CH372733A - Vorrichtung zum selbsttätigen Nachfahren von Linien oder Kurven - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Nachfahren von Linien oder Kurven

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CH372733A
CH372733A CH6186558A CH6186558A CH372733A CH 372733 A CH372733 A CH 372733A CH 6186558 A CH6186558 A CH 6186558A CH 6186558 A CH6186558 A CH 6186558A CH 372733 A CH372733 A CH 372733A
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CH
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head
scanning
axis
wheel
rotation
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Application number
CH6186558A
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English (en)
Inventor
Brouwer Frans
Stuart Cheverton John
Original Assignee
Westinghouse Canada Ltd
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    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
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    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
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Description


  Vorrichtung zum selbsttätigen Nachfahren von     Linien    oder Kurven    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum  selbsttätigen Nachfahren von Linien oder Kurven,  deren Verlauf durch Messen der optischen Eigen  schaft derselben gegenüber einem Hintergrund er  mittelt wird. Derartige Vorrichtungen werden z. B.  verwendet, um Metallbearbeitungsmaschinen entspre  chend einer Strichzeichnung zu steuern.  



  Es ist bekannt, z. B. Schneidbrenner mittels     einer     Schablone zu steuern, die von einem magnetischen  oder mechanisch diese berührenden Folgeorgan ab  getastet wird. Ferner ist es bekannt, Werkzeugmaschi  nen durch optische Steuereinrichtungen zu steuern,  die einen optischen Tastkopf aufweisen, welcher der  Kante einer Schablone selbsttätig folgt, indem er das  Reflexionsvermögen der Schablone und der benach  barten Fläche vergleicht. Die Schablone kann in die  sem Falle einfach aus einer Zeichnung des betreffen  den Teiles in einer Farbe bestehen, die vom Unter  grund absticht. In beiden Fällen führt die mit dem  Tastkopf verbundene Maschine Bewegungen aus, die  denjenigen der Schablone entsprechen.  



  Bei derartigen Vorrichtungen ist es     erforderlich,     dass für jeden zu durchlaufenden Umriss eine eigene  Schablone angefertigt wird. Es lässt sich jedoch auch  eine Vorrichtung bauen, durch welche die Umrisse  einer einfachen Strichzeichnung abgetastet und wie  dergegeben werden können. Dies lässt sich z. B. da  durch erreichen, dass eine photoelektrische     Tastvor-          richtung    nach allen Seiten kreisförmigen verschwenkt  wird und die Ausgangssignale des Tasters hinterein  ander verglichen werden, woraus Fehlersignale ab  geleitet werden, die zur Steuerung der Stellung des  Tasters dienen.

   Diese Fehlersignale entsprechen der       Verstellung    der Achse des Tasters bezüglich der Mitte  der nachgefahrenen Linie und dem Winkelfehler der  Richtung des Tasters relativ zur Tangente an diese  Linie in dem erfassten Punkt.    Erfindungsgemäss ist die Vorrichtung zum selbst  tätigen Nachfahren von Linien oder Kurven gekenn  zeichnet durch einen um eine Achse drehbaren Nach  fahr- bzw.

   Abtastkopf, ein Rad zum Bewegen des  Kopfes zum Nachfahren von Linien und Kurven, wo  bei durch den Mittelpunkt des Rades eine Antriebs  achse geht, um das Rad zu drehen, und ferner eine  Steuerachse hindurchgeht, um die Laufrichtung des  Rades auf einer     Unterlage    festzulegen, und wobei die  Bewegung des Rades eine entsprechende Bewegung  des Kopfes bewirkt und die Drehung des Rades um  die Steuerachse eine entsprechende Drehung des Kop  fes um seine Drehachse hervorruft;

   und durch einen  Antriebsmotor zum Drehen des Rades um die An  triebsachse und einen     Steuermotor    für das Drehen  des Kopfes um seine Drehachse und des Rades um  seine Steuerachse, wobei der Kopf Abtastmittel um  fasst, um mit einer vorbestimmten Frequenz eine  Querabtastung der Linie oder Kurve, welcher nach  zufahren ist, vorzunehmen, wobei die Achse der Ab  tastmittel in Richtung der Bewegung des Kopfes der  Drehachse des Kopfes vorauseilt und wobei die Ab  tastmittel Mittel umfassen, um die optische Eigen  schaft der Linie oder Kurve während des Abtastens  zu messen und ein die optische Eigenschaft darstel  lendes Signal zu erzeugen, und wobei Mittel vorgese  hen sind, welche den Steuermotor auf die Messung  der optischen Eigenschaft ansprechen lassen,

   um  die Richtung der Bewegung des Kopfes durch das  Rad festzulegen und mit dem Kopf der Linie oder  Kurve     nachzufahren.     



  Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden  Beschreibung einer     Tastvorrichtung,    im Sinne eines  Ausführungsbeispiels der Erfindung, anhand der  Zeichnung. Hierin sind:       Fig.    1     eine    teilweise     geschnittene    Seitenansicht  eines     Tastkopfes    mit der zugehörigen Antriebsvor-      richturig zusammen mit dem nachdrehenden Servo  motor,  Fig. 2 ein schematisches elektrisches Schaltbild  der Einrichtung nach Fig. 1,  Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht  einer abgeänderten Form des Tastkopfes,  Fig. 4 ein schematisches Schaltbild des     Tastkop-          fes    nach Fig. 3,  Fig.

   5 eine Reihe von Kurven, welche die an ver  schiedenen Stellen der Einrichtung erzeugten Signale  darstellen und  Fig. 6 eine Teildarstellung zur Erläuterung der  Arbeitsweise des Tastkopfes.  



  In Fig. 1 ist eine Montageplatte 7 dargestellt, an  deren einem Ende ein Tastkopf 8 drehbar befestigt  ist. Etwa in der Mitte der Montageplatte ist eine An  triebsvorrichtung 9 ebenfalls drehbar angebracht, und  am     anderen    Ende der Platte befindet sich ein Servo  motor 10 mit einer Tachometermaschine. Die beiden  drehbaren Vorrichtungen werden über ein gemein  sames Getriebe vom     Servomotor    angetrieben. Hierzu  ist ein Ritzel 11 auf der Welle des Motors befestigt,  das mit einem Stirnrad 12 kämmt. Am anderen Ende  der Achse des Stirnrades 12 befindet sich ein Ritzel  13, das in ein weiteres freilaufendes Stirnrad 14 ein  greift, das seinerseits ein am Antriebsradmechanismus       befestigtes    Stirnrad 15 treibt.

   Bei Drehung des Stirn  rades 15 dreht sich also auch die Antriebsradvorrich  tung 9. Das Stirnrad 15 kämmt mit einem Stirnrad  16, das seinerseits ein Stirnrad 17 antreibt, welches  am Tastkopf 8 befestigt ist, so dass die Drehung des  Stirnrades 17 die Drehung des Tastkopfes 8 bewirkt.  Die Stirnräder 15 und 17 haben gleiche Durchmesser,  das heisst jede Drehung der Antriebseinrichtung 9  bewirkt eine entsprechende Drehung des Tastkopfes  in gleicher Richtung, wegen des zwischengeschalteten  Zahnrades 16.  



  Im einzelnen besitzt der untere Teil des     Tastkop-          fes    einen ringförmigen Schirm, der Lampen 18 zur  Beleuchtung der Strichzeichnung enthält. Die Zeich  nung selbst ist als dünne Linie 20 unterhalb des     Tast-          kopfes    angedeutet. Unmittelbar oberhalb des Schir  mes befindet sich innerhalb des unteren Teiles des  Tastkopfes eine Optik 19. Der ganze untere Teil ist  in einem Führungsrohr 21 angebracht und relativ zu  diesem mittels einer Stellschraube 22 verstellbar, die  in die Wand des unteren Teiles eingeschraubt ist und  durch einen Schrägschlitz in dem Führungsrohr hin  durchgeht. Oberhalb der höchstmöglichen Stellung  des unteren Teiles befindet sich eine ringförmige  Mattscheibe 23 und unmittelbar darüber eine Photo  zelle 24.

