CH373490A - Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechselstrom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine - Google Patents

Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechselstrom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine

Info

Publication number
CH373490A
CH373490A CH7800959A CH7800959A CH373490A CH 373490 A CH373490 A CH 373490A CH 7800959 A CH7800959 A CH 7800959A CH 7800959 A CH7800959 A CH 7800959A CH 373490 A CH373490 A CH 373490A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
phase
circuit
alternating current
wave
tube
Prior art date
Application number
CH7800959A
Other languages
English (en)
Inventor
Maag Walter
Original Assignee
Schlatter Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schlatter Ag filed Critical Schlatter Ag
Priority to CH7800959A priority Critical patent/CH373490A/de
Priority to US54714A priority patent/US3167704A/en
Publication of CH373490A publication Critical patent/CH373490A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/248Electric supplies using discharge tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description


  Schaltung zur Erzeugung von     Einphasenwechselstrom    aus     Mehrphasenwechselstrom     für unterbrochenen Betrieb eines     Stromverbrauchers,    insbesondere einer     Dreiphasen-          Schweissmaschine       Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Erzeu  gung von Einphasenstrom aus     Mehrphasenstrom    für  unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers.  Diese Schaltung ist insbesondere für     Dreiphasen-          Schweissmaschinen    geeignet.  



  Bei dieser Schaltung sind zur wechselzeitigen  Gleichrichtung des     Mehrphasenstromes    jeder Phase  desselben zwei antiparallel geschaltete Entladungs  strecken zugeordnet, und diese Entladungsstrecken  sind mittels einer gemeinsamen Steuerschaltung ge  mäss der Frequenz des Einphasenstromes gesteuert.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Schaltung dieser  Art zu schaffen, welche     Einschaltüberströme    ver  meidet, die auf die     Remanenz    des Kernes eines im       Einphasenstromkreis    liegenden Transformators, bei  spielsweise des Schweisstransformators einer Drei  phasen     -Schweissmaschine,    zurückzuführen sind.  Solche     Einschaltüberströme    entstehen bekanntlich,  wenn bei einem Augenblickswert der Spannung ein  geschaltet wird:, welcher einem Induktionsbereich  bzw. einer Induktionsänderung entspricht, die un  gefähr gleich der beim vorhergegangenen Ausschalten       remanent    zurückgebliebenen Induktion ist.

   Dann wird  im Augenblick des     Einschaltens    die Induktion im  Kern des Transformators nur wenig geändert, es  entsteht keine     Selbstinduktionsspannung,    so dass der  Strom im Augenblick des     Einschaltens    im wesent  lichen nur durch den     Ohmschen    Widerstand des  Kreises bestimmt ist und seine betriebsmässige Grösse  weit überschreitet.  



  Es ist bekannt, zur Vermeidung dieser Über  ströme den Transformator während einer Halbwelle  einzuschalten, die entgegengesetzt zu der Halbwelle  gerichtet ist, bei welcher der Transformator vorher  ausgeschaltet wurde. Das erfordert, dass die Pause    zwischen dem Ausschalten und dem Einschalten einer  ungeraden Zahl von Halbwellen entspricht.  



  Die Erfindung löst die Aufgabe, den aus einem       Mehrphasenstrom    gewonnenen Einphasenstrom durch  Pausen beliebiger Länge zu unterbrechen und trotz  dem     Einschaltüberströme    zu vermeiden.  



  Bei der Schaltung nach der     Erfindung    ist die  Steuerschaltung als eine mittels eines Zeitgebers ge  steuerte     Ringzählerschaltung    mit einer     geradzahligen     Anzahl Stufen ausgebildet. Von zwei einander dia  metral     gegenüberliegenden    Stufen dieser Ringzähler  schaltung löst die eine die     Zündimpulse    für die Ent  ladungsstrecken für die eine Halbwellenrichtung des  Einphasenstromes und die andere die Zündimpulse  für die     Entladungsstrecken    für die andere Halbwel  lenrichtung des Einphasenstromes aus.

   Jede dieser  beiden Stufen der     Ringzählerschaltung    ist über  Schaltmittel an eine     Steuerimpulsausgangsleitung     eines Steuergerätes angeschlossen und mittels     eines     zum Einschalten des Einphasenstromes dienenden  Impulses dieser Leitung in Betrieb setzbar. Die       Schaltmittel    verbinden unter der Wirkung jeder Halb  welle des Einphasenstromes die     Steuerimpulsaus-          gangsleitung    leitend mit einer Steuerelektrode der  jenigen der beiden Stufen, welche die     Zündimpulse     für die Entladungsstrecken für die entgegengesetzte  Halbwelle des Einphasenstromes auslöst.  



  Bei einer Ausführungsart der erfindungsgemässen  Schaltung ist das genannte     Schaltrriittel    ein vom Ein  phasenstrom erregtes polarisiertes Relais mit einem       Umschaltekontakt.    Der     Umschaltekontakt    schliesst  die     Steuerimpulsausgangsleitung    während jeder Halb  welle des Einphasenstromes an diejenige der beiden  Stufen der     Ringzählerschaltung    an, welche die Zünd-      Impulse für die Entladungsstrecken für die entgegen  gesetzte Halbwelle des Einphasenstromes auslöst.  



