Elektronische Anlage zur Informationsverarbeitung Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Anlage zur Informationsverarbeitung mit einem zen tralen Kommandowerk für Programmsteuerung und einem Arbeitsspeicheir sowie einem oder mehrefren Datenverarbeitungswerken, Ergänzunj-spcicherwer- ken und Ein- und Ausgabewerken, wobei beispiels weise Rechen-Buchungs- und,oder Sortieranlagen vorgesehen sind.
In derartigen Anlagen ist die gleichzeitig.-Durdh#füh- lung verschiedener Arbeitsgänge erwünscht. So soll z. B. während des Ablaufes eines Rechenprogrammes gleichzeitig die Vorbereitung des nächsten Program- mes, insbesondere die Aufnahme und Umrechnung von, Eingangswerten, durchgeführt werden, die aus verhältnismässig langsamen Eingabegeräten, z. B. ans einem Lochstreifensender, zugeführt werden.
Gleich zeitig mit diesen Arbeitsgängen soll auch noch die Ausgabe dbrim vorangegangenen Rechenprogrammge- wonnenen Ergebnisse, beispielsweise über Lochkar ten oder Druckwerke, erfolgen.
In einer bekannten Anlage dieser Art besitzen die einzelnen Funktionsorgane eigene Befehlsregister und arbeiten weitgehend autonom. Die Steuerung solcher Anlagen erfolgt übereine zentrale Einheit, die, einen Schnellspeicher undeinen Programmverteiler enthält. Der Programmverteiler hat die Aufgabe, die verschie denen Befehle den einzelnen Funktionsorganen zu übermitteln und dabei gegebenenfalls gewisse Be fehlsumrechnungen automatisch durchzuführen. Wei terhin hat er die verschiedenen Befehlsstromkreise miteinander zu verbinden.
Obwohl es grundsätzlich in der bekann en elek tronischen Anlage möglich ist, mehrere Arbeitsgänge gleichzeitig durchzuführen und zu steuern, treten. bei, der praktischen Verwirklichung grosse Schwierigkeiten auf, insbesondere dadurch, dass der Aufwand für die Programmüberwachung, sich vervielfacht. Vor allem werden zusätzliche überwachungsschaltungen oder Befehle notwendig, die ein gegenseitiges überholen einzelner Teilprqgramme verhindern sollen.
Damit die zentrale Einheit ihre Überwachungsfunktlon durchführen kann, ist es weiterhin, notwenchg, eine besondere logische Recheneinheit vorzusehen, in der gewisse Steuetr-befehle analysiert bzw. umgerechnet werden. Auch hierfür wird zusätzlicher Schaltuggs- aufwand benötigt.
Insgesamt ergeben sich aus der lneinanderschachtelung der Programme bei gleich- zeitiZem Betrieb verschiedener Funktionseinheiten zahlreiche überwachungs- und Steueroperatio-nen, die zu einem komplizierten und störanfälligen Aufbau der Steuerung führen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den Aufbau einer programmgesteuerten elektroni schen Anlage so zu verbessern, dass die _gleichzeitige Durchführung verschiedener<U>Programme</U> bzw. Ar beitsgänge, Sortiergänge und dergleichen ermöglicht wird, ohne dass der Ablauf dereinzelnen Programme durch wechselseitige Wartezeiten beeinträchtigt wird.
Eshat -sich gezeigt, dass eine der Hauptschwierigkei ten in dem Zugriff zu dem in der Zentrale vorgese# henen Schnellspeicher sowie in dem Zugriff zu den Pufferspeichern der einzelnen Funktionsorgane oder Datenvexarbeitungswerke liegt.
Gemäss derErfindung werden diese Nachteile in einer elektronischen. Anlage mit einem zentralen Konimandowerk für Programmsteuerung und einem Arbeitsspeicher sowie -einem oder mehreren Daten verarbeitungswerken, Ergänzungsspeicherwerken und Ein, und, Ausgabewerken dadurch vermied-en, dass der Arbeitsspeicher in-mehrere Teilspeicher unter teilt und ein elektronischer Koordinatenschalter <B>für</B> den Aufbau gleichzeitig bestehender Verbindungen verschieden-er Teilspeicher mit verschiedenen Werken vorgesehen ist.