   Die obere mattierte Fläche der Mattscheibe  kann durch eine seitliche Öffnung des Führungsroh  res von aussen beobachtet werden, während der untere  Teil relativ zum Führungsrohr so lange verstellt wird,  bis die Linie auf der Zeichnung 20 scharf auf die  Mattscheibe abgebildet wird. Die Photozelle ist nicht  starr mit dem Führungsrohr verbunden, sondern wird  von einem Schwinghebel 25 getragen, der an einer  Blattfeder 26 aufgehängt ist, welche sich rechtwink-    lig zu dem Schwinghebel erstreckt, wobei ihre Enden  fest mit dem Führungsrohr verbunden sind. Die  Photozelle ist exzentrisch so auf der Stange befestigt,  dass der von der lichtempfindlichen Fläche der Zelle  beschriebene Bogen bei einer Schwenkbewegung des  Schwinghebels 25 die Ebene der oberen mattierten  Glasfläche schneidet.

   Am anderen Ende des Schwing  hebels 25 ist ein U-förmiger Dauermagnet 27 be  festigt. Unmittelbar über diesem Dauermagneten be  findet sich ein Elektromagnet 28 mit E-Kern, wobei  die Wicklung auf dem mittleren Schenkel des Kernes  angebracht ist. Die Linie, welche die Mitte der Pol  flächen des Elektromagneten verbindet, verläuft un  mittelbar oberhalb -und parallel zu der entsprechen  den Linie des Dauermagneten. Beide Linien verlau  fen rechtwinklig zur Achse der Feder 26. Die Zulei  tungen von der Photozelle und dem Elektromagneten  und auch von den Lampen sind sämtlich mit Schleif  ringen 30, 31 und 32 am oberen Ende des     Tastkop-          fes    verbunden, die über Schleifkontakte an die Klem  men 33, 34 und 35 angeschlossen sind.  



  Die Antriebsanordnung 9 wird nicht im einzel  nen beschrieben, da sie bei derartigen Geräten an  sich     bekannt    ist. Sie weist ein Aussenrohr 36 auf, das  an dem Zahnrad 15 befestigt und drehbar in der  Montageplatte 7 gelagert ist. Am oberen Ende des  Rohres befindet sich ein Motor 37, dessen Welle  durch das Rohr nach unten geht, um die Laufrolle  42 über ein entsprechendes Getriebe anzutreiben.  



  Die Nachdrehvorrichtung 10 besteht aus einem  bekannten zweiphasigen Servomotor 38 und einer  bekannten Tachometermaschine 39, die sich auf einer  gemeinsamen Welle befinden. Wenn die eine Phase  des Servomotors vom Netz gespeist wird, können  Richtung und Geschwindigkeit des Servomotors durch  die Phase und Amplitude des der anderen Wicklung  zugeführten Stromes gesteuert werden. Die Tacho  metermaschine erzeugt eine Spannung, die propor  tional zur Wellendrehzahl und weiteren Ableitungen  höherer Ordnung der Wellenstellung ist.  



  Wie aus dem elektrischen Schaltbild in     Fig.2     hervorgeht, ist ein     Vorwiderstand    43 mit einer  Klemme der Photozelle verbunden, während die an  dere Klemme geerdet ist. Die Betriebsgleichspannung  wird dem oberen Ende des     Vorwiderstandes    43 zu  geführt, während die Ausgangsspannung der Photo  zelle auf einen selektiven Verstärker 44 gegeben  wird. Die Ausgangsspannung dieses Verstärkers wird  der einen Phasenwicklung des Servomotors 38 zu  geführt, während die Ausgangsspannung der Tacho  metermaschine 39 auf den Verstärker 44 gegen  gekoppelt wird. Ein konstanter Wechselstrom, der  z. B. vom Wechselstromnetz     AC    abgeleitet ist, wird  dem Elektromagneten 28 und auch der anderen Pha  senwicklung des Servomotors 38 zugeführt.

   Der An  triebsmotor 37 ist über eine     Drehzahlsteuervorrich-          tung    45 ebenfalls mit dem Wechselstromnetz oder  dergleichen verbunden.  



