CH372656A - Verfahren zur Herstellung neuer Benzophenonsulfonamide - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer Benzophenonsulfonamide

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CH372656A
CH372656A CH6511658A CH6511658A CH372656A CH 372656 A CH372656 A CH 372656A CH 6511658 A CH6511658 A CH 6511658A CH 6511658 A CH6511658 A CH 6511658A CH 372656 A CH372656 A CH 372656A
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benzophenone
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chloro
sulfonamide
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CH6511658A
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Wilfried Dr Graf
Erich Dr Schmid
Willy Dr Stoll
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Geigy Ag J R
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00—Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/15—Sulfonamides having sulfur atoms of sulfonamide groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings

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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung neuer Benzophenonsulfonamide
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenonsulfonamiden mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften.



   Es wurde überraschenderweise gefunden, dass Benzophenonsulfonamide der Formel
EMI1.1     
 worin   Ri    ein Halogenatom, eine Aminogruppe oder eine niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppe, R2 Wasserstoff, ein Halogenatom, eine niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppe, eine Carboxyl-, Carbalkoxygruppe, eine unsubstituierte oder durch eine niedermolekulare Alkyl-, Alkenyl-,   Hydroxy-      alkyl-oder    Polymethylenreste oder den 3-Oxapenty  len- (1,    5)-rest substituierte Sulfamyl-, Carbamyl-oder   Carbamyl-alkoxy-gruppe,    oder eine Carboxy-alkoxygruppe, R3 dasselbe wie   R2    oder eine Amino-, Alkanoylamino-, Nitro-oder Hydroxylgruppe und   R    Wasserstoff, ein Halogenatom oder eine niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppe bedeuten,

   eine ausgezeichnete diuretische Wirksamkeit besitzen. Hierbei ist das gegenseitige Verhältnis der   ausgeschiedensn    Ionen für manche therapeutische Zwecke sehr günstig, indem beispielsweise die Kaliumausscheidung im Vergleich zur Natriumausscheidung relativ gering ist, und anderseits der starken Natriumausscheidung auch eine beträchtliche Vermehrung der Chlor-und Wasserscheidung gegenübersteht. Teilweise eignen sich die oben definierten Verbindungen auch als Zwischenprodukte für die Herstellung weiterer   diuretisch    wirksamer Stoffe.



   Man stellt die oben definierten Verbindungen her, indem man ein   Benzophenon-sulfonsäurederivat    der Formel
EMI1.2     
 worin X Chlor, Brom oder eine Alkoxygruppe und   R2'dasselbe    wie   R2    oder einen Chlor-oder Bromsulfonyl-oder-carbonylrest bedeuten, mit   Ammo-    niak umsetzt.



   Ausgangsstoffe der Formel II sind nach verschiedenen an sich bekannten Methoden zugänglich.



  Zur Herstellung von Ausgangsstoffen der Formel II kann in 4-substituierte Benzophenone die 3-Halogensulfonylgruppe z. B. durch Sulfonieren und Umsetzen der erhaltenen Sulfonsäure mit einem geeigneten Mineralsäurehalogenid entweder direkt, durch Umsetzung mit Chlorsulfonsäure oder durch Nitrieren, Reduzieren der Nitrogruppe, Diazotieren der erhaltenen Aminogruppe und Zersetzen des Diazoniumhalogenids mit Schwefeldioxyd in Gegenwart von Kupfersalzen, wie Kupferchlorid, eingeführt werden. Bei solchen Reaktionen wird naturgemäss oft auch der zweite Phenylrest unter Substitution reagieren, oder es werden bereits vorhandene Substituenten desselben umgewandelt. Eine im zweiten Phenylrest bereits vorhandene Nitrogruppe kann z. B. gleichzeitig mit der in   3-Stellung    eingeführten Nitrogruppe in einen Chlorsulfonylrest übergeführt werden.



   Bei der Umsetzung solcher zwei Chlorsulfonylgruppen enthaltenden Ausgangsstoffe mit Ammoniak erhält man Endstoffe, in welchen zwei unsubstituierte Sulfamylgruppen enthalten sind.



   Ausgangsstoffe der Formel II mit einer substi  tuierten Sulfonamidgruppe R2    kann man z. B. auch erhalten, indem man eine im zweiten Phenylrest bereits vorhandene Nitrogruppe schon vor Einführung der 3ständigen Nitrogruppe in gleicher Weise in eine Chlorsulfonylgruppe umwandelt. Nun kann die Nitrierung vorgenommen, anschliessend die Chlorsulfonylgruppe des zweiten Phenylrestes in eine durch Umsetzung mit einem geeigneten aliphatischen Amin definitionsgemäss substituierte Sulfamylgruppe umgewandelt, und darnach die 3ständige Nitrogruppe in der oben angegebenen Weise in eine Chlorsulfonylgruppe übergeführt werden.

