CH372946A - Spannvorrichtung für elastisches, scheibenförmiges Werkzeug an Arbeitsgerät - Google Patents
Spannvorrichtung für elastisches, scheibenförmiges Werkzeug an ArbeitsgerätInfo
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Description
Spannvorrichtung für elastisches, scheibenförmiges Werkzeug an Arbeitsgerät Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvor richtung für elastisches scheibenförmiges Werkzeug an Arbeitsgerät, vorzugsweise für elastische Schrupp- Schleifscheibe an Schleifgerät, insbesondere einem Elektro-Handschleifgerät, bestehend aus einem an einer Schulter der Arbeitsspindel gelagerten Spann flansch und einer axial an einem abgekröpften Teil des elastischen scheibenförmigen Werkzeuges an greifenden Spannmutter.
Elastische Schleifscheiben weisen in aller Regel eine Unwucht auf. Die Herstellung unwuchtfreier elastischer Schleifscheiben-soweit überhaupt mög lich - würde die Fertigungskosten um ein Mehr faches erhöhen, da hierfür wesentlich kostspieligere Herstellungsverfahren erforderlich wären. Ausserdem unterliegt die Massenverteilung bei der elastischen Schleifscheibe wegen der ungleichen Struktur der selben und damit ihre Unwucht während der Ab nützung einer ständigen Veränderung.
Jegliche Unwucht der hochtourig umlaufenden elastischen Schleifscheibe bedeutet eine zusätzliche Belastung der Lager des Schleifgerätes ; das durch die Unwucht herbeigeführte stete Vibrieren des Ge rätes führt ausserdem zu einer andauernden Bean spruchung, insbesondere der Verbundmittel und des Montagegefüges der Maschine überhaupt. Nicht zu letzt bedingt das Vibrieren ein vorzeitiges Schwinden der zum Halten der Maschine erforderlichen Kraft der bedienenden Person und bewirkt eine schnellere Ermüdung derselben.
Wie die Erfahrung gezeigt hat, kann eine Übermüdung der bedienenden Person schwerwiegende Folgen haben, nämlich dann, wenn ihr das Schleifgerät entgleitet.
Bei mehrjährigem Betrieb eines Elektro-Hand- schleifgerätes mit elastischen Schleifscheiben, die mit einer mehr oder weniger grossen Unwucht behaftet sind, wirkt sich die ständige Vibrier-Beanspruchung nicht zuletzt in einer erhöhten allgemeinen Störan fälligkeit des Schleifgerätes aus.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zu grunde, bei einer Spannvorrichtung der eingangs ge nannten Art mit einem Minimum an technischem Aufwand die Voraussetzungen für eine in jedem be liebigen Stadium der Abnützung des Werkzeuges, z. B. einer Schleifscheibe, gegebene einfache Mög lichkeit zur Beseitigung der Unwucht zu schaffen.
Erfindungsgemäss ist eine zwischen dem Spann flansch und dem scheibenförmigen Werkzeug ange ordnete und an dem letzteren anliegende Stützscheibe vorgesehen, die selbst bezüglich der Spindelachse eine Unwucht aufweist und in solcher räumlichen Lage mit dem Werkzeug in Reibungsverbindung steht, dass ihre Unwucht bei gegensätzlicher Radialrichtung äquivalent zur Unwucht des elastischen Werkzeuges ist.
Vorteilhaft weist bei einer elastischen Schrupp- Schleifscheibe die Stützscheibe für ihre Unwucht mit Bezug auf die Schrupp-Scheibe exzentrische Anord nung auf.
Zweckmässigerweise weist die Stützscheibe eine der Kröpfung der Schrupp-Scheibe entsprechende Gestalt auf.
Nachstehend wird an Hand der Zeichnung ein auf dieser dargestelltes Ausführungsbeispiel der Er findung erläutert.
Es zeigen Fig. 1 den Schleifkopf eines Elektro-Handschleif- gerätes, mit geschnittener Spannvorrichtung für die elastische Schrupp-Schleifscheibe, Fig. 2 eine Ansicht der aus Spannflansch, Stütz scheibe und Schleifscheibe bestehenden Einheit aus Schnittrichtung A-B in Fig. 1.
Die elastische Schrupp-Schleifscheibe 1 ist mit einer Kröpfung 1' und der zentralen Bohrung 1" für den Durchgriff der Arbeitswelle 2 des Schleifge rätes versehen.
An einer Schulter 2' der Arbeitswelle 2 liegt ein Spannflansch 4 an. Die Schleifscheibe ist mittels ei ner axial an ihrem abgekröpften Teil angreifenden Spannmutter 3 gegen den Spannflansch 4 verspannt, wobei zwischen diesem und der Schleifscheibe eine an der Schleifscheibe anliegende Stützscheibe 5 an geordnet ist.
Wie nur in Fig. 2 ersichtlich ist, liegt die Stütz scheibe 5 exzentrisch zur Schrupp-Schleifscheibe 1 und damit auch exzentrisch zur Arbeitswelle 2. In folgedessen weist sie bezüglich der Wellenachse eine Unwucht auf. Ihre exzentrische Lage und damit das Ausmass ihrer Unwucht ist se bemessen, dass sie der zu beseitigenden Unwucht der elastischen Schrupp-Schleifscheibe 1 gleichkommt.