  Wenn der Elektromagnet 28 mit Wechselstrom  gespeist wird, wird der Mittelschenkel abwechselnd      ein Nordpol oder ein Südpol, und die äusseren Schen  kel haben jeweils die entgegengesetzte Polarität. Der  Dauermagnet 27, dessen Polabstand demjenigen zwi  schen dem Mittelschenkel und einem Aussenschenkel  des Elektromagneten entspricht, wird abwechselnd  von dem einen und dem anderen Aussenschenkel des  Elektromagneten angezogen (Fig. 1a). Er schwingt  also synchron mit dem     Netzwechselstrom    hin und  her, wobei die Blattfeder 26 als Achse wirkt. Daher  schwingt die     Photozelle    synchron mit dem Dauer  magneten 27 auf einem Bogen hin und her. Die  Zeichnung 20 wird durch die Lampen 18 beleuchtet  und ein scharf eingestelltes Bild der Zeichnung auf  der Mattscheibe mittels der Optik entworfen.

   Bei  ihren Schwingbewegungen bewegt sich     die        Photozelle     über dem Bilde der Linie hin und her. Die Empfind  lichkeit der Photozelle kann nach Wunsch gewählt  werden, wobei es aus noch zu erörternden Gründen  gewöhnlich vorteilhaft ist, wenn die Photozelle eine  hohe Empfindlichkeit im roten Bereich hat. Während  die Photozelle das Bild der Linie abtastet, ändert  sich der Strom durch die Photozelle unter der Vor  aussetzung, dass das Lichtreflexionsvermögen der  Linie verschieden von demjenigen des Papiers für  den Empfindlichkeitsbereich der     betreffenden    Photo  zelle ist.  



  Fig. 5A zeigt die Abhängigkeit der Stromstärke  in der Photozelle von der Zeit. Fig. 5C zeigt die  mechanische Auslenkung der Photozelle in der Zeit  bei gleichem Zeitmassstab wie in Fig. 5A. Fig. 5C  entspricht der Abhängigkeit der Spannung der Wech  selstromquelle von der Zeit. Wenn die Verschie  bung der Linie gegen eine bestimmte     Mittellinie    als  positiv oder negativ angesehen und     die    Verschiebung  der     Photozelle    ebenso bezeichnet wird, so ergibt sich  bei Verschiebung des Bildes der Linie in negativer  Richtung eine grössere Amplitude des Photozellen  stromes während der positiven Auslenkung der Photo  zelle, als während der negativen Auslenkung.  



  Wenn also das Bild der Linie aus der Mitte des  Schwingungsbogens der Photozelle verschoben wird,  verläuft der Zellenstrom so, wie es am Anfang der  Fig. 5A dargestellt ist. Im weiteren Verlauf der Kurve  5A erkennt man, dass die Amplituden allmählich  gleich gross werden, wenn die Linie in die Mitte  rückt, während am rechten Ende der Kurve 5A eine  positive Verschiebung des Bildes der Linie wieder  ungleiche Amplituden liefert; jedoch wird in diesem  Falle die grössere Halbwelle, wenn die Photozelle in  negativer Richtung verschwenkt wird, und die klei  nere Halbwelle bei Verschwenkung der Photozelle in  positiver Richtung erzeugt. Die Ausgangsspannung  am, Vorwiderstand 43 wird auf den selektiven Ver  stärker 44 gegeben, der nur die Grundwelle seines       Eingangssignals    verstärkt.

   Das entsprechende Aus  gangssignal bei B ist in Fig. 5B dargestellt. Im An  fangsteil der Kurve 5B ist die Ausgangsspannung des  selektiven Verstärkers in Phase mit der     Verschwen-          kung    der Photozelle. Gegen die Mitte der Kurve 5B  zu nimmt die Ausgangsspannung allmählich bis auf    0 ab, wenn die     Halbwellen    von der Photozelle gleich  gross werden. Am rechten Ende der Kurve 5B nimmt  die Ausgangsspannung wieder zu und erreicht schliess  lich den.     gleichen    Maximalwert wie im ersten Ab  schnitt, aber mit umgekehrter Phase.  