   Als Amine, die sich zur Umsetzung mit der Chlorsulfonylgruppe des zweiten Phenylrestes eignen, seien
Methylamin, Athylamin, Isopropylamin, n-Butylamin, Allylamin,   ss-Hydroxy-äthylamin,       ss-Hydroxy-propylamin,    Dimethylamin,
Diäthylamin, Di-n-butylamin,   Diallylamin    und    Bis-    (ss-hydroxy-äthyl)-amin, Pyrrolidin,
Piperidin und Morpholin genannt.



   Ausgangsstoffe zur Herstellung von Verbindungen der Formel I mit zwei unsubstituierten Sulfamylgruppen kann man beispielsweise erhalten, indem man geeignet substituierte Benzophenone zur Einführung je einer Halogensulfonylgruppe in die Stellungen 3 und 3'mit Chlorsulfonsäure behandelt oder sie zunächst in diesen beiden Stellungen sulfiert oder nitriert und die erhaltenen substituierten   Benzo-    phenon-3,3'-disulfonsäuren bzw. substituierten 3,3' Dinitrobenzophenone nach den weiter oben angegebenen Methoden in substituierte 3,3'-Bis-chlorsulfonyl-benzophenone umwandelt.



   Eine weitere wertvolle Gruppe von Ausgangsstoffen der Formel II erhält man, wenn man Halogenoder Alkyl-benzole mit gegebenenfalls substituierten Phthalsäureanhydriden kondensiert, die erhaltenen 4-Halogen-oder   4-Alkyl-2'-carboxy-benzophenone    nitriert und die erhaltenen 4-substituierten 3-Nitro  2'-carboxy-benzophenone    nach weiter oben genannten Methoden in 4-substituierte 3-Chlorsulfonyl-2'carboxy-benzophenone oder 4-substituierte 3-Chlor   sulfonyl-2'-chlorcarbonylbenzophenone iiberfiihrt.   



   Eine andere Möglichkeit zur Herstellung von Ausgangsstoffen der Formel II besteht darin, dass man 4-substituierte 3-Nitro-benzoesäurehalogenide mit gegebenenfalls entsprechend der Definition für   R2'R3    und R4 substituiertem Benzol kondensiert und hierauf die Nitrogruppe in   3-Stellung,    wie oben beschrieben, weiter behandelt.



   Mit dieser Aufzählung sind die Möglichkeiten zur Herstellung geeigneter Ausgangsstoffe der Formel II nach an sich bekannten Methoden noch keineswegs erschöpft. Als Beispiele von Ausgangsstoffen seien die nachstehenden Verbindungen genannt :    4-Chlor-benzophenon-3-sulfochlorid    und  -3-sulfobromid,
4-Chlor-4'-methyl-benzophenon-3-sulfochlorid,
4-Chlor-2', 4'-dimethyl-benzophenon-3-sulfo chlorid,   
4-Chlor-2'-carboxy-benzophenon-3-sulfochlorid,
4-Chlor-2'-carbäthoxy-benzophenon-3-sulfo-    chlorid,   
4-Chlor-2'-carbäthoxy-benzophenon-3-sulfon- säure-äthylester,   
4-Methyl-2'-chlorcarbonyl-benzophenon
3-sulfochlorid,
4-Chlor-4'-nitro-benzophenon-3-sulfochlorid,
4-Isopropyl-benzophenon-3-sulfochlorid,    4-Chlor-4'-sulfamyl-benzophenon-3-sulfochlorid,   
4-Chlor-benzophenon-3,

  4'-disulfochlorid,
4-Brom-benzophenon-3,4'-disulfochlorid,
4-Methyl-benzophenon-3, 4'-disulfochlorid,
4,4'-Dichlor-benzophenon-3,3'-disulfochlorid,
4,4'-Dimethoxy-benzophenon-3,3'-disulfochlorid,    4-Isopropoxy-4'-methyl-benzophenon-3,    3' disulfochlorid,
4-Chlor-4'-amino-benzophenon-3,3'-disulfo chlorid und    4-Chlor-2,      4'-dimethyl-benzophenon-3,    5' disulfochlorid.



   In erfindungsgemäss erhaltenen Verbindungen können weitere Substituenten eingeführt oder vorhandene Substituenten in andere umgewandelt werden. Insbesondere kann man Verbindungen der Formel   I,    worin   R3    durch eine Nitrogruppe, oder   Rs    und/oder   R1    durch Aminogruppen, oder   R      undioder    R3 durch Methylgruppen verkörpert sind, in andere unter die Formel I fallende Verbindungen umwandeln. Beispielsweise können Verbindungen der Formel I, worin   R3    durch eine Nitrogruppe verkörpert ist, während   Rl,    R2 und R4 die oben angegebene Bedeutung haben, zu Verbindungen mit einer Aminogruppe   R.    reduziert werden.

