CH373302A - Verfahren und Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen Fertigbehältern aus Eisenbeton - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen Fertigbehältern aus Eisenbeton

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CH373302A
CH373302A CH7461759A CH7461759A CH373302A CH 373302 A CH373302 A CH 373302A CH 7461759 A CH7461759 A CH 7461759A CH 7461759 A CH7461759 A CH 7461759A CH 373302 A CH373302 A CH 373302A
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cylindrical
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CH7461759A
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Velo Gianfranco
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Comm Angelo Velo Ind Padovana
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Description


  Verfahren und     Vorrichtung        zur    Serienherstellung  von     zylindrischen        Fertigbehältern    aus     Eisenbeton       Die Erfindung     betrifft    ein Verfahren und die zur  Durchführung desselben     erforderliche    Vorrichtung  zur Serienherstellung von zylindrischen, auch     gross-          räumigen    Fertigbehältern aus Eisenbeton.  



  Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin,  dass auf einer festen Grundplatte eine aus zwei oder  mehreren Sektoren zusammengesetzte, vertikale, zy  lindrische Aussenschalung aufgestellt und befestigt  wird, die einen auf der Grundplatte ruhenden und  die Boden- und Seitenbewehrung des Behälters bil  denden     Stabeisenkäfig    umschliesst und in welche eine  koaxiale, hohlzylindrische, unten abgeschlossene und  sich sowohl gegen die Grundplatte als auch seitlich  gegen die Aussenschaltung punktweise durch Di  stanzhalter abstützende Innenschalung eingesetzt  wird, worauf der Beton von oben in den Hohlraum  zwischen der Innenschalung und der Aussenschalung  bzw. der Grundplatte eingefüllt wird und nach Er  starren desselben zuerst die Innenschalung nach oben  herausgezogen und dann die Aussenschalung geöff  net und seitlich abgenommen wird.

    



  Für den Fall, dass der Behälter einen oberen,  mit dem Behälterkörper zusammenhängenden und  z. B.     kuppelförmigen    Abschlussdeckel aus Eisenbeton  aufweisen soll, kann dieser Deckel nach dem Her  ausziehen der Innenschalung und vorzugsweise auch  nach Abnahme der Aussenschalung auf einem im  Behälter aufgestellten Schalgerüst hergestellt werden,  wonach die einzelnen Teile dieses Schalgerüstes vor  zugsweise durch ein seitliches, im Behälterkörper  vorgesehenes oder durch ein im Abschlussdeckel  selbst freigelassenes Mannloch aus dem Behälter aus  getragen werden.

      Die     Vorrichtung    zur Durchführung des     erfin-          dungsgemässen    Verfahrens besteht aus einer ebenen  oder gekrümmten Grundplatte, einer     auf    dieser  Grundplatte     befestigbaren,    vertikalen und aus zwei  oder mehreren Zylindersektoren     zusammengesetzten     Aussenschalung und einer in die Aussenschalung von  oben     einführbaren,    darin durch seitliche Distanzhal  ter zentnerbaren und auf der Grundplatte punktweise  durch untere Distanzhalter abgestützten     hohlzylin-          drischen    Innenschalung mit geschlossenem Boden,

    wobei ferner Mittel zur lösbaren Verbindung der ein  zelnen     Aussenschalungssektoren    untereinander und  zur lösbaren Verankerung der nach oben     herauszieh-          baren    Innenschalung an der Grundplatte vorgesehen  sind.  



  Um das Herausziehen der Innenschalung aus dem  fertigen     Eisenbetonbehälter    zu     erleichtern,    besteht  diese Innenschalung vorzugsweise aus einem über  seine ganze Höhe geschlitzten     Stahlblechzylinder,    der  beim Einsetzen in die Aussenschalung und beim Ein  füllen des Betons unter Stirnstoss seiner Schlitzränder  durch innere, quer über seinen     Längsschlitz    greifende  Riegel oder dergleichen geschlossen und verspannt,  dagegen vor dem Herausziehen aus dem Behälter ge  öffnet und unter     überlappung    der     Schlitzränder    zur  Verminderung seines Aussendurchmessers und zur  Ablösung vom fertigen Betonkörper durch innere  Zugglieder etwas in sich eingerollt wird.

