CH373820A - Nicht emittierende Elektrode für elektrische Entladungsgefässe - Google Patents

Nicht emittierende Elektrode für elektrische Entladungsgefässe

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CH373820A
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CH409560A
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Walter Dr Meier
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Patelhold Patentverwertung
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Description


  Nicht     emittierende    Elektrode für elektrische Entladungsgefässe    Das Hauptpatent beschreibt eine Elektrode für  elektrische Entladungsgefässe, bei welcher die un  gewollte     thermische        Emission    dadurch herabgesetzt  wird, dass die Oberfläche der Elektrode wenigstens  teilweise mit einer     Edelmetallschicht    bedeckt ist. Die  bei der Verwendung der Elektrode bei hohen Tem  peraturen auftretende     Diffusion    zwischen dem Kern  metall und dem     Edelmetall    der Hülle wird durch  die Massnahme verhindert, dass zwischen Kernmetall  und     Edelmetallübcrzug    eine Zwischenschicht an  gebracht ist.

   Gemäss dem Hauptpatent besteht diese  Zwischenschicht aus     Rhenium.     



  Bei sehr hoch belasteten Elektroden dieser Art  besteht nun die Gefahr, dass die     Elektrodentempera-          tur    sich bis zur     Schmelztemperatur    des emissionsver  hindernden     Edelmetallüberzuges    steigert. Dies ist  unerwünscht, weil eine rasche Legierungsbildung zwi  schen dem Edelmetall und der     Rhenium-Zwischen-          schicht    stattfinden kann. Dadurch werden die emis  sionsverhindernde Wirkung des Edelmetalls und die  diffusionsverhindernde Wirkung der     Rheniumschicht     weitgehend aufgehoben.  



  Erfindungsgemäss wird die Gefahr     einer    solchen  Legierungsbildung zwischen     Edehnetallüberzug    und       Rhenium-Zwischenschicht    dadurch wesentlich herab  gesetzt, dass die metallische Schicht aus     Rhenium     gegen die     Elektrodenoberfläche    hin durch eine Koh  lenstoff enthaltende Schicht abgedeckt ist. Ein beson  derer Vorteil ist darin zu sehen, dass     Rhenium    mit  Kohlenstoff kein     Rheniumkarbid    bildet.

   Im kritischen  Temperaturbereich, in welchem die     Edelmetalle    des       überzuges        schmelzen,    führt die Anwendung der zu  sätzlichen     Kohlenstoffschicht    auf der     Rhenium-Zwi-          schenschicht    nicht zu den bekannten Nachteilen ge  ringer Haftfähigkeit und grosser Sprödigkeit, die die  Metallkarbide     aufweisen.       Eine     Kohlenstoffschicht    gemäss der     Erfindung          kann    auf verschiedene an sich bekannte Weisen her  gestellt werden.

   Beispielsweise     kann    der aus Kern  metall und     Rheniumschicht    bestehende Draht     in    eine       Kohlenstoffsuspension    getaucht werden, oder es kann  eine     Kohlenstoffsuspension    auf den Draht gesprüht  werden. In     einem    anderen Verfahren     kann    die     Koh-          lenstoffschicht    durch thermische     Zersetzung    von  organischen Verbindungen oder durch     Bedampfung     aufgebracht werden.

   Das nachfolgende Aufbringen  der     Edehnetallschicht        kann    ebenfalls auf     bekannte     Weise erfolgen, beispielsweise durch Elektrolyse:  Oft wird es bereits genügen, die Kohlenstoff  schicht und die     Edelmetallschicht    durch eine Mi  schung aus mindestens     einem        Metall    der Gruppe     VIII     des periodischen Systems und Kohlenstoff zu er  setzen, die auf die     Rhenium-Zwischenschicht    auf  gebracht ist.

   Ist eine derartige Elektrode so stark  belastet, dass die     Schmelztemperatur    des     Edelmetalls     erreicht wird; dann werden nur wenige Punkte der       Rheniumschicht    mit     geschmolzenem        Edelmetall        in     Berührung kommen. Eine     Durchlegierung    der     Rhe-          niumschicht    kann also nicht stattfinden.

   Gleich  zeitig sind in der Mischung aus     Edelmetall    und Koh  lenstoff noch genügend     Edehnetallteilchen    vorhanden,  um die thermische Emission herabzusetzen:  Die Mischung von     Edelmetall    und Kohlenstoff  kann     mit    Vorteil durch     Sinterung        im    Vakuum oder  in einer     Edelgasatmosphäre    auf die     Rheniumschicht     gebracht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Nicht emittierende Elektrode für elektrische Ent ladungsgefässe nach dem Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Schicht aus Rhenium gegen die Elektrodenoberfläche hin durch eine Kohlenstoff enthaltende Schicht ab gedeckt ist. UNTERANSPRUCH Elektrode nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auf der Rheniumschicht eine Schicht, bestehend aus einer Mischung von Edelmetall und Kohlenstoff, aufgebracht ist.
CH409560A 1959-09-08 1960-04-11 Nicht emittierende Elektrode für elektrische Entladungsgefässe CH373820A (de)

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