CH372613A - Verfahren zur oxydativen Zerstörung von im Wasser gelösten organischen Stoffen sowie Desinfektion mittels Ozon - Google Patents

Verfahren zur oxydativen Zerstörung von im Wasser gelösten organischen Stoffen sowie Desinfektion mittels Ozon

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CH372613A
CH372613A CH5967058A CH5967058A CH372613A CH 372613 A CH372613 A CH 372613A CH 5967058 A CH5967058 A CH 5967058A CH 5967058 A CH5967058 A CH 5967058A CH 372613 A CH372613 A CH 372613A
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CH
Switzerland
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water
ozone
container
disinfection
organic substances
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Application number
CH5967058A
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English (en)
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Klein Hans-Ulrich
Kratzenstein Klaus
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Forschungsgesellschaft Wabag
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/72—Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/78—Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with ozone
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61L—METHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/16—Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using chemical substances
    • A61L2/20—Gaseous substances, e.g. vapours
    • A61L2/202—Ozone

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Description


  Verfahren zur     oxydativen    Zerstörung von     im    Wasser gelösten organischen Stoffen       sowie        Desinfektion    mittels Ozon    Die bisher bekannten Verfahren zur     oxydativen     Zerstörung von in Wasser gelösten organischen Stof  fen sowie Desinfektion     mittels    Ozon verwenden zum  Lösen des ozonhaltigen Gasgemisches entweder Was  serräume, durch die das Gas in feiner Verteilung  gedrückt wird, oder umgekehrt Gasräume, durch die  das Wasser     verrieselt    wird,     während    das Gas im Ge  genstrom zugeführt und nach Passieren des Reak  tionsraumes abgeleitet wird.  



  Bei Verwendung eines Wasserraumes ist der Lö  sungseffekt insofern unvollständig, als die auf jedes  Gasbläschen wirkende Oberflächenspannung der Lö  sung des     Ozon-Gasgemisches    entgegensteht. Im  drucklosen Gasraum tritt trotz grosser Wasserober  fläche maximal nur die der Temperatur und dem  atmosphärischen Druck nach mögliche Ozonauf  nahme ein.  



  Beim Erfindungsgegenstand wird von dem Ge  danken ausgegangen, dass bei     überdruck    nach dem  Gesetz von     Henry    eine höhere Ozonkonzentration  im Wasser erreichbar ist, so dass die Oxydations  vorgänge viel weitgehender ablaufen.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht  darin, dass man das zu     behandelnde    Wasser in fein  verteiltem Zustand durch einen ein ozonhaltiges Gas  enthaltenden, unter     überdruck    stehenden Behälter  von oben nach unten     rieseln    lässt.  



  Um den Oxydationsvorgang zu fördern, empfiehlt  es sich, zur Vergrösserung der Wasseroberfläche und  Ausnutzung der Kontaktzeit keramische     Füllkörper     mit rauher Oberfläche in den     Behälter    einzubringen.  Der Gasüberdruck ist jedoch in seiner Höhe so zu  begrenzen, dass das Ozon nicht zu zerfallen beginnt.  



  Bei der Durchbildung der Vorrichtung zur Aus  führung des     erfindungsgemässen    Verfahrens ist    zweckmässig davon auszugehen, dass in einem zy  lindrischen, senkrecht stehenden Behälter am oberen  Teil eine Einrichtung zur feineren Verteilung des zu  zuführenden Rohwassers vorgesehen ist, damit die  ses von oben nach unten den Behälter durchwandert.    Die Zuführung für das     Ozon-Gasgemisch    kann  im unteren oder mittleren Teil des Behälters vorge  sehen sein.

   Wenn zur Förderung des Oxydationsvor  ganges in den Behälter keramische Füllkörper einge  bracht werden, so lässt sich unter Verwendung eines  durchlöcherten Tragbodens für die     Füllkörper    die  Betriebsweise so     einstellen,    dass sich die nach unten  fallenden Wasserteilchen innerhalb eines zylindri  schen Raumes befinden, der sich in einem hinrei  chenden Abstand von der Innenwand des zylindri  schen Behälters befindet.  