   In diesem  Fall besitzt die Innenschalung einen vom längsge  schlitzten     Stahlblechzylinder        abtrennbaren    und vor  zugsweise einen kleineren Durchmesser als dessen  Mantelteil aufweisenden Boden, der vor dem Einrol  len des     Stahlblechzylinders    von diesem gelöst und  nachträglich aus dem Behälter herausgezogen wird.      In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dar  gestellt.  



  Es zeigen       Fig.    1 einen mit dem Verfahren und der Vor  richtung nach der Erfindung hergestellten Eisenbeton  behälter im Aufriss ;       Fig.    2 die Vorrichtung nach der Erfindung im  Aufriss und teilweise im senkrechten Schnitt ;       Fig.    3 die     Grundplatte    der Vorrichtung nach       Fig.    2 in Draufsicht ;       Fig.    4 und 5 Querschnitte der     Grundplatte    nach  den Linien     IV-IV    und     V-V    der     Fig.    3 ;

         Fig.    6 und 7 die auf der     Grundplatte    aufgestellte  Bewehrung des     Betonbehälters    im Auf- und     Grund-          riss    ;       Fig.    8 die Herstellung des Behälterdeckels, in       vertikalem    Schnitt<B>;</B>       Fig.    9 und 10 die Innenschalung des Behälters in  senkrechtem Schnitt und im     Querschnitt.     



  Der     herzustellende        Eisenbetonbehälter        (Fig.    1)  besteht aus einem zylindrischen, mit äusseren ring  förmigen Rippen 2 versehenen Körper 1, der oben  durch einen mit ihm zusammenhängenden,     kuppel-          artig    gewölbten Deckel 3 und unten durch einen       flachen,    ebenen oder gekrümmten Boden 4 abge  schlossen ist. Der Behälter weist ferner ein seitliches  Mannloch 5 auf, das auch in dem Deckel 3 vorge  sehen werden kann. Der Behälterboden 4 kann     aus-          serdem    mit unteren, äusseren und sich vorzugsweise  kreuzenden     Abstützrippen    6 versehen sein.

   Auch der       kuppelförmige    Behälterdeckel 3 kann aussen vor  springende Teile bzw. Rippen aufweisen.  



  Zu der Serienherstellung dieses     Eisenbetonbehäl-          ters    ist eine Vorrichtung vorgesehen, die aus einer  ebenen oder leicht     gekrümmten        Grundplatte    7 aus  Eisenbeton besteht. Diese     Grundplatte    7 weist einen  seitlichen Absatz<B>107</B> und einen oberen vorspringen  den und dem Aussendurchmesser der Behälterbasis  entsprechenden Eisenring 8 auf.

   Auf ihrer     Oberfläche     besitzt die     Grundplatte    tiefe, den unteren äusseren       Abstützrippen    6 des Behälterbodens 4 entsprechende,  sich vorzugsweise kreuzende und senkrecht zueinan  der verlaufende Kanäle 207, die einen rechteckigen  Querschnitt und im Längsschnitt ein     trapezförmiges     Profil aufweisen.  



  Die Vorrichtung besteht     ferner    aus einer zylin  drischen Aussenschalung 9 und einer ebenfalls zy  lindrischen Innenschalung 10. Die Aussenschalung 9  ist aus     zwei    getrennten     halbzylindrischen        Hälften    zu  sammengesetzt, von denen jede aus einer Anzahl     äus-          serer    halbkreisförmiger Eisenringe 11 mit z. B.     U-för-          migem    Profil und aus zwischen diesen Ringen be  festigten senkrechten     Holztafeln    oder dergleichen be  steht.

