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Ladegerät mit wenigstens einem elektrischen Sammler Die Erfindung bezieht sich auf ein Ladegerät mit wenigstens einem elektrischen Sammler, das unter Vorschaltung von Vorwiderständen an eine Stromquelle mit einer im Vergleich zur Nennspannung der Sammler mehrfach höheren Spannung anschliessbar ist und mehrere wahlweise belegbare, zueinander in Reihe geschaltete Ladestellen hat.
Die bisher bekannten Geräte dieser Art sind mit Vorwiderständen ausgerüstet, mit denen der Gesamtwiderstand des Ladestromkreises so eingestellt oder eingeregelt wird, dass der durch die angeschlossenen Sammler fliessende Ladestrom die gewünschte Stromstärke hat. Die Stromaufnahme der eingeschalteten Sammler ändert sich jedoch sprunghaft, sobald man zusätzliche Sammler in den Ladestromkreis einschaltet oder solche herausnimmt, die bereits aufgeladen sind. Ein zu schwacher Strom führt zu verlängerten Ladezeiten, ein zu starker Strom zur Überlastung der angeschlossenen Sammler.
Man muss also bei jeder Belegungsänderung nicht nur neue Verbindungen herstellen, sondern auch den Ladestrom messen und den Gesamtwiderstand nachstellen, um eine unver- änderte Stromaufnahme zu erhalten.
Ein Ladegerät mit wenigstens einem elektrischen Sammler, das ohne die genannten Nachteile arbeitet, an dessen Ladestellen also in jedem Belegungszustand ein Ladestrom von nahezu gleichbleibender Stärke abnehmbar ist, ergibt sich gemäss der Erfindung dadurch, dass jeder Ladestelle, die auf die erste folgt, je einer der Vorwiderstände sowie je eine Schalteinrichtung zugeordnet ist, die beim Einsetzen des Sammlers in die Ladestelle den zugeordneten Widerstand abschaltet.
Besonders vorteilhaft ist es, diese beim Einsetzen der Sammler erforderliche Anpassung des Ladegerätes dadurch vorzunehmen, dass jede Schalteinrichtung einen im Zuge einer Verbindungsleitung zwischen Ladestelle und zugeordnetem Widerstand liegenden Ruhekontakt hat, den der Sammler bei seinem Einsetzen in die betreffende Ladestelle öffnet.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes mit je vier Ladestellen dargestellt. Dabei zeigen: Fig. 1 das erste Beispiel, Fig. 2 das zweite Beispiel, Fig. 3 den Längsschnitt und Fig. 4 die Draufsicht des dritten Beispiels.
Den Ladestellen 1, 2, 3 und 4 sind die Vorwider- ständ'e 11, 12, 13 und 14 und die Schalteinrichtun- gen 21, 22, 23 und 24 zugeordnet. Der Ladestromkreis ist über einen allen Ladestellen vorgeschalteten Widerstand 15 und eine Kontrollampe 5 vervollstän- digt, deren Widerstandswerte so bemessen sind, dass sich bei einer Belegung aller vorhandenen Ladestellen die für die Aufladung der angeschlossenen Sammler geforderte Ladestromstärke einstellt. Jede Ladestelle hat federnde Anschlusskontakte a und b für die Anschlusspole des aufzunehmenden Sammlers.
Bei allen auf die erste folgenden Ladestellen ist zwischen dem mit a bezeichneten Anschlusskontakt und der der Ladestelle zugeordneten Schalteinrichtung ein Iso- lierstoffteil i angeordnet, das die Schalteinrichtung in Abhängigkeit von den Bewegungen des Anschluss- kontaktes steuert, also beim Einsetzen des Sammlers den Ruhekontakt c der betreffenden Schalteinrichtung öffnet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist jeweils ein Anschlusskontakt jeder Ladestelle mit einem Ende des zugeordneten Widerstandes über den Ruhekontakt c verbunden, der ändere Anschlusskontakt aber unmittelbar an das andere Ende des Widerstandes angeschlossen. Der bei geschlossenem Schalter 25 über die mit 1 und - bezeichneten Anschlüsse des Gerätes aufgenommene Strom durchfliesst bei feh-
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Lenden Sammlern der Reihe nach die Kontrollampe 5 und die Widerstände 15-11. Im gezeichneten Be- leg ungszustand sind zwei Sammler B1 und B3 in die Ladestellen 1 und 3 eingesetzt.