  Diese Massnahme hat den Effekt, dass die Gas  verteilung am ganzen     Umfang    des     herunterrieselnden     zylindrischen Wasserschirmes eintritt und dass eine  intensive Durchsetzung der ganzen     Querschnittsfläche     durch das     Luft-Ozongemisch    erhalten wird.  



  Weitere     Einzelheiten    der     Erfindung    ergeben sich  aus der folgenden Beschreibung einer Vorrichtung  zur     Durchführung    des Verfahrens gemäss der Erfin  dung.  



  Die Zeichnung zeigt in einem Schnitt diese Vor  richtung.  



  Behälter 1 weist an seinem oberen Ende eine       Feinverteilungseinrichtung    2 für das zuströmende  Wasser auf. Es empfiehlt sich, die     Feinverteilungs-          einrichtung    so durchzubilden, dass sich eine     kegelige          Verregnung    von oben nach unten ergibt.  



  Das     Luft-Ozon-Gemisch    tritt bei 3 ein.      Bei 4 erkennt man eine durchlöcherte Tragplatte  für die     keramischen        Füllkörper    5, deren Zweck     darin     besteht, den Oxydationsvorgang zu fördern.  



  Das begaste Wasser tritt bei 6 aus. Um den  Spiegel 7 der sich am unteren Ende des     Behälters     ausbildenden Wassermenge konstant zu halten, ist  eine Schwimmervorrichtung 9 vorgesehen, die in der  üblichen Weise wirksam wird.  



  Die Luft     tritt    bei 10 am oberen Ende des Behäl  ters aus und wird zu der das Schwimmerventil ent  haltenden Armatur 11 zurückgeleitet.  



  Wie schon ausgeführt, lässt sich die Betriebs  weise so     durchführen,    dass das aus dem durchlöcher  ten Boden nach unten austretende Wasser einen Zy  linder 12 ausmacht, dessen Durchmesser kleiner ist  als der Durchmesser des Behälters, so dass sich ein  hinreichend grosser Ringraum 13 ergibt.  



  Dieser Ringraum dient zur Verteilung des     Luft-          Ozon-Gemisches,    das so an dem gesamten Umfang  des Zylinders 12 in die Wassermenge eindringen  kann.  



  Wenn in den vorstehenden Darlegungen von  Luft- und     Ozon-Gemisch    gesprochen worden ist, so  ist im Rahmen der     Erfindung    selbstverständlich auch  an     Ozon-Sauerstoff-Gemisch    gedacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur oxydativen Zerstörung von in Wasser gelösten organischen Stoffen sowie zur Des infektion mittels Ozon, dadurch gekennzeichnet, dass man das zu behandelnde Wasser in fein verteiltem Zustand durch einen ein ozonhaltiges Gas enthal tenden, unter Überdruck stehenden Behälter von oben nach unten rieseln lässt. UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Förderung des Oxydations vorganges im Behälter keramische Füllkörper vorge sehen sind.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb eines geschlos senen Behälters am oberen Teil eine Feinverteilungs- einrichtung für das zuzuführende Wasser vorgesehen ist, dass im unteren Teil des Behälters der Spiegel des Wassers in einer bestimmten Höhe durch eine Schwimmervorrichtung konstant gehalten wird und dass unmittelbar über dem Flüssigkeitsspiegel eine Eintrittsöffnung für Ozongas vorgesehen ist. UNTERANSPRUCH 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in den Behälter zur Förderung des Oxydationsvorganges ein keramischer Füllkörper eingebracht ist, der von einer solchen Zwischenplatte getragen ist, dass sich an der Peripherie ein wasser freier Gasraum bildet, der für die Verteilung des zu geführten Ozongases dient.
CH5967058A 1957-07-08 1958-05-17 Verfahren zur oxydativen Zerstörung von im Wasser gelösten organischen Stoffen sowie Desinfektion mittels Ozon CH372613A (de)

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DE1196744X 1957-07-08
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CH5967058A CH372613A (de) 1957-07-08 1958-05-17 Verfahren zur oxydativen Zerstörung von im Wasser gelösten organischen Stoffen sowie Desinfektion mittels Ozon

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FR1196744A (fr) 1959-11-25

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