CH374520A - Verfahren zur Herstellung korrosionsbeständiger Überzüge - Google Patents

Verfahren zur Herstellung korrosionsbeständiger Überzüge

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CH374520A
CH374520A CH6581558A CH6581558A CH374520A CH 374520 A CH374520 A CH 374520A CH 6581558 A CH6581558 A CH 6581558A CH 6581558 A CH6581558 A CH 6581558A CH 374520 A CH374520 A CH 374520A
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CH
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titanium
corrosion
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resistant coatings
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CH6581558A
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Karl Dr Swoboda
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Boehler & Co Ag Geb
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    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C4/00Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge
    • C23C4/04Coating by spraying the coating material in the molten state, e.g. by flame, plasma or electric discharge characterised by the coating material
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description


      Verfahren        zur        Herstellung        korrosionsbeständiger    Überzüge    Die grosse Widerstandsfähigkeit des Titans gegen       zahlreiche    korrodierend wirkende Mittel hat bereits  zu verschiedenen Vorschlägen geführt, deren Ziel  die Ausnützung dieser Eigenschaft des     Titans    ist.  



  So wurde z. B. vorgeschlagen, die bei der Her  stellung von     Melamin    aus Harnstoff     auftretenden          Korrosionsschwierigkeiten    durch eine     Innenausklei-          dung    des     Reaktionsgefässes        mit    Titan zu beheben.  Für die Herstellung solcher Auskleidungen können  die     üblichen        Plattierverfahren    Verwendung finden.

    Einem anderen Vorschlag zufolge     sollen    mit Titan  plattierte Bleche zur     Herstellung    von Apparaten,  Rohren und anderen Gegenständen benützt werden,  die gegen den     Angriff    von Seewasser, Königswasser,  gesättigtem Chlorwasser;     Milchsäure,    rauchender  Salpetersäure,     Ammoniak,    Wasserstoffsuperoxyd und       ähnlichen        Angriffsmitteln    beständig sein müssen.  



  Es ist ferner bekannt, korrosionsbeständige Ober  flächen dadurch zu erhalten, dass     Titankügelchen     zum Beispiel mit Pressluft gegen die zu     überziehende     Oberfläche geschleudert werden, wobei     -.ur    Erzielung  eines guten     Plattierungseffektes    der Winkel zwischen  Oberfläche und     Auftreffrichtung    wesentlich kleiner  als 90  sein soll.     Derart    zu     behandelnde        Oberflächen     müssen härter sein als das Titan, wenn sie bei die  ser Art des     Plattierens    nicht deformiert oder beschä  digt werden sollen.  



  Schliesslich kann der     Patentliteratur    auch der Vor  schlag entnommen werden,     in    einer Spritzpistole mit       Hilfe    des elektrischen Lichtbogens hochschmel  zende Metalle wie     Chrom,        Wolfram,        Molybdän    oder  Titan zu     schmelzen    und diese Metallein geschmol  zenem Zustande mit Pressluft, Kohlensäure oder.  Stickstoff     aufzusprühen.     



  Mit solchen Verfahren ist es jedoch nicht mög  lich, aus Titan bestehende     Überzüge    zu erhalten,  welche korrodierenden     Angriffen    widerstehen, weil    schon     beim        Aufschmelzen    und mehr noch     beim        Auf-          sprühen    das Titan mit der umgebenden Atmosphäre  reagiert; wodurch     in    der aufgespritzten     Schicht    im  wesentlichen     Titanverbindungen,    insbesondere Oxyde  und     Nitride    des Titans,     vorliegen.     



  Es wurde daher bisher das     Metallspnitzverfähren     zur' Herstellung korrosionsbeständiger     Titanüberzüge     für ungeeignet gehalten.  



       Gegenstand    der Erfindung ist nun ein Verfah  ren, welches die Benützung des Metallspritzens zur  Herstellung solcher, aus Titan     bestehender-korro-          sionsbeständiger    Überzüge ermöglicht. Das Verfah  ren ist dadurch     gekennzeichnet,    dass sowohl das       Schmelzen    des Titans als auch das Aufspritzen des  selben     in        einer    Atmosphäre erfolgt, welche mit  Titan nicht reagiert.     Anstelle    von Titan können auch  überwiegend aus Titan bestehende Legierungen, ins  besondere solche mit Aluminium; Verwendung fin  den.