   Solche Verbindungen sowie Verbindungen mit einer Aminogruppe   R1      kön-    nen in Diazoniumsalze übergeführt werden, die nach den verschiedenen an sich bekannten Methoden weiter umgesetzt werden können.



   Genannt seien hier beispielsweise die Umwandlung der Diazoniumhalogenide in entsprechende Halogenverbindungen   (R3    undloder   Ri    = Halogen, insbesondere Chlor) oder in Cyanverbindungen durch Behandlung ihrer Lösungen mit Cuprohalogenid, Kupferpulver bzw. Kaliumcuprocyanid, das Zersetzen von Diazoniumsalzen, z. B. Sulfaten mit Wasser oder verdünnten Mineralsäuren zu den entsprechenden Hydroxylverbindungen   (R3 =    OH) oder mit niedermolekularen Alkanolen zu Alkoxyverbindungen   (R3      und/oder      R1    = Alkoxygruppen) und der Ersatz der Diazoniumgruppe durch Wasserstoff durch Behandlung der Diazoniumsalze mit wässriger Natriumhypo  phosphitlösung,    mit Ameisensäure, Formamid, Dimethylformamid oder einem Alkohol.

   Ferner kann man Verbindungen mit einer Aminogruppe   R3    durch Umsetzung mit niedermolekularen Fettsäuren oder deren reaktionsfähigen funktionellen Derivaten in Verbindungen mit einer niedermolekularen Alkanoylaminogruppe R3 überführen.



   Alle vorgenannten Umwandlungsprodukte mit Ausnahme der Cyanoverbindungen fallen wiederum unter die Formel   I    ; durch partielle oder vollständige Hydrolyse der Cyanoverbindungen erhält man indessen ebenfalls unter die Formel I fallende Verbindungen mit einer Carbamyl-bzw. Carboxylgruppe R3 bzw.   R,.    Im weiteren kann man geeignete Diazoniumchloride von Verbindungen der Formel I analog der Herstellung von Ausgangsstoffen der Formel II durch Behandlung mit Schwefeldioxyd in Sulfochloride überführen und letztere mit Ammoniak oder aliphatischen Aminen, das heisst niedermolekularen Monound Dialkylaminen, Monoalkanolaminen, Dialkanolaminen, N-Alkyl-alkanolaminen oder mit Pyrrolidin, Piperidin oder Morpholin zu Verbindungen mit einer gegebenenfalls substituierten Sulfamylgruppe R2 umsetzen. Schliesslich kann man z. B.

   Verbindungen mit einer oder zwei Methylgruppen R2   undioder    R3 und vorzugsweise einem Halogenatom   Rt    zu entsprechenden Verbindungen mit einer oder zwei Carboxylgruppen oxydieren, z. B. mit Kaliumpermanganatlösungen und hierauf gegebenenfalls eine von zwei Carboxylgruppen durch Erhitzen abspalten.



   In den nachfolgenden Beispielen bedeuten Teile Gewichtsteile, diese verhalten sich zu Volumteilen wie g zu   cm3.    Die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
24,6 Teile 3,4'-Diamino-4-chlor-benzophenon werden in 100 Teilen Eisessig durch Erwärmen auf etwa   75     gelöst und nach Zugabe von 85,2 Teilen Salzsäure 37,5  < Vo, auf 5  abgekühlt. Der so erhaltene Kristallbrei wird innert 15 Minuten durch Eintropfenlassen von 30 Volumteilen wässriger Natriumnitritlösung von 46   Vol. 0/o,    unter Eiskühlung bei   5-10     diazotiert, wobei eine hellgelbe Lösung des Bis-diazoniumsalzes entsteht. Diese lässt man hierauf in ein eisgekühltes Gemisch von 400 Volumteilen einer   30''/ (dgen Lösung    von Schwefeldioxyd in Eisessig,   1    Teil kristallisiertem Cuprichlorid und 10 Teilen Wasser innert 2 Minuten einfliessen.

   Die Temperatur steigt durch die Reaktionswärme um etwa   10 ,    und es entweicht rasch Stickstoff. Nach 1 Stunde wird die so erhaltene Lösung mit dem   2-3fachen Volumen    Wasser versetzt. Dabei fällt das 4-Chlor-benzophenon-3,4'-disulfochlorid als zähe Masse aus, die bald kristallin erstarrt. Nach dem Waschen mit Wasser wird es in etwa 100 Volumteilen Chloroform gelöst und in eine Mischung von 150 Volumteilen wässrigem konzentriertem Ammoniak und 150 Volumteilen Alkohol einfliessen gelassen. In dieses Gemisch wird nach 1 Stunde so lange Wasserdampf eingeleitet, bis die Lösungsmittel und das überschüssige Ammoniak verschwunden sind. Das 4-Chlor-benzophenon-3,4'disulfonamid fällt meist   ölig    aus und kristallisiert beim Stehenlassen. Es wird durch Umkristallisieren aus Alkohol gereinigt.

