CH373622A - Nibbelmaschine zum Herstellen von Schnittlinien wechselnder Richtungen in Werkstoff tafeln - Google Patents

Nibbelmaschine zum Herstellen von Schnittlinien wechselnder Richtungen in Werkstoff tafeln

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CH373622A
CH373622A CH6452358A CH6452358A CH373622A CH 373622 A CH373622 A CH 373622A CH 6452358 A CH6452358 A CH 6452358A CH 6452358 A CH6452358 A CH 6452358A CH 373622 A CH373622 A CH 373622A
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CH
Switzerland
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nibbling
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machine according
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Application number
CH6452358A
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English (en)
Inventor
Berthold Dipl Ing Leibinger
Original Assignee
Trumpf & Co
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Publication date
Application filed by Trumpf & Co filed Critical Trumpf & Co
Publication of CH373622A publication Critical patent/CH373622A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D27/00Machines or devices for cutting by a nibbling action
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


  Nibbelmaschine zum Herstellen von Schnittlinien wechselnder Richtungen in       Werkstofftafeln       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Nibbel-          machine    zum Herstellen von Schnittlinien wechseln  der Richtungen in Werkstofftafeln, insbesondere zum  Herstellen von Ausschnitten beliebiger Umrisse. Bei  Nibbelmaschinen wird durch den schnell hin und  her gehenden Nibbelstempel bei jedem Niedergang  aus der jeweils um einen kleinen Betrag in Richtung  der gewünschten Schnittlinie vorgeschobenen Werk  stofftafel ein sichelförmiger Span abgetrennt. Für die  sen Zweck war es bekannt, die Schnittlinie auf der  Werkstofftafel aufzuzeichnen und entsprechend die  ser Linie die Werkstofftafel nach Augenmass zu dre  hen und vorzuschieben.

   Eine genaue Schnittlinie  konnte hierbei nicht erzeugt werden, ferner war die  Arbeitsgeschwindigkeit verhältnismässig gering. Es  war ferner bekannt, eine Schablone auf der Werk  stofftafel festzuspannen und als Führung beim Vor  schub zu benutzen. Hierbei konnte zwar eine etwas  grössere Genauigkeit erzielt werden, die jedoch für  viele Zwecke nicht genügte. Ausserdem war die  Handhabung schwierig.  



  Bei diesen bekannten Verfahren wird ein bei  Nibbelmaschinen üblicher Nibbelstempel benutzt, der  eine etwa halbkreisförmige Schneidkante hat, hinter  welcher ein Ansatz angeordnet ist, der in Richtung  auf die Matrize vorragt und beim Rückgang des  Nibbelstempels in dem in der Werkstofftafel erzeugten  Ausschnitt und in der Bohrung der     Matrize    in Ein  griff bleibt. Dieser Ansatz dient einerseits zur seit  lichen Führung der Werkstofftafel bei deren Vorschub  in Richtung der gewünschten Schnittlinie, anderseits  zur Begrenzung des Vorschubes der Werkstofftafel  nach dem jeweiligen Aussereingriffkommen der  Schneidkante mit der Werkstofftafel, indem diese  nur so weit vorgeschoben werden kann, bis die beim    vorhergehenden Niedergang erzeugte Schnittkante  an den Ansatz stösst.  



  Es war auch bekannt, einen drehbaren     Nibbel-          stempel    zu benutzen, der so gedreht wurde, dass die  senkrechte Mittelebene seines Ansatzes in der jewei  ligen Richtung der gewünschten Schnittlinie lag.  Auch hierbei waren die Arbeitsgeschwindigkeit und  Genauigkeit verhältnismässig gering, ferner war mei  stens eine weitere Bedienungsperson notwendig.  



