CH374092A - Gerät zum Bedrucken und Ausgeben von Haftetiketten - Google Patents

Gerät zum Bedrucken und Ausgeben von Haftetiketten

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CH374092A
CH374092A CH1288260A CH1288260A CH374092A CH 374092 A CH374092 A CH 374092A CH 1288260 A CH1288260 A CH 1288260A CH 1288260 A CH1288260 A CH 1288260A CH 374092 A CH374092 A CH 374092A
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CH
Switzerland
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printing
carrier tape
roller
dependent
edge
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Application number
CH1288260A
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English (en)
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Kind Oscar
Voigt Wilhelm
Original Assignee
Meto Ges Kind & Soehne
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Description


  Gerät zum Bedrucken und Ausgeben von     Haftetiketten       Haftetiketten werden handelsüblich     auf    einem  zu einer Rolle aufgespulten Tragband geliefert, auf  das die Etiketten einzeln oder in mehreren Reihen  hintereinander aufgeklebt sind. Zur Einzelausgabe  dieser Etiketten, unter Lösen von dem Tragband,  sind Ausgabegeräte bekannt, in denen das Trag  band um eine scharfe Kante um etwa 90  und mehr  umgelenkt wird, wobei sich die Etiketten vom Trag  band lösen und dann von Hand abgenommen wer  den können.  



  Das Tragband wird dabei nach dem     Vorbeigang     an der     Umlenkkante    zwischen zwei Förderwalzen hin  durchgeführt, von denen     wenigstens    eine absatzweise       antreibbar    ist. Der Antrieb ist dabei so gesteuert.,  dass bei jeder Betätigung das Tragband     jeweils    um  einen solchen Betrag über die     Umlenkkante    geför  dert wird, dass jeweils ein Etikett über die     Umlenk-          kante    vorgeschoben wird.

   Bei Handgeräten erfolgt  dabei der Antrieb der     Förderwalze    durch einen  Schwenkarm, der bei der     Arbeitsbewegung    die     För-          derwalze    über einen Freilauf mitnimmt.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum  Bedrucken und Ausgeben von auf einem aufgeroll  ten Trägerband haftenden Klebeetiketten, mit Um  führung des abzuspulenden Trägerbandes um     eine          Umlenkkante,    an der sich die Klebeetiketten auf  Grund ihrer     Steifigkeit    vom Trägerband lösen, und  absatzweiser Förderung des Trägerbandes     mittels     einer Greifwalze, die absatzweise     antreibbar    ist.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, ein derartiges Gerät  so auszubilden, dass die     Etiketten    vor ihrem Auf  kleben auf die zu etikettierenden Gegenstände be  druckt werden und dass der     Etikettenvorschub    und  das Bedrucken der Etiketten so abgestimmt sind,  dass der     Druck    jeweils in richtiger Lage zu den  Etiketten erfolgt.

      Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch  gelöst, dass an einem im Gerät verschiebbar gelager  ten Druck- und Stempelwerk ein     Mitnehmer    befestigt  ist, der beim Vorschieben des     Druckwerks    gegen eine  zu bedruckende Etikette eine Schaltwalze der über  eine     Freilaufkupplung        antreibbaren    Greifwalze um  einen einstellbaren Bogenwinkel dreht.  



  Die     Erfindung    wird nachfolgend unter Bezug  nahme auf die Zeichnung in zwei Ausführungsbei  spielen näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht     eines    erfindungsgemässen  Gerätes zum Bedrucken und Ausgeben von Etiketten,       Fig.    2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des  Gerätes in grösserem Massstab,       Fig.    3 zwei Schnitte des Gerätes, wobei die     linke     Hälfte dieser Figur ein Schnitt nach der Linie     A-B     und die rechte Hälfte ein Schnitt nach der Linie  <B><I>C -D</I></B> in     Fig.2    ist,       Fig.    4 zwei Schnitte des Gerätes,

   wobei die rechte       Hälfte    dieser Figur ein Schnitt nach der Linie     E-F     und die linke     Hälfte    ein Schnitt nach der Linie     G-H     in     Fig.    2 ist,       Fig.    5 eine teilweise aufgebrochene Draufsicht des  Gerätes nach den     Fig.    1 bis 4,       Fig.    6 ein Vertikalschnitt eines motorisch ange  triebenen Gerätes zum Bedrucken und Ausgeben  von Etiketten bei aufgeklappter Frontverkleidung,       Fig.    7 ein Schnitt nach der Linie     II-II    in     Fig.    6,