  Bei einer anderen Ausführungsart der erfindungs  gemässen Schaltung ist jede der beiden einander dia  metral gegenüberliegenden     Stufen    der     Ringzählschal-          tung    über ein Impulstor an die     Steuerimpulsausgangs-          leitung    angeschlossen. Eine von der Halbwellen  richtung des Einphasenstromes abhängige bistabile  Vorrichtung öffnet unter der Wirkung jeder Halb  welle des Einphasenstromes dasjenige Impulstor, das  zwischen der     Steuerimpulsausgangsleitung    und der  jenigen Stufe der     Ringzählschaltung    angeordnet ist,  welche die Zündimpulse für die Entladungsstrecken  für die entgegengesetzte Halbwellenrichtung auslöst.

    Die bistabile Vorrichtung ist vorzugsweise ein     bi-          stabiler        Multivibrator.     



  Die genannten     Schaltmittel    sind mit dem Ein  phasenstromkreis zweckmässig mittels einer Vorrich  tung verbunden, welche durch Schaltvorgänge im       Einphasenstromkreis    entstehende     Selbstinduktions-          spannungen    nicht überträgt. Diese Vorrichtung kann  ein     Integrationsglied    enthalten.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der Zeichnung  in seinen wesentlichen Teilen beispielsweise dargestellt.       Fig.    1 zeigt den Teil der Schaltung einer Drei  phasen-Schweissmaschine, welcher zur Erzeugung des  Einphasenstromes aus dem Dreiphasenstrom und zur  Steuerung des     Einphasenstromes    dient.  



       Fig.2    zeigt eine Variante zu einem Teil der  Schaltung nach     Fig.    1.  



  In     Fig.    1 sind die drei Leitungen eines Dreh  stromnetzes mit R, S und T bezeichnet. Die Leitung  R ist mittels zweier antiparallel geschalteter     Ignitrons     11 und 16, die Leitung S mittels zweier antiparallel  geschalteter     Ignitrons    12 und 15, die Leitung T mit  tels     zweier    antiparallel geschalteter     Ignitrons    13 und  14 mit dem einen Ende der Primärwicklung  21 des Schweisstransformators 2 verbunden. Dabei  sind an dieses Ende der Wicklung 21 die Kathoden  112, 122, 132 der     Ignitrons    11, 12, 13 und die  Anoden 141, 151, 161 der     Ignitrons    14, 15, 16 an  geschlossen.

   Das andere Ende der Wicklung 21  steht mit dem Sternpunkt 0 des Drehstromnetzes in  Verbindung. Der Schweisstransformator 2 hat einen  Kern 20 und eine     Sekundärwicklung    22, welche den  Schweisskreis 23 speist. Die Anode 111 des     Ignitrons     11 ist mit der Anode 311 eines     Thyratrons    31, und  die Zündelektrode 113 des     Ignitrons    11 ist mit der  Kathode 312 des     Thyratrons    31 verbunden. Im Git  terkreis des     Thyratrons    31 liegt die Sekundärwicklung  313 eines Transformators 314 in Reihe mit einer       Gittervorspannungsquelle    315.

   Das eine Ende der  Primärwicklung 316 des Transformators 314 steht  mit der Anode 411 einer     Kaltkathodenröhre    41 in  Verbindung. Das andere Ende der     Primärwicklung     316 erhält eine     Rechteckspannung    R414, welche in  Phase mit der Anodenspannung des     Thyratrons    31  und des     Ignitrons    11 ist. Die Vorrichtung zur Erzeu  gung dieser     Rechteckspannung    ist nicht dargestellt.

      In derselben Weise, wie dem     Ignitron    11 das       Thyratron    31 mit dem Transformator 314 und der       Gittervorspannungsquelle   <B>315</B> sowie die     Kaltkatho-          denröhre    41 und die nicht dargestellte Vorrichtung       zur    Erzeugung der     Rechteckspannung    R414, die in  Phase mit der Anodenspannung des     Thyratrons    31  und des     Ignitrons    11 liegt, zugeordnet sind, ist auch  den     Ignitrons    12, 13, 14, 15, 16 je ein     Thyratron    32,  33, 34, 35,

   36 mit einem Transformator und einer       Gittervorspannungsquelle    sowie eine Kaltkathoden  röhre 42, 43, 44, 45, 46 und eine Vorrichtung zur  Erzeugung einer     Rechteckspannung    R424, R434,  R444, R454, R464, die in Phase mit der Anoden  spannung des     Thyratrons    und des     Ignitrons    liegt, zu  geordnet.  



  Die     Zündelektrode    413 der Röhre 41 steht über  einen Kondensator 414 mit einer nicht dargestellten  Vorrichtung in Verbindung, welche Impulse 415 lie  fert, die in einer einstellbaren Phasenlage zum Ein  phasenstrom sind und dazu dienen, eine sogenannte       Anschnittsteuerung    des Einphasenstromes zu erzielen.  In entsprechender Weise werden auch den     Zündelek-          troden    der Röhren 42, 43, 44, 45, 46 entsprechende  Impulse 425, 435, 445, 455, 465 zugeführt. Jede der  Röhren 41, 42, 43, 44, 45, 46 zündet jedoch nur dann,  wenn ausser diesen Impulsen noch eine positive Vor  spannung an ihrer Zündelektrode 413, 423, 433,  443, 453, 463 liegt.

   Diese     Vorspannung    wird in weiter  unten beschriebener Weise erzeugt und über je einen  Widerstand 416, 426, 436, 446, 456, 466 zugeführt.  



