CH374535A - Verfahren zur Herstellung von Etiketten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Etiketten

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CH374535A
CH374535A CH7709559A CH7709559A CH374535A CH 374535 A CH374535 A CH 374535A CH 7709559 A CH7709559 A CH 7709559A CH 7709559 A CH7709559 A CH 7709559A CH 374535 A CH374535 A CH 374535A
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CH7709559A
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Inventor
G Engelhorn Curt
Clages Bruno
Original Assignee
Boehringer & Soehne Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31DMAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER, NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B31B OR B31C
    • B31D1/00Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles
    • B31D1/02Multiple-step processes for making flat articles ; Making flat articles the articles being labels or tags

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  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description


      Verfahren        zur    Herstellung von     Etiketten            Laie    vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung von solchen Etiketten,  die dazu     bestimmt    sein können, in einer     Etikettier-          maschine    aus einem in     die        Maschine    einzufüllenden  grösseren Stapel automatisch auf die zu kennzeich  nenden Behältnisse     geklebt    zu werden. Solche Be  hältnisse sind für die pharmazeutische Industrie, z. B.

    Ampullen, Tablettengläser,     Flüssigkeitsflaschen    oder       Aussenverpackungen    aus Karton, Kunststoff oder       Metall.    Für die Verwendung des nach dem erfin  dungsgemässen     Verfahren    hergestellten Gegenstandes  können aber auch automatisch zu etikettierende Be  hältnisse anderer Zweckbestimmung in Betracht kom  men. Selbstverständlich bedeutet die Verwendung  des soeben erwähnten Gegenstandes auch eine er  hebliche Vereinfachung und grössere Sicherheit bei  der manuell durchgeführten     Etikettierung.     



  Es ist eine absolute     Voraussetzung,    dass die eti  kettierten Behältnisse, z. B. für pharmazeutische Zu  bereitungen, tatsächlich und mit     Sicherheit    die     Auf-          schrift    tragen, die ihrem     Inhalt    entspricht. Bei stark  wirksamen pharmazeutischen Präparaten kann die       Nichtübereinstimmung    der     Aufschrift        mit    dem In  halt zu folgenschweren Unfällen führen.

   Es ist dem  nach unbedingt erforderlich, dass bei der automati  schen Etikettierung die in die Maschine eingefüllten       Etikettenstapel        ausschliesslich    aus     ein    und derselben       Etikettenart    bestehen. Leider ist diese Voraussetzung  in der     Praxis    nicht immer erfüllt.  



  Wenn man sich die Vorgänge des Druckens, des       Aufeinanderstapelns    der gedruckten     Etikettenbogen     zum nachfolgenden     Ausstanzen    der Etiketten und des  Zusammenpackens der ausgestanzten     Etiketten    bzw.       Et'kettenpakete    zu grösseren     Einheiten    vor Augen  führt, wird man     erkennen,    dass an     mehreren    Stellen  dieses Ablaufs     Verwechslungs-    bzw.     Vertauschungs-          möglichkeiten    bestehen.

   Eine dieser Verwechslungs-         möglichkeiten    beruht darauf, dass die Papierbogen  nicht nur mit     einer    einzigen     Etikettenart,        sondern     mit mehreren Arten     bedruckt    werden.     Eine    wesent  lich     grössere    Gefahr besteht aber     darin,    dass     beim    Zu  sammenstapeln von     Etikettendruckbogen    vor dem  Stanzen falsche Bögen     in    die Stapel eingestreut oder  dass ganze Stapel     verwechselt    werden.

   Ebenso kön  nen beim     Zusammenstapeln    der schon ausgestanz  ten     Etikettenbündel    zu grösseren Einheiten (z. B. 250  oder 500 Stück, wie sie zum     Einsatz    in     Etikettier-          maschinen        bestimmt        sind)    verschiedene Bündel durch  einander geraten.

   Es ist     demnach        sehr        leicht    möglich,  dass sich     in        einem    nach dem     üblichen    Verfahren her  gestellten     Etikettenstapel    falsche     Etiketten    (sowohl       einzelne    als auch ganze Gruppen) befinden.  



  Um mit     Sicherheit    derart eingestreute Falsch  etiketten zu erfassen, war es     bislang        unerlässlich,        die          Etikettenstapel        sorgfältigst    durchzusehen oder die  aus der Maschine kommenden, schon     etikettierten     Güter     einzeln    zu     kontrollieren.    Diese Massnahmen sind  jedoch ausserordentlich zeitraubend und daher kost  spielig;

   ausserdem sind sie     keineswegs.    hundertpro  zentig sicher,     insbesondere    was das Aussuchen von       Falschetiketten    aus     ganzen        Stapeln        anbelangt.     



