CH373420A - Steuerventileinrichtung an Druckluftbremsen - Google Patents

Steuerventileinrichtung an Druckluftbremsen

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CH373420A
CH373420A CH7345359A CH7345359A CH373420A CH 373420 A CH373420 A CH 373420A CH 7345359 A CH7345359 A CH 7345359A CH 7345359 A CH7345359 A CH 7345359A CH 373420 A CH373420 A CH 373420A
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CH
Switzerland
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pressure
valve body
pressure chamber
control valve
valve device
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Application number
CH7345359A
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English (en)
Inventor
Keller Siegfried
Original Assignee
Oerlikon Buehrle Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/18Triple or other relay valves which allow step-wise application or release and which are actuated by brake-pipe pressure variation to connect brake cylinders or equivalent to compressed air or vacuum source or atmosphere
    • B60T15/184Railway control or brake valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


      Steuerventileinrichtung    an     Druckluitbremsen       Die Erfindung betrifft eine     Steuerventileinrichtung     an     Druckluftbremsen,    die mit einem die Verbindung  eines Vorratsbehälters mit einer Druckkammer über  wachenden     Einlassventil    versehen ist, dessen von einer  Schliessfeder belasteter     Ventilkörper    unterhalb eines  vorbestimmten Druckes in der Druckkammer durch  Verschiebung eines Stössels über einen     Mitnehmer     und eine sich an diesem abstützende Hilfsfeder von  seinem Sitz     abhebbar    ist,

   während der Ventilkörper  bei der Verschiebung des Stössels oberhalb des vor  bestimmten Druckes unter dem Einfluss der gegen  einandergerichteten Wirkungen der     Hilfsfeder    und  des Druckes in der Druckkammer auf seinem Sitz  gehalten wird.  



  Bei einer bekannten derartigen     Steuerventilein-          richtung    ist der Stössel mit einem     Druckzylinder    ver  sehen, in welchem die Hilfsfeder untergebracht und  der als Kolben ausgeführte     Mitnehmer    dichtend ge  führt ist, so dass eine Verschiebung des Stössels bei  einem den vorbestimmten Wert des     Druckes    in der  Druckkammer übersteigenden Druck dieser eine Ver  schiebung des     Mitnehmers    entgegen der Wirkung der       Hilfsfeder    zur Folge hat,

   durch welche die Öffnung  des     Einlassventils    und als Folge davon ein Ansteigen  des     Druckes    in der Druckkammer über den vorbe  stimmten Wert hinaus verhindert wird.  



  Oftmals liegt die Aufgabe vor, ein bestehendes  Steuerventil ohne     Höchstdruckbegrenzer    mit einem  solchen zu versehen, ohne das Steuerventil in     seinem     Aufbau wesentlich     zu    verändern. Bei der bekannten       Steuerventileinrichtung    ist dies     nichtdurchführbar,    da  der im allgemeinen mit mehreren Kolben oder Mem  branen versehene Stössel von diesen vorerst gelöst  werden muss, um den     Einbau    des genannten Druck  zylinders, des     Mitnehmers    und der     Hilfsfeder    zu er  möglichen.

      Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe  besteht darin, bei einer     Steuerventileinrichtung    der  eingangs genannten, bekannten Art den Einbau der  für die     Druckbegrenzung    notwendigen Organe zu er  leichtern.     Erfindungsgemäss    belastet zu diesem Zweck  der Druck in der     Druckkammer    den Ventilkörper in       einem    die Schliessfeder unterstützenden     Sinn,    und fer  ner ist der     Mitnehmer    am Ventilkörper, an welch  letzterem sich die Hilfsfeder zusätzlich abstützt, derart  verschiebbar geführt,

   dass der     Mitnehmer    gegenüber  dem Ventilkörper unter Verformung der     Hilfsfeder     bewegbar ist.  



  Diese erfindungsgemässe Ausbildung     ermöglicht     bei Steuerventilen, deren     Einlassventilkörper    als Ganzes  ausgebaut werden kann, diesen Körper durch einen  die Organe für die     Druckbegrenzung    enthaltenden  Ventilkörper zu ersetzen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des ist nachfolgend anhand der Zeichnung beschrie  ben. Diese zeigt eine     Steuerventileinrichtung    an der  Bremse von Schienenfahrzeugen im Schnitt samt der       Hauptluftleitung    11, einem     Steuerluftbehälter    12,  einem     Vorratsluftbehälter    13 und einem Bremszylin  der 14 im Zustand der gelösten Bremse. Im     Unterteil     8 des Gehäuses der     Steuerventileinrichtung    ist die       Trennwand    15 vorgesehen, die eine dichtende Füh  rung für eine Stange 16 bildet.

   An deren unterem  Ende ist ein Druckteller 17     befestigt,    der an seinem  äussern Umfang eine elastisch nachgiebige Membran  18 trägt.     Ihr    äusserer Rand ist im Gehäuseteil 8 einge  spannt. Der Teller 17 und die Membran 18 trennen  eine obere, an die     Hauptluftleitung    11 angeschlossene  Kammer 19 von einer untern, an den     Steuerluftbehäl-          ter    12 angeschlossenen Kammer 21.  



