CH373302A - Verfahren und Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen Fertigbehältern aus Eisenbeton - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen Fertigbehältern aus EisenbetonInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen Fertigbehältern aus Eisenbeton Die Erfindung betrifft ein Verfahren und die zur Durchführung desselben erforderliche Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen, auch gross- räumigen Fertigbehältern aus Eisenbeton.
Das Verfahren nach der Erfindung besteht darin, dass auf einer festen Grundplatte eine aus zwei oder mehreren Sektoren zusammengesetzte, vertikale, zy lindrische Aussenschalung aufgestellt und befestigt wird, die einen auf der Grundplatte ruhenden und die Boden- und Seitenbewehrung des Behälters bil denden Stabeisenkäfig umschliesst und in welche eine koaxiale, hohlzylindrische, unten abgeschlossene und sich sowohl gegen die Grundplatte als auch seitlich gegen die Aussenschaltung punktweise durch Di stanzhalter abstützende Innenschalung eingesetzt wird, worauf der Beton von oben in den Hohlraum zwischen der Innenschalung und der Aussenschalung bzw. der Grundplatte eingefüllt wird und nach Er starren desselben zuerst die Innenschalung nach oben herausgezogen und dann die Aussenschalung geöff net und seitlich abgenommen wird.
Für den Fall, dass der Behälter einen oberen, mit dem Behälterkörper zusammenhängenden und z. B. kuppelförmigen Abschlussdeckel aus Eisenbeton aufweisen soll, kann dieser Deckel nach dem Her ausziehen der Innenschalung und vorzugsweise auch nach Abnahme der Aussenschalung auf einem im Behälter aufgestellten Schalgerüst hergestellt werden, wonach die einzelnen Teile dieses Schalgerüstes vor zugsweise durch ein seitliches, im Behälterkörper vorgesehenes oder durch ein im Abschlussdeckel selbst freigelassenes Mannloch aus dem Behälter aus getragen werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des erfin- dungsgemässen Verfahrens besteht aus einer ebenen oder gekrümmten Grundplatte, einer auf dieser Grundplatte befestigbaren, vertikalen und aus zwei oder mehreren Zylindersektoren zusammengesetzten Aussenschalung und einer in die Aussenschalung von oben einführbaren, darin durch seitliche Distanzhal ter zentnerbaren und auf der Grundplatte punktweise durch untere Distanzhalter abgestützten hohlzylin- drischen Innenschalung mit geschlossenem Boden,
wobei ferner Mittel zur lösbaren Verbindung der ein zelnen Aussenschalungssektoren untereinander und zur lösbaren Verankerung der nach oben herauszieh- baren Innenschalung an der Grundplatte vorgesehen sind.
Um das Herausziehen der Innenschalung aus dem fertigen Eisenbetonbehälter zu erleichtern, besteht diese Innenschalung vorzugsweise aus einem über seine ganze Höhe geschlitzten Stahlblechzylinder, der beim Einsetzen in die Aussenschalung und beim Ein füllen des Betons unter Stirnstoss seiner Schlitzränder durch innere, quer über seinen Längsschlitz greifende Riegel oder dergleichen geschlossen und verspannt, dagegen vor dem Herausziehen aus dem Behälter ge öffnet und unter überlappung der Schlitzränder zur Verminderung seines Aussendurchmessers und zur Ablösung vom fertigen Betonkörper durch innere Zugglieder etwas in sich eingerollt wird.
In diesem Fall besitzt die Innenschalung einen vom längsge schlitzten Stahlblechzylinder abtrennbaren und vor zugsweise einen kleineren Durchmesser als dessen Mantelteil aufweisenden Boden, der vor dem Einrol len des Stahlblechzylinders von diesem gelöst und nachträglich aus dem Behälter herausgezogen wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dar gestellt.
Es zeigen Fig. 1 einen mit dem Verfahren und der Vor richtung nach der Erfindung hergestellten Eisenbeton behälter im Aufriss ; Fig. 2 die Vorrichtung nach der Erfindung im Aufriss und teilweise im senkrechten Schnitt ; Fig. 3 die Grundplatte der Vorrichtung nach Fig. 2 in Draufsicht ; Fig. 4 und 5 Querschnitte der Grundplatte nach den Linien IV-IV und V-V der Fig. 3 ;
Fig. 6 und 7 die auf der Grundplatte aufgestellte Bewehrung des Betonbehälters im Auf- und Grund- riss ; Fig. 8 die Herstellung des Behälterdeckels, in vertikalem Schnitt<B>;</B> Fig. 9 und 10 die Innenschalung des Behälters in senkrechtem Schnitt und im Querschnitt.
