CH374540A - Schlitzverschluss für photographische Kameras - Google Patents

Schlitzverschluss für photographische Kameras

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CH374540A
CH374540A CH816962A CH816962A CH374540A CH 374540 A CH374540 A CH 374540A CH 816962 A CH816962 A CH 816962A CH 816962 A CH816962 A CH 816962A CH 374540 A CH374540 A CH 374540A
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CH
Switzerland
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pin
focal plane
slide
lever
plane shutter
Prior art date
Application number
CH816962A
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English (en)
Inventor
Strehle Horst
Zimmet Hans
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description


      Schlitzverschluss    für     photographische        Kameras       Die     Erfindung        betrifft    einen     Schlitzverschluss    für  photographische Kameras mit zwei     nacheinander    an  der Belichtungsöffnung vorbeigeführten Schiebern.  



  Es sind schon     Schlitzverschlüsse    vorgeschlagen  worden, bei denen die Schieber     die    Belichtungs  öffnung nur     teilwise    abdeckend ausgebildet sind  und zur     lichtdichten    Abdeckung derselben die Schie  ber mit flexiblen     Verschlusselementen,    beispiels  weise     gummierten    Vorhängen, verbunden sind.

   Da  durch erreicht man     infolge    des     geringen    Gewichtes  und der geringen Masse des Verschlusses eine relativ  grosse     Verschlussgeschwindigkeit.    Um die     Verschluss-          geschwindigkeit    aber noch mehr zu steigern, ist es  notwendig, Getriebe     einfacher    Bauart     mit        geringem     Gewicht und geringer Masse zum Bewegen der  Schieber zu     verwenden.     



  Es ist schon vorgeschlagen, zum Bewegen der       Schieber        ein        zentrisches        Schubkurbelgetriebe    anzu  wenden. Mit einem zentrischen     Schubkurbelgetriebe     wird zwar eine Steigerung der     Verschlussgeschwindig-          keit    erreicht, aber da das Getriebe in der     Verschluss-          elementenebene        angeordnet    ist, macht sich ein er  heblicher     Raumbedarf    für das Getriebe notwendig.  



  Der Erfindung     liegt    die Aufgabe zugrunde, ein  Getriebe zum Bewegen der Schieber zu     schaffen,     das aus     einem        Minimum    an Einzelteilen besteht,  geringes Gewicht und geringe Masse besitzt und so  in der Kamera     angeordnet    ist, dass es     ein        Minimum     an Raum     in    derselben benötigt.  



       ,Das    wird     erfindungsgemäss    dadurch erreicht; dass  ein Hebelgetriebe     winklig    zur     Verschlusselementen-          ebene    angeordnet ist und durch einen Kupplungs  hebel über     ein    Schubgelenk mit den Schiebern ver  bunden ist.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des sind in der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen:         Fig.-    1     einen        Schlitzverschluss        mit        Kurbelschwin-          gen    zum Bewegen und einem Scherenkreuz zur  Führung der     Schieber,          Fig.    2 einen     Schlitzverschluss    mit Kurbelschwin  gen zum Bewegen und einer     Führungsleiste    zur       Führung    der     Schieber,

            Fig.    3 einen     Schlitzverschluss        mit    Kupplungs  schleifen zum Bewegen und einem     Scherenkreuz     zur     Führung    der Schieber,       Fig.    4 einen     Schlitzverschluss    mit Kupplungs  schleifen zum Bewegen und     einer    Führungsleiste  zur Führung der Schieber,       Fig.    5 einen     Schlitzverschluss    mit einem Scheren  kreuz     zur    Führung der Schieber und einer am  Scherenkreuz     angreifenden        Antriebsfeder.     



  Der     vorliegende        Schlitzverschluss        entsprechend     den     Fig.    1-5 weist. zwei Schieber 1 und 2 auf, wobei  diese durch Nieten 3 mit den     Vorhängen    4 und 5  verbunden sind. Der Schieber 1 schliesst mit dem  Vorhang 4     in    der Stellung gemäss den     Fig.    1-5 die       Belichtungsöffnung    6 ab, während der Schieber 2  sich mit dem Vorhang 5 ausserhalb und oberhalb  der     Belichtungsöffnung    6 befindet.