  Zur Schaffung einer Nibbelmaschine, mit der  in Werkstofftafeln Schnittlinien wechselnder Richtun  gen ohne Drehung der Werkstofftafel oder des     Nib-          belstempels    mit grosser Arbeitsgeschwindigkeit und  Genauigkeit hergestellt werden können, weist die  Nibbelmaschine gemäss der Erfindung folgende in  Wirkungsverbindung miteinander stehende Vorrich  tungen auf:

    a) eine Koordinatenführung für die Werkstoff  tafel, bestehend aus einem mit Haltevorrichtungen  für die Werkstofftafel versehenen Querschlitten und  einem mit Führungsmitteln zur Führung des Quer  schlittens versehenen Längsschlitten,  b) unabhängig voneinander bedienbare Feststell  vorrichtungen für den Querschlitten und den Längs  schlitten der Koordinatenführung,  c) einen     Nibbelstempel    mit einer sich über seinen  ganzen Umfang erstreckenden     Schneidkante,          d)    einen am     Querschlitten    angeordneten Füh  rungsstift, der mit seiner Mantelfläche an Führungs  kanten einer Schablone entlang führbar ist, welche  einstellbar auf einem     Schablonentisch    angeordnet  werden kann,

   der gegenüber dem     Maschinengestell     verschiebbar und feststellbar ist.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise  veranschaulicht. Es zeigen:      Fig.l eine Nibbelmaschine im Schaubild,  Fig.2 einen teilweisen Querschnitt durch den  oberen Auslegerarm der Maschine und den Längs  schlitten, mit einer Ansicht des Trägers für die  Lagerung des Querschlittens,  Fig. 3 eine Ansicht des vorderen Teiles des Längs  schlittens mit der teilweise geschnittenen Lagerung  des Querschlittens und eine Endansicht des Quer  schlittens mit einer Haltevorrichtung für die Werk  stofftafel im Schnitt,  Fig.4 einen Querschnitt durch die Feststellvor  richtung für den Querschlitten,  Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Werk  stofftafel, in der ein rechteckiger Ausschnitt anzu  bringen ist, und der diesem Ausschnitt entsprechen  den Lage der Ablesevorrichtungen,  Fig. 6 eine Kreisführung -für die Werkstofftafel.

    Die in Fig.1 gezeigte Nibbelmaschine hat ein  Maschinengestell 10 mit einem unteren Auslegerarm  11, der den Matrizenhalter 12 trägt, in den die Ma  trize 13 auswechselbar eingesetzt ist. Der durch ein  Joch 14 mit dem Gestell 10 verbundene obere Aus  legerarm 15 trägt den Antriebsmotor 16 und das  Getriebe 17 für den vertikal beweglichen     Nibbelstem-          pel    18, der mit einer sich über seinen ganzen Um  fang erstreckenden Schneidkante versehen ist, damit  er nach allen Seiten schneiden kann. Für das Arbei  ten in beliebigen Richtungen wird in der Regel ein  Nibbelstempel mit zylindrischem Querschnitt benutzt.  



  An den beiden Wangen des oberen Auslegerarmes  15 (Fig.2) sind horizontale prismatische Führungs  leisten 19 mittels Schrauben 20 befestigt. Die Füh  rungsleisten 19 haben bei der dargestellten Ausfüh  rungsform einen trapezförmigen Querschnitt. Auf  ihren nach aussen gegeneinander geneigten     Ober-          und    Unterkanten laufen entsprechend geneigt ange  ordnete Führungsrollen 21, die mittels Kugellager  auf Achszapfen 22 gelagert sind. Jeder Achszapfen  22 ist an seinem inneren Ende mit einem verbrei  terten Kopf 23 versehen, der den inneren Laufring  des Kugellagers in axialer Richtung festhält. Das  äussere Ende jedes Achszapfens 22 ist mit einem  Gewindeansatz 24 für Muttern 25 versehen, die den  Achszapfen 22 fest mit dem senkrechten Arm eines  Winkelbleches 26 verbinden.