Nachstehend werden anhand der Zeichnung ein AusführungsbeispIel der Erfindung sowie weitere Einzelheiten und Merkmalle beschrieben-. Es zeigen: Fig. <B>1</B> das Blockschaltbild eines Ausführungsbei- spieles einer Anlage nach der Erfindung mit einem Kommandowerk, vier Werken und vier Teilspeichern, Fig. 2 das Prinzipschalthild für einen Teilspeicher mit Zugriffsteuerung und die zugehörigen Koordina- tenleitungen mit Durchschaltcr,
Fig. <B>3</B> eine überwachungs-einheit der Durch- schaltesteuerung mit einem Tdilspeichermerk-.r und den zugehörigen Steuer- und Rückmeldeleltungen, Fig. 4 eine überwachungseinheit mit mehreren Teilspeichermerkern, Fig. <B>5</B> die Durchschaltekontrollschaltung mit Über wachung der Rückmeldeleitungen für Teilspeicher- und Werkebesetzung,
Fig. <B>6</B> das PrinzipschaltbIld des<U>Kommando-</U> werkes.
Den Aufbau eineir elektronischen Anlage nach einem Ausführungsbeis-piel der Erfindung zeigt Fig. <B>1 -</B> Jedes, der Werke wird mit einer eigenen, -entsprechend dem gewünschten Funktionsahlauf markierbaren <B>Ab-</B> laufsteuerung und jeder der Teilspeicher mit einer eigenen, entsprechend den gewünschten Adressen stellbaren Zugriffsteuerung ZS versehen.
Das zentrale Kommandowerk K ist dann zweckmässig so ausgelegt, dass <U>es</U> den Aufbau der Verbindungen steuert, die Zu griffsteuerung ZS des betreffenden Teilspeichers T stellt und den gewünschten Funktionsablauf durch Markierung der- Ablaufsteuerung AS in dem betref fenden Werk W auslöst. In, der Fig.- <B>1</B> sind vier Werke Wl bis W4 und, ein in vier Tellspeicher Tl bi# T4 unterteilter Arbeitsspeicher vorgesehen. Ein Koordi- natenschalter KS verbindet die Teilspeicher und die Werke.
Die Verwendung -eines KoOrdinatenschalters er möglicht die gleichzeitige Verbindung verschiedener Werke mit verschledenen Teilspeichern des Arbeits speichers. DaduTch- erübrigen sich besondere Puffer speicher für die einzelnen Werke. Selbstverständlich kann es notwendig sein, z. B. für Zwecke der Ge- schwindigkeitsanpassung einzelne der Werke mit einem beispielsweise als Schiebearegister ausgebildeten Eingangsregister zu versehen. Solche allein aus Funk tionsgründen erforderlichen Eingangsregister sind<B>je-</B> doch nicht als eigentliche PuffeTspeicher zu bezeich nen.
Es werden viehnehr. dann grössere Pufferspeicher en, wenn das betreff-ende Werk längere Zeit vorgeseh irat der Bearbeitung einer grösseren Informations menge beschäftigt wird und während dieser Zeit sich selbst überlassenbleiben soll, wie es z. B. bei Druck werken der Fall ist. Auch für blockweise Umsetzung von Informationen zwischen zwei Werken, die nicht synchron betrieben werden können, sind Pufferspei- eher erforderlich.
Für die Umsetzung von Informa tionen in und aus solch-en Pufferspeichern werden<B>zu-</B> sätzliche. überträgungszeiten benötigt. Durch Verwendung des Koordinatenschalters werden auch diese Zeitverluste vermieden, da durch einen einfachen Umschaltvorgang die Teeilspeicher be liebig untereinander ausgetauscht werden können.
Soll bei-spielsweÄse eine grössere Informationsmenge sortiert werden, so kann der Inhalt eines Magnet- bandspeichers blockweise in einzelne Teilspeicher übertragen werden und gleichzeitig aus jeweils einem dieser Teilspeicheer über ein Sortierwerk in einen an deren Teilspeicher blockweise sortiert werden. Gleich zeitig kann, aber weiterhin ein anderer Teilspficher in Verbindung mit einem Rechenwerk unter der Steue rung durch das Kommandowerk K ein Rechenpro gramm abwickeln.
Um Doppelbelegungen an den Kreuzungspunkten des Koordinatenschalters zu vermeiden, wird die An, lage so ausgelegt, dass das,<U>Kommandowerk</U> K eine eigene Ablaufsteuerung KAS sowie eine aus Sperr und, Entsperrschaltungen aufgebaute Ablaufkontroll- schaltung nach Fig. <B>6</B> enthält, so, dass die Ablauf steuerung fürjedenProgrammschritt eine beschränkte Folge von Schaltzuständen durchläuft, von denen jeder einem Arbeitstakt zugeordnet ist,
und dass die Ablaufkontrollschaltung unter der Steuerung durch aus der Stellung des Koordinatenschalters entnom mene Rückmeldungen den Ablauf der Arbeitstakte Übexwacht. Fü.r- die Steuerung der Ablaufkontroll- schaltung wird zweckmässig ein mit der Steuerung des Koordinatenschalters verbundenes R-ückmeldesystem verwendet.