  Die Stange 16 geht nach oben in den     rohrstutzen-          förmigen    Stössel 22 über, dessen oberes,     offenes    Ende  einem Ventilkörper 23 gegenübersteht, während des-      sen unteres, ebenfalls offenes Ende, in dem eine Löse  bohrung 24 vorhanden ist, in eine mit der Aussenluft  verbundene Kammer 25 mündet. Diese Kammer wird  nach oben von einer einerseits im Gehäuseteil 8 ein  gespannten und anderseits auf einem Druckteller 26  aufliegenden Membran 27 abgeschlossen und begrenzt  damit eine weitere Kammer 28, die mit dem Brems  zylinder 14 verbunden ist.    Auf den untern Gehäuseteil 8 ist mittels Schrau  ben 29 ein oberer Gehäuseteil 9 aufgeschraubt.

   Im       Innern    desselben ist ein den beweglichen Teil des Ein  lassventils bildender Körper 31 verschiebbar geführt.  Dieser ist am untern Ende mit einem Flansch 34 ver  sehen, in dessen untere Endfläche ein Dichtungsring  32 eingesetzt ist, der einem gehäusefesten Sitz 33 ge  genübersteht. Eine sich an einer Rippe 35 des Ge  häuseteils 9 abstützende Schliessfeder 36 liegt auf dem  Flansch 34 auf und presst den Körper 31 normaler  weise auf den     Sitz    33. In einer von der Rippe 35 und  dem Gehäuseteil 9 gebildeten     Ausnehmung    ist ein  Dichtungsring 37     untergebracht,    dessen     Innenfläche     am Körper 31 dichtend anliegt.

   Im Innern des letz  teren ist in einer Bohrung 38 der Ventilkörper 23  axial verschiebbar gehalten, wobei ihn eine Feder 39  gegen Anschläge 41 an der Innenwand des Körpers  31 drückt. Nach oben geht der Körper 31 in einen  mit einer Bohrung 42 versehenen Hals 43 über, der  in einer eine Dichtung bildenden Rippe 44 des Ge  häuseteils 9 geführt wird. Am obern Ende des Halses  43 ist eine Membran 45 befestigt, deren äusserer Rand  in der Wandung des Gehäuseteils 9     eingespannt    ist.  Die Membran 45 schliesst nach oben eine Kammer 46  ab, die über die Bohrung 42 mit dem Innenraum des  Körpers 31 und über eine Öffnung 47 im untern Ge  häuseteil 8 mit der Kammer 28 in unmittelbarer  Verbindung steht. Zwischen der Membran 45 und der  Rippe 44 befindet sich eine nach der Aussenluft ent  lüftete Kammer 48.

   Die Bohrung 42 steht über eine  Querbohrung 49 mit einer zwischen der Rippe 44 und  dem Körper 31 befindlichen Kammer 51 in Verbin  dung. Der Dichtungsring 37 dichtet diese letztere  gegenüber einer untern, mit dem     Vorratsluftbehälter     13 verbundenen Kammer 52 ab. Die beiden Behälter  12 und 13 sind über     mit        Rückschlagventilen    53 ver  sehene Zweigleitungen 54, 55 an die     Hauptluftleitung     11 angeschlossen.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Steuerventil  einrichtung bei Bremsungen ist die folgende: In der  dargestellten Lösestellung herrscht zwischen den  Drücken in den     Kammern    19 und 21 Gleichgewicht,  da sowohl die     Hauptluftleitung    11 als auch der Steuer  luftbehälter 12 auf den     Betriebsdruck    aufgefüllt sind.  Die Feder 36 drückt den Körper 31 auf den Sitz 33,  während die Feder 39 den Ventilkörper 23 gegen  die Anschläge 41 drückt. Jeder im Bremszylinder 14  etwa noch vorhandene Restdruck belastet die Mem  bran 27 und hält damit den Stössel 22 vom Ventil  körper 23 entfernt.

   Da die Kammer 28 somit über  die Öffnung 47, das Innere des     Stössels    22 und die    Lösebohrung 24 mit der Aussenluft verbunden ist,  entleert sie sich vollständig.  



  Nimmt der Lokomotivführer in der     Hauptluftlei-          tung    11 zwecks Ausführung einer leichten Bremsung  eine Drucksenkung vor, so bleibt der Betriebsdruck  in der Kammer 21 infolge des     Rückschlagventils    53  in der Zweigleitung 54 bestehen, während er in der  Leitungskammer 19 fällt. Der in dieser Weise zwi  schen den beiden Kammern 19, 21 entstehende  Druckunterschied hebt den Stössel 22 an, wobei dieser  am Ventilkörper 23 zum Aufliegen kommt und die  Druckkammer 28 von der Aussenluft abtrennt. Da die  Feder 39 stärker ist als die Feder 36, so wirkt der  Ventilkörper 23 als     Mitnehmer    für den Körper 31  und hebt diesen von seinem Sitz 33 ab.

