CH373628A - Vorrichtung zum Bremsen eines in einer Bahn geführten Fadens, beispielsweise an der Spulenkapsel einer Nähmaschinengreifereinrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum Bremsen eines in einer Bahn geführten Fadens, beispielsweise an der Spulenkapsel einer Nähmaschinengreifereinrichtung

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CH373628A
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B63/00Devices associated with the loop-taker thread, e.g. for tensioning

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Bremsen eines in einer Bahn     geführten    Fadens,  beispielsweise an der     Spulenkapsel    einer     Nähmaschinengreifereinrichtung       Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum  Bremsen eines in einer Bahn geführten Fadens, bei  spielsweise an der     Spulenkapsel    einer Nähmaschinen  greifereinrichtung.  



  Es sind     Spulenkapseln    an     Nähmaschinengreifern     bekannt, bei denen der Faden, der von einer in der  Kapsel gelagerten 'Spule abläuft, durch einen Aus  schnitt in der Mantelwand der Kapsel nach deren  Aussenseite und von dort durch eine Fadenöse ge  führt ist. Eine bekannte Vorrichtung zum Bremsen  dieses Fadens besteht aus einer mit ihrem einen Ende  an der Mantelwand einstellbar befestigten Flach  feder, die den Faden zwischen der     Durchbrechung     und der Fadenöse bremst, indem sie ihn gegen die  Mantelwand drückt.

   Die Spannung dieser Flachfeder  und somit die Bremswirkung, die sie auf den Faden  ausübt, lässt sich nur schwer durch Verändern von  Lage und Form der Feder mittels der einstellbaren  Befestigung genau einstellen, da im Falle einer stei  fen Feder einer gewünschten Änderung der Feder  spannung nur ein sehr kleiner, ein rasches genaues  Einstellen verunmöglichender Einstellweg an der Be  festigungsstelle und im Falle einer weichen Feder  dem verfügbaren Einstellweg nur eine ungenügende  Änderung der Spannung entspricht.

   Wenn     nm        letz-          tern    Fall die Spannung vor dem     Feineinstellen    durch  Zurechtbiegen der     ungespannten    Feder grob eingestellt  wird, entsteht die Gefahr einer Überbeanspruchung  und vorzeitigen Bruches der Feder.  



  Die Fadenbremsvorrichtung gemäss der     vorliegen-          den    Erfindung ist demgegenüber gekennzeichnet durch  eine Schraubenfeder, die von der Bahn des Fadens  derart gekreuzt wird, dass der Faden quer zur     Schrau-          benfederachse    zwischen zwei benachbarten Windun  gen der Feder hindurchläuft.

   Die Spannung der Feder  und damit der Druck dieser beiden Windungen auf    den Faden, also die Bremswirkung der Vorrichtung,  hängt dann von der axialen     Zusammendrückung     der Schraubenfeder ab, die genügend genau zu be  messen bzw. in einem weiten Bereich genügend genau  einstellbar zu machen bei     Ausführungsformen    der  erfindungsgemässen Vorrichtung leichter ist als das  entsprechende Einstellen der Flachfeder bei den er  wähnten bekannten Vorrichtungen.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine Aus  führungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung  an einer     Spulenkapsel    einer     Nähmaschnnengreiferein-          richtung    dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die mit dieser Ausführungsform der Vor  richtung ausgestattete     Spulenkapsel    in Seitenansicht  und teilweise im     Radialschnitt,          Fig.2    die gleiche     Spulenkapsel    in axialer Rich  tung gesehen,

         Fig.    3 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie       111-11I    von     Fig.    1 in grösserem Massstab und       Fig.4    die gleiche     Einzelheit    im Schnitt nach der  Linie     IV-IV    von     Fig.    3, ebenfalls in grösserem     Mass-          stabe    als     Fig.    1.  



  Die dargestellte     Spulenkapsel    weist einen zylin  drischen, zur Aufnahme einer Fadenspule bestimm  ten Raum 1 auf, der von einer Mantelwand 2 um  geben ist und in welchen ein vom Boden 3 der       Spulenkapsel    getragener Lagerzapfen 4 für die Spule  axial hineinragt. Dieser Lagerzapfen kann aus einem  Dauermagneten bestehen, dessen Kraftfeld die Faden  spule zwecks Bremsung gegen einen Anschlag 5 am  Fuss des Lagerzapfens 4 drückt.  



