CH372782A - Strickmaschinenschloss mit Mustervorrichtung - Google Patents

Strickmaschinenschloss mit Mustervorrichtung

Info

Publication number
CH372782A
CH372782A CH7812159A CH7812159A CH372782A CH 372782 A CH372782 A CH 372782A CH 7812159 A CH7812159 A CH 7812159A CH 7812159 A CH7812159 A CH 7812159A CH 372782 A CH372782 A CH 372782A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
knitting machine
lever
pattern
machine lock
dependent
Prior art date
Application number
CH7812159A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Paliz Holding Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paliz Holding Ag filed Critical Paliz Holding Ag
Priority to CH7812159A priority Critical patent/CH372782A/de
Publication of CH372782A publication Critical patent/CH372782A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Strickmaschinenschloss        mit    Mustervorrichtung    Es sind bereits     Strickmaschinenschlösser    mit  Mustervorrichtungen vorgeschlagen worden, welche  Mustervorrichtungen eingerichtet waren, um einen  Teil der Nadeln aus einer Ruhestellung in eine  Arbeitsstellung und einen andern Teil der Nadeln von  der Arbeitsstellung in eine Ruhestellung zu verschie  ben, wobei stets Mittel vorgesehen werden mussten,  um die     durch.die    beiden genannten Bewegungen nicht  zu vermeidende Kreuzung der Bahnen der     Nadelfüsse          sicherzustellen.    Alle diese Mustervorrichtungen, seien  es solche,

   bei welchen die Kreuzung der Nadelfüsse  in einer Ebene oder in     zwei        übereinanderliegenden     Ebenen erfolgte, mussten, um ihre Wirksamkeit     in     beiden Bewegungsrichtungen des Schlosses zu ge  währleisten, je am Ende des Schlosses, das heisst  beidseitig der für den üblichen Strickvorgang not  wendigen     Schlosskulissen,    angeordnet sein. Die bisher  bekannte Lagerung dieser Mustervorrichtungen inner  halb des Strickschlosses     erforderte    nun bei jedem  Wechsel der Bewegungsrichtung die     Ausserfunktion-          setzung    der unwirksamen, das heisst in der Bewe  gungsrichtung hinteren, Mustervorrichtung.  



  Diesen bekannten     Strickmaschinenschlössern    mit  Mustervorrichtung gegenüber soll nun das erfindungs  gemässe Schloss die selbsttätige     Ausserfunktionsetzung     der in der Bewegungsrichtung des Schlosses     hinteren     Mustervorrichtung gestatten, ohne dass dabei auf  die Mittel zur wahlweisen Inbetriebsetzung einer der  beiden Mustervorrichtungen verzichtet werden müsste,  und wobei weiter die Betätigungsorgane für diese  Mustervorrichtung derart angeordnet und ausgestaltet  sind, dass sie auf den ersten     Blick    erkennen lassen,  welche der Mustervorrichtungen sich in ihrer Wirk  stellung und welche sich in     ihrer    Ruhestellung befin  det.  



  Das erfindungsgemässe     Strickmaschinenschloss        mit     mindestens einer     Mustervorrichtung    ist dadurch ge-    kennzeichnet, dass die Mustervorrichtung federnd mit  dem     Strickmaschinenschloss    verbunden ist und min  destens eine gegen die     Schlossmitte    hin ansteigende  Auflauffläche besitzt.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt       Fig.    1 einen -teilweisen Schnitt senkrecht zum  Nadelbett durch das     Strickmaschinenschloss    längs der  Linie     1-I    in     Fig.    2 und       Fig.    2 eine Ansicht von     unten,    während       Fig.    3 eine Einzelheit eines Nadelfusses in ver  grössertem Massstab darstellt.  



  Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel ist innerhalb des     Schlossgestelles    1 der  Kulissenträger 2 befestigt. Unterhalb dieses Kulissen  trägers sind die in der Zeichnung nur teilweise und  schematisch angegebenen, üblichen Kulissen     zur          Steuerung    des Strickvorganges angeordnet und mit  3 bezeichnet.