   Die zwei     Hälften    der Aussenschalung 9 werden  auf der     Grundplatte    7 um den oben vorspringenden  Ring 8 derselben aufgestellt und untereinander durch  Endflansche 111 ihrer zusammenfallenden Aussen  ringe 11 mittels     Bolzen    12 fest verbunden. Die innere  Fläche dieser     zylindrischen        auseinandernehmbaren     Aussenschalung 9 ist entsprechend der äusseren Flä-    ehe des Behälters 1 geformt und weist in dem dar  gestellten Beispiel ringförmige, den Umfangsrippen  2 des Behälters 1 entsprechende Nuten 109 auf.  



  Die Innenschaltung 10 besteht aus einem Stahl  blechzylinder, dessen Aussendurchmesser dem In  nendurchmesser des herzustellenden Behälters 1 ent  spricht und infolgedessen kleiner ist als der Innen  durchmesser der Aussenschaltung 9. Dieser Stahl  blechzylinder ist durch innere, z. B. im Querschnitt  U-förmige, Ringe 13 verstärkt und weist einen durch  laufenden vertikalen Längsschlitz 14 auf. Der untere  Rand<B>110</B> des     Stahlblechzylinders    ist nach innen um  gebogen, so dass die untere Öffnung der Innenscha  lung einen kleineren Durchmesser als deren Mantel  aufweist.

   Diese kleinere untere Öffnung der Innen  schalung wird durch eine lösbare, ebene     (Fig.2)    oder  etwas nach aussen gewölbte     (Fig.    9) Bodenplatte 15  aus Stahlblech mit oberen und     inneren    Versteifungs  rippen 16, 17 verschlossen, die von aussen gegen den  unteren umgebogenen Rand 110 des     Stahlblechzylin-          ders    aufliegt. Die abnehmbare Bodenplatte 15 wird  z. B. durch innere     aushängbare    Haken 18 an der  zylindrischen Innenschalung 10 befestigt und weist  ferner einige wenige Füsse bzw. äussere Distanz  halter 19 auf, deren Höhe der Stärke des Behälter  bodens 4 entspricht.  



  Der geschlitzte     Stahlblechzylinder    10 kann durch  Querriegel 20, die seinen Längsschlitz 14 übergreifen  und an den inneren Versteifungsringen 13 angeordnet  sind, unter     Stirnstoss    der vorzugsweise abgeschrägten  Schlitzränder 114, 214 geschlossen und verspannt  werden. An dem einen Schlitzrand z. B. 214 des Stahl  blechzylinders 10 oder in der Nähe dieses Randes  greifen ferner mindestens     zwei    im Inneren des Stahl  blechzylinders angeordnete und durch Spannschlös  ser 40 spannbare Zugglieder 21, 22 an, von denen  das eine (21) nach einem Durchmesser und das an  dere (22) nach einer quer zu dem Schlitz 14 ausge  richteten Sehne der Innenschalung 10 verlaufen.  



  Bei der Herstellung des     Eisenbetonbehälters    1  geht man folgendermassen vor. Auf der     Grundplatte     7 wird zuerst innerhalb des vorspringenden Eisen  ringes 8 die aus einem     Stabeisenkäfig    23 gebildete       Bewehrung    des Behälters aufgestellt. Dieser     Beweh-          rungskäfig    besteht vorzugsweise aus     U-förmig    ge  bogenen Eisenstäben 123, 223, mit lotrecht verlau  fenden Schenkeln 123 und mit auf der     Grundplatte    7  aufliegenden und parallel zu den oberen, sich kreu  zenden     Grundplattenkanälen    207 ausgerichteten  Querstegen 223.

   Einige dieser U-förmig gebogenen  Eisenstäbe 123, 223 sind mit ihren unteren Quer  stegen 223 in die Kanäle 207 der     Grundplatte    7 ein  gesetzt und bilden dadurch mit ihrem unteren Teil  die     Bewehrung    der Aussenrippen 6 des Behälter  bodens 4. Es können selbstverständlich auch andere       U-förmig    gebogene Eisenstäbe 123', 223' mit kreuz  weise diametral über die     Grundplatte    7 verlaufenden  unteren Querstegen 223' verlegt werden. Die unteren  Querstege 223, 223' aller U-förmigen Eisenstäbe sind  durch eine auf der     Grundplatte    7 angeordnete spiral-           förmige    Bewehrung 323 untereinander verbunden.