   Schmelzpunkt   201-202 .   



   Beispiel 2
Eine Mischung von 23,2 Teilen 4'-Amino-4  chlor-benzophenon,    200 Teilen Eisessig, 22 Teilen   37/odger Salzsäure und    40 Teilen Eis werden bei   5-10     innert 5 Minuten mit 15 Teilen   460/piger    Na  triumnitritlösung    diazotiert. Die so erhaltene Lösung des Diazoniumsalzes wird innerhalb von 2 Minuten bei   10     in ein Gemisch von 200 Teilen   3011/piger    Lösung von Schwefeldioxyd in Eisessig und 2 Teilen kristallisiertem Cuprichlorid in 10 Teilen Wasser einfliessen gelassen. Unter spontaner Erwärmung auf etwa 25  entwickelt sich rasch Stickstoff. Nach kurzer Zeit kristallisiert das 4-Chlor-benzophenon4'-sulfochlorid aus.

   Es wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen, dann in Chloroform gelöst, mit     Siccon      (Markenprodukt) getrocknet und durch Abdampfen des Chloroforms isoliert. Schmelzpunkt   112-114 .   



   31,5 Teile   4-Chlor-benzophenon-4'-sulfochlorid    werden in   100    Teilen   Schwefelsäure-Monohydrat    gelöst und   bei-5 bis 0     innert 2 Stunden mit 13,9 Teilen   5O /eiger Nitriersäure (Dichte    1,73) nitriert. Nach 14stündigem Stehenlassen bei 0 bis   5     wird die Lösung in 200 Teile Wasser und 200 Teile Eis gegossen, wobei das   4-Chlor-3-nitro-benzophenon-4'-sulfo-    chlorid als viskose, beim Rühren   kristallisierende    Masse ausfällt. Es wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und in 200 Teilen Chloroform gelöst. Zur Amidierung lässt man diese Lösung bei Raumtemperatur in ein Gemisch von 100 Teilen konzentriertem wässrigem Ammoniak und 120 Teilen Alkohol einfliessen.

   Nach lstündigem Stehenlassen bei 45  wird die Lösung im Vakuum zur Trockne verdampft und das zurückbleibende 4-Chlor-3-nitro-benzophenon-4'sulfonamid mit Wasser gewaschen und aus Alkohol umkristallisiert. Schmelzpunkt   166-169 .   



   30,9 Teile 4-Chlor-3-nitro-benzophenon-4'-sulfonamid werden innert 2 Stunden unter kräftigem Rühren in ein kochendes Gemisch von 25 Teilen gemahlenen   Gusseisenspänen,    2,5 Teilen   37/o. iger    Salzsäure, 150 Teilen Wasser und 120 Teilen   Al-    kohol eingetragen. Das   Reduktionsgemisch    wird weitere 2 Stunden unter Rückfluss gekocht, hierauf mit Natronlauge schwach phenolphthaleinalkalisch gestellt, heiss filtriert und das Filtergut mehrmals mit Alkohol ausgekocht. Die gesammelten Filtrate werden eingeengt und zur Kristallisation erkalten gelassen.



  Das so erhaltene   4-Chlor-3-amino-benzophenon-4'-    sulfonamid besitzt einen Schmelzpunkt von   176-178 .   



   Eine Mischung von 31,1 Teilen 4-Chlor-3  amino-benzophenon-4'-sulfonamid,    180 Teilen Eisessig und 25 Teilen   370/piger    Salzsäure wird durch Zugabe von 15 Teilen wässriger   46 /0liger    Natrium  nitritlösung    innerhalb 5 Minuten bei 5 bis 10  diazotiert. Die so erhaltene Lösung des Diazoniumsalzes wird innerhalb von 2 Minuten bei 0  in ein Gemisch von 200 Teilen   300/piger    Lösung von Schwefeldioxyd in Eisessig, 10 Teilen Wasser und 2 Teilen kristallisiertem Cuprichlorid einfliessen gelassen, wobei unter Stickstoffentwicklung Erwärmung auf etwa   10     stattfindet. Nach etwa 15 Minuten beginnt das 4-Chlor 4'-sulfamyl-benzophenon-3-sulfochlorid auszukristallisieren.

   Es wird nach einer Stunde abfiltriert, mit Wasser gewaschen und im Exsikkator getrocknet.



  Schmelzpunkt   188-191 .   



   39,4 Teile   4-Chlor-4'-sulfamyl-benzophenon-3-    sulfochlorid werden in ein Gemisch von 100 Teilen wässriger   25 /iger Ammoniaklösung    und 20 Teilen Alkohol eingetragen. Die Temperatur steigt dabei von 10 auf 20 , und es entsteht eine klare Lösung.