  Die     Steuerschaltung,    welche die     Ignitrons    11, 12,  13, 14, 15, 16 gemäss der Frequenz des Einphasen  stromes steuert, ist als     Ringzählerschaltung    5 aus  gebildet. Diese     Ringzählerschal'tung    enthält vier Kalt  kathodenröhren 51, 52, 53, 54, die über einen ge  meinsamen Widerstand 50 an ein positives Potential  angeschlossen sind. Die Kathode jeder dieser Kalt  kathodenröhren liegt über einen Widerstand, der mit  tels eines Kondensators überbrückt ist, am negativen  Pol der Quelle des erwähnten positiven Potentials.

    Beispielsweise liegt die Kathode 512 der     Kaltkatho-          denröhre    51 über einen Widerstand 515, der mittels  eines Kondensators 516 überbrückt ist, am negativen  Pol des erwähnten positiven Potentials. Die Kathode  512 der Röhre 51 ist über einen Zeitgeber 517 mit  der Zündelektrode 523 der Röhre 52, die Kathode  522 der Röhre 52 über einen Zeitgeber 527 mit einer  Zündelektrode 533 der Röhre 53 und die Kathode  532 der Röhre 53 ist über einen Zeitgeber 537 mit  der Zündelektrode 543 der Röhre 54 verbunden.  Ausserdem ist die Kathode 542 der Röhre 54 über  einen Zeitgeber 547 mit einer Zündelektrode 513 der  Röhre 51 verbunden. Auf diese Weise ist mittels der  Röhren 51, 52, 53, 54 eine     Ringzählerschaltung    ge  bildet.

   Aus zeichnerischen Gründen sind die Röhren  51, 52, 53, 54 nicht in einer ringförmigen Anordnung  dargestellt. In der ringförmigen Anordnung würden  die Röhren 51 und 53 sowohl als auch die Röhren  52 und 54 einander diametral gegenüber im Ring an  geordnet sein. Die Kathode 512 der Röhre 51 steht      über ein Tor 61, welches einen Widerstand 611 als  Längsglied und ein Ventil 612 als Querglied enthält,  und über je einen Widerstand 416, 426, 436 mit den  Zündelektroden 413, 423, 433 der Röhren 41, 42,  43 in Verbindung.

   In entsprechender Weise steht die  Kathode 532 der Röhre 53, welche bei ringförmiger  Darstellung der     Ringzählerschaltung    5 der Röhre 51  gegenüberstehen würde, über ein Tor 62, welches  einen Widerstand 621 als Längsglied und ein Ventil  622 als Querglied enthält, und über je einen Wider  stand 446, 456, 466 mit den Zündelektroden 443,  453, 463, der Röhren 44, 45, 46 in Verbindung.

   Da  die Röhren 41, 42, 43 den     Ignitrons    11, 12, 13 zu  geordnet sind, deren Kathoden 112, 122, 132 mit der  Primärwicklung 21 des Schweisstransformators 2 in  Verbindung stehen, während die Röhren 44, 45, 46  den     Ignitrons    14, 15, 16 zugeordnet sind, deren An  oden 141, 151, 161 mit der Primärwicklung 21 des  Schweisstransformators 2 in Verbindung stehen, ist  auf diese Weise jeder der beiden einander diametral  gegenüberliegenden Stufen der     Ringzählschaltung    mit  den Röhren 51 bzw. 53 eine Halbwellenrichtung des  Einphasenstromes im Schweisstransformator 2 zu  geordnet.  



  Jede der beiden Röhren 51 und 53 hat eine  zweite Zündelektrode 514 bzw. 534, welche über  einen Verstärker 713 bzw. 723 und ein Impulstor 71  bzw. 72 mit einer     Steuerimpulsausgangsleitung    81  eines Steuergerätes 8 verbunden ist, welches für jedes  Einschalten des Einphasenstromes einen positiven  Steuerimpuls 811 an die     Steuerimpul'sleitung    81  liefert.  



  Jedes der Impulstore 71 und 72 enthält ein Ventil  711 bzw. 721 und einen Widerstand 712 bzw. 722  und ist von einer der beiden Stufen eines bistabilen       Multivibrators    9 gesteuert. Dieser     Multivibrator    ist  eine nur teilweise dargestellte     Flip-Flop-Schaltung     bekannter Art mit zwei     Kaltkathodenröhren    91 und  92, deren Anoden 911 und<B>921</B> über einen gemein  samen Widerstand 90 an einem positiven Potential  liegen.. Die Kathode 912 bzw. 922 jeder dieser Röh  ren 91 und 92 liegt über einen Widerstand 915 bzw.  925, der mittels eines Kondensators 916 bzw. 926  überbrückt ist, am negativen Pol der Quelle dieses  Potentials.

   Die Steuerspannung für das Impulstor 71  ist an der Kathode 912 der Röhre 91, und die Steuer  spannung für das Impulstor 72 ist an der     Kathode     922 der Röhre 92 abgenommen.  



  Die     Flip-Flop-Schaltung    9 steht mit der     Leitung     des     Einphasenwechselstromkreises,    welche die Ka  thoden 112, 122, 132 der     Ignitrons    11, 12, 13 und  die Anoden 141, 151, 161 der     Ignitrons    14, 15, 16  miteinander verbindet, über ein Integrationsglied 93  in Verbindung.