   Zu beiden Seiten dieser Kulissen 3 ist  je eine Mustervorrichtung 4 (in der Zeichnung ist  .nur eine sichtbar)     vermittels        zweier        Schwenkplatten     5 und 6 gelagert, welche beiden Schwenkplatten um  die im     Schlossgestell    1 gehaltene Achse 7, entgegen  der Wirkung der Feder 8 in der mit vollem Strich  gezeichneten wirksamen Lage der Mustervorrichtung  nach oben, das heisst vom Nadelbett 9 weg federnd       verschwenkbar    sind.

   Die beiden Schwenkplatten 5  und 6 besitzen je einen gegen die andere Schwenk  platte zu gerichteten Lappen<I>5a</I> bzw. 6a, wobei der  Lappen     5a    der Schwenkplatte 5 den Lappen 6a der  Schwenkplatte 6     untergreift.    Da die     Feder    8 sich  einerseits gegen den Kulissenträger 2 und anderseits  gegen die Schwenkplatte 6 abstützt, wird die Wir  kung     dieser.Feder    auch auf die untere Schwenkplatte  übertragen, gleich wie auch eine     Verschwenkung    der  Platte 5 in     Fig.    1     im        Uhrzeigersinn        vermittels    der      Lappen 5a und 6a auf die Schwenkplatte 6 über  tragen wird.

       Hingegen        gestattet    diese Anordnung     eine          Verschwenkung    der     Platte    6 entgegen der Wirkung  der Feder 8 ohne Beeinflussung der Platte 5. Die  unter Einwirkung der Feder 8 und über die Platte 6  nach unten gedrückte Schwenkplatte 5 stützt sich       g,-gen    einen     Anschlag    10 ab, .der als Stellring eines  durch eine entsprechende Bohrung der Platte 5 durch  tretenden Bolzens 11 ausgebildet ist. Durch diesen  Stellring wird damit die in     Fig.    1 dargestellte Wirk  lage der Mustervorrichtung 4     bestimmt.     



  Die Mustervorrichtung 4 ist im     dargestellten    Aus  führungsbeispiel eine solche, bei welcher die Nadel  füsse an der Kreuzungsstelle der     Nadelfussbahnen    in  zwei Ebenen übereinander angeordnet sind. Zu die  sem Zwecke ist vermittels der     Distanzbolzen    12 auf  der Schwenkplatte 5 eine Hebekulisse 13 befestigt,  welche im wesentlichen aus einem abgewinkelten  Blech besteht, wobei die Oberseite 13a des ansteigen  den Teiles die Hebefläche für die gemäss     Fig.    3 mit  einem nach hinten abstehenden Sporen 14a     ver-          sehenen        Nadelfüsse    14 bildet,

       während    die Unterseite  13b des     ansteigenden    Teiles eine     Auflauffläche    dar  stellt, von deren Funktion an späterer Stelle noch die  Rede sein wird. Auf der Schwenkplatte 6 ist     ver-          mittels    der     Distanzbolzen    15 die     Hilfskulisse    16 be  festigt, deren, gegen die     Schlossmitte    zu gewendetes  Ende in eine Auflauffläche 16b ausläuft. Die     beiden     Kulissen 13 und 16 besitzen je eine gegen die       Schlossachse    zu verlaufende Führungskante 13c bzw.

    <B>16e,</B> durch welche die     Nadelfüsse-    gegen die     Kreu-          zungsstelle    17 zu     geführt        werden,    an     welcher,        dank     der Hebefläche 13a, die auf die     Führungskante    13c  auflaufenden Nadelfüsse sich überhalb denjenigen be  finden, die gegen die     Führungskante    16c anstossen.

    Diese letzten laufen bei einer     Schlossbewegung    in       Richtung    des     Pfeiles    18 von der Kreuzungsstelle 17  geradlinig auf der unteren Ebene weiter,     während    die  sich auf der oberen Ebene durch die     Hebekulisse    13       geführten        Nadelfüsse    längs der schrägen     Kante    13d  weiter nach vorne bewegen und schliesslich von der       Hebekulisse    13     abfallen    und vermittels der     Nieder-          haltekulisse    19 wieder in die ursprüngliche Lage in  der unteren Ebene zurückgeführt werden.