   Die waagrechten Arme  der auf beiden Seiten angeordneten Winkelbleche  26 sind durch Schrauben 27 mit einem unterhalb  des oberen Auslegerarmes 15 angeordneten Quer  steg 28 zu einem Träger von U-förmigem Querschnitt  verbunden, der mit den seitlichen nach oben gerich  teten Armen 26 den unteren Teil des oberen Aus  legerarmes 15 umgreift und einen auf den Führungs  leisten 19 in der Längsrichtung des oberen Ausleger  armes 15 verfahrbaren Längsschlitten 29 (Fig.1)  bildet. Der Quersteg 28 trägt auf seiner Unterseite  Versteifungsrippen 30. Der Längsschlitten 29 kann  durch .eine Klemmvorrichtung festgestellt werden. Zu  diesem Zweck ist an der Unterseite des oberen Aus  legerarmes 15 eine :sich in seiner Längsrichtung er-    streckende Klemmschiene 31 (Fig. 2) vorgesehen, die  einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt hat.

   An  den Seitenflächen der Klemmschiene 31 liegen zwei  Klemmbacken 32 und 33 an, die in einem auf dem  Quersteg 28 des Längsschlittens angeordneten Füh  rungsstück 34 quer zu der Klemmschiene 31 ver  schiebbar geführt sind. Die Klemmbacke 32 ist mit  einer Gewindebohrung versehen, mit der ein mit  Aussengewinde versehener Gewindezapfen 35 ver  schraubt ist. Der Gewindezapfen 35 befindet sich am  Ende einer Spindel 36, welche die zweite Klemm  backe 33 mit einem zylindrischen Teil durchdringt  und durch den einen senkrechten Arm 26 des     Win-          kelbleches,    der eine Seitenwand des Längsschlittens  29 bildet, nach aussen geführt ist. Auf dem äusseren  Ende der Spindel 36 ist die Nabe 37 eines Drehgrif  fes 38 befestigt. Ein Bund 39 der Spindel 36 dient  als Widerlager für die Klemmbacke 33.

   Durch Ver  drehen der Spindel 36 kann der Gewindezapfen 35  in die Klemmbacke 32 hineingeschraubt werden, so  dass diese gegen die Klemmschiene 31 gezogen und  durch weiteres Anziehen des Gewindezapfens 35  auch die zweite Klemmbacke 33 an die Klemm  schiene 31 angepresst wird.  



  An dem Quersteg 28 des Längsschlittens 29 ist  eine sich quer zum oberen Auslegerarm 15     erstrek-          kende    Tragwand 40 angeordnet, an der zwei Führun  gen 41 und 42 (Fig. 1) für einen Querschlitten 43  angebracht sind.  



  Die     Führungen    41, 42 bestehen aus je einem  im Querschnitt ungefähr U-förmigen Lagerteil 44  (Fig. 3). Der Steg 441 jedes Lagerteiles 44 ist durch  Schrauben 45, die durch Bohrungen 451 (Fig.2)  der Tragwand 40 hindurchgehen, auf     Passflächen    46  der Tragwand 40 befestigt. In den Schenkeln der  Lagerteile 44 sind Führungsrollen 47, 48 für die  Führung des Querschlittens 43 angeordnet.  



  Der Querschlitten 43 besteht aus einer     T-Schiene,     deren Flansch durch Abschrägen seiner     Seitenflächen     431 zu einem     schwalbenschwanzförmigen    Führungs  prisma ausgebildet ist     (Fig.3).    Die Führungsrollen  47 laufen zufolge entsprechender Neigung ihrer Ach  sen 49 auf den schrägen Seitenflächen 431, während  die Führungsrollen 48 auf der vertikalen Rücken  fläche 432 des Flansches der     T-Schiene    43 laufen  und entsprechend auf senkrechten Achsen 50 gela  gert sind, die in die Lagerteile 44 eingesetzt sind.  



