Verkaufsregal Die Erfindung betrifft ein Verkaufsregal mit Ein sätzen.
Das Verkaufsregal ist erfindungsgemäss gekenn zeichnet durch Seitenwände, die unten Ausladungen von wenigstens annähernd gleicher Tiefe wie die Einsätze und darüber eine geringere Tiefe als die Einsätze aufweisen.
Seitenwände, die eine geringere Tiefe haben als die Einsätze bzw. Einsatzbretter oder Börter, haben den Vorteil, dass sie sowohl .als End- als auch als Zwischenseitenwände praktisch keine sichtbare Unter brechung der auf den Einsätzen untergebrachten Aus lagen bedingen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Auslagen beispielsweise Textilien sind. Die über die Seitenwände vorragenden Einsätze ermöglichen. auch eine Warenauslage an den Stellen, die an und für sich von den Seitenwänden eingenommen werden. Die unten an den Seitenwänden vorgesehenen Ausla dungen von etwa Einsatztiefe stören nicht, weil die dort liegende Ware von oben eingesehen werden kann.
Die Sichtmöglichkeit ist heute im Einzelhandel von entscheidender Bedeutung. Weiterhin ist der Vorteil gegeben, dass das Verkaufsregal eine grössere Stand sicherheit aufweist, als wenn die Seitenwände bis unten hin die an und für sich anzustrebende geringe Tiefe aufweisen würden. Der besondere Vorteil des Verkaufsregals besteht also in der Möglichkeit einer besonders günstigen Unterbringung der auf dem Ver kaufsregal ausgestellten Auslagen verbunden mit einer guten Standfestigkeit des Verkaufsregals.
Zweckmässig ist die Tiefe der Ausladung etwa dreimal so gross wie die mittlere Tiefe der darüber liegenden Teile der Seitenwände. Diese Ausbildung ermöglicht einen organischen übergang des einen Teiles der Seitenwände in den anderen Teil.
Weiterhin können die über der Ausladung liegen den Teile der Seitenwände bis annähernd zur doppel- ten Höhe der Ausladung nach hinten abgeschrägt ver laufen.
Diese Ausführung hat den Vorteil einer besonders guten Zugänglichkeit zu den ausgelegten Waren.
Ist das Regal noch höher ausgebildet, so können die über den abgeschrägt nach hinten verlaufenden Teilen liegenden Teile der Seitenwände nach vorn abgeschrägt verlaufen.
Hierdurch ergibt sich eine sehr zweckmässige An ordnung für ein an der Wand stehendes Verkaufsregal, welches alle beschriebenen Vorteile in sich vereint.
Das Verkaufsregal kann auch doppelseitig Rücken an Rücken und freistehend ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsart sind unten beiderseits Ausladungen vorgesehen und darüber sind die Seiten wände zweckmässig beiderseits zur Mitte hin abge schrägt.
Die Einsätze können in an sich bekannter Weise ausgebildet sein. Ausserdem können die Seitenwände Beschlagteile aufweisen, die ein Anbringen der Ein sätze in verschiedener Höhe gestatten. Auch ein Anbringen verschiedenartiger Einsätze kann vorge sehen sein. Zweckmässig steht das ganze Verkaufs regal auf besonderen Füssen, die unterhalb seines Bodens angebracht sind. Es kann auch noch vor gesehen sein, dass die Einsätze waagrecht oder auf dem Betrachter zu schräg nach unten abfallend ein gesetzt werden können. Hierzu können gegebenenfalls ein und dieselben Beschlagteile Verwendung finden. Ausser den Einsätzen kann das Verkaufsregal unten eine besondere Bodenplatte und oben eine besondere Dachanordnung aufweisen.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine perspektivische Darstellung von einem an der Wand stehenden Verkaufsregal einfacher Höhe, Fig. 2 eine perspektivische Darstellung von einem freistehend ausgebildeten, doppelseitigen Verkaufs regal einfacher Höhe und Fig. 3 eine perspektivische Darstellung von einem an der Wand stehenden Verkaufsregal doppelter Höhe. Nach der Fig. 1 bestehen die Seitenwände 1 aus den Ausladungen 2 und den darüber befindlichen Teilen 3 von geringerer Tiefe. Zweckmässige Abmes sungen sind dadurch gegeben, dass die Tiefe der Ausladungen 2 etwa 60 bis 65 cm beträgt.