Der herzustellende Eisenbetonbehälter (Fig. 1) besteht aus einem zylindrischen, mit äusseren ring förmigen Rippen 2 versehenen Körper 1, der oben durch einen mit ihm zusammenhängenden, kuppel- artig gewölbten Deckel 3 und unten durch einen flachen, ebenen oder gekrümmten Boden 4 abge schlossen ist. Der Behälter weist ferner ein seitliches Mannloch 5 auf, das auch in dem Deckel 3 vorge sehen werden kann. Der Behälterboden 4 kann aus- serdem mit unteren, äusseren und sich vorzugsweise kreuzenden Abstützrippen 6 versehen sein.
Auch der kuppelförmige Behälterdeckel 3 kann aussen vor springende Teile bzw. Rippen aufweisen.
Zu der Serienherstellung dieses Eisenbetonbehäl- ters ist eine Vorrichtung vorgesehen, die aus einer ebenen oder leicht gekrümmten Grundplatte 7 aus Eisenbeton besteht. Diese Grundplatte 7 weist einen seitlichen Absatz<B>107</B> und einen oberen vorspringen den und dem Aussendurchmesser der Behälterbasis entsprechenden Eisenring 8 auf.
Auf ihrer Oberfläche besitzt die Grundplatte tiefe, den unteren äusseren Abstützrippen 6 des Behälterbodens 4 entsprechende, sich vorzugsweise kreuzende und senkrecht zueinan der verlaufende Kanäle 207, die einen rechteckigen Querschnitt und im Längsschnitt ein trapezförmiges Profil aufweisen.
Die Vorrichtung besteht ferner aus einer zylin drischen Aussenschalung 9 und einer ebenfalls zy lindrischen Innenschalung 10. Die Aussenschalung 9 ist aus zwei getrennten halbzylindrischen Hälften zu sammengesetzt, von denen jede aus einer Anzahl äus- serer halbkreisförmiger Eisenringe 11 mit z. B. U-för- migem Profil und aus zwischen diesen Ringen be festigten senkrechten Holztafeln oder dergleichen be steht.
Die zwei Hälften der Aussenschalung 9 werden auf der Grundplatte 7 um den oben vorspringenden Ring 8 derselben aufgestellt und untereinander durch Endflansche 111 ihrer zusammenfallenden Aussen ringe 11 mittels Bolzen 12 fest verbunden. Die innere Fläche dieser zylindrischen auseinandernehmbaren Aussenschalung 9 ist entsprechend der äusseren Flä- ehe des Behälters 1 geformt und weist in dem dar gestellten Beispiel ringförmige, den Umfangsrippen 2 des Behälters 1 entsprechende Nuten 109 auf.
Die Innenschaltung 10 besteht aus einem Stahl blechzylinder, dessen Aussendurchmesser dem In nendurchmesser des herzustellenden Behälters 1 ent spricht und infolgedessen kleiner ist als der Innen durchmesser der Aussenschaltung 9. Dieser Stahl blechzylinder ist durch innere, z. B. im Querschnitt U-förmige, Ringe 13 verstärkt und weist einen durch laufenden vertikalen Längsschlitz 14 auf. Der untere Rand<B>110</B> des Stahlblechzylinders ist nach innen um gebogen, so dass die untere Öffnung der Innenscha lung einen kleineren Durchmesser als deren Mantel aufweist.
Diese kleinere untere Öffnung der Innen schalung wird durch eine lösbare, ebene (Fig.2) oder etwas nach aussen gewölbte (Fig. 9) Bodenplatte 15 aus Stahlblech mit oberen und inneren Versteifungs rippen 16, 17 verschlossen, die von aussen gegen den unteren umgebogenen Rand 110 des Stahlblechzylin- ders aufliegt. Die abnehmbare Bodenplatte 15 wird z. B. durch innere aushängbare Haken 18 an der zylindrischen Innenschalung 10 befestigt und weist ferner einige wenige Füsse bzw. äussere Distanz halter 19 auf, deren Höhe der Stärke des Behälter bodens 4 entspricht.
Der geschlitzte Stahlblechzylinder 10 kann durch Querriegel 20, die seinen Längsschlitz 14 übergreifen und an den inneren Versteifungsringen 13 angeordnet sind, unter Stirnstoss der vorzugsweise abgeschrägten Schlitzränder 114, 214 geschlossen und verspannt werden. An dem einen Schlitzrand z. B. 214 des Stahl blechzylinders 10 oder in der Nähe dieses Randes greifen ferner mindestens zwei im Inneren des Stahl blechzylinders angeordnete und durch Spannschlös ser 40 spannbare Zugglieder 21, 22 an, von denen das eine (21) nach einem Durchmesser und das an dere (22) nach einer quer zu dem Schlitz 14 ausge richteten Sehne der Innenschalung 10 verlaufen.