  Der Querschlitten 43 kann in den Rollenführun  gen 47, 48 sehr leicht in seiner Längsrichtung ver  schoben werden. Eine an dem Längsschlitten 29  vorgesehene Feststellvorrichtung 51     (Fig.    1, 4) ermög  licht es, den Querschlitten 43 unabhängig von der  Feststellvorrichtung für den Längsschlitten festzustel  len, wenn die Maschine nur in der Bewegungsrich  tung des Längsschlittens 29 arbeiten soll. Die Fest  stellvorrichtung 51, die in     Fig.4    im Querschnitt ge  zeigt ist, besteht aus einem Klemmstück 511 von un  gefähr U-förmigem Querschnitt und ist auf in der  Tragwand 40 des Längsschlittens 29 befestigten Füh  rungsstiften 52 geführt.

   An den sich waagrecht er-      streckenden U-Schenkeln des Klemmstücks 511 sind  Schrägflächen vorgesehen, die entsprechend den  Schrägflächen 431 der Seitenkanten des Flansches  der T-Schiene 43 geneigt sind. Zur Feststellvorrich  tung 51 gehört eine Spindel 53, die durch eine  Bohrung 54 der Tragwand 40 des Längsschlittens 29  hindurchgeführt ist und auf ihrem äusseren Ende die  Nabe 55 eines Drehgriffs 56 trägt. Nahe dem in  neren Ende der Spindel 53 ist ein Gewindeteil     531     vorgesehen, der in einer mit Innengewinde     versehe-          nen    Bohrung des Klemmstückes 511 verschraubbar  ist.

   Auf einen Ansatz 532 am inneren Ende der  Spindel 53, der einen     kleineren    Durchmesser als der  Gewindeteil 531 hat, ist ein Druckstück 57 lose dreh  bar aufgesteckt, das durch den Kopf 58 einer in das  innere Spindelende geschraubten, zur Spindel 53  gleichachsigen Schraube festgehalten wird.     Wenn    die  Spindel 53 im Uhrzeigersinn gedreht wird, schraubt  sich der Gewindeteil 531 der Spindel 53 in das durch  die Führungsstifte 52 gegen Drehung festgehaltene  Klemmstück 511 hinein und zieht es gegen die Schräg  flächen 431 der T-Schiene 43.

   Bei weiterem Anzie  hen der Schraubenspindel 53 wird das Druckstück  57 am inneren Ende der Spindel 53 gegen die     Rük-          kenfläche    432 der T-Schiene gepresst, so dass der  Flansch der T-Schiene 43 fest zwischen den Schen  keln des Klemmstückes 511 und dem     Druckstück     57 der Spindel 53 eingeklemmt ist. Wenn man die  Spindel 53 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn dreht,  wird die Feststellvorrichtung gelöst, so dass sich der  Querschlitten 43 frei verschieben lässt.  



  Der Steg 433 der T-Schiene 43 ist auf seiner  Unterseite mit einer im Querschnitt trapezförmigen  Nut     43-1    versehen, die als Führung für zwei in der  Längsrichtung des Querschlittens verschiebbare und  feststellbare Haltevorrichtungen 59 (Fig. 1, 3) für eine  zu bearbeitende Werkstofftafel 60 dient.  



  Der die Werkstofftafel 60     haltende    Querschlit  ten 43 und der den Querschlitten tragende Längs  schlitten 29 stellen eine Koordinatenführung für die  Werkstofftafel dar, die es ermöglicht, die Werkstoff  tafel entweder in der Querrichtung oder in der  Längsrichtung oder in beliebigen schrägen Richtun  gen zur Erzielung von Schnittlinien wechselnder  Richtungen zu verschieben.  



