CH374641A - Verfahren zur Herstellung von Aldehyden der Diphenylätherreihe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aldehyden der Diphenylätherreihe

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CH374641A
CH374641A CH6331158A CH6331158A CH374641A CH 374641 A CH374641 A CH 374641A CH 6331158 A CH6331158 A CH 6331158A CH 6331158 A CH6331158 A CH 6331158A CH 374641 A CH374641 A CH 374641A
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CH
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nitro
benzaldehyde
aldehydes
iodo
preparation
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CH6331158A
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Walter Prof Dr Siedel
Helmut Dr Nahm
Koenig Johann
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Hoechst Ag
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/30Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests characterised by the surfactants
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents
    • C09K23/017Mixtures of compounds

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Aldehyden der Diphenylätherreihe
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von neuen Aldehyden der Diphenylätherreihe der Formel
EMI1.1     
 worin   R3    für die Methoxy- oder Acetylaminogruppe, R2 und R3 für ein Wasserstoff- oder Jodatom oder die Methyl- oder Acetylaminogruppe und R4 für ein Chlor-, Brom- oder Jodatom stehen, indem man in 3Stellung entsprechend halogenierte 5-Nitro-4-hydroxy-benzaldehyde in Gegenwart von tertiären organischen Basen mit aliphatischen oder aromatischen Sulfonsäurehalogeniden behandelt und ohne Isolierung der gebildeten Zwischenprodukte mit Phenolen der Formel
EMI1.2     
 in der Wärme umsetzt.



   Die drei Ausgangsstoffe, also der 3-Jod-5 -nitro-4-oxy-benzaldehyd, der 3-Brom-5-nitro-4-oxy-benzaldehyd, und. der 3-Chlor-5-nitro-4-oxy-benzaldehyd sind im allgemeinen leicht zugänglich.



   Als Reaktionspartner der   genannten- Aldehyde    eignen sich z. B. folgende Phenole:
4-Methoxy-phenol;   
4-Acetylamino-phenol;
3 ,5-Dijod-4-methoxy-phenol;
3-Methyl-4-methoxy-phenol;
3 ,5-Dimethyl-4-methoxy-phenol;
3 -Acetylariiuo4-methoxy-phenol.   



   Die Umsetzung der Komponenten wird in Gegenwart organischer tertiärer Basen vorgenommen, die gleichzeitig als   Verdünnungs- und    Lösungsmittel dienen. Beispielsweise kommen niedere aliphatische tertiäre Basen, wie Triäthylamin, Tripropylamin, Tributylamin, oder auch aromatische Basen, wie vorzugsweise Pyridin, Chinolin, Collidin und Dimethylanilin, in Betracht.



   Eine zweckmässige Ausführungsform des Verfahrens besteht beispielsweise darin, dass man ein Sulfonsäurechlorid, z. B. Methansulfonsäurechlorid, Benzolsulfonsäurechlorid oder p-Toluolsulfonsäurechlorid bei Raumtemperatur unter Rühren zu einem in Pyridin suspendierten   3-Halogen-4-hydroxy-5-    nitrobenzaldehyd zugibt, wobei unter Erwärmung Reaktion eintritt und ein Salz gebildet wird, das bald auskristallisiert. Es ist zweckmässig, die Reaktion so unter Kontrolle zu halten, dass die Temperatur von   +40O    nicht überschritten wird. Nach Zusatz eines der schon erwähnten Phenolderivate wird das Reaktionsgemisch zweckmässig einige Stunden bei einer   +    60 bis +   1300    nicht übersteigenden Temperatur erhitzt.

   Anschliessend wird die Hauptmenge des Lösungsmittels unter vermindertem Druck abdestilliert und der Rückstand in einem geeigneten organischen   Lösungsmittel, wie Diäthyläther, Äthylacetat, Butylacetat, Methylenchlorid, Chloroform, gelöst. Die organische Phase   wird-zwecks    Reinigung je zweimal mit 2n Salzsäure und 2n Natronlauge geschüttelt und dann das Lösungsmittel verdampft. Auf diese Weise erhält man den gewünschten Aldehyd in ausgezeichneten Ausbeuten. Das Reaktionsprodukt ist im allgemeinen schon rein.



   Die nach dem Verfahren gemäss der Erfindung herstellbaren Verbindungen stellen wertvolle Zwischenprodukte für die Synthese von neuen Arzneimitteln dar.



