CH372927A - Pumpe zum Fördern von dickflüssigen Massen, insbesondere Beton - Google Patents

Pumpe zum Fördern von dickflüssigen Massen, insbesondere Beton

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CH372927A
CH372927A CH7493559A CH7493559A CH372927A CH 372927 A CH372927 A CH 372927A CH 7493559 A CH7493559 A CH 7493559A CH 7493559 A CH7493559 A CH 7493559A CH 372927 A CH372927 A CH 372927A
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CH7493559A
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Kaspar Dipl Ing Aebli
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Leupp Charles
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Description


  Pumpe zum Fördern von     dickflüssigen    Massen, insbesondere Beton    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine     Pumpe     zum Fördern von dickflüssigen Massen, insbesondere  Beton.  



  Bekannte Pumpen für diesen Zweck weisen einen  in der Regel hydraulisch angetriebenen     Förderkolben     auf, der in einem Zylinder verschiebbar ist, von dem  ein Ende einen als Sperr- und Öffnungsorgan wirken  den Schieber zum Zuleiten des     Fördergutes    aus einem       Einfülltrichter    und zum Ableiten des     Gutes    durch  einen     Austrittsstutzen    aufweist.

   Der Schieber war bis  her meistens in     der    Form einer ebenen Platte mit einer  einzigen     Durchlassöffnung    ausgebildet, die in der einen       Endlage    des Schiebers den Weg vom     Einfülltrichter     zum Zylinder und     in    der andern Endlage des Schie  bers den Weg vom Zylinder zum     Austrittsstutzen    frei  gab. Diese Konstruktion war insofern nachteilig, als  in jeder     Endlage    des     Schiebers    tote Räume bzw. Ver  engungen des     Durchtritbsquerschnittes    auftraten, wo  durch die Förderung der Massen     beeinträchtigt    und  erschwert wurde.  



  Nicht an Pumpen der hier in Betracht fallender  Art, sondern an anderen Maschinen und Einrichtun  gen sind hingegen Schieber bekannt, die zwei ge  trennte     Durchbrechungen    für die beiden Strömungs  wege aufweisen, wobei der     Durchlassquerschnitt    jeder  der     Durchbrechungen    mit demjenigen der anschlie  ssenden Rohre übereinstimmt und der Schieber und  das     denselben    umgebende Gehäuse zylindrisch aus  gebildet sind und somit keine ebenen Gleitflächen  haben. Während     ebene    Gleitflächen bei Abnützung  leicht durch Aufsetzen von Plättchen oder     Leisten     erneuert werden können, ist das bei zylindrischen  Gleitflächen nicht der Fall.  



  Die Pumpe gemäss der     Erfindung    ist dadurch     ge-          kennzeichnet,    dass in Kombination der an sich be  kannten Merkmale der Schieber ein Körper mit zwei       getrennten        Durchbrechungen    ist, deren eine in der    einen     Endhage    des Schiebers den Trichter mit dem       Zylinder    und deren andere in der     andern        Endlage    des  Schiebers     deal        Zylinder    mit dem     Austrittsstutzen        ver-          bindet,

      wobei jede der     Durchbrechungen    einen     Durch-          lassquerschnitt    aufweist, der mit demjenigen     des    Zylin  ders und des Austrittsstutzens wenigstens     annähernd          übereinstinurnt,    und dass der Schieber und ein zur  Führung desselben verwendetes Gehäuse     ebene    Gleit  flächen     aufweisen.       Vorteilhaft hat der Schieber wenigstens annähernd       quadratische        Querschnittsform    und verläuft die zur  Längsachse dies     Zylinders        rechtwinklig;

  ,    Verschiebe  richtung des Schiebers     waagrecht.     



  In der     Zeichnung    ist     eine        beispielsweise        Ausführ          rungsform    des Erfindungsgegenstandes veranschau  licht.  