  Die     vorliegende    Erfindung     betrifft    nun ein Ver  fahren zur Herstellung von Etiketten, welches gestat  tet, bei in     Stapelform    geordneten     Etiketten    die mög  liche Einstreuung von fremden Exemplaren - zu er  kennen.     Erfindungsgemäss    werden die Etiketten da  durch hergestellt, dass man     beim        Ebikettendruck    eine  oder mehrere     Markierungen    derart     aufbringt,    dass sie       beim    nachfolgenden Stanzen der Druckbogen mit  angeschnitten werden.

       Damit    ergeben sich     im    Stapel  über die ganze Dicke desselben     deutlich    erkennbare  Linien. Werden die     Markierungen    für jede Etiketten  art spezifisch, vorzugsweise     hinsichtlich    ihres Ab  standes von den parallelen     Etikettenrändern,        gewählt,         so zeigt sich -- wie zahlreiche Versuche ausnahms  los ergeben haben - dass schon ein     einzelnes,

      nicht       zugehöriges        Etikett    zufolge     deutlich        erkennbarer     Unterbrechung der      Stapellinie         mit    Sicherheit er  fasst werden kann.

   Bei     seitlicher        Betrachtung    der       Etikettenstapel        kann    man also mit einem Blick  (ohne dass die     einzelnen        Etiketten    auf     ihrer    Vorder  seite angeschaut zu werden brauchen) die     überenn-          stimmung    öder     Nichtübereinstimmung    der gestapel  ten     Etiketten    erkennen.  



       Nunmehr    ist nur noch     eine        einmalige        Kontrolle     der Druckstöcke bzw. der Probeabzüge notwendig,  um die Identität der für die betreffende     Etikettenart     spezifischen- Markierung zu     überprüfen.    Die     erfin'          dungsgemässen    Etiketten gewährleisten also eine       100a/aige    Sicherheit gegenüber Verwechslungen.  



  Zwecks     möglichst    guter Erkennbarkeit der      Sta-          pellinie     wählt man     scharf    begrenzte und ausrei  chend (z. B. 1 mm) breite Markierungen, wobei-man  gegebenenfalls auch mehrere Kanten des Etiketts der  artig     markieren    kann.

   Vom drucktechnischen Stand  punkt aus     kann    es sich bei den Markierungen um   positive      Drucklinien    oder um  negative      Ausspa=     rangen aus dem eigentlichen     Etikettenaufdruck    han  deln.     Für    die Druckstriche kommen     grundsätzlich    alle  Farben genügender     Intensität    bzw. ausreichender         Kontrastwirkung    in-Betracht;     vorzugsweise    aber be  stehen die     Farbstriche    aus der Farbe, die für die       Beschriftung    des     Etiketts    verwandt wird.

   Es steht  aber     nichts    im Wege,     diese    Markierungen auch in  abweichender Farbe oder gegebenenfalls in mehreren  Farben durchzuführen.  



  Da die Markierungen nur den Zweck haben,       für        Anschnitt    sichtbar     zu    sein, brauchen sie auf  dem fertigen     Etikett    nur eine zu vernachlässigende  Länge zu- haben; so dass sie für das Aussehen des  Etiketts     eine    ganz untergeordnete Rolle spielen.  Gegebenenfalls können sie aus ästhetischen     Gründen     auch mehrfach in symmetrischer Form vorhanden       sein,    so     da13--sie        den-Etikettenrand    in einer scheinbar  beabsichtigten und zum Schmuck dienenden Weise  unterbrechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Etiketten, der in Stapeln gleichartiger Exemplare geordnet die mög liche Einstreuung von fremden Exemplaren durch Störung individueller, auf den Schnittflächen des Stapelblockes erscheinenden Markierungslinien zu erkennen gestattet, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Etiketten solche drucktechnisch erzeugte Markie- rungen aufgebracht werden,
    die beim nachträglichen Ausstanzen der Etiketten mitangeschnitten werden.
CH7709559A 1958-09-11 1959-08-18 Verfahren zur Herstellung von Etiketten CH374535A (de)

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DEB0050300 1958-09-11

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BE582540A (fr) 1959-12-31

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