CH373018A - Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter - Google Patents

Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter

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CH373018A
CH373018A CH7347759A CH7347759A CH373018A CH 373018 A CH373018 A CH 373018A CH 7347759 A CH7347759 A CH 7347759A CH 7347759 A CH7347759 A CH 7347759A CH 373018 A CH373018 A CH 373018A
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Broxten Rudolf Brinkmann To
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Broxten Rudolf Brinkmann To
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Description


  Aufhängevorrichtung für     Schriftguthehälter       Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhänge  vorrichtung für     Schriftgutbehälter    mit mindestens  einem nach aussen offenen Falz als     Aufhängerand     zur Aufnahme eines flachen, mittels     langgestreckter     Haken die Verbindungsstellen zwischen den Falzwän  den des Falzes untergreifenden     Fortsatzes    einer an  Tragschienen von Hängeregistraturen     aufhängbaren     Aufhängeschiene.  



  Diese bekannte, zusammen mit Tragschienen eine  Aufhängevorrichtung bildende Aufhängeschiene wird  vorwiegend aus Kunststoff hergestellt und erstreckt  sich über die gesamte Länge eines zugeordneten Auf  hängerandes. Die Enden einer derartigen Aufhänge  schiene ragen aus den Stirnenden des Aufhängeran  des heraus und sind als Auflager hakenartig abgebo  gen oder mit Einkerbungen versehen, um jede Auf  hängeschiene und damit den zugeordneten Schrift  gutbehälter in der Hängelage auf zwei einander par  allele Tragschienen einer Hängeregistratur auflegen  und führen zu können.     Vorwiegend    ist hierbei der  Rücken der Aufhängeschiene noch als Kennzeich  nungsträger ausgebildet und zur Aufnahme von  Schiebereitern, Steckreitern, Brückenreitern oder der  gleichen eingerichtet.

   Infolge ihrer leichten Auswech  selbarkeit sind derartige     Aufhängeschienen    bei der  Handhabung der Hängeregistratur sehr     vorteilhaft,     weil sie bei der Entnahme von     ,Schriftgutbehältern     auf den Tragschienen verbleiben und dadurch den  Hängeort des jeweils entnommenen     Schriftgutbehäl-          ters    anzeigen können. Ausserdem kann auf ihnen ver  merkt werden, bei welchem Sachbearbeiter sich der  entnommene     Schriftgutbehälter    befindet.  



  Zur Raumersparnis sind die     Schriftgutbehälter     reihenweise übereinander angeordnet, wobei jede  Reihe an zwei zum Boden des Schrankes, Gestelles  oder dergleichen parallele Tragschienen aufgehängt ist.    Der Abstand zwischen den Reihen wird so klein wie  möglich gehalten, um viel Reihen auf eine vorbe  stimmte Höhe unterbringen zu können. Das hat je  doch zur Folge, dass die Kennzeichnungen auf den  Rücken der Aufhängeschiene insbesondere der obe  ren und unteren Reihen nicht ohne weiteres mehr  eingesehen werden können.  



  Um die     übersieht    über eine solche Hängeregi  stratur zu verbessern, sind die     Schriftgutbehälter    auch  schon schräg aufgehängt worden. Die Rücken der  Aufhängeschienen oder die dem Beschauer zuge  kehrten und mit Kennzeichnungen versehenen Sei  tenkanten der     Schriftgutbehälter    bilden dadurch auf  der Bedienungsseite des Schrankes, Gestelles oder  dergleichen eine Sichtebene, die vom Beschauer  schräg weggeneigt äst und in ähnlicher Weise wie bei  Steilkarteien ohne weiteres die nach einem bestimm  ten Ordnungssystem angeordneten Kennzeichnungen  erkennen lässt.

