CH373604A - Axialführung an Wälzlagergehäuse, für Wälzkörper und/oder Wellenzapfen - Google Patents

Axialführung an Wälzlagergehäuse, für Wälzkörper und/oder Wellenzapfen

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Publication number
CH373604A
CH373604A CH7609959A CH7609959A CH373604A CH 373604 A CH373604 A CH 373604A CH 7609959 A CH7609959 A CH 7609959A CH 7609959 A CH7609959 A CH 7609959A CH 373604 A CH373604 A CH 373604A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
axial
thrust washer
roller
roller bearing
axial guide
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Application number
CH7609959A
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English (en)
Inventor
Fritz Dipl Phys Ostwald
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Zahnradfabrik Friedrichshafen
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C21/00Combinations of sliding-contact bearings with ball or roller bearings, for exclusively rotary movement
    • F16C21/005Combinations of sliding-contact bearings with ball or roller bearings, for exclusively rotary movement the external zone of a bearing with rolling members, e.g. needles, being cup-shaped, with or without a separate thrust-bearing disc or ring, e.g. for universal joints
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C2300/00Application independent of particular apparatuses
    • F16C2300/02General use or purpose, i.e. no use, purpose, special adaptation or modification indicated or a wide variety of uses mentioned

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description


      Axialführung    an     Wälzlagergehäuse,    für Wälzkörper und/oder Wellenzapfen    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Axialführung     an     Wälzlagergehäuse,    für Wälzkörper     und(oder    Wel  lenzapfen, insbesondere für Lenkfinger.     Wälzkörper     von Wälzlagern mit und ohne Käfig für rollen- oder  nadelgelagerte Wellenzapfen werden gegen     eine    Be  wegung in axialer Richtung meistens durch Anlauf  scheiben gesichert. Sprengringe,     Seegerringe    und der  gleichen sind im Gehäuse eingelassen, um die Anlauf  scheibe zu halten.  



  Wenn es die Konstruktion zulässt, werden Gehäuse  und Wellenzapfen mit Schultern versehen, an die die  Wälzkörper anlaufen können.  



  Auf die Anlaufscheibe können insbesondere bei  schränkenden Wälzkörpern nicht unerhebliche Axial  kräfte einwirken, die durch entsprechende Massnah  men auf das Gehäuse sicher übertragen werden müs  sen, wenn die     Axialführung    ihre Aufgabe einwandfrei  erfüllen soll.  



  Bei der Lagerung von Drehzapfen, insbesondere  von Lenkfingern, in Nadellagern, kommt hierzu  noch die Forderung, diese selbst gegen eine axiale  Verschiebung zu sichern, wobei zur Vermeidung  eines Bundes am     Lenkfinger    und der dadurch be  dingten Kerbempfindlichkeit desselben eine solche  Halterung nach Möglichkeit am Gehäuse angebracht  werden soll.  



       Axialführungen,    sowohl für die Wälzkörper als  auch für den Lenkfinger selbst, werden     somit    zweck  mässigerweise in der Form von     sprengringgehaltenen     Anlaufscheiben ausgeführt.  



  Die Formen der bisher verwendeten Sprengringe  sind mannigfaltig. Neben dem     Seegerring    kommen  solche mit rundem Querschnitt und mit     paralleloidem     Querschnitt zur Verwendung. Die Nute im Gehäuse  entspricht in der Form dem Aussenumfang des ver  wendeten Federringes. Ein Nachteil dieser Axial-    Sicherung, nämlich die bei     Axialbelastung    auftretende       Scherung,    bezweckt die Erfindung zu beheben.  



  Gemäss der Erfindung weist die     Axialführung    an       Wälzlagergehäuse    für Wälzkörper     undjoder    Wellen  zapfen, insbesondere für Lenkfinger, einen federnden  Ring auf, der mit seinem konischen Aussenumfang in  eine konische Eindrehung des Gehäuses eingreift und  eine Anlaufscheibe hält, und ist dadurch gekenn  zeichnet, dass die Bohrung des federnden Ringes und  der Aussenumfang der Anlaufscheibe von gleicher       Kegelstumpfform    sind.  



       Die    grossen Durchmesser der     aufeinandertragen-          den    Kegelstumpfe von     Sprengring    und Anlaufscheibe  sind     vorteilhafterweise    etwas kleiner als der Innen  durchmesser der äusseren     Wälzlagerschale.    Die An  laufscheibe kann eine Vollscheibe sein, die den Axial  druck eines Wellenzapfens oder Lenkfingers auf  nimmt. Im speziellen Fall eines Lenkfingers kann  sie auch zur Aufnahme des     Axialschubs    des Lenk  fingers in Richtung der     Verjüngung    seines konischen  Teils mit einem ebensolchen Innenkonus ausgebil  det     sein.     