Die Stütz scheibe 5 steht also mit der Schrupp-Schleifscheibe mit solcher räumlichen Relation in Reibungsver bindung, dass ihre Unwucht bei gegensätzlicher Ra dialrichtung äquivalent zur Unwucht der Schrupp- scheibe ist. Die Stützscheibe 5 liegt mit ihrem Aus senrand 5' satt auf der Schruppscheibe 1 auf. Die im Ausführungsbeispiel kreisförmige Bohrung der Stützscheibe 5 hat eine grössere lichte Weite als die Bohrung 1" der Elastik-Schleifscheibe 1. Es besteht daher die Möglichkeit, nach Lösen der Verspannung die exzentrische Lage der Stützscheibe 5 zu ver ändern.
Statt der Bohrung 5" kann die Stützscheibe 5 zur Gewährleistung des erforderlichen potentiellen Spiels ein Langloch aufweisen.
Im Ausführungsbeispiel ist die Stützscheibe 5 eine durch Kaltverformung aus Stahlblech gefertigte Scheibe ; ihre zum Ausgleich der Unwucht der elas tischen Schleifscheibe bewusst herbeigeführte Un wucht beruht auf ihrer exzentrischen Lage. In man chen Fällen kann es zweckmässig sein, als Stütz scheibe eine metallarmierte Kunststoff-Scheibe zu verwenden (nicht gezeichnet).
Die erforderliche Unwucht wird in solchem Falle nach Massgabe der Unwucht der Schrupp-Schleif- scheibe durch entsprechende Metalleinlagen herbei geführt.
Durch die beschriebene Spannvorrichtung ist es möglich, die bei neuen elastischen Schleifscheiben in aller Regel vorhandene Unwucht oder die nach ge wisser Abnutzung auftretende Unwucht einer ge brauchten Schleifscheibe durch nachstehende ein fache Massnahmen zu beseitigen Die Unwucht der Schleifscheibe wird nach Grösse und Lage ermittelt. Danach wird die Stütz scheibe 5 in solcher räumlichen Lage zu der von der Arbeitsspindel abgenommenen Schrupp-Schleif- scheibe 1 mit dieser z.
B. mittels Papier- oder Fo- lien-Klebestreifen provisorisch verklebt, dass die durch ihre exzentrische Anordnung oder durch ihre ungleiche Massenverteilung bedingte Unwucht bei gegensätzlicher Lage äquivalent zur Unwucht der Schrupp-Schleifscheibe 1 ist, d. h. die Verklebung erfolgt in solcher räumlichen Relation, dass: die aus Schrupp-Schleifscheibe 1 und Stützscheibe 5 be stehende Einheit unwuchtfrei ist.
Danach wird diese durch provisorische Verklebung hergestellte Einheit mittels der Spannmutter 3 auf der Arbeitsspindel 2 verspannt.
Die beschriebene Spannvorrichtung kann überall da von Bedeutung sein, wo eine Arbeitsmaschine ein hochtourig rotierendes elastisches Arbeitswerkzeug aufweist, dessen Unwucht die Arbeitsmaschine er heblich belasten kann.
Insbesondere kommt ihr grosse Bedeutung bei schnellaufenden Kreissägen zu, wobei deren rotie rendes Sägeblatt in gleicher Weise mit der Arbeits spindel verspannt ist, wie im oben beschriebenen Ausführungsbeispiel die elastische Schrupp-Schleif- scheibe oder wie die Schleifscheiben von Schleif maschinen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spannvorrichtung für elastisches scheibenförmiges Werkzeug, an Arbeitsgerät, bestehend aus einem an einer Schulter der Arbeitsspindel gelagerten Spann flansch und einer axial an einem abgekröpften Teil des, elastischen scheibenförmigen Werkzeuges an greifenden Spannmutter, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Spannflansch (4) und dem scheiben förmigen Werkzeug (1) angeordnete und an dem letzteren anliegende Stützscheibe (5), die selbst be züglich der Spindelachse eine Unwucht aufweist und in solcher räumlichen Lage mit dem Werkzeug in Reibungsverbindung steht, dass ihre Unwucht bei gegensätzlicher Radialrichtung äquivalent zur Un wucht des elastischen Werkzeuges ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, an Schleifgerät, für Schrupp-Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe (5) für ihre Unwucht mit Bezug auf die elastische Schleifscheibe (1) exzentrische Anordnung aufweist. 2. Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe (5) für ihre Unwucht mit Bezug auf ihre Radial-Symetrie ungleiche Massenverteilung aufweist. 3. Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, an Schleifgerät, für Schrupp-Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe (5) eine der Kröpfung der elastischen Schleifscheibe (1) ent sprechende Gestalt aufweist. 4.Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, an Schleifgerät, für Schrupp-Schleifscheibe, gekenn zeichnet durch eine Bohrung der Stützscheibe (5), deren lichte Weite grösser ist als diejenige (1") einer zentrischen Bohrung der elastischen Schleifscheibe. 5. Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung der Stütz scheibe (5) als Langloch ausgebildet ist. 6. Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, an Schleifgerät, für Schrupp-Schleifscheibe, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe (5) einen an der elastischen Schleifscheibe anliegenden Aussen rand aufweist. 7.Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe (5) aus Stahlblech gefertigt ist. B. Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützscheibe (5) ein aus einem thermoplastischen Kunststoff 'be stehender metallarmierter Formling ist. 9. Spannvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unwucht der Stützscheibe (5) durch entsprechende Metalleinlagen herbeigeführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1963
- 1963-03-11 CH CH305563A patent/CH372946A/de unknown
Cited By (2)
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