CH374570A - Vorrichtung zum automatischen Einglätten der rückwärtigen Deck-Streifen an Gummischaftstiefeln oder anderem Schuhwerk - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Einglätten der rückwärtigen Deck-Streifen an Gummischaftstiefeln oder anderem Schuhwerk

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Publication number
CH374570A
CH374570A CH6190358A CH6190358A CH374570A CH 374570 A CH374570 A CH 374570A CH 6190358 A CH6190358 A CH 6190358A CH 6190358 A CH6190358 A CH 6190358A CH 374570 A CH374570 A CH 374570A
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CH
Switzerland
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roller
arm
smoothing
piston rod
guide rods
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Application number
CH6190358A
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English (en)
Inventor
Slezak Frantisek
Gajdusek Alois
Hozik Josef
Original Assignee
Svit Np
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


      Vorrichtung        zum    automatischen     Einglätten    der     rückwärtigen    Deck-Streifen  an     Gummischaftstiefeln    oder anderem     Schuhwerk       Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine Vorrich  tung zum automatischen     Einglätten    der rückwär  tigen Deck-Streifen in einer Anlage zur Herstellung  von Gummistiefeln und anderem Schuhwerk.  



  Bisher wurde dieser Arbeitsabschnitt mit     einer     Metallrolle mit gerader Oberfläche ausgeführt, wel  che mit der gekrümmten Oberfläche des     Schaftteiles     des. Stiefels in Berührung kommt. Der Arbeiter muss  dabei mit Druck von Hand auf die Rolle     einwirken     und mehrmals in beiden     Richtungen    über den hin  teren Streifen fahren, was grosse Aufmerksamkeit  erfordert und ermüdend ist.  



  Dabei bewirkt eine verminderte Aufmerksamkeit  seitens des Arbeiters oft ein     mangelhaftes,    ungerades  Anhaften des Streifens an dem Schaft, was, eine Er  höhung des Ausschusses bei der Fabrikation zur  Folge hatte.  



  Ein weiterer Nachteil lag in der Notwendigkeit  des     Ausrichtens    und     Nachglättens    des hinteren Strei  fens von Hand nach seinem Auflegen auf den Stiefel  bzw. nach dem Einglätten, wodurch die Tagesarbeits  leistung beeinflussende Zeitverluste entstanden.  



  Die     vorliegende        Erfindung    beseitigt die angeführ  ten Nachteile. Sie besteht darin, dass ein Förderband  in Querrichtung von einem Tragrohr überbrückt  wird, welches fliegend im     Klemmteil    einer Säule an  gebracht ist, und dass an diesem Tragrohr auf zwei  zueinander parallelen Führungsstangen verschieb  bare, durch einen Querstab     mit    einer     Kolbenstange     verbundene Gleitbüchsen angeordnet sind,

   wobei ein  am Querstab     angelenkter    und durch einen starren  Halter in der einen Endlage unterstützter Schwenk  arm an einem verstellbar mit ihm verbundenen     Ver-          längerungsarm    eine     Einglättrolle    zum     Einglätten    des    Deckstreifens trägt, und wobei die Kolbenstange  pneumatisch oder hydraulisch     betätigbar    ist.  



  Ein wesentlicher Vorteil der Vorrichtung     ge-          mäss    der vorliegenden Erfindung beruht in ihrer     ganz     automatischen Arbeitsweise, welche auf die     intermit-          tierende    Bewegung des Erzeugungsförderbandes ab  gestimmt ist und die bisherigen     überanstrengungen     des Handgelenkes, und Quetschungen - insbeson  dere am Daumen - der Hände der Bedienungs  person ausschliesst. Ein weiterer Vorteil     liegt    in der  bedeutend höheren Erzeugungskapazität und     in    der  wesentlichen Verbesserung der     Schuhwerkqualität.     



