CH374574A - Drahtseil - Google Patents

Drahtseil

Info

Publication number
CH374574A
CH374574A CH7047959A CH7047959A CH374574A CH 374574 A CH374574 A CH 374574A CH 7047959 A CH7047959 A CH 7047959A CH 7047959 A CH7047959 A CH 7047959A CH 374574 A CH374574 A CH 374574A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rope
protective layer
wire
wire rope
core
Prior art date
Application number
CH7047959A
Other languages
English (en)
Inventor
Dietz Alfred
Dietz Gerhard
Original Assignee
Dietz Alfred
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL110627D priority Critical patent/NL110627C/xx
Application filed by Dietz Alfred filed Critical Dietz Alfred
Priority to CH7047959A priority patent/CH374574A/de
Priority to FR789055A priority patent/FR1218788A/fr
Priority to US809209A priority patent/US3018607A/en
Publication of CH374574A publication Critical patent/CH374574A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B1/00Constructional features of ropes or cables
    • D07B1/16Ropes or cables with an enveloping sheathing or inlays of rubber or plastics
    • D07B1/165Ropes or cables with an enveloping sheathing or inlays of rubber or plastics characterised by a plastic or rubber inlay
    • D07B1/167Ropes or cables with an enveloping sheathing or inlays of rubber or plastics characterised by a plastic or rubber inlay having a predetermined shape
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B2201/00Ropes or cables
    • D07B2201/20Rope or cable components
    • D07B2201/2071Spacers
    • D07B2201/2073Spacers in circumferencial direction
    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B2201/00Ropes or cables
    • D07B2201/20Rope or cable components
    • D07B2201/2071Spacers
    • D07B2201/2074Spacers in radial direction

Landscapes

  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


  Drahtseil    Die Erfindung betrifft ein     Drahtseil    mit einem  Kern. In der Regel weisen derartige Seile einen Kern  aus Hanf oder Stahl auf, der von den Aussenlitzen  durch eine innere     Litzenlage    getrennt ist.  



  An Drahtseile werden, abgesehen von der Be  dingung hinreichender mechanischer Festigkeit, zwei  wesentliche Forderungen gestellt. Einerseits sollen im  Seilgefüge keine unerwünschten     Drahtüberkreuzun-          gen    auftreten, die unter dem     Einfluss    der bei der  Seilarbeit entstehenden Beanspruchungen leicht zu  Einkerbungen der Drähte und daher zu vorzeitigem  Verschleiss führen. Andererseits muss Vorsorge da  für getroffen sein, dass sich das Seil, wenn es     unge-          führt    unter Last steht, also beispielsweise an einem  Turmdrehkran verwendet wird, nicht aufdreht.

   Die  Seilelemente (Litzen) verlaufen im Seil in schrauben  förmigen Linien und haben deshalb die Tendenz,  sich unter Zugbelastung in die Gerade zu strecken.  Dies bedeutet ein Bestreben der Litzen, gegen die  Seilachse hin zu wandern und sich dabei seitlich ein  ander zu nähern. Da nun aber derartige Verlagerun  gen der Seillitzen infolge des Seilaufbaues erschwert  sind, ist das Seil bestrebt, sich.     aufzudrehen.     



  Die Verhütung der     Drahtüberkreuzungen    und  des Seildralles ist schon auf     vielfache    Weise versucht  worden. Hierbei ergibt sich aber die Schwierigkeit,  dass die zur Vermeidung der kritisierten Erschei  nungen dienenden Massnahmen oftmals nicht mit  irgendwelchen anderen, an das Seil zu stellenden An  forderungen in Einklang zu bringen sind. So kann es  beispielsweise erwünscht sein, die Ganghöhe der in  neren     Litzenlage    kleiner als diejenige der Aussen  lage zu wählen, um günstige     Dehnungsverhältnisse     zu schaffen. Dies macht aber Drahtkreuzungen prak  tisch unvermeidlich.

   Auch dort muss der Nachteil  der Drahtkreuzungen im besonderen Masse in Kauf    genommen werden, wo es sich um     lastdrallfreie    Lit  zenseile handeln soll, weil bei diesen die innere und  äussere     Litzenlage    in entgegengesetzten Richtungen  geschlagen sind. .

