CH374643A - Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen

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CH374643A
CH374643A CH6535858A CH6535858A CH374643A CH 374643 A CH374643 A CH 374643A CH 6535858 A CH6535858 A CH 6535858A CH 6535858 A CH6535858 A CH 6535858A CH 374643 A CH374643 A CH 374643A
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sodium
acid
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phenyl
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CH6535858A
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Walter Dr Aumueller
Herr Heinz
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Hoechst Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/50Compounds containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
    • C07C311/52Y being a hetero atom
    • C07C311/54Y being a hetero atom either X or Y, but not both, being nitrogen atoms, e.g. N-sulfonylurea

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen
Für die Herstellung von Sulfonylharnstoffen, insbesondere von   Benzolsullonylhamstoffen,    sind verschiedene Verfahren bekannt. So kann man beispielsweise Benzolsulfamid mit Alkyl- oder Phenylisocyanaten umsetzen, wobei man vorteilhaft von den Natriumsalzen der   Suifonsäureamide    ausgeht (vergleiche französische Patentschrift Nr. 993465). Mehrere andere Methoden sind in den Chemical Reviews 50 (1952), Band IV, Seiten 1 ff., beschrieben. Diese bekannten Verfahren sind in neuerer Zeit auch zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen mit blutzuckersenkender Wirksamkeit herangezogen worden.



   Es wurde nun ein neues, technisch vorteilhaftes und gegenüber dem bekannten Stand der Technik überraschendes Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen der allgemeinen Formel    RO2-NH-CO-NH-R1,    worin R einen gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch Alkyl-, Alkoxygruppen oder Halogenatome substituierten Phenyl- oder Naphthylrest, einen Diphenyl-, Phenoxyphenyl-,   Phenylalkyl-oder    Tetrahydronaphthylrest oder einen aliphatischen bzw. cycloaliphatischen bzw.

   gemischt cycloaliphatischaliphatischen Rest mit bis zu 12 Kohlenstoffatomen und   Rf    einen gesättigten oder ungesättigten Alkyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-,   Phenylalkyl- oder    Phenylrest bedeuten, wobei der aliphatische Rest auch durch Sauerstoff unterbrochen sein kann, gefunden, indem man Alkalisalze von entsprechenden Sulfon  säurehalogenamiden,    wobei als Halogene vorzugsweise Chlor und Brom in Betracht kommen, mit Formamiden der Formel   H-CO-NH :-RX    umsetzt.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung verläuft beispielsweise im Falle der Verwendung von Isobutylformamid und   N-(4-Methyl-benzolsulfonsäure)-chlor    amidnatrium als Ausgangsstoffe entsprechend der nachstehenden Reaktionsgleichung
EMI1.1     

Abgesehen von dem überraschenden Reaktionsverlauf besteht ein besonderer Vorzug des Verfahrens gemäss der Erfindung darin, dass die benötigten Aus  gangsmaterialien    auf einfache Weise zugänglich sind.



  Beispielsweise können Sulfonsäure-chloramid-natriumsalze aus   Sulfamiden    durch Umsetzung mit Chlorkalk in wässrigem Medium und Ausfällung mit Kochsalz gemäss dem in der deutschen Patentschrift Nr. 390 658 angegebenen Verfahren gewonnen werden. Sulfonsäure-bromamid-alkaliverbindungen werden beispiels  weise erhalten, indem man entsprechende Sulfamide in Form ihrer Alkalisalze in wässriger Lösung in eine wässrige Hypobromitlösung einträgt, wobei gegebenenfalls durch Zusatz von wenig konzentrierter Natronlauge die Kristallisation beispielsweise des Natriumsalzes des   Sulfonsäurebromamids    bewirkt, bzw. vervollständigt werden kann. Die so erhaltenen Rohprodukte lassen sich nach dem Absaugen und Trocknen bei Zimmertemperatur, beispielsweise auf Ton, direkt als Ausgangsstoffe für die weitere Umsetzung verwenden.

   Die erfindungsgemäss eingesetzten Formamide können auf einfache Weise in vorzüglicher Aus  beute    durch Erhitzen von Ameisensäureestern, beispielsweise Ameisensäuremethylester mit primären aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen und aromatisch-aliphatischen Aminen bzw. aus solchen Aminen und Kohlenoxyd erhalten werden Sie stellen bequem zu handhabende   Verbidung    dar.