   Mittels dieser Verbindung ist die       Flip-Flop-Schaltung    9 so gesteuert, dass unter der  Wirkung jeder (durch die     Ignitrons    11, 12, 13     flie-          ssenden)positiven    Halbwelle     d'es    Einphasenstromes die  Röhre 92     gezündet    und die Röhre 91     gelöscht    wird,  und dass unter der Wirkung jeder (durch die     Ignitrons     14, 15, 16 fliessenden) negativen Halbwelle des Ein-         phasenstromes    die Röhre 91 gezündet und die Röhre  92 gelöscht wird.  



  Das Steuergerät 8 liefert ausserdem an einer  Steuerleitung 82 eine positive Steuerspannung, welche  so lange vorhanden ist, wie der     Einphasenwechsel-          strom    fliessen soll. Diese Steuerspannung dient zur  Steuerung der beiden Impulstore 61 und 62.  



  Zur Erklärung der Wirkungsweise dieser Schal  tung sei zunächst angenommen, dass der Einphasen  strom mittels eines     an    der     Steuerimpulsausgangs-          leitung81        geliefertenSteuerimpulses        eingeschaltetwor-          den    ist, so dass das Steuergerät 8 nur noch die Steuer  spannung an der Leitung 82 liefert. In der Ringzäh  lerschaltung 5 brennt dann jeweils eine der Röhren  51, 52, 53, 54 eine bestimmte Zeit, löscht dann, und  gleichzeitig zündet die nächste dieser Röhren, brennt  wieder eine     vorbestimmte    Zeit, löscht dann und  gleichzeitig zündet wieder die nächste dieser Röhren.

    Die Brennzeiten der Röhren sind durch die Zeitgeber  517, 527, 537, 547 bestimmt. Während die Röhre 51  brennt, hat ihre Kathode 512 ein positives Potential,  welches dem Eingang des Tores 61 zugeführt wird.  Unter der Wirkung der positiven Steuerspannung an  der Leitung 82 ist das Ventil<B>612</B> des Tores 61 ge  sperrt, und dieses Tor ist also offen, so dass das  Potential der Kathode 512 der Röhre 51 über den  Widerstand 611 und je einen der Widerstände 416,  426, 436 an die Zündelektrode 413, 423, 433 jeder  der Röhren 41, 42, 43 gelangt. Die Zündelektroden       dieser    Röhren sind also positiv vorgespannt, solange  die Röhre 51 brennt und das.

   Steuergerät 8 die Steuer  spannung an der Leitung 82 liefert, welche das Tor  61     öffnet.    Es zündet dann jede der Röhren 41, 42,  43, sobald sie über den Kondensator 414 bzw. 424  bzw. 434 den für die     Anschnittsteuerung    massgeben  den Impuls 415, 425, 435 erhält, wenn gleichzeitig  die     Rechteckspannung    R414, R424, R434, welche in  Phase mit der Anodenspannung des zugeordneten       Thyratrons    31 bzw. 32     bzw.    33. ist, vorhanden ist.

    Sobald der Anodenstrom einer dieser Röhren 41, 42,  43- einsetzt, zündet das dieser Röhre zugeordnete       Thyratron    31     bzw.    32 bzw. 33.     Dadurch    wird die  Zündelektrode<B>113</B> bzw. 123 bzw. 133 des diesem       Thyratron    zugeordneten     Ignitrons    11 bzw. 12 bzw.  13 positiv, so dass dieses     Ignitron    zündet. Auf diese  Weise wird mittels der     Ignitrons    11, 12, 13 die posi  tive Halbwelle des Einphasenstromes. im Transfor  mator 2 aus den drei Phasen R,     S,    T gewonnen.

   Weil  bei brennender Röhre 51 die anderen Röhren 52, 53,  54 der     Ringzählerschaltung    gelöscht sind, hat die  Kathode 532 der Röhre 53 kein positives Potential,  so dass die Zündelektroden 443, 453, 463 der Röhren  44, 45, 46 keine     Vorspannung    erhalten und diese  Röhren nicht     zünden    können und auch die ihnen  zugeordneten     Thyratrons    34, 35, 36 und     Ignitrons     14, 15, 16 gelöscht bleiben.  



  Nachdem die Röhre 51 des Steuerringes löscht  (wobei die Röhre 52 zündet), erhalten die     Zündelek-          troden    413, 423, 433 der Röhren 41, 42, 43 keine       Vorspannung    mehr. Diese Röhren löschen dann am      Ende des     Rechteckimpulses    R414 bzw. R424 bzw.  R434. Die     Thyratrons    31, 32, 33 und     Ignitrons    11,  12, 13 löschen dann anschliessend, sobald! die Phasen  spannung der ihnen zugeordneten Phase die     Lösch-          spannung    dieser Röhren     bzw.        Ignitrons    unterschrei  tet.

   Die     Ignitrons    11, 12, 13 führen also auch nach  dem Löschen der Röhre 51 noch so lange Anoden  strom, bis die Spannung der Phase, welcher sie zu  geordnet sind, ihre     Löschspannung    unterschreitet.  Beim Löschen der Röhre 51 der     Ringzählerschaltung     5 zündet die Röhre 52.  



  Diese Röhre löscht dann wieder nach einer mit  tels des Zeitgebers 527 bestimmten Zeit, wobei  gleichzeitig die Röhre 53 zündet und deren Kathode  532 positiv wird. Das Kathodenpotential dieser Röhre  53 liegt an den     Zündelektroden    443, 453, 463 der  Röhren 44, 45, 46, da das Tor 62 geöffnet ist, weil  die Steuerspannung an der Leitung 82 das Ventil 622  sperrt. Es zündet dann jede der     Kaltkathodenröhren     44, 45, 46, sobald sie ihren Impuls und ihre Recht  eckspannung 445 und 444 bzw. 455 und 454 bzw.  465 und 464 erhält. Dadurch wird dann jeweils das  der     betreffenden        Kaltkathodenröhre    44 bzw. 45 bzw.