In der Anlage ist daher für die Steuerung des Koordinatenschalters KS eine Durchschaltesteuerung DS und eine Durchschaltekontrollschaltung DK vor gesehen.
Diese wirken mit dem Kommandowerk K so zusammen, dass nur dann die Ablaufkontrollschal- tung einen Ausgang, für Stellung der Zugriffssteuerung in dem bettreffenden Teilspeicher, die Ausgänge für Durchschaltung der Verbindung sowie den Ausgang für Markierung der Ablaufsteuerung des betreffenden Werkes entsperrt, wenn sowohl das Werk als auch der Teilspeicher, die in dem 'betreffenden Programm schritt durch den Spricherinhalt eines, Befehlsregisters bezeichnet werden, nicht bereits mit einem anderen Tefispeicher oder einem anderen Werk verbunden sind.
Die Anordnung wird weiterhin so getroffen, dass die Sperrwirkung der Ablaufkontrollschaltung nicht nur dann ausgelöst wird, wenn das bezeichnete Werk und der ihm zugeordnete Teilspeicher miteinander verbunden sind, sondern dass die Markierung auch dann ausgelöst wird, wenn die Ablaufsteuerung des bezeichneten Werkes noch markiert ist, das heisst, wenn die Ablaufsteuerung in diesem Werk noch wei- tcre Arbeitsgänge abwickelt, ohne dass eine Verbin dung zu einem, der Teilspeicher benötigt wird.
Mit den Teilspeichern des Koordinatenschalters KS sind die Zeilenleitungen und mit den Werken<B>die</B> Spaltenleitungen des Koordinatenschalters verbunden. Die Durchschaltung von den Zeilenleitungen auf die Spaltenleitungen erfolgt über Durchschalter Djn, die entsprechend den Kreuzungspunkten des Koordi- natenschalters numeriert sind. Hierbei bezeichnet<B>j</B> die, Zeile und n die Spalte. So verbindet z.
B. der Durchschalter <B>D23</B> den Teilspeichetr T2 mit dem Werk W3. Dabei ist es klar, dass mehrere Zeilen oder Spalten, das heisst mehrere Kreuzpunkte gleich zeitig belegt werden können. Die Markierung der Durchschalter wird durch die Durchschaltesteucrung DS bewirkt. Diese Durchschaltesteuerung enthält<B>je</B> Werk eine übeirwachungseinheit, z. B. für das, Werk W4 die überwachungseinheit D4.
Die überwachungs- einheiten, sih-d, über mehrere Eingangssteuerleitungen a und Rückmeldeleitungen r über dir, Durchschalte- kontrollschaltung DK mit dem Kommandowerk K verbunden.
Für jedes der Werke ist eine eigene Ablaufsteue rung vorgesehen, die in Fig. <B>1</B> für Wl mit AS1 usw., für W4 mit AS4 und für das Kommandowerk selbst mit KAS bezeichnet ist. über Markierleitungen. mop sind die Ablaufsteuerungen mit dem Kommandowerk verbunden.
Wie Fig. <B>1</B> zeigt, ist jedem Teilspeicher Tj eine Zugriffsteuerüng ZSj zugeordnet, beispielsweise ZS4 dem Teilspeicher T4. über Steuerleitungen st ist das Kommandowerk mit den Zugriffsteuerungen der ein zelnen Tei-Ispeicher verbunden.
In Fig. <B>1</B> sind<B>je,</B> Teilspeicher nur eine Zeilenlei tung und<B>je</B> Werk nur eine, Spalterfleitung eingezeich-- net. Grundsätzlich ist eine solche Beschränkung auf nur eine übertragungsleitung möglich-. Bei, der über- tragung binärer Informationen'ist es dann notwendig, .,en, sowohl Ja-Aussage als auch Nein- beide Aussag Aussage, beispielsweise durch, positive und negative Inipulse zu übertragen.
Bei Anwendung selbsttaktie render Schreib- und Leseverfahren kann die übertra- gung auch mit Impulsen nur einer Polarität bewirkt worden, jedoch ist damit die Beschränkung auf eine vorgegebene Impulsfolgefrequenz verbunden.