   Zweckmässig wird wie folgt verfahrens
Man arbeitet bei mässig erhöhten Temperaturen, vorzugsweise bei   Dampfbadtemperatur ;    Jedoch können auch etwas höher oder tiefer liegende Temperaturen angewendet werden. Insbesondere kommen Temperaturen zwischen 90 und   1300    in Frage. Die Erhitzungsdauer beträgt im allgemeinen etwa eine Stunde, jedoch können die Umsetzungen auch mit einer Reaktionsdauer von 15 bis 120 Minuten durchgeführt werden. Die Reaktion verläuft in besonders vorteilhafter Weise, wenn man dem Gemisch der Umsetzungskomponenten Salze zusetzt, z. B. Natriumchlorid, Kaliumcarbonat, oder insbesondere Natriumbicarbonat und Natriumcarbonat. Auch ein Zusatz von Chlorkalk hat sich als günstig erwiesen. Die Menge der beigemengten Salze kann bis zu 2 Mol bei molaren Ansätzen betragen.

   Anstelle von Alkalisalzen kann man den Reaktionskomponenten auch tertiäre Amine, beispielsweise Tributylamin; zusetzen. Die eingesetzten Sulfonsäurehalogenamidsalze werden zweckmässig in Form ihrer wasserhaltigen   Kristallisate    oder in schwach feuchtem Zustand eingesetzt. Eine Verpuffung dieser Verbindung ist unter den angegebenen Bedingungen (Verdünnung mit Salzen, Wassergehalt, verhältnismässig niedrige Reaktionstemperatur) nicht zu befürchten.



   Als Reaktionskomponenten für das Verfahren gemäss der Erfindung kommen in Frage: Halogenamid-alkali-,   insbesondere -natrinmsalze aliphatischer    und cycloaliphatischer Sulfonsäuren, wie beispielsweise
Heptansulfonsäure-chloramidnatrium,
Heptansulfonsäurebromamid-natrium,
Cyclohexansulfons äurechloramidnatrium,    Cydohexansuffonsäurebromamid-natrium,    ferner solche aromatische Sulfonsäuren, wie
Benzolsulfonsäure-chloramidnatrium,
Benzolsulfons äurebromamid-natrium, p-Toluolsulfonsäure-chloramidnatrium,    p-Toluolsulfonsäurebromamid-natrium,
2-Methyl-6-chlorbenzolsulfonsäure-chloramid-    natrium;.



   2-Methyl-6-chlor-benzolsulfonsäure-bromamid natrium,
Naphthalin-2-sulfons äure-chloramidnatrium,
Naphthalin-2-sulfons äurebromamid-natrium,    5,6,7,    8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfons äure chloramid-natrium,
5,6,7, 8-Tetrahydro-naphthalin-2-sulfonsäure bromamid-natrium,    w-Benzylsulfonsäure-chloramid-natrium    und    co-Benzylsulfonsäurebromamid-natrium.   



   Als Formamide kommen in Betracht: Formylverbindungen aliphatischer und cycloaliphatischer primärer Amine, beispielsweise N-Butyl- und N-Isobutylformamid, N-Cyclohexylformamid, N-Allylformamid, ferner die Formylverbindungen aromatischer und aromatisch-aliphatischer Amine, beispielsweise   N-(ss-    Phenyl-äthyl)-formamid und N-Phenylformamid.



   Die Verfahrenserzeugnisse stellen insbesondere wertvolle Heilmittel dar, deren Eignung als oral verabreichbare Antidiabetika bereits bekannt ist oder bereits vorgeschlagen wurde.



   Beispiel 1   N-(4-Methyl-benzolsuljonyl)-N'-isobutyl-harnstoH   
144,0 g   4 -Methyl - benzolsulfonsäure-chloramid-    natrium    3    H2O, 50,5 g Ameisensäure-isobutylamid und 71,0 g   Na2COs    mit etwa 2 Molen Kristallwasser werden in einer Schale gut gemischt und auf dem Dampfbad eine Stunde erhitzt. Unter geringer Blasenbildung tritt Reaktipn ein. Der entstandene Reaktionskuchen wird in 750 cm3 warmem Wasser gelöst; man gibt einen Tropfen Rongalitlösung zur Reduktion des nicht umgesetzten   4-Methyl-benzolsulfonsäure-chlor-    amid-natriums zu, lässt die alkalische Lösung erkalten und filtriert. Das Filtrat wird mit verdünnter Salzsäure angesäuert. Die gebildeten Kristalle werden abgesaugt und mit   1 0/obigem    Ammoniak behandelt.

   Nach abermaligem Filtrieren säuert man das Filtrat mit Essigsäure an und erhält eine kristalline Fällung von   N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-isobutyl-harnstoff,    der nach dem Absaugen und Trocknen aus etwa 450   cm3    Methanol umkristallisiert wird. Man erhält nach Auf arbeitung der Mutterlauge 76 g   N-(4-Methyl-benzol.    sulfonyl)-N'-isobutyl-harnstoff (560/0 der Theorie) vom Schmelzpunkt 169 bis   171".   



