CH372900A - Elektrode für die elektrische Lichtbogenschweissung - Google Patents
Elektrode für die elektrische LichtbogenschweissungInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K35/00—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
- B23K35/22—Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
- B23K35/36—Selection of non-metallic compositions, e.g. coatings or fluxes; Selection of soldering or welding materials, conjoint with selection of non-metallic compositions, both selections being of interest
- B23K35/365—Selection of non-metallic compositions of coating materials either alone or conjoint with selection of soldering or welding materials
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Description
Elektrode für die elektrische Lichtbogenschweissung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Elektrode für die elektrische Lichtbogenschweissung mit Gleich- oder Wechselstrom, die einen Kerndraht aus Eisen und eine Umhüllung aufweist, deren schlackenbildende Bestandteile zum überwiegenden Teil aus Erdalkalikarbonat und Fluoriden bestehen und die einen Zusatz mindestens eines der Metalle Titan, Zirkonium, Aluminium oder Magnesium in metallischer Form enthält. Das Erdalkalikarbonat besteht meistens aus Kalk stein, aber es ist auch möglich, z. B. Magnesit oder Dolomit oder Mischungen dieser Gesteine mit Kalk stein zu verwenden. Der Kerndraht aus Eisen besteht zweckmässigerweise aus sogenanntem Weichstahl, das heisst einem Stahl mit höchstens etwa 0,2 /o Kohlen stoff.
Die Metalle Titan, Zirkonium, Aluminium oder Magnesium können als solche oder in der Form von Legierungen, wie Aluminium-Titan-Legierung, Aluminium-Magnesium-Legierung und Ferrotitan verwendet werden. Bekannte Elektroden dieser Art zeigen eine gewisse Neigung zur Porenbildung im Schweissgut. Diese Porenbildung tritt besonders in solchen Fällen auf, wenn die Form der Schweissnaht oder andere Umstände eine verhältnismässig grosse Lichtbogenlänge erzwingen.
Die Elektrode gemäss der Erfindung soll diese Nachteile beseitigen und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung neben Flussspat eine solche Menge Kryolith enthält, welche der Flussspatmenge höchstens gleich ist.
Höhere Kryolithanteile ergeben keine weitere Verbesserung, sondern bringen im Gegenteil gewisse Nachteile mit sich, wie ein härteres Festsitzen der Schlacke. Es ist im allgemeinen zweckmässig, ein Gewichtsverhältnis von etwa 1 :2 zwischen Kryolith und Flussspat zu wählen. Kryolithzusätze, welche kleiner als ein Fünftel des Gewichtes des Flussspats sind, weisen im allgemeinen eine so geringe Wirkung auf, dass sie keine praktische Bedeutung haben.
Das Gesamtgewicht des Flussspats und des Kryo liths sollte nicht höher als das Gewicht des Erdal- kalikarbonats gewählt werden und beträgt vorzugs weise etwa die Hälfte des Gewichtes des Erdalkali- karbonats.
Die Umhüllung der erfindungsgemässen Elektrode kann Eisenpulver enthalten. Es ist bekannt, dass der Eisenpulverzusatz an sich die Löschneigung bei der Wechselstromschweissung herabsetzt sowie verschie dene andere günstige Wirkungen aufweist. Besonders vorteilhaft sind solche Elektroden, deren Umhüllung einen mässigen Eisenpulvergehalt (z. B. entsprechend 20 bis 400/o metallisches Eisen) in Verbindung mit einer nicht allzu grossen Dicke (Umhüllungsdurch messer vorzugsweise nicht höher als etwa der zwei fache Kerndrahtdurchmesser) aufweist.