   Beim Aufhängen der     Schriftgutbehäl-          ter    auf die Tragschienen ist jedoch sorgfältig darauf  zu achten, dass die jeweils obere hakenförmige Abbie  gung der Aufhängestange hinter die zugeordnete  Tragschiene bzw. dass die als Auflage dienende Ein  kerbung über     die    Tragschiene greift, um das Herab  fallen der     Schriftgutbehälter    zu vermeiden. Schliesslich  ist die bekannte     Aufhängevorrichtung    infolge der Not  wendigkeit von zwei Tragstangen und einer sich über  die gesamte Länge eines     Aufhängerandes    erstrecken  den Aufhängeschiene verhältnismässig aufwendig und  damit teurer in der Herstellung.

   Das gilt um so mehr,  wenn die Aufhängeschiene lediglich zum Halten von  Hängeheftern dient, die nur ein verhältnismässig klei  nes Füllvolumen aufweisen. Denn aus Fertigkeits  gründen ist normalerweise für solche     Schriftgutbehäl-          ter    eine sich über den gesamten Aufhängerand er  streckende, auf zwei Tragstangen ruhende Aufhänge  schiene mit einem auch in der Formgebung mehr-           gestaltigen    und damit kräftigen Querschnitt nicht not  wendig.  



  Es sind zwar auch kurze     Aufhängeschienen    be  kanntgeworden, die etwa symmetrisch zur Quermitte  am     Aufhängerand    angeordnet und mittels zweier über  eine randoffene     Ausnehmung    ragender Nasen auf  einer einzigen Tragschiene mit zwei flach liegenden  Schenkeln aufgehängt werden. Diese Aufhängeschie  nen sind jedoch als Beschlag ausgebildet und werden  mittels zweier Zungen oder eines durch Schlitze des  Beschlages hindurch gefädelten Metallbandes fest am       Innenfalz    bzw.     Aufhängerand    des     Schriftgutbehälters     angeordnet.

   Insbesondere können die     Schriftgutbe-          hälter    mit einer derartigen     Aufhängevorrichtung    von  vornherein nicht diagonal aufgehängt werden.  



  Des weiteren sind auch Aufhängevorrichtungen  bekanntgeworden, die eine verhältnismässig kurze  Aufhängeschiene aufweisen. Letztere ist mit einem  Ende an der     Aufreihvorrichtung    des jeweiligen Hän  gehefters verankert und ragt mit dem anderen, als  Haken ausgebildeten Ende aus einem Stirnende des  Aufhängerandes heraus. Mit dem hakenförmigen  Ende der Aufhängeschiene hängt der     .Schriftgutbehäl-          ter    an einer einzigen, flachliegenden Tragschiene mit  etwa     rechteckförmigem    Querschnitt.

   Unter der Ein  wirkung seines Eigengewichtes nimmt hierbei jeder       Schriftgutbehälter    eine Schräglage ein, sofern nicht  an dem der Tragschiene gegenüberliegenden Ende  des     Schriftgutbehälterrückens    ein besonderer An  schlag vorgesehen wird, der eine lotrechte Aufhän  gung erzwingt.  



  Die Schräglage ist jedoch vom Gewicht und der       Schwerpunktslage    des jeweiligen Hängehefters ab  hängig, so dass die Rückenkanten nebeneinander hän  gender     Schriftgutbehälter    nicht immer in einer Ebene  liegen. Auch kann die     Aufhängeschieneinsbesondere     bei gefülltem Hängehefter nicht ohne weiteres aus  gewechselt werden, so dass sie auch nicht als     Anzei-          genvorrichtung    für den Hängeort eines entnommenen  Hängehefters verwendbar ist.  