    46 zugeordnete     Thyratron    34     bzw.    35     bzw.    36 und das  diesem     Thyratronzugeordnete        Ignitron        14bzw.15bzw.     16 gezündet. Diese     Ignitrons    14, 15, 16 führen die  negative Halbwelle des. Einphasenstromes. Eine mit  tels des Zeitgebers 537 bestimmte Zeit nach dem Zün  den der Röhre 53 löscht diese Röhre, wobei gleich  zeitig die Röhre 54 zündet. Beim Löschen der Röhre  53 verschwindet die     Vorspannung    an den Zündelek  troden 443, 453, 463 der Röhren 44, 45, 46.

   Jede  dieser Röhren brennt dann nur noch bis zum Ende  der     Rechteckspannung    R444 bzw.     R454    bzw. R464,  und jedes der     Thyratrons    34, 35, 36 und der     Igni-          trons    14, 15, 16 brennt dann nur noch so lange, bis  die diesem     Thyratron    bzw.     Ignitron    zugeordnete Pha  senspannung die     Löschspannung    des     Thyratrons        bzw.          Ignitrons    unterschreitet.

   Eine mittels des Zeitgebers  547 bestimmte Zeit nach dem Zünden der Röhre 54  der     Ringzählerschaltung    5 löscht diese Röhre, wobei  gleichzeitig die Röhre 51 zündet und der beschriebene  Vorgang sich wiederholt, indem wieder eine positive  Halbwelle des Einphasenstromes ausgesteuert wird.  



  Da in jedem Augenblick eine oder zwei der Lei  tungen. R, S,     T    eine positive Spannung gegenüber  dem     Sternpunkt    0 und zwei oder eine dieser Leitun  gen     ein:.    negative Spannung gegenüber dem Stern  punkt haben, ist die Frequenz des     Einphasenwechsel-          stromes    im wesentlichen beliebig mittels der Zeitgeber  517, 527, 537, 547 wählbar. Bei einer Schweiss  maschine der beschrieb     nen    Art wird die Frequenz  des Einphasenstromes in der Regel     kleiner    als die  Frequenz des Drehstromes. sein.  



  Unter der Wirkung jeder positiven Halbwelle des  Einphasenstromes wird die Röhre 92 der     Flip-Flop-          Schaltung    9 gezündet und     gleichzeitig    deren Röhre  91 gelöscht, und unter der Wirkung jeder negativen  Halbwelle des Einphasenstromes wird die Röhre 91  gezündet und gleichzeitig die Röhre 92 gelöscht.    Wenn die Röhre 92 brennt, hat ihre Kathode 922 ein  positives Potential, welches das Ventil 721 des Im  pulstores 72 sperrt und auf diese Weise dieses Im  pulstor öffnet. Dieses Impulstor 72 wird also während  jeder positiven Halbwelle des     Einphasenwechselstro-          mes    geöffnet.

   Gleichzeitig ist das Impulstor 71 ge  sperrt, weil     das    Ventil 711 keine gegen seine Durch  lassrichtung gerichtete Spannung von der Kathode  912 der nicht brennenden Röhre 91 erhält und daher  einen Kurzschluss für einen eventuell aus der Steuer  impulsl.eitung 81 kommenden Impuls 811 darstellt.  Entsprechend wird unter der Wirkung jeder negativen  Halbwelle des Einphasenstromes das Impulstor 72  gesperrt und das Impulstor 71 geöffnet, weil die  negative Halbwelle des     Einphasenwechselstromes    das  Löschen der Röhre 92 und das Zünden der Röhre  91 bewirkt.  



  Zum Ausschalten des     Einphasenwechselstromes     wird die Steuerspannung auf der Leitung 82 unter  brochen. Sobald diese Steuerspannung ausfällt, er  halten die Ventile 612 und 622 der Tore 61 und 62  keine gegen ihre     Durchlassrichtung    gerichtete Span  nung mehr, so dass die Tore 61 und 62 geschlossen  sind, weil ihr Ausgang für das positive Kathoden  potential der Röhre 51 bzw. 53 kurzgeschlossen ist.  Dann erhalten die Zündelektroden 413, 423, 433,  443, 453, 463 der     Kaltkathodenröhren    41, 42, 43,  44, 45, 46 keine     Vorspannung    mehr und diese Röh  ren können unter der Wirkung der Impulse 415, 425,  435, 445, 455, 465 und der     RechteckspannungenR414,     R424, R434, R444, R454, R464 nicht mehr zünden.

    Diejenige dieser Röhren, welche beim Abschalten  der Steuerspannung gerade brennt, löscht, sobald die  in ihren Anodenkreis wirksame     Rechteckspannung     beendet ist. Es kann dann keines der     Thyratrons    31,  32, 33, 34, 35, 36 und der mittels dieser     Thyratrons     gesteuerten     Ignitrons    11, 12, 13, 14, 15, 16 mehr  zünden und das gerade brennende     Thyratron    und       Ignitron    löschen, sobald die Spannung der Phase,  welcher dieses     Thyratron    und     Ignitron    zugeordnet  sind, die     Löschspannung    dieses     Thyratrons    bzw.

         Ignitrons    unterschreitet.  



