CH373510A - Vorrichtung zur Sicherung der Nadeln bzw. Stösser an Strickmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung der Nadeln bzw. Stösser an Strickmaschine

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CH373510A
CH373510A CH8024459A CH8024459A CH373510A CH 373510 A CH373510 A CH 373510A CH 8024459 A CH8024459 A CH 8024459A CH 8024459 A CH8024459 A CH 8024459A CH 373510 A CH373510 A CH 373510A
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    • D04B15/66—Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
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    • D04B15/10—Needle beds

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Description


  Vorrichtung zur Sicherung der Nadeln bzw.     Stösser    an Strickmaschine    Bei Strickmaschinen mit einer Mehrzahl von ver  schiebbaren Nadeln werden zum Zwecke der Herstel  lung von Mustern nur ein Teil der Nadeln der Ein  wirkung des Strickschlosses unterworfen, während ein  anderer Teil in einer zurückgezogenen Lage ver  bleibt und an diesem Strickvorgang nicht     teilnimmt.     Das gleiche gilt bei gewissen Maschinen, wie z. B.       Jacquardmaschinen,    für die     Stösser,    und wenn     in    der  Folge von Nadeln die Rede ist, so gelten die ent  sprechenden Ausführungen sinngemäss auch für       Stösser.     



  Es ist nun wesentlich, die am Strickvorgang teil  nehmenden Nadeln (Arbeitsnadeln) derart von den an  diesem Vorgang nicht teilnehmenden Nadeln (Ruhe  nadeln) zu, trennen, dass nicht aus Unachtsamkeit  oder z. B. bei Strickapparaten mit relativ schiefen  Nadelbetten, eine Ruhenadel in den Bereich der Ar  beitsnadeln oder umgekehrt gelangt.  



  Zu diesem Zwecke sind bereits Vorrichtungen an  einer Strickmaschine mit einer Mehrzahl von mit  Füssen versehenen, verschiebbaren Nadeln bzw.     Stö-          ssern    zur Sicherung der Nadeln bzw.     Stösser    in einer  Ruhestellung vorgeschlagen worden, welche im we  sentlichen als seitlich über den Strickapparat hinaus  ein- und     ausschiebbare    Metallbänder ausgebildet  waren, gegen deren Oberkante die Arbeitsnadeln an  stunden, während die Ruhenadeln unterhalb ihres  Unterrandes gefangen blieben.  



  Vorrichtungen dieser Art hatten den Nachteil,  dass sie zum Zwecke des     Auswechselns    von     Arbeits-          und    Ruhenadeln seitlich     herausgezogen    werden muss  ten, oft bis über die ganze     Nadelbettlänge,    was nicht  nur vom Gesichtspunkt der Bedienung der Maschine  aus ungünstig war, sondern auch einen entsprechen  den Raum seitlich des Apparates voraussetzte.  



  Ziel der vorliegenden     Erfindung    war die Schaf  fung einer solchen Vorrichtung, die eine Betätigung,    das heisst Freigabe der gefangenen Ruhenadeln, ohne  seitlichen     Platzbedarf    und auf die einfachste Weise       .erlaubt.     



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung dieser Art ist  gekennzeichnet durch eine um eine zur     NadeIver-          schieberichtung    rechtwinklige Achse zwischen einer  Sperrstellung und einer Freigabestellung     verschwenk-          bare    Schiene mit Rasten, in welche in der Sperrstellung  <I>die</I> Füsse der sich in der Ruhestellung befindlichen  Nadeln bzw.     Stösser    eintreten.  



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen  des Erfindungsgegenstandes     dargestellt,    und zwar  zeigt       Fig.    1 einen Schnitt durch den untern Teil eines  Nadelbettes parallel zur Verschieberichtung der  Nadeln,       Fig.    2 eine Draufsicht auf eine Schiene gemäss  der ersten Ausführungsform und       Fig.    3 eine Draufsicht auf eine Schiene gemäss  der zweiten Ausführungsform.  



  Aus     Fig.    1 ist ersichtlich, dass in     üblicher    Weise  auf dem Gestell 1 einer Strickmaschine,     beispielsweise     eines     Handstrickapparates,    unter einem gewissen  Winkel zur     Stellfläche    la ein Träger 2 für ein Nadel  bett 3     befestigt    ist. Im Nadelbett sind wie üblich       Nadeln    oder     Stösser    4 und 5 nebeneinander verschieb  bar gelagert, welche auf     nicht    weiter     dargestellte     Weise durch ein     Strickschloss    betätigt werden.

   Der  untere Rand des Trägers 2 ist U-förmig aufgebogen,  wobei am Steg 2a vermittels eines     Scharnieres    6 eine  Schiene 7 um eine zur     Verschiebungsrichtung    der  Nadeln rechtwinklige Achse zwischen einer Sperr  stellung und einer Freigabestellung derart     ver-          schwenkbar    angeordnet     ist,    dass sie in herunter  geklapptem Zustand auf dem kurzen     Schenkel.    2b  des Trägers 2 aufliegt, von welcher Sperrstellung aus  die Schiene 7 in     die    in     Fig.    1 strichpunktiert an-      gedeutete Freigabestellung aufgeklappt werden kann,  in welcher sie zum Steg 2a im wesentlichen parallel  liegt.  