       Fig.    1 zeigt die ganze Pumpe     teils    in     Seitenansicht     und teils     im.    senkrechten Längsschnitt.  



       Fig.    2 stellt in grösserem     Massstab        einen        Teil    der  Pumpe mit dem Schieber im waagrechten Längs  schnitt nach der Linie     II-11    in     Fig.    1 dar.  



       Fig.    3     isst    ein     senkrechter        Längsschnitt    nach der       Linie    111-III     in.        Fig.    2, wobei sich der Schieber in der       gleichen        Endlage    befindet wie in     Fig.    2.  



       Fig.    4 ist eine Darstellung, bei welcher der Schieber  sich in der     andern        Endlage    befindet.  



  Auf einem Gestell 10     sind    zwei durch Rohre ge  bildete Zylinder 11     und    12 waagrecht verlaufend     und     axial hintereinander angeordnet. Die beiden     Zylinder     11 und 12 sind durch ein hohles Zwischenstück 13  mechanisch     miteinander    verbunden, das     eine    hydrau  lische     Trennung    der Innenräume der Zylinder 11 und  12     bildet.    Im einen Zylinder 11 ist ein Förderkolben  14 verschiebbar angeordnet, der     durch    eine     Zugstange     15 mit einem zweiten Kolben 16 gekuppelt ist,

   wel  cher sich im     zweiten    Zylinder 12 befindet. Beide      Kolben 14 und 16     sind:    gegen     die    Wand des betreffen  den Zylinders 11 bzw. 12 abgedichtet.  



  Am Zwischenstück 13 sind zwei Rohrstutzen 17  vorhanden, die     in        den:    einen     bzw.    den     andern        Zylinder     11 bzw. 12     einmünden,        und    zwar auf den     einander     zugekehrten Seiten der Kolben 14 und 16.<B>In</B>     Fig.    1  ist nur der     eine    dieser Rohrstutzen 17 sichtbar. Die  Rohrstutzen 17 dienen zum     Ein-    und Auslassen eines  Druckmittels, z. B.

   Wasser, zwecks Erzeugung einer       hin    und her gehenden Bewegung der Kolben 14 und  16.     An    den Stirnenden des zweiten     Zylinders    12 be  finden sich elektrische Steuerschalter 19 und 20, die  vom Kolben 16     in        seiner    einen bzw.     andern    Endlage  betätigt werden, zwecks     Umsteuerung    der Bewegungs  richtung der Kolben 14 und 16.  



  Der Zylinder 11 ist an     seinem    vom Zwischenstück  13     abgekehrten    Ende mit einem Gehäuse 21 ver  bunden,     in    welchem ein Schieber 22     in    waagrechter       XichL.ung    und     rechtwinklig    zur Längsrichtung der  Zylinder<B>11</B>     und    12 beweglich geführt ist     (Fig.    2 bis  4). Die eine Stirnwand des Gehäuses 21 trägt     einen          hydraulischen    Zylinder 23, dessen in der Zeichnung  nicht dargestellter, von beiden Seiten     beaufschlagbarer     Kolben. mit dem Schieber 22 gekuppelt ist, um den  scroen betätigen zu können.

   Der Schieber 22 ist ein  Körper     mit    zwei getrennten     Durchbrechungen    24 und  25. Die     Durchbrechung    24 ist derart ausgebildet und  angeordnet, dass sie in der einen Endlage des Schiebers  22 gemäss     Fig.    2 und 3 den Innenraum des Zylinders  11 mit dem Auslauf eines     Einfülltrichters.    26 ver  bindet, welcher auf     eine    entsprechende     Öffnung    27 an  der     Oberseite    des Gehäuses 21     aufgesetzt    ist.

   Die  andere     Durchbrechung    25 ist derart angeordnet     und     ausgebildet, dass sie in     der    andern Endlage des Schie  bers 22 gemäss     Fig.    4 den Innenraum des     Zylinders     11 mit einem     Austrittsstutzen    28 der Pumpe verbin  det.