   Die     Scherenkreuze     (siehe     Fig.    1, 3 und 5) zur     Führung    der Schieber 1  und 2 bestehen aus je zwei scherenartig angeordne  ten     doppelarmigen        Hebeln    7, 8 und 9, 10, die in je  einem gemeinsamen Drehzapfen 11 und 12 gelagert  sind. Der     doppelarmige    Hebel 7 ist mittels     seines          Stiftes    13     in        einem    Schlitz 14- des Gehäuses 15     ge-          führt    und mit dem Schieber 1 durch     einen    Dreh  zapfen 16 verbunden.

   Der.     doppelarmige    Hebel 8 ist       mittels    seines     Stiftes    17 in einem     Schlitz-    18 des  Schiebers 1 geführt und mit dem Gehäuse 15 durch  den Drehzapfen 19 verbunden. Der     doppelarmige     Hebel 9 ist     mittels    seines Stiftes 20 (siehe     Fig.    5) in  einem     Schlitz    21 des Gehäuses 15 geführt und mit  dem Schieber 2 durch einen Drehzapfen 22 verbun-      den.

   Der     doppelarmige    Hebel 10 ist     mittels    seines  Stiftes 23 in einem     Schlitz:    24 des Schiebers 2 ge  führt und mit dem Gehäuse 15 durch     einen    Dreh  zapfen 25 verbunden. Der Schieber 1 besitzt noch  einen abgewinkelten Rand 26 zum besseren     über-          einandergleiten    der Schieber 1 und 2 nach dem     Be-          lichtungsvorgang.     



  Das     Hebelgetriebe        zum    Bewegen der     Verschluss-          elemente    entsprechend     Fig.    1 weist zwei- Kurbel  schwingen auf. Die Kupplungshebel 27 und 28 der  Kurbelschwingen sind     abgewinkelt,    ragen durch eine       Aussparung    29 der Seitenwand 30 und besitzen Stifte  31 und 32; welche     in    Bohrungen der Drehzapfen 11  und 12 geführt     sind.    Der Kupplungshebel 27 ist über  Drehzapfen 33 und 34     mit    den     Hebeln    35 und 36  verbunden, welche um die gehäusefesten Zapfen 37  und 38 schwenkbar gelagert sind.

   Ausserdem besitzt  der Kupplungshebel 27 noch     eine        abgewinkelte    Nase  39, die     mit    einer Feder 40 verbunden- ist, welche an  einem gehäusefesten     Stift    41 befestigt ist. An der  abgewinkelten Nase 39 greift ein um einen gehäuse  festen Zapfen 42 gelagerter Sperrhebel 43 mit seiner       Sperrnase    44 an.  



  Der Kupplungshebel 28 ist über Drehzapfen 45   und 46     mit    den     Hebeln    47 und 48 verbunden, welche  um die gehäusefesten Zapfen 49 und 50 schwenkbar  gelagert sind. Ausserdem besitzt der Kupplungshebel  28 noch eine     abgewinkelte    Nase 51, die mit     einer     Feder 52 verbunden ist, welche     an        einem    gehäuse  festen Stift 53 befestigt ist.     An    der abgewinkelten  Nase 51 greift ein um einen gehäusefesten Zapfen  54 gelagerter Sperrhebel 55     mit    seiner Sperrnase  56 an.  



  Das Hebelgetriebe zum Bewegen der     Verschluss-          elemente    entsprechend der     Anordnung    nach     Fig.    2 ist  das gleiche wie das der     Fig.    1.     Anstelle    des Scheren  kreuzes zur Führung der Schieber 1 und 2 gemäss       Fig.    1 ist bei der Anordnung nach     Fig.    2 eine     Füh-          rungsleiste    57 vorgesehen.

   Dabei sind die Stifte 31  und 32 der Kupplungshebel 27 und 28 in Zapfen  58 und 59 verschiebbar, wobei der Zapfen 58 fest       mit    dem Schieber 1     und    der Zapfen 59 fest     mit     dem Schieber 2 verbunden ist. Ausserdem sind  bei der     Anordnung    nach     Fig.    2 die     Sperrhebel    43  und 55 um     einen    gemeinsamen, gehäusefesten Zapfen  60 gelagert.  