  Dadurch wird der Einphasenstrom unterbrochen,  wobei die     Flip-Flop-Schaltung    9 in dem durch die  letzte Halbwellenrichtung des     Einphasenwechselstro-          mes    bestimmten Zustand bleibt. War die letzte Halb  welle des     Einphasenwechselstromes    eine positive  Halbwelle, so brennt also die Röhre 92, während die  Röhre 91 gelöscht ist. Dann ist das Impulstor 72  geöffnet und das Impulstor 71 gesperrt. War jedoch  die letzte Halbwelle des Einphasenstromes eine  negative Halbwelle, so brennt die Röhre 91, und die  Röhre 92 ist gelöscht, so dass das Tor 72 gesperrt  und das Tor 71 geöffnet ist.  



  Zur Einschaltung des     Einphasenwechselstromes     liefert das Steuergerät 8 im Einschaltmoment einen  Steuerimpuls 811 an der     Steuerimpulsausgangsleitung     81 und vom Einschaltmoment an bis zum Wiederaus  schalten eine Steuerspannung an der Leitung 82.      War die letzte Halbwelle des     Einphasenwechsel-          stromes    eine positive Halbwelle, so wurde unter  deren Wirkung die     Flip-Flop-Schaltung    9 wie er  wähnt in den Zustand gebracht, in dem die Röhre 91  gelöscht ist und die Röhre 92 brennt, so dass das Tor  71 gesperrt und das Tor 72 geöffnet ist. Der Steuer  impuls 811 gelangt dann durch das geöffnete Tor 72  und den Verstärker 723 an die Zündelektrode 534  der Röhre 53. Diese Röhre zündet dann.

   Gleichzeitig  hat die Steuerspannung an der Leitung 82 die beiden  Tore 61 und 62 geöffnet. Die Kathode der Röhre 53  liefert dann durch das geöffnete Tor 62 hindurch  eine positive     Vorspannung    an die     Zündelektroden     443, 453, 463 der Röhren 44, 45, 46. Jede dieser  Röhren zündet darin unter der Wirkung des ihr zu  geordneten Impulses und der ihr zugeordneten Recht  eckspannung 445 und R444 bzw. 455 und R454  bzw. 465 und R464. Auf diese Weise wird eine nega  tive Halbwelle des     Einphasenwechselstromes    ge  steuert.

   Die     Ringzählerschaltung    5 schaltet dann auf  die Röhre 54 weiter, wonach die Röhren 44, 45, 46       Thyratrons    34, 35, 36 und     Ignitrons    14, 15, 16 dann  in derselben Weise löschen, wie das oben für die  Röhren 41, 42, 43,     Thyratrons    31, 32, 33 und     Igni-          trons    11, 12, 13 beschrieben wurde. Die Ringzähler  schaltung schaltet dann auf die Röhre 54 und dann  auf die Röhre 51 weiter. Die Röhre 51 steuert an  schliessend wieder eine positive Halbwelle des Ein  phasenstromes. Beim Weiterschreiten der Ringzähler  schaltung über die Röhre 52 zur Röhre 53 wird  dann wieder eine negative Halbwelle des Einphasen  stromes gesteuert und so fort.

   Dieser Vorgang wie  derholt sich so lange, wie die Steuerspannung an der  Leitung 82 aufrechterhalten wird.  



  War die letzte Halbwelle des     Einphasenwechsel-          stromes    vor dem Ausschalten eine negative Halb  welle, so brennt nach dem Ausschalten des Einpha  senstromes die Röhre 91 der     Flip-Flop-Schaltung,     während die Röhre 92 gelöscht ist. Dann ist das Im  pulstor 71 geöffnet und das Impulstor 72 gesperrt.

    Beim Einschalten des Einphasenstromes gelangt dann  der Steuerimpuls 811 durch das geöffnete Impulstor  71 und den Verstärker 713 an die Zündelektrode 514  der Röhre 51, so dass diese Röhre zündet, welche  durch das unter der Wirkung der Steuerspannung an  der Leitung 82 geöffnete Tor 61 eine positive Ver  spannung für die Zündelektroden 413, 423, 433 der  Röhren 41, 42, 43 liefert, welche     eine    positive Halb  welle des Einphasenstromes mittels der     Thyratrons     31, 32, 33 und     Ignitrons    11, 12, 13 steuern.  



  Beim Einschalten beginnt also der Einphasen  strom stets mit einer Halbwelle, deren Richtung ent  gegengesetzt zur Richtung der Halbwelle ist, bei wel  cher der Einphasenstrom ausgeschaltet wurde. Da  durch wird beim Einschalten des Einphasenstromes  jedesmal der Kern 20 des Schweisstransformators 2  ummagnetisiert, wobei die Änderung der Induktion  eine starke Gegenspannung hervorruft. Ein Ein  schaltüberstrom wird auf diese Weise sicher ver  mieden.    Die     Ringzählerschaltung    5 kann während der  Pausen des Einphasenstromes weiterlaufen.

   Ist die  Pause zwischen dem Ausschalten und dem Einschal  ten des Einphasenstromes nicht gleich einem     ganz-          zahligen    Vielfachen der Periodendauer des Ein  phasenstromes, so brennt eine der drei Röhren 52,  53, 54, wenn beim Einschalten die Röhre 51 ge  zündet wird bzw. es brennt eine der drei Röhren 51,  52, 54, wenn beim Einschalten die Röhre 53 gezün  det wird.  