    Die aufwärtsgerichteten Schenkel 123, 123' der     U-          förmigen        Bewehrungsstäbe    sind untereinander durch  ringförmige, äussere und/oder innere Bügel 423 ver  bunden.  



  Nach der Aufstellung des     Bewehrungskäfigs    23  wird um diesen herum die aus zwei oder mehreren  Zylindersektoren zusammengesetzte Aussenschalung  aufgebaut und mit Hilfe der     Fansche   <B>111</B> und der  Bolzen 12 geschlossen, wobei der obere, von der  Grundplatte 7 vorspringende Eisenring 8 zur Zentrie  rung sowohl der Aussenschalung 9 als auch des     Be-          wehrungskäfigs    23 dient. Anschliessend wird in die  Aussenschalung 9 und in den davon umschlossenen       Bewehrungskäfig    23 die mit der an ihr befestigten  Bodenplatte 15 versehene und durch die Querriegel  20 verspannte und geschlossene Innenschalung 10 ge  senkt.

   Diese Innenschalung 10 stützt sich mit ihren  Füssen 19 in einigen wenigen Punkten auf der  Grundplatte 7 ab, und wird in bezug auf die Aussen  schalung 9 durch radiale, durch die Aussenschalung  greifende und von aussen     betätigbare    einstellbare  Distanzhalter 24 zentriert. Die Innenschalung 10  wird dann in axialer Richtung an der Grundplatte 7  verankert. Dazu kann ein auf dem oberen, aus der  Aussenschalung vorspringenden Rand der Innen  schalung 10 gelegtes Kreuz 25 aus     Eisenprofilstäben     benutzt werden, dessen seitliche Enden durch lot  rechte äussere Zugstangen 26 mit einem unter den  seitlichen Absatz 107 der Grundplatte 7 greifenden  Ring 27 verbunden werden. Durch Spannen der Zug  stangen 26 wird die Innenschalung 10 über das obere  Kreuz 25 fest gegen die Grundplatte 7 gedrückt.  



  Vor dem     Auflegen    des oberen     Anpresskreuzes     25 wird die obere Öffnung des zwischen Aussen- und  Innenschalung 9, 10 gebildeten Hohlraumes mit  einem     Einfülltrichter    28 versehen, durch welchen der  Beton eingeschüttet wird. Die     Konsistenz    des Betons  ist so gewählt, dass er den Hohlraum zwischen der  Innenschalung 10 und der Grundplatte 7 bzw. der  Aussenschalung 9, einbegriffen die Grundplatten  kanäle 107, lückenlos ausfüllt und dadurch den Be  hälterkörper 1 mit dem Bodenteil 4 und den äusseren  Seiten- bzw. Bodenrippen 2, 6 bildet. Das seitliche  Mannloch 5 kann durch eine entsprechende Einlage  zwischen Aussen- und Innenschalung freigehalten  werden.

   Die gleichmässige lückenlose Verteilung des  eingefüllten Betons in der durch Aussenschalung 9,  Innenschalung 10 und Grundplatte 7 gebildeten  Form wird vorzugsweise durch Rüttelvorrichtungen  gefördert, die aussen an der Aussenschalung 9 und/oder  innen an der Innenschalung 10 z. B. auf eigens dazu  vorgesehenen Platten 29 bzw. 30 angeordnet oder  auch als von oben zwischen Aussen- und Innenscha  lung 9, 10 eingeführte     Tauchrüttelvorrichtungen    aus  gebildet werden können. Vor dem Aufbau der Vor  richtung werden alle mit dem einzufüllenden Beton  in Berührung kommenden Flächen z. B. mit Fett,  Schmiermitteln oder anderen, die Ablösung des er  härteten Betons von den     Schalungsflächen    9, 10 und    von der Grundplatte 7 gestattenden     Mitteln    be  strichen.  



