CH373276A - Vorrichtung zur Betätigung von Fensterflügeln - Google Patents

Vorrichtung zur Betätigung von Fensterflügeln

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CH373276A
CH373276A CH7542759A CH7542759A CH373276A CH 373276 A CH373276 A CH 373276A CH 7542759 A CH7542759 A CH 7542759A CH 7542759 A CH7542759 A CH 7542759A CH 373276 A CH373276 A CH 373276A
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CH
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lever
window sash
window
hinge part
frame
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CH7542759A
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Inventor
Bauer Jaroslav
Hajsl Vaclav
Original Assignee
Branecke Zelezarny Narodni Pod
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description


  Vorrichtung zur     Betätigung    von     Fensterflügeln       Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf eine  Vorrichtung zur Betätigung von Fensterflügeln, und  zwar an solchen     Fenstern,    bei welchen sich die Fen  sterflügel sowohl durch Drehung um eine seitliche,  senkrechte Achse öffnen als auch um eine untere,  waagrechte Achse in den Innenraum kippen lassen.  



  Bereits bekannte Vorrichtungen dieser Art wei  sen zahlreiche Einzelteile auf und sind recht kom  pliziert, so dass sie, abgesehen von dem hohen Ko  stenaufwand für die Fertigung,     vielfach    schlecht  funktionieren und das Putzen der Fenster erschweren.  Überdies haben diese bekannten Vorrichtungen den  Nachteil der umständlichen Bedienung, der unge  nügenden Abdichtung des Fensters und des     ästheti-          tisch    wenig befriedigenden Aussehens.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese  Nachteile zu beseitigen.  



  Demgemäss betrifft die     Erfindung    eine Vorrichtung  zur Betätigung von Fensterflügeln, welche sich durch  Drehung um eine seitliche, senkrechte Achse öffnen und  um eine untere, waagrechte Achse kippen lassen. Diese  Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass am fest  stehenden     Scharnierteil    von seitlichen     Scharnieren    je  ein Hebel schwenkbar befestigt und auf diesem ein  drehbarer     Scharnierteil    längsverschiebbar gelagert ist,  und dass der drehbare     Scharnierteil    schwenkbar, je  doch in seiner Schwenkachse     unverschiebbar    am  Rahmen des Fensterflügels befestigt ist,

   wobei die  beiden     Scharnierteile    mittels einer durch Anhebung  des Fensterflügels     ausrückbaren    Kupplung verbunden  sind, so dass der Fensterflügel bei eingerückter Kupp  lung um die senkrechte Achse der Scharniere dreh  bar, hingegen bei ausgerückter Kupplung unter Ver  schiebung des drehbaren     Scharnierteiles    auf dem  schwenkbaren Hebel in den Innenraum     abkippbar    ist.    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Vorrichtung gemäss der Erfindung schematisch dar  gestellt.

   Es zeigen       Fig.    1 das geschlossene, jedoch zum Kippen des  Fensterflügels vorbereitete Fenster, in einer Drauf  sicht ;       Fig.    2 den unteren Teil des zum Öffnen vor  bereiteten Fensters der     Fig.    1, in einer Draufsicht ;       Fig.    3 den unteren Teil des Fensters der     Fig.    2,  in einem Querschnitt ;       Fig.    4 das Fenster der     Fig.    1, jedoch mit ge  kipptem Fensterflügel, in einer Seitenansicht ;       Fig.    5 ein Scharnier des Fensters der     Fig.    1, in  vergrössertem Masstab, in einer Draufsicht ;

         Fig.    6 das Scharnier der     Fig.    5, jedoch bei ge  kipptem Fensterflügel, in einer Seitenansicht ;       Fig.    7 einen zum Anheben des Fensterflügels  dienenden Hebel, in vergrössertem Masstab, in einer  Draufsicht, und       Fig.    8 den Hebel der     Fig.    7, beim     Anheben    des  Fensterflügels zwecks     Kippung    des letzteren.  