Zum Zwecke der Synchronislerurig ist es günstig, die Werke und die Tel-Ispeicher nicht nur durch eine Informationsübertragungsleitung zu verbinden,- son dern auch -einen übertragungsweg <B>für</B> Taktimpulse, vorzusehen. Es ist daher zweckmässig, den Koordi- natenschalter als Mehrfachschalter zur Durchschal- tung einer Taktimpulsleitung sowie mindestens einer Inforinationsübertragungsleitung auszulegen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform des Durch- schalters Djn zeigt die rechte Hälfte von Fig. 2. In einem Kreuzungspunkt des als Dreifachschalter aus gebildeten Koordmatenschalters wird die Informa- tionsausgangsleitung wa eine & Werkes mit der Infor- inationseingangsleitung te eines Teilspeichers,
die In- formationsausgangsleitung ta eines Teilspeichers mit der Informationseingangsleitung we eines Werkes und die Taktlinpulsleitung wt eines Werkes mit der Takt- impul,sJeitung tt eines Teilspeichers verbunden.
In Fig. 2 verbindet der Durchschalter Din die Zeilenleitungen des Teilspeichers Ti mit den Spalten leitungen des Werkes Wn. In den Kreuzungspunkten einander zugeordneter Zeilen- und Spaltenleitungen sind elektronische Durchschaltetore TR1, TR2 und, TR3, z. B.
Transistoren, angeschlossen, über die die Verbindung geschlossen Wird, wenn, an der Markier- leitung dIn des Durchschalters Djn entsprechendes Markierpotential anliegt. TR1 verbindet wa mit te. TR2 verbindet we mit ta und ebenso TR3 die Takt leitungen wt und tt.
Die linke Hälfte von Fig. 2 zeigt den Aufbau des Teil,spe,ichers Tj und der zugehörigen Zugriffsteue- ,rang. Als Gedächtnis dient beispielsweise eine Fürrit- kernmatrix FM. Diese ist mit einem Übertragungs register MR verbunden" dem im hier betrachteten Beispiel die zu übertragenden Informationen in. Serie eingegeben bzw. <U>entnommen</U> werden können.
Die Steuerung der InformationsübertragÜng übernimmt die Matrixsteuerung MS, die durch Taktimpulse über die Leitungen wt und tt synchronisiert wird.
über Eingangstore HST ist die Matrixsteuerung <B><I>MS</I></B> auf Schreiben oder Lesen stellbar. Entspre chende Stellinipulse aus dem Kommandowerk sind über SteuerIeitungen ste bzw. sta zuführbar.
Wie schon in Fio". <B>1</B> gezeigt, ist jeder der Teilspei cher mit einer Zugriffsteuerung versehen. Diese be steht (vgl. Fig. 2) aus einem Zeilenwähler ZW und den Torschaltungen AT, <I>MT und</I> MST. Mit dem Zeilenwähler ist ausseräern. eine Fortschalteeinrich- tung F verbunden.
Die Zugfiffsteuerung der Tellspeicher ist derart aufgebaut, dass der Zeilenwähler entsprechend der Markierung der Eingangssteuerleitungen stl <B>...</B> st3 <B><I>0</I></B> nur dann stellbar ist, wenn eine. dem Teil,speicher zu geordnete Rufleitung aj markiert ist und aus der<B>Ab-</B> laufsteuerung des Kommandowerkes ein Stellimpuls ste <I>oder</I> sta zugeführt wird.
(Die Ablaufsteuerung des Kommandowr,rkes ist in Fig. <B>1</B> mit KAS bezeichnet, ihr Aufbau und ihre Wirkungsweise. wird- später an hand der Fig. <B>5</B> -erläutert.) In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind für d#io Auswahl: tausend verschiedener Zeilen dreissig Eingangssteuerleitungen vorgesehen, was einer drei- stelkgen dezimalen Adresse entspricht.
Selbstverständ lich kann die Zugriffsteuerung. auch so abgewandelt werden, dass der Zeilenwähler durch in Serie zu geführte Stellimpulse stellbar ist, die. auf einer oder mehreren Steuerleitungen zugeführt werden. Dadurch ist es möglich, allerdings auf Kosten -der Zeit, die, Anzahl der benötigt-en Steuerleitungen zu verringern.