   Auf diese  Weise erfolgt durch die Mustervorrichtung 4 das Vor  schieben der gegen die Kante 13c anstossenden     Ruhe-          nadeln.    in die Arbeitsstellung sowie die Zurücknahme  der gegen die Kante 16c anstossenden     Arbeitsnadeln          in    die Ruhelage.

   Wie schon     erwähnt,        könnte    diese       Mustervorrichtung    4 aber auch durch irgendeine  Mustervorrichtung anderer Art ersetzt sein, unter der  Voraussetzung, dass diese mindestens eine Auflauf  fläche 13b bzw. 16b     besitzt.    Des weitem könnten  auch Nadelfüsse verwendet werden, deren Sporen 14a  gegen die Nadelspitze zu gerichtet sind, in welchem  Falle die Schwenkplatten 5 und 6 samt den auf ihnen  befestigten Teilen der Mustervorrichtung 4 zu ver  tauschen wären, oder aber die     Nadeln    nach der ande  ren Richtung,     in        Fig.    2 nach     unten,    unter dem Schloss  vorstehen würden.

      Von den beiden Schwenkplatten 5 und 6 ist die  Platte 5 als zweiarmiger Hebel ausgebildet und reicht  mit ihrem der Mustervorrichtung abgewendeten Arm  5b in den Bereich eines längs verschiebbaren und im       Schlossgestell    sowie im Kulissenträger senkrecht zum  Nadelbett gelagerten     Rückstellbolzens    20. Die Be  tätigung     dieses        Bolzens    erfolgt vermittels des Rück  stellknopfes 21, entgegen der Wirkung einer sich  gegen die     Innenseite    dieses Knopfes und die Ober  seite des     Schlossgestelles    abstützenden Feder 22.  



  Vermittels zwei in entsprechende Nuten 25 ein  greifender Sprengringe 24 ist mit dem     Bolzen    20 ein       Mitnehmer    23 mit einem seitlich abstehenden Kragen  23a verbunden. Dieser     Mitnehmer    23 bzw. sein Kra  gen 23a steuert nun auf noch zu beschreibende Weise  zwei Übertragungseinrichtungen, von welchen jeder  Mustervorrichtung 4 eine zugeordnet ist. Die beiden,       im    wesentlichen aus je einem Sperrhebel 26 und  einem Klinkenhebel 29 bestehenden     übertragungs-          einrichtungen    sind genau gleich aufgebaut, so dass sich  die folgende Beschreibung der Einfachheit halber auf  die eine dieser Einrichtungen, nämlich die in     Fig.    1  linke, beschränkt.

    



  Der Sperrhebel 26 ist im wesentlichen U-förmig  mit gegen das Nadelbett hin weisenden Schenkeln  26a und 26b ausgebildet, und um je einen Drehzapfen  30 drehbar gelagert. Die inneren Schenkel 26b der  Sperrhebel der beiden     Übertragungseinrichtungen     sind an ihren Enden durch eine Zugfeder 27     mitein-          ander    verbunden und derart 'bemessen,     dass,    wenn ihr  oberes Ende unter Wirkung der Feder 27 gegen die  Unterseite des     Schlossgestelles    1 ansteht, die beiden  Schenkel zum mindesten angenähert parallel zuein  ander und senkrecht zum Nadelbett stehen.

   An den  einander zugekehrten Seiten der Schenkel 26b ragt  <B>je</B>     ein-,    Nase 28     in    die Bewegungsbahn des Kragens  23a, so dass, wenn durch Niederdrücken des     Rück-          stellknopfes    21 der Bolzen 20 entgegen der     Wir-          kung    der Feder 22 nach unten bewegt wird, der       Sperrhebel    26     unter    Überwindung des Widerstandes  der Feder 27 sich im     Uhrzeigersinn    um seinen  Drehzapfen 30 verdreht.

   Es ist     selbstverständlich,     dass unter den gleichen     Voraussetzungen    die Ver  drehung des Sperrhebels der     andern,        in        Fig.    1  rechten,     Übertragungseinrichtung    im entgegengesetz  ten     Sinn    erfolgt.  