  Jede Haltevorrichtung 59 besteht, wie Fig. 3 zeigt,  aus einem Tragteil 61 von U-förmigem Querschnitt,  dessen waagrecht     liegende    .Schenkel den Steg 433  der T-Schiene 43 umgreifen. In den unteren Schen  kel des Tragteiles 61 ist ein Gleitstein 62     eingesetzt,     der in die Nut 434 am Steg 433 der T-Schiene 43  greift. Zwischen dem oberen Schenkel des Tragteiles  61 und dem Steg 433 der T-Schiene 43 ist ein Druck  stück 63 angeordnet, das durch eine Klemmschraube  64 fest an den Steg 433 angedrückt werden kann,  um das Tragteil 61 in der gewünschten Lage auf dem  Steg 433 festzuklemmen. Das Tragstück 61 ist mit  zwei in der Längsrichtung des oberen Auslegerarmes  15 vorspringenden Backen 65 versehen, in denen ein  Drehzapfen 66 befestigt ist.

   Auf dem Drehzapfen 66    ist der Unterteil 67 einer     Pratze    drehbar gelagert,  der mit einer Auflagefläche 671 und einem von einer  zur Fläche 671 senkrechten Schulter gebildeten An  schlag 672 für die Werkstofftafel 60 versehen ist. Der  Oberteil 68 der     Pratze        ,ist    mittels einer Spannschraube  69 mit dem Unterteil 67 verbunden. Zwischen dem  Unterteil 67 und dem Oberteil 68 der     Pratze    ist eine  Druckfeder 70 angeordnet, die auf den Schaft der  Spannschraube 69 aufgesteckt und in einer Bohrung  673 des Pratzenunterteils 67 zentriert ist. Auf dem  Steg 433 des Querschlittens 43 kann ein in der Längs  richtung des Steges verstellbarer und feststellbarer  Anschlag für die Aussenkante der Werkstofftafel 60  vorgesehen sein.  



  Um die beiden Schlitten 29 und 43 leicht ver  schieben zu können, ist auf dem Steg 433 des Quer  schlittens ein Klemmstück 71 (Fig.1) längsverstell  bar angeordnet, das mit einem Handgriff 72 und  einem Führungsstift 73 zum Arbeiten nach einer  Kopierschablone ,versehen ist. Hierbei liegt der Füh  rungsstift 73 mit seiner Mantelfläche an den Füh  rungskanten der Schablone an, so dass die Werk  stofftafel 60 mittels des Handgriffes 72 in den durch  die Schablone bestimmten Schnittrichtungen bewegt  werden kann.  



  Zur Befestigung der Kopierschablone dient ein  Schablonentisch 74 (Fig. 1), der abnehmbar, längs  verschiebbar und feststellbar auf dem an seiner Ober  seite mit entsprechenden Führungen versehenen un  teren Auslegerarm 11 angeordnet ist. Zu diesem  Zweck ist der Schablonentisch 74 auf einem Schlit  ten 86 befestigt, der im wesentlichen wie der Längs  schlitten 29 ausgebildet ist und mit seinen Lauf  rollen 87 auf prismatischen Führungsschienen 88  läuft, die an den Wangen des unteren Auslegerarmes  11 vorgesehen sind. Eine mit einem Spanngriff 89  versehene Feststellvorrichtung ermöglicht ein Fest  stellen des Schablonentisches 74 in der günstigsten  Arbeitsstellung.  



  Damit man beim Aushauen z. B. von rechtecki  gen Ausschnitten 601 (Fig.5) nach Zeichnung, also  ohne Schablone, arbeiten kann, ist oberhalb der  Führungsschienen 19 für den Längsschlitten 29 ein       Massstab    75 am oberen Auslegerarm 15 vorgesehen,  der mit einer Masseinteilung versehen ist (Fig. 1 und  3). über den Massstab 75 gleitet beim Verschieben  des     Längsschlittens    29 ein mit dessen vorn gelegener  Seitenwand verbundenes Fenster mit Ablesezeiger 76.  Die Scheibe 77 des Fensters ist mit zwei Ablese  marken 78, 79 versehen, die durch einen Abstand  a voneinander getrennt sind, der dem Durchmesser  des Nibbelstempels 18 entspricht.

