CH374306A - Gelenk - Google Patents
GelenkInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05D—HINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
- E05D11/00—Additional features or accessories of hinges
- E05D11/10—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
- E05D11/1028—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in two or more positions, e.g. intermediate or fully open
- E05D11/105—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in two or more positions, e.g. intermediate or fully open the maintaining means acting perpendicularly to the pivot axis
- E05D11/1064—Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in two or more positions, e.g. intermediate or fully open the maintaining means acting perpendicularly to the pivot axis with a coil spring perpendicular to the pivot axis
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- E05D11/08—Friction devices between relatively-movable hinge parts
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- E05D7/08—Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
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Description
Gelenk - Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ge lenk zur Verbindung zweier Teile, die unter Über windung eines Reibungswiderstandes in bezug aufein ander schwenkbar sind, wobei das eine Gelenkband einen Zapfen und das andere ein Lagergehäuse für denselben aufweist. Dieses Gelenk kann beispiels weise dazu verwendet werden um einen Fensterflügel um<I>eine</I> horizontale oder vertikale Achse in bezug auf einen Fensterrahmen zu verschwenken.
Von bekannten Gelenken unterscheidet sich das jenige gemäss vorliegender Eindung dadurch, dass das Lagergehäuse eine U-förmige, nach aussen offene Ausnehmung aufweist .deren Boden die eine Hälfte der Lagerfläche des Zapfens bildet, während die andere Hälfte durch einen in der Ausnehmung unter gebrachten Bremsblock gebildet ist, der nüt Reibung am Zapfen anliegt.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige bei spielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1-3 zeigen in Schnitten quer zum Gelenk zapfen drei verschiedene Ausführungsformen des Er findungsgegenstandes, für Fenster ; Fig. 4 ist ein-Grundriss der Ausführungsform ge- mäss Fig. 1, und Fig. 5, 6 zeigen den Bremsblock im Aufriss und im Grundriss.
In der Zeichnung bezeichnet 1 das am Flügelrah- men zu befestigende Gelenkband und 2 das Lager gehäuse, welches zur Aufnahme des Gelenkzapfens 3 dient. Das Lagergehäuse weist eine U-förmige Aus- nehmung auf, deren Boden die eine Hälfte der Lager fläche des Zapfens 3 bildet. Die Zapfen 3 des Fen sterflügels sind zweckmässig so angeordnet, dass die Schwenkachse durch den Schwerpunkt des Flügels geht.
Die Schwenkachse kann, horizontal oder vertikal verlaufen. In die Ausnehmung des Lagergehäuses ist ein Bremsblock 4 eingesetzt, welcher vermittels der Druckplatte 5 gegen den Zapfen 3 gedrückt wird. Die Druckplatte 5 ist vermittels der beiden Schrau ben 6 (Fig. 4) am Lagergehäuse gesichert. Die Schraubenköpfe sind in der Platte 5 versenkt. Mittels dieser Schrauben kann der Druck des Bremsblockes 4 auf den Zapfen. 3 und damit dessen Reibung ein gestellt werden.
Die Einstellung des. Druckes auf den Zapfen 3 könnte auch durch eine zentrale Schraube erfolgen. In diesem Falle müssten die beiden anderen Schrauben fest angezogen sein.
Das Gelenk ist zweckmässig mit einem Anschlag versehen, welcher die Lüftungsstellung bestimmt. Auf diese Weise wird ein einheitliches Aussehen einer Hausfront erreicht, wenn sich die Fenster in der Lüftungsstellung befinden, da alle um den gleichen Winkel geöffnet sind.
Bei der Ausführung gemäss Fig. 1 wird der An schlag durch einen Bolzen 7 gebildet, welcher unter Federdruck steht und der in der Lüftungsstellung des Fensters in eine Nute des Zapfens einfällt. Der Fensterflügel kann durch Überwindung des Druckes des Federbolzens weiter geöffnet werden.
Der Bolzen 7 und die auf ihn wirkende Feder sind in einem Federgehäuse 8 untergebracht, welches mit dem Ge- windebolzen 9 in die Druckplatte 5 eingeschraubt ist. Der Gewindebolzen 9 dient gleichzeitig zur Befesti gung des Reibungs- oder Bremsblockes.
Fig. 2 zeigt einen ähnlichen Lüftungsanschlag, aber bei dieser Ausführung ist der Anschlagbolzen 10 nach aussen geführt, so dass er von aussen betä tigt werden kann. Das Kopfstück des Bolzens 10 ist, wie ersichtlich, auf der Unterseite mit zwei Nocken versehen. Die Vertiefung in der Druckplatte 5, in welche das. Kopfstück eintritt, besitzt zwei Hebeflä chen und zwischen denselben eine Rast.
Durch Dre hen des Balzens 10 wird derselbe infolge der Wir- kung der erwähnten Hebeflächen un=d Nocken ange hoben und dadurch kommt er ausser Eingriff mit dem Zapfen 3. Der Bolzenkapf rastet in die erwähnte Rast ein und bleibt damit ausser Eingriff mit dem Zapfen 3 bis er wieder zurückgedreht wird.