         Fig.    8 ein Schnitt nach der Linie     III-III    in     Fig.    6,       Fig.    9 ein Horizontalschnitt des Gerätes nach den       Fig.    6 bis 8,       Fig.    10 eine Draufsicht auf die     Abgabestelle,          Fig.    11 eine Seitenansicht und       Fig.    12 eine Draufsicht des die Zunge mit der       Umlenkkante    haltenden Tragbleches in grösserem  Massstab.

        Das Gerät nach den     Fig.l    bis 5 besteht aus  einem     Druckwerk    A, einem U-förmigen Rahmen 1  mit Steg 2 und daran befestigter Hülse 3, in der der  Schaft 4 mit Griffknopf 5 entgegen der Wirkung einer  Feder 6 verschiebbar geführt ist. Am unteren Rand  des     Rahmens    1 ist ein     flanschartiger    Standrahmen  20 befestigt. Der Schaft 4 trägt den Stempelkörper  7 mit der Tragachse 8 für die verschiedenen Typen  räder 9. Die Typenräder 9 sind auf der Achse 8       verdrehbar    und in der jeweils eingestellten Lage       einrastbar.    Der Stempelkörper 7 ist mit einem seit  lichen Zapfen 10 in den Schlitzen 11 der beiden  Schenkel 12, 19 des Rahmens 1 geführt.

   Am Stem  pelkörper 7 ist über Lenker 13 ein Schwenkrahmen  14     angelenkt,    auf den ein -Schieber 15 mit     Farbkis-          sen    16 geklemmt ist. Der Stempelkörper 7 trägt  neben den Typenrädern 9 noch eine Klemmleiste 17  zur auswechselbaren Aufnahme einer oder mehrerer  Reihen von     Drucktypen    18. Der Schieber 15 kann  je nach der Zahl der mit Typen 18 besetzten Reihen  der Klemmleiste 17 gegen einen anderen Schieber  mit entsprechendem Farbkissen 16 ausgewechselt  werden.  



  Mit dem Niederdrücken des Griffknopfes 5 wird  der Stempelkörper 7 unter Ausschwenken des Rah  mens 14 nach unten (strichpunktierte Linien in den       Fig.    1 und 2) gegen den unter dem Standrahmen  20 liegenden zu etikettierenden Gegenstand (nicht  dargestellt) verschoben.  



  Die Schenkel 12, 19 des     U-Rahmens    1 sind nach  einer Seite als Gehäusewände 21, 22 ausgezogen,  zwischen denen auf einer Achse 23 eine Schaltwalze  24 drehbar gelagert ist. Auf der     :Schaltwalze    24 ist  eine mit einer     Rändelung    25 versehene     Greifwalze     26 drehbar gelagert. Die Schaltwalze 24 hat Klemm  ausschnitte 27, in denen Klemmwalzen 28 geführt  sind und eine     Freilaufkupplung    bilden.

   Beim Ver  drehen der     Schaltwalze    24 in einer Richtung wird  über die Klemmwalzen 28 die     Greifwalze    26 mit  genommen, während beim Rücklauf der Schaltwalze  24 die     Freilaufkupplung    gelöst und die Greifwalze  26 nicht mitgenommen wird.  