Bei der Herstellung des Eisenbetonbehälters 1 geht man folgendermassen vor. Auf der Grundplatte 7 wird zuerst innerhalb des vorspringenden Eisen ringes 8 die aus einem Stabeisenkäfig 23 gebildete Bewehrung des Behälters aufgestellt. Dieser Beweh- rungskäfig besteht vorzugsweise aus U-förmig ge bogenen Eisenstäben 123, 223, mit lotrecht verlau fenden Schenkeln 123 und mit auf der Grundplatte 7 aufliegenden und parallel zu den oberen, sich kreu zenden Grundplattenkanälen 207 ausgerichteten Querstegen 223.
Einige dieser U-förmig gebogenen Eisenstäbe 123, 223 sind mit ihren unteren Quer stegen 223 in die Kanäle 207 der Grundplatte 7 ein gesetzt und bilden dadurch mit ihrem unteren Teil die Bewehrung der Aussenrippen 6 des Behälter bodens 4. Es können selbstverständlich auch andere U-förmig gebogene Eisenstäbe 123', 223' mit kreuz weise diametral über die Grundplatte 7 verlaufenden unteren Querstegen 223' verlegt werden. Die unteren Querstege 223, 223' aller U-förmigen Eisenstäbe sind durch eine auf der Grundplatte 7 angeordnete spiral- förmige Bewehrung 323 untereinander verbunden.
Die aufwärtsgerichteten Schenkel 123, 123' der U- förmigen Bewehrungsstäbe sind untereinander durch ringförmige, äussere und/oder innere Bügel 423 ver bunden.
Nach der Aufstellung des Bewehrungskäfigs 23 wird um diesen herum die aus zwei oder mehreren Zylindersektoren zusammengesetzte Aussenschalung aufgebaut und mit Hilfe der Fansche <B>111</B> und der Bolzen 12 geschlossen, wobei der obere, von der Grundplatte 7 vorspringende Eisenring 8 zur Zentrie rung sowohl der Aussenschalung 9 als auch des Be- wehrungskäfigs 23 dient. Anschliessend wird in die Aussenschalung 9 und in den davon umschlossenen Bewehrungskäfig 23 die mit der an ihr befestigten Bodenplatte 15 versehene und durch die Querriegel 20 verspannte und geschlossene Innenschalung 10 ge senkt.
Diese Innenschalung 10 stützt sich mit ihren Füssen 19 in einigen wenigen Punkten auf der Grundplatte 7 ab, und wird in bezug auf die Aussen schalung 9 durch radiale, durch die Aussenschalung greifende und von aussen betätigbare einstellbare Distanzhalter 24 zentriert. Die Innenschalung 10 wird dann in axialer Richtung an der Grundplatte 7 verankert. Dazu kann ein auf dem oberen, aus der Aussenschalung vorspringenden Rand der Innen schalung 10 gelegtes Kreuz 25 aus Eisenprofilstäben benutzt werden, dessen seitliche Enden durch lot rechte äussere Zugstangen 26 mit einem unter den seitlichen Absatz 107 der Grundplatte 7 greifenden Ring 27 verbunden werden. Durch Spannen der Zug stangen 26 wird die Innenschalung 10 über das obere Kreuz 25 fest gegen die Grundplatte 7 gedrückt.
Vor dem Auflegen des oberen Anpresskreuzes 25 wird die obere Öffnung des zwischen Aussen- und Innenschalung 9, 10 gebildeten Hohlraumes mit einem Einfülltrichter 28 versehen, durch welchen der Beton eingeschüttet wird. Die Konsistenz des Betons ist so gewählt, dass er den Hohlraum zwischen der Innenschalung 10 und der Grundplatte 7 bzw. der Aussenschalung 9, einbegriffen die Grundplatten kanäle 107, lückenlos ausfüllt und dadurch den Be hälterkörper 1 mit dem Bodenteil 4 und den äusseren Seiten- bzw. Bodenrippen 2, 6 bildet. Das seitliche Mannloch 5 kann durch eine entsprechende Einlage zwischen Aussen- und Innenschalung freigehalten werden.