In der Anordnung nach Fig. 2 sind als Eingangs- torschaltung MST zwei Und-Tore vorgesehen, die bei Markierung der Rufleitung aj nur dann öffnen, wenn über. eine der Leitungen ste bzw. sta ein. Stellimpuls zugeführt wird. Die Stellirnpulsleitungen sind ebenso wie die Eingangssteuerleitungen mit den Eingangstor- schaltungen aller Teilspeicher verbunden.
In einem einzelnen Programmschritt kann jedoch nur die Ein- gangstorschal-tung MST des in diesem Programm schritt gerufenen Teilspeichers Tj öffnen,. Öffnet z. B. MST in Fig. 2, so werden dadurch über das Oder-Tor <I>MT</I> auch die als Und-Tore ausgebildeten Eingangs- torschaltungen AT geöffnet und 'der Zeilenwähler entsprechend- der Markierung der Steuerleitungen ge stellt.
Ebenso kann nur die Matrixsteuerung des gerufe nen Teilspeichers auf Lesen oder Schreiben ge stellt werden.<B>-</B> Nach Stellung des Zeilenwählers und Stellung der Matrixsteuerung ist der betreffende. Teilspeicher be triebsbereit. Durch einen ersten, über die, Taktimpuls- ,leitung der Matriksteuexung zugeführten Taktünpuls wird beim Lesen aus dem Speicher die gewünschte Information (bezeichnet durch die,Stellung des Zei- lenV.ählers)
aus der Ferritkernmatrix FM in das Matrixregister MR parallel übertragen und anschlie ssend durch weitere Takfünpulse aus diesem in Serie abgerufen. Ein, letzter Taktimpuls (oder einer der vorgenannten Taktimpulsv) wird ebenfalls über die Matrixsteue,rung der Fortschalteeinrich-tung F zu, geführt, die den Zeilenwähler auf die nächste Adresse weiterschaftet. Bei Senenabfrage der Matrix erübrigt sich das Matrixregister MR.
Fig. <B>3</B> zeigt den Aufbau einer überwachungsein- heit Dn. Je eine solche überwachungseinheit ist<B>jedem</B> der Werke zugeordnet und aus Eingangstorschaltun,- gen ZT und WT und einem Teilspelchermerker TM so aufgebaut,
dass der Teilspeichermerker über Ein- gangssteuerleitungen al bis a4 durch Zuführung eines Ablauftaktimpulses tkd aus dem Kommandowerk nur dann stellbar _ist, wenn gleichzeitig eine, Rufleitung mn des zugehörigen Werkes Wn marklert ist,
und dass die Ausgänge des Teilspeichermerkers mit den Steuerleitungen djn der Durchschalter Djn (i <B>=</B> 1-4) verbunden sind.
Die Wirkungsweise der Eingangstor- schaltungen in der überwachungseinheit Dn ent spricht der Wirkungsweise der Zugriffsteuerung der Teilspelcher. Anstelle des Zeilenwählers dient hier der Teilspeichermerker <B>-</B> als Speichermittel, die be nötigte Speicherkapazität ist jedoch entsprechend der Anzahl der Teilspeicher verhältnismässig klein.
In dem Tei#Igpeicherme-rker werden bei -öffnung der Ein- gangstorschaftungen die Markierungen der Leitungen al bis a4 eingespeilchert.
Die Einngangstorschaltung WT öffnet bei Zufüh rung der Taktimpulse tkdnur, wenn,das betreffende Werl über die Leitung mn gerufen wird, und nur bei öffnung des Tores WT öffnen:
die Und-Tore ZT und ermöglichen damit das Stellen des Teilspeicherme-r- kers. Unmittelbar mit dem Stellen des. Teilspeicher- me,rk,ers erfolgt die Durchschaltung der gewünschten Verbindung.<B>-</B> Der Teilspeichermerker bleibt so lange gestellt, ,Wie Informationen zwischen dem betreffenden Werk und, dem durch den Teilspeichermerker bezeichneten Teilspeicher über-tragen, werden müssen.
Wenn die In- formationsübertragung beendet ist, wird,<B>-</B> wie später noch erläutert wird<B>-</B> der Teilspeichermerker über eine Löschleitung In gelöscht. Die Löschleitung In ist mit der Ablaufsteuerung ASn des betreffenden Wer kes verbunden. Du:,rch Löschen des Teilspeichermer- kers wird der Teilspeicher für die Zusammenarbeit mit anderen Werken wieder freigegeben.