  Zwischen den Wänden 21, 22 ist um die Achse  29 eine Bodenklappe 30 schwenkbar gelagert, die  zwischen ihren Seitenwänden eine     Gegenwalze    31  zur     Greifwalze    26 aufnimmt. Die Vorderkante 32  der Bodenklappe 30 bildet die     Umlenkkante    für das  Trägerband 41. Die Bodenklappe 30 trägt zum  Stempelkörper 7 hin ausserdem zwischen ihren Sei  tenwänden eine     Umlenkrolle    34. In dieser stecken  von einer Feder 35     auseinandergedrückte    Achszap  fen 36, die in der Schliessstellung der Bodenklappe  30 in Löcher 37 der Wände 21, 22 einrasten.  



  Die Gehäusewand 21 trägt einen nach hinten auf  ragenden Arm 38 mit Achsstift 39 zur Aufnahme  der     Trägerbandspule    40 mit den     Haftetiketten.    Das       Trägerband    41 ist an der     Greifwalze    26 vorbei über  die     Uinlenkrolle    34 und um die     Umlenkkante    32  in den Spalt zwischen der     Greifwalze    26 und der  Gegenwalze 31 geführt.

   Beim Verdrehen der Greif-         walze    26 in Richtung des Pfeiles x     (Fig.2)    wird das  Trägerband 41 mit den auf ihn haftenden Etiketten  42 über die     Umlenkkante    32 gefördert, wobei sich  die Etiketten 42 auf Grund ihrer     Steifigkeit    von dem  Trägerband 41 lösen und unter das     Druck-    und  Stempelwerk A gelangen. Ein Rücklaufen der Greif  walze 26 und der Gegenwalze 31 wird durch ein  in die     Rändelung    der Gegenwalze 31 eingreifendes  Federblech 31' verhindert.

      Der Stempelkörper 7 trägt einen     Mitnehmer    43,  der beim Verschieben des Druckwerks A gegen eine  zu     bedruckende    Etikette die Schaltwalze 24 um einen  einstellbaren Bogenwinkel dreht.  



  Dem     Mitnehmer    43 am Druckwerk A ist ein an  der Schaltwalze 24 befestigter     Mitnehmerzapfen    44  zugeordnet, dessen Stellung zum     Mitnehmer    43 ver  stellbar ist, so dass bei gleichbleibendem Arbeitshub  des     Dnickwerks    A der     Mitnahmeweg    des Zapfens  44 und somit     Verdrehwinkel    der Greifwalze 26 ein  stellbar ist.    Hierdurch kann bei gleichbleibendem Arbeits  hub des     Druckwerks    A der     Mitnahmeweg    der Schalt  walze 24 und damit die Förderstrecke des Trag  bandes 41 nach der Grösse der Etiketten genau ein  gestellt werden.  



  Der     Mitnehmerzapfen    44 ist von einer um die  Achse 23 geführten     Rückholfeder    46 belastet, die  die Schaltwalze 24 entgegen der Richtung des Pfei  les x beeinflusst. Auf der Achse 23 sitzt ein als An  schlag wirkender Schwenkarm 47, der über einen  an der Schaltwalze 24 befestigten Stift 45 greift. Der  Arm 47 greift mit seinem geschlitzten Schwenkende  48 über einen Zapfen 49 einer Laufmutter 51. Die  Laufmutter 51 ist auf einer     Stellspindel    53 geführt,  die im Rahmen 52 gelagert ist und von Hand über  den Stellknopf 54 gedreht werden kann. Die Mutter  51 ist am Rahmen 52     unverdrehbar    geführt und der  Zapfen 49 ist in einem Schlitz 50 der Seitenwand  22 geführt.

   Durch Drehen der Spindel 53 wird die  Mutter 51 nach oben oder unten verschoben, wobei  der Schwenkarm 47 mitgenommen wird und damit  der Abstand des     Mitnehmerzapfens    44 vom     Mitneh-          mer    43 eingestellt wird. Damit ist der     Mitnahmeweg     der     Greifwalze    26 einstellbar. Eine dem Schlitz 50  zugeordnete Skala 55     erleichtert    dabei die Einstellung.  