  Gemäss dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 be  sitzt die     Schiene    7 eine Reihe von kreisrunden, als       Durchbrechungen    ausgebildete Rasten 8, deren Ab  stand dem seitlichen Abstand der     Nadeln    4 und 5  entspricht und welche weiter in bezug auf die Längs  ränder der Schiene 7 so angeordnet sind, dass bei der  in     Fig.    1 mit ganzem Strich gezeichneten Sperrstel  lung die Nadelfüsse 4a der sich in     Ruhestellung    be  findlichen Nadeln 4 durch diese     Durchbrechungen    8  durchtreten,

   während die Nadelfüsse 5a der Arbeits  nadeln 5 gegen die abgebogene Oberkante 7a der  Schiene 7     anstehen.    In dieser Sperrstellung sind dem  nach die Füsse 4a der Ruhenadeln 4 in den Durch       brechungen    gefangen, während die gegen die Ober  kante 7a anstehenden Nadelfüsse 5a der Arbeits  nadeln 5 nicht in die Ruhestellung gelangen können.  



  Sollen nun Ruhenadeln in die Arbeitslage oder  Arbeitsnadeln in die Ruhelage verbracht werden, so  genügt es, die Schiene 7 in die in     Fig.    1 strichpunk  tiert gezeichnete Freigabestellung aufzuklappen, in  welcher Stellung durch an sich bekannte Mittel, wie  z. B. einen entsprechenden. Kamm, der Lagewechsel  der Nadeln     bewirkt    werden kann, und nachher die  Schiene wieder in die Sperrstellung herunterzuklap  pen, in welcher die Füsse der Ruhenadeln 4 innerhalb  der     Durchbrechungen    8 gefangen sind, während die  Füsse 5a der Arbeitsnadeln 5 gegen. die Oberkante 7a  der Schiene 7 anstehen.  



  Während beim     Ausführungsbeispiel    gemäss     Fig.    2  jedem     Nadelfuss    eine Raste zugeordnet ist, sind 'beim       Ausführungsbeispiel        gemäss        Fig.    3 längliche, als       Durchbrechungen    9     ausgebildete    Rasten vorgesehen  sind, welche der     Aufnahme    einer Gruppe von Nadel  füssen dienen.

   Auch hier sind in der Sperrstellung der  Schiene 7 die Füsse 4a der Ruhenadeln 4 in ihrer  Lage gesichert, wie auch die Betätigung der Schiene 7  beim Wechsel der     Arbeits-    und- der Ruhenadeln die  gleiche ist wie beim Ausführungsbeispiel gemäss     FiQ.    2.  



  Während bei den beschriebenen Ausführungsbei  spielen die Rasten als     Durchbrechungen    ausgebildet    sind, könnten diese Rasten auch die     Form    von nach  oben vorstehenden Ausbuchtungen haben, deren  Höhe so bemessen ist, dass die Nadel-     bzw.        Stösser-          füsse    bei     niedergeklappter    Schiene in diese Ausbuch  tungen eintreten können.  



  Des weitern besteht auch die Möglichkeit, an  einer Strickmaschine entweder eine durchgehende  Schiene 7 oder aber eine     Mehrzahl    von     einzeln        auf-          und    niederklappbaren, nebeneinander angeordneten  Schienen vorzusehen.  



  Aus der beschriebenen Anordnung ergibt sich,  dass vermittels der aufklappbaren Schiene 7 auf ein  fachste Weise, und insbesondere ohne     seitlichen          Raumbedarf,    die Ruhenadeln bzw.     Ruhestösser    in  ihrer Lage gehalten sind und die Arbeitsnadeln bzw.       Arbeitsstösser    daran verhindert werden können, un  gewollt in die Ruhelage zu gelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung an einer Strickmaschine mit einer Mehrzahl von mit Füssen versehenen, verschiebbaren Nadeln bzw. Stössern zur Sicherung der Nadeln bzw. Stösser in einer Ruhestellung, gekennzeichnet durch eine um eine zur Nadelverschieberichtung recht winklige Achse zwischen einer Sperrstellung und einer Freigabestellung verschwenkbare Schiene mit Rasten, in welche in der Sperrstellung die Füsse der sich in der Ruhestellung befindlichen Nadeln bzw. Stösser eintreten. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rasten als Ausbuchtungen aus gebildet sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rasten als Durchbrechungen ausgebildet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Nadel- bzw. Stösserfuss eine Raste zugeordnet ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass Gruppen von Nadel- bzw. Stösser- füssen eine Raste zugeordnet ist.
CH8024459A 1959-11-04 1959-11-04 Vorrichtung zur Sicherung der Nadeln bzw. Stösser an Strickmaschine CH373510A (de)

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