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Schiessanlage Gegenstand der Erfindung ist eine Schiessanlage mit Zielscheibe. Erfindungsgemäss ist die Zielscheibe schwenkbar gelagert, und sie ist mittels einer Stellvorrichtung in eine labile Sichtlage aufstellbar und in dieser Lage festhaltbar. Die Stellvorrichtung kann selbsttätig oder willkürlich gesteuert werden. Insbesondere ist es. möglich, die Steuerung der Stellvorrichtung mit einem auf Zieleinschläge ansprechenden Organ, z. B. einem Impulsschalter, zu beeinflussen.
Bei anzeigenden Schiessanlagen mit elektrischer Anzeigevorrichtung kann zweckmässig der Anzeigeim- puls zur Steuerung der Stellvorrichtung beigezogen werden.
In der Zeichnung ist nun ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen Fig. 1 die Zielscheibe mit einem Huborgan der Stellvorrichtung, und Fig. 2 das Blockschema der Stellvorrichtung.
In der Fig. 1 bezeichnet 1 eine am einen Ende eines Pfeilers 2 befestigte Zielscheibe. Das andere Ende des Pfeilers 2 ist mit einer Armierung 3 versehen, welche ein seitlich abstehendes Auge 4 und ein sich in der Verlängerung des Pfeilers 2 erstreckendes Auge 5 aufweist. Das Auge 4 ist mittels einer Gelenkachse 6 mit einem Lappen 7 gelenkig verbunden. Der Lappen 7 ist - wie bei 8 angedeutet - ortsfest angeordnet, beispielsweise an einem in das Erdreich eingetriebenen, gegebenenfalls beliebig versetzbaren, hier nicht näher dargestellten Pflock. Die Achse 6 liegt - wie aus der Zeichnung ersichtlich - in der dargestellten Sichtlage der schwenkbar gelagerten Zielscheibe 1 ausserhalb der Schwerlinie derselben.
Damit befindet sich die Zielscheibe in der Sichtlage in labilem Gleichgewichtszustand und bedarf besonderer Massnahmen, um in dieser Lage zu verbleiben. Am Auge 5 greift die Kolbenstange 9 eines in einem Zylinder 11 verschiebbar geführten Kolbens 10 gelenkig an, wobei der Zylinder 11 selber in nicht näher dargestellter Weise ortsfest gelenkig verankert ist. Beispielsweise könnte der Zylinder 11 an dem vorerwähnten Pflock angebracht sein, welcher aus- serdem die weiteren, nachfolgend beschriebenen Teile der Stellvorrichtung tragen kann.
Bei der dargestellten Anordnung ist es klar, dass die Zielscheibe 1 in die Sichtlage gebracht und in dieser Lage gehalten wird, wenn der Kolben 10 unter der Wirkung eines Druckmediums in seine gezeichnete Endlage verschoben und darin gehalten wird. Anderseits versteht es sich, dass die Zielscheibe aus der gezeichneten Sichtlage umfällt, wenn der Zylinder 11 entlastet wird.
Das Druckmedium, z. B. ein Druckgas, zweck- mässig Druckluft, befindet sich in einer Druckflasche 12 (vgl. Fig. 2), welche über ein Druckredu- zierventil 13 sowie ein Einlassventil 14 mit dem Zylinder 11 kommuniziert. Zur Entlastung des Zylinders 11 ist ein Auslassventil 15 vorgesehen. Beide Ventile 14 und 15 sind als elektromagnetisch. betätigte Ventile ausgebildet, deren Solenoide von einer nicht gezeichneten Stromquelle gespiesen werden.
Die Anordnung ist dabei vorteilhaft so getroffen, dass die Ventile auf einen Stromimpuls öffnen und auf einen weiteren Stromimpuls schliessen. Der letztgenannte Impuls wird mittels bei 16 und 17 angedeuteter Endschalter abgegeben, welche in den beiden Grenzlagen der Zielscheibe 1 von dieser betätigt werden. Die Impulse zum Öffnen der Ventile. 14 und 15 werden dagegen von einem handbetätigten bzw. einem auf Zieleinschläge ansprechenden Impulsschalter erteilt. Diese Schalter sind bei 18 und 19 dargestellt.
Sie können mittels eines Umschalters 20 in den Stromkreis der Ventile eingeschaltet werden.
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Einige der mannigfaltigen Schaltmöglichkeiten ergeben sich in einer dem Fachmann verständlichen Weise aus der nachfolgenden Funktionsbeschreibung der Schiessanlage.
In der dargestellten Sichtlage wird die Scheibe 1 durch das am Kolben. 10 wirksame Druckmedium gehalten. Mit Hilfe des Handschalters 18 wird nun ein. Impuls zum Ventil 15 geleitet, welches öffnet und den Zylinder 11 entlastet. Die Scheibe 1 fällt um und betätigt den entsprechenden Endschalter, z. B. den Schalter 17. Dieser schliesst das Ventil 15 und verbindet zugleich den Handschalter 18 mit dem Ventil 14, so dass auf einen zweiten Impuls vom Handschalter 18 das letztgenannte Ventil geöffnet wird. Das Druckmedium strömt in den Zylinder 11, verschiebt den Kolben 10 und schwenkt die Scheibe 1 in die Sichtlage nach oben.
Diese betätigt den Endschalter 16, welcher das Ventil 14 schliesst und den Handschalter 18 mit dem Ventil 15 verbindet, damit bei einem folgenden Impuls die Scheibe 1 erneut zu Fall gebracht werden kann.