  Das . Hebelgetriebe zum Bewegen der     Verschluss-          elemente    entsprechend     Fig.    3 weist zwei Kupplungs  schleifen auf. Die Kupplungshebel 61 und 62 der       Kupplungsschleifen    sind     abgewinkelt,    ragen durch  die     Aussparung    29 der Seitenwand 30 und besitzen       Stifte    63 und 64, welche in Bohrungen der Dreh  zapfen 11 und 12 der     Scherenkreuze    nach     Fig.l    ge  führt sind.

   Der Kupplungshebel 61 ist über     einen     Drehzapfen 65 mit dem Hebel 66 verbunden, wel  cher um     einen    gehäusefesten Zapfen 67 schwenkbar  gelagert ist. Der Kupplungshebel 61 besitzt noch  einen Schlitz 68,     in    welchem ein     gehäusefester        Stift     69 angeordnet ist.    Am Kupplungshebel 61 ist eine abgewinkelte  Nase 70 vorgesehen, die mit einer Feder 71 verbun  den ist, welche     an    einem gehäusefesten Zapfen 72  befestigt ist. An der abgewinkelten Nase 70 greift       ein    um einen gehäusefesten Zapfen 73 gelagerter  Sperrhebel 74     mit    seiner Sperrnase 75 an.  



  Der Kupplungshebel 62 ist über einen Dreh  zapfen 76 mit dem Hebel 77 verbunden, welcher um  einen gehäusefesten Drehzapfen 78 schwenkbar ge  lagert ist. Der Kupplungshebel 62 besitzt noch einen       Schlitz    79, in welchem ein gehäusefester Stift 80       angeordnet    ist. Am Kupplungshebel 62 ist eine ab  gewinkelte Nase 81 vorgesehen, die mit einer Feder  82 verbunden ist, welche an einem gehäusefesten  Zapfen 83     befestigt    ist.     An    der     abgewinkelten    Nase  81     greift        ein    um einen gehäusefesten Zapfen 84 ge  lagerter Sperrhebel 85     mit    seiner Sperrnase 86 an.

    Die Scherenkreuze     zur    Führung der Schieber 1 und 2  sind die gleichen wie in der Anordnung nach     Fig.    1.  



  Das Hebelgetriebe zum Bewegen der     Ver-          schlusselemente    entsprechend     Fig.    4 ist das gleiche  wie das der     Anordnung    nach     Fig.3.    Anstelle des  Scherenkreuzes zur Führung der Schieber 1 und 2  gemäss den     Fig.    1 und 3 ist bei der Anordnung nach       Fig.    4 die Führungsleiste 57 entsprechend     Fig.    2 an  geordnet. Dabei sind     die    Stifte 63 und 64 der Kupp  lungshebel 61 und 62 im Zapfen 87 und 88 ver  schiebbar, wobei der Zapfen 87 fest mit dem Schie  ber 1 und der Zapfen 88 fest mit dem Schieber 2  verbunden ist.

   Ausserdem sind bei der Anordnung  nach     Fig.4        die    Sperrhebel 75 und 85 um einen       gemeinsamen    gehäusefesten Zapfen 89     gelagert.     



  Die     Fig.    5 zeigt eine Anordnung     mit    den Scheren  kreuzen nach     Fig.    1. Anstelle des Hebelgetriebes     zum     Bewegen des Schiebers 1 ist eine an den gehäuse  festen Zapfen 90     gelagerte    Feder 91 mit dem Stift  13 des     doppelarmigen    Hebels 7 verbunden. Ein um  den gehäusefesten Zapfen 92 gelagerter Sperrhebel  93     greift    mit     seiner    Sperrnase 94     an    dem Stift 13 an.

         Anstelle    des Hebelgetriebes zum Bewegen des  Schiebers 2 ist eine     auf    dem gehäusefesten Zapfen  95 befestigte Feder 96 mit dem Stift 20 des     doppel-          armigen    Hebels 9 verbunden. Ein um den gehäuse  festen Zapfen 97 gelagerter Sperrhebel 98     greift    mit  seiner Sperrnase 99 an dem Stift 20 an.  