  Der Alkohol und das überschüssige Ammoniak werden hierauf im Vakuum abdestilliert, wobei das    4-Chlor-benzophenon-3, 4'-disulfonamid auskristallli-    siert. Sein Schmelzpunkt liegt nach dem Umkristallisieren aus Wasser oder Alkohol bei   201-202 .   



   Beispiel 3
Ein Gemisch von 27,5 Teilen 4-Chlor-3-amino  benzophenon-2'-carbonsäure,    200 Teilen Eisessig und 20 Teilen   37 /eiger Salzsäure    wird bei   0-10     all  mählich    mit 15 Teilen wässriger,   46 /ciger    Natrium  nitritlösung    versetzt. Die Lösung des Diazoniumsalzes wird in eine eisgekühlte Mischung von 200 Teilen   30 /oliger Schwefeldioxydlösung    in Eisessig und 3 Teilen kristallisiertem Cuprichlorid in 15, Teilen Wasser einfliessen gelassen. Es entweicht Stickstoff, und nach kurzer Zeit kristallisiert das   4-Chlor-2'-    carboxy-benzophenon-3-sulfochlorid aus. Es wird nach einer Stunde abfiltriert und mit Wasser gewaschen. Schmelzpunkt   178-182 .   



   35,9 Teile 4-Chlor-2'-carboxy-benzophenon-3sulfochlorid werden in 240 Teile wässrige   25  /aige    Ammoniaklösung und 120 Teile Eis eingetragen.



  Beim Ansäuern der so erhaltenen Lösung fällt das 4-Chlor-2'-carboxy-benzophenon-3-sulfonamid meistens zuerst   ölig,    später kristallisiert aus. Sein Schmelzpunkt liegt nach der Umkristallisation aus Wasser bei   223 .   



   Beispiel 4
29,1 Teile   4'-Amino-4-methyl-benzophenon-3-    sulfonsäure, die durch Sulfierung von 4'-Nitro-4methyl-benzophenon und nachträgliche Reduktion der Nitrogruppe leicht zugänglich ist, werden in 100 Teilen Wasser, 25 Teilen Eisessig und 20 Teilen   37 /aiger    Salzsäure suspendiert und bei   10-15     durch allmähliche Zugabe von 15 Teilen   46 feiger    Na  triumnitritlösung    diazotiert. Das kristallin ausgeschiedene Diazoniumsalz wird abfiltriert und rasch in eine eiskalte Mischung von 200 Teilen einer   30 feigen    Lösung von Schwefeldioxyd in Eisessig, 0,5 Teilen Cuprichlorid-hydrat in 50 Teilen Wasser und 10 Teilen   37 /eiger    Salzsäure eingetragen.

   Das Diazoniumsalz zersetzt sich unter Stickstoffentwicklung.



  Nach 2stündigem Stehen bei Raumtemperatur wird die so erhaltene Lösung im Vakuum zur Trockne verdampft. Der Rückstand wird in 80 Teilen Wasser gelöst und mittels Natronlauge neutralisiert. Das Dinatriumsalz der 4-Methyl-benzophenon-3,4'-disulfonsäure wird durch Eindampfen der Lösung zur Trockne isoliert.



   35,2 Teile des obigen Dinatriumsalzes werden mit 300 Teilen Phosphoroxychlorid 2 Stunden bei   105  gerührt.    Die erhaltene Lösung wird vorsichtig in 250 Teilen Wasser, dessen Temperatur durch sukzessive Zugabe von Eis bei   30-35     gehalten wird, einfliessen gelassen. Das zuerst   ölig    ausfallende 4-Methyl-benzophenon-3,4'-disulfochlorid kristallisiert bald und wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und zur Weiterverarbeitung in 100 Teilen Chloroform gelöst.



   Die Chloroformlösung des Disulfochlorids wird in ein Gemisch von 100 Teilen Alkohol und 100 Teilen   25 /oiger    wässriger Ammoniaklösung eingegossen. Nach Stehenlassen bei 45  während 20 Minuten werden die Lösungsmittel und das   über-    schüssige Ammoniak abgedampft, wobei das 4-Me  thyl-benzophenon-3,    4'-disulfonamid auskristallisiert.



  Es wird zur Reinigung aus verdünntem Alkohol umkristallisiert. Schmelzpunkt   214 .   