Mit Hilfe des Umschalters 20 kann auch der auf Zieleinschläge ansprechende Impulsschalter 19 zur Steuerung der Stellvorrichtung herangezogen werden. Das Ventil 15 wird dann vom Schalter 19 im Falle eines Treffers geöffnet, und die getroffene Scheibe fällt um. Das Wiederaufrichten der Scheibe erfolgt nach wie vor nüt dem Handschalter 18, doch kann die Steuerung selbstverständlich mit einem Zeitrelais kombiniert werden, das das Aufrichten der Scheibe nach einer vorbestimmten, zweckmässig einstellbaren Zeit selbsttätig einleitet.
Bei einer Schiessanlage mit einer elektrischen, von einem auf Zieleinschläge ansprechenden Impulsschalter gesteuerten Anzeigevorrichtung kann die Steuerung der Stellvorrichtung zweckmässig mit der Anzeigevorrichtung kombiniert werden, wobei freilich eine gemeinsame Stromquelle vorgesehen sein kann. Im wesentlichen wird eine solche kombinierte Anlage so arbeiten, dass das Anzeigen der Treffer das Umfallen und das Löschen der Anzeige das Aufrichten der Scheibe erwirkt.
Die Übertragung der Schaltimpulse kann selbstverständlich auch auf drahtlosem Wege erfolgen.
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Shooting range The subject of the invention is a shooting range with a target. According to the invention, the target is pivotably mounted, and it can be set up in an unstable viewing position by means of an adjusting device and can be held in this position. The adjusting device can be controlled automatically or arbitrarily. In particular it is. possible, the control of the adjusting device with a target responsive organ, z. B. a pulse switch to influence.
In the case of displaying shooting systems with an electrical display device, the display pulse can be used to control the actuating device.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is now shown schematically in the drawing. 1 shows the target with a lifting element of the adjusting device, and FIG. 2 shows the block diagram of the adjusting device.
In FIG. 1, 1 denotes a target attached to one end of a pillar 2. The other end of the pillar 2 is provided with a reinforcement 3, which has a laterally protruding eye 4 and an eye 5 extending in the extension of the pillar 2. The eye 4 is articulated to a tab 7 by means of a hinge axis 6. The tab 7 is - as indicated at 8 - arranged in a stationary manner, for example on a stake which is driven into the ground and can optionally be displaced at will, not shown here. The axis 6 is - as can be seen from the drawing - in the visual position shown of the pivotably mounted target 1 outside the center of gravity of the same.
This means that the target is in an unstable state of equilibrium in the visual position and requires special measures in order to remain in this position. The piston rod 9 of a piston 10 guided displaceably in a cylinder 11 engages in an articulated manner on the eye 5, the cylinder 11 itself being anchored in a stationary articulated manner in a manner not shown in detail. For example, the cylinder 11 could be attached to the aforementioned stake, which can also carry the other parts of the adjusting device described below.
In the illustrated arrangement, it is clear that the target disk 1 is brought into the visible position and is held in this position when the piston 10 is displaced under the action of a pressure medium into its illustrated end position and is held therein. On the other hand, it goes without saying that the target falls over from the visible position shown when the cylinder 11 is relieved.
The print medium, e.g. For example, a compressed gas, expediently compressed air, is located in a pressure bottle 12 (cf. FIG. 2), which communicates with the cylinder 11 via a pressure reducing valve 13 and an inlet valve 14. An outlet valve 15 is provided to relieve the cylinder 11. Both valves 14 and 15 are considered to be electromagnetic. actuated valves formed whose solenoids are fed by a power source, not shown.
The arrangement is advantageously made such that the valves open on a current pulse and close on a further current pulse. The last-mentioned pulse is emitted by means of limit switches indicated at 16 and 17, which are actuated by the target 1 in the two limit positions. The impulses to open the valves. 14 and 15, on the other hand, are issued by a manually operated pulse switch or an impulse switch that responds to target impacts. These switches are shown at 18 and 19.
They can be switched on by means of a switch 20 in the circuit of the valves.
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Some of the diverse switching options result in a manner that is understandable to a person skilled in the art from the following functional description of the shooting range.
In the visible position shown, the disk 1 is pushed through the piston. 10 effective print medium held. With the help of the hand switch 18 is now a. Pulse passed to valve 15, which opens and relieves cylinder 11. The disc 1 falls over and actuates the corresponding limit switch, e.g. B. the switch 17. This closes the valve 15 and at the same time connects the manual switch 18 to the valve 14, so that the latter valve is opened on a second pulse from the manual switch 18. The pressure medium flows into the cylinder 11, displaces the piston 10 and pivots the disk 1 upwards into the visible position.
This actuates the limit switch 16, which closes the valve 14 and connects the manual switch 18 to the valve 15, so that the disk 1 can be brought to fall again with a subsequent pulse.
With the help of the switch 20, the pulse switch 19, which responds to the impact of the target, can also be used to control the adjusting device. The valve 15 is then opened by the switch 19 in the event of a hit, and the hit disk falls over. The erection of the pane is still carried out using the manual switch 18, but the control can of course be combined with a time relay which automatically initiates the erection of the pane after a predetermined, expediently adjustable time.
In the case of a shooting range with an electrical display device controlled by an impulse switch that responds to target impacts, the control of the actuating device can expediently be combined with the display device, although a common power source can be provided. Essentially, such a combined system will work in such a way that the display of the hits causes the target to fall and the erasure of the display causes the target to be erected.
The switching pulses can of course also be transmitted wirelessly.