   Jeder Ablesemarke  78, 79 ist ein Symbol 781 bzw. 791 zugeordnet, das  anzeigt, zu welcher     Schneidkantenseite    des     Nibbel-          stempels    der Zeigerstrich gehört. Der die Maschine  bedienende Arbeiter wird also     sinnfällig    darauf hin  gewiesen, dass er beim Arbeiten in der Richtung des  Pfeiles 80     (Fig.5)    auf der Werkstofftafel 60, das  heisst in Richtung der relativen     Vorschubbewegung         des Nibbelstempels 18 gegenüber der Werkstofftafel  60, den beim schrittweisen Ausstanzen zurückgeleg  ten Vorschubweg an der Ablesemarke 78 ablesen  muss, während er beim Arbeiten in der entgegenge  setzten Richtung die Ablesemarke 7-9 benutzen muss.  



  Für das Arbeiten mit dem Querschlitten ist auf  der Oberseite des Stege 433 der T-Schiene 43 ein  Massstab 81 (Fig.3) vorgesehen, dem ein Fenster  mit Ablesezeiger 82 zugeordnet ist, das mit dem  oberen Schenkel des Lagerteiles 44 der vorderen  Querschlittenführung 41 verbunden ist. Während das  Fenster mit dem Ablesezeiger 76 des Längsschlittens  29 mit dem .Längsschlitten über dem Massstab 75  sich verschiebt, steht das Fenster mit Ablesezeiger  82 für den Querschlitten 43 fest, und der mit dem  Querschlitten verbundene Massstab 81 verschiebt sich  gegenüber dem zugehörigen Fenster mit Ablesezeiger  82.

   Infolgedessen müssen die Symbole 831 und 841  für die arbeitende Schnittkantenseite des     Nibbelstem-          pels    zwischen den auf der Scheibe dieses Fensters  im Abstand a voneinander vorgesehenen Ablese  marken 83, 84 angeordnet sein. Beim Ausstanzen  eines Schlitzes in der Richtung des -Pfeiles 85 auf  der Werkstofftafel 60 in Fig.5 wird man also die  Ablesemarke 83 zum Ablesen des Vorschubweges  benutzen, beim Arbeiten in der entgegengesetzten  Richtung jedoch die Ablesemarke 84.

   Der die Ma  schine bedienende Arbeiter kann an der     einer    be  stimmten Vorschubrichtung zugeordneten Ablese  marke 78, 79 bzw.<B>83,-84</B> jeweils die erzielte Schnitt  länge sofort ablesen und ist nicht gezwungen, an  dem angezeigten Wert Korrekturen zur Berücksichti  gung des Durchmessers des Nibbelstempels 18 vor  zunehmen.  



  Die beiden Massstäbe werden zweckmässig so an  geordnet, dass sie den Wert-  Null  anzeigen, wenn  die Werkstofftafel mit einer Ecke an der Ecke eines  Anschlages 99 (Fig.5) anliegt und die -Achse des  Nibbelstempels sich genau über der Anschlagecke  befindet. Wird dann die Werkstofftafel 60 unter dem  Nibbelstempel 18 bewegt, so geben die an den Ab  lesemarken der Massstäbe erscheinenden Zahlen im  mer die     jeweiligen    Abstände der schneidenden Kante  des Nibbelstempels in der Längs- und Querrichtung  von der genannten Anschlagecke an.  



  Der Anschlag 99 kann auch mit einer     Pratze    59  baulich vereinigt bzw. aus einem Stück mit ihr aus  geführt werden.  



  Der Mittelstrich 97 bzw. 98 (Fig.5) auf dem  Fenster bezieht sich auf den Mittelpunkt des     Nibbel-          stempels,    während die beiden Seitenstriche 78, 79  bzw. 83, 84 den Abstand der äussersten Punkte der  Stempelschneidkante von der genannten Ecke der  Werkstofftafel und des. Anschlages 99 in der     Längs-          bzw.    Querrichtung angeben.  



