CH373465A - Verfahren und Einrichtung zur Selbststeuerung eines Stromerzeugungsaggregates - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Selbststeuerung eines Stromerzeugungsaggregates

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CH373465A
CH373465A CH7513559A CH7513559A CH373465A CH 373465 A CH373465 A CH 373465A CH 7513559 A CH7513559 A CH 7513559A CH 7513559 A CH7513559 A CH 7513559A CH 373465 A CH373465 A CH 373465A
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CH
Switzerland
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circuit
line
current
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relay
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Application number
CH7513559A
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English (en)
Inventor
Houba Jiri
Hradek Vladimir
Original Assignee
Houba Jiri
Hradek Vladimir
Ceskoslovenske Z Naftovych Mot
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Protection Of Generators And Motors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren und Einrichtung zur Selbststeuerung    eines      Stromerzeugungsaggregates   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und    eine   Einrichtung zur    Selbststeuerung      eines      Stromerzeu-      gung-saggregates.   Unter    Selbststeue.rungeines   Aggregates soll seine automatische Inbetriebsetzung, sobald ein Strombedarf eintritt, oder seine    automatische   Abstellung, nachdem der Stromverbraucher oder der letzte der Stromverbraucher abgestellt wurde, verstanden werden. 



  Bisher wurde der Betrieb solcher Aggregate    hand-      gesteuert,   und zwar z. B. unmittelbar an der    in   der    Zen'"ralz      b.findlichen      Stelle.   



  Gemäss der    Erfindung   wird das    elektrische   Aggregat automatisch    ohne   Eingriff der Bedienung    @ge-      steuert,   so dass beim Einsatz    eines      Stromverbrauchers   keine    anderen   Griffe    vorzunehmen   sind ausser denen, die den Stromverbraucher    unmittelbar   in Betrieb setzen.

   Die    Kennzeichnung   des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass zur Aussendung des    Einschaltstromes   ein Niederspannungsstrom aus der Batterie benutzt wird, welcher Strom zu den Stromverbrauchern durch die Leitung eines Hilfsstromkreises zugeführt wird, der mittels Schalter der Stromverbraucher eingeschaltet wird, wobei der    Anlass-      stromkreis   eines Anlassers durch ein Relais in Abhängigkeit vom Stromdurchgang durch die Leitung des Hilfsstromkreises und der    Abstellstromkreis   mit Hilfe eines Relais in Abhängigkeit von dem durch die Schalter ausschaltbaren Strom durch die Leitung des Hauptstromkreises gesteuert wird. 



  Die    Kennzeichnung   der erfindungsgemässen Einrichtung zur    Durchführung   des genannten Verfahrens besteht darin, dass der    Niede.rspannungshilfsstromkreis   zum Hauptstromkreis parallel geschaltet ist und in den    Anlassstromkreis   ein Relais eingeschaltet ist,    dessen   Spule aus einer Leitung des    Hilfsstromkreises   gespeist wird, wogegen in den    Abstellstromkreis      ein   Relais eingeschaltet ist, dessen Spule    mit      Strom   aus dem Hauptstromkreis gespeist wird. 



  Auf den    Zeichnungen   sind    Ausführungsbeispiele   der    Einrichtung   nach der    Erfindung   dargestellt für    Gleichstrom-   oder    Wechsellstromerzeugungsaggregate   sowie für Einphasen- oder    Mehrphasenstromver-      braucher.   



  Das Ausführungsbeispiel nach    Fig.   1 weist einen Antriebsmotor M und einen Generator G auf. Letzterer kann Wechselstrom oder Gleichstrom erzeugen, der durch die Leitungen 3 zu den Stromverbrauchern 5 über die Schalter 7 zugeführt wird. Die Leitung 3 vom Generator G zu den Verbrauchern bildet den Hauptstromkreis I. 