Am Bar überliegenden Teil 3 möge zweckmässig seine grösste Tiefe, dort wo er sich an die Ausladung 2 anschliesst, beispielsweise 28 bis 30 cm betragen. Seine geringste Tiefe am oberen Ende kann dagegen beispielsweise 18 bis 20 cm sein. Die Tiefe der oberen Einsätze 5, 6, 8 und 9 kann demgegenüber etwa 40 bis 45 cm betragen. Die Einsätze 4 und 7 haben dagegen zweck mässig eine Tiefe von etwa 60 cm. Die Höhe der Aus ladung 2 möge an der vorderen Kante etwa 30 cm sein, während sie an der hinteren Kante, dort wo der Übergang zum Teil 3 vorhanden ist, etwa 38 bis 40 cm sein mag. Die Gesamthöhe des Regals von dessen Unterkante bis zu dessen oberem Rande kann etwa 105 cm sein.
Ausser den genannten Einsätzen und Seitenwänden gehören zum Regal noch die Rückwand 12 und die Bodenplatten 11. Zweckmässig steht das ganze Regal auf Füssen 10. Bei den vorstehenden Höhenangaben sind die Füsse 10 nicht mitgezählt.
Die Ausführung gemäss Fig. 2 ist im wesentlichen eine doppelseitige Ausbildung der Anordnung gemäss Fig. 1. Jedoch ist die Rückwand 12 nur einmal vor handen. Auch sind die Seitenwände 13 insofern anders, als sie gegenüber den Seitenwänden 1 nach Fig.l im wesentlichen spiegelbildlich verdoppelt sind. Die Seitenwände 13 haben demnach zwei Aus ladungen 14 und 15 und einen oberen Teil 16, der im ganzen gesehen die doppelte Tiefe des oberen Teiles 3 hat. Im übrigen sind die Abmessungen des Regals gemäss Fig. 2 sinngemäss übereinstimmend mit den Abmessungen des Regals gemäss Fig. 1.
Auch die Einsätze 4 und 5 können die gleichen sein wie nach Fig.l. Dagegen dienen die Einsätze 17 einem Spezialzweck. Solche Einsätze 17 könnten aber auch im Regal gemäss Fig. 1 vorgesehen sein. Die Boden platten 11' in Fig. 2 entsprechen den Bodenplatten 11 nach Fig. 1, haben jedoch zweckmässig die doppelte Tiefe in einem durchgehenden Stück. Die Füsse 10 sind die gleichen wie nach Fig. 1.
Das bisher Gesagte gilt sinngemäss auch für das Regal gemäss Fig. 3. Die Seitenwände 18 haben unten die Ausladungen 2 wie nach Fig. 1 und darüber ebenfalls die weniger tiefen Teile 3. Sie unterscheiden sich von den Seitenwänden 1 nach Fig. 1 im wesent lichen nur noch durch den zusätzlichen Teil 3'. Dieser hat zweckmässig eine Höhe von 60 bis 65 cm. Die übrigen Abmessungen der Seitenwände 18 entspre chen den Abmessungen der Seitenwände 1 nach Fig. 1. Vorstehendes gilt auch für die Einsätze 5 und 7 sowie für die Bodenplatten 11.
Die Einsätze 19, 20 und 21 sind dagegen Spezialeinsätze, die allerdings auch in dem Regal gemäss Fig. 1 oder Fig. 2 Ver wendung finden könnten. Die Füsse 10 sind die glei chen wie in den Ausführungen gemäss Fig. 1 und 2. Im übrigen unterscheidet sich das Regal gemäss Fig. 3 noch durch das Dach 22 von den vorbeschriebenen Regalen. Dieses Dach 22 hat zweckmässig eine Tiefe von 60 bis 65 cm und eine Höhe von etwa 10 bis 15 cm. Diese Höhe des Daches ist zweckmässig des halb vorgesehen, damit in dessen vorderer Kante eine schräg nach unten strahlende Beleuchtung vorgesehen sein kann.
Die Gesamthöhe des Regals gemäss Fig. 3 ist zweckmässig etwa 200 cm, wobei in diesem Falle sowohl die Höhe der Füsse 10 als auch die Höhe des Daches 22 mitgerechnet sind.