  Bei jeder Betätigung des Stempelwerks A wird  das Trägerband 41 um einen solchen Betrag von der  Greifwalze 26 gefördert, so dass jeweils das vordere  Etikett 42 an der     Umlenkkante    32 vom Trägerband  41 gelöst und unter den Stempelkörper 7 gebracht  wird, bevor es bedruckt und gleichzeitig an den zu  etikettierenden Gegenstand gepresst wird. Um eine  gute     Anpressung    der Haftetiketten zu erreichen, ist  der Stempelkörper 7 ausserhalb des Druckfeldes noch  mit     Anpressflächen    56 versehen.  



  Wenn Etiketten beispielsweise auf stark gewölbte  oder auf nachgiebige Flächen angebracht werden  müssen, ist es erwünscht, mit dem Gerät die Etiket  ten nur zu     bedrucken    und auszugeben, so dass die      Etiketten von Hand abgenommen und aufgeklebt  werden können.  



  Zu diesem Zweck ist im Standrahmen 20 eine  Platte 57 einsetzbar, deren     rückseitige    Stirnkante 58  sich an die     Umlenkkante    32 anschliesst und deren  vordere Stirnkante 59 dann die     Umlenkkante    für  das Trägerband 41 bildet. Bei jedem Arbeitsgang  wird das jeweils vordere und bedruckte Etikett über  die     Umlenkkante    59 vorgeschoben und kann dort  abgenommen werden, während das folgende Etikett  unter den Stempelkörper 7 gefördert und bedruckt  wird.  



  Der Standrahmen 20 hat an den Seitenkanten  Einkerbungen 60     (Fig.5),    die nach den Abdruck  reihen der Typenräder 9 und der Typen 18 aus  gerichtet sind, um das richtige Aufsetzen des Gerätes  auf den mit den Etiketten zu versehenden Gegenstand  zu erleichtern.  



  Die in den     Fig.    6 bis 12 dargestellte weitere Aus  führungsform des Gerätes nach der Erfindung be  trifft ein Standgerät, bei dem die Etiketten durch  Führen der zu etikettierenden     Gegentsände    von Hand  über eine Abgabestelle an diese aufgeklebt werden,  wobei durch dieses Führen das Bedrucken und Aus  geben der Haftetiketten ausgelöst werden.  



  Dieses Gerät hat eine auf der Grundplatte 101  stehende Tragwand 105, an der die wesentlichen  Arbeitsteile des Gerätes gelagert oder befestigt sind.  Eine Haube 102 und eine     aufklappbare    Vorderwand  104 umschliessen das Gerät. Die Tragwand 105  trägt .in fliegender Anordnung eine Achse 106 mit  drehbarer Nabe 107 .     (Fig.    9) zur Aufnahme der       Trägerbandspule    115. Die Nabe 107 trägt an einer  Seite eine     Rändelscheibe    108, an der eine an der  Tragwand 105 befestigte Federzunge 109 bremsend  anliegt. Auf der Nabe 107 sind zwei Scheiben 110,  111 gelagert, von denen die eine durch eine Feder  112 belastet und die andere durch eine     Muffe    113  mit Klemmschraube 114 einstellbar ist.

   Durch die  Teile 110-114 lassen sich     Trägerbandspulen    115  mit Etiketten beliebiger Breite auf der Nabe 107  ausrichten. Eine Kopfschraube 116 hält die Nabe  107 auf der Achse 106. Das Trägerband 117 mit den  darauf in gleichen Abständen haftenden Etiketten ist  über     Leitrollen   <B>118</B> bis 120 zur Öffnung 121 in der  Haube 102 geführt. Diese Öffnung 121 ist von  einem Rahmen 122 mit nach unten gerichteten Steg  wänden 123     eingefasst.    In den     Stegwänden    123 ist  um eine Achse 124 eine Abgaberolle 125 drehbar       gelagert,    die den Rahmen 122 überragt und nahe  der     Umlenkkante    167 angeordnet ist.

   Die     Stegwände     123 tragen um eine Achse 126 schwenkbar eine  Schaltklappe 127, die den Rest der Öffnung 121  abdeckt.  