  Gemäss     Fig.    1 besteht die Vorrichtung im we  sentlichen aus zwei oder mehr Scharnieren 1, von  denen ein unterer, feststehender und mit der Angel  versehener     Scharnierteil    an einem seitlichen, senk  rechten Rahmenschenkel eines Fensterrahmens 2 und  ein oberer, drehbarer und hülsenförmig ausgebildeter       Scharnierteil    an einem seitlichen, senkrechten Rah  menschenkel eines Fensterflügels 3 befestigt sind, so  wie aus zwei Hebeln 4, welche drehbar an einem  unteren, waagrechten Rahmenschenkel 5 des Fenster  rahmens 2 befestigt sind.  



  Durch Schwenken der beiden Hebel 4 in eine  senkrechte Stellung (vgl.     Fig.    1 und 4) wird der  Fensterflügel 3 um ca. 4 mm angehoben, wodurch      das Kippen des ganzen     Fensterflügels    3 und gleich  zeitig ein     Zudrücken    seines unteren Teiles in den       Falz    des Fensterrahmens 2 ermöglicht werden (vgl.

         Fig.    4),     während    durch das Schwenken der Hebel 4  in eine waagrechte Stellung (vgl.     Fig.    2 und 7) das  Absenken des     Fensterflügels    3 um 4 mm bewirkt  wird und dieser damit zugleich zur Drehung um eine  senkrechte Drehachse, d. h.     zum    normalen Öffnen  des Fensters, bereitgestellt wird (vgl.     Fig.    2 und 3).    In den     Fig.    5 bis 8 sind die Einzelteile dieser  Vorrichtung in     vergrössertem    Masstab dargestellt  und ihre verschiedenen Funktionen sollen im fol  genden im einzelnen näher erläutert werden.

      Die     Fig.    5 und 6 veranschaulichen ein Scharnier  1, welches dem normalen Öffnen des Fensters dient.  Das Scharnier 1 besteht aus einem unteren, fest  stehenden     Scharnierteil    6, dessen obere Stirnfläche  einen Absatz 7 aufweist. Der feststehende Scharnier  teil 6 ist an seinem oberen Ende mit einem senk  rechten Schlitz 8 versehen, welcher den Absatz 7  quer durchdringt. Innerhalb dieses Schlitzes 8 ist ein  Hebel 9 mit kreisförmigem Querschnitt, dessen  Durchmesser dem Absatz des     Scharnierteiles    6 ent  spricht, mit einem verbreiterten,     flächigen    Ansatz 10  um einen, in den     Scharnierteil    6 fest eingelassenen  Lagerzapfen 11 schwenkbar gelagert (vgl.     Fig.    5).

    Der Hebel 9 ist an seinem oberen Ende mit einem  Aussengewinde 12 versehen, auf welches eine Ge  windemutter 13 aufgeschraubt ist. Der untere, fest  stehende     Scharnierteil    6 ist mit zwei starken Holz  schrauben 14 am seitlichen, senkrechten Rahmen  schenkel des Fensterrahmens 2 befestigt (vgl.     Fig.    1  und 2, sowie 5 und 6).

   Auf dem zylindrischen Schaft  des Hebels 9 ist eine als oberer, drehbarer Scharnier  teil dienende, zylindrische Hülse 15 dank einer in  ihr vorgesehenen glatten Durchgangsöffnung 16 ver  schiebbar     gelagert.    Wenn der Hebel 9 um den Lager  zapfen 11 in seine senkrechte Lage geschwenkt ist,  dann kann sich der hülsenförmige, obere Scharnier  teil 15, da seine Öffnung 16 sich bis     zur    unteren  Stirnfläche des     Scharnierteiles    15 erstreckt, mit seiner  unteren Stirnfläche auf die obere     Stirnfläche    des       Scharnierteiles    6 aufsetzen,

   wobei die beiden Schar  nierteile 15 und 6 dank des in die Öffnung 16     ein-          gepassten    Absatzes 7     ineinanderklinken.    Hierbei     setzt     sich der obere, drehbare     Scharnierteil    15 mit einer  unteren Stirnfläche auf die obere Stirnfläche des un  teren, feststehenden     Scharnierteiles    6 auf, woraufhin  die beiden     Scharnierteile    6 und 15 miteinander ge  kuppelt sind und der Fensterflügel 3 um seine seit  liche, senkrechte Schwenkachse in den Raum hinein  geschwenkt,     d.    h. das Fenster in normaler Weise ge  öffnet werden kann (vgl.     Fig.    3).  