      Ein bekannter Vorschlag, diese Schwierigkeiten  zu vermeiden, besteht     darin,    dass man die innere       Litzenlage    oder den Kern des     Drahtseiles    mit einer  Schutzschicht aus einem Flachdraht umwickelt, wo  bei dann auf diese Schutzschicht     gegebenenfalls    noch  besondere schraubenförmige Grate aufgelegt werden,  die zwischen die einzelnen Litzen der äusseren Lit  zenlage eingreifen sollen und dadurch auch deren  seitliche Berührung verhüten.

   Da hierbei aber ein  verhältnismässig weicher     Flachdrahtmantel    verwen  det wird, ergibt sich unter dem     Einfluss    der Seil  kräfte eine     Deformierung,    die naturgemäss auch den  Wert der aufgelegten Grate in Frage stellt.  



  Die vorliegende Erfindung verfolgt das Ziel,       Drahtüberkreuzungen    auszuschalten, will aber zu  gleich auch dafür sorgen, dass sich das     ungeführte     Seil unter Last nicht aufdrehen kann. Die     Erfindung     geht dabei von einem Seil aus einem Kern, einer  darüber befindlichen Schutzschicht und äusseren  Litze aus, wobei zwischen die äusseren Litzen schrau  benförmige Grate greifen, und besteht darin, dass die  genannten schraubenförmigen Grate mit der form  beständigen Schutzschicht     peripherisch    unnachgiebig  verbunden sind.  



  Diese Ausbildung ermöglicht nicht nur, dass das  Problem der     Drahtüberkreuzungen    in einwandfreier  Weise gemeistert wird, sondern zugleich auch; dass  ein völlig drehfestes Seil     zustande    kommt; denn die  Aussenlitzen, die bei Belastung des Seiles einen  Druck in Richtung auf den Seilkern ausüben, haben  nicht die Möglichkeit, die Schutzschicht zu defor-           mieren,    können andererseits aber auch nicht über  die festen schraubenförmigen Grate     hinwegwandern,     wie dies für ein Aufdrehen des Seiles     unerlässlich     wäre.  



  Vorteilhaft     sind    die inneren Litzen bzw. der Seil  kern     mit    einer festen Schutzschicht aus einem Flach  draht umwickelt und in     diesdn        Flachdrahtmantel    Ril  len     eingewalzt,    die nach Anzahl, Drehrichtung und  Ganghöhe den Aussenlitzen entsprechen. Durch das  Einprägen der Rillen in den     Flachdrahtmantel    ent  stehen zwischen diesen Rillen die gewünschten  schraubenförmigen Grate, die dann zwischen die  Aussenlitzen hineinragen. Der Flachdraht kann je  nach den gewünschten Verhältnissen entweder in der  Drehrichtung des     Rillenverlaufs    oder auch entgegen  gesetzt     dazu    um den Seilkern gewickelt sein.  



  Eine andere, sehr brauchbare Ausführungsform  der     Erfindung    sieht vor, dass die     schraubenförmigen     Grate auf die Schutzschicht des     Seilkernes    gesondert  aufgesetzt, mit diesem aber unlösbar verbunden sind.  



  Während im übrigen die Schutzschicht im Nor  malfall zwischen einer inneren und einer äusseren       Litzenlage        liegt,    wäre es auch denkbar, die Schutz  schicht unmittelbar um den Seilkern zu legen. Man  könnte     in    einem solchen Falle wie auch bei den an  deren     Ausführungsformen    der Erfindung anstelle  einer metallischen Schutzschicht eine solche aus  Kunststoff verwenden, an die die schraubenförmigen  Grate unmittelbar     angeformt    sind.  



  Von der Erfindung sind in der Zeichnung einige  Ausführungsbeispiele dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt das Seil     schaubildlich    unter teilweiser  Weglassung der äusseren     Litzenlage.     



       Fig.    2 ist ein schematischer Querschnitt durch das       zweilagige        Litzenseil    gemäss     Fig.    1.  



       Fig.    3     veranschaulicht    einen Querschnitt durch  eine weitere Ausführungsform der     Erfindung.     



