CH374746A - Synchronmaschine mit einem Rotor mit ausgeprägten Polen - Google Patents

Synchronmaschine mit einem Rotor mit ausgeprägten Polen

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CH374746A
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CH
Switzerland
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synchronous machine
rotor
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stator
pole
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CH8026859A
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English (en)
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Wiedemann Eugen Dipl Ing Prof
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K9/00Arrangements for cooling or ventilating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description


      Synchronmaschine    mit     einem    Rotor     mit        ausgeprägten    Polen    Synchronmaschinen     mit    ausgeprägten     Rotorpolen     werden     normalerweise    mit Luft gekühlt, wobei durch  die     Zentrifugalwirkung    des rotierenden     Polradkör-          pers    bzw. Rotors     mit    einem     zusätzlichen        Ventilator     die Luft umgewirbelt wird.

   Die dadurch entstehenden       Ventilations-    und     Oberflächenreibungsverluste        stellen     bekanntlich einen     verhältnismässig    grossen Anteil der  Gesamtverluste dar.  



  Der Zweck der     Erfindung    ist nunmehr bei dieser  Art Maschinen, die erwähnten Verluste auf ein     Mini-          mum    zu beschränken und somit den     Wirkungsgrad     insbesondere bei     Teillast    der Maschine zu     steigern.     Gemäss der Erfindung wird     dies    dadurch erreicht,  dass die     Polspulenleiter    mit einer direkten Flüssigkeits  kühlung versehen und die Pollücken     mindestens    teil  weise abgeschlossen sind.  



  Für die Kühlung der     Rotorwicklung    wird bei  spielsweise Wasser verwendet, das durch     Kühlkanäle     in den     Polspulenleitern    hindurchströmt. Es ist aber  auch     möglich,    eine andere Flüssigkeit für diesen  Zweck zu verwenden.  



  Die für die     Herabsetzung    der     Ventilations-    und       Oberflächenreibungsverluste    erforderliche Form des  Rotors kann     zweckmässig    durch     das    Ausfüllen der  Pollücken mit Zwischenstücken     eines        antimagneti-          schen    Materials erreicht werden.

   Es     eist    aber auch       möglich,    anstelle solcher Füllstücke die     Pollücken     durch das Anbringen von Wänden     vollständig    nach  aussen     abzuschliessen.    Unter Umständen kann es auch  genügen, wenn die Pollücken nur teilweise mit Zwi  schenstücken ausgefüllt oder durch Wände abge  deckt werden.  



  Um die     Verlustwärme    im     Stator    abzuführen, wurde  bisher die Kühlluft für den     Stator    durch die Pollücken       zugeführt.    Bei dem     flüssigkeitsgekühlten    Rotor mit  ausgefüllten bzw.

   abgedeckten Pollücken ist es     vor-          teilhaft,    den     Stator    auch mit einer     Flüssigkeitskühlung       für die     Statorwicklung    und gegebenenfalls auch für  das     Statorblechpaket    zu versehen,

   wobei dann die  selbe     Kühlfüssigkeit    wie für die     Polspulenleiter    des  Rotors verwendet werden     kann.    In besonderen Fäl  len kann die     Kühlflüssigkeit        für    das     Statorblechpaket     über am     Blechpaketrücken-        angeordnete    Rohre     zu-          und        abgeführt    werden, die einen gut wärmeleitenden  Kontakt mit dem Blechpaket aufweisen.

   Diese Rohre  können dann     gleichzeitig        als    Elemente zur Kühlung  der     Generatorluft        :ausgebildet    sein.  



       Normalerweise    kann auf eine besondere Flüssig  keitskühlung der     Statorbleche    verzichtet werden, in  dem die Wärmeabfuhr vom     Statorblech        lediglich    über  die     Wicklungsisolation    an die     Kühlflüssigkeit    in den  Wicklungsleitern     erfolgt.     



  Auch bei der Anwendung einer Flüssigkeitsküh  lung für den Rotor und den     Stator    entstehen in den       Stirnräumen    der     Maschine    gewisse     Wärmeverluste,    so  dass für diese Räume eine     Luftkühlung    noch zweck  mässig ist. Durch eine besondere Gestaltung des er  findungsgemässen Rotors kann     die    für die     Kühlung     der Stirnräume     erforderliche    relativ     kleine        Ventila-          tionswirkung    sehr leicht erreicht werden.  



  Beispielsweise     können    die für das Ausfüllen der.  Pollücken verwendeten Zwischenstücke eine solche       Form    aufweisen; dass die gewünschte Kühlwirkung  erreicht wird. Bei     der        Verwendung        von    Wänden  zum Abdecken der Pollücken können diese mit Rip  pen versehen werden oder die Wände     relativ    zu den       Stirnräumen    so     angeordnet    werden, dass sie eine ge  nügende     Ventilatorwirkung    zur Kühlung der Stirn  räume ausüben.  



  Durch die beschriebenen Massnahmen wird die  unnütze Ventilation der     Maschine    wesentlich be  schränkt und somit die lastunabhängigen Verluste auf  ein Minimum herabgesetzt. Es     wird    eine     Verbesserung     des Wirkungsgrades der     Maschine    erreicht, welche           bei        Teillast        wesentlich    ist. Ferner ergibt sich noch  der Vorteil, dass die Kühler und infolgedessen auch  die     Fundamentabmessungen    für die Maschine     klein     gehalten werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Synchronmaschine mit einem Rotor mit ausge prägten Polen, dadurch gekennzeichnet, dass die Pol spulenleiter mit einer direkten Flüssigkeitskühlung versehen sind und die Pollücken mindestens teil weise abgeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Synchronmaschine nach Patentanspruch, dar durch gekennzeichnet; dass die Pollücken mit Zwi- schenstücken aus antimagnetischem Material minde stens teilweise ausgefüllt sind. 2. Synchronmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Pollücken durch Wände mindestens teilweise abgedeckt sind.
    3. Synchronmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auch die Statorwicklung mit einer direkten Flüssigkeitskühlung versehen ist. 4. Synchronmaschine nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Statorblechpaket mit einer Flüssigkeitskühlung versehen ist.
    5. Synchronmaschine nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass zur Kühlung des Stator- blechpaketes Rohre mit gut wärmeleitendem Kon- takt am Statorblechrücken angebracht sind.
CH8026859A 1959-11-05 1959-11-05 Synchronmaschine mit einem Rotor mit ausgeprägten Polen CH374746A (de)

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CH8026859A CH374746A (de) 1959-11-05 1959-11-05 Synchronmaschine mit einem Rotor mit ausgeprägten Polen
GB38006/60A GB905296A (en) 1959-11-05 1960-11-04 Synchronous machine with salient poles

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CH374746A true CH374746A (de) 1964-01-31

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ID=4537774

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CH8026859A CH374746A (de) 1959-11-05 1959-11-05 Synchronmaschine mit einem Rotor mit ausgeprägten Polen

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DE102014214727A1 (de) 2014-07-25 2016-01-28 Zf Friedrichshafen Ag Kühlung einer elektrischen Spule

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GB905296A (en) 1962-09-05

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