CH372794A - Einrichtung zur Vornahme von Sitzdarmbädern - Google Patents

Einrichtung zur Vornahme von Sitzdarmbädern

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CH372794A
CH372794A CH7446759A CH7446759A CH372794A CH 372794 A CH372794 A CH 372794A CH 7446759 A CH7446759 A CH 7446759A CH 7446759 A CH7446759 A CH 7446759A CH 372794 A CH372794 A CH 372794A
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CH
Switzerland
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organ
container
intestinal
intestine
cylindrical
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Application number
CH7446759A
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English (en)
Inventor
Billeter Gertrud
Original Assignee
Billeter Gertrud
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M3/00Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
    • A61M3/02Enemata; Irrigators
    • A61M3/0225Devices on which the patient can sit, e.g. mounted on a toilet bowl ; Devices containing liquid pumped by the patient's weight

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zur Vornahme von Sitzdarmbädern
Es sind   Ein, richtungen    zur Vornahme von   Darm    bädern bekannt, bei denen die badende Person die Mithilfe von Bedienungspersonal benötigt. Dies führt erfahrensgemäss zu Hemmungen, die einen ungünstigen Einfluss auf den Verlauf der Behandlung bzw.



     Darmspülung    ausüben. Ein weiterer Nachteil der bekannten Einrichtungen besteht darin, dass diese in Verbindung mit Badewannen oder gleichwertigen Ersatzmitteln zu gebrauchen sind und dass es sich um eine verhältnismässig kostspielige Angelegenheit handelt.



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Vornahme von Sitzdarmbädern zu schaffen, bei welcher die genannten Nachteile der bekannten Einrichtungen vermieden sind. Die erfindungsgemässe Einrichtung, die einen Behälter zur Aufnahme einer Behandlungsflüssigkeit und ein mit diesem Behälter lösbar verbundenes Organ zur Einführung der Behandlungsflüssigkeit in den Darm aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass sie einen an einer Sitzfläche angeordneten Spülkopf mit einem zylindrischen, beidenends offenen Organ aufweist, das als Träger eines Zuleitungsorgans dient, das einenends lösbar mit dem Behälter verbunden ist und an dessen anderem Ende ein flexibles Organ zur Einführung in den Darm lösbar angeschlossen ist,

   wobei das beim Gebrauch dem Körper zugekehrte Ende des zylindrischen Organs mit einem Dichtungsring zum Anpassen der Körperpartie an das Organ und   Über-    leitung der Ausscheidungen durch das zylindrische Organ versehen ist.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.



   Fig. 1 zeigt die Einrichtung, teilweise im Aufriss, teilweise im Schnitt, während die
Fig. 2 einen Grundriss eines Teiles der   Verrich    tung nach Fig. 1 zeigt, von welchem Teil in
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2 dargestellt ist. Die
Fig. 4 und 5 zeigen einen mit der Einrichtung nach Fig. 1 zu verwendenden Einzelteil im Schnitt bzw. in einer Ansicht auf das rechtsseitige Ende von Fig.   4.   



   Zur Einrichtung gehört ein zur Aufnahme des aus einer Spül- oder   Irrigationsflüssigkeit    bestehenden   Spülgut    dienenden Behälter 11, der einen Auslaufstutzen mit einem Absperrhahn 12 besitzt. Vorhanden ist ferner ein zylindrisches, zu einem Spülkopf gehörendes Organ   1.3,    das in der Mitte einer Sitzfläche 14 und in deren   Längsmitteiebene      derart    angeordnet ist, dass sich das eine offene Ende oberhalb, das andere offene Ende unterhalb der Sitzfläche befindet. Die Sitzfläche 14 weist an jedem Ende eine nach abwärts und. einwärts gerichtete Umbiegung 15 auf, die derart geformt ist, dass sie sich beispielsweise auf einen. Klosettsitz aufschieben und auf diesem zum nachstehend beschriebenen Gebrauch durch   Klemmwirkung    festsetzen lässt.