  Mit 5 ist in     Fig.    1 ganz allgemein ein     Seilkern     bezeichnet, der gemäss     Fig.    2 aus einer eigentlichen       Kernlitze    6     (1-;    " 9 Drähte), aus einer     Druckschuizlage     7 und aus einer Lage von inneren Litzen 8 besteht.  Um dieses Gesamtgebilde herum ist mit     verhältnis-          mässig    niedriger Ganghöhe ein Flachdraht gewunden,  so dass sich der gesamte     Seilkern        innerhalb    eines  um ihn gewickelten Mantels 9 befindet.  



  In den Mantel 9 sind unabhängig von der Schlag  richtung und Ganghöhe der     Innenlitzen    Rillen 10  eingeformt, die im Beispiel der     Fig.    1 entgegen  gesetzt zur Schlagrichtung des     Flächdrahtes    verlaufen  und hinsichtlich ihrer Zahl, ihrer Ganghöhe und  ihrer     Schlagrichtung    den Aussenlitzen 11 entspre  chen, die auf dem Kern     verseilt    sind. Diese Aussen  litzen, deren Ausbildung an sich gleichgültig ist, lie  gen in den Rillen 10, deren     Krümmungsradius    zweck  mässig demjenigen der Aussenlitzen angepasst ist.  



  Zwischen benachbarten     Rillen    10 bleibt jeweils  ein Grat 12 stehen, der so ausgebildet ist, dass sich  zwei benachbarte     Aussenlitzen    11 seitlich nicht be  rühren oder mindestens nicht unter Druck gegen  seitig einkerben können.    Ein     Flachdrahtmantel    könnte     natürlich    auch  noch an anderen Stellen, etwa zwischen der Lage von  inneren Litzen 8 und der Drahtlage 7 vorgesehen  sein. In allen diesen Fällen ist es zweckmässig, den       Flachdrahtmantel    im Zuge des     Gesamtverseilungs-          vorganges    auf den     Seilkern    oder dergleichen aufzu  bringen und dabei zugleich die Rillen 10 einzu  arbeiten.  



  Das in     Fig.    3 dargestellte Beispiel zeigt ein Lit       zenseil    in sogenannter     Seale-Machart,    bei welchem  die Aussenlitzen 13 im gleichen Drehsinn wie die  Innenlitzen 14 geschlagen sind. Diese letzteren bil  den zusammen mit einer Drahteinlage 15 einen Seil  kern, der aussen von einem     Flachdrahtmantel    16  umgeben ist. Auf dem     Flachdrahtmantel        wiederum     sitzen schraubenförmige Grate 17 fest, und zwar in  solcher Abmessung und Anordnung, dass sie zwi  schen die äusseren Litzen 13 greifen.

   Wird ein sol  ches Seil     ungeführt    auf Zug beansprucht, so ver  suchen die Aussenlitzen 13, konzentrisch nach innen  zu     drücken.    Da aber der     Seilkern    nicht nachgeben  kann, würde sich das Seil aufdrehen, wenn nicht die  Aussenlitzen bei dem Versuch, sich vom     Seilkern     abzuwickeln, ihren Anschlag an den Graten 17 fin  den würden.  



  Sofern für die Schutzschicht des Seiles ein Flach  drahtmantel benutzt wird, könnte der hierzu ver  wendete Flachdraht, um ein Beispiel zu nennen, etwa  1,0-1,2 mm stark und etwa 2,0-2,5 mm breit sein.  Statt des     Flachdrahtmantels    liesse sich aber, wie  bereits erwähnt, auch eine Schutzschicht aus     Kunst-          stoff    verwenden, die unmittelbar auf den Seilkern  aufgespritzt wird und an welche die gewünschten  Grate geformt sind.  



  Es können die Litzen des Kernes und der Aus  senlage entweder in gleicher Richtung     verseilt    und  beispielsweise für die Innenlitzen Gleichschlag, für  die Aussenlitzen dagegen Kreuzschlag verwendet  sein. Ebenso gut wäre es aber auch zulässig,     Innen-          und    Aussenlitzen in entgegengesetzter     Richtung    zu       verseilen,    wobei es sich als     vorteilhaft    erweist, die  dazwischenliegende Schutzschicht aus Flachdraht un  abhängig vor der Ganghöhe der ihr anliegenden Seil  elemente mit kurzer Schlaglänge zu schlagen,

   weil  hierdurch die Dehnbarkeit des     überzuges    erhöht und  damit seine Geschlossenheit auch bei starker     Seil-          biegung    gewährleistet wird.  