   Damit ist das       Einlassventil    der     Steuerventileinrichtung    geöffnet, und  es strömt Druckluft aus dem auf den Betriebsdruck  aufgefüllten     Vorratsluftbehälter    13 über die Kammer  52, die Öffnung 47 und die Kammer 28 in den  Bremszylinder 14. Dieser Füllvorgang dauert so lange  an, bis der in der Kammer 28 vorhandene Druck  genügt, um die Membran 27 und mit ihr den Stössel  22 und die Membran 18 nach unten in die     Abschluss-          stellung    zu bringen, in der zwar der Stössel 22 noch  am Ventilkörper 23 anliegt, der     Einlassventilkörper    31  aber auf seinen Sitz 33 gepresst wird.

   In dieser Stel  lung kann sich der Bremszylinder 14 weder über die  Bohrung 24 nach der Aussenluft entleeren, noch kann  er vom     Vorratsluftbehälter    13 weiter aufgefüllt wer  den.  



  Der im Bremszylinder 14 und in der Kammer 28  herrschende Druck     überträgt    sich über die Öffnung 47  auf das Innere 56 des Körpers 31. Gleichzeitig gelangt  aber auch     Druckluft    über die Bohrungen 42 und 49  in die Kammern 46 und 51. Der sich in letzterer auf  bauende Druck dient lediglich zur Entlastung des  Körpers 31, indem dieser Druck dem im Innern des  Körpers 31 vorhandenen Druck entgegenwirkt. Da  gegen wird der Körper 31 durch den in der Kammer  46 wirkenden Druck und die Schliessfeder 36 entgegen  der Wirkung der Hilfsfeder 39 nach unten gedrückt.

    Die Stärken beider Federn und die Fläche des durch  die Membran 45 und den Hals 43 gebildeten Betäti  gungsorgans sind in solcher Weise aufeinander abge  stimmt, dass der einer Vollbremsung entsprechende  Druck im Bremszylinder genügt, um den     Einlassventil-          körper    31 unter     Zusammendrückung    der     Hilfsfeder     39 auf seinen Sitz 33 zu drücken und damit jede wei  tere Zufuhr von Druckluft zum Bremszylinder 14 zu  unterbinden.

   Findet in der     Hauptluftleitung    11 eine  Absenkung des Druckes unter den einer Vollbrem  sung entsprechenden Wert statt, indem beispielsweise  dieser Druck bis auf den Atmosphärendruck vermin  dert wird, so werden der Stössel 22 und der Ventil  körper 23 zwar angehoben, der     Einlassventilkörper    31  bleibt aber auf seinen Sitz 33 gepresst und begrenzt  damit den Höchstdruck in der Kammer 28 und damit  im Bremszylinder 14 auf den genannten, einer Voll  bremsung entsprechenden Wert. Da dieser Wert dem  Unterschied der Kräfte der beiden Federn 36 und 39      verhältnisgleich ist, kann durch Verändern der Stärke  der einen oder andern Feder der gewünschte Höchst  druck in einfachster Weise eingestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Steuerventileinrichtung an Druckluftbremsen, die mit einem die Verbindung eines Vorratsbehälters mit einer Druckkammer überwachenden Einlassventil ver sehen ist, dessen von einer Schliessfeder belasteter Ventilkörper unterhalb eines vorbestimmten Druckes in der Druckkammer durch Verschiebung eines Stö ssels über einen Mitnehmer und eine sich an diesem abstützende Hilfsfeder von seinem Sitz abhebbar ist,
    während der Ventilkörper bei Verschiebung des Stö ssels oberhalb des vorbestimmten Druckes unter dem Einfluss der gegeneinandergerichteten Wirkungen der Hilfsfeder und des Druckes in der Druckkammer auf seinem Sitz gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck in der Druckkammer (28) den Ventil körper (31) in die Schliessfeder (36) unterstützendem Sinn belastet, und dass der Mitnehmer (23) am Ven tilkörper (31), an welch letzterem sich die Hilfsfeder (39) zusätzlich abstützt, derart verschiebbar geführt ist, dass der Mitnehmer gegenüber dem Ventilkörper unter Verformung der Hilfsfeder bewegbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Steuerventileinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassventilkörper (31) mit einem ringförmigen Sitz (33) zusammenwirkt und eine innere Ausnehmung (56) aufweist, in der der Mitnehmer (23) untergebracht ist.
    2. Steuerventileinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (31) mit einem Membrankolben (45) verbunden ist, der eine zusätzliche, mit der erstgenannten Druckkammer (28) verbundene Druckkammer (46) abschliesst. 3.
    Steuerventileinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem die erstge nannte Druckkammer (28) und den Stössel (22) auf nehmenden Gehäuseteil (8) ein weiterer, die zusätz- liche Druckkammer (46) aufnehmender Gehäuseteil (9) wegnehmbar befestigt ist, in dem der Ventilkörper (34) verschiebbar geführt ist.
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