CH372858A - Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung und Beseitigung von fehlerhaften, spontanen Querschnittsänderungen in Textilmaterial, insbesondere in Garnen, Vorgarnen oder Bändern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung und Beseitigung von fehlerhaften, spontanen Querschnittsänderungen in Textilmaterial, insbesondere in Garnen, Vorgarnen oder BändernInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Feststellung und Beseitigung von fehlerhaften, spontanen Querschnittsänderungen in Textilmaterial, insbesondere in Garnen, Vorgarnen oder Bändern In der Textilindustrie sind eine Anzahl von Verfahren und entsprechenden Vorrichtungen bekanntgeworden, die bezwecken, Garnfehler zu entfernen, bevor sie sich in der Weiterverarbeitung oder erst im Fertigprodukt störend bemerkbar machen. Solche Garnfehler sind in den häufigsten Fällen als starke örtliche Verdickungen erkennbar. Bekannte Verfahren und deren Vorrichtungen arbeiten so, dass das zu prüfende Textilmaterial von einem Messorgan abgetastet wird. Sobald ein Garnfehler in das Messorgan eintritt, wird ein Fadentrennorgan ausgelöst, welches das Textilmaterial in der näheren Umgebung der Fehlerstelle trennt. Sehr verbreitet sind Messorgane, die ein elektrisches Signal abgeben, welches ein Abbild des jeweiligen Querschnittes des Textilmaterials darstellt. Diese Signale sind im allgemeinen sehr schwach und müssen daher in Verstärkereinrichtungen verstärkt werden, was die Verwendung von Röhren erfordert. Dies hat zur Folge, dass die Betriebssicherheit den Anforderungen der Praxis nicht entspricht, da solche Vorrichtungen in den meisten Fällen auf stark vibrierenden Maschinenteilen montiert werden und somit die Lebensdauer der Röhren sehr kurz ist. Es wird daher versucht, solche Vorrichtungen mit einer möglichst kleinen Zahl von Röhren zu bauen, was jedoch einerseits die Stabilität der Ansprechempfindlichkeit auf längere Dauer, anderseits die Gleichheit der Ansprechempfindlichkeit mehrerer an derselben Maschine montierter Vorrichtungen stark beeinträchtigte. Weitere Nachteile der mit Röhren bestückten, bekannten Vorrichtungen sind die hohen notwendigen Betriebsspannungen, die über Leitungen den verschiedenen, oft schlecht zugänglichen Messstellen zugeführt werden müssen, ferner die langen Aufwärmzeiten der Vorrichtungen bis zum Erreichen der nötigen Stabilität ihrer Ansprechempfindlichkeit sowie die durch die Röhrenabmessungen bedingte Grösse der Vorrichtungen. Neuerdings sind auch Vorrichtungen zur Feststellung von spontanen Querschnittsänderungen in Textilmaterial bekanntgeworden, in welchen eine mit Transistoren bestückte einfache Kippschaltung dazu dient, beim Auftreten von Spannungsspitzen im Eingangssignal ein Fadentrennorgan zu betätigen. Solche einfache Kippschaltungen liefern jedoch zu wenig genau reproduzierbare Ansprechempfindllchkeiten, weil sowohl die Auswertung des vom Messorgan abgegebenen Signals als auch die Erzeugung der für die Betätigung des Fadentrennorgans erforderlichen Impulse in eine und derselben einfachen Kippschaltung vorgenommen werden. Hierdurch wird das. Ansprechen dieser Vorrichtung auf Impulse abhängig von deren Form, was unzulässig ist. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und betrifft ein Verfahren zur Feststellung und Beseitigung von fehlerhaften, spontanen Querschnitts änderungen in Textilmaterial, insbesondere in Garnen, Vorgarnen oder Bändern, mit mindestens einem elektrischen Messorgan zur Bildung eines dem Querschnittsverlauf des Textilmaterials entsprechenden elektrischen Signals, bei welchem das genannte elektrische Signal als Eingangssignal einem Schmitt-Trigger zugeführt wird, welcher Schmitt-Trigger zwei stabile Betriebszustände aufweist, von welchen sich der eine Betriebszustand bei Eingangssignalen kleiner als eine bestimmte charakteristische Kippspannung und der andere Betriebszustand bei Eingangssignalen grö sser als die genannte charakteristische Kippspannung einstellt, so dass nur Spannungsspitzen im Eingangssignal, die die Kippspannung mindestens erreichen, den Umschlag in den zweiten Betriebszustand bewirken, wodurch ein Rechteckimpuls mit einer unbestimmten Zeitdauer gewonnen wird, welcher Rechteckimpuls in einem C-R-Glied differenziert wird und welcher differenzierte Rechteckimpuls einem monostabilen Multivibrator zugeführt wird, welcher monostabile Multivibrator nur einen stabilen Betriebszustand besitzt und beim Eintreffen eines differenzierten Rechteckimpulses in seinen zweiten, nicht stabilen Betriebszustand umkippt, von welchem er nach Ablauf einer bestimmten Zeit selbsttätig in den ursprünglichen stabilen Betriebszustand zurückkippt, wodurch ein Impuls mit der bestimmten Zeitdauer gewonnen wird, welcher Impuls zur Steuerung eines Fadentrennorgans herangezogen wird. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Diese umfasst einen Schmitt-Trigger zur Bildung eines Rechteckimpulses beim Eintreffen eines Eingangssignals sowie ein C-R Glied zur Differenzierung des Rechteckimpulses, weiter einen monostabilen Multivibrator zur Erzeugung eines Impulses mit der bestimmten Zeitdauer und ein Fadentrennorgan zur Trennung des Textilmaterials beim Vorhandensein spontaner Querschnitts änderungen. Anhand der nachfolgenden Beschreibung und von Figuren werden das erfindungsgemässe Verfahren sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens beispielsweise erläutert. Dabei zeigen: Fig. 1 ein Blockschema einer kompletten Vorrichtung, Fig. 2a bis 2d die momentanen Spannungswerte in Funktion der Zeit an den Verbindungspunkten der einzelnen Schaltungsgruppen der Vorrichtung, Fig. 3 und 4 ein vollständiges Schema der Vorrichtung, Fig. 5 ein Detail des Schemas, Fig. 6 ein weiteres Detail des Schemas. Das Blockschema gemäss Fig. 1 zeigt ein Messorgan 1, in welchem die Querschnittsänderungen des Textilmaterials 10 in an sich bekannter Art Kapazitätsänderungen verursachen. Das Messorgan 1 wird von einem HF-Oszillator 9 mit HF-Spannung gespeist. Die infolge dieser genannten Kapazitätsänderungen sich ergebenden hochfrequenten Spannungsschwankungen werden in einem Demodulator 2 gleichgerichtet und gelangen als elektrisches Signal u1 an einen Vorverstärker 3, wo dasselbe verstärkt und als Eingangssignal u2 an einen Schmitt-Trigger 4 gelegt wird. Der Schmitt-Trigger 4 gibt seinerseits bei Überschreiten seiner charakteristischen Schwellenspannung Uk Rechteckimpulse u5 mit der kurzen Zeitdauer z ab, die in einem C-R-Glied 5 differenziert werden, und die als Impulse u4 einen an sich bekannten monostabilen Multivibrator 6 steuern. Der monostabile Multivibrator 6 liefert einen Rechteckimpuls U5, welcher gleichzeitig mit dem Eingangsimpuls u4 einsetzt, dessen Dauer T jedoch konstant und im allgemeinen grösser als das Zeitintervall T ist. Dieser Rechteckimpuls U5 wird an einen Impulsleistungsverstärker 7 gelegt, der die für die Aussteuerung eines Fadentrennorgans 8 erforderliche Leistung abgibt. Fig. 2a bis 2d zeigt die an den Verbindungsstellen zwischen den Schaltungsgruppen auftretenden Spannungen in Funktion der Zeit und veranschaulicht damit die Funktionsweise der Vorrichtung. In Fig. 2a ist der Verlauf des Eingangssignals u2, welcher dem Querschnittsverlauf des Textilmaterials 10 entspricht, gezeigt. Der an sich bekannte Schmitt Trigger 4 hat die Eigenschaft, dass alle Spannungsschwankungen an seinem Eingang, die seine charakteristische Kippspannung Uk nicht erreichen, keinerlei Einfluss auf seine Ausgangsspannung U3 haben. Sobald aber das