  Unter der Schaltklappe 127 ist an der Tragwand  105 eine um den Zapfen 128 drehbare     Schwinge     129 gelagert, die von einer Feder 130 gegen einen       Steuerbolzen    131 der Schaltklappe 127 gehalten ist.  Die Feder 130 drückt somit die Schaltklappe 127    hoch, so dass diese     normalerweise    über den Rahmen  122 ausgeschwenkt ist. Die Klappe 127 hat eine  Nase 132, die in der dieser ausgeschwenkten Lage  der Klappe 127 an der Unterseite der Haube 102       anliegt.     



  Zwischen den Leitrollen 119, 120 ist das Trä  gerband<B>117</B> auf einer Druckplatte 133 geführt, die  eine leicht nachgiebige Auflage 134 trägt.  



  Die Wände 105 und 136 bilden einen Tragrah  men für ein Stempel- und Druckwerk mit Typen  rädern 137 und     Unterschlageinfärbung.    Der die Ty  penräder 137 tragende Stempelblock 138 mit Zap  fen 139 ist in den     Schlitzen    140 der Wände 105,  136 verschiebbar geführt. Eine zwischen einem Bol  zen 142 am Stempelblock 138 und einem     Bolzen     143 an der Seitenwand 105     eingespannte    Feder 141  zieht das Druckwerk von der Druckplatte 133 weg.  Die Typenräder 137 sind so     durch        Stellknöpfe    144  einzeln einstellbar, dass die darauf von rechts abzu  lesende Zahlenfolge dem tatsächlich erfolgenden  Druck entspricht.

   Der Stempelblock 138 trägt ausser  den Typenrädern 137 eine einschiebbare Tragplatte  173 für     zusätzlich    vier Zeilen leicht auswechselbarer  Gummitypen 174. Ein     Einfärbekissen    145 wird von  einem Tragrahmen 146 gehalten, der     beim    Arbeits  hub des Stempelblockes 138 ausschwenkt.  



  Zwischen den Wänden 105, 135     ist    um die Achse  147 unter Zwischenschaltung einer Schaltwalze 147'  eine     Greifwalze    148 drehbar gelagert, gegen die eine       Gegenwalze    149 drückt. Die Gegenwalze 149 wird  über eine Achse 150 von einem Arm 151 gehalten,  der um einen Zapfen 152 schwenkbar ist. Eine  Feder drückt den Arm 151 mit der     Gegenwalze    149  gegen die     Greifwalze    148. über einen Griffhebel 153  am Arm 151 ist die Gegenwalze 149     abhebbar.    Ein  aus der Haube 102 ausgestanztes und eingebogenes       Leitblech    154 leitet das leere Trägerband nach aussen.  



  Zum absatzweisen Antrieb der     Greifwalze    148  dient eine am Stempelblock 138 befestigte Zahn  stange 155, die von einem Zahnsegment 156 trans  portiert wird. Dem Stirnende 157 der Zahnstange  155 ist eine Nase 158 der Schaltwalze 147' für die       Greifwalze    148 zugeordnet. Die Teile 147' und 158  bilden eine     Freilaufkupplung.    Beim Arbeitshub des  Stempelblocks 138     nimmt    die Zahnstange 155 die  Nase 158 der     Schaltwalze    147' mit und verdreht die  Greifwalze 148 um     einen    bestimmten Bogenwinkel,  bis sie von der Nase 158 abläuft.

   In dieser Stellung  erfolgt der Aufdruck auf das auf der Druckplatte  133 liegende Etikett und die auf der Tragachse 147  fest     sitzende    Schaltwalze 147'     läuft        zurück.    Dabei ist  die     Greifwalze    148 an     einem    Rücklauf gehindert.  