Ausgangsseitig sind die einzelnen Speicherzellen des Teilspeichermerkers mit entsprechenden Rück- meldeleitungen rj (i <B>=</B> 1-4) über Entkopplungsdioden DR verbunden. In dem betrachteten Ausführungsbei spiel wird die Teilspeichernummer unverschlüsselt im Teil speichermeirker gespeichert.
Die Anzahl der Ein- gangsst,euerleitungen aj, die Anzahl der Speicherzellen TM und die An-zahl der Rückmeldeleitungen ri ent spricht also der Anzahl der Teilspeicher. Im allgemei nen ist immer nur eine der Speicherzeflen des Teil- speichermerkers markiert, da das betreffende Werk jeweils nur mit einem Teilspeicher zusammenarbeitet.
Die Anlage kann jedoch auch so getroffen werden, dass eines der Werke mit mehreren Teilspeichern gleichzeitig zusammenarbeitet, beispielsweise für Sor- tierzwecke. <B>In.</B> diesem Falle istes zweckmässig,
in der Durchschaltesteuerung DS für dieses Werk WN eine überwachungseinheit Dn mit mehreren Teilspeicher- merkern vorzusehen und über eine Ausgangssteue rung mit den Steuerleftungen djn des Koord-inaten- schalters zu verbinden.
Eine entsprechende überwachungseinheit Dn, über die beispielsweise einem Zweiwegsertierwerk vier Teilspeicher zugeordnet werden können, zeigt Fig. 4. Die überwachungseinhelt nach Fig. 4 enthält vier TeiJspeichermerker TM1 <I>bis</I> TM4, die über Aus- gangstorschaltungen (Und-Schaltungen)
<B>Al</B> bis A4 und die Gleichrichtergruppen Gl bis G4 mit den Steuerleitungen djn zur Betätigung der Durchschalter Djn verbunden sind.
Durch die Gleichrichtergruppen worden die Ausgänge dieser Ausgangstorschaltungen durch Oder-Bedingungen verknüpft. über Zugriff- steuerleitungen sl <I>bis s4</I> sind die Ausgangstorschal- tungen mit der Ablaufsteuerung des Werkes Wn ver bunden. Durch die Ablaufsteuerung kann für ver schiedene Arbeitsgänge der jeweils benötigte Teilspei cher durch Markierung jeweils einer der Steuerleitun gen sl <I>bis s4</I> mit dein Werk verbunden worden.
Das Stellen der Teilspeichermerker erfolgt, wie bei den anderen überwachungseinheiten, über die Teilspeicherrufleitungen aj und die Werkrufleitungen mn unter der Steuerung durch die Durchschaltetakt- impulse tkw. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausfüh rungsbeispiel sind dem Werk Wn vier Werkrufleitun- gen mnl bis mn4 zugeordnet,
so dass die Teilspeicher- merker TM1 <I>bis</I> TM4 in vier aufeinanderfolgenden Programmschritten gestellt werden können. Es sei noch bemerkt, dass in diesem FA, e die Ablaufstaue- rung des Werkes so auszulegen ist, dass die Rück- meldeleitung wrn erst markiert wird, wenn alle vier Teilspeichermerker gestellt sind.
Während bei Zusammenschalltung eines Werkes mit nur einem TeHspeicher das Stellen des Teilspei chers auf Lesen oder Schreiben durch das Korn- mandowerk bewirkt wird# ist es vorteilhaft, die Steuer leitungen ste <I>und</I> sta ebenfalls über den Koordinaten- schalter zu führen und durch die Ablaufsteuerung des betreffenden Werkes zu markieren, wenn dieses Werk mit mehreren Teilspeichern zusammenarbeiten soll.
Es sei noch erwähnt, dass, um diese Leitungen einzusparen, die Zugriffsteuerung der einzelnen: Teil speicher und die Matrixsteuerung so ausgelegt werden kann, dass über die Taktimpulsleitung tt das Umstellen von Schreiben auf Lesen bewirkt wird" z. B. 'ihdein bestimmte Codeimpulsgruppen in<B>MS</B> entschlüssele worden, oder indem über Leitung- tt Impulse verschie dener Polarität zugeführt werden.
Den Aufbau der Durchschaltekontrollschaltung zeigt Fig. <B>5.</B> Diese enthält eine aus Torschaltungen aufgebaute überwachung Ul, die einerseits# mit- den Rückmeldeleitungen ri und anderseits mit den Ein- gangssteuerleitungen al bis a4 der Durchschal#,esteue#- rung verbunden und so ausgelegt ist,
dassr sie über eine Rückmeldelkitung rz ein, Sperrpotential an# die Ablaufkontrollschaltung des Kommandowerkes legt, wenn der durch Markierung einer Leitung aj bezeich#- nete Teilspeicher noch mit einem der Werke verbun den ist.