   In der erst     genannten    Endlage des Schiebers 22  ist die Verbindung zwischen dem     Innenraum    des  Zylinders 11 und dem Austrittsstutzen 28 unter  brochen, während in der zweitgenannten Endlage des  Schiebers 22 die Verbindung zwischen dem     Einfüll-          trichter    26 und dem     Innenraum    des Zylinders 11  unterbrochen ist. Der Schieber 22 wirkt somit als  Sperr- und Öffnungsorgan.  



       Jede    der     Durchbrechungen    24 und 25 weist     einen          Durchlassquerschnitt    auf, der mit demjenigen des Zy  linders 11 und des     Austrittsstutzens    28     wenigstens     annähernd übereinstimmt.

   So wird     gewährleistet,    dass  der     Durchtrittsweg    vom     Einfülltrichtzr    26 zum Zylin  der 11 bei der einen     Endlage    des Schiebers 22 und der       Durcht#rittsweg    vom     Zylinder    11 zum     Austrittsstutzen     28 bei der andern Endlage des Schiebers 22 weder  Verengungen noch tote Räume aufweisen.  



  Der Schieber 22 weist     wenigstens    annähernd qua  dratischen     Querschnitt    auf, so dass zwischen dem  Schieber 22 und dem zur Führung desselben ver  wendeten Gehäuse 21 ebene     Gleitflächen        vorhanden          sind.    Dies hat den Vorteil, dass bei Abnützung der       Gleitfläche    des Schiebers 22 und     gegebenenfalls    auch  des Gehäuses 21 in einfacher Weise die Gleitflächen    durch     Aufsetzen    von     Hartmetallplättchen    wieder er  neuert werden können.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschrie  benen Pumpe ist wie folgt:  In dem in     Fig.    1, 2 und 3 dargestellten Zeitpunkt  wird mittels einer nicht dargestellten     Hilfspumpe        eine          rlüssigkeit,    z. B. Wasser, durch den betreffenden  Rohrstutzen 17 in den     Zylinder    11 gefördert, wodurch  der Kolben 16 in     Fig.    1 nach links bewegt wird.  



  Der Kolben 16 zieht mittels der Zugstange 15  auch den Förderkolben 14 im Zylinder 11     in    der  gleichen Richtung. Über den andern, nicht dargestell  ten Rohrstutzen stösst zugleich der Kolben 14 die im  Zylinder 11 vorhandene Flüssigkeit aus. Der     Schieber          z2-    befindet sich in der in     Fig.    2 und 3 veranschau  lichten Stellung. Der Förderkolben 14 saugt dick  flüssiges     Fördergut,    z. B. Beton, aus dem     EinfülltTich-          ter        2t)    durch die     Durchbrechung    24 des Schiebers 22  in den Zylinder 11     hinein.     



       Wenn    der Kolben 16 seine in     Fig.    1     linke    Endlage  erreicht, betätigt er den     Steuerschalter    19, welcher mit  Hilfe nicht     dargestellter    Steuerungsmittel veranlasst,  dass der Schieber 22 mittels des     hydraulischen    Zylin  ders 23 in     seine    andere Endlage gemäss     Fig.    4 bewegt  wird und dass Flüssigkeit in den Zylinder 11 gefördert  wird und aus dem Zylinder 12 austreten kann.

   Die  in den     Zylinder    11 eingepumpte Flüssigkeit treibt den  Förderkolben 14 in     Fig.    1 nach rechts, wobei der  Förderkolben 14 das im Zylinder 11     befindliche        För-          dergut    durch die     Durchbrechung    25 des Schiebers 22  und den Austrittsstutzen 28     hinauspresst    und mittels  der Stange 15 auch den Kolben 16 im     Zylinder    12  in der gleichen Richtung bewegt.