  Für den Arbeitshub des Stempelblocks 138 ist  das mit der Zahnstange -155 in     Eingriff    stehende  Zahnsegment 156 mit einem ständig umlaufenden  Motor 159 über einen Schneckentrieb 160 und eine       Eintourenkupplung        kuppelbar.    Die     Eintourenkupp-          lung    besteht aus einer auf der     Schneckenwelle    sit  zenden     Klauencheibe    161 und einer auf der Welle      162 des Zahnsegments 156 axial verschiebbaren       Klauenscheibe    163, die durch eine Feder 164 gegen  die Scheibe 161 gedrückt     wird.    Die     Klauenscheibe     163 trägt eine Steuerfläche 165,

   die     mit    einem     Spreiz-          keil    166     zuammenarbeitet.    Der von der Schaltklappe  127 abgewandte Arm der Schwinge 129 trägt diesen       Spreizkeil    166, der in der     Grundstellung    zwischen  den beiden     Klauenscheiben    161, 163 liegt und die  Scheibe 163 in ausgerückter Lage hält. Mit dem  Niederdrücken der Schaltklappe 127     wird    die  Schwinge 129     vdrschwenkt    und der Spreizkeil 166  aus den beiden     Klauenscheiben    161, 163 ausgeho  ben, so dass diese in Eingriff miteinander gelangen.

    Nahe dem Ende eines Umlaufs fällt dann der     Spreiz-          keil    166 am Anfang der Steuerfläche 165 wieder  zwischen die     Klauenscheiberi    161, 163 ein, so dass  diese auf dem restlichen Umlauf wieder entkuppelt  werden.  



  Die Zunge 1.68     mit        Umlenkkante    167 ist an  einem Tragblech 169 befestigt. Ein Fangblech 170  vor der     Umlenkkante    167 verhindert ein Zurück  fallen der an der     Umlenkkante    167 von dem Träger  band 117 gelösten Etiketten in das Gerät. Das Trag  blech 169 ist über Langlöcher 171 und Klemm  bolzen 172 einstellbar befestigt, um ein Ausrichten  gegenüber der Abgaberolle 125 zu ermöglichen.  



  Zum Aufkleben eines     Etiketts        wird    der damit  zu versehende Gegenstand bei eingeschaltetem Motor  <B>159</B> über die     Abdeckhaube    102 und die Abgaberolle  125 geschoben, so dass das an dieser Rolle 125 an  liegende Etikett an den Gegenstand angerollt wird.  Da die Rolle 125 die     Abdeckhaube    102 überragt,  lässt sich der Gegenstand auf der Rolle 125 ab  wälzen, so dass die Etiketten fest und über ihre ganze  Fläche an die zu etikettierenden Gegenstände ge  drückt werden. Dieser     Vorteil    gilt insbesondere für  solche Gegenstände, die     eine    gewölbte Aufnahme  fläche für das Haftetikett haben oder in sich biegsam  und schmiegsam sind.  