   Auf die in den obigen Beispielen beschriebene Weise können z. B. auch folgende substituierte   Benzophenon-3-sulfonamide    hergestellt werden :
4-Chlor-benzophenon-3, 3'-disulfonamid,
Smp.   236     ;    4-Brom-benzophenon-3,    4'-disulfonamid,
Smp. 229,5  ;    4-Methyl-2'-carboxy-benzophenon-3-sulfonamid,   
Smp.   202     ;
4,4'-Dichlor-benzophenon-3,3'-disulfonamid,
Smp. 237  ;
4,4'-Dibrom-benzophenon-3,3'-disulfonamid,
4,4'-Difluor-benzophenon-3,3'-disulfonamid,
4,4'-Dimethoxy-benzophenon-3,3'-disulfonamid,
Smp.   292     ;
4-Chlor-4'-methyl-benzophenon-3-sulfonamid,
Smp. 167-168,5  ;
4-Chlor-2', 4'-dimethyl-benzophenon-3-sulfonamid,
Smp.   173-175     ;
4-Chlor-3', 4'-dimethyl-benzophenon-3-sulfonamid,
Smp. 185  ;

      4-Chlor-4'-methyl-benzophenon-3,    3'-disulfonamid,
Smp.   216--219t    ;    4-Chlor-4',    6'-dimethyl-benzophenon-3, 3'-disulfon amid, Smp. 222,5-225  ;
4-Chlor-4'-methoxy-benzophenon-3-sulfonamid,
Smp.   161     ;    4-Chlor-4'-äthoxy-benzophenon-3-sulfonamid,   
Smp.   161     ;    4-Chlor-3'-methyl-4'-n-propoxy-benzophenon-   
3-sulfonamid, Smp.   186     ;    4-Chlor-2'-carbomethoxy-benzophenon-3-sulfon-    amid, Smp. 178,5-182  ;    4-Chlor-2'-carbäthoxy-benzophenon-3-sulfon-    amid, Smp. 150,5-153  ;

      4-Chlor-2'-carbamylmethoxy-benzophenon-3-    sulfonamid,    4-Chlor-2'- (diäthylcarbamyl-methoxy)-benzo-    phenon-3-sulfonamid,   
4-Chlor-2'- (diallylcarbamyl-methoxy)-benzo- phenon-3-sulfonamid,       4-Chlor-4'-carbamyl-benzophenon-3-sulfonamid,   
Smp.   244-247  ;   
4-Chlor-4'-carboxymethoxy-benzophenon-3 sulfonamid, Smp. 191-193,5 ;    4-Chlor-4'-carbamylmethoxy-benzophenon-3-    sulfonamid, Smp. 233-237  (Zers.) ;    4-Chlor-4'- (dimethylcarbamyl-methoxy)-benzo-    phenon-3-sulfonamid, Smp. 144,5-147  ;    4-Chlor-4'- (vS-carbamyl-äthoxy)-benzophenon-    sulfonamid und
4-Chlor-4'-   S-diäthylcarbamyl-äthoxy)-benzo-    phenon-3-sulfonamid.



   Beispiel 5
26,1 Teile   4-Chlor-3'-nitro-benzophenon    werden mit 61 Teilen   26  /oigem    Oleum und 190 Teilen   1000/piger    Schwefelsäure auf   140  erhitzt    und 5 Stunden bei dieser Temperatur gerührt. Man lässt die Lösung in 700 Teile Wasser-Eisgemisch fliessen, dessen Temperatur man durch weitere Eiszugabe nicht über 50  ansteigen lässt. Die auskristallisierte   4-Chlor-3'-nitro-benzophenon-3-sulfosäure    wird abgenutscht, in 400 Teilen Wasser gelöst und mit Natronlauge neutralisiert. Dabei kristallisiert das Natriumsalz aus, welches im Vakuum bei   100     getrocknet wird. 36,4 Teile des Natriumsalzes werden in 77 Teile Phosphoroxychlorid eingetragen und 3 Stunden bei   100-105     gerührt.

   Die Reaktionsmasse wird in Wasser eingetragen, dessen Temperatur durch Eiszugabe dauernd bei 25-35  gehalten wird. Das   4-Chlor-3'-nitro-benzophenon-3-sulfochlorid    kristallisiert dabei aus. Nach dem Abfiltrieren und Waschen zeigt es einen Schmelzpunkt von   163-1650.   



   Das Sulfochlorid wird in 400 Volumteilen Chloroform gelöst und in ein Gemisch von 250 Volumteilen   25 feigen wässrigen    Ammoniaks und 500 Volumteilen Athanol eingegossen. Die Lösungsmittel und das überschüssige Ammoniak werden durch Einleiten von Dampf abgetrieben, wobei das   4-Chlor-3'-nitro-    benzophenon-3-sulfonamid auskristallisiert. Nach dem Umkristallisieren aus Athanol schmilzt es bei   189-191 .   



   34,1 Teile der so erhaltenen Nitroverbindung werden durch allmähliche Zugabe in ein kochendes Gemisch von 120 Volumteilen   Athanol,    120 Teilen Wasser, 3 Teilen konzentrierter Salzsäure und 31,3 Teilen Gusseisenpulver eingetragen. Die Mischung wird 12 Stunden gekocht, hierauf mit Natronlauge schwach alkalisch gestellt, heiss filtriert und das   Filtergut    mit Athanol ausgekocht. Aus den vereinigten Filtraten gewinnt man das   4-Chlor-3'-amino-    benzophenon-3-sulfonamid vom Schmelzpunkt 175 bis   176 .   