  . Zum Anlassen des Antriebsmotors M dient ein kleiner elektrischer    Anlassmotor   10, der mit Niederspannungsstrom aus der    Akkumulatoren-Batterie   11 gespeist wird. Die betreffende Leitung 12 bildet den    Anlassstromkreis      II.   Zum Abstellen des Antriebsmotors oder zu seinem Stoppen dient ein elektromagnetischer    Stopper   13, der die Kraftstoffzuführung zum Motor M steuert. Der notwendige elektrische Strom    wird   ebenfalls aus der Batterie 11 entnommen, mit der der    Stopper   durch die Leitung 14 verbunden ist. Diese Leitung bildet den elektrischen    Abstellstromkreis      11I.   



  Die beschriebene Einrichtung ist mit einem Niederspannungshilfsstromkreis IV versehen, dessen    Leitung   1 die Batterie 11 mit den Stromverbrauchern 5 verbindet. Mit Vorteil ist die Leitung 1 parallel an die Leitung 3 des Hauptstromkreises I angeschlossen. Die Leitung 3 ist in beiden Zweigen unterbrochen und in die Enden ist das Schütz S eingeschaltet mit    Umschaltkontaktpaaren   15, 16 und 15', 16' mit Kontaktbrücken. Die Umschaltkontaktbrücken sind miteinander mittels der Stange 25 ver- 

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 Bunden, die durch die elektromagnetische Spule 18 verläuft. Diese Spule ist durch die Leitung 19 an die Leitung 3 des Hauptstromkreises I angeschlossen.

   Die Leitung des Hilfsstromkreises IV ist ebenfalls in beiden Zweigen unterbrochen und ihre Enden sind an die    Ruhekontaktpaare   15', 16' angeschlossen, welche Bestandteile des Schützes S sind. 



  In die Leitung 12 des    Anlassstromkreises      II   ist das Relais 20 mit dem Kontaktpaar 20' eingeschaltet; die Spule des Relais 20 wird aus der Leitung 1 des Hilfsstromkreises IV gespeist. Desgleichen in die Leitung 14 des    Abstellstromkreises      III   ist das Relais 22 mit dem Kontaktpaar 22' eingeschaltet. Die Spule des Relais 22 wird mit dem Strom aus der Leitung 3 des Stromkreises I gespeist. 



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende: Das in    Fig.   1 ausgeführte Schema der Einrichtung und der elektrischen Schaltung entspricht einer Ruhelage. Dabei    ruhen   die    Brücken   des Schützes S auf den Kontaktpaaren 15' und 16', so dass der Niederspannungsstromkreis aus der Batterie 11 durch die Leitung 1 des    Hilfsstromkreises   IV und durch einen Teil der Leitung 3 des Hauptstromkreises I zu den Schaltern 7 und den    Stromverbrauchern   5 durchgeschaltet ist. Beim Einschalten des Hilfsstromkreises IV mittels eines der Schalter 7 zwecks Inbetriebsetzung der Stromverbraucher 5 schaltet die Brücke des Relais 20 die Kontakte 20' ein und der elektrische Anlasser 10 setzt den Antriebsmotor M in Bewegung.

   Nach dem Anspringen des Motors M entsteht in der Leitung 3 des    Hauptstromkreises   I ein Strom, dessen    Durchfluss   durch die Spule 18 das Schütz S so beeinflusst, dass seine beiden Brücken die Verbindung zwischen den Kontaktpaaren 15 und 16 unterbrechen und anderseits zwei andere Kontaktpaare 15, 16 und dadurch auch die Leitung 3 des Hauptstromkreises 1 einschalten. Hierdurch kommt der elektrische Strom vom Generator G zu den Verbrauchern 5 und setzt den gewählten Stromverbraucher in Betrieb. 



  Bei der Abstellung des    letzten   Stromverbrauchers mittels des Schalters 7    hört   der Stromdurchgang durch die Leitung 3 des Hauptstromkreises I und demzufolge auch durch das Relais 22 auf. Nach dem Ausfall dieses Relais verbinden sich die Ruhekontakte 22' und dadurch wird ein Impuls zur Tätigkeit des Stoppers 13 gegeben, welcher die Kraftstoffzuleitung zum Antriebsmotor    absperrt;   der Generator G wird    still-      gesetzt   und die Spule 18 wird spannungslos. Das Schütz S nimmt wieder die Ausgangslage ein, wie sie in    Fig.   1 zu sehen ist. 