  Nach dem     überfahren    der Abgaberolle 125 trifft  der mit dem Etikett versehene Gegenstand auf die  Schaltklappe 127. Diese Schaltklappe 127 wird dabei       eingedrückt    und löst über die Schwinge 129 und  die     Eintourenkupplung    161, 163, 165 den nächsten  Schaltschritt für die     Förderung    des Trägerbandes  117 und das     Bedrucken    des ersten noch nicht be  druckten Etiketts aus. Der Förderweg der Greif  walze 148 ist     mit    den angegebenen     Mitteln.    nach der  Länge der     Etiketten    einstellbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gerät zum Bedrucken und Ausgeben von auf einem aufgerollten Trägerband haftenden Klebeeti ketten, insbesondere Preisetiketten, mit Umführung des abzuspulenden Trägerbandes um eine Umlenk- kante, an der sich die Klebeetiketten auf Grund ihrer Steifigkeit vom Trägerband lösen und absatzweiser Förderung des Trägerbandes mittels einer Greifwalze, die absatzweise antreibbar ist, dadurch gekennzeich- net,
    dass an einem im Gerät verschiebbar gelagerten Druck- und Stempelwerk ein Mitnehmer (43, 155) befestigt ist, der beim Vorschieben des Druckwerks gegen eine zu bedruckende Etikette eine Schaltwalze (24, 147) der über eine Freilaufkupplung antreib- baren Greifwalze (26, 148) um einen einstellbaren Bogenwinkel dreht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass an der Schaltwalze (24) ein in die Bewegungsbahn des Mitnehmers (43) ragender Mit nehmerzapfen (44) angeordnet ist, dessen Mitnahme weg bei gleichbleibendem Arbeitshub des Stempel körpers (7) wahlweise verstellbar ist. 2. Gerät nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schalt walze (24) eine Rückholfeder (46) angreift und die Schaltwalze einen Anschlagstift (45) aufweist, in des sen Bewegungsbahn ein gegenüber der Schaltwalze (24) ein- und feststellbarer Arm (47) als Anschlag ragt. 3.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (47) um die Achse (23) der Schaltwalze (24) schwenkbar und über eine an seinem Schwenkende (48) vorgesehene Laufmutter (51) mittels einer Stehspindel (53) der selben in verschiedenen Schwenkstellungen ein- und feststellbar ist. 4.
    Gerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (43) für die Schaltwalze (24) als seitlicher Fortsatz des Stempelkörpers (7) ausgebildet ist, unterhalb welches Typenräder (9) und neben diesen eine herauszieh- bare Klemmleiste (17) zur auswechselbaren Aufnahme einer oder mehrerer Reihen von Drucktypen (18) angeordnet sind, wobei ein Träger (15) für Farb- kissen (16) abnehmbar ausgebildet und die Grösse der Farbkissen (16) der Anordnung der Typen der Typenräder (9) und der Drucktypen (18)
    anpass- bar ist. 5. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Standrahmen (20) mit Fenster unterhalb des Stempelwerkes und eine unmittelbar am Fenster vor dem Stempelwerk angeordnete Umlenkkante (32) für das Trägerband (41). 6. Gerät nach Unteranspruch 5, gekennzeichnet durch nach den Typenrädern (9) und den Druck typen (18) ausgerichtete Einkerbungen (60) am Stand rahmen (20). 7.
    Gerät nach Unteranspruch 5, gekennzeich net durch eine das Fenster im Standrahmen (20) ab schliessende Einsetzplatte (57), die im eingesetzten Zustand über ihre rückwärtige Begrenzungskante (58) an die am Standrahmen (20) angeordnete Umlenk- kante (32) anschliesst und deren vordere Kante (59) als Umlenkkante ausgebildet ist. B.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Stempelblock (138) des die Etiket ten vor der Umlenkkante (167) bedruckenden Stem- pel- und Druckwerkes mit einer Gegendruckplatte (133) mittels eines ständig umlaufenden Motors (159) entgegen der Kraft einer Feder (141) verstellbar ist, wobei zwischen dem Stempelblock (138) und dem Motor (159) eine Eintourenkupplung (16l, 163, 165) vorgesehen ist, die mittels einer hinter der Abgabestelle (121, 125) für das Etikett angeordneten Schaltklappe (127) steuerbar ist. 9.
    Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass der am Stempelblock (138) befestigte Mitnehmer als Zahnstange (155) ausgebildet ist, in die ein durch den Motor (159) antreibbares Zahnrad (156) eingreift. 10. Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abgabestelle durch eine öff- nung (121) in einer Haube (102) und eine die öff- nung (121) teilweise durchsetzende lose Abgabe rolle (125) gebildet ist, an welche die Schaltklappe (127) anschliesst, mittels welcher eine einen Spreizkeil (l66) der Eintourenkupplung (161, 163, 165) tra gend-, Schwinge (129) verstellbar ist. 11.
    Gerät nach Unteranspruch 10, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Abgaberolle (125) und der dieser gegenüber angeordneten Umlenkkante (167) ein Fangblock (170) für das vom Trägerband (1l7) abgelöste Etikett vorgesehen ist.
CH1288260A 1959-12-02 1960-11-17 Gerät zum Bedrucken und Ausgeben von Haftetiketten CH374092A (de)

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DEM45046A DE1224661B (de) 1960-04-20 1960-04-20 Handgeraet zum Bedrucken, Ausgeben und Anbringen von Selbstklebeetiketten
DEM0045938 1960-07-15

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CH374092A true CH374092A (de) 1963-12-31

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