Die Zusam mensetzung desjenigen Teiles der Umhüllung, welcher nicht aus Eisenpulver besteht, kann dabei vorteilhaft im unten angegebenen Gebiet gewählt werden:
EMI0001.0006
Kalkstein <SEP> 30 <SEP> bis <SEP> 500/o
<tb> Flussspat <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 20'0/0
<tb> Kryolith <SEP> 5 <SEP> bis <SEP> 1004
<tb> Aluminiumtitanlegierung <SEP> (500/o <SEP> Ti) <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 40/o
<tb> Ferrosilizium <SEP> und/oder <SEP> Ferromangan <SEP> 5 <SEP> bis <SEP> 150/o
<tb> Kaliwasserglas <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> 200/o
<tb> andere <SEP> schlackenbildende <SEP> Stoffe, <SEP> wie
<tb> Titandioxyd <SEP> und <SEP> Manganoxyde,
<tb> insgesamt <SEP> bis <SEP> 25 <SEP> 0/o Als besonderes Ausführungsbeispiel möge die Herstellung einer erfindungsgemässen Elektrode mit einem Kerndraht aus weichem Eisen vom Durch- messer 3,
25 mm beschrieben werden. Die folgenden Umhüllungsbestandteile werden trocken gemischt:
EMI0002.0001
Gewichtsprozent
<tb> Kalkstein <SEP> 25,5
<tb> Flussspat <SEP> 13,5
<tb> Kryolith <SEP> 9,0
<tb> Rutil <SEP> 2,5
<tb> Hausmannit <SEP> 7,0
<tb> Kaolin <SEP> 2,0
<tb> Eisenpulver <SEP> (gemahlener <SEP> Eisenschwamm) <SEP> 31,0
<tb> Ferrosilizium <SEP> 7,0
<tb> Aluminiumtitanlegierung <SEP> (50%Ti) <SEP> 2,5
<tb> 100,0 Das fertig gemischte Pulver wird dann in einer Knetmaschine mit so viel Kaliwasserglas versetzt, dass die Masse pressfähig wird. Die Masse wird auf den Kerndraht durch Pressen in einer Elektrodenpresse mit dem Düsendurchmesser 5,6 mm aufgebracht. Die Umhüllung wird in der üblichen Weise, z. B. bei 300 , getrocknet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrode für die elektrische Lichtbogenschwei ssung mit Gleich- oder Wechselstrom, die einen Kern draht aus Eisen und eine Umhüllung aufweist, deren schlackenbildende Bestandteile zum überwiegenden Teil aus Erdalkalikarbonat und Fluoriden bestehen und die einen Zusatz mindestens eines der Metalle Titan, Zirkonium, Aluminium oder Magnesium in metallischer Form enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung neben Flussspat eine solche Menge Kryolith enthält, welche der Flussspatmenge höchstens gleich ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrode gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis Kryolith Flussspat 1 : 2 beträgt. 2. Elektrode gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gesamtgewicht des Flussspats und des Kryoliths höchstens gleich dem Gewicht des Erdalkalikarbonats ist. 3.Elektrode gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gesamtgewicht des Flussspats und des Kryoliths höchstens die Hälfte des Gewich tes des Erdalikarbonats beträgt. 4. Elektrode gemäss Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umhüllung so wie Eisenpulver enthält, dass ihr Gehalt an metallischem Eisen 20 bis 40 0!o des Umhüllungsgewichtes beträgt, wobei der aus anderen Stoffen als Eisenpulver bestehende Teil der Umhüllung die folgenden Bestandteile ent hält:EMI0002.0002 Kalkstein <SEP> 30 <SEP> bis <SEP> 500/o <tb> Flussspat <SEP> 10 <SEP> bis <SEP> 200/o <tb> Kryolith <SEP> 5 <SEP> bis <SEP> 100/o <tb> Aluminiumtitanlegierung(50%Ti) <SEP> 2 <SEP> bis <SEP> 40/o <tb> Ferrosilizium <SEP> und <SEP> oder <SEP> Ferromangan <SEP> 5 <SEP> bis <SEP> 1501o <tb> Kaliwasserglas <SEP> 8 <SEP> bis <SEP> 2011/o wobei der Gesamtgehalt an Kalkstein, Flussspat und Kryolith mehr als die Hälfte des Gewichtes der schlackenbildenden Bestandteile darstellt. 5. Elektrode gemäss Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der aus anderen Stoffen als Eisenpulver bestehende Teil der Umhüllung andere schlackenbildende Stoffe, wie Titandioxyd und Man ganoxyde, in einer Menge von höchstens 25 0/o ent hält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE108657 | 1957-02-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH372900A true CH372900A (de) | 1963-10-31 |
Family
ID=20257576
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH5488058A CH372900A (de) | 1957-02-05 | 1958-01-20 | Elektrode für die elektrische Lichtbogenschweissung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH372900A (de) |
-
1958
- 1958-01-20 CH CH5488058A patent/CH372900A/de unknown
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