  Will man beispielsweise aus der Werkstofftafel  60 (Fig. 5) -ein Loch 601 von der Länge u und der  Breite v aushauen, dessen rechte vordere Ecke den  Abstand x von der in Fig. 5 rechten Kante der Werk  stofftafel und den Abstand y von der in Fig. 5 vor-    deren Kante der Werkstofftafel hat, so geht man in  folgender Weise vor:  Die mit ihrer vorderen rechten Ecke in der Ecke  des Anschlages 99 liegende Werkstofftafel 60 wird  unter Verschiebung des Längsschlittens so bewegt,  dass der Massstab 75 den Wert x anzeigt. Dieser Wert  ist an der Ablesemarke 79 für den rechten Schneid  kantenteil des Stempels 18 ablesbar.  



  Darauf wird die Werkstofftafel 60 in der Quer  richtung so bewegt, dass der Wert y an dem Mass  stab 81 ablesbar ist, und zwar an der Ablesemarke  84 für den in Fig.5 vorderen Stempelschneidkan  tenteil 84. Nachdem diese beiden Einstellungen  durchgeführt sind, kann das Loch von der Länge u  und der Breite v bei einfachem Ablesen der Vor  schubwege an den beiden Massstäben 75 bzw. 81  ausgehauen werden.  



  Zur Herstellung kreisförmiger Ausschnitte kann  auf den Schablonenträger 74 eine Kreisführung  (Fig. 6) aufgesetzt werden. Diese besteht im wesent  lichen aus einem auf dem Schablonenträger 74 dreh  bar angeordneten Hebel 100, dessen Drehpunkt 101  den Kreismittelpunkt festlegt und dessen freies Ende  um den genannten Drehpunkt eine Kreisbewegung  ausführen kann. Lageänderungen des Drehpunktes  erreicht man in der einen Richtung dadurch, dass  man den Schablonenträger 74 mit dem Hebel 100  auf dem unteren Auslegerarm 11 verschiebt, und in  der anderen Richtung dadurch, dass man die Lage  rung 102 des Hebeldrehpunktes 101 in der Längs  richtung des     Schablonenträgers    74 auf diesem ver  schiebbar ausführt.

   Der Radius des Innenausschnittes  lässt sich durch Einstellen der wirksamen Hebelarm  länge am einfachsten in der Weise erreichen, dass man  den Hebel 100 mit einem Längsschlitz 103 aus  stattet, in dem der     festklemmbare    Kulissenstein 104  auf den jeweils gewünschten Radius eingestellt wer  den kann, wobei der Führungsstift 73 in eine Boh  rung 105 des     Kulissensteines    104 eingesetzt wird.  Hierzu kann auf dem Hebel ein Massstab ange  bracht sein, dessen Nullpunkt in dem Hebeldreh  punkt 101 liegt.  



  Um den Mittelpunkt des auszuschneidenden Krei  ses auf der Werkstofftafel 60 durch die Massstäbe  für den Längs- und Querschlitten einstellen zu  können, geht man in der gleichen Weise vor, wie  dies für das Aushauen von rechteckigen Ausschnit  ten erläutert ist. Nur hat hier die     Ablesung    auf den  in     Fig.5    strichpunktiert dargestellten Mittelstrichen       97    bzw. 98 zu erfolgen.  