Die Sperrung wird dadurch bewirkt, dass bei Koinzidenz eines der Und-Tore öffnet und: über das den Und-Toren nachgeschaltete Oder-Tor die Leitung rz markiert.
Ebenso ist eine weitere überwachung 0-2- auf- aebaut, die einerseits über Rückmeldeleitungen, wrn <B>C</B> mit den Ablaufsteuerungen der Werke und anderseits mit den Werkrafleitungen ml bis m4 verbunden und' so ausgelegt ist, dass sie über eine Rückmeldbleitung rs ein Sperrpotential an<B>die</B> Ablaufkonitrollschätung des Kommandowerkes legt, wenn die Ablaufsteuerung des durch.
Markierung einer Rufleitung mn bezeich" neten Werkes noch markiert ist.
Fig. <B>6</B> zeigt das Prinzipschaltbild eines, Korn- mandowerkes,. Zur Aufnahme der Befehlswürte ist ein dreiteiliges Befehlsregister BR vorgesehen, das über die Eingangsleitung we mit einem Teilspeicher verbunden werden kann. Die drei Abschnitte BR-,1, BR2 <I>und</I> BR3 sind für die Aufnahme. einer Folgen adresse, einer Adresse und eihes Operationsbefehls ausgelegt.
Die Befehlsspeicherabschnitte# sind über Und-Tore Ul, <B>U2</B> und<B>U3</B> mit zwei Entschlüsslern# <B>El</B> und<B>E2</B> verbunden. Die Entschlüssler- haben die Auf gabe, die verschlüsselt in das Befehlsregisiter eingege benen Daten in einzelne Markierungen der verschie denen Ruf- und Steuerleitungen umzusetzen.
Wie spä ter noch im<U>Zusammenhang-</U> mit der Ablaufkontroll- schaltung beschrieben wird, wird, die Durchschaltung der übrrtragungswege vom Befehlsregister zu den Entschlüsslern durch die Ablaufsteuerung nach.
Mass gabe der Sperr- bzw. Entsped# befehle gesteuert, die durch Markierung der Leitungen rz- bzw. rs aus, der Durchschaltekontrollschaltung geliefert werden, Der Entschlüssler <B>El</B> setzt entweder die Nach- follgeadresse, die in BR1 gespeichert ist, oder die Adresse, die in BR,2 gespeichert ist, einerseits in Ruf markierungen al für den durch die Adresse bezeich- ne,
ten Teilspeicher Tj und anderseits in die der Adresse entsprechenden MarkJerungen der Steuerlei tungen stl <B>...</B> st30 um. Der Entschlüssleir <B>E-2!</B> ermit telt aus dem Operationshefehl die Nummer des Wer kes und markiert entsprechendeine der Ruflätungen mn. Er entnimmt weiterhin den Befehl, ob, es- sich. um einen.
Schreib- oder Lesevorgang handelt und mar kiert entweder die Leitung ste <I>oder</I> sta. Ausserdem wird in dem Entschlüssler <B>E2</B> aus dem Operations befehl die Markierung des gewünschten Funktions- äblaufes bestimmt, der über eine der Markierleiftun- gen mop der Abläufsteuerung des betreffenden Wer-- kes angezeigt wird.
Die eigentliche Ablaufsteuerung besteht aus, einem Taktgeber<B>TG,</B> der über ein Und--Tor <B>U4</B> mit einem Ringzähler Z verbunden ist, wie, Fig. <B>6</B> zeigt. Jedem Ablauftakt iiµt der Ausgang, einer Zählstufe. zugeord net.
Die Stufenzahl. des Ringzählers ist a!bhängig von der Wortlänge, wenn die Informationen. in Serie über tragen wzrden-. In dem hier betrachteten Ausfüh- t-ung#beislx,el sind zwei Zählerstufen tl und t2, meh rere Informationgabrufstufen tba und drei weitere Stu,fen <I>t3, t4</I> und t5 vorgesehen. Die Ausgänge der ZähleTstufen sind. mit einer aus.
Und, und Oder- Schaltungen aufgebautenAblaufkontrollschaltungven. bunden. Zu Beginn eines Programmschrittes wird der Zähler Z in die Grundstellung gestellt, so dass der Ausgang der Stufe tl markiert ist.