  Das Zünden der Röhre 51 bzw. 53 hat dann zur  Folge, dass die brennende Röhre löscht, das. heisst,  dass die     Ringzählerschaltung    alle die Stufen von der  brennenden Röhre bis zur gezündeten Röhre 51 bzw.  53 überspringt. Die     Ringzählerschaltung    kann je  doch auch beim Ausschalten des Einphasenstromes  abgeschaltet werden. In diesem Falle beginnt dann  der schrittweise Schaltvorgang der     R:ingzählcrschal-          tung    beim Einschalten mit der Röhre 51 bzw. 53.  



  Das Integrationsglied 93, über welches die     Flip-          Flop-Schaltung    vom Einphasenstrom gesteuert wird,  dient dazu, Spannungsspitzen, welche beim Einschal  ten des Schweisstransformators 2 oder durch Vor  gänge in dessen Sekundärkreis 23 entstehen, von der       Flip-Flop-Schaltung    9 fernzuhalten. Solche Span  nungsspitzen könnten die Abhängigkeit des Zustan  des der     Flip-Flop-Schaltung    vom Einphasenstrom  stören.  



  An Stelle der     Flip-Flop-Schaltung    9 und der  beiden Impulstore 71 und 72 kann ein polarisiertes  Relais Verwendung finden.     Fig.    2 zeigt den auf diese  Weise modifizierten Teil der Schaltung nach     Fig.    1.  Dabei sind gleiche Teile in     Fig.    1 und     Fig.    2 mit den  selben Bezugsziffern bezeichnet. In     Fig.2    liegt in  Serie mit dem Schweisstransformator 2 ein Wider  stand 24, an dessen Enden die Wicklung 251 des  polarisierten Relais 25 angeschlossen ist.

   Das polari  sierte Relais 25 hat einen     Umschaltekontakt,    welcher  durch eine Zunge 252 und> zwei Kontaktstücke 253  und 254 gebildet ist.-Die Zunge 252 steht mit der       Steuerimpulsleitung    81 in Verbindung. Das Kontakt  stück 253 ist mit dem Eingang des Verstärkers 713  verbunden, dessen Ausgang an die     Zündelektrode     514 der (in     Fig.    2 nicht dargestellten) Röhre 51 an  geschlossen ist, während das Kontaktstück 254 mit  dem Eingang des Verstärkers 723 verbunden ist,  dessen Ausgang an die Zündelektrode 534 der (in       Fig.    2 nicht     d'argestel'lten)    Röhre 53     angeschlossen    ist.

    Die     Erregerwicklung   <B>251</B> des polarisierten Relais. 25  ist so gepolt,     dass    die Zunge 252 unter der Wirkung  jeder positiven Halbwelle des Einphasenstromes an  das Kontaktstück 254 und unter der Wirkung jeder  negativen Halbwelle des     Einphasenwechselstromes     an das Kontaktstück 253 angelegt wird.  



  Die Wirkungsweise der Schaltung nach     Fig.2     entspricht derjenigen der Schaltung nach     Fig.    1 mit  dem einzigen Unterschied, dass die     Steuerimpul's-          ausgangsleitung    81 nicht mittels der von der     Flip-          Flop-Schaltung    9 gesteuerten Impulstore 71 und 72,

    sondern     mittels    der von der Erregerwicklung 251      betätigten Zunge 252 unter der Wirkung jeder posi  tiven Halbwelle des     Einphasenwechselstromes    mit  der     zweitenZündelektrode    534     derRöhre    53 und unter  der Wirkung jeder negativen Halbwelle des Einpha  senstromes mit der     zweiten    Zündelektrode 514 der  Röhre 51 verbunden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechsel- strom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbroche nen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine, bei welcher Schaltung zur wechselzeitigen Gleichrichtung des Mehrphasenwechsel@stromes jeder Phase desselbenzwei antiparallel geschaltete Entladungsstrecken;
    zugeordnet und alle diese Entladungsstrecken mittels einer ge meinsamen Steuerschaltung gemäss der Frequenz des Einphasenwechselstromes gesteuert sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die Steuerschaltung (5) eine mittels Zeitgeber (517, 527, 537, 547) gesteuerte Ringzähler schaltung mit einer geradzahligen Anzahl Stufen ist, dass eine von zwei einander diametral gegenüber liegenden dieser Stufen die Zündimpulse für die Ent ladungsstrecken (11, 12, 13) für die eine Halbwellen richtung des Einphasenwechselstromes und die andere dieser zwei Stufen die Zündimpulse für die Ent ladungsstrecken (14, 15, 16) für die andere Halb wellenrichtung des Einphasenwechselstromes aus löst,
    d'ass jede dieser beiden Stufen der Ringzähler schaltung über Schaltmittel (71, 72 bzw. 25) an eine Steuerimpulsausgangsleitung (81) eines Steuergerätes (8) angeschlossen und mittels eines zum Einschalten des Einphasenstromes dienenden Impulses (811) die ser Leitung in Betrieb setzbar ist, und dass die Schalt mittel unter der Wirkung jeder Halbwelle des Ein phasenwechselstromes die Steuerimpulsausgangslei- tung leitend mit einer Steuerelektrode derjenigen der beiden Stufen verbinden, welche die Zündimpulse für die Entladungsstrecken für die entgegengesetzte Halbwelle des Einphasenstromes auslöst. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schaltung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch ein vom Einphasenwechselstrom er regtes, polarisiertes Relais (25) mit einem Umschalte kontakt (252, 253, 254), der die Steuerimpulsaus- gangsleitung (81) während jeder Halbwelle des Ein phasenwechselstromes mit einer Steuerelektrode (514, 524) derjenigen der beiden Stufen der Ringzähler schaltung (5) verbindet, welche die Zündimpulse für die Entladungsstrecken für die entgegengesetzte Halbwel4e des Einphasenstromes auslöst. 2.
    Schaltung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede der genannten einander dia metral gegenüberliegenden Stufen der Ringzähler- schaltung (5) über ein Impulstor (71, 72) mit der Steuerimpulsausgangsleitung (81) verbunden ist, und dass eine von der Halbwellenrichtung des Einphasen wechselstromes abhängige bistabile Vorrichtung (9) unter der Wirkung jeder Halbwelle des Einphasen wechselstromes dasjenige Impulstor öffnet, welches mit der Stufe der Ringzählerschaltung verbunden ist, welche die Zündimpulse für die Entladungsstrecken für die entgegengesetzte Halbwellenrichtung auslöst. 3.
    Schaltung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die bistabile Vorrichtung ein bista- biler Multivibrator ist. 4. Schaltung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Schaltmittel mit dem Einphasenstromkreis mittels einer Vorrichtung (93) verbunden sind, welche durch Schaltvorgänge im Ein phasenstromkreis entstehende S'elbstinduktionsspan- nungen nicht überträgt. 5. Schaltung nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Vorrichtung (93) ein Integrationsglied aufweist.
CH7800959A 1959-09-09 1959-09-09 Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechselstrom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine CH373490A (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7800959A CH373490A (de) 1959-09-09 1959-09-09 Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechselstrom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine
US54714A US3167704A (en) 1959-09-09 1960-09-08 Current control circuit arrangement