Fig. 3 zeigt einen sogen. Sicherheitsanschlag. Die ser Anschlag weist den gleichen von aussen betätig- baren, federbelasteten Bolzen 10 :auf, wie die Aus- führung gemäss Fig. 2. Das federbelastete innere Ende 11 des Bolzens steht hier normalerweise in Eingriff mit einer Nute 12 des Zapfens 3.
Der Fen- sterflügel kann dabei unter Überwindung des norma len Reibungswiderstandes in die Lüftungsstellung ge schwenkt werdzn. Für eine weitergehende Öffnung muss jedoch der Anschlag gelöst werden.
Diese An- ordnung stellt eine Sicherheitsmassnahme insofern dar, als kleine Kinder das Fenster nicht so weit öff nen können, dass sie herausfallen könnten.
In Fig. 4 ist das am Fensternahmen befestigbare Gelenkband mit 13 bezeichnet. Zwischen den beiden Gelenkbändern ist ein. Distanzstück 14 angebracht, welches das Spiel zwischen dem Fensterflügel und dem Fensterrahmen bestimmt.
Wie aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, ist der Brems- oder Reibblock mit einem zentralen Schlitz 15 versehen. Infolge des durch die Druckplatte aus geübten Druckes verkeilt sich der Block gegen die Seitenwände der Ausnehmung. Gleichzeitig drückt der Block aber auch gegen den Gelenkzapfen, so dass die gewünschte Reibung .erzeugt wird.
Das Gelenk weist demzufolge gar keinen Totgang auf und es besitzt eine gleichmässige und angenehme Reibung.
Die Druckplatte und der Bremsblock können aus dem gleichen Material hergestellt sein .und eventuell aus einem Stück bestehen. Wenn der Bremsblock die dargestellte Form aufweist, füllt er den, ganzen Raum der Ausnehmung zwischen der Druckplatte und dem Gelenkzapfen aus.
Das beschriebene Gelenk kann natürlich überall da mit Vorteil angewand werden, wo zwei Teile in bezug aufeinander schwenkbar ,sind und der Ver- schwenkung ein gewisser Reibungswiderstand entge gengesetzt werden soll. Die Gelenkbänder die gemäss der vorstehenden Beschreibung an den Fensterflügeln angordnet sind,
können natürlich auch am Fenster rahmen angebracht sein, und umgekehrt.
Das beschriebene und dargestellte Gelenk gestat tet ein genaues Zentrieren des Gelenkzapfens und der Druck des Bremsblockes kann derart bestümmt wer den, dass jeglicher Totgang vermieden wird.
Das Gelenk ist auch so ausgebildet, dass der Gelenkzap- fen leicht montiert und demontiert werden kann. Der Bremsblock besteht zweckmässig aus ela stisch nachgiebigem Bremsmaterial, z. B. Nylon und er kann einen oder mehrere Schlitze aufweisen, da mit er sich gegen die Seitenwände der Ausnehmung und den Gelenkzapfen verkeilt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gelenk zur Verbindung zweier Teile, die unter Überwindung eines Reibungswiderstandes in, bezug aufeinander schwenkbar sind, wobei das eine Ge lenkband einen Zapfen und das andere ein Lagerge häuse für denselben aufweist, dadurch gekennzeich net, dass das Lagergehäuse (2) eine U-förmige, nach aussen o=ffene Ausnehmung aufweist, deren Boden die eine Hälfte der Lagerfläche des Zapfens (3) bil det,während die andere Hälfte durch einen in der Ausnebmung untergebrachten Bremsblock (4) gebil- det ist, der mit Reibung am Zapfen (3) anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Gelenk nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Reibungsdruck des Bremsblockes auf dem Zapfen einstellbar ist. 2.Gelenk nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass der durch die Seitenwände der Aus- nelunung geführte Bremsblock (4) vermittels einer in die Ausnehmung eintretenden Druckplatte (5) ge halten und gegen den Zapfen (3) gedrückt ist. 3.Gelenk nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bremsblock (4) aus elastisch nach giebigem Reibungsmaterial besteht und mindestens einen Schlitz (15) aufweist, welcher ein Verkeilen des Blockes gegen den Zapfen (3) und die Wände der Ausnehmung ermöglicht. 4. Gelenk nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass .ein zentraler Schlitz (15) vorge sehen ist. 5.Gelenk nach Patentanspruch, mit Mitteln zur Einstellung mindestens einer bestimmten Lage des schwenkbaren Teiles, dadurch gekennzeichnet, dass ein federbelasteter Bolzen (10) vorgesehen ist, der in mindestens einer Stellung der Gelenkteile in eine Nute (12) des Zapfens (3) einfällt. 6.Gelenk nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, d=ass der Zapfen mit einer in Umfangsrich tung verlaufenden Nute versehen ist, in, welcher sich ständig das eine Ende eines federbelasteten Bolzens befindet, wodurch eine Verschwenkung über einen durch die Länge der Nute bestimmten Bereich mög lich ist, eine weitere Verschwenkung jedoch nur nach erfolgter Auslösung des Anschlagbolzens.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| NO12909258 | 1958-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH7744559A CH374306A (de) | 1958-09-01 | 1959-08-27 | Gelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH374306A (de) |
-
1959
- 1959-08-27 CH CH7744559A patent/CH374306A/de unknown
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