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Es  zeigen       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht der Vorrich  tung ;       Fig.    2 einen vergrösserten perspektivischen Teil  ausschnitt der Vorrichtung gemäss     Fig.    1 an der  Stelle des Schwenkarmes der Vorrichtung;       Fig.    3 einen vergrösserten perspektivischen Teil  ausschnitt der Vorrichtung an der Stelle einer zur       Führung    des Schwenkarmes dienenden     Gelenkver-          bindung.     



  Die dargestellte Vorrichtung     befindet    sich an       einer        Deckstreifen-Einglättstation,    einer zur Her  stellung von     Gummischaftstiefeln    dienenden An  lage mit einem Förderband D, welches im Rah  men R geführt wird. Durch das Förderband D  werden eine     Anzahl        Materialkästen    M und     Metall-          leisten    K, die oberhalb des Rahmens R angeordnet  sind, schrittweise weiterbewegt.

   Nach     Fig.    1 ist zwi  schen zwei Materialkästen M des Förderbandes D  eine     Tragstange    T angeordnet, die sich quer zur  Bewegungsrichtung des Förderbandes D nach aus-      sen erstreckt und an deren freiem Ende ein mit einem  Stiefel besetzter Metalleisten K,     mittels    eines Schnell  verschlusses 3 befestigt werden kann. Auf der dem  Metalleisten K gegenüberliegenden, hinteren Seite des  Förderbandes D ist am Rahmen R eine Säule 28 an  geordnet. In der Säule 28 ist das Tragrohr 27 einge  setzt und gesichert, auf dessen     entgegengesetztem     Ende ein Halter 33 festgeklemmt ist.

   Der untere  Teil des Halters 33 ist verbreitert und dient zur Füh  rung zweier Stangen 16 und 16', deren entgegen  gesetzte Enden im Abschlussdeckel 29 eines Steuer  zylinders 20 eingespannt sind. Der Steuerzylinder 20  ist am Klemmteil 47 der Säule 28     (Fig.    1) befestigt.  In diesem Klemmteil 47 ist mittels eines Handrades  34 auch das Tragrohr 27 festgeklemmt. Innerhalb  des Steuerzylinders 20 sind ein Kolben 11 mit Man  schettendichtungen 12 und     Z,#vischenscheiben    13  und Kolbenstangen 7 vorgesehen, wobei die Kolben  stange 7 aus dem     Steuerzylinder    20 längsverschieb  bar     herausgeführt    ist.

   Die Kolbenstange 7     (Fig.    1  und 3) greift an einem Querstab 14 an, an dem eine  Gabel 32     angelenkt    ist. Die Enden des Querstabes 14  sind in Gleitbüchsen 15 und 15' gelagert, welche auf  den Führungsstangen 16 und 16' längsverschiebbar  sind. Die     Führungsstangen    16, 16' sind mit Puffer  federn 17 versehen, die einerseits am     Abschluss-          deckel    29 des Steuerzylinders 20 und anderseits am  unteren Teil des Halters 33     (Fig.    1) angeordnet sind.  Mit dem unteren Flansch des Abschlussdeckels 29  des Steuerzylinders 20 ist starr ein Halter 35 ver  bunden, in dessen unterem gabelförmigen Teil 48  eine Auflaufrolle 9     (Fig.    1) vorgesehen ist.

   Die letz  tere dient     zumAnheben    eines Schwenkarmes 8 in des  sen hinterer Endlage, welcher an der Oberseite mit       Querrillen    und     seitlich    mit einem Längsschlitz 37       (Fig.    1 und 2) versehen ist. In eine der Rillen oder  Rasten 36     (Fig.    2) greift ein Zahn 38 einer Rast  platte am Ende 30 eines     Verlängerungsarmes    31, in  dessen     gabelförmigem    Endteil 49 drehbar eine     Ein-          glättrolle    4 angeordnet ist.

