CH373878A - Möbelbeschläge aus Kunststoff - Google Patents
Möbelbeschläge aus KunststoffInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Möbelbeschläge aus Kunststoff Die Erfindung betrifft ein Möbelbeschläge aus Kunststoff mit einer zylindrischen Haltebuchse, die eine Stirnwand aufweist, die mit einer in .einen Schlitz übergehenden, zur Einführung eines S'chraur benkopfes bestimmten Öffnung versehen ist.
Der artige Beschläge sind bereits verwendet worden, um bei Hohlbetten die Seitenladen mit der Kopf lade und der Fusslade zu verbinden,. Gegenüber den bisher üblichen Metallbeschlägen ähnlicher Art wei sen sie den Vorteil auf, dass sie durch Verleimen in Bohrungen der Bett- bzw. Fusslade angebracht wer den können, ohne dile bei den Metallbeschlägen üb- lichen Spreizteile, welche verhältnismässig dicke Bett und Fussladen benötigen, um Rissbil'dung in letzteren zu vermeiden.
Die bisher verwendeten Kunststoff beschläge haben sich aber nicht bewährt, indem sie oft nicht genügend fest am Hoh haften und selbst rissanfällig sind. Das Möbelbeschläge nach der Er findung, bei welchem diese Nachteile vermieden wer den, zeichnet sich dadurch aus; dass an dem von der Stirnwand abgekehrten Ende des Mantels dein Halte buchse ein dieses Ende mindestens teilweise ab schliessender Stirnteil vorgesehen ist.
In der Zeichnung ist ein Augfährungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es ist: Fig. 1 ein Längsschnitt durch ein an der Kopf lade eines Bettes angebrachtes Beschläge, Fig.2 eine Hirtenansicht der Haltebuchse und Fig. 3 eine Draufsicht auf den Deckel.
Das dargestellte Beschläge umfässt eine zylin drische Haltebuchse 1, die auf ihrer vorderen Stirn seite eine Wand 2 aufweist und auf ihrer hinteren Stirnseite durch einen als Deckel ausgebildeten Stirn teil 3 abgeschlossen ist. Die Stirnwand 2 ist mit eine runden Öffnung 4 versehen, die unten in einen Schlitz 5 übergeht. Der Schlitz 5 ist unten abgerun det.
Die Stirnwand 2 weist an ihrem Rand zwei gegenüberliegende keilförmige Verdickungen 6 auf, die ihren Zusammenhang mit dem zylindrischen Mantel 7 d'er Haltebuchse 6 verstärken. Der Mantel 7 ist aussen mit mehreren, ringförmigen Rillen 8 versehen, so dass er ein sägenförmiges Längsprofil aufweist,. wobei die Sägezahnrüaken von der Stirn wand 2 abgewendet sind.
Der Deckel 3 weist einen in den Mantel 7 hin einragenden und satt in denselben passenden, ring förmigen Teil 9 auf. Der Deckel wird voir dem An bringen des Beschläges auf die Buchse 7 aufgepresst. Das Beschläge ist ih; einer zylindrischen Sackbohrung; 20 der Kopflade 11 eines Holzbettes angeordnet und durch Verleimen in. d'ieseir Bohrung befestigt.
Eine starke Schraube 12 ist in die S.tirnschmal'seite einer nicht dargestellten Seitenlade des Bettes einge schraubt. Um die Seitenlade an d'er Kopflade 11 zu befestigen, wird der verhältnismässig grosse Kopf 13 der SChTaube 12 durch die Öffnung 4 gesteckt, wor auf der Schaft der Schraube 12 unter dem, Einfluss des Gewichtes der Seitenlade in den Schlitz 5 fällt. In Fig. 1 ist die Schraube in einer Zwischenlage dar gestellt,
in der sie noch nicht auf denn abgerundeten unteren Rand des Schlitzes 5 ruht. Selbstverständlich sind in üblicher Weise an der Stirnwand der Seiten fade zwei Schrauben 12 übereinander befestigt, die mit zwei übereinander an d'er Kopflade 11 angebrach ten Beschlägen der dargestellten Art zusammenarbei ten.
Die Haltebuchse 1 und der Deckel 3 sind aus Kunststoff, gepresst, z. B. aus Polyamid. Dass das ganze Beschläge nicht aus: einem einzigen Stück be steht, hat seinen Grund darin, d'ass es praktisch nicht möglich wäre, dasselbe in einer Pressform herzu stellen.
Gegenüber einem bekannten Kunststoffbeschläge ähnlicher Art weist das dargestellte Beschläge den Vorteil auf, im Gebrauch viel besser in der Boh- rung 10 zu haften und nicht zur Rissbildung zu nei gen. Dies ist hauptsächlich dem Vorhandensein des. Deckels 3 zu verdanken, der bei dem bekannten Be schläge fehlt.
Dieser Deckel erfüllt zwei Funktionen, die für die Brauchbarkeit des Beschl'äges entscheidend sind und nachstehend erläutert werden.