Eingangssignal u2 die genannte charakteristische Kippspannung Uk - wie dies durch die Spitze 54 dargestellt ist - erreicht, tritt am Ausgang ein Rechteckimpuls 55 auf, der so lange dauert, bis das Eingangssignal u wieder unter die Kippspannung Uk abgefallen ist. Dieses Verhalten veranschaulicht Fig. 2b. Die Zeitdauer T entspricht also der Zeit, während welcher das Eingangssignal u2 die Kippspannung Uk übertrifft und ist somit nicht konstant. Bei der Prüfung von Textilmaterial zur Feststellung fehlerhafter, spontaner Querschnittsänderungen, welche solche Spannungsspitzen 54 verursachen, ist im allgemeinen die Zeit T sehr kurz. Nur in seltenen Fällen erreicht sie Werte, wie sie zur direkten und sicheren Betätigung eines elektromagnetischen Relais benötigt werden. Der vom Schmitt-Trigger 4 abgegebene Rechteckimpuls 55 wird in einem C-R-Glied 5 differenziert. Der dabei resultierende Spannungsimpuls 56, 57 ist in Fig. 2c veranschaulicht. Die positive Spannungsspitze 56 des Impulses u4 wird zur Triggerung des nachgeschalteten monostabilen Multivibrators 6 verwendet, während die negative Spannungsspitze 57 des Impulses u4 ohne Einfluss bleibt. Der monostabile Multivibrator 6 wird durch die genannte positive Spannungsspitze 56 des Impulses u4 zum Umkippen in seinen instabilen Betriebszustand angeregt und verbleibt während eines bestimmten Zeitintervalls T in demselben. Nach Ablauf desselben kippt er ohne äusseren Anstoss in den ursprünglichen stabilen Betriebszustand zurück, wie dies Fig. 2d veranschaulicht. Das Zeitintervall T ist von der Zeit T des Impulses 55 nicht abhängig und konstant. Fig. 3 und 4 zeigen ein detailliertes Schaltungsschema als Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung. Selbstverständlich können anstelle des in den Fig. 3 und 4 gezeigten, die hochfrequente Spannung erzeugenden Oszillators 9, des Messorgans 1, des Demodulators 2, des Vorverstärkers 3, des Schmitt-Triggers 4, des C-R-Gliedes 5, des monostabilen Multivibrators 6, des Leistungsverstärkers 7 und des Fadentrennorgans 8 auch andere Schaltungsanordnungen verwendet werden, sofern diese den gleichen Zweck erfüllen. Der Oszillator 9 zur Speisung des Messorgans 1 sei beispielsweise ein induktiv gekoppelter Hochfrequenzoszillator. Ein Hochfrequenztransistor 95 erhält seine erforderlichen Betriebsspannungen über die Widerstände 91, 92, 93 und die Spule 98. Kondensator 94 dient dem hochfrequenzmässigen Kurz- schluss des Widerstandes 93. Der die Oszillatorfrequenz bestimmende Schwingkreis besteht aus der Spule 98 und dem Kondensator 96. Die Rückkopplung und Phasendrehung vom Kollektor des Transistors 95 auf seine Basis erfolgt induktiv von Spule 98 auf Spule 97. Die Hochfrequenzspannung wird über den Autotransformator 98-99 ausgekoppelt. Das Messorgan 1 besteht aus einer Anzahl von Messkondensatoren 11, 12, 13 und 14. Die vom Hochfrequenzoszillator kommende hochfrequente Spannung wird über einen Trennkondensator 15 zugeführt. Der Demodulator 2 weist die Dioden 21, 22, 23, 24, Ladekondensatoren 27 und 28 sowie die Widerstände 25 und 26 auf. Das demodulierte Signal u1 erscheint zwischen Klemmen 29 und Masse. Der Vorverstärker 3 ist als zweistufiger NF-Verstärker ausgebildet. Das Signal u1 wird über einen Kondensator 37 der ersten, als Differenzverstärker wirkenden Verstärkerstufe zugeführt. Diese Differenzverstärkerstufe besteht aus den Transistoren 31 und 32, den Widerständen 34, 35 und 36 zur Arbeitspunkteinstellung und dem Arbeitswiderstand 38. Über Kondensator 39 ist eine weitere Verstärkerstufe angekoppelt, bestehend aus einem Transistor 33, den Widerständen 301 und 303 zur Arbeitspunkteinstellung, dem Kondensator 302 zur Entkopplung des Widerstandes 301 und dem Arbeitswiderstand 304. Das verstärkte Signal u2 wird