   Beispiel 2
16,3 g   4-Methyl-      benzolsulfonsäurebromamid -    natrium 3 H2O, 5 g N-Isobutylformamid und 7 g etwa 2 Mol Wasser enthaltendes Natriumcarbonat werden gut gemischt. Anschliessend erhitzt man das
Gemisch auf dem Dampfbad; unter Blasenbildung tritt Reaktion ein. Nach etwa 5 Minuten lässt man erkalten und löst das Reaktionsgut in warmem Wasser auf. Man reduziert eventuell nicht verbrauchtes Toluolsulfonsäurebromamid mit Hilfe von wenig Rongalitlösung und säuert mit verdünnter Salzsäure   an.    Der erhaltene kristalline Niederschlag wird zur    weiteren Reinigung in etwa 1  /Oigem Ammoniak ge     löst. Man filtriert und säuert das Filtrat mit Salzsäure an. Der so in guter Ausbeute erhaltene Niederschlag von N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-isobutyl-harnstoff wird abgesaugt und getrocknet.

   Die Substanz ist schon weitgehend rein und schmilzt nach dem Umkristallisieren aus Methanol bei 169 bis   171".   



   In analoger Weise erhält man aus p-Toluol-sulfonsäurebromamid-natrium und N-Formylbutylamin den N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff, dessen Schmelzpunkt nach dem Umkristallisieren aus Essigester 125 bis   127     beträgt.



   Beispiel 3
Analog Beispiel 1 erhält man durch 30 Minuten langes Erhitzen von 14 g 4-Methyl-benzolsulfonsäurechloramid-natrium,   5,0 g    Ameisensäure-n-butylamid und 7,0 g   Na2CO3    mit etwa 2   H20    einen Kristallkuchen, der in warmem Wasser gelöst wird. Nach Zugabe von Rongalit säuert man mit verdünnter Salzsäure an, saugt die ausgefällte Substanz ab und behandelt das Reaktionsprodukt mit   1 0/obigem    Ammoniak. Man klärt mit Kohle, saugt ab und erhält durch Ansäuern mit verdünnter Salzsäure eine kristalline Fällung von   N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-n    butyl-harnstoff, die abgesaugt und getrocknet wird.



  Das in einer Ausbeute von 8,8 g   (65  /o    der Theorie) erhaltene Rohprodukt vom Schmelzpunkt 117 bis   119     ergibt nach dem Umkristallisieren aus Essigester 7,2 g   (53 ovo    der Theorie)   N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)    N'-n-butyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 125 bis 1270.



   Beispiel 4
13,3 g   Benzolsulfonsäure-chloramid-natrium      .3 3 H2O, 5,0 g Ameisensäure-isobutylamid und 3,5 g    Kaliumcarbonat werden gut gemischt. Man erhitzt die Mischung etwa 30 Minuten auf dem Dampfbad. Nach etwa 10 Minuten entsteht eine lebhafte Gasentwicklung. Man lässt erkalten und löst das Reaktionsgut in Wasser, filtriert und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Die erhaltene kristalline Fällung wird abgesaugt und aus verdünntem Äthanol umkristallisiert. Man erhält 6,3 g   (500/0    der Theorie) N-Benzol  sulfonyl-N'-isobutyl-harnstoff    vom Schmelzpunkt 131 bis   133".   



   Beispiel 5    17,log      4-    Methoxy -   benzolsulfons äurebromamid-    natrium (hergestellt aus 4-Methoxy-benzolsulfamidnatrium und Natriumhypobromit in Wasser) werden mit 6,3 g N-Formyl-cyclohexylamin und 7 g Natriumcarbonat vermischt. Man erhitzt das Gemisch 10 Minuten auf dem Dampfbad, lässt erkalten und nimmt in Wasser auf. Nach Reduktion von nicht umgesetztem   4-Methoxy-beazolsulfonsäurebromamid    mit Rongalit säuert man an. Der erhaltene Niederschlag wird in etwa 1   Obigem    Ammoniak aufgenommen; man   filtriert    und erhält durch Ansäuern des Filtrates mit verdünnter Salzsäure ein Kristallisat vonN-(4-Methoxy-benzolsulfonyl)-N'-cyclohexyl-harnstoff, das man absaugt und trocknet.

   Das aus Äthanol umkristallisierte Produkt schmilzt bei 181 bis   183".   