  Wie bereits erwähnt wurde, ist der Servomotor  38 ein Zweiphasenmotor, dessen eine Wicklung vom       Wechselstromnetz    gespeist wird, dessen Phase also  dem Signal der Kurve 5C entspricht. Die     Anlegung     eines Signals, das der     Kurve    5B entspricht, an den  Servomotor bewirkt demgemäss im Anfang der Kurve  5B eine     Drehung    desselben     in    einer Richtung. Im       mittleren        Teil    des Signals bleibt der Motor stehen und  dreht sich im rechten Teil des Signals in der anderen  Richtung.  



  Fig. 6 zeigt die Arbeitsweise der Einrichtung, ge  sehen in Richtung XX in Fig. 1. Hierbei ist nur ein       Teil    des Rades 42, ein Teil der Linie 46 und das Bild'  47 der Photozelle abgebildet. (In Wirklichkeit exi  stiert natürlich nicht das Bild der Photozelle auf der  Linie, sondern umgekehrt das Bild der Linie vor der  Photozelle. Die dargestellten Verhältnisse erhielt man,  wenn die Photozelle durch eine     Lichtquelle    gleicher       Abmessungen    ersetzt würde.) Wenn die verschiede  nen     Teile    sich in     der    dargestellten Lage befinden, er  zeugt die Photozelle ungleiche     Halbwellen    und be  wirkt dadurch eine Drehung des Nachdrehmotors 38.

    Hierdurch wird gleichzeitig das Antriebsrad 42 und  der Abtastkopf 8 in gleicher Richtung gedreht, wie  es durch die Pfeile in Fig. 6 angegeben ist. Diese  Drehung setzt sich fort, bis die Ausgangsspannungen  der positiven und der negativen Auslenkung der  Photozelle gleich sind und damit der Verstärker keine  Spannung mehr abgibt.  



  Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sitzt die Photozelle  nicht in der Drehachse des Tastkopfes, sondern ist  etwas nach hinten versetzt, so dass sie im     Endeffekt     wegen der Richtungsumkehr durch die Optik einen  Punkt vor dem Tastkopf abtastet. Deshalb bewirkt  eine Drehung des Tastkopfes eine Drehbewegung und  Verschiebung der Abtastbahn um den Drehpunkt des  Tastkopfes. Die Verschiebung verhindert die Zwei  deutigkeit, die sonst in dem System existieren würde,  wenn der Tastkopf eine Unstetigkeit der Linie, z. B.  eine scharfe Ecke, überquert. Solange die Linie unter  dem Tastkopf zentriert ist, gibt der Verstärker keine  Ausgangsspannung ab, der     Nachdrehmotor    dreht  sich nicht und der     Tastkopf    fährt mit dem Antriebs  rad geradlinig weiter.

   Jede Abweichung der Bahn  des     Tastkopfes    von der Linie bewirkt eine     ungleiche     Ausgangsspannung der Photozelle, die, wie beschrie  ben, eine Ausgangsspannung des Verstärkers mit der       Grundfrequenz        hervorruft,    wodurch der Servomotor  38 sich so lange dreht, bis die Ausgangsspannung der       Photozelle    wieder symmetrisch wird.  



  Die     Abtastgeschwindigkeit    der Einrichtung ist  durch die     Einstellung    einer Vorrichtung gegeben,  welche die Geschwindigkeit des Motors 37 steuert,  während die     Nachdxehrichtung    allein durch die Aus-      gangsspannung der Photozelle gesteuert wird. Die  Ausgangsspannung der Tachometermaschine wird  ebenfalls dem selektiven Verstärker zugeführt. Die  ses Signal ist gegenphasig zur Eingangsspannung von  der Photozelle und hat eine Amplitude, die in erster  Linie proportional zur Drehgeschwindigkeit der Mo  torwelle ist. Wenn eine starke Abweichung von der  verfolgten Linie vorhanden ist, die eine grosse Aus  gangsspannung der Photozelle erzeugt, gibt der Ver  stärker eine kräftige Ausgangsspannung ab und erteilt  deshalb dem Servomotor 38 eine hohe Geschwindig  keit.

   Da jedoch die Geschwindigkeit des Nachdreh  motors die Ausgangsspannung der Tachometer  maschine erhöht, tritt eine Gegenwirkung gegen das  Signal von der Photozelle ein,     wodurch    die Aus  gangsspannung des Verstärkers wieder verringert  wird. Infolgedessen kann im Regelkreis eine kräftige  Verstärkung angewandt werden, ohne     dass    ein Pen  deln zu befürchten ist, weil die maximale Verstärkung  des Regelkreises nur wirksam wird, wenn die Ge  schwindigkeit des Nachdrehmotors nahezu verschwin  det.  