  Die auf den Massstäben stehenden Zahlenanga  ben gelten für den Mittelpunkt des Kreises unmittel  bar, sofern sich der Drehpunkt des Hebels 100 unter  dem Führungsstift 73 befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nibbehnaschine zum Herstellen von Schnittlinien wechselnder Richtungen in Werkstofftafeln, insbe sondere zum Herstellen von Durchbrüchen beliebi ger -Umrisse, dadurch gekennzeichnet, dass sie f01- gende in Wirkungsverbindung miteinander stehende Vorrichtungen aufweist:
    a) eine Koordinatenführung (43, 29) für die Werk stofftafel (60), bestehend aus einem mit Haltevor richtungen (59) für die Werkstofftafel (60) versehe- nen Querschlitten (43) und einem mit Führungs mitteln (47, 48) zur Führung des Querschlittens (43) versehenen Längsschlitten (29), b) unabhängig voneinander bedienbare Feststell vorrichtungen (51-58 bzw.
    31-39) für den Quer schlitten (43) und den Längsschlitten (29) der Koor dinatenführung, e) einen Nibbelstempel (18) mit einer sich über seinen ganzen Umfang erstreckenden Schneidkante, d) einen am Querschlitten (43) angeordneten Führungsstift (73), der mit seiner Mantelfläche an Führungskanten einer Schablone entlang führbar ist, welche einstellbar auf einem Schablonentisch (74) angeordnet werden kann, der gegenüber dem Ma schinengestell (10, 11, 14, 15) verschiebbar und feststellbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Nibbelmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Längsschlitten (29) mit seitlichen, nach oben gerichteten Armen (26) den unteren Teil des oberen Auslegerarmes (15) des Maschinengestells (10, 11, 14, 15) umgreift, wobei die seitlichen Arme mit Führungsrollen (21) ver sehen sind, die an auf beiden Seitenflächen des oberen Auslegerarmes (15) befestigten Führungsleisten (19) laufen, den Längsschlitten (29) in Längsrichtung füh ren und gegen Verschiebung in senkrechter und seit licher Richtung sichern. 2.
    Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschlitten (43) aus einer T-Schiene besteht, deren Flansch mit schwalbenschwanzförmig angeordneten Laufflächen (43i, 432) für am Längsschlitten 29 angeordnete Führungsrollen (47, 48) versehen ist. 3. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am Querschlitten (43) vorgesehenen Haltevorrichtungen (59) ein Längsrichtung des Querschlittens (43) ver schiebbar und feststellbar sind. 4.
    Nibbelmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Querschlitten (43) ein in dessen Längsrich tung verstellbares und feststellbares Klemmstück (71) vorgesehen ist, das mit einem Handgriff (72) zur Verschiebung der beiden Schlitten (29, 43) und mit dem Führungsstift (43) versehen äst. 5. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeich net, dass am oberen Auslegerarm (15) und am Quer schlitten (43) je ein Massstab (75, 81) zur Einstel lung der Koordinatenführung (29, 43) vorgesehen ist, und am Querschlitten (43) Anschläge (672, 99) zum Festlegen der Werkstofftafel (60) in bezug auf diese Massstäbe (75, 81) angeordnet sind. s 6.
    Nibbelmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Ablesen der Massstäbe (75, 81) dienenden Ablese zeiger (76, 82) mit je zwei Ablesemarken (78, 79 bzw. 83, 84) versehen sind, die in einem dem Durch messer des Nibbelstempels (18) entsprechenden Ab stand (a) voneinander angeordnet sind und Symbole aufweisen, die den der betreffenden Ablesemarke zugeordneten Teil der Schneidkante anzeigen.
    7. Nibbelmaschine nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur kreisförmigen Führung der am Querschlitten befestigten Werkstofftafel (60) auf dem #Schablonen- tisch (74) ein Hebel (100) drehbar und verschiebbar gelagert ist, auf dem ein längseinstellbar angeord neter Kulissenstein (104) mit einer Bohrung (105) zur Aufnahme des Führungsstiftes (73) vorgesehen ist. .
CH6452358A 1958-07-19 1958-09-29 Nibbelmaschine zum Herstellen von Schnittlinien wechselnder Richtungen in Werkstoff tafeln CH373622A (de)

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