  Der obere, drehbare     Scharnierteil    15 ist an der  Aussenkante des seitlichen, senkrechten Rahmen  schenkels des Fensterflügels 3 mittels eines runden  Dornes 17 schwenkbar     befestigt.    Der     Dorn    17 weist  eine gezahnte     Oberfläche    18 auf, welche es dem         Scharnierteil    15 zwar ermöglicht, sich im Fenster  flügel 3 zu drehen, welche jedoch ein Herausziehen  des Dornes 17 und damit des     Scharnierteiles    15 aus  dem Fensterflügel 3 verhindert. Das andere, glatte  Ende des Dornes 17 ist im hülsenförmigen Scharnier  teil 15 eingepresst und mit gleicher Öffnung ausge  bohrt, wie die Öffnung des     Scharnierteiles    15.  



  Die beiden     Scharnierteile    6 und 15 ermöglichen  beim Aufsitzen des     Scharnierteiles    15 auf dem Ab  satz 7 des     Scharnierteiles    6 das Drehen des Fenster  flügels 3 um seine senkrechte Schwenkachse, d. h. das  normale Öffnen des Fensters und weiterhin, nach  Anheben des Fensterflügels 3 um ca. 4 mm, das  Abkippen des Fensterflügels 3 in den Innenraum,  wobei der Hebel 9 samt der Hülse 15 um den Zap  fen 11 schwenkt und zugleich die Hülse 9 sich auf  dem zylindrischen Schaft des Hebels 9 nach oben  verschiebt (vgl.     Fig.    5 mit     Fig.    6).

   Das Anheben des  Fensterflügels 3 und das     Eindrücken    desselben in den  Falz des unteren, waagrechten Rahmenschenkels 5  des Fensterrahmens 2 wird durch die beiden oben  bereits beschriebenen Hebel 4 ermöglicht, welche am  unteren, waagrechten Rahmenschenkel 5 des Fenster  rahmens 2 drehbar befestigt ist.

      Die beiden an der Seite des Fensterflügels 3 an  gebrachten Scharniere 1 sind einander gleich, jedoch  ist der Hebel 9 des oben am     Fensterflügel    3 ange  ordneten     Scharnieres    1 länger als der entsprechende  Hebel 9 des unten am Fensterflügel 3 angeordneten       Scharnieres    1, entsprechend dem nach dem Kippen  des     Fensterflügels    3 oben grösser als unten ausfallen  den Abstand des Fensterflügels 3 vom Fensterrahmen  2 (vgl.     Fig.    4).

   Ausserdem ist der Hebel 9 des oberen       Scharnieres    1 mit der Mutter 12 ausgerüstet, wäh  rend der entsprechende, kürzere Hebel 9 des unteren       Scharnieres    1 keine Mutter, sondern lediglich ein  glattes abgerundetes Ende aufweist (vgl.     Fig.    1).  



  Die Gewindemutter 13 dient dazu, die     Kipp-          bewegung    des Fensterflügels 3 dadurch zu begrenzen,  dass die Hülse 15, welche während der     Kippbewe-          gung    auf dem zylindrischen Schaft des Hebels 9 nach  oben gleitet, mit ihrer oberen Stirnfläche an der un  teren Stirnfläche der Mutter 13 anschlägt. Hierdurch  wird verhindert, dass der Fensterflügel 3 beim Ab  kippen ganz nach unten     durchkippt.    Durch Verdre  hung der Mutter 13 kann auch, bei hinreichender  Länge des Gewindes 12, die Kipplage des Fenster  flügels 3 eingestellt werden.