  Der Schenkel 26a des Sperrhebels 26 wirkt       mit    einem zweiarmigen, um den Bolzen 31 verdreh  baren Klinkenhebel 29 zusammen, dessen     Arm    29a  durch     eine    Feder 32 gegen den der     betreffenden          Mustervorrichtung    4     zugeordneten,    axial beweg  lichen     Auslöse-    und     Anzeigestift    33     angedrückt          wird,    dessen     Aufwärtsbewegung    durch     dtn        Spreng-          ring    35     begrenzt    ist.

   Am freien Ende des     Armes     29a ist eine     Durchbrechung    34 vorgesehen,     welche,          unter    später noch     zu    beschreibenden Voraus     sefizun-          gen,    dem Durchtritt des Schenkels 26a des Sperr  hebels 26 dient.

   Ist, wie bei der mit vollem Strich       gezeichneten,    in     Fig.    1 linken Übertragungseinrich-           tung,    vermittels des Auslöse- und     Anzeigeknopfes     36 einer     dier        Stifte    33 nach unten gedrückt,

   so wird  der     Klinkenhebel    29 entgegen der     Wirkung    der  Feder 32 im     Uhrzeigersinn    in die     in        Fig.l    mit  vollem Strich     dargestellte    Wirkstellung     verschwenkt.     Die     Abmessungen        sind    nun so gewählt,     dass    sich  der     betreffende        Schenkel   <I>26a</I> des Sperrhebels 26  gegen die Oberseite des Armes 29a     abstützt    und  diesen in dieser     Stellung    verriegelt,

   ohne dass die       Spannung    der Feder 32     auf    den Stift und damit auf  den     Auslöse-    und     Anzeigeknopf    33 übertragen     würde.     



  Der andere Arm 29b des.     Hebels    29 besitzt ein       ass    Klinke ausgebildetes, hakenförmiges Ende 29c,  welches auf später noch zu beschreibende Weise  mit dem als Raste dienenden     Rand    37a einer  entsprechenden     Ausnehmung    37 in der Schwenk  platte 5 zusammenarbeitet.  



  In -der in     Fig.    1     links    mit vollem Strich dar  gestellten Lage ist der linke Auslöse- und     Anzei:ge-          knopf    36 nach unten gedrückt, zum Zeichen, dass  die in     Fig.    1 linke Mustereinrichtung sich in Wirk  stellung     befindet.    Dabei ist der     Klinkenhebel    29  durch den Arm 26a des     Sperrhebels    26 bzw. die  Feder 27     in    der     dargestellten        Stellung    verriegelt.

   Die       Mustervorrichtung    4     wird    ihrerseits über die Feder  8 und, die Lappen<I>5-,/6a</I>     in    ihrer durch den Anschlag  10     gegebenen        Arbeitsstellung    gehalten.  



  Wird das     Schloss    nun     in    der     Richtung    des       Pfeiles    18 bewegt, so ist die     Mustereinrichtung    4  auf die     beschrieben-,    Weise     dadurch        wirksam,    dass  die auf die     Kante    16c auftreffenden     Arbehsnad'eln     in die     Ruhestellung    und die auf die Kante 13c       auftreffenden    Ruhenadeln in die.

   Arbeitsstellung  verschoben werden.     In    der     entgegengesetzten    Be  wegungsrichtung des Schlosses     stossen        nun    die  Kulisse 16 und die     Hebekulisse    13 mit ihren Auf  laufflächen 16b bzw. 13b gegen die     Nadelfüsse    14  an und werden federnd     aus    ihrer     Wirkstellung    ab  gehoben und damit ausser Funktion gesetzt. Die  dem Durchtritt des Bolzens 11     dienende    Bohrung  der Schwenkplatte 5 ist dabei so bemessen, dass  kein Verklemmen am Bolzen 11 eintreten kann.

    Befinden sich die     Nadelfüsse    in einer solchen Stel  lung, dass sie nur     gegen    die Fläche 16b     auflaufen,     so bleibt die     Schwenkplatte    5 von der federnden  Bewegung     dier    Schwenkplatte 6     unbeeinflusst,    wäh  rend im andern     Fall"das    heisst, wenn sich die. Nadel  füsse 14 in einer solchen     Stellung    befinden,     d'ass    sie  gegen die     Auflauffläche    13b     auftreffen,        dank    des  Lappens 5a beide     Schwenkplatten    gemeinsam  federnd abgehoben werden.