  In Fig. 3 ist ein abgeänderter Tastkopf dargestellt,  bei dem keine Vibrationsanordnung vorgesehen ist.  Bei dieser Anordnung sind zwei     Photoelemente    oder  ein in der Mitte angezapftes Photoelement derart an  geordnet, dass sie den Abtastweg der vorher an  gewandten vibrierenden Photozelle überdecken. Die  beiden Photoelemente oder die beiden Hälften des  Photoelementes mit Mittelanzapfung sind mit 48 und  49 bezeichnet und werden abwechselnd in Betrieb  gesetzt, um die auf sie einfallende Lichtintensität zu  messen. Der übrige Tastkopf ist genau wie vorher  eingerichtet.  



  Die Schaltung für den soeben erwähnten     Tast-          kopf    ist in Fig. 4 dargestellt. Die beiden Elemente 48  und 49 bilden zwei Brückenzweige, deren übrige  Zweige durch die Widerstände 50 und 51 dargestellt  werden. Wenn eine Wechselstromquelle zwischen die       Verbindungspunkte    des Widerstandes 50 und des  Elementes 48 bzw. des Widerstandes 51 und des  Elementes 49 eingeschaltet wird, so tritt bei Störung  des Brückengleichgewichtes eine Ausgangsspannung  in der anderen Gruppendiagonale auf, das heisst zwi  schen der Verbindung der Widerstände 50 und 51  und derjenigen der E'l'emente 48 und 49.

   Wenn auf  die Elemente 48 und 49 gleiche Lichtmengen fallen  und beide Elemente     ähnliche    oder nahezu gleiche  Empfindlichkeit haben, so werden die Widerstände  50 und 51 so gewählt, dass in der Brückendiagonale  keine Spannung auftritt. Die Brückendiagonale ist  unmittelbar an den Verstärker 52 angeschlossen. In  diesem Beispiel braucht der Verstärker nicht selektiv  zu sein, da an seinem Ausgang von selbst nur die  Grundfrequenz auftritt. Die Ausgangsspannung der  Brücke verläuft dann im wesentlichen ebenso wie in  Fig. 5A und kann nach Verstärkung unmittelbar zur  Steuerung des Servomotors 38 verwendet werden.  Wie vorher wird eine Ausgangsspannung der Tacho  metermaschine 39 auf den Verstärker 52 negativ    rückgekoppelt, so dass die Eingangsspannung vom  Tastkopf geschwächt und eine gedämpfte Regel  strecke hergestellt wird.

   Wie bei Fig. 1 ist ferner ein  hier nicht dargestellter Antriebsmotor 37 mit Strom  quelle und Geschwindigkeitsregler vorgesehen. Auch  sind wieder die Photoelemente oder das Photoele  ment gegen den Drehmittelpunkt des Tastkopfes ver  setzt.    Beim Betrieb einer der beschriebenen Einrich  tungen ist der Werkzeugkopf der Metallbearbeitungs  maschine, z. B. ein Schneidbrenner, Fräser oder der  gleichen, unmittelbar oder über einen Storchschnabel  mit dem Tastkopf verbunden, so dass er ein Muster  ausführt, das genau der Strichzeichnung entspricht.  Beim Betrieb ist nur der Tastkopf gezwungen, der  Strichzeichnung zu folgen. Das Antriebsrad folgt der  Linie nicht und seine Verlagerungen spielen keine  Rolle. Es muss nur dafür gesorgt werden, dass das  Antriebsrad stets parallel zum Tastkopf und damit  parallel zu der Linie verläuft.  



