CH373988A - Verfahren zur Herstellung von verzierten Gegenständen und nach dem Verfahren hergestellter Gegenstand - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von verzierten Gegenständen und nach dem Verfahren hergestellter Gegenstand

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CH373988A
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CH8164059A
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Pedrerol Hans
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Pedrolit Gmbh
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/10Applying flat materials, e.g. leaflets, pieces of fabrics

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von verzierten Gegenständen  <B>und</B> nach dem     Verfahren    hergestellter Gegenstand    Es ist bekannt, Gegenstände, wie z. B. Polster  möbel, Kleiderbügel und dergleichen     mit    Verzierun  gen zu versehen, die dadurch erhalten werden, dass  Reihen von     Nägeln    mit Zierköpfen, z. B. von Nägeln  aus Messing     mit        kalottenförmigen    Köpfen einge  schlagen werden. Bei Polstermöbeln sind die Zier  nägel in der Regel auf einem Zierband angebracht.

    Das     Einschlagen    der Nägel hat einen     nicht    unerheb  lichen Arbeitsaufwand zur Folge und bringt die Ge  fahr     mit    sich,     dass    durch     das    Einschlagen der Nägel  Ausschuss entsteht bzw. das Aussehen des Gegen  standes beeinträchtigt wird.  



  Durch das     erfindungsgemässe    Verfahren kann  nun eine erhebliche Vereinfachung und Verbilligung  der Herstellung herbeigeführt werden, ohne dass da  durch das     Aussehen        irgendwie        beeinträchtigt    würde.  Das neue Verfahren besteht darin, dass Scheiben,  z. B. Kunststoffscheiben, die mit gelbem Metall be  schichtet sein können, ausgestanzt und auf den zu  verzierenden Gegenstand aufgeschweisst oder auf  geklebt und vorzugsweise noch     ausgewölbt    werden.  Besonders einfach gestaltet sich das Verfahren dann,  wenn der zu verzierende Gegenstand aus. einem  thermoplastischen Kunststoff besteht.

   Das Festkleben  der Scheiben kann     dann    durch Erwärmen erfolgen  und zwar kann der das     Auswölben        bewirkende        Press-          stempel    gleichzeitig auch das Festkleben bewirken.  



  Zur Erläuterung des neuen Verfahrens ist im  Folgenden unter Bezugnahme auf die     beiliegende     Zeichnung als Beispiel die Herstellung eines mit  einem Kunststoffüberzug und mit das Aussehen von  Nagelköpfen aufweisenden     Verzierungen    versehenen  Kleiderbügels beschrieben. Es zeigen       Fig.    1 eine Ansicht, und       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     11-II    der       Fig.    1.    Der dargestellte Kleiderbügel 1 ist mit einem  Überzug 2 aus     Kunststoff,    z. B. aus sogenanntem  Kunstleder versehen.

   Die     Verzierungen    3, welche das  Aussehen der bekannten     kalottenförmigen,    mehr  oder weniger     halbkugeligen        Nagelköpfe    aufweisen,  wurden so hergestellt, dass runde Kunststoffscheiben,,  die mit einem geeigneten Material, z. B. gelb gefärb  tem Aluminium beschichtet sind, ausgestanzt, auf  den Überzug vor dem     Aufbringen    desselben auf den       Holzbügel    aufgebracht und mit demselben     ver-          schweisst    oder verklebt worden sind.

   Das     Ver-          schweissen    erfolgt in einfacher Weise durch     örtliche          Erwärmung    des,     Kunstleders.    Zweckmässig geschieht  dies in einem     Hochfrequenzfeld    und zwar     mittels     der Stempel, die zum     Auswölben    der Scheiben die  nen und die dadurch den letzteren das Aussehen  von     Nagelköpfen    geben.  



  Es ist     selbstverständlich    auch möglich, die Schei  ben auf Streifen aufzubringen,     auszuwölben    und als  dann den ganzen Streifen auf dem zu verzierenden  Gegenstand, z. B. einem Kleiderbügel oder einem  Polstermöbel aufzubringen, z. B. aufzukleben, anzu  nähen oder     anzuschweissen.    Der Streifen lässt sich  auch als Gürtel oder     Kleiderverzierung    verwenden.  



  Der Gegenstand oder Streifen muss nicht aus  Kunststoff bestehen. Er kann auch aus     Textilien,     Metall, Metallgeweben, Folien,     Leder    usw. bestehen.  Diese     Materialien        können        Kunststoff    enthalten oder  mit Kunststoff beschichtet sein. Dasselbe gilt natür  lich auch für die Scheiben 3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von verzierten Ge= genstäüden, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Herstellung von das Aussehen von Ziernagelköpfen besitzenden Verzierungen Scheiben ausgestanzt und auf den Gegenstand aufgeschweisst oder aufgeklebt werden. II. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellter Gegenstand, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben mit dem Gegenstand verschweisst oder verklebt sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, zur Her stellung eines aus Kunststoff bestehenden Gegen standes, dadurch gekennzeichnet, dass Kunststoff scheiben durch teilweises Schmelzen des Kunststoffes angeschweisst werden. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass' die Scheiben ausgewölbt werden. 3.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmung des Kunststoffes und das Auswölben der Scheiben in einem Arbeitsgang vorgenommen wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass beschichtete Kunststoffscheiben verwendet werden. 5.. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass mit Metall beschichtete Kunst stoffscheiben verwendet werden.
CH8164059A 1959-12-09 1959-12-09 Verfahren zur Herstellung von verzierten Gegenständen und nach dem Verfahren hergestellter Gegenstand CH373988A (de)

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