    



  Soll von     der        in        Fig.    1 mit vollem Strich dar  gestellten Lage ausgehend auch die sich bis jetzt  in unwirksamer     Stellung    befindende, nicht dar  gestellte rechte     Mustervorrichtung    in Funktion ge  setzt werden, so genügt es, den rechten Auslöse- und       Anzeigeknopf    36     niede:

  rzudirücken.    Durch den     enb-          sprechenden    Stift 33 wird dadurch der Arm 29a  des     Klinkenhebels    29 so weit     niedergedrückt,        dass     das     abgeschrägte    Ende des     Sperrhebelschenkels    26a    gegen den Innenrand     der        Durchbrechung    34     anzu-          liegen        kommt,        wodurch    der betreffende Sperrhebel 26  sich entgegen :

  der Wirkung der Feder 28 so weit       varschwenkt,    bis der Schenkel 26a vollständig durch  dis     Durchbrechung    34 durchgetreten ist, worauf der  Sperrhebel,     dank    der Wirkung der Feder 27, wieder       in    die     Sperrstellung        zurückschnappt,

          in        welcher     der     Winkelhebel    29 in der in     Fig.    1     links    mit     vollem          Strich.        dargestellten        Stellung        verriegelt    ist.

   Durch  die     Verdrehung        dies        Klinkenhebels    29 hat     nun    aber  das     hakenfö,rni-ige    Ende<I>29c</I> des Armes<I>29b</I> sich  so weit     verschwenkt,    dass dem als     Raste    dienenden  Rand 37a der     Durchbrechung    37     das        WiderlIager     entzogen     wurde,    so dass diese     Schwenkplatte    5,  unter Einwirkung der Feder 8,     in    die     Wirklage     verdreht     wird,    wie :

  sie     in.        bezug    auf die     in        Fig.    1     linke          Mustervorrichtung    mit     vollem    Strich     dlargestellft    ist.  



  Damit haben beide     Mustervorrichtungen    die       Wirkstellung    erreicht, was von aussen her auf den  ersten Blick durch die     eingedrückten        Auslöse-        und          Anzeigeknöpfe    36 ersichtlich     ist.     



  Sollen nun !beide     Mustereinrichtungen    oder, von  der     mit        vollem    Strich     dargestellten        Stellung    nach       Fig.    1 ausgehend, nur die sich in Wirkstellung be  findende wieder     in    die Ruhestellung überführt  werden, so wird zu diesem Zwecke der Rückstell  knopf 21     entgegen    der     Wirkung    der Feder 22 nach  unten gedrückt.

   Der Kragen 23a des     Mitnehmers     23, der mit dem Bolzen 20 fest verbunden ist, stösst  dabei     .auf    die beiden Nasen 28, wodurch die beiden  Sperrhebel 26 sich     untrer        Spannung    der     Feder    27       gegeneinander    verdrehen.

   Das Mass der durch das  Hineindrücken dies Bolzens 20 bewirkten     Verdireh        uug     ist dabei so gewählt,     .dass    sie genügt, um (nur     auf     eine     übertiragungseinrichtung    bezogen) den Schenkel  26a in den Bereich der     Durchbrechung    34 zu     bringen,     so dass die Feder 32, nach     Wegfall    der     Verriegelung     durch den     Sperrhebel    26,

   den     Klinkenhebel    29 nun  mehr im     Gegenuhrzeigersinn        verschwenken        kann."          Gleichzeitig        hat    nun aber die     Stirnseite    des     Rück-          Stellbolzens    20 das freie     Ende    des     Armes    5b der  Schwenkplatte 5 nach unten     gedrückt    und damit,       dank    des Lappens 5a,

   die     beiden    Schwenkplatten  5     und    6 samt     der        Mustervorrichtung    aus der     Wirk-          stellung    abgehoben und in die     Ruhestellung    über  führt,     in    welcher das in der beschriebenen Weise  bewegte,

       hakenförnuge    Ende 29c des Winkelhebels  29     als        Klinke    wieder in die     Durch#brechung    37     ein-          treten    und unter den Rand 37a dieser     Durchbrechung     greifen     kann,    so dass beim     Loslassen    des Rückstell  knopfes 21 die     Mustereinrichtung    in der Ruhelage       gefangen    bleibt     (vergleiche        Fig.    1 links, gestrichelt  gezeichnete     Stellung).     