  Nach der Erhärtung der     Betonfüllung    und nach  dem Abbau der     Verankerungsvorrichtung    25, 26  wird der geschlitzte, die Innenschalung 10 bildende       Stahlblechzylinder    durch     Ausrücken    der Querriegel  20 geöffnet und die Bodenplatte 15 dieses Stahl  blechzylinders wird durch Aushängen der Haken 18  gelöst. Darauf wird der eine Schlitzrand 214 des Stahl  blechzylinders in bezug auf den entgegengesetzten  Schlitzrand 114 zuerst durch Spannen des     radialge-          richteten    Zuggliedes 21 nach innen und dann durch  Spannen des nach der Sehne verlaufenden     Zuggliedes     22 in Umfangsrichtung verschoben (siehe     Fig.    10).

    Dadurch wird die Innenschalung 10 etwas in sich  eingerollt und vermindert ihren Aussendurchmesser,  so dass sie leicht aus dem fertigen     Behälter    1 nach  oben herausgezogen werden kann. Anschliessend  wird der zurückgebliebene und einen     wesentlich    klei  neren Durchmesser als der Innendurchmesser des  Behälters 1 aufweisende Bodenteil 15 der Innen  schalung 10 ebenfalls nach oben herausgezogen.  Schliesslich wird die Aussenschalung 9 durch     Lösen     der Bolzen 12 geöffnet und seitlich abgebaut und  der fertige     Eisenbetonbehälter    1 bleibt auf der  Grundplatte 7 stehen.  



  Zur Herstellung des eventuell     erforderlichen    und  ebenfalls aus Eisenbeton bestehenden     Behälterdek-          kels    3 wird in dem oben     offenen    Behälter 1 ein aus  einem mittleren, z. B.     rohrförmigen    Pfosten 31, seit  lichen Ständern 32 und oberen bzw. unteren Quer  balken 33, 34 bestehendes Schalgerüst aufgebaut, das  die z. B.     kuppelförmige    Schalung 35 des Deckels 3  trägt.

   Diese Schalung 35 kann aus     segmentförmigen     gekrümmten     Belaghölzern    zusammengesetzt werden,  die sich einerseits gegen den     mittleren    Pfosten 31  und andererseits auf ein     ringförmiges    oberes Futter  holz 36 des     Lehrgerüstes    31, 32, 33, 34 abstützen.  Die äussere Form des     kuppelartigen    Behälterdeckels  3 kann mit     Hilfe    einer um den mittleren Pfosten 31  drehbaren Schablone 37 erhalten werden. Die senk  rechten     Bewehrungsstäbe    123, 123' des Behälter  körpers 1 werden mit ihren oberen Enden über die  Schalung 35 gebogen und bewirken dadurch den Ver  bund zwischen Behälterkörper 1 und Deckel 3.