      Die Hebel 4 (vgl.     Fig.    1) bestehen aus einem       prismenförmigen    Hebelkörper 20 mit abgerundeten  Kanten, welcher eine exzentrisch angeordnete     öff-          nung        20n    aufweist, und einer an der schmaleren Seite  des Hebelkörpers 20 angebrachten Hebelstange 21,  welche an ihrem freien Ende mit einem Kugelkopf 22  für die     Handbetätigung    des Hebels 4 versehen ist.

    Der Hebelkörper 20 ist drehbar auf einer Grund  platte 23 gelagert und am Fensterrahmen 2 mittels  einer starken, mit einer     Unterlagscheibe    versehenen      Holzschraube 24 mit Halbrundkopf, welche in den  unteren, waagrechten Rahmenschenkel des Fenster  rahmens 2 eingeschraubt ist, drehbar befestigt. Auf  der unteren Kante des unteren, waagrechten Rah  menschenkels des     Fensterflügels    3 ist eine Unterlage  25 aus Stahl angebracht, welche das     Holz    dieses  Rahmenschenkels beim Anheben des Fensterflügels  3 gegen     Verquetschungen    schützt.

   Beim Schwenken  der Hebelstange 21 in ihre senkrechte Stellung wird  der Fensterflügel 3, dank der exzentrischen, der La  gerung des Hebels 4 dienenden Öffnung 20a im  Hebelkörper 20, um ca. 4 mm angehoben, wodurch  die oberen, hülsenförmigen     Scharnierteile    15 der bei  den Scharniere 1 von den Absätzen 7 der unteren,  feststehenden     Scharnierteile    6 so weit abgehoben  werden, dass sie von den unteren     Scharnierteilen     6, unter völliger Entkupplung von den letzteren, frei  kommen und zu schwenken beginnen, wobei die auf  den Hebeln 9 verschiebbar gelagerten     Scharnierteile     15 das Abkippen des Fensterflügels 3 ermöglichen,  und zwar so weit,

   bis der     Scharnierteil    15 des oberen       Scharnieres    1 an der Mutter 13 des ausgeschwenkten  Hebels 9 anschlägt.    Wenn das Fenster durch     Zurückschwenken    des  Fensterflügels 3 nach oben wieder geschlossen wird  und anschliessend die beiden Hebel 4 in ihre waag  rechte Stellung zurückgeschwenkt werden, dann sinkt  der ganze Fensterflügel 3 um ca.

   4 mm ab, wobei  sich die oberen, hülsenförmigen     Scharnierteile    15  wieder auf die Absätze 7 der unteren, feststehenden       Scharnierteile    6 aufsetzen, wodurch das Drehen des  Fensterflügels 3 um die senkrechte Drehachse der  Scharniere 1 und somit das normale Öffnen des  Fensters ermöglicht wird, wobei sich der Scharnier  teil 15 um den zylindrischen Schaft des jetzt senk  recht stehenden Hebels 9 dreht.  



  Die Kupplung zwischen den unteren feststehen  den und den oberen, drehbaren     Scharnierteilen    6  bzw. 15 könnte, abweichend von der zuvor beschrie  benen Ausführung, auch anders ausgebildet sein. So  könnte der Durchmesser des Absatzes 7, abweichend  von der in     Fig.    5 gezeigten Ausführung, auch grösser  sein als der Aussendurchmesser des Hebels 9, wobei  dann die Durchgangsöffnung 16 des oberen, dreh  baren     Scharnierteiles    15 unten in eine     Ausnehmung     mit entsprechend grösserem Durchmesser übergeht,  in welche der Absatz 7 eingepasst ist.  



