CH374768A - Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern - Google Patents

Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern

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CH374768A
CH374768A CH7535259A CH7535259A CH374768A CH 374768 A CH374768 A CH 374768A CH 7535259 A CH7535259 A CH 7535259A CH 7535259 A CH7535259 A CH 7535259A CH 374768 A CH374768 A CH 374768A
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CH7535259A
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Quandt Helmut
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Siemens Ag
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F13/00—Apparatus or processes for magnetising or demagnetising

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne    induktiver      Zwischenspannungswandler   bei    kapazitiven      Spannungswandlern   Die Erfindung    betrifft   ein    Verfahren   zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei    kapazitiven   Spannungswandlern. 



  Bei    kapazitiven      Spannungswandlern,   bestehend aus    kapazitivem      Spannungsteiler   und Resonanzdrossel    mit      Zwischenspannungswandler,   können unter gewissen    Anregungs-   und    Anfangsbedingungen      sogenannte      Kippschwingungen   entstehen, welche die    Messergeb-      nisse      verfälschen   und unter Umständen den Netzschutz ansprechen lassen.

   Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass einer der    wesentlichen   Faktoren für das    Zustandekommen   von    Kippschwingungen   die im    Zwischenspannungswandler   nach dem Abschalten    verbliebene      Remanenz   ist. Wenn man die    Rema-      nenz   zu Null machen kann, so wird der    kapazitive   Wandler wesentlich    kippschwingungssicherer.   In diesem und in anderen    Fällen   die    Remanenz   zu Null zu machen, ist Aufgabe der    Erfindung.   



  Sie wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass eine aus mehreren    Speichergliedern   bestehende Speichereinrichtung während des normalen Betriebes über eine    Sekundärwicklung   des Transformators Energie    aufnimmt,   wobei ein    schwingungsfähiger   Generator, dessen Schwingkreis als    Induktivität   eine weitere Wicklung des Transformators    enthält,   durch den Ladungszustand eines der    Speicherglieder   gesperrt ist, welches sich nach    Abschaltung   des    Transformators      entlädt,

     so dass infolge    Aufhebung   der Sperrung ein weiteres-die Energie für den nun schwingenden Generator    lieferndes      Speicherglied   entladen und damit bei allmählicher Abnahme der    Schwingstromamphtude   der Eisenkern des Transformators    mittels   der weiteren Wicklung entmagnetisiert wird. Es wird also während des normalen Betriebes eine gewisse Energiemenge gespeichert, die nach dem Ausschalten des Transformators dazu benutzt wird, den Transformator von der Sekundärseite her mittels    eines   Generators abnehmbarer    Amplitude   zu erregen. Dabei wird die    Remanenz   des Eisenkernes des Transformators zu    Null.   



  Ein Schaltungsbeispiel zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung für einen    kapazitiven      Spannungswandler   ist in der Figur gezeigt. Der    kapa-      zitive   Wandler besteht aus dem    kapazitiven      Span-      nungsteiler      CilC2   und dem die Drossel    LD   und den    Zwischenspannungswandler   W enthaltenden Zwischenkreis. Der    Zwischenspannungswandler   W    weist   den zu    entmagnetisierenden   Eisenkern Fe auf, der drei Wicklungen    Ni,      N2   und    N3   trägt.

   Die    Wicklung      N1   ist die    Erregerwicklung,   während die Wicklung    N2   der Energieversorgung für die Bürde B und der Steuerung    eines      Entmagnetisierungszusatzes   dient. Die Wicklung    N3   bildet mit dem Kondensator    C5   die Elemente eines.    Schwingkreises   im    Anodenkreis   der Röhre    Rö.   



  Ist der Schalter    S1   im normalen Betrieb geschlossen, so werden die Kondensatoren    C3   und C4 als    Speicherglieder   des    Entmagnetisierungszusatzes   über den Gleichrichter    Gli   bzw.    Gl.   geladen. Infolge Rufladung des Kondensators    C4   wird für die Röhre    Rö   über den    Spannungsteiler      Ri/R2   eine negative Gittervorspannung erzeugt, die so gross    ist,   dass die Röhre    Rö   gesperrt ist.

   Der induktive    Zwischenspannungs-      wandler   W ist durch den    Entmagnetisierungszusatz   infolge der entsprechend    gewählten   Grösse von    R1   und    R2   und der    Abstimmung   des aus der Wicklung N3 und dem Kondensator    C5      gebildeten      Kreises   auf die Netzfrequenz praktisch nicht belastet.

   

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    Wird-   der Schalter    S1      betriebsmässig      durch   Abschalten der Hochspannung oder durch Auslösung des    Netzschutzes   geöffnet, so schwingt    die   in dem    Kreis   C2,    LD   und    Ni      vorhandene   Energie aus. 



  Dadurch werden in der Wicklung    N2      Spannungen      induziert,   welche den    Ladungszustand   des    Konden-      sators   C4 als einem Glied der    Speichereinrichtung      aufrechtzuerhalten   versuchen.

   Ist dieser    Ausgleichvor-      gang   beendet, so-    beginnt      eine      Entladung   des    Konden-      sators      C4   über die Widerstände    Ri   und    R2,   wobei das Gitter der Röhre.    Rö      eine   solche    Spannung      erhält,   dass die Röhre    Rö   öffnet und der    Schwingungseinsatz   über den Rückkopplungskondensator    C,   erfolgt.

      über   die Röhre    Rö   entlädt sich der Kondensator    C3,   der als weiteres    Speicherglied   die Energie für den Schwingvorgang    liefert,   so dass demzufolge die Amplitude des    Schwingstromes      allmählich   abnimmt und der Eisenkern    mittels   der Wicklung    N3   des    Zwischen-      spannungswandlers   W entmagnetisiert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazi- tiven Spannungswandlern, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus mehreren Speichergliedern (C3, C4). bestehende Speichereinrichtung während des normalen Betriebes über eine Sekundärwicklung (N2) des Transformators Energie aufnimmt, wobei ein schwingungsfähiger Generator, dessen Schwingkreis als-Induktivität eine weitere Wicklung (N3) des Transformators enthält,
    durch den Ladungszustand eines der Speicherglieder (C4) gesperrt ist, welches sich nach Abschaltung des Transformators entlädt, so dass infolge Aufhebung der Sperrung ein weiteres die Energie für den nun schwingenden Generator lieferndes Speicherglied (C3) entladen und damit bei allmäh- licher Abnahme der Schwingstromamplitude der Eisenkern des Transformators mittels der weiteren Wicklung (N3) entmagnetisiert wird.
CH7535259A 1958-07-16 1959-07-06 Verfahren zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern CH374768A (de)

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DES58995A DE1090323B (de) 1958-07-16 1958-07-16 Schaltungsanordnung zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern

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WO1988001791A1 (en) * 1986-08-29 1988-03-10 Ncr Corporation Magnetic material biasing method and apparatus

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US4782437A (en) * 1986-08-29 1988-11-01 Ncr Corporation Magnetic material biasing method and apparatus

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