CH374768A - Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern - Google Patents
Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven SpannungswandlernInfo
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Description
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Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern.
Bei kapazitiven Spannungswandlern, bestehend aus kapazitivem Spannungsteiler und Resonanzdrossel mit Zwischenspannungswandler, können unter gewissen Anregungs- und Anfangsbedingungen sogenannte Kippschwingungen entstehen, welche die Messergeb- nisse verfälschen und unter Umständen den Netzschutz ansprechen lassen.
Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass einer der wesentlichen Faktoren für das Zustandekommen von Kippschwingungen die im Zwischenspannungswandler nach dem Abschalten verbliebene Remanenz ist. Wenn man die Rema- nenz zu Null machen kann, so wird der kapazitive Wandler wesentlich kippschwingungssicherer. In diesem und in anderen Fällen die Remanenz zu Null zu machen, ist Aufgabe der Erfindung.
Sie wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass eine aus mehreren Speichergliedern bestehende Speichereinrichtung während des normalen Betriebes über eine Sekundärwicklung des Transformators Energie aufnimmt, wobei ein schwingungsfähiger Generator, dessen Schwingkreis als Induktivität eine weitere Wicklung des Transformators enthält, durch den Ladungszustand eines der Speicherglieder gesperrt ist, welches sich nach Abschaltung des Transformators entlädt,
so dass infolge Aufhebung der Sperrung ein weiteres-die Energie für den nun schwingenden Generator lieferndes Speicherglied entladen und damit bei allmählicher Abnahme der Schwingstromamphtude der Eisenkern des Transformators mittels der weiteren Wicklung entmagnetisiert wird. Es wird also während des normalen Betriebes eine gewisse Energiemenge gespeichert, die nach dem Ausschalten des Transformators dazu benutzt wird, den Transformator von der Sekundärseite her mittels eines Generators abnehmbarer Amplitude zu erregen. Dabei wird die Remanenz des Eisenkernes des Transformators zu Null.
Ein Schaltungsbeispiel zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung für einen kapazitiven Spannungswandler ist in der Figur gezeigt. Der kapa- zitive Wandler besteht aus dem kapazitiven Span- nungsteiler CilC2 und dem die Drossel LD und den Zwischenspannungswandler W enthaltenden Zwischenkreis. Der Zwischenspannungswandler W weist den zu entmagnetisierenden Eisenkern Fe auf, der drei Wicklungen Ni, N2 und N3 trägt.
Die Wicklung N1 ist die Erregerwicklung, während die Wicklung N2 der Energieversorgung für die Bürde B und der Steuerung eines Entmagnetisierungszusatzes dient. Die Wicklung N3 bildet mit dem Kondensator C5 die Elemente eines. Schwingkreises im Anodenkreis der Röhre Rö.
Ist der Schalter S1 im normalen Betrieb geschlossen, so werden die Kondensatoren C3 und C4 als Speicherglieder des Entmagnetisierungszusatzes über den Gleichrichter Gli bzw. Gl. geladen. Infolge Rufladung des Kondensators C4 wird für die Röhre Rö über den Spannungsteiler Ri/R2 eine negative Gittervorspannung erzeugt, die so gross ist, dass die Röhre Rö gesperrt ist.
Der induktive Zwischenspannungs- wandler W ist durch den Entmagnetisierungszusatz infolge der entsprechend gewählten Grösse von R1 und R2 und der Abstimmung des aus der Wicklung N3 und dem Kondensator C5 gebildeten Kreises auf die Netzfrequenz praktisch nicht belastet.
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Wird- der Schalter S1 betriebsmässig durch Abschalten der Hochspannung oder durch Auslösung des Netzschutzes geöffnet, so schwingt die in dem Kreis C2, LD und Ni vorhandene Energie aus.
Dadurch werden in der Wicklung N2 Spannungen induziert, welche den Ladungszustand des Konden- sators C4 als einem Glied der Speichereinrichtung aufrechtzuerhalten versuchen.
Ist dieser Ausgleichvor- gang beendet, so- beginnt eine Entladung des Konden- sators C4 über die Widerstände Ri und R2, wobei das Gitter der Röhre. Rö eine solche Spannung erhält, dass die Röhre Rö öffnet und der Schwingungseinsatz über den Rückkopplungskondensator C, erfolgt.
über die Röhre Rö entlädt sich der Kondensator C3, der als weiteres Speicherglied die Energie für den Schwingvorgang liefert, so dass demzufolge die Amplitude des Schwingstromes allmählich abnimmt und der Eisenkern mittels der Wicklung N3 des Zwischen- spannungswandlers W entmagnetisiert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazi- tiven Spannungswandlern, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus mehreren Speichergliedern (C3, C4). bestehende Speichereinrichtung während des normalen Betriebes über eine Sekundärwicklung (N2) des Transformators Energie aufnimmt, wobei ein schwingungsfähiger Generator, dessen Schwingkreis als-Induktivität eine weitere Wicklung (N3) des Transformators enthält,durch den Ladungszustand eines der Speicherglieder (C4) gesperrt ist, welches sich nach Abschaltung des Transformators entlädt, so dass infolge Aufhebung der Sperrung ein weiteres die Energie für den nun schwingenden Generator lieferndes Speicherglied (C3) entladen und damit bei allmäh- licher Abnahme der Schwingstromamplitude der Eisenkern des Transformators mittels der weiteren Wicklung (N3) entmagnetisiert wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| DES58995A DE1090323B (de) | 1958-07-16 | 1958-07-16 | Schaltungsanordnung zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern |
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ID=7492969
Family Applications (1)
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| DE968805C (de) * | 1952-10-31 | 1958-04-03 | Nordwestdeutscher Rundfunk Ans | Mikrophonanordnung zur Erzeugung eines natuerlichen Klangeindruckes bei elektroakustischer Einkanal-UEbertragung von Musik und Sprache |
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1958
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Cited By (2)
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| US4782437A (en) * | 1986-08-29 | 1988-11-01 | Ncr Corporation | Magnetic material biasing method and apparatus |
Also Published As
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|---|---|
| DE1090323B (de) | 1960-10-06 |
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