   Beispiel   1       4-(4'-Acetylamino-phenoxy)-3 jod-5-nitro-    benzaldehyd
EMI2.1     

106 g   3 -Jod-5-nitro-4-hydroxy-benzaldehyd    werden in 330   cm3    trockenem Pyridin suspendiert und unter Rühren bei einer Temperatur von   20     mit 70 g Benzolsulfonsäurechlorid umgesetzt. Nach zweistündigem Stehen werden 70 g 4-Acetylamino-phenol zugesetzt, und das Reaktionsgemisch wird eine Stunde auf   105     erhitzt. Darauf wird die Hauptmenge des Pyridins unter vermindertem Druck abdestilliert und der verbIeibende Rückstand in 1 Liter   Äthyiacetat    unter Zusatz von 500   cm3    Wasser gelöst. Die   Äthyl-    acetatlösung wird mit Wasser geschüttelt und die organische Phase abgetrennt.

   Nach Abdestillieren des   Äthylacetats    wird der Rückstand mit 500   cm3    Wasser von 600 gewaschen, danach das Reaktionsprodukt abgesaugt, getrocknet, zur weiteren Reinigung mit 100   cm3    Chloroform verrieben und   abge    saugt. Auf diese Weise erhält man 116 g   4-(4'Acetyl-      amino-phenoxy)-3 -jod-5-nitro -benzaldehyd    vom Schmelzpunkt   195-196     (korr.).



   Beispiel 2   
4-(4'-Methoxy-3'-methyl-phenoxy)-3 -j od-
5-nitro-benzaidehyd   
EMI2.2     

50 g 3-Jod-5-nitro-4-hydroxy-benzaldehyd werden in 275   cm3    trockenem Pyridin suspendiert und unter Rühren bei 200 mit 34 g Benzolsulfonsäurechlorid umgesetzt. Nach zweistündigem Stehen werden 25 g   3-Methyl-4-methoxy-phenol    zugesetzt, und das Reaktionsgemisch wird eine Stunde unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Dann wird das überschüssige Lösungsmittel unter vermindertem Druck abdestilliert und der verbleibende Rückstand unter Zusatz von 200   cm3    2n Salzsäure in 500   cm3      Äther    gelöst. Die ätherische Lösung wird zunächst mit Wasser und danach zweimal mit je 100 cm3 2n Natronlauge ausgeschüttelt.

   Nach Abdestillieren des Äthers verbleiben 50 g   4-(4'-Methoxy-3'-methyl-phenoxy)-3jod-5-    nitro-benzaldehyd vom Schmelzpunkt   114"    (korr.).



   Beispiel 3    4(4'-Methoxy-3',5'-dimethyl-phenoxy)-31od-   
5-nitro-benzaldehyd
EMI2.3     

10 g   3 -Jod-5-nitro-4hydroxy-benzaldehyd    wer den in 55   cm3    trockenem Pyridin suspendiert und unter Rühren bei 200 mit 7 g   Benzolsulfonsäure-    chlorid umgesetzt. Nach zweistündigem Stehen wer den 5,8 g   3,5-Dimethyl-4-methoxy-phenol    zugesetzt, und das Reaktionsgemisch wird eine Stunde unter
Rückfluss zum Sieden erhitzt. Anschliessend wird das  überschüssige Lösungsmittel unter vermindertem
Druck abdestilliert. Den Rückstand löst man unter
Zusatz von 50   cm3    2n Salzsäure in 100   cm3    Diäthyl  äther.

   Die ätherische Lösung wird zunächst je zwei mal mit 20   cm3    2n Natronlauge und dann mit
Wasser gewaschen. Nach Abdestillieren des Diäthyl  äthers wird der Rückstand aus Isopropyläther umkristallisiert. Auf diese Weise erhält man 7 g 4-(4'  Methoxy-3',5'imethyl      - phenoxy)-3-jod-5    -nitro-benzaldehyd vom Schmelzpunkt   136-137     (korr.).



   Beispiel 4    4-(4'-Methoxy-3',5'-dijod-phenoxy)-3    -jod   5 -nitro-benzaldehyd   
EMI2.4     

5,5 g 3-Jod-5-nitro-4-hydroxy-benzaldehyd werden in 25 cm3 Pyridin suspendiert und unter Rühren bei 200 mit 3,7 g Benzolsulfonsäurechlorid versetzt.



  Nach zweistündigem Stehen werden 7,4 g 3,5-Dijod4-methoxy-phenol zugegeben, und das Reaktionsgemisch wird eine Stunde unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Hierauf wird die Hauptmenge des Lösungsmittels unter vermindertem Druck ab destilliert, der Rückstand mit 25   cm3    2n Salzsäure behandelt und abgesaugt. Das so erhaltene Rohprodukt, das aus dem gewünschten   L-(dF'-Methoxy- 3',5/-dijod-      phenoxy)-3 -jod-5-nitrobenzaldehyd    besteht, wird aus  konzentrierter Essigsäure umkristallisiert und schmilzt dann bei 1500 (korr.).