Vor dem Einführen der Haltebuchse 1 in die Sackbohrung 10 wird die Wand dieser Bohrung mit Leim bestrichen. Die Haltebuchse 1 streift nun beim Einführen in die Sackbohrung 10 einen grossen Teil dieses Leimes ab,
so dass derselbe sich beim Fehlen des Deckels 3 nutzlos auf dem Grunde der Sack bohrung 10 sammelt. Beim dargestellten Beschläge dient dagegen ein Teil des abgestreiften Leimes zum Verleimen des Deckels 3 mit dem Grund der Sack- bohrung 10,
während ein anderer Teil dieses Leimes durch das Einpressen des Beschläges in die Sack bohrung 10 wieder zurück zwischen die Bohrungs wand und den Mantel 7 der Haltebuchse 1 ge drängt wird. Auf diese Weise wird die Haftung der Haltebuchse 1 in, der Sackbohrung 10 gegenüber dem bekannten Beschläge wesentlich eÄrhöht.
Untersuchungen haben ferner gezeigt, d'ass die Rissbildung beim bekannten Beschläge im. wesent- lichen auf ungenügende Starrheit dein das ganze Beschläge darstellenden Haltebuchse zurückzuführen ist. Obwohl die Risse sich in der Stirnwand. 2 bilden, treten dabei auch Deformationen des hinteren, offen neu Endes des Mantels 7 auf. Umgekehrt kann man durch Verhinderung der Deformation des offenen Mantelendes 7 die Rissbildungsanfällgkeit der Stirn wand 2 bedeutend herabsetzen.
Der Deckel 3 ver hindert nun durch seinen ringförmigen Teil 9, der in das offene Ende des Mantels 7 eingepresst ist, dass dieses Mantelende sich deformieren kann, wo durch die Festigkeit des Beschläges ganz wesentlich erhöht wird.
Zur Erhöhung der Haftung der Haltebuchse 1 in der Sackbohrung 10 trägt auch der Umstand bei, dass beim dargestellten Beschläge mehrere Rillen 8 vorhanden sind, statt nur eine, wie beim bekannten Beschläge. Die Rillen 8 sind jedoch nicht unbedingt nötig. Man könnte die Aussenfläche des Mantels 7 auch mit andersartigen Erhöhungen und Vertiefun gen versehen oder auch nuir aufrauhen.
Es ist klar, dass die Wirkung des Deckels 3 durch ein. kleines, in seiner Mitte vorgesehenes Loch nur ganz unwesentlich beeinflusst würde. Es ist ferner er sichtlich, dass man nach dem Pressen der Halte buchse 1 und eines Stirnteiles 3 die beiden Presslinge durch Schweissen zu einem einzigen Stück verbinden könnte, in welchem Falle der Stirnteil 3 nicht mehr einen Deckel im engeren Sinne des Wortes bilden würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Möbelbeschläge aus Kunststoff, mit einer zylin drischen Haltebuchse (1), die eine Stirnwand (2) aufweist, die mit einer in einen Schlitz (5) über- gehenden, zur Einführung eines Schraubenkopfes b.e- stiinmten Öffnung (4) versehen ist, dadurch gekenn zeichnet, dass an dem von der Stirnwand (2) ab gekehrten Ende des Mantels (7) der Haltebuchse (1) ein;dieses Ende mindestens teilweise abschliessender Stirnteil (3) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Möbelbeschläge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stirnteil ein Deckel (3) ist, der einen in den Mantel (7) hineinragenden, in dem selben eingepressten Teil (9) aufweist. 2.Möbelbeschläge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel (7) der Haltebuchse (1) an seiner äusseren Oberfläche mit einer Mehr zahl von ringförmigen Rillen (8) versehen ist, derart, dass er ein sägenförmiges Längsprofil aufweist, wobei die Sägezahnrücken von der Stirnwand (2) abgewen det sind. 3. Möbelbeschläge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantefi an seiner äusseren Oberfläche aufgerauht ist. 4.Möbelbeschläge nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnwand (2) an ihrem An schluss zum Mantel (7) mit Verdickungen (6) ver sehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH8077959A CH373878A (de) | 1959-11-19 | 1959-11-19 | Möbelbeschläge aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH8077959A CH373878A (de) | 1959-11-19 | 1959-11-19 | Möbelbeschläge aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH373878A true CH373878A (de) | 1963-12-15 |
Family
ID=4538229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8077959A CH373878A (de) | 1959-11-19 | 1959-11-19 | Möbelbeschläge aus Kunststoff |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH373878A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1779186B1 (de) * | 1967-07-27 | 1971-08-26 | Atelier Team Form | Beschlag zum leicht loesbaren verbinden eines ersten moebel teils mit einem zweiten moebelteil |
-
1959
- 1959-11-19 CH CH8077959A patent/CH373878A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1779186B1 (de) * | 1967-07-27 | 1971-08-26 | Atelier Team Form | Beschlag zum leicht loesbaren verbinden eines ersten moebel teils mit einem zweiten moebelteil |
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