Die Anschlusspole beider Sammler haben die Anschlusskontakte a und b der Ladestellen aus ihrer Ruhelage herausgebogen und jeweils über den Kontakt a und ein Isolierstoffteil i die Ruhekontakte c geöffnet, wodurch die Widerstände 11 und 13 ausgeschaltet sind. Die Ladestellen sind in beliebiger Reihenfolge belegbar.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.2 dagegen sind die aufzuladenden Sammler der Reihe nach in die Ladestellen 1 bis 4 einzusetzen. Bei diesem Beispiel ergibt sich der Vorteil, dass sich der Schaltungsaufbau dieses Gerätes vereinfacht. So ist die Zahl der Widerstandsanschlüsse und der von ihnen zu den Ladestellen führenden Verbindungsleitungen im Vergleich z. B. nach Fig. 1 dadurch auf die Hälfte herabgesetzt, dass die den Ladestellen zugeordneten Widerstände als Abschnitte eines entsprechend angezapften Gesamtwiderstandes geschaltet sind.
Bei allen Ladestellen ist überdies jeweils ein Anschluss- kontakt mit einem Ende des zugeordneten Teilwiderstandes über den eigenen Ruhekontakt und der andere Anschlusskontakt mit dem anderen Ende des Widerstandes über den Ruhekontakt der nächstfolgenden Ladestelle derart verbunden, dass beim Einsetzen der Sammler der Reihe nach je ein Ruhekontakt unterbrochen und der zugeordnete Teilwiderstand abgeschaltet wird. Bei diesem Gerät entfallen auch die leitenden Verbindungen zwischen den Kontakten a und c nach Fig. 1.
Sind die beschriebenen Geräte nicht mit Sammlern belegt und sollen sie in diesem Falle einen geringeren oder gar keinen Strom aufnehmen, dann ordnet man der ersten, in den Fig. 1 und 2 mit 1 bezeichneten Ladestelle einen vergleichsweise grösseren oder überhaupt keinen Widerstand zu. Entfällt also der in Fig. 2 gestrichelt gezeichnete Widerstand 11, so schliesst erst der von der Ladestelle 1 aufgenommene Sammler den Ladestromkreis.
Ein Gerät dieser Art zeigt das dritte Ausführungsbeispiel - dargestellt in Fig. 3 und Fig.4 jeweils im Schnitt nach den Linien IV-IV bzw. 111-11I - das sich insbesondere zum Aufladen von Handlam- penbatterien durch einen Kraftfahrzeugsammler eignet. Das Gerät besteht aus einem Gehäuse 6, dessen Innenraum vier durch waagrecht angeordnete Abstandsleisten 16 voneinander getrennte Ladestellen enthält und das einen bei 7 drehbar angelenkten Dek- kel 8 hat.
Eine im Deckel untergebrachte Isoherstoff- platte 9 trägt die Anschlusskontakte, die Schalteinrichtungen und die Widerstände für die Ladestellen 2, 3 und 4, während für die Ladestelle 1 nur Anschlusskontakte vorgesehen sind. Der Schaltungsaufbau unterscheidet sich also von dem nach Fig. 2 dadurch, dass der Teilwiderstand 11 und die diesem zugeordnete Schalteinrichtung 21 fortgelassen sind. Die Widerstände 12-15 sind als Teilabschnitte eines mehrfach angezapften Drahtwiderstandes geschaltet und mit den die Kontakte a und c haltenden Stützpunkten 10 durch streifenförmige Leiter 20 verbunden. Die schmalen Seiten der an den Widerstandsabgrif- fen angeschlossenen Leiter 20 sind in Fig. 4 zu sehen.
Die Anschlusskontakte a und die in Fig. 4 gestrichelt dargestellten Anschlusskontakte b sind unterhalb, die Ruhekontakte c mit den Stützpunkten 10 oberhalb der Isolierstoffplatte 9 angeordnet, die ihrerseits Bohrungen hat, in denen die in senkrechter Richtung frei beweglichen Isolierstoffteile i sitzen. Eine Fassung 17 für die Kontrollampe 5, die durch eine Aus- nehmung 18 in der benachbarten Deckelwand von aussen her sichtbar ist, sowie ein Anschlusskabel 19 vervollständigen das Gerät.
In besonderen Fällen ist es vorteilhaft, im Gehäuse 6 oder am Deckel 8 einen in Reihe zum Ladestromkreis liegenden Zusatzschalter 25 nach Fig.2 anzubringen, den der Deckel bei seinem Aufsetzen auf das Gehäuse schliesst, so dass der Ladestromkreis erst dann geschlossen ist, wenn die Widerstände der in das Gerät eingesetzten Batterien abgeschaltet sind.