  Es besteht daher die Aufgabe der Erfindung  darin, die     Aufhängevorrichtung    für     Schriftgutbehäl-          ter    nach dem eingangs erläuterten Gattungsbegriff so  weiterzubilden, dass die Aufhängeschiene bei einer  einfachen Querschnittform und geringem Werkstoff  aufwand eine das Ein- und Aushängen der     Schrift-          gutbehälter    erleichternde sowie eine beliebige Hänge  lage     zwangläufig    sichernde Formgebung aufweist.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung da  durch gelöst, dass auch der aus dem     Aufhängerand     herausragende Teil der     Aufhängeschiene    flach aus  gebildet ist und ebenfalls mindestens einen     langge-          streckten    Haken aufweist, der über eine flachlie  gende, zum     Aufhängerand    jedes     Schriftgutbehälters     parallele Tragschiene greift und den in den     Falz    ein  greifenden Haken des flachen     Fortsatzes    entgegen  gesetzt gerichtet ist.

   Ist an dem nach aussen offenen  Innenfalz des     Schriftgutbehälters    eine aus biegsamen       Aufreihzungen    bestehende     Aufreihvorrichtung    vorge  sehen, so wird als eine bevorzugte Ausführungsform    der     Aufhängeschiene    die Ausbildung so getroffen,  dass dem über die Tragschiene greifenden Haken  der Aufhängeschiene an deren flachen     Fortsatz    zwei  Haken zugeordnet sind,

   von denen ein Haken eine  Verbindungsstelle zwischen den Falzwänden des Auf  hängerandes und der andere Haken den die Falz  wände durchsetzenden Teil einer     Aufreihzunge        un-          tergreift.    In vorteilhafter Weise wird hierbei die Auf  hängeschiene mit dem     Fortsatz    aus Kunststoff her  gestellt und so ausgebildet, dass sie über jeden Quer  schnitt etwa die gleiche Dicke aufweist.

   Die Auf  hängeschiene kann auch an einem Stirnende über  das benachbarte Stirnende des zugeordneten Auf  hängerandes hinaus verlängert und an dem verlänger  ten Ende mit einer in Richtung des     Fortsatzes    oder  ein entgegengesetzter Richtung sich erstreckenden       Schrägsichtfläche    versehen werden. Die Tragschiene  kann als eine z. B. durch Zusammenbiegen oder  durch Spritzen aus Kunststoff hergestellte Hohl  schiene ausgebildet sein, die an einem längslaufen  den Hohlwulst einen in den Haken der Aufhänge  schiene mit geringem Spiel eingreifenden, flachen  Schenkel aufweist, dessen Länge etwa der Länge des  Hakens entspricht.  



  Durch diese Massnahme wird eine relativ billig  herzustellende Aufhängevorrichtung     geschaffen,    deren       Aufhängeschiene    sich vorwiegend nur über die halbe  Länge eines     Aufhängerandes    erstreckt und mittels  eines einfachen Werkzeuges aus Kunststoff gespritzt  oder gepresst werden kann.

   Da die Haken des sich  zwischen die Falzwände eines Aufhängerandes er  streckenden     Fortsatzes    dem Haken an der Aufhänge  schiene entgegengesetzt gerichtet sind, eignet sich die       Aufhängevorrichtung    insbesondere für     Diagonal-          Hängeregistraturen,    wobei der Haken der Aufhänge  schiene von oben in die entsprechend schräg ange  ordnete Tragschiene eingreift und eine einwandfreie  Hängelage des     Schriftgutbehälters        zwangläufig    sichert.

    Da in den meisten Fällen eine einzige kurze Auf  hängeschiene und eine einzige Tragschiene ausrei  chend ist, wird das Einhängen der     Schriftgutbehälter     wesentlich vereinfacht und die Hängeregistratur im  Gesamten erheblich verbilligt. Lediglich bei Trag  taschen für umfangreiches Schriftgut werden an je  dem Aufhängerand zwei Aufhängeschienen vorge  sehen. Ausserdem wird durch die Ausbildung der  Tragschiene als Hohlschiene mit geringstem Werk  stoffaufwand eine sehr widerstandsfähige Tragschiene  gewährleistet.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungs  beispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht einer     Aufhängeschiene,          Fig.2    eine     schaubildliche    Ansicht eines Hänge  hefters mit einer Aufhängevorrichtung gemäss der  Erfindung,       Fig.    3 einen Querschnitt durch eine Tragschiene,       Fig.4    eine schaubildliche Ansicht einer Hänge  registratur,           Fig.5    eine schaubildliche Ansicht einer Hänge  tasche mit je zwei     Aufhängeschienen    an jedem Auf  hängerand,