über Kondensator 305 ausgekoppelt. Der NF-Verstärker ist über Widerstand 306 gegengekoppelt. Der Schmitt-Trigger 4 mit dem Shunt 43 über dem Eingang besteht aus zwei Transistoren 41 und 42, einem Arbeitswiderstand 45, einem Spannungsteiler, gebildet aus den Widerständen 46 und 48, dem Kondensator 47 und einem gemeinsamen Emitterwiderstand 44. Die am Arbeitswiderstand 45 entstehenden Impulse 55 werden an Klemme 49 abgenommen und dem C-R-Glied 5, bestehend aus Kondensator 51 und Widerstand 52, zugeführt. Die im C-R-Glied 5 erzeugten Spannungsspitzen 56, 57 gelangen über Klemme 53 auf den monostabilen Multivibrator 6. Er ist aufgebaut aus den Transistoren 61 und 62, Arbeitswiderständen 63 und 64, einem Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen 66 und 67, und einem Rückkopplungskondensator 65. Der Impuls mit der Impulslänge T wird über Widerstand 68 auf Klemme 69 geführt und erscheint dort als Impuls 58. Impuls 58 wird im Leistungsverstärker 7, bestehend aus den Transistoren 71 und 72 in Verbundschaltung und dem Widerstand 73, verstärkt und an Klemme 74 geführt. Das Fadentrennorgan 8 mit der Magnetspule 81 bildet die Arbeitsimpedanz für den Leistungsverstärker 7. Die Diode 82 dient zur Unterdrückung hoher Schaltspannungsspitzen im Momente des Abschaltens der Magnetspule 81 durch den Endverstärker 7. Die Empfindlichkeit, mit welcher die spontanen Querschnittsänderungen im zu prüfenden Textilmaterial 10 erfasst werden, muss aus folgenden Gründen innerhalb bestimmter Grenzen einstellbar sein: 1. zur Anpassung an die Garnnummer, um alle vorkommenden Querschnitte mit eine und demselben Messorgan prüfen zu können; 2. zur Erfüllung der von der Praxis gestellten Forderung, spontane Querschnittsänderungen in Abhängigkeit von deren Grösse und Häufigkeit beliebig zu erfassen. Da in der Regel eine Anzahl von Vorrichtungen der beschriebenen Art an eine und derselben Maschine montiert sind und allen das gleiche Textilmaterial 10 zur Prüfung vorgelegt wird, ist es von Vorteil, wenn die Einstellung der Empfindlichkeit für ganze Gruppen der Vorrichtungen zentral gesteuert werden kann. Eine mögliche Lösung hierfür ist die, dass die Amplitude der hochfrequenten Spannung durch Ver ändern der allen Vorrichtungen gemeinsamen Speisegleichspannung U2 des Hochfrequenzoszillators 9 variiert wird. In Fig. 5 ist ein Hochfrequenzoszillator 9 gezeigt, dessen Speisegleichspannung U2 von einer variablen Spannungsquelle 101 über Klemme 100 geliefert wird. Eine zweite mögliche Lösung ist die, dass dem Eingangssignal u2 am Eingang des Schmitt-Triggers 4 eine variable Gleichspannung U4 aufgedrückt wird,. die wiederum für alle Vorrichtungen gemeinsam einstellbar ist. Fig. 6 zeigt den genannten Schmitt-Trigger 4, wobei der Shunt 43 statt an Masse an Klemme 50 und weiter an eine zentrale variable Gleichspannungsquelle 102 geführt ist. Die Kippspannung Uk des Schmitt-Triggers 4 hat die Eigenschaft, dass sie eine bestimmte Unstabilität aufweist, die-absolut gesehen - ungefähr konstant ist und daher bei wachsender Kippspannung Uk relativ kleiner wird. Gleichzeitig reduziert sich aber auch die genannte Unstabilität gegenüber dem am Eingang des Schmitt-Triggers 4 liegenden Eingangssignal u2, so dass mit Vorteil grosse Signale u2 und folglich grosse Werte der Kippspannung Uk zur Anwendung gelangen. Die Folge davon ist die, dass die Ansprechempfindlichkeit auf spontane Querschnitts änderungen bedeutend stabiler ist, als wenn kleine Eingangssignale u2 bei niedrigen Kippspannungen Uk (mit relativ grösserer Unstabilität) verwendet würden. Das vorliegende Verfahren und die entsprechende Vorrichtung lassen sich selbstverständlich auch in allen den Fällen anwenden, in denen das elektrische Signal ul respektive das Eingangssignal u2 