   31,1 Teile der so erhaltenen Aminoverbindung werden mit 120 Teilen Eisessig 8 Stunden am   Rück-      flués    gekocht. Das dabei auskristallisierende 4-Chlor3'-acetamido-benzophenon-3-sulfonamid wird nach dem Erkalten abfiltriert und aus Athanol   umkristalli-    siert. Schmelzpunkt   231-232 .   



   Ausgehend von den entsprechenden   Sulfochlori-    den erhält man in analoger Weise das 4-Chlor-3'nitro-4'-methyl-benzophenon-3-sulfonamid vom Smp.   195-199 ,    und das   4-Chlor-3'-nitro-4',    6'-di  methyl-benzophenon-3-sulfonamid    vom Smp. 193 bis   197     sowie durch analoge Reduktion des letzteren das   4-Chlor-3'-amino-4',    6'-dimethyl-benzo  phenon-3-sulfonamid    vom Smp.   168-170 ,    und daraus durch analoge Acetylierung das 4-Chlor-3'acetamido-4',   6'-dimethyl-b enzophenon-3-sulfonamid    vom Smp. 218,5-220,5 .



   Beispiel 6
31,1 Teile   4-Chlor-3'-amino-benzophenon-3-sul-    fonamid, erhalten gemäss Beispiel 5, werden in 100 Teilen Wasser und 11,2 Teilen   96 /oiger    Schwefelsäure angeschlämmt und mit 15 Volumteilen einer Lösung von 46 Vol.    /o    Natriumnitrit bei   0-10     innerhalb 15 Minuten diazotiert. Man lässt die Diazoniumsalzlösung in 200 Teile   5 /aige Schwefelsäure    einfliessen. Das 4-Chlor-3'-hydroxy-benzophenon-3sulfonamid fällt dabei in öliger Form aus und wird mit Wasser gewaschen, bis es kristallisiert. Das Rohprodukt wird durch Lösen mit Natriumcarbonatlösung,   Wiederausfällen    mit Salzsäure und nachträgliche Umkristallisation aus Chlorbenzol gereinigt.



  Schmelzpunkt   133 .   



   Beispiel 7
31,1 Teile   4-Chlor-3'-amino-benzophenon-3-sul-    fonamid, erhalten gemäss Beispiel 5, werden in 200 Teilen Eisessig und 20 Volumteilen konzentrierter Salzsäure gelöst. Nach einiger Zeit kristallisiert das Hydrochlorid unter Entstehung eines dicken Breies aus. Nach Zugabe von 50 Teilen Wasser wird bei   0-15     mit 16 Volumteilen einer wässrigen Lösung von 46   Vol. 6/a    Natriumnitrit innerhalb 10 Minuten diazotiert. Die klare Lösung des Diazoniumsalzes giesst man in ein Gemisch von 100 Teilen einer   30e/o igen Lösung    von Schwefeldioxyd in Eisessig, 2 Teilen Cuprichlorid-dihydrat und 10 Teilen Wasser, worauf sich das Diazoniumsalz innerhalb 5-10 Minuten unter Stickstoffentwicklung zersetzt.



  Nach Zugabe von 500 Teilen Wasser fällt das   4-Chlor-benzophenon-3-sulfonamid-3'-sulfochlorid    als amorphe Masse aus, die beim Kneten mit Wasser kristallisiert.



   Das Sulfochlorid wird in 100 Teilen Aceton gelöst und in 100 Teile wässriger   259/piger    Ammoniaklösung eingegossen. Aceton und überschüssiges Ammoniak werden nach 30 Minuten durch Einleiten von Dampf entfernt. Das 4-Chlor-benzophenon-3,3'  disulfonamid    kristallisiert dabei aus. Der Schmelzpunkt der aus Athanol umkristallisierten Verbindung liegt bei   236 .   



   Bei Verwendung der entsprechenden Amine anstelle des Ammoniaks erhält man in analoger Weise
4-Chlor-3'-äthylsulfamyl-benzophenon-3 sulfonamid, Smp.   2130    ;    4-Chlor-3'-diäthylsulfamyl-benzophenon-3-    sulfonamid, Smp.   163     ;
3-Sulfamyl-4-chlor-benzophenon-3'-sulfon   säure-piperidid,   
3-Sulfamyl-4-chlor-benzophenon-3'-sulfon säure-morpholid und    4-Chlor-3'- (ss-hydroxyäthylsulfamyl)-benzo-    phenon-3-sulfonamid, Smp.   149 .   



   Im letzteren Falle wird das überschüssige Amin mittels verdünnter Salzsäure entfernt.