  Durch die Mantelwand 2 ist eine radiale Öffnung  6 gebohrt, durch welche der von der Fadenspule ab  laufende, in den Figuren durch strichpunktierte Linien  angedeutete Faden 7 vom Raum 1 nach der Aussen  seite der Mantelwand 2 zu laufen     bestimmt    ist. Um      das Einführen des Fadens 7 in die Öffnung 6 zu er  leichtern, ist diese durch einen schrägen Schlitz 8  vom Rand der Mantelwand 2 her zugänglich.  



  Die     Spulenkapsel    trägt ferner ausserhalb der  Mantelwand 2 eine Fadenöse 9, durch die der von  der Öffnung 6 kommende Faden 7 eingefädelt bzw.  hindurchgezogen wird.  



  Zum Bremsen des von der Öffnung 6 nach der  Fadenöse 9 geführten Fadens 7 ist aussen an der  Mantelwand 2 unmittelbar bei der Mündung der  Öffnung 6 eine Bremsvorrichtung angeordnet. Diese  umfasst eine Hülse 10, eine axial in dieser unterge  brachte Schraubenfeder 11 und ein axial in die  Hülse 10 geschraubtes     Widerlager    12 für die Schrau  benfeder.  



  Die Hülse 10 ist in eine auch die Mantelwand 2  anschneidende Bohrung des aussen über die Mantel  wand vorstehenden Bodenteiles 3 der     Spulenkapsel     hart eingelötet. Die Hülsenachse befindet sich etwas  ausserhalb der Aussenfläche der Mantelwand 2 und  ist in bezug auf die Achse der     Spulenkapsel    geneigt,  so dass sie einen annähernd rechten Winkel mit der  Bahn des Fadens 7 bei dessen Austritt aus der     öff-          nung    6 bildet. Ferner sind bei dieser Öffnung 6 in  der Wand der Hülse 10 zwei einander in Richtung  der Bahn des Fadens 7 gegenüberstehende recht  eckige Fenster 13 vorhanden, die auf der Aussen  seite durch einen Schlitz 14 miteinander verbunden  sind.  



  Durch diesen Schlitz kann der Faden seitlich in  die Fenster 13 eingezogen werden.     Laie    vor der Öff  nung 6 liegende     achsparallele    Kante 15 des dieser  Öffnung benachbarten Fensters ist stark abgerundet;  alle übrigen Kanten an der Öffnung 6, den Fenstern  13, dem Schlitz 14 und der Fadenöse 9 sind minde  stens entgratet und geglättet, so dass der Faden an       ihnen    keinen Schaden nehmen kann.  



  An ihrem dem freien Rand der Mantelwand 2  benachbarten Ende ist die Hülse 10 durch einen  Boden 16 geschlossen, der das zweite     Widerlager    der  Schraubenfeder 11 bildet. Am entgegengesetzten,  offenen Ende der Hülse 10 ist das bereits erwähnte  erste     Widerlager    12, das die Form einer Maden  schraube hat, in die     Hülsenlängsbohrung    einge  schraubt. Zwischen diesen beiden     Widerlagern    12  und 16 ist die Schraubenfeder 11 mit einer Druck  vorspannung, die durch Einwärts- oder Auswärts  schrauben des     Widerlagers    12 veränderbar ist, an  geordnet. Diese Schraubenfeder 11 besteht im dar  gestellten Beispiel aus Draht von     rundem    Querschnitt.

    Vorteilhafter ist es jedoch, wenn der Drahtquerschnitt  der Feder in radialer Richtung grössere Ausdehnung  hat als in     axialer    Richtung. Dieser Drahtquerschnitt  kann z. B. durch zwei gleiche Halbkreise und zwei  diese miteinander verbindende, parallele gerade Um  rissabschnitte begrenzt sein.

   Derartige Federn könn  ten dadurch hergestellt werden, dass anschliessend  an das Wickeln der Feder aus Runddraht in der  Wärme eine     Stauchoperation    in axialer Richtung  durchgeführt und die so erhaltene Feder erst dann    vergütet wird; oder die Feder kann aus Draht von  besonderem Profil gewickelt werden, das nach der  beim     Wickeln    auftretenden Dehnung auf der     Aussen-          und        Stauchung    auf der Innenseite der Windungen die  gewünschte Form annimmt.  