Die gleichmässige lückenlose Verteilung des eingefüllten Betons in der durch Aussenschalung 9, Innenschalung 10 und Grundplatte 7 gebildeten Form wird vorzugsweise durch Rüttelvorrichtungen gefördert, die aussen an der Aussenschalung 9 und/oder innen an der Innenschalung 10 z. B. auf eigens dazu vorgesehenen Platten 29 bzw. 30 angeordnet oder auch als von oben zwischen Aussen- und Innenscha lung 9, 10 eingeführte Tauchrüttelvorrichtungen aus gebildet werden können. Vor dem Aufbau der Vor richtung werden alle mit dem einzufüllenden Beton in Berührung kommenden Flächen z. B. mit Fett, Schmiermitteln oder anderen, die Ablösung des er härteten Betons von den Schalungsflächen 9, 10 und von der Grundplatte 7 gestattenden Mitteln be strichen.
Nach der Erhärtung der Betonfüllung und nach dem Abbau der Verankerungsvorrichtung 25, 26 wird der geschlitzte, die Innenschalung 10 bildende Stahlblechzylinder durch Ausrücken der Querriegel 20 geöffnet und die Bodenplatte 15 dieses Stahl blechzylinders wird durch Aushängen der Haken 18 gelöst. Darauf wird der eine Schlitzrand 214 des Stahl blechzylinders in bezug auf den entgegengesetzten Schlitzrand 114 zuerst durch Spannen des radialge- richteten Zuggliedes 21 nach innen und dann durch Spannen des nach der Sehne verlaufenden Zuggliedes 22 in Umfangsrichtung verschoben (siehe Fig. 10).
Dadurch wird die Innenschalung 10 etwas in sich eingerollt und vermindert ihren Aussendurchmesser, so dass sie leicht aus dem fertigen Behälter 1 nach oben herausgezogen werden kann. Anschliessend wird der zurückgebliebene und einen wesentlich klei neren Durchmesser als der Innendurchmesser des Behälters 1 aufweisende Bodenteil 15 der Innen schalung 10 ebenfalls nach oben herausgezogen. Schliesslich wird die Aussenschalung 9 durch Lösen der Bolzen 12 geöffnet und seitlich abgebaut und der fertige Eisenbetonbehälter 1 bleibt auf der Grundplatte 7 stehen.
Zur Herstellung des eventuell erforderlichen und ebenfalls aus Eisenbeton bestehenden Behälterdek- kels 3 wird in dem oben offenen Behälter 1 ein aus einem mittleren, z. B. rohrförmigen Pfosten 31, seit lichen Ständern 32 und oberen bzw. unteren Quer balken 33, 34 bestehendes Schalgerüst aufgebaut, das die z. B. kuppelförmige Schalung 35 des Deckels 3 trägt.
Diese Schalung 35 kann aus segmentförmigen gekrümmten Belaghölzern zusammengesetzt werden, die sich einerseits gegen den mittleren Pfosten 31 und andererseits auf ein ringförmiges oberes Futter holz 36 des Lehrgerüstes 31, 32, 33, 34 abstützen. Die äussere Form des kuppelartigen Behälterdeckels 3 kann mit Hilfe einer um den mittleren Pfosten 31 drehbaren Schablone 37 erhalten werden. Die senk rechten Bewehrungsstäbe 123, 123' des Behälter körpers 1 werden mit ihren oberen Enden über die Schalung 35 gebogen und bewirken dadurch den Ver bund zwischen Behälterkörper 1 und Deckel 3.