         Fig.    6 eine schaubildliche Ansicht einer an Trag  schienen aufgehängten Hängetasche nach     Fig.5.        Fig.7    eine Ansicht eines zweiten     Ausführungs-          beispieles    einer Aufhängeschiene mit einer Schräg  sichtfläche und       Fig.    8 eine Ansicht eines Hängehefters mit einer       Aufhängeschiene    nach     Fig.7.     



  Jede Aufhängeschiene 1 nach     Fig.    1 hat einen       Fortsatz    2, der mit zwei in gleicher Richtung weisen  den,     langgestreckten    Haken 3 versehen ist. Des wei  teren ist unmittelbar an der Aufhängeschiene 1 an  der dem     Fortsatz    2 gegenüberliegenden Längsseite  noch ein     langgestreckter    Haken 4 angeordnet, der  jedoch den Haken 3 entgegengesetzt gerichtet ist.  Die Aufhängeschiene 1 bildet mit dem     Fortsatz    2  ein einziges Werkstück, das eine praktisch gleich  bleibende Dicke aufweist und vorzugsweise aus  Kunststoff gespritzt oder gepresst wird. Der Abstand  der Haken 3 des     Fortsatzes    ist so gewählt, dass ein  Haken die z.

   B. von einer Heftklammer gebildete  Verbindungsstelle 5 zwischen den beiden Falzwän  den eines nach aussen offenen     Innenfalzes    unter  greift, der zugleich den Aufhängerand 6 eines Hänge  hefters 7 bilden kann, während der andere Haken  des     Fortsatzes    2 den die beiden Falzwände durch  setzenden Teil einer biegsamen     Aufreihzunge    8 oder  9     untergreift.    Hierbei ist vorausgesetzt, dass der nach  aussen offene     Innenfalz    des Hängehefters eine aus  zwei biegsamen     Aufreihzungen    8 und 9 bestehende       Aufreihvorrichtung    aufweist.  



  Jeder     Schriftgutbehälter    7 mit einer derartigen  kurzen, etwa die halbe Länge eines     Aufhängerandes     entsprechenden Aufhängeschiene 1 eignet sich beson  ders zum Aufhängen an einer flachen, mit dem Quer  schnitt schräg zur Waagrechten geneigten Tragschiene  10, wie eine solche in     Fig.    2 dargestellt ist. Der     läng-          gestreckte    Haken 4 greift hierbei quer über den hoch  liegenden Längsrand auf die Tragschiene 10, so dass  der     Schriftgutbehälter    das Bestreben hat, unter Ein  wirkung seines Gewichtes von selbst vollständig auf  die Tragschiene zu gleiten. Hierdurch wird das Auf  hängen wesentlich erleichtert.

   Da die Breite des von  dem     langgestreckten    Haken und dem     Fortsatz    2 ge  bildeten     Schlitzes    11 etwa der Dicke der Tragschiene  10 entspricht, wird der     Schriftgutbehälter    auf der  Tragschiene     zwangläufig    auch stets in der gleichen  Hängelage gehalten, in welcher er infolge seiner  Schräglage zugleich das Bestreben hat, ebenfalls in  die Haken 3 des flachen     Fortsatzes    2 hineinzurut  schen.  