   Beispiel 8
31 Teile   4-Chlor-4'-methyl-benzophenon-3-sul-    fonamid, hergestellt nach einem der Beispiele 1-4, werden in 220 Volumteilen   2n    Natronlauge gelöst und auf etwa 95  erhitzt. Zu dieser Lösung werden unter Rühren 37 Teile Kaliumpermanganat in einer Stunde eingetragen und das Ganze weitergerührt, bis die Farbe der Lösung nur noch grünlich ist. Dann setzt man noch einige Volumteile konzentrierte Natriumbisulfitlösung zu, bis die Reaktionslösung, vom Mangandioxydniederschlag abgesehen, klar ist. Man setzt etwas Tierkohle zu und nutscht über     Hyfloa      (Markenprodukt),    dann versetzt man die noch heii3e Lösung mit konz. Salzsäure.

   Der nach dem Abkühlen erhaltene Niederschlag wird   abgenutscht,    gewaschen, in Natriumbicarbonatlösung gelöst und die Lösung filtriert. Beim Ansäuern des Filtrates fällt das   4-Chlor-4'carboxy-benzophenon-3-sulfonamid    bereits in reiner Form aus. Durch Umkristallisieren aus Eisessig, Essigsäure oder Wasser lässt es sich noch weiter reinigen und schmilzt dann bei 277-278,5  unter leichter Zersetzung.



   In analoger Weise erhält man durch Oxydation des   4-Chlor-3-*-methyl-4-n-propoxy-benzophenon-3-    sulfonamid das   4-Chlor-3'-carboxy-4'-n-propoxy-    benzophenon-3-sulfonamid vom Smp.   188 ,    und durch Oxydation des   4-Chlor-3-nitro-4'-methyl-      benzophenon-3-sulfonamids das 4-Chlor-3'-nitro-      4'-carboxy-benzophenon-3-sulfonamid    vom Smp. 213 bis 215  (Zersetzung), und durch Reduktion des letzteren analog Beispiel 6 das 4-Chlor-3'-amino  4'-carboxy-benzophenon-3-sulfonamid    vom Smp.   273 .   



   Beispiel 9
100 Teile   4-Chlor-3-sulfamyl-benzophenon-2'-    carbonsäurechlorid (hergestellt aus der gemäss Beispiel 3 erhaltenen entsprechenden Carbonsäure) werden fein gepulvert in 100 Volumteilen Chloroform suspendiert und unter gutem Kühlen langsam zu 200 Volumteilen Diäthylamin zugegeben. Man rührt das Gemisch noch einige Zeit nach, erwärmt es auf   40     und entfernt die flüchtigen Anteile bei dieser Temperatur im Vakuum. Dann löst man den   Rück-    stand in warmem Wasser und säuert die Lösung an. Man nutscht den Niederschlag ab, wäscht ihn mit Wasser und mit Natriumbicarbonatlösung unter Vermahlen und Rühren, um etwa entstandene Carbonsäure zu entfernen, und nochmals mit Wasser.

   Das erhaltene   4-Chlor-2'-diäthylcarbamyl-benzophenon-    3-sulfonamid wird durch Umkristallisieren aus   50n/oliger Essigsäure    gereinigt und schmilzt dann bei   202-204 .   



   Auf analoge Weise kann z. B. das   4-Chlor-2'-      dimethyl-carbamyl-benzophenon-3-sulfonamid,    Smp.



     173-175 ,    hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Benzophenonsulfonamiden der Formel EMI6.1 worin Ri ein Halogenatom, eine Aminogruppe oder eine niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppe, R2 Wasserstoff, ein Halogenatom, eine niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppe, eine Carboxyl-, Carbalkoxygruppe, eine unsubstituierte oder durch eine niedermolekulare Alkyl-, Alkenyl-, Hydroxyalkyl-oder Polymethylenreste oder den 3-Oxapenty len- (1, 5)-rest substituierte Sulfamyl-, Carbamyl-oder Carbamyl-alkoxy-gruppe, oder eine Carboxy-alkoxygruppe, R3 dasselbe wie R2 oder eine Amino-, Alkanoylamino-, Nitro-oder Hydroxylgruppe und R4 Wasserstoff, ein Halogenatom oder eine niedermolekulare Alkyl-oder Alkoxygruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet,
    dass man ein Benzophenon-sulfon- säurederivat der Formel EMI6.2 worin X Chlor, Brom oder eine Alkoxygruppe und R2 dasselbe wie R2 oder einen Chlor-oder Bromsulfonyl-oder-carbonylrest bedeuten, mit Ammoniak umsetzt.
    UNTERANSPRUCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der Formel I hergestellt werden, worin Ri ein Halogenatom und R2 eine Carbamylgruppe, welche auch durch niedermolekulare Alkylgruppen substituiert sein kann, die sich in para-oder meta-Stellung zur-CO-Gruppe befindet, bedeuten.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der Formel I hergestellt werden, worin Ri ein Chloratom und R2 eine disubstituierte Carbamylgruppe ist, die sich in ortho-Stellung zur-CO-Gruppe befindet.
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