   Beispiel 6
22,7 g   4- Methyl - benzolsulfonsäure - chloramid-    natrium und 12,7 g   Ameisensäure-cyclohexylamid    werden gut gemischt und auf dem Dampfbad erhitzt; nach einigen Minuten ist eine dünnflüssige Lösung entstanden, wobei sich Gase von stechendem Geruch entwickeln. Nach insgesamt acht Minuten lässt man    erkalten, versetzt das Reaktionsgut mit 1  /o wässrigem    Ammoniak, filtriert von ungelösten Stoffen ab und säuert das Filtrat mit Essigsäure an. Nach nochmaligem   Umiösen    und Ausfällen des Reaktionsgutes mit Ammoniak bzw. Essigsäure trocknet man den erhaltenen   N-(4-Methyl -benzolsulfonyl) -N'-cyclohexyl-    harnstoff. Die Ausbeute beträgt 6,3 g   (21 /o    der Theorie). Man löst das Produkt aus verdünntem Äthanol um.

   Der so erhaltene N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-cyclohexyl-harnstoff schmilzt bei 170 bis   172".   



   Beispiel 7
15,8 g 2-Methyl-6-chlor-benzolsulfonsäure-chloramid-natrium,   7,0 g    Na2CO3 mit etwa   2 H2O    und 4,3 g Ameisensäure-allylamid werden gut gemischt und auf dem Dampfbad 30 Minuten erhitzt. Es entsteht ein dünner Brei, der nach 20 Minuten flüssig wird. Vereinzelt treten Blasen auf. Nach dem Erkalten wird das Reaktionsgut in warmem Wasser gelöst.



  Durch Zusatz von einigen Tropfen Rongalitlösung wird das überschüssige   Benzolsulfonsäure-chloramid-    natrium reduziert und durch Versetzen mit verdünnter Salzsäure eine Fällung erhalten, die abgesaugt wird.



  Die Substanz wird mit 1   6/obigem    Ammoniak behandelt.



  Man filtriert vom Ungelösten ab und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Man erhält eine Fällung von 4 g N-(2-Methyl-6-chlor-benzolsulfonyl) N'-allyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 184 bis   187 ,    der nach Umkristallisieren aus Essigester bei 192 bis 1940 schmilzt.



   Beispiel 8   
33 g 3-Methyl-4-methoxy-benzolsulfonsäurebrom-    amid-natrium (hergestellt aus 3-Methyl-4-methoxybenzolsulfamid-natrium und einer äquivalenten Natriumhypobromitlösung in Wasser, wobei das genannte Salz durch Zusatz von Natronlauge zur Kristallisation gebracht wird), 14 g Natriumcarbonat und 18 g N  Formyl-ss-phenyl-äthylamin    werden gemischt. Das Gemisch wird in   einemvRundkolben    auf dem Dampfbad erhitzt. Nach etwa fünf Minuten tritt lebhafte Reaktion ein. Man lässt erkalten, löst das Reaktionsgut in Wasser und säuert mit verdünnter Salzsäure an. Der erhaltene Niederschlag wird abgesaugt, in etwa 1   0/obigem    Ammoniak gelöst und nach Filtration aus dem Filtrat durch erneutes Ansäuern wieder ausgefällt.

   Die erhaltenen Kristalle von N-(3-Methyl-4-methoxy-ben  zolsulfonyl)-N'-ss-phenyläthyl-harnstoff    werden abgesaugt und nach dem Trocknen auf Ton aus Äthanol umkristallisiert.- Die Substanz schmilzt bei 148 bis    1500.      

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen der Formel RO2-NJI-CO-NH-R1, worin R einen gegebenenfalls einen oder mehrfach durch Alkyl-, Alkoxygruppen oder Halogenatome substituierten Phenyl- oder Naphthylrest, einen Diphenyl-, Phenoxyphenyl-, Phenylalkyl- oder Tetrahydronaphthylrest oder einen aliphatischen bzw. cycloaliphatischen bzw. gemischt cycloaliphatisch-aliphatischen Rest mit bis zu 12 Kohlenstoff atomen und Rt einen gesättigten oder ungesättigten Alkyl-, Cycloalkyl-, Cycloalkylalkyl-, Phenylalkyl- oder Phenylrest bedeuten, wobei der aliphatische Rest auch durch Sauerstoff unterbrochen sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass man Alkalisalze von entsprechenden Sulfonsäurehalogenamiden mit Formamiden der Formel H-CO-NH-R3 umsetzt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung durch Erhitzen der Reaktionsteilnehmer auf 90 bis 1300 durchführt.
    2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Reaktionsgemisch Alkalisalze, Chlorkalk oder tertiäre organische Basen zusetzt.
CH6535858A 1957-11-30 1958-10-23 Verfahren zur Herstellung von Sulfonylharnstoffen CH374643A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GR890100141A (el) * 1988-03-04 1990-01-19 Nitrokemia Ipartelepek & Magya Μεθοδος για την παρασκευη ν-σουλφονυλ-ουριας

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GR890100141A (el) * 1988-03-04 1990-01-19 Nitrokemia Ipartelepek & Magya Μεθοδος για την παρασκευη ν-σουλφονυλ-ουριας

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