  Durch die     Entriegelung    des     Klinkenhebels    29  und dessen Verdrehung um seinen     Drehbolzen    31  wurde der Auslöse= und     Anzeigestift    33 aus seiner       niedergedrückten    Lage wieder nach oben gestossen,  so dass auf den     ersten    Blick     hin        ersichtlich        ist,    dass  sich die     Mustervorrichtung   RTI ID="0003.0214" WI="3" HE="4" LX="1515" LY="2648">  in    ihrer     Ruhelage    befindet.

        Die     beschriebene    Konstruktion zeigt,     dass    es auf       einfache    Weise     ermöglicht    wurde, die jeweils in       Bewegungsrichtung    des .

   Schlosses hintere Muster  vorrichtung     selbsttätig    ausser     Funktion    zu     setzen    und       dazuhin        wahlweise    eine der     Mustervorrichtungen          zwangläufig    in oder ausser     Wirkstellung    zu bringen,  wobei die     Stellung    dieser     Mustervorrichtungen    von  aussen her     auf    den     ersten    Blick leicht     sichtbare    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Strnckmaschinenschloss mit mindestens einer Mustervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Mustervorrichtung federnd mit dem Strickmaschinen schloss verbunden ist und mindestens eine gegen die Schlossmitle hin ansteigende Auflauffläche besitzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Strickmaschinenschloss nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mustervorrichtung mindestens teilweise am einen Arm einer unter der Einwirkung einer Feder stehenden und als Doppel hebel ausgebildeten Schwenkplatte befestigt ist, deren anderer Arm in & n,
    Bereich eines axial verschieb- baren Rücksteffbolzens reicht. 2. Strickmaschinenschloss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schwenkplatten vorgesehen sind, von welchen jede einen Teil der Mustereinrichtung trägt und eine als Doppelhebel aus gebildet ist, wobei diese eine Schwenkplatte dfie andere, unter Einwirkung der Feder stehende,
    teil= weise untergreift. 3. Strickmaschinenschloss nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen durch den Rückstellbol- zen gesteuerten, und zwischen einer Haltestellung, in welcher die Mustervorrichtung in unwirksamer Lage gehalten ist, und einer Freigabestellung, in welcher die Mustervorrichtung durch eine Feder in die wirksame Stellung veTschwenkt ist, verdirehbaren,
    zweiarmigen Klinkenhebel. 4. Strickmaschinenschloss nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen, durch den Rückstellbol zen gesteuerten Sperrhebel. zur Blockierung des Klin kenhebels in der Freigabestellung. 5.
    Strickmaschinenschloss nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch einen mit einem Arm des Klin- kenhebels zusammenarbeitenden Auslöse- und An zeigeknopf.
    6. Strickmaschinenschloss nach Unteransp@ruch 4, gekennzeichnet durch einen Mitnehmer des Rückführ- bolzens, in dessen Bahn eine Nase des Sperrhebels reicht, wobei die, durch die Bewegung des RückfühT- bolzens verursachte Bewegung der Nase eine Verdre hung des Sperrhebels und damit die Deblockierung des Klinkenhebels bewirkt,
    und der Rückführbolzen die als Doppelhebel ausgebildete Schwenkplatte in eine solche Stellung verdreht, in welcher die Musterein richtung unwirksam ist, und der deblockierte Klinken- hebel in eine Raste dieser Schwenkplatte eintreten kann, zum Zwecke, die Mustereinrichtung in ihrer unwirksamen Stellung zu halten.
    7. StTickmaschinenschloss nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine Durchbrechung des mit dem Sperrhebel zusammenarbeitenden Armes des Klinkenhebels, durch welche der Sperrhebel zum De- blockieren des Klinkenhebels durchtritt.
    B. Strickmaschinenschloss .nach Unteranspruch 1, mit zwei Mustervorrichtungen, von welchen, jede min- destens steilweise am einen Arm einer unter der Ein- wirkung einer Feder stehenden und als Doppelhebel ausgebildeten Schwenkplatte befestigt ist, dadurch ge- kennzeichnet,
    dass die anderen Arme der beiden Schwenkplatten in den Bereich des. gleichen, axial ven,- schlebbaren: Rückstellbolzens reichen. 9. Strickmaschinenschloss nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöse- und.' An zeigeknopf sich in, der unmittelbaren Umgebung des Rückstellbolzens befindet.
    10. Sgrickmaschinenschloss nach Unteranspruch 4, mit zwei Mustervorrichtungen, gekennzeichnet durch einen Mitnehmer des Rückführbolzens, in dessen Bahn je eine Nase zweier Sperrhebel reichen,
    wobei die durch die Bewegung des Rückführbolzens verur sachte Bewegung der Nasen eine Verdrehung des be treffenden Spenrh@ebels und damit die Deblockierung der beiden, je einem der Sperrhebel zugeordneten Klinkenhebel bewirkt, und der Rückführbolzen die als Doppelhebel ausgebildeten und je einer der Mustervorrichtungen zugeordneten Schwenkplatten in eine solche Stellung verdreht, in welcher die,
    Muster- vorrichtungen unwirksam sind und die deblockierten Klinkenhebel in eine Raste jeder dieser Schwenk- platten eintreten können, zum Zwecke, die Musterein- richtungen in ihrer unwirksamen Stellung zu halten.
CH7812159A 1959-09-11 1959-09-11 Strickmaschinenschloss mit Mustervorrichtung CH372782A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7812159A CH372782A (de) 1959-09-11 1959-09-11 Strickmaschinenschloss mit Mustervorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7812159A CH372782A (de) 1959-09-11 1959-09-11 Strickmaschinenschloss mit Mustervorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH372782A true CH372782A (de) 1963-10-31