   An den Stutzen. 28  kann eine nicht     dargestellte    Rohrleitung beliebiger  Länge     angeschlossen    sein, mit deren Hilfe das dick  flüssige Fördergut an eine gewünschte     Stelle        geleitet          werden    kann.  



  Sobald der Kolben 16 seine in     Fig.    1 rechts lie  gende Endlage erreicht, betätigt er den Steuerschalter  20, der seinerseits mit     Hilfe    der     erwähnten,        nicht     dargestellten     Steuerungsmittel    veranlasst, dass der  Schieber 22 mittels des hydraulischen     Zylinders    23 in  die in     Fig.    2 und 3 gezeigte Endlage zurückbewegt  wird und dass die Druckflüssigkeit wieder     in    den  Zylinder 12 gepumpt wird und aus dem Zylinder 11  austreten kann, wonach die Kolben 14 und 16 in der  bereits beschriebenen Weise wieder in     Fig.    1 nach  links bewegt werden.

   Die beschriebenen Vorgänge  wiederholen sich periodisch.  



  Der aus der beschriebenen Pumpe sich ergebende  Vorteil liegt hauptsächlich darin, dass das dickflüssige       Fördergut    sowohl bei seiner Bewegung aus dem  Trichter 26 in den Zylinder 11     (Fig.    3) als auch bei  seiner Bewegung aus dem Zylinder 11 in den     Aus-          trittsstutzen    28     (Fig.4)    keine verengten     Stellen    des       Durchtrittsweges    durchlaufen muss und auch in keine  toten Räume entweichen kann.

   Ein weiterer Vorteil  ergibt sich in den ebenen Gleitflächen des     Schiebers     22 und des Gehäuses 21, welche Gleitflächen     bei     Abnützung ohne Schwierigkeiten nachbearbeitet und      durch Auftragen von     Plättchen    erneuert     werden    kön  nen, was z. B. im Falle eines     zylindrischen    Schiebers  oder Kugelschiebers nicht möglich wäre. Durch die       Verschiebbarkeit    des Schiebers in     waagrechter    Rich  tung wird eine niedrigere Bauhöhe der Pumpe     ermög-          licht    als     in    bekannten Fällen eines etwa senkrecht  beweglichen Flachschiebers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Pumpe zum Fördern von dickflüssigen Massen, insbesondere Beton, mit einem Förderkolben (14), der in einem Zylinder (11) verschiebbar ist, dessen eines Ende einen als Sperr- und Öffnungsorgan wir kenden Schieber (22) aufweist zum Zuleiten des För- dergutes aus einem Einfülltrichter (26) und zum Ableiten des Gutes durch einen Austrittsstutzen (28), dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (22) ein Körper mit zwei getrennten Durchbrechungen (24 und 25) ist, deren eine Durchbrechung (24)
    in der einen Endlage des Schiebers den Trichter (26) mit dein Zylinder (11) und deren andere Durchbrechung (25) in der anderen Endlage des Schiebers den Zylin der (11) mit dem Austrittsstutzen (28) verbindet, wobei jede der Durchbrechungen (24 und 25) einen Durchlassquerschnitt aufweist, der mit demjenigen des Zylinders (11) und des Austrittsstutzens (28)
    wenigstens annähernd übereinstimmt, und dass der Schieber (22) und ein zur Führung desselben verwen- detes Gehäuse (21) ebene Gleitflächen aufweisen. UNTERANSPRÜCHE 1. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schieber (22) wenigstens annähernd quadratische Querschnittsform hat. 2.
    Pumpe nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die zur Längsachse des Zylinders (11) rechtwinklige Verschieberichtung des Schiebers (22) waagrecht verläuft.
CH7493559A 1958-06-24 1959-06-24 Pumpe zum Fördern von dickflüssigen Massen, insbesondere Beton CH372927A (de)

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DE102004009362B4 (de) * 2004-02-26 2008-01-24 Schwing Gmbh Kolben-Dickstoffpumpe

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