   Nach  der Erhärtung des Deckels 3 werden die Teile, die  das Schalgerät 31 bis 36 dieses Deckels bilden, durch  das seitliche Mannloch 5 des Behälters 1 ausgetragen.  Im Falle, dass der Behälter kein solches seitliches  Mannloch 5 aufweist, wird vorzugsweise in der Mitte  des Deckels 3 ein genügend grosses Loch freigelassen,  durch welches die     Schalungsteile    des Deckels aus  getragen werden und das je nach     Bedarf    offengelas  sen oder von aussen verschlossen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Serienherstellung von zylindrischen, auch grossräumigen Fertigbehältern aus Eisenbeton, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer festen Grund platte eine aus mindestens zwei Sektoren zusammen- gesetzte, vertikale, zylindrische Aussenschalung auf gestellt und befestigt wird, die einen auf der Grund platte ruhenden und die Boden- und Seitenbewehrung des Behälters bildende Stabeisenkäfig umschliesst und in welche eine koaxiale, hohlzylindrische, unten ab geschlossene und sich sowohl gegen die Grund platte als auch seitlich gegen die Aussenschalung punktweise durch Distanzhalter abstützende Innen schalung eingesetzt wird,
    worauf der Beton in den Hohlraum zwischen der Innenschalung und der Aus senschalung bzw. der Grundplatte eingefüllt wird und nach Erstarren desselben zuerst die Innenschalung nach oben herausgezogen und dann die Aussenscha lung geöffnet und seitlich abgenommen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1 zur Serien herstellung von zylindrischen, mit einem zusammen- hängenden Eisenbetondeckel versehenen Fertigbehäl ter aus Eisenbeton, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel nach dem Herausziehen der Innenschalung und nach Abnahme der Aussenschalung auf einem im Behälter aufgestellten Schalgerüst hergestellt wird, worauf die einzelnen Teile dieses Schalgerüstes durch ein seitliches, im Behälterkörper vorgesehenes oder durch ein im Deckel selbst freigelassenes Mannloch aus dem Behälter ausgetragen werden.
    PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer ebenen oder gekrümmten Grundplatte (7), einer auf dieser Grundplatte befestigbaren, ver tikalen und aus mindestens zwei Zylindersektoren zu sammengesetzten Aussenschalung (9) und einer von oben in die Aussenschalung einführbaren, darin durch seitliche Distanzhalter (24) zentnerbaren und auf der Grundplatte punktweise durch untere Di stanzhalter (19)
    abgestützten hohlzylindrischen In nenschaltung (10) mit geschlossenem Boden (15) be steht, wobei ferner Mittel- zur lösbaren Verbindung der einzelnen Aussenschalungssektoren untereinander und zur lösbaren Verankerung der nach oben heraus ziehbaren Innenschalung an der Grundplatte vorge sehen sind. UNTERANSPRÜCHE 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Innenschalung (10) aus einem vertikalen, über seine ganze Höhe geschlitzten und mit einem abtrennbaren Boden (15) versehenen Stahlblechzylinder besteht, der unter Stirnstoss seiner Schlitzränder (114, 214) durch innere, quer über sei nen Längsschlitz (14) greifende Riegel (20) ver schlossen und unter überlappung der Schlitzränder durch innere Zugglieder (21, 22) etwas in sich ein gerollt werden kann. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in neren Zugglieder (21, 22) des Stahlblechzylinders aus mindestens einem nach dem Durchmesser dieses Zylinders verlaufenden Zugglied (21) und mindestens einem weiteren, nach einer Sehne quer über den Schlitz (14) des Stahlblechzylinders ausgerichteten Zugglied (22) bestehen. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der abtrennbare Boden (15) des Stahlblech zylinders einen kleineren Durchmesser als dessen Mantelteil aufweist und gegen den unteren einwärts umgebogenen Rand (110) dieses Zylinders anliegt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abtrennbare Boden (15) des Stahlblech zylinders durch innen, aus- und einhängbare Haken (18) an dem Stahlblechzylinder befestigt ist. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 5, gekennzeichnet durch ein auf den oberen, aus der Aussenschalung (9) vor springenden Rand der Innenschalung (10) gelegtes Anpresskreuz (25), das durch seitliche vertikale Spannstangen (26) mit einem unter einen seitlichen Absatz (107) der Grundplatte (7) greifenden Ring (27) verbunden ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberfläche der Grundplatte (7) offene Kanäle (207) zur Bildung von äusseren Rippen (6) am Behälterboden (4) vorgesehen sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussen- und/oder Innenschalung (9, 10) Halteplatten (29, 30) zur Befestigung von Rüt telvorrichtungen vorgesehen sind. 9.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und den Unteransprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundplatte (7) ein davon vorspringender und zur Zentrierung der Aussenschalung (9) dienen der Eisenring (8) eingemauert ist.
CH7461759A 1958-06-19 1959-06-17 Verfahren und Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen Fertigbehältern aus Eisenbeton CH373302A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2400790A1 (de) * 1973-01-12 1974-07-18 Rinter Technik Ag Verfahren und vorrichtung zur herstellung monolithischer raumzellen aus stahlbeton
CN109501092A (zh) * 2018-12-27 2019-03-22 漯河俊展机械设备有限公司 化粪池一体成型模具

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