  Der in der     Fig.    1 dargestellte     Schlitzverschluss    ist       in    einer solchen Stellung gezeigt, bei der er für eine       Bildaufnahme    bereit ist. Die Bildaufnahme kommt  dadurch zustande, dass durch ein nicht     mit        darge-          stelltes        Auslösegetriebe    der Sperrhebel 43 aus dem  Bereich der Nase 39 geschwenkt     wird.    Durch die       Wirkung    der Feder 40     wird    der Schieber 1 mit       seinem    Vorhang 4 aus dem Bereich der Belichtungs  öffnung 6 gebracht.

   Nach entsprechender Zeit wird  durch das gleiche     Auslösegetriebe    auch der Sperr  hebel 55 aus dem Bereich der Nase 51 geschwenkt,  und durch die Wirkung der Feder 52 folgt der  Schieber 2     mit    seinem Vorhang 5 dem Schieber 1.  Nach diesem Belichtungsvorgang ist der Schieber 1       mit    seinem Vorhang 4 unterhalb und ausserhalb der      Belichtungsöffnung 6 und der Schieber 2 mit seinem  Vorhang 5 die     Belichtungsöffnung    6 abdeckend     an-          geordnet.    Die     Anordnungen    in den     Fig.    2-4 haben  die gleiche Wirkungsweise wie die der     Fig.    1.  



  Die Anordnung nach     Fig.    5 hat folgende Wir  kungsweise. Durch das schon genannte, nicht mit  dargestellte     Auslösegetriebe    wird der     Sperrhebel    93  aus dem Bereich des Stiftes 13 geschwenkt. Durch  die Wirkung der Feder 91     wird    der Schieber 1 mit  seinem Vorhang 4 aus dem Bereich der Belichtungs  öffnung 6 gebracht.  



  Nach entsprechender Zeit wird durch das gleiche       Auslösegetriebe    auch der Sperrhebel 98 aus dem  Bereich des Stiftes 20 geschwenkt, und durch die  Wirkung der Feder 96 folgt der Schieber 2     mit    sei  nem Vorhang 5 dem Schieber 1.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schlitzverschluss für photographische Kameras mit zwei von einem Hebelgetriebe nacheinander an der Belichtungsöffnung vorbeigeführten Schiebern, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelgetriebe winklig zur Verschlusselementenebene angeordnet ist und durch einem Kupplungshebel (27, 28; 61, 62) über ein Schubgelenk mit den Schiebern (1, 2) ver bunden ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schlitzverschluss nach Patentanspruch für photographische Kameras mit zwei nacheinander an der Belichtungsöffnung vorbeigeführten Schiebern, dadurch gekennzeichnet; dass zur Führung der Schie ber (1, 2) ein Scherenkreuz angeordnet ist und eine ortsfest angeordnete Feder (91, 96) mit einem der doppelarmigen Hebel (7, 9) des Scherenkreuzes ver bunden ist. 2. Schlitzverschluss nach Patentanspruch, da durch -gekennzeichnet, dass das Hebelgetriebe als Kurbelschwinge oder Kupplungsschleife. ausgebildet ist.
    3. Schlitzverschluss nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Kupplungshebel (27, 28; 61, 62) mit einer ortsfest angeordneten Antriebs- feder (40, 52; 71, 82) verbunden ist und einen Stift (31, 32; 63, 64) besitzt; der in einer Aussparung eines mit den Schiebern (1, 2) verbundenen Zapfens (11, 12; 87; 88) geführt ist.
    4. Schlitzverschluss nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass zur Führung der Schie ber (1, 2) ein Scherenkreuz angeordnet ist und be sagter Zapfen (11, 12) als Drehzapfen ausgebildet ist. 5. Schlitzverschluss nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zur Führung der Schie ber (1, 2) Führungsleisten (57) vorgesehen sind und besagter Zapfen (87, 88) fest mit den Schiebern (1, 2) verbunden ist.
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