     Fig.   2 stellt als weiteres    Ausführungsbeispiel   das Schema einer elektrischen Einrichtung mit einem Drehstromgenerator dar, und mit den an eine beliebige Phase angeschlossenen    Einphasenstromverbrau-      chern   und mit einem    Dreiphasenstromverbraucher.   Der Vereinfachung halber hat man davon abgesehen, den Antriebsmotor, den    Anlassmotor   und den    Stopper   sowie auch ihre Speisestromkreise darzustellen. Das Relais 20 des Hilfsstromkreises IV und das Relais 22 des    Abstellstromkreises      III   sind an den Nulleiter und an eine der Phasen X, Y, Z angeschlossen.

   In diesem Falle sind zwei Hilfsstromkreise IV benutzt und die Spannung der Speisebatterie 11 ist vorteilhaft in zwei Teile aufgeteilt. 



     Fig.   3 stellt als weiteres    Ausführungsbeispiel   das    Schema   einer elektrischen Einrichtung mit Dreiphasengenerator mit    Einphasenstromverbrauchern,   die an eine beliebige Phase angeschlossen sind, und mit Dreiphasen- und    Zweiphasenstromverbrauchern   dar. Ähnlich wie bei der    Fig.   2 hat man davon abgesehen, Teile des Schaltschemas darzustellen. Die Relais 20 des Hilfsstromkreises IV und die Relais 22 des    Abstellstromkreises      III   sind an alle drei Phasen angeschlossen. Die Spannung der Speisebatterie 11 ist    vorteilhaft   in drei Teile    aufgeteilt.   Dieses Beispiel der Schaltung schöpft praktisch alle Arten von in Betracht kommenden Stromverbrauchern aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Selbststeuerung eines Stromerzeugungsaggregates, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aussendung des Einschaltstromes ein Niederspannungsstrom aus der Batterie (11) benutzt wird, welcher Strom zu den Stromverbrauchern (5) durch die Leitung (1) eines Hilfsstromkreises (IV) zugeführt wird, der mittels Schalter (7) der Stromverbraucher (5) eingeschaltet wird, wobei der Anlass- stromkreis (II) eines Anlassers durch ein Relais (20) in Abhängigkeit vom Stromdurchgang durch die Leitung (1) des Hilfsstromkreises (IV) und der Abstell- 'stromkreis (III) mit Hilfe eines Relais (22) in Abhängigkeit von dem durch die Schalter (7) ausschaltbaren Strom durch die Leitung (3) des Hauptstromkreises (1)
    gesteuert wird. II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Niederspannungshilfsstromkreis (IV) zum Hauptstromkreis (I) parallel geschaltet ist und in den Anlassstromkreis (II) ein Relais (20) eingeschaltet ist, dessen Spule aus einer Leitung (1) des Hilfsstromkreises (IV) gespeist wird, wogegen in den Abstell- stromkreis (1I1) ein Relais (22) eingeschaltet ist, dessen Spule mit Strom aus dem Hauptstromkreis (I) gespeist wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass in den beiden Leitungszweigen (3) des Hauptstromkreises (I) sowie auch in den beiden Leistungszweigen (1) des Hilfsstromkreises (IV) ein Schütz (S) mit den Umschaltkontakten (15, 16 und 15', 16') eingeschaltet ist, welches durch die an die Leitung (3) des Hauptstromkreises (I) angeschlossene elektromagnetische Spule (18) gesteuert wird (Fig. 1). 2. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsstromkreis (IV) an eine Batterie (11) angeschlossen ist, die zum Anlassen eines elektrischen Anlassers (10) bestimmt ist. <Desc/Clms Page number 3> 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstellstromkreis (11I) an die zur Speisung des elektrischen Anlassers (10) und des Hilfsstromkreises (IV) bestimmte Batterie (11) angeschlossen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 1 bis 3 für einen Mehrphasengenerator, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Hilfsstromkreise (IV) aus verschiedenen Teilen derselben Batterie (11) gespeist werden.
CH7513559A 1958-07-10 1959-06-29 Verfahren und Einrichtung zur Selbststeuerung eines Stromerzeugungsaggregates CH373465A (de)

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