   Am zylindrischen Organ 13 ist ein Zuleitungsorgan in der Gestalt eines winkelförmigen Röhrchens angeordnet, dessen waagrecht liegender Schenkel 16 durch die Zylinderwandung   hindurch    geführt und an der letzteren festgemacht ist, während der andere Schenkel 17 in der Achse des Organs 13 liegt und sich nach aufwärts erstreckt sowie über der Sitzfläche 14 endigt. Der Schenkel 16 des Zuleitungsorgans. ist über einen Schlauch 18 mit zwischengeschaltetem Schauglasröhrchen 19 an den Auslaufstutzen des Behälters 11 lösbar angeschlossen. Auf den. Schlauch 18 ist, in bequemer Reichweite für die die Einrichtung benutzende Person, ein Klemmstück 20. aufgesetzt, das. eine Unterbrechung des   Flüssigkeit. s    stromes aus dem Behälter 11 durch. den. Schlauch 18 nach dem. Zuleitungsorgan 16, 17 ermöglicht.

   Der  vertikale Schenkel 17 des Zuleitungsorgans dient zur lösbaren Befestigung eines Darmrohres 21 aus flexiblem Material, das an seinem oberen Ende mit einer seitlichen Austrittsöffnung 22 versehen ist.



   Das Klemmorgan 20 ist aus einem federnden Material, z. B. nichtrostendem Federstahl, gebildet, das zwei miteinander über ein Bogenstück 21 verbundene Schenkel 23 und 24 aufweist, die je mit einer winkelförmigen, aufeinander zu gerichteten Vertiefung 25 versehen sind. Der Schenkel 24 besitzt eine Verlängerung mit einem schmäleren Lappen 26 am freien Ende (Fig. 5). Der freie Teil des Schenkels 23 ist nach der Vertiefung in Richtung auf das Ende des Schenkels 24 heruntergebogen und mit einer Öffnung 27 versehen.

   Der Schlauch 18 lässt sich so zwischen die beiden Schenkel des Klemmorgans einlegen, dass er zwischen die Vertiefungen 25 zu liegen kommt und der Durchtritt von Flüssigkeit durch den Schlauch völlig unterbunden wird, wenn durch Fingerdruck die beiden Schenkelenden aufeinander zu bewegt werden, wobei der Lappen 26 in die Öffnung 27 eintritt und dabei in der Klemmstellung des Organs festgestellt wird. Die Aufhebung der Klemmwirkung des Klemmorgans erfolgt einfach dadurch, dass das über den Schenkel 24 unterhalb der Öffnung 27 liegende Ende des Schenkels 23 vom Schenkel 24 wegbewegt und dadurch der Lappen 26 freigegeben wird, so dass sich die beiden Schenkel 23 und 24 unter der Federwirkung auseinander bewegen.



   Der über die Sitzfläche 14 vorstehende Rand des zylindrischen Organs 13 dient zum Aufsetzen eines nicht gezeichneten Dichtungsringes zum Anpassen der Körperpartie an die Einrichtung, damit die Ausscheidungen aus dem Darm nach der Einführung von Spülgut in den letzteren durch das als Ablaufstutzen wirkende zylindrische Organ 13 abgeleitet werden.



   Die Einrichtung kann durch die Person, die eine Darmspülung vornehmen will, allein und ohne Hilfspersonal in Gebrauch genommen werden. Zu diesem Zwecke ist der Behälter 11 beispielsweise in einem Abort so anzuordnen, dass das natürliche Gefälle ausreicht, um die Behandlungsflüssigkeit in den Darm eintreten zu lassen. Die Sitzfläche 14 wird alsdann auf den Klosettsitz aufgeschoben und an diesem festgesetzt und der Spülkopf 13, 16, 17 mit dem aufgesetzten Darmrohr 21 mittels des Schlauches 18 an den Behälter 11 angeschlossen. Vor dem Öffnen des Hahnes 12 wird das Klemmorgan 20 auf den Schlauch 18 aufgesetzt und in die Klemmstellung gebracht.