Die Markierung tl öffnet das-OderTor <B>01</B> und damit auch das Und.-Tor U <B>1,</B> so, dass die Folgeadresse, die in<I>BR</I><B>1</B> gespeichert ist-, am, Entschlüssler <B>El-</B> anliegt und, über dessen Aus- gang,91.eitungen aj den Teilspeicher ruft, in dem das in diesem Programmschribt zu bearbeiten & Befehls wort gespeichert ist.
Die,Markierung tl öffnet auch dia & Oder-Tor <B>03</B> unct bereitet damit. die öffnung. des Und"T.eres. <B>U5</B> vor. Wenn,<B>U5</B> öffnet" öffnet auch<B>U4</B> und der, nächste Taktimpuls au & <B>TG.</B> schaltet über ein U4- nachgpschal- tetes Verzögerungsglied V den Zähler weiter auf die Stufe- t2.
Das üherwachungstor <B>U5</B> öffnet jedoch nur, wenn die Durchschaltekontrollschaltung, DK, (Fig-4) kein Sperrsignal liefert,. wenn- also die über hibr nicht eingezeichnete <U>Umkehrstufen,</U> abgeleiteten komple mentären Signale rs <I>und</I> rz <U>zusammen</U> mit der über <B>03</B> zugdführten Markierung tl oder t3 anfiegen. Es sei noch erwähnt,
dass in der Stellung tl über den Ausgang von.<B>01</B> auch der Entschlüssler <B>E2</B> gerufen wird, der <B>k-</B> diesem Falle die Rufleitung- me für den T-eilspeichcxm#r,r-ker des Kommandowerkes in, Do und die Staimpu.liµIleitun#g sta für Ausspeichern markiert.
Dabei,<U>nimmt</U> noch die dem Kommandowerk zugeord, nete überwachungseinheit der Durchschaftesteuerung insofern eine Sonderstellung ein, als die Markierung von; mo auf die Rikkineldtung über rs ohne- Einfluss ist.
Bei Weiterschaltung. der Ablaufsteuerung in die Zählerstellung t2 bleibt<B>01</B> geöffnet, so, dass auch weiterhin der Inhalt von BR1 an<B>El</B> anliegt. Mit t2 wird aber auch das Steuertor- 02 und, damit,<B>je</B> nach Markierung durch<B>E2,</B> eines der Ausgangstere <B>U8</B> und Ug, geöffnet, was# Einstellen des betreffenden Uilspeichers -bewirkt,
Die Markierung t2 öffnet auch über'das.Oder-Tür 04 die Z--uführung#für Taktimpulse über.<B>U4"</B> so dass der Zähler weitergeschaltet wird. Gleichzeitig- wird durch die, Markierung t2- noch das Oder-Tor <B>07</B> geöffinet, dessen Ausgang mit der Takt- impulsleitung tkd zum Einstellen des Teilspeicher- merkers verbunden ist.
Nach Weiterschalten des Zählers auf die erste Stufe tba öffnet das Oder-Tor <B>06</B> und entsperrt über das Und-Tor U6 die Ausgabe von Taktimpulsen üter die TaktirnpuMeitung wt. Diese Taktimpalse steuern die inzwischen bereits (im Ablauftakt t2) gestellte Matrixsteuerung<B>MS</B> des aufgerufenen Teilspeichers.
Mit jedem Taktimpuls für Informationsübertragung wird auch der Zähler<B>der</B> AW-aufsteuerung weiter geschaltet, da übew den Ausgang tb von<B>06</B> das Tor 04 und damit auch<B>U4</B> offen gehalten wird. Während der Zähler die Stüfen tba für Befehlsabruf durchläuft, wird über die Infoxmationseingangsleitung we das Befehl'swort in das, Büfehlsregister BR eingespeichert. Dabei entspricht die Anzahl der Stufen tba der An zahl der Speicherzellen von. BR.
Wenn die Übertragung des Befehlswortes beendet ist, wird der Zähler in die Stellung t3 weitergeschal tet. Mit der Markierung von t3 wird übe.,r Tor<B>08</B> und Tor<B>U2</B> die ih BR2 gespeicherte Adresse an den Entschlüssler <B>El</B> und über das Tor<B>U3</B> der in BR3 gespeicherte Operationsbefehl an den Entschläss-ler <B>E2</B> gelegt.
Ausserdem wird mit der Markierung t3 über Löschleitung lo des Kommandowerkes der TeilL- speichermerker in