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7800959A CH373490A (de) 1959-09-09 1959-09-09 Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechselstrom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH373490A true CH373490A (de) 1963-11-30

Family

ID=4536133

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7800959A CH373490A (de) 1959-09-09 1959-09-09 Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechselstrom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine

Country Status (2)

Country Link
US (1) US3167704A (de)
CH (1) CH373490A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4282417A (en) * 1978-10-30 1981-08-04 Square D Company Method for controlling magnetizing current in multipulse resistant welding
US4876431A (en) * 1988-05-23 1989-10-24 Black & Webster, Inc. Microprocessor welder controller

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2666888A (en) * 1951-05-31 1954-01-19 Taylor Winfield Corp Voltage control circuit for welding apparatus
US2776399A (en) * 1952-06-12 1957-01-01 Welding Research Inc Welding system
US2676297A (en) * 1952-06-21 1954-04-20 Gen Electric Electronic control circuits

Also Published As

Publication number Publication date
US3167704A (en) 1965-01-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2936063A1 (de) Dimmerschaltkreis
DE1132594B (de) Mit einer steuerbaren Vierschicht-Diode bestueckter Leistungsverstaerker
DE2208432C3 (de) Leistungsschalteinrichtung
DE1061822B (de) Bistabile magnetische Kippschaltung
DE69008836T2 (de) Schaltungsanordnung, geeignet zum Zünden einer Hochdruckentladungslampe.
CH373490A (de) Schaltung zur Erzeugung von Einphasenwechselstrom aus Mehrphasenwechselstrom für unterbrochenen Betrieb eines Stromverbrauchers, insbesondere einer Dreiphasen-Schweissmaschine
DE894582C (de) Steuerschaltung fuer gegensinnig parallel geschaltete Gasentladungsstrecken
DE661342C (de) Einrichtung zum elektrischen Punkt- oder Punktnahtschweissen unter Verwendung gesteuerter Dampf- oder Gasentladungsstrecken
CH636476A5 (de) Verfahren zum abschalten einer induktiven last in einem dreiphasenhochspannungsnetz.
DE706607C (de) An Wechselspannung liegende Zeitschalteinrichtung, insbesondere fuer Roentgenroehren, bei der eine gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehre durch die allmaehlich sich aendernde Ladung eines am Gitter liegenden Kondensators fuer eine einstellbare Anzahl von Halbwellen gezuendet wird
DE2359648C3 (de) Nebenwegsteuerung für einen Stromrichter
DE3335222C2 (de) Verfahren zur Ansteuerung eines selbstgeführten Wechselrichters
DE756378C (de) Kippschaltanordnung zur Ausloesung eines elektrischen Stromes in einem Verbraucher
DE2704559A1 (de) Doppelseitige thyratronanordnung
DE2405835C3 (de) Leistungsschalteinrichtung
DE831574C (de) Frequenzumformerschaltung, insbesondere fuer Widerstands-schweissmaschinen
DE1638004A1 (de) Stabilisierte Hochspannungsquelle
DE1177259B (de) Roentgendiagnostikapparat
DE1243267B (de) Laststufen-Umschalter fuer Transformatoren
DE1963866A1 (de) Einrichtung zum Schuetzen eines Stromrichters gegen Kommutierungsfehler
DE759534C (de) Regelschaltung fuer Widerstandspunkt- und Nahtschweissmaschinen
DE968994C (de) Umrichter-Schaltanordnung
AT237752B (de) Schaltungsanordnung zur Steuerung einer Gasentladungsröhre
DE1413478C (de) Lastumschalter fur Stufentransforma toren
DE958859C (de) Geraet zur Steuerung der Arbeitszeitregelung bei elektrischen Widerstandsschweissmaschinen