  Beim Gebrauch der beschriebenen     Spulenkapsel     läuft der von der Fadenspule im Raum 1 ablaufende  Faden 7 durch die Öffnung 6 auf die Aussenseite  der Mantelwand 2 über die abgerundete Kante 15  des dieser Öffnung benachbarten Fensters 13, durch  dieses Fenster ins Innere der Hülse 10 und dort zwi  schen zwei benachbarten Windungen der Feder 11  nach deren Innenseite und an anderer Stelle zwischen  diesen gleichen Windungen hindurch nach aussen,  durch das andere Fenster 13 der Hülse 10 nach der  Aussenseite der Mantelwand 2 und schliesslich durch  die Fadenöse 9.

   Da der Faden durch den die beiden  Fenster 13 verbindenden Schlitz 14 in diese Fenster  und zwischen die genannten Windungen der Schrau  benfeder 12 eingeführt werden muss, ergibt sich ohne  weiteres, dass es sich um Windungen handelt, die auf  der dem Schlitz 14 entgegengesetzten Seite der Feder  11 miteinander zusammenhängen bzw. als auf dieser  Seite anfangend und endend zu rechnen sind.  



  Die Schraubenfeder 11 ist überdies in bezug auf  die Bahn des Fadens 7 derart angeordnet, dass der  Faden auf der vom Schlitz 14 abgewandten Seite  der Federachse durchläuft, also auf der genannten  Seite, auf der die einander benachbarten Windungen  zusammenhängen.  



  Die beschriebene Anordnung erlaubt nun, den  Faden 7 beim Durchgang zwischen den Windungen  der Schraubenfeder 11 zwecks Regulierung seiner  Spannung im anschliessenden Teil seiner Bahn zu  bremsen, indem die Feder mittels des einstellbaren       Widerlagers    12 so stark zusammengedrückt wird, dass  die genannten Windungen den Faden 7 an je zwei  Stellen berühren und ein Teil der     Federlängskraft     zwischen diesen Windungen nicht mehr nur durch  die     Torsionsspannung    im Querschnitt, in dem sie  miteinander zusammenhängen, sondern an diesen bei  den Stellen auch durch den Fadenquerschnitt über  tragen wird.

   An den Berührungsstellen des Fadens  mit der Feder entstehen dann Reibungskräfte, die  den Faden bremsen und um so grösser sind, je stär  ker die Feder 11     zwichen    den     Widerlagern    12 und  16 zusammengedrückt ist. Die Bremswirkung auf den  Faden ist somit regelbar, und zwar bei den praktisch  in Frage kommenden Abmessungen sowohl in relativ  weiten Grenzen als auch relativ genau.

   Da die resul  tierende Längskraft der Feder in der Federachse liegt,  die     1Jbertragung    dieser Längskraft durch den Faden  jedoch auf der vom Schlitz 14 abgewandten Seite  der Feder     erfolgt,    neigen die beiden Windungen,  zwischen denen der Faden durchläuft und die ohne  den Einfluss des Fadens parallel zueinander laufen  würden, dazu, sich auf der Seite des Schlitzes 14  einander zu nähern. Dadurch wird     verhindert,    dass  der Faden infolge der auf ihn wirkenden Querkraft  gegen diesen     Schitz    hin herausgedrückt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Bremsen eines in einer Bahn geführten Fadens, gekennzeichnet durch eine Schrau benfeder, die von der Bahn des Fadens derart ge kreuzt wird, dass der Faden quer zur Schraubenfeder achse zwischen zwei benachbarten Windungen der Feder hindurchläuft. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder zwischen zwei Widerlagern angeordnet ist, deren Abstand ein stellbar ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder in bezug auf die Bahn des Fadens derart angeordnet ist, dass der Faden auf derjenigen Seite der Federachse hindurchläuft, auf welcher die beiden genannten Windungen miteinan der zusammenhängen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine Hülse, deren Wand auf einander ge genüberliegenden Seiten je einen Durchlass für den Faden sowie am einen Ende ein festes und diesem gegenüber ein einstellbares Widerlager für die axial in der Büchse untergebrachte Schraubenfeder auf weist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtquerschnitt der Schrau benfeder in Richtung der Federachse eine kleinere Ausdehnung aufweist als in der in bezug auf diese Achse radialen Richtung.
CH7737359A 1959-08-25 1959-08-25 Vorrichtung zum Bremsen eines in einer Bahn geführten Fadens, beispielsweise an der Spulenkapsel einer Nähmaschinengreifereinrichtung CH373628A (de)

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