  Unter gewissen Umständen kann es erwünscht  sein, dass das Bearbeitungswerkzeug der gezeichneten  Linie nicht unmittelbar folgt, sondern sich parallel  dazu in einem Abstand verschiebt, der ausreicht, um  eine weitere Bearbeitung des ausgeschnittenen Teiles  zu ermöglichen. Es können verschiedene Massnahmen  zur Vorbelastung des Tastkopfes getroffen sein, um  diese Parallelverschiebung zu erzeugen. So kann z. B.  dem Elektromagneten im Falle des Tastkopfes nach  Fig. 1 eine Gleichstromkomponente zugeführt wer  den oder es kann ein kleiner Dauermagnet neben  dem Schwingmagneten so angebracht sein, dass das  Schwingungszentrum sich verlagert, oder der Ver  stärker kann mit einer elektrischen Vorspannung be  trieben werden.

   Diese Verschiebung erzeugt eine Ver  schiebung der     Abtastbahn,    die ihrerseits bewirkt,     dass     der     Schneidkopf    das Werkstück etwas ausserhalb der  gezeichneten Linie ausschneidet. Bei der Ausfüh  rungsform mit zwei Photozellen nach     Fig.    3 kann eine  ähnliche Verschiebung dadurch erzeugt werden, dass  die Zellen mechanisch mittels einer einstellbaren  Befestigungsvorrichtung verschoben werden. Bei bei  den     Tastkopfformen    kann auch der     Pantograph,    der  den     Tastkopf    mit dem     Schneidwerkzeug    verbindet,  so ausgebildet sein, dass er die gewünschte Verschie  bung des letzteren bewirkt.  



  Die Empfindlichkeitskurve der Photozelle oder  Photozellen spielt eine Rolle im Zusammenhang mit  der Beschaffenheit der Strichzeichnung. Wenn die  Flächen z. B. etwas glänzend sind, sind Photozellen  mit hoher Empfindlichkeit im Roten im Gegensatz  zu solchen mit einem Empfindlichkeitsverlauf ähn  lich dem menschlichen Auge besser imstande, zwi  schen der weissen     Papierfläche    und einer schwarzen  zu verfolgenden Linie zu unterscheiden. Auch können  Markierungen auf der Zeichnung, die nicht zu der  zu verfolgenden Linie gehören, in diesem Falle in  roter Farbe ausgeführt sein und erscheinen dann we  gen des Empfindlichkeitsverlaufes der Photozelle fast  identisch mit der weissen Papierfläche.      Die Einrichtung wurde unter der Voraussetzung  eines direkten Antriebes beschrieben. Unter gewis  sen Umständen, z.

