Dieser Hebel ist    ausser-      dem   durch die Stäbe 11 geführt und wird samt dem Anker 14 durch die Schraubenfeder 17 in die Ruhelage gezogen. Sofern die Spule 16 erregt und daher der Anker 14 angezogen wird, so dreht sich der Hebel 12 im Uhrzeigersinn um die Achse 13, wo- durch sich der Anschlag 10 gegen den Rand der Trommel    verschiebt.   



  Als Vorteil der Anordnung gemäss    Fig.   4 gegen- über der Anordnung gemäss    Fig.   3 sind die grösseren Toleranzen hinsichtlich    Blättchenabmessungen   und Lage des Anschlags 10 hervorzuheben. Wie aus den Figuren 4a und 4b hervorgeht, kann der Anschlag 10 in der Höhe um fast einen ganzen Schritt    hinauf-      und   hinuntergeschoben werden, ohne dass deswegen die richtige Funktion in Frage gestellt wird. Als einziger Nachteil dieser Anordnung ist der Umstand zu    werten,   dass die    Ausschnitte   am    obern   Rand der Blättchen gemäss    Fig.   4c relativ gross sind und deshalb die für das anzuzeigende Zeichen zur    Verfügung   stehende Fläche beschneiden. 



  Die    Fig.   6 zeigt ein weiteres Beispiel mit Gruppenauswahl durch Bewegung des Anschlags parallel zur Trommelachse. Dort ist die Beschneidung der Zeichenfläche auf ein Minimum reduziert ; dagegen müssen die Masstoleranzen - wie beim Studium der    Fig.   6a und 6b gefunden werden kann - wiederum so eng sein wie in der Anordnung gemäss    Fig.   3. Der Unterschied gegenüber der nicht dargestellten Variante von    Fig.   3 mit je einem festen und einem beweglichen    Anschlag   liegt einzig im Umstand, dass bei der Anordnung nach    Fig.   6 kein fester Anschlag notwendig ist. 



  Im in der    Fig.   5 dargestellten Beispiel wird wiederum ein fester Anschlag verwendet. Es ist dies der Anschlag auf    Fig.   5b, welcher höher liegt als derjenige auf    Fig.   5a. Der Anschlag auf    Fig.   5a wird dann zwecks Beeinflussung des    Umlegevorganges   entweder auf der Linie a in    Fig.   5c zur Wirkung gebracht oder überhaupt aus dem Bereich der Blättchen ausgeschwenkt, so dass er wirkungslos ist. Dieses Beispiel weist als Vorteile die grossen zugelassenen Toleranzen wie das Beispiel    Fig.   4 auf.

   Daneben sind aber, wie    Fig.   5c zeigt, die Ausschnitte der Blättchen nicht so gross wie diejenigen auf    Fig.   4c, woraus hervorgeht, dass das Beispiel gemäss    Fig.   5 die    Vorteile   der übrigen Beispiele vereinigt. 



  Die bereits beschriebenen und auf den    Fig.   1 und 2 dargestellten Einrichtungen zur Verschiebung des Anschlags und somit zur Auswahl der Gruppenzugehörigkeit der in die Signalstellungen zu verbringenden Blättchen    können   ausserdem für die Synchronisierung der    Trommelstellung   mit einer nicht dargestellten Gebereinrichtung    mitbenützt   werden. Der Hebel 12 trägt zu diesem Zwecke einen Nocken 19 und das    Zahnrad   5 einen    Bolzen   18. Die    überset-      zung   zwischen dem Zahnrad 5 und der Blättchentrommel ist 1 : 1, so dass sich bei einer bestimmten    Trommelstellung   der    Bolzen      immer   an derselben Stelle befindet.

   Sofern nun die Spule 16 erregt und der Anker 14 angezogen ist und der Hebel 12 die (nicht gezeichnete) Arbeitslage einnimmt, so ragt der Nocken 19 in die Bahn des Bolzens 18, so dass sich Trommel und Antrieb    nicht   weiterbewegen können, wenn das sich im    Uhrzeigersinne   drehende Zahnrad 5 die Stellung erreicht hat,    in   welcher der    Bolzen   18 

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 am Nocken 19 anstösst. Die    Trommel   kann erst dann wieder gedreht werden, wenn die Erregung des Magneten 16 abgeschaltet wird und Hebel 12 und Anker 14 unter der Wirkung der Feder 17 wieder in die gezeichnete Ruhelage zurückgekehrt sind. 