      Als geeignete Atmosphäre     für    das     Schmelzen     und das Aufspritzen kommt vor allem Argon in Be  tracht. Es     kann    aber auch ein anderes Gas, wie  z. B.     Helium,    Verwendung finden. Die Verwendung  von Wasserstoff ist nicht zu     empfehlen,    weil dieser  gegenüber Titan     nicht        rceaktionslos    ist.  



       Wenn    Schutzgase Verwendung finden, welche  spezifisch leichter     sind    als die Luft, wie dies z. B.       bei        Helium    der Fall ist, wird das Aufspritzen zweck  mässig in einem geschlossenen, mit dem Schutzgas       erfüllten    Raum     durchgeführt,    um vor     allem        zu    ver  meiden, dass während der Erstarrung der aufgespritz  ten     Titantröpfchen    Reaktionen mit dem Sauerstoff  oder Stickstoff der Luft erfolgen.  



  Eine zusätzliche Erhöhung des     Korrosionswider-          standes    der nach dem     erfindungsgemässen    Verfahren  hergestellten Spritzschichten kann häufig durch eine      glättende Nachbehandlung derselben im kalten Zu  stande erzielt werden.  



  Diese Nachbehandlung     kann    z. B. durch     Kalt-          walzen,        Hämmern    oder Kugelpolieren erfolgen     undhat     den Zweck, die dem korrodierenden     Angriff    ausge  setzte Oberfläche durch     glättung    möglichst zu     ver-          kleinern.     



  Die Möglichkeit der Anwendung des     Metallspritz-          verfahrens:    zur Herstellung von aus Titan oder Titan  legierungen bestehenden     überzügen    stellt eine erheb  liche Erleichterung bei der Herstellung von korro  sionsbeanspruchten Werkstücken dar.  Die Korrosionsbeständigkeit der nach dem erfin  dungsgemässen     Verfahren        herstellbaren    Spritzschich  ten ist überraschenderweise     keinesfalls    schlechter und  in manchen     Fällen    sogar besser     als    die jener über  züge, welche mit     Hilfe    von     Plattierverfahren    erhal  ten werden.

   Es sind daher die zur Zeit noch     relativ     hohen Kosten     für    die     in    Betracht kommenden Schutz  gase im     Hinblick    auf     die    Vorteile, welche das     Spritz-          verfahren    bietet, ohne weiteres gerechtfertigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung korrosionsbeständiger Überzüge durch Aufspritzen von Titan auf Werk stücke aus Eisen und Stahllegierungen, dadurch ge kennzeichnet, dass Titan oder überwiegend aus Titan bestehende Legierungen in einer mit Titan nicht rea gierenden Atmosphäre geschmolzen und im geschmol zenen Zustande unter einem gegenüber Titan inerten Schutzgas aufgespritzt worden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, da.ss ein Schutzgas, das spezifisch leich ter ist als. Luft, z. B. Helium, verwendet wird und das. Aufspritzen in einem geschlossenen Raum erfolgt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Aufspritzen im kalten Zustande eine glättende Ober flächenbehandlung, z.
    B. Kaltwalzen, Hämmern, Kugelpolieren, vorgenommen wird.
CH6581558A 1957-11-13 1958-11-05 Verfahren zur Herstellung korrosionsbeständiger Überzüge CH374520A (de)

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AT733157A AT215247B (de) 1957-11-13 1957-11-13 Verfahren zur Herstellung korrosionsbeständiger Überzüge

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3233925A1 (de) * 1982-09-13 1984-03-15 Alban 5456 Rheinbrohl Pütz Verfahren und vorrichtung zum sauerstoffreien aufspritzen geschmolzenen metalls u.ae.deckmittel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3233925A1 (de) * 1982-09-13 1984-03-15 Alban 5456 Rheinbrohl Pütz Verfahren und vorrichtung zum sauerstoffreien aufspritzen geschmolzenen metalls u.ae.deckmittel

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AT215247B (de) 1961-05-25

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