durch Messung des Querschnittes des Textilmaterials 10 auf photoelektrischem Wege, durch mechanische Ab tastung, mit pneumatischen Mitteln oder mit Hilfe von mit natürlichen oder künstlichen Mitteln erzeugter Radioaktivität erhalten wird. Wesentlich ist nur, dass das elektrische Signal u, ein angenähertes Abbild des Querschnittsverlaufes des zu prüfenden Tex tilmaterials 10 ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Feststellung und Beseitigung von fehlerhaften, spontanen Querschnittsänderungen in Textilmaterial, insbesondere in Garnen, Vorgarnen oder Bändern, mit mindestens einem elektrischen Messorgan zur Bildung eines dem Querschnittsverlauf des Textilmaterials entsprechenden elektrischen Signals, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte elektrische Signal als Eingangssignal (u2) einem Schmitt-Trigger (4) zugeführt wird, welcher Schmitt Trigger (4) zwei stabile Betriebszustände aufweist, von welchen sich der eine Betriebszustand bei Eingangssignalen (u2) kleiner als eine bestimmte charak teristische Kippspannung (Ul ;) und der andere Be- triebszustand bei Eingangssignalen (u2) grösser als die genannte Kippspannung (Uk) einstellt, so dass nur Spannungsspitzen (54) im Eingangssignal (u2), die die Kippspannung (U,i) mindestens erreichen, den Umschlag in den zweiten Betriebszustand bewirken, wodurch ein Rechteckimpuls (55; u5) mit einer unbestimmten Zeitdauer (t) gewonnen wird, welcher Rechteckimpuls (55; u3) in einem C-R-Glied (5) differenziert wird und welcher differenzierte Rechteckimpuls (56; U4) einem monostabilen Multivibrator (6) zugeführt wird, welcher monostabile Multivibrator nur einen stabilen Betriebszustand besitzt und beim Eintreffen eines differenzierten Rechteckimpulses (56;U4) in seinen zweiten, nicht stabilen Betriebszustand umkippt, von welchem er nach Ablauf einer bestimmten Zeit (T) selbsttätig in den ursprünglichen stabilen Betriebszustand zurückkippt, wodurch ein Impuls (58; u5) mit der bestimmten Zeitdauer (T) gewonnen wird, welcher Impuls (58; u5) zur Steuerung eines Fadentrennorgans (8) herangezogen wird.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Schmitt-Trigger (4) zur Bildung eines Rechteckimpulses (55; u5) beim Eintreffen eines Eingangssignals (u2) sowie durch ein C-R-Glied (5) zur Differenzierung des Rechteckimpulses (55; U3), weiter durch einen monostabilen Multivibrator (6) zur Erzeugung eines Impulses (58; U5) mit der bestimmten Zeitdauer (T) und durch ein Fadentrennorgan (8) zur Trennung des Textilmaterials (10) beim Vorhandensein spontaner Querschnittsänderungen.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Eingangssignal (112) vermittels einer Brückenschaltung gewonnen wird.2. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brückenschaltung von einem Hochfrequenzoszillator (9) gespeist wird, wodurch einem zu prüfenden Textilmaterial (10) entsprechend-moduliertes Hochfrequenzsignal erhalten wird.3. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das modulierte Hochfrequenzsignal in einem Demodulator (2) gleichgerichtet wird.4. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Hochfrequenzoszillator (9) gelieferte Hochfrequenzspannung zum Zwecke der Empfindlichkeitsregulierung der ganzen Einrichtung in ihrer Amplitude regelbar ist.5. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Hochfrequenzamplitude des Hochfre quenzoszilllators (9) durch Veränderung der den Hochfrequenzoszillator speisenden Gleichspannung (U2) vorgenommen wird.6. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Brückenschaltung erhaltenes elektrisches Signal (ul) in einem Vorverstärker (3) verstärkt und erst dann als Eingangs signal (u2) für den Schmitt-Trigger verwendet wird.7. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Signal (u,) so weit verstärkt wird, dass die durch spontane - fehlerhafte - Querschnittsänderun- gen im Textilmaterial (10) verursachten Spannungsspitzen (54) des Eingangssignals (u2) die Kippspan nung (U,) ;) des Schmitt-Triggers (4) mindestens er- reichen.8. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kippspannung (Uk) des Schmitt-Triggers (4) so hoch gelegt wird, dass die dem Schmitt-Trigger innewohnende Unstabilität der Kippspannung (Uk) relativ zum Eingangssignal (u2) klein wird und folglich nicht stört.9. Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zu prüfende Textilmaterial (10) durch eine Messkondensatorkombination (1) mit mindestens einem Messkondensatorfeld hindurchgezogen wird, welche Messkondensatorkombination (1) in der Brücken schaltung liegt.10. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Eingangssignal (all2) vermittels einer photoelektrischen Anordnung gewonnen wird.11. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dem Eingangssignal (u2) am Eingang des Schmitt-Triggers (4) eine variable Gleichspannung (U4) aufgedrückt wird, wodurch die Ansprechempfindlichkeit auf spontane Querschnitts änderungen im Textilmaterial (10) regelbar gemacht wird.12. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Brücken schaltung zur Gewinnung des elektrischen Eingangssignals (u2).13. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen Hochfrequenzoszillator (9) zur Speisung der genannten Brückenschaltung.14. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch Mittel zur Regelung der Amplitude der von dem Hochfrequenzoszillator (9) abgegebenen Hochfrequenzspannung.15. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 14, gekennzeichnet durch eine variable Gleichspannungsquelle (101) für die Speisung des in seiner Amplitude regelbaren Hochfrequenzoszillators (9).16. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II und Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch einen Demodulator (2) zur Gleichrichtung des von der Brükkenschaltung abgegebenen Eingangssignals (u2).17. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen Vorverstärker (3), welcher das elektrische Signal (ul) so weit verstärkt, dass es als Eingangssignal (u2) verwendbar ist.18. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Messkondensatorkombina- tion (1) mit mindestens einem Messkondensator, durch welche Messkondensatorkombination das zu prüfende Textilmaterial (10) hindurchgeführt wird.19. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine photoelektrische Anordnung zur Gewinnung des elektrischen Eingangssignals (u2).20. Vorrichtung gemäss Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine variable Gleichspannungsquelle (102) zur Lieferung einer variablen Vorspannung (U4), die dem Eingangssignal (u2) aufgedrückt wird.
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|---|---|---|---|---|
| DE2409882C3 (de) | 1974-02-08 | 1980-07-03 | Zellweger Uster Ag, Uster (Schweiz) | Vorrichtung zum Erkennen des fehlerhaften Arbeiten« von Spinnmaschinen |
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1959
- 1959-09-11 CH CH7813959A patent/CH372858A/de unknown
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1960
- 1960-05-27 ES ES0258404A patent/ES258404A1/es not_active Expired
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE2409882C3 (de) | 1974-02-08 | 1980-07-03 | Zellweger Uster Ag, Uster (Schweiz) | Vorrichtung zum Erkennen des fehlerhaften Arbeiten« von Spinnmaschinen |
| DE2462532C2 (de) * | 1974-02-08 | 1985-11-21 | Zellweger Uster Ag, Uster | Vorrichtung zum Erkennen des fehlerhaften Arbeitens von Spinnmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES258404A1 (es) | 1960-08-16 |
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