   B. bei der Steuerung     eines        Fräs-          kopfes,    der grosse Verstellkräfte erfordert, kann es  vorteilhaft sein, den Fräskopf und den Tastkopf  durch in zwei zueinander senkrechten Richtungen wir  kende Servomotoren zu steuern. Um den Tastkopf  an ein solches System anzupassen, braucht nur mit  dem Nachdrehmotor ein Umsetzer verbunden zu sein,  aus dem Signale in X- und Y-Richtung abgeleitet  werden können, die proportional zum Winkel und  der Abtastgeschwindigkeit sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum selbsttätigen Nachfahren von Linien oder Kurven, deren Verlauf durch Messen der optischen Eigenschaft derselben gegenüber einem Hintergrund ermittelt wird, gekennzeichnet durch einen um die Achse (A,) drehbaren Nachfahr-(Abtast)- kopf (8), ein Rad (42) zum Bewegen des Kopfes zum Nachfahren von Linien und Kurven, wobei durch den Mittelpunkt des Rades eine Antriebsachse (A2) geht, um das Rad zu drehen, und ferner eine Steuer achse (A3) hindurchgeht, um die Laufrichtung des Rades auf einer Unterlage festzulegen,
    und wobei die Bewegung des Rades eine entsprechende Bewegung des Kopfes bewirkt und die Drehung des Rades um die Steuerachse eine entsprechende Drehung des Kop fes um seine Drehachse hervorruft; und durch einen Antriebsmotor (37) zum Drehen des Rades um die Antriebsachse (A2) und einen Steuermotor (38) für das Drehen des Kopfes um seine Drehachse (A1) und des Rades um seine Steuerachse (A3), wobei der Kopf Abtastmittel (24 ... 28) umfasst, um mit einer vorbestimmten Frequenz eine Querabtastung der Linie oder Kurve, welcher nachzufahren ist, vor zunehmen, wobei die Achse (A4, Fig.
    1a) der Abtast mittel in Richtung der Bewegung des Kopfes der Drehachse des Kopfes vorauseilt und wobei die Ab tastmittel Mittel (24, 48, 49) umfassen, um die op tische Eigenschaft der Linie oder Kurve während des Abtastens zu messen und ein die optische Eigenschaft darstellendes Signal zu erzeugen, und wobei Mittel (44) vorgesehen sind, welche den Steuermotor (38) auf die Messung der optischen Eigenschaft anspre chen lassen, um die Richtung der Bewegung des Kopfes durch das Rad festzulegen und mit dem Kopf der Linie oder Kurve nachzufahren (Fig. 1). UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch frequenzselektive Mittel (44) zwischen den Mitteln (24) zum Messen und dem Steuermotor (38), um aus dem elektrischen Signal eine Komponente, die einer vorbestimmten Frequenz entspricht, auszusie ben, wobei die Betätigung des Steuermotors einsetzt, wenn eine solche Komponente vorbestimmter Fre quenz in dem Signal vorhanden ist, und wobei die Drehrichtung des Steuermotors durch die Phase der Komponente der vorbestimmten Frequenz gegenüber einem Bezugssignal der gleichen Frequenz bestimmt ist (Fig. 2, 4). 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuermotor (38) ein Zwei phasenservomotor ist, dessen eine Phasenwicklung mit einem Signal beliefert wird, das die verstärkte Komponente vorbestimmter Frequenz des elektri schen Signals ist und dessen andere Phasenwicklung mit dem, Bezugssignal gespeist wird (Fig. 2, 4).
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, d'ad'urch ge kennzeichnet, dass der Abtastkopf (8) ein optisches System (19) umfasst, das ein Bild der nachzufahren den Linie oder Kurve auf eine Ebene in dem Abtast kopf projiziert, wobei die Abtastmittel das Bild der Linie abtasten. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abtastkopf (8) einen Ab bildschirm (23) umfasst, der in der genannten Ebene innerhalb des Abtastkopfes angeordnet ist (Fig. 1). 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastmittel und die Mittel zum optischen Messen eine lichtempfindliche Vor richtung (24) umfassen, die so montiert ist, dass sie sich schwingend bewegen kann, und die für diese Schwingbewegung durch ein Antriebssystem betätigt wird, dem Wechselstrom der vorbestimmten Fre quenz zugeführt wird (Fig. 1, 2). 6.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Vorrich tung in dem Abtastkopf am einen Ende eines Schwinghebels (25) montiert ist, der mittels eines elektromagnetischen Antriebssystems schwingend be wegt wird (Fig. 1, la).
    7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das elektromagnetische Antriebs system einen U-förmigen permanenten Magneten (27), der an dem Schwinghebel montiert ist, und einen E förmigen Elektromagneten (28) umfasst, der in dem Abtastkopf montiert und mit dem permanenten Ma gneten magnetisch gekoppelt ist (Fig. 1, 1a). B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abtastmittel ausgebildet sind, um die optische Eigenschaft abwechselnd an zwei voneinander in Abstand liegenden Punkten an ent gegengesetzten Seiten der nachzufahrenden Linie oder Kurve mit einer vorbestimmten Wechselfrequenz zu messen, wobei die Punkte in Richtung der Bewe gung des Kopfes der Drehachse (A1) des Kopfes voraus sind und die Abtastmittel ein elektrisches Signal erzeugen,
    das das abwechselnde Messergebnis darstellt, wobei der Steuermotor (38) in Abhängig keit von der Messung der optischen Eigenschaft an getrieben und in seiner Drehrichtung bestimmt wird, wodurch zugleich die Richtung der Bewegung des Kopfes (8) durch das Rad (42) zwecks Nachfahrens der Linien oder Kurven bestimmt wird (Fig. 3, 4). 9. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 1 und B. 10. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und B. 11. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 3 und B. 12. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 4 und 11. 13.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastmittel und die Mittel zum Messen ein in der Mitte angezapftes lichtemp findliches Element (48, 49) umfassen, dessen Teile abwechselnd mit der Wechselfrequenz wirksam ge macht werden (Fig. 3, 4).
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