   Auf dem Verlängerungs  arm 31 sitzt ferner ein Querstab 39, an dem Federn  10 und 10'     (Fig.    1 und 3) angreifen, deren entgegen  gesetzte Enden an den Enden eines durch einen     mit     der Kolbenstange 7 fest verbundenen Halter 41       (Fig.    1) hindurchgehenden Querstabes 40 eingehängt  sind.  



  Längs des Rahmens R     (Fig.    1)     verläuft    eine An  triebswelle 6, welche einen Steuernocken 5 aufweist,  der in     Berührung    steht     mit    einer Rolle 42, die am       Nockenhebel    43 angeordnet ist, welcher mittels einer  Verbindungsstange 19 mit einem Hebel 44 verbun  den ist, der einen an sich bekannten     Servo-Motor     26 steuert. Die Räume vor und hinter dem Kolben  des     Steuerzylinders    20 sind durch     Druckmittellei-          tungen    24 und 46 an die Hauptleitung 21 bzw. an  den     Servo-Motor    26 angeschlossen     (Fig.    1).  



  Die vorstehend beschriebene Vorrichtung arbeitet  in folgender Weise  Der Stiefelrohling 1 wird auf einen mittels eines  Schnellverschlusses 3 an einer Tragstange T     (Fig.    1)    vorgesehenen Leisten     K    in jenem Zeitabschnitt auf  gezogen, wenn das sich absatzweise bewegende För  derband D sich im Ruhezustand befindet. Dabei  wird auf den Schaftteil des Stiefelrohlings 1 der  Deckstreifen 2 aufgelegt, und der     Stiefelrohrling    1  fährt in die     Einglättstation    ein. Die     Einglättrolle    4  befindet sich in diesem Moment noch in ihrer durch  die eingezogene Kolbenstange 7 und die     Auflaufrolle     9 angehobenen Stellung.

   Hierauf wird durch     Antrieb     der Welle 6 der Steuernocken 5 verdreht und der       Servo-Motor    26     derart    betätigt, dass Druckmittel  abwechselnd     hinter    und vor den Kolben 11 im  Steuerzylinder 20 eingelassen werden. Das durch die  Leitung 24 hinter den Kolben 11 zugeführte Medium  bewirkt eine Vorwärtsbewegung der Kolbenstange 7,  so dass sich vermittels des Schwenkarmes 8 und des  Verlängerungsarmes 31 auch die     Einglättrolle    4 nach  vorwärts schiebt, indem sich der Schwenkarm 8 von  der Auflaufrolle 9 löst und danach durch die Federn  10 und 10' niedergezogen wird. Die Zufuhr des  Druckmittels hinter den Kolben 11 und damit die  Geschwindigkeit der Bewegung desselben sind durch  einen Hahn 25 regelbar.

   Der Hub der Kolbenstange  7 ist derart bemessen, dass die     Einglättrolle    4 in  beiden Richtungen auf den Deckstreifen 2 in dessen  Gesamtlänge einwirkt. Die durch die Druckmittel  leitung 46 zugeführte Druckluft oder     Druckflüssig-          keit    vor den Kolben 11 des Steuerzylinders 20 be  wirkt eine Rückwärtsbewegung der Kolbenstange 7,  so dass sich auch die     Einglättrolle    4 mit dem  Schwenkarm 8 samt     Verlängerungsarm    31 zurück  bewegen. In seiner hintersten Lage     läuft    der  Schwenkarm 8 gegen die Auflaufrolle 9 und die     Ein-          glättrolle    4 wird vom Leisten K abgehoben.

   Die Be  wegungen der Kolbenstange 7 werden in beiden  Richtungen durch Aufsitzen der Gleitbüchsen 15  und 15' im Bereich der beiden Enden der Führungs  stangen 16 und 16' auf die Federn 17 gedämpft, so  dass die Vorrichtung elastisch, ohne irgendwelche  harten Stösse und geräuschlos arbeitet. Durch Wir  kung der Kolbenstange 7 auf die Schwenkarme 8, 31  und die     Einglättrolle    4 wird der     Deckstreifen    2 in  seiner Gesamtlänge abwechselnd in beiden Richtun  gen     einigemale    nacheinander stets während der Dauer  der Drehung des Nockens 5     (Fig.    1) angedrückt.  Durch Anhalten der Welle 6 und     damit    auch des  Steuernockens 5 wird der Arbeitsvorgang der Ein  glättung des Deckstreifens 2 beendet.  