  In vorteilhafter Weise wird die Tragschiene 10  gemäss     Fig.3    als Hohlschiene und hierbei der eine  Längsrand aus Festigkeitsgründen als Hohlwulst 12  ausgebildet. In der Gebrauchslage der Tragschiene  ist der als Hohlwulst 12 ausgebildete Längsrand so  angeordnet, dass der in die Schlitze 11 der Aufhänge-    schienen 1 eingreifende Schenkel bzw. Längsrand zur  Bedienungsseite der Hängeregistratur bzw. schräg  nach oben, z. B. unter 35 , geneigt ist. Erforderlichen  falls kann die der abgesetzten Tragschiene 10 be  nachbarte Längsseite des Hohlwulstes 12 auch als  Anschlag für die Stirnenden der Haken 4 herangezo  gen werden. Die Tragschiene 10 mit dem Hohlwulst  12 kann aus Kunststoff gespritzt oder gepresst oder  auch aus einem Blechstreifen     zusammengebogen    wer  den.  



       Fig.4    zeigt eine mehrreihige, in einem Schrank  13 untergebrachte Hängeregistratur, deren Schrift  gutbehälter bzw. Hängehefter 7 mit Aufhängevor  richtungen gemäss den     Fig.    1 bis 3 versehen sind.  



  In den meisten Fällen ist die Anordnung einer  einzigen auswechselbaren Aufhängeschiene 1 am  Aufhängerand 6     eines        Schriftgutbehälters    ausrei  chend, insbesondere dann, wenn als     Schriftgutbehäl-          ter    Hängehefter 7 vorgesehen werden, die nur ein  begrenztes Füllvolumen aufweisen. Die gemäss der       Erfindung    ausgebildete     Aufhängeschiene    1 ist jedoch  auch für     Schriftgutbehälter    mit grossem Füllvolumen,  z. B. für Hängetaschen 14, geeignet.

   In diesem Fall  werden in dem     Aufhängerand    6 jeder Taschenwand  zwei Aufhängeschienen 1 angeordnet, deren     langge-          streckte    Haken 4 in die gleiche Richtung weisen,  vergleiche     Fig.    5. Jeder Aufhängerand 6 wird hierbei  von einem oben offenen     Falz    aus zwei Falzwänden  gebildet, die im Abstand der Haken 3 des     flachen          Fortsatzes    2, z.

   B. mittels Heftklammern, so mitein  ander verbunden werden, dass der     Fortsatz    2 jeder  Aufhängeschiene, wie beim Ausführungsbeispiel nach       Fig.2,    unter leichter     Klemmung    zwischen die Falz  wände eingeschoben werden kann, bis die Haken 3  die Verbindungsstellen bzw. die Heftklammern 15  vollständig     untergreifen.    Jede Hängetasche 14 kann  dabei noch auf der von der Bedienungsseite der  Hängeregistratur abgekehrten Seite durch eine Wand  16 abgeschlossen sein.  



  Eine auf diese Weise gestaltete Hängetasche wird  an zwei Tragschienen 10 aufgehängt, wie in     F.ig.    6  dargestellt ist. Jede Tragschiene 10 ist ebenfalls wie  beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    2 und 3 als  Hohlschiene ausgebildet und an einem Längsrand  mit einem     Holwulst    12 versehen. Falls der den offe  nen und zum Aufhängerand senkrechten Schmal  seiten der Hängetaschen     benachbarte    Hohlwulst zu  gleich der Bedienungsseite der Hängeregistratur zu  gekehrt ist, können auf diesem auch noch feste oder  verschiebbare Kennzeichnungen vorgesehen sein, die  auf den Inhalt einer oder mehrerer Hängetaschen  Bezug nehmen.  



  Die gemäss     Fig.    1 ausgebildete und nach     Fig.2     verwendete     Aufhängeschiene    1 kann auch so ge  staltet werden, dass sie zugleich als Kennzeichnungs  träger dient. Hierzu wird die Aufhängeschiene nach       Fig.    1 über das benachbarte Stirnende des zugeord  neten     Aufhängerandes    6 eines     Schriftgutbehälters     hinaus verlängert und am Ende der Verlängerung  17 auf einem     Fortsatz    eine     Schrägsichtfläche    18      vorgesehen. Diese kann sich in Richtung zum zu  geordneten Aufhängerand 6 oder auch nach der ent  gegengesetzten Richtung erstrecken.