  Statt wie in     Fig.    1 und 2 veranschaulicht, ledig  lich zwei Scharniere 1 vorzusehen, könnten auch drei  oder noch mehr Scharniere angeordnet werden.  Hierbei nimmt die Länge der Hebel 9 bei den ein  zelnen Scharnieren 1, entsprechend der Schräglage  des Fensterflügels 3 im abgekippten Zustand, von  Scharnier zu Scharnier stufenweise ab. Indessen  braucht jeweils immer nur der Hebel 9 des obersten       Scharnieres    1 mit einem Anschlagelement (vgl. Mut  ter 13 in     Fig.    5 und 6) zur Begrenzung der     Kipp-          bewegung    versehen zu sein.

      Die vorgeschlagene Vorrichtung ist also keines  wegs an die in der Zeichnung dargestellte Ausfüh  rungsform gebunden, sondern die     Einzelheiten    kön  nen innerhalb des Rahmens der Erfindung variiert  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Betätigung von Fensterflügeln, welche sich durch Drehung um eine seitliche, senk rechte Achse öffnen und um eine untere, waagrechte Achse kippen lassen, dadurch gekennzeichnet, dass am feststehenden Scharnierteil (6) von seitlichen Scharnieren (1) je ein Hebel (9) schwenkbar befestigt und auf diesem ein drehbarer Scharnierteil (15) längsverschiebbar gelagert ist, und dass der drehbare Scharnierteil (15) schwenkbar, jedoch in seiner Schwenkachse unverschiebbar am Rahmen des Fen sterflügels (3) befestigt ist, wobei die beiden Schar merteile (6, 15) mittels einer durch Anhebung des Fensterflügels (3) ausrückbaren Kupplung (7,
    15) verbunden sind, so dass der Fensterflügel (3) bei ein gerückter Kupplung (7, 15) um die senkrechte Achse der Scharniere (1) drehbar, hingegen bei ausgerückter Kupplung (7, 15) unter Verschiebung des drehbaren Scharnierteiles (15) auf dem schwenkbaren Hebel (9) in den Innenraum abkippbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Scharnierteile (6, 15) durch eine Ausnehmung (16) des drehbaren Schar nierteiles (15) und einen in diese eingepassten Absatz (7) des feststehenden Scharnierteiles (6) miteinander kuppelbar sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Anhebung des Fensterflügels (3) und gleichzeitigen Ausrückung der Kupplung (7, 15) unterhalb des Fensterflügels (3) Hebel (4) vor gesehen und im unteren, waagrechten Rahmenschen kel des Fensterrahmens ((2) mit ihrer Nabe (20) ex zentrisch gelagert sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (4) aus einem prismatischen Hebelkörper (20) und einer an einer Schmalseite desselben fest angebrach ten Hebelstange (21) besteht und dass der Hebel körper (20) eine exzentrische Durchgangsöffnung (20n) zur Lagerung des Hebels (4) aufweist und alternativ über eine an ihm vorgesehene Schmal- und Breitseite mit der Unterkante des Fensterflügels (3) in Wirkungsverbindung steht, so dass durch Drehung des Hebels (4) in seine senkrechte Lage der Fenster flügel (3) anhebbar und zugleich in den Falz des unteren, waagrechten Ramenschenkels des Fenster rahmens andrückbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der drehbare Scharnierteil (15) einen fest an ihm angebrachten Zapfen (17) aufweist, welcher mit einer Absätze aufweisenden Oberfläche (18) versehen und in eine vorgebohrte Öffnung eines seitlichen, senkrechten Rahmenschenkels des Fenster flügels (3) fest eingelassen ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Begrenzung der Kippbewe gung des Fensterflügels (3) der Hebel (9) eines oberen Scharnieres (1) an seinem oberen Ende mit einem verstellbaren Anschlagelement (13) versehen ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Kante des unteren, waagrechten Rahmenschenkels des Rahmens des Fensterflügels (3) mit einer Stahl unterlage (25) versehen ist.
CH7542759A 1958-07-11 1959-07-07 Vorrichtung zur Betätigung von Fensterflügeln CH373276A (de)

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