Family

ID=4536224

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7812159A CH372782A (de) 1959-09-11 1959-09-11 Strickmaschinenschloss mit Mustervorrichtung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH372782A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3940895C2 (de) Armlehne für einen Fahrzeugsitz
DE4000928C3 (de) Fahrzeug-Verriegelungseinrichtung
EP0117396B1 (de) Sicherheitsschalter mit Fehlschliesssicherung
DE3029735C2 (de)
DE920577C (de) Rechenmaschine mit Tastenantrieb
DE2721375C2 (de) Lenkrolle insbesondere für verfahrbare Krankenbetten
DE2212017A1 (de) Sicherheitsskibindung
DE3006151C2 (de)
DE2634107A1 (de) Zeitschloss
DE1958956C3 (de) Fahrtrichtungsanzeigeschalter mit selbsttätiger Rückstellung durch die Lenkeinrichtung
CH372782A (de) Strickmaschinenschloss mit Mustervorrichtung
AT215584B (de) Strickmaschinenschloß
DE3622915C2 (de)
DE2706300C3 (de) Lenkrolle
DE3815602A1 (de) Manuelle schrittschaltmechanik fuer sitz-hoehenverstellung
DE2133734A1 (de) Mit einem schliesszylinder und zuendschalter ausgeruestetes lenkschloss fuer kraftfahrzeuge
DE938040C (de) Tastenrechenmaschine
DE2544994A1 (de) Zentralverschluss
DE3418719C2 (de)
DE3610105C2 (de) Kluppe für Spann- und Reckmaschinen
DE2242979A1 (de) Klappspaten mit pickel
DE433247C (de) Freigabevorrichtung fuer den Antrieb von Registrierkassen
DE468676C (de) Tastatur fuer Kontrollkassen oder Rechenmaschinen mit einem Rollengesperr und einem durch die Tasten bewegten Sperrschieber in jeder Tastenreihe
DE1963706U (de) Sitz, insbesondere kraftfahrzeugsitz.
DE896315C (de) Tuerdrueckerverbindung mit auf Tuerstaerke einstellbaren Griffteilen