  Beim nachfolgenden Vorschub des Förderbandes  D fährt ein weiterer Leisten K mit aufgezogenem       Stiefelrohling    1 und aufgelegtem Deckstreifen 2 in  die     Einglättstation    unterhalb der     Einglättrolle    4 ein  und der vorstehend beschriebene Arbeitsvorgang wie  derholt sich. Nach den ausgeführten weiteren Ar  beitsvorgängen am Stiefel mit dem eingeglätteten  Deckstreifen 2 wird der Stiefel vom Leisten K abge  zogen, ein neuer aufgespannt und der Arbeitszyklus  des Förderbandes D geht weiter.  



  Dank der vorstehend beschriebenen Vorrichtung  wird die bisherige anstrengende Handarbeit gänzlich      beseitigt, die Erzeugungskapazität vervielfacht und  die Qualität des erzeugten Schuhwerkes     wesentlich          verbessert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum automatischen Einglätten der rückwärtigen Deck-Streifen in einer Anlage zur Her stellung von Gummischaftstiefeln und anderem Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dass ein För derband (D) in Querrichtung von einem Tragrohr (27) überbrückt wird, welches fliegend im Klemm teil (47) einer Säule (28) angebracht ist, und dass an diesem Tragrohr auf zwei zueinander parallelen Führungsstangen (16 und 16') verschiebbare, durch einen Querstab (14) mit einer Kolbenstange (7) ver bundene Gleitbüchsen (15 und 15') angeordnet sind, wobei ein am Querstab (14) angelenkter und durch einen starren Halter (35) in der einen Endlage unter stützter Schwenkarm (8)
    an einem verstellbar mit ihm verbundenen Verlängerungsarm (31) eine Ein- glättrolle (4) zum Einglätten des Deckstreifens (2) trägt, und wobei die Kolbenstange (7) pneumatisch oder hydraulisch betätigbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einglättrolle (4) im gabel förmigen Endteil (49) des mit dem Schwenkarm (8) verlänger- oder verkürzbar verbundenen Verlänge- rungsarmes (31) gelagert und zur Erzeugung einer Vorspannung zum Andrücken der Einglättrolle (4) auf den Deckstreifen, zwei Federn (10, 10') vorge sehen sind, die beiderseits des Schwenkarmes (8, 31) parallel zueinander angeordnet sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstangen (16 und 16') im Abschlussdeckel (29) eines Steuerzylinders (20) befestigt ist, auf welchem ausserdem ein einen gabelförmigen Teil (48) aufweisender starrer Halter (35) angeordnet ist, wobei im gabelförmigen Teil (48) eine Auflaufrolle (9) für den Schwenkarm (8) gelagert ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (10, 10') einerseits auf einem Querstab (40) ange ordnet sind, der mit einem an der Kolbenstange (7) angebrachten Halter (41) fest ist, und anderseits mit einem am Verlängerungsarm (31) befestigten Quer stab (39) verbunden sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm (8) mit dem Verlängerungsarm (31) an einem auf den Führungs stangen (16, 16') gelagerten Querstab (14) angelenkt ist, welcher über eine Kolbenstange (7) von einem Kolben (11) steuerbar ist, der sich in einem an die Führungsstangen (16, 16') anschliessenden und eben falls von dem Klemmteil (47) getragenen Steuerzylin der (20) befindet.
CH6190358A 1957-07-18 1958-07-17 Vorrichtung zum automatischen Einglätten der rückwärtigen Deck-Streifen an Gummischaftstiefeln oder anderem Schuhwerk CH374570A (de)

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