   Die Breite und  die Neigung des     Fortsatzes    bzw. der Schrägsicht  fläche 18 kann so gewählt werden, dass in der Hänge  registratur die     Schrägsichtflächen    sämtlicher neben  einanderhängender Hängehefter 7 einer Reihe eine  Sichtebene bilden, welche zur     Blickrichtung    etwa  senkrecht steht.

   Zur Aufnahme von Brückenreitern,  Beschriftungsstreifen oder dergleichen wird in dem  die     Schrägsichtfläche    18 aufweisenden     Fortsatz    eine       schwalbenschwanzförmige    Nut 19 vorgesehen, in  welcher die Ordnungssymbole eingespannt und er  forderlichenfalls durch einen durchsichtigen Kunst  stoffstreifen abgedeckt werden.     Fig.    8 zeigt einen mit  der auswechselbaren Aufhängeschiene 1 gemäss     Fig.    7  ausgerüsteten Hängehefter 7 in der Hängelage.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH AufhängevorrichtungfürSchriftgutbehältermitmin- destens einem nach aussen offenen Falz als Aufhänge rand zur Aufnahme eines flachen, mittels langgestreck- ter Haken die Verbindungsstellen zwischen den Falz wänden des Falzes untergreifenden Fortsatzes einer an Tragschienen von Hängeregistraturen aufhängbaren Aufhängeschienen, dadurch gekennzeichnet, dass auch der aus dem Aufhängerand (6) herausragende Teil der Aufhängeschiene (1 bis 4)
    flach ausgebildet ist und ebenfalls mindestens einen langgestreckten Haken (4) aufweist, der über eine flachliegende, zum Auf hängerand jedes Schriftgutbehälters (7) parallele Tragschiene (10) greift und den im Falz eingreifenden Haken (3) des flachen Fortsatzes (2) entgegengesetzt gerichtet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Aufhängevorrichtung nach Patentanspruch, für Schriftgutbehälter mit einer aus biegsamen Aufreih- zungen bestehenden Aufreihvorrichtung, dadurch ge kennzeichnet, dass einem langgestreckten Haken (4) der Aufhängeschiene (1) zwei Haken (3) des Fort satzes (2) zugeordnet sind, von denen ein Haken eine Verbindungsstelle (5) zwischen den Falzwänden des Aufhängerandes (6) und der andere Haken den die Falzwände durchsetzenden Teil einer Aufreih- zunge (8 bzw. 9) untergreift. 2.
    Aufhängevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aufhängeschiene (1) mit dem Fortsatz (2) aus Kunststoff hergestellt ist und über jeden Querschnitt wenigstens annähernd die gleiche Dicke aufweist. 3. Aufhängevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aufhängeschiene (1) an einem Stirnende über das benachbarte Stirnende des zugeordneten Aufhängerandes (6) hinaus verlän gert ist und am freien Ende der Verlängerung (17) eine sich in Richtung des Fortsatzes (2) oder in der entgegengesetzten Richtung erstreckenden Schräg sichtfläche (18, 19) zur Aufnahme von Kennzeich nungen aufweist. 4.
    Aufhängevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tragschiene (10, 12) als eine z. B. durch Zusammenbiegen eines Blech streifens, Spritzen aus Kunststoff oder dergleichen hergestellte Hohlschiene ausgebildet ist, die an einem längslaufenden Hohlwulst (12) eine in den langge- streckten Haken (4) der Aufhängeschiene (1) mit Spiel eingreifenden flachen Schenkel (10) aufweist, dessen Länge etwa der Länge des Hakens entspricht.
CH7347759A 1958-10-07 1959-05-22 Aufhängevorrichtung für Schriftgutbehälter CH373018A (de)

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