  Die Figuren der Zeichnung stellen verschiedene  Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Es zeigen:       Fig.l    zwei     Axialführungen    im Gehäuse eines  Nadellagers, für einen Lenkfinger und die Nadeln  des Lagers,       Fig.2    die als Einbaugruppe ausgebildeten Lage  rung und     Axialführungen    für einen     Lenkfinger,          Fig.    3 die     Axialführung    für die     eine    Bewegungs  richtung zusammen mit einer gebräuchlichen Axial  führung für die andere Bewegungsrichtung von Lenk  finger und Nadeln des     Wälzlagers,

            Fig.    4 eine Seitenansicht von     Fig.    3,       Fig.    5 und 6 zwei Ausführungsformen des     Spreng-          ringes    der     Axialführung.         Die     Axialführung    gemäss     Fig.1    besteht für die  eine Bewegungsrichtung des     Lenkfingers    aus einem       geschlitzten,    federnden, an     seinem        Aussenumfang          kegelig    gedrehten Ring 3,

   der in eine ebensolche       kegelige    Eindrehung 2 in der     Wälzlagerbohrung    des  Gehäuses 1 eingeführt     äst.    Der Ring 3 ist     mit    einer       kegeligen        Bohrung    versehen, in die sich eine an  ihrem Aussenumfang die gleiche     Kegelstumpfform     besitzende Anlaufscheibe 4, 5     einpasst.        Die    Anlauf  scheibe presst sich entsprechend dem     Axialdruck,    der  auf sie ausgeübt wird, mit steigender Kraft in die       kegehge        Bohrung    des federnden     Ringes    3,

   spreizt       ihn    radial und findet damit selbst ihre     unverschieb-          liche    Endstellung.  



  Als Vollscheibe     ausgebildet    ist die Anlaufscheibe  5 der     Axialführung    für die andere Bewegungsrichtung  des Fingers geeignet, den     Axialschub    des Wellen  zapfens und der     Wälzkörper    eines Wälzlagers oder  der einzelnen Nadeln 7 des gezeichneten Nadellagers  aufzunehmen, die in der     Gehäusebohrung    gelagert  sind. Im speziellen Fall der     Lenkfingerlagerung    wird  die konische Bohrung der Anlaufscheibe 4 dem Kegel  stumpf des Lenkfingers 6 angepasst und verhindert  diesen daran, in der Richtung seiner Kegelverjüngung  aus der     Lagerbohrung    heraus zu laufen.

   Gleichzei  tig dient sie auch hier als     Axialführung    für die     Wälz-          körper    bzw. für die einzelnen Nadeln 7 des Nadel  lagers.  



  Die Stossenden des Federringes 3 können so aus  gebildet werden, dass ein Abziehwerkzeug daran an  greifen kann. In     Fig.    5 und 6 sind z. B. Ansätze am  Federring zum Einhaken eines Abziehwerkzeuges  gezeigt. Man kann auch einen Schlitz 8 im Gehäuse  1 vorsehen, durch den ein entsprechendes Werkzeug  zwecks Einsetzens oder Abziehens des Ringes an  diesen heran geführt wird.  



  Der Querschnitt des Ringes 4 kann sowohl par  allelogrammartig als auch rechteckig     (Fig.2    und 6)  ausgeführt werden, wobei letztere     Form    besonders    zweckmässig ist, wenn die Herstellung des Ringes  durch Kaltverformung einfacher gestanzter Beilag  scheiben erfolgt. Der besondere Vorteil der Konstruk  tion liegt nicht nur in der leichten Montier- und       Demontierbarkeit    und in der raumsparenden, kräf  tigen     Ausführung,    sondern auch     darin,    dass bei auf  tretender     Axialbelastung    im Gegensatz zu anderen       Konstruktionen    an Stelle der     Scherung    eine Sprei  zung des Federringes tritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axialführung an Wälzlagergehäuse, für Wälz- körper und/oder Wellenzapfen, insbesondere Lenk finger, mit einem federnden Ring, der mit seinem konischen Aussenumfang in eine konische Eindre hung des Gehäuses eingreift und eine Anlaufscheibe hält, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung des federnden Ringes (3) und der Aussenumfang der An laufscheibe (4, 5) von gleicher Kegelstumpfform sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Axialführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die grossen Durchmesser der auf einandertragenden Kegelstumpfe von '.Sprengring (3) und Anlaufscheibe (4, 5) annähernd gleich, aber kleiner als der Innendurchmesser der äusseren Lager schale des Wälzlagers sind. 2. Axialführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaufscheibe zur Axial führung des Wellenzapfens die Form einer Vollscheibe (5) hat.
    3. Axialführung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine ringförmige Anlaufscheibe (4) mit Innenkonus zwecks Aufnahme des Axial- schubes eines Lenkfingers (6) am konischen Teil vorgesehen ist.
CH7609959A 1958-08-07 1959-07-22 Axialführung an Wälzlagergehäuse, für Wälzkörper und/oder Wellenzapfen CH373604A (de)

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CH7609959A CH373604A (de) 1958-08-07 1959-07-22 Axialführung an Wälzlagergehäuse, für Wälzkörper und/oder Wellenzapfen

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