Nach der Erhärtung des Deckels 3 werden die Teile, die das Schalgerät 31 bis 36 dieses Deckels bilden, durch das seitliche Mannloch 5 des Behälters 1 ausgetragen. Im Falle, dass der Behälter kein solches seitliches Mannloch 5 aufweist, wird vorzugsweise in der Mitte des Deckels 3 ein genügend grosses Loch freigelassen, durch welches die Schalungsteile des Deckels aus getragen werden und das je nach Bedarf offengelas sen oder von aussen verschlossen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Serienherstellung von zylindrischen, auch grossräumigen Fertigbehältern aus Eisenbeton, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer festen Grund platte eine aus mindestens zwei Sektoren zusammen- gesetzte, vertikale, zylindrische Aussenschalung auf gestellt und befestigt wird, die einen auf der Grund platte ruhenden und die Boden- und Seitenbewehrung des Behälters bildende Stabeisenkäfig umschliesst und in welche eine koaxiale, hohlzylindrische, unten ab geschlossene und sich sowohl gegen die Grund platte als auch seitlich gegen die Aussenschalung punktweise durch Distanzhalter abstützende Innen schalung eingesetzt wird,worauf der Beton in den Hohlraum zwischen der Innenschalung und der Aus senschalung bzw. der Grundplatte eingefüllt wird und nach Erstarren desselben zuerst die Innenschalung nach oben herausgezogen und dann die Aussenscha lung geöffnet und seitlich abgenommen wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1 zur Serien herstellung von zylindrischen, mit einem zusammen- hängenden Eisenbetondeckel versehenen Fertigbehäl ter aus Eisenbeton, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel nach dem Herausziehen der Innenschalung und nach Abnahme der Aussenschalung auf einem im Behälter aufgestellten Schalgerüst hergestellt wird, worauf die einzelnen Teile dieses Schalgerüstes durch ein seitliches, im Behälterkörper vorgesehenes oder durch ein im Deckel selbst freigelassenes Mannloch aus dem Behälter ausgetragen werden.PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer ebenen oder gekrümmten Grundplatte (7), einer auf dieser Grundplatte befestigbaren, ver tikalen und aus mindestens zwei Zylindersektoren zu sammengesetzten Aussenschalung (9) und einer von oben in die Aussenschalung einführbaren, darin durch seitliche Distanzhalter (24) zentnerbaren und auf der Grundplatte punktweise durch untere Di stanzhalter (19)abgestützten hohlzylindrischen In nenschaltung (10) mit geschlossenem Boden (15) be steht, wobei ferner Mittel- zur lösbaren Verbindung der einzelnen Aussenschalungssektoren untereinander und zur lösbaren Verankerung der nach oben heraus ziehbaren Innenschalung an der Grundplatte vorge sehen sind. UNTERANSPRÜCHE 2.Vorrichtung nach Patentanspruch <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Innenschalung (10) aus einem vertikalen, über seine ganze Höhe geschlitzten und mit einem abtrennbaren Boden (15) versehenen Stahlblechzylinder besteht, der unter Stirnstoss seiner Schlitzränder (114, 214) durch innere, quer über sei nen Längsschlitz (14) greifende Riegel (20) ver schlossen und unter überlappung der Schlitzränder durch innere Zugglieder (21, 22) etwas in sich ein gerollt werden kann. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in neren Zugglieder (21, 22) des Stahlblechzylinders aus mindestens einem nach dem Durchmesser dieses Zylinders verlaufenden Zugglied (21) und mindestens einem weiteren, nach einer Sehne quer über den Schlitz (14) des Stahlblechzylinders ausgerichteten Zugglied (22) bestehen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der abtrennbare Boden (15) des Stahlblech zylinders einen kleineren Durchmesser als dessen Mantelteil aufweist und gegen den unteren einwärts umgebogenen Rand (110) dieses Zylinders anliegt. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abtrennbare Boden (15) des Stahlblech zylinders durch innen, aus- und einhängbare Haken (18) an dem Stahlblechzylinder befestigt ist. 6.Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 5, gekennzeichnet durch ein auf den oberen, aus der Aussenschalung (9) vor springenden Rand der Innenschalung (10) gelegtes Anpresskreuz (25), das durch seitliche vertikale Spannstangen (26) mit einem unter einen seitlichen Absatz (107) der Grundplatte (7) greifenden Ring (27) verbunden ist. 7.Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Oberfläche der Grundplatte (7) offene Kanäle (207) zur Bildung von äusseren Rippen (6) am Behälterboden (4) vorgesehen sind. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aussen- und/oder Innenschalung (9, 10) Halteplatten (29, 30) zur Befestigung von Rüt telvorrichtungen vorgesehen sind. 9.Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und den Unteransprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Grundplatte (7) ein davon vorspringender und zur Zentrierung der Aussenschalung (9) dienen der Eisenring (8) eingemauert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT591402 | 1958-06-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH373302A true CH373302A (de) | 1963-11-15 |
Family
ID=11120756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7461759A CH373302A (de) | 1958-06-19 | 1959-06-17 | Verfahren und Vorrichtung zur Serienherstellung von zylindrischen Fertigbehältern aus Eisenbeton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH373302A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2400790A1 (de) * | 1973-01-12 | 1974-07-18 | Rinter Technik Ag | Verfahren und vorrichtung zur herstellung monolithischer raumzellen aus stahlbeton |
| CN109501092A (zh) * | 2018-12-27 | 2019-03-22 | 漯河俊展机械设备有限公司 | 化粪池一体成型模具 |
-
1959
- 1959-06-17 CH CH7461759A patent/CH373302A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2400790A1 (de) * | 1973-01-12 | 1974-07-18 | Rinter Technik Ag | Verfahren und vorrichtung zur herstellung monolithischer raumzellen aus stahlbeton |
| CN109501092A (zh) * | 2018-12-27 | 2019-03-22 | 漯河俊展机械设备有限公司 | 化粪池一体成型模具 |
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