  Bei der Anzeige eines beliebigen Zeichens, von einer beliebigen Stellung der Trommel ausgehend, wird zuerst die Spule 16 erregt, so dass der Hebel 12 in die Arbeitslage geht. Sodann wird auf die Spule 1 eine erste Serie mit einer einer vollen Umdrehung der Trommel entsprechenden Anzahl von    abwechselnd      polarisierten   Impulsen gegeben, wobei die Zahnräder und die Trommel so weit gedreht werden, bis der    Bolzen   18 am Nocken 19 anstösst. Die Trommel befindet sich dann in einer definierten Stellung, der    Synchronisierstellung.   Die weiteren, auf die Spule 1 gegebenen Impulse bleiben wirkungslos. Nach Beendigung dieser ersten Impulsserie wird der Strom in der Spule 16 ausgeschaltet, worauf der Bolzen 18 freigegeben wird.

   Sodann wird auf die Spule 1 eine zweite Serie    abwechselnd   polarisierter Impulse gegeben, wobei die Impulszahl dieser zweiten Serie der Lage, welche die das anzuzeigende Zeichen tragenden Blättchen innerhalb der    Trommel   in bezug auf die    Synchronisierstellung   einnehmen, entspricht. In Abhängigkeit der    Gruppe,   der das in die erste Anzeigestellung zu verbringende Blättchen angehört, wird der Magnet 15, nachdem die Trommel die    Syn-      chronisierstellung   wieder verlassen hat,    wiederum   erregt oder im Ruhezustand belassen.

   Auf diese Weise ist es möglich, die Auswahl der    Blättchen   und die    Synchronisierung   zu einem    wesentlichen   Teil mit gemeinsamen    Mitteln   durchzuführen und dadurch an Aufwand einzusparen. 



  Es ist    selbstverständlich,   dass die Anwendung der Erfindung nicht auf die angegebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist. So ist es z. B. ohne weiteres möglich, zur    Charakterisierung   der Blättchen anstelle von Einschnitten Ausbuchtungen anzuwenden. Ausserdem sind noch viele andere Möglichkeiten vorhanden, welche im Bereich des Fachmanns    liegen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Optischer Zeichenmelder mit zwei Gruppen angehörenden und gemäss ihrer Gruppenzugehörigkeit abwechslungsweise auf dem Umfang einer schritt- weise bewegten Trommel angeordneten, beweglichen, Zeichen tragenden Blättchen, welche durch die Drehung der Trommel umgelegt und dadurch nacheinander in eine erste und eine zweite Anzeigestellung gebracht werden, gekennzeichnet durch ein Antriebssystem, in welchem die auf eine volle Trommelumdrehung entfallende Zahl der Bewegungsschritte halb so gross ist wie diejenige der Blättchen, ferner gekennzeichnet durch ein elektromagnetisch betätigtes Mittel mit zwei Stellungen, welches die Umlegevor- gänge der Blättchen derart beeinflusst,
    dass die Gruppenzugehörigkeit des sich am Ende eines Bewegungsschritts in der ersten Anzeigestellung befindlichen Blättchens von der Stellung des genannten Mittels abhängt. UNTERANSPRÜCHE 1. Optischer Zeichenmelder nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Ränder der Blättchen eine charakteristische Form aufweist, wobei sich die Blättchen der beiden genannten Gruppen in bezug auf diese Form unterscheiden, und dass das genannte elektromagnetisch betätigte Mittel aus einem parallel zur Trommelachse bewegbaren Finger besteht, welcher entsprechend seiner Stellung in unterschiedlicher Weise mit den den Formunterschied begründenden Stellen der Blättchen in Beziehung steht. 2.
    Optischer Zeichenmelder nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die formbegründeten Unterschiede in Einschnitten bestehen. 3. Optischer Zeichenmelder nach dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die formbegründeten Unterschiede in Ausbuchtungen bestehen. 4. Optischer Zeichenmelder nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das elektromagnetisch betätigte Mittel aus einem Anschlag besteht, welcher annäherungsweise parallel zum Trommelumfang bewegbar ist. 5.
    Optischer Zeichenmelder nach dem Patentanspruch, mit einer Synchronisiereinrichtung, welche bei einer bestimmten Trommelstellung in ihrer Ruhelage die Drehung der Trommel hindert und in ihrer Arbeitslage freigibt, dadurch gekennzeichnet, dass für die Synchronisiereinrichtung das genannte elektromagnetisch betätigte Mittel mitbenützt wird.
CH8143059A 1959-12-03 1959-12-03 Optischer Zeichenmelder mit auf dem Umfang einer schrittweise bewegten Trommel angeordneten beweglichen Blättchen CH372574A (de)

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