  Naturgemäss ist es möglich, für     lastdrallfreie    Seile  solche Konstruktionen zu     wählen,    die nur     verhältnis-          mässig    wenige     Aussenlitzen    besitzen und daher mit  beliebigen Drahtstärken ausgestattet sind ; die Seile  erhalten hierdurch stets eine angemessene äussere  Widerstandskraft.  



  Während die Beispiele schraubenförmige Grate  von etwa dreieckigem Querschnitt aufweisen, wären  im     Einzelfall    auch andere Querschnitte anwendbar,       sofern    diese nur dazu geeignet sind, in angemessener  Weise zwischen die Aussenlitzen zu greifen und die  sen als feste     Widerlager    gegen eine     Seilaufdrehung     zu dienen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drahtseil aus einem Kern, einer darüber befind lichen Schutzschicht und äusseren Litzen, zwischen welche sie trennende schraubenförmige Grate greifen, die den äusseren Litzen nach Ganghöhe und Flecht- winkel entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmigen Grate (12, 17) mit der form beständigen Schutzschicht (9, 16) peripherisch un nachgiebig verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Drahtseil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmigen Grate (12) durch Einwalzen von Rillen (10) in einen die Schutzschicht (9) bildenden Flachdrahtmantel gebil det sind. 2. Drahtseil nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schraubenförmigen Grate (17) als gesonderte Elemente auf die Schutzschicht (16) des Seilkernes aufgesetzt sind. 3. Drahtseil nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachdrahtmantel zwischen zwei Litzenlagen ange ordnet ist. 4.
    Drahtseil nach dem Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht und die schraubenförmigen Grate aus einem Kunststoff bestehen.
CH7047959A 1959-03-06 1959-03-06 Drahtseil CH374574A (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL110627D NL110627C (de) 1959-03-06
CH7047959A CH374574A (de) 1959-03-06 1959-03-06 Drahtseil
FR789055A FR1218788A (fr) 1959-03-06 1959-03-11 Câble métallique
US809209A US3018607A (en) 1959-03-06 1959-04-27 Wire ropes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH7047959A CH374574A (de) 1959-03-06 1959-03-06 Drahtseil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH374574A true CH374574A (de) 1964-01-15

Family

ID=4530301

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH7047959A CH374574A (de) 1959-03-06 1959-03-06 Drahtseil

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH374574A (de)
NL (1) NL110627C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL110627C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE803800C (de) Drahtkabel fuer metallische Einlagen von Luftreifen
DE2738655A1 (de) Wickeltrommel mit abgesetzten flanschen
DE1159818B (de) Verfahren zur Herstellung elastischer Drahtseile und nach diesem Verfahren erhaltene Drahtseile
DE2943830A1 (de) Metallschnur
DE2049767A1 (de) Schlinge und Verfahren zu ihrer Her stellung
DE202007003842U1 (de) Mast für eine Windturbine
DE3149783A1 (de) Drahtseil
DE7907001U1 (de) Metallseil - insbesondere zur bewehrung von gegenstaenden aus gummi oder dergl.
DE2265434C2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Drahtseils mit einer Kunststoff-Zwischenlage
AT401275B (de) Litzenspiralseil in parallelschlagmachart
DE3924379A1 (de) Seil und verfahren zu dessen herstellung
DE2921090A1 (de) Verzahnbarer, aus einem metalldraht bestehender kardenbeschlag
DE3631211A1 (de) Drehungsarmes bzw. drehungsfreies drahtseil
DE830015C (de) Dreiecklitze fuer Kabel
DE2917756A1 (de) Foerdergurt mit zugtraegern aus aramid
DE1802719A1 (de) Drahtseil
CH374574A (de) Drahtseil
DE1435220A1 (de) Seile aus synthetischen Faeden
DE2249127A1 (de) Seilzuggeraet
AT213172B (de) Drahtseil
DE2106901A1 (de)
DE2325931C2 (de) Rundlitzendrahtseil
EP1001075B1 (de) Hüllenfreies Förderseil für Seilbahnen oder Stadtbahnen
DE2949755C3 (de) Drahtseil
DE2930199C2 (de) Drahtseil