   Beispiel 5   
4-(4'-Methoxy-3'-acetylamino-phenoxy)-3 -jod-
5-nitro-benzaldehyd   
EMI3.1     

7,6 g   3-Jod-5-nitro-Shydroxy-benLaldehyd    werden in 35   cm3    trockenem Pyridin suspendiert und unter Rühren bei   20     mit 5,2 g Benzolsulfonsäurechlorid umgesetzt. Nach zweistündigem Stehen werden 6,1 g 3-Acetylamino-4-methoxy-phenol vom Schmelzpunkt 2070 (korr.) zugegeben, und das Reaktionsgemisch wird eine Stunde unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Hierauf wird die Hauptmenge des Lösungsmittels unter vermindertem Druck abdestilliert. Der erhaltene Rückstand wird mit 2n Salzsäure zerrieben und nach dem Absaugen zur Reinigung aus Benzol umkristallisiert.

   Man erhält 6,0 g 4-(4'   Methoxy -3' - acetylamino - phenoxyY -3 -jod-5-nitro-    benzaldehyd vom Schmelzpunkt   1700.    Die Schmelze erstarrt oberhalb des Schmelzpunktes und schmilzt dann erneut bei   184"    (korr.).



   Beispiel 6    4-(4'-Methoxy-phenoxy) -3 -brom-5-nitro-    benzaldehyd
EMI3.2     

108 g   3-Brom-5- nitro-Phydroxy-benzaIdehyd    werden in 440 cm3 trockenem Pyridin suspendiert und unter Rühren bei   200    mit 84 g Benzolsulfonsäurechlorid umgesetzt. Nach zweistündigem Stehen werden 84 g 4-Methoxy-phenol zugegeben, und man erhitzt das Reaktionsgemisch   1t/2    Stunden unter Rückfluss zum Sieden. Anschliessend wird die Hauptmenge des Lösungsmittels unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wird mit 2n Salzsäure versetzt, in 2 Litern Äther gelöst und darauf mit 2n Natronlauge ausgeschüttelt. Nach dem Abdestillieren erhält man 127 g 4-(4'-Methoxy-phenoxy)  3 -brom-5-nitro-benzaldehyd    vom Schmelzpunkt 109 bis   110     (korr.).



   Beispiel 7    4-(4'-Acetylamino-phenoxy)-3-brom-5-nitro-    benzaldehyd
EMI3.3     

27 g   3-Brom-5-nitro-Ghydroxy-benzaldehyd    werden in 110   cm3    trockenem Pyridin suspendiert und unter Rühren bei Raumtemperatur mit 21 g Benzolsulfonsäurechlorid umgesetzt. Nach zweistündigem Stehen werden 25 g 4-Acetylamino-phenol zugesetzt, und das Reaktionsgemisch wird 11/2 Stunden unter Rückfluss zum Sieden erhitzt. Hierauf wird das überschüssige Pyridin unter vermindertem Druck abdestilliert. Der feste Rückstand wird mit 50   cm3    Wasser durchgeknetet und darauf abgesaugt. Das so erhaltene Reaktionsprodukt wird zweimal mit je 150   cm3    Chloroform erhitzt.

   Nach dem Eindampfen der vereinigten   Chloroformlösungen    erhält man 10 g    4 - (4' - Äcetylamino- phenoxy)-3.-brom-5-nitro-benz-    aldehyd vom Schmelzpunkt   204     (korr.).   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Aldehyden der Diphenylätherreihe der Formel EMI3.4 worin R1 für die Metboxy-oder Acetylaminogruppe, R2 und R3 für ein Wasserstoff- oder Jodatom oder die Methyl- oder Acetylaminogruppe und R4 für ein Chlor-, Brom-oder Jodatom stehen, dadurch gekennzeichnet, dass man in 3-Stellung entsprechend halogenierte 5-Nitro-4-hydroxy-benzaldehyde in Gegenwart von tertiären organischen Basen mit aliphatischen oder aromatischen Sulfonsäurehalogeniden behandelt und ohne Isolierung der gebildeten Zwischenprodukte mit Phenolen der Formel EMI3.5 in der Wärme umsetzt.
CH6331158A 1957-07-25 1958-08-26 Verfahren zur Herstellung von Aldehyden der Diphenylätherreihe CH374641A (de)

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DEF23582A DE1094523B (de) 1957-07-25 1957-07-25 Emulgiermittel fuer organische Biocide
DEF0023852 1957-08-28

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