  Anschliessend kann das Darmrohr 21 in den Darm eingeführt werden, wobei sich der Körper auf der Sitzfläche 14 abstützt und sich vollständig entlasten kann. Nach dem Öffnen des Klemmorgans 20 fliesst Behandlungsflüssigkeit durch das Darmrohr 21 in den Darm über, wobei eine Kontrolle zufolge des Schauglasröhrchens 19 möglich ist. Durch Betätigung des Klemmorgans kann der Zufluss von Behandlungsflüssigkeit in den Darm bei Bedarf unterbrochen und wieder eingeleitet werden. Die Darmausscheidungen gelangen durch das zylindrische Organ 13 direkt in die Klosettschüssel.



   Die Einrichtung kann auch so beschaffen sein, dass sich die Sitzfläche an einem anderen Gegenstand zur Aufnahme des Darmabganges, z. B. an einem Becken oder dergleichen, festsetzen lässt.



   Der mit dem Spülkopf und der Sitzfläche 14 versehene Teil der Einrichtung kann auch mit einem die Selbstkontrolle des Kotabganges ermöglichenden Spiegel versehen sein. Ferner ist es möglich, den durch das Röhrchen 16, 17 gebildeten Zuleitungsstutzen derart auszubilden, dass der Anschluss eines Dreiweghahnes in Reichweite der eine Darmspülung vornehmenden Person möglich ist. Dieser Dreiweghahn wird ausserdem an eine Wasserleitung angeschlossen, das Ganze derart, dass bei laufendem Wasser und geöffnetem Dreiweghahn, aber bei unterbrochener Zuleitung von Spülgut in den Darm eine Saugwirkung zur Förderung der Darmentleerung erzielt wird.



   Die einzelnen Teile der Einrichtung können aus beliebigem Material wie Metall oder Kunststoff oder auch aus Holz für die Sitzfläche hergestellt sein.



   Die Einrichtung ist einfach in der Ausbildung und Anwendung sowie leicht zu reinigen und beansprucht bei Nichtgebrauch wenig Platz. Dementsprechend sind auch die Herstellungskosten verhältnismässig niedrig.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Vornahme von Sitzdarmbädern mit einem Behälter zur Aufnahme einer Behandlungsflüssigkeit und einem mit dem Behälter lösbar verbundenen Organ zur Einführung der Behandlungsflüssigkeit in den Darm, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen an einer Sitzfläche (14, 15) angeordneten Spülkopf mit einem zylindrischen, beidenends offenen Organ (13) aufweist, das als Träger eines Zuleitungsorgans (16, 17) dient, das einenends lösbar mit dem Behälter (11) in Verbindung steht und an dessen anderem Ende ein flexibles, zur Einführung in den Darm bestimmtes Organ (21) lösbar angeschlossen ist, wobei das beim Gebrauch dem Körper zugekehrte Ende des zylindrischen Organs mit einem Dichtungsring zum Anpassen der Körperpartie an das Organ und zur Überleitung der Ausscheidungen durch das zylindrische Organ versehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuleitungsorgan (16, 17) mit dem Behälter (11) über eine flexible Leitung (18) mit zwischengeschaltetem Schauglasrohr (19) und lösbar aufgesetztem, beim Gebrauch der Einrichtung bedienbarem Klemmorgan (20) zur Unterbrechung und Einschaltung des Ablaufes der Behandlungsflüssigkeit aus dem Behälter verbunden ist.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzfläche (14) mit Mitteln (15) zu deren Aufschieben auf einen Gegenstand und zum Festsetzen an demselben versehen ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Spiegel zur Selbstkontrolle des Kotabganges aufweist.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuleitungsorgan (16, 17) lösbare Mittel zur Erzeugung einer Saugwirkung über das in den Darm einzuführende Organ (21) auf den Darminhalt aufweist.
CH7446759A 1959-06-15 1959-06-15 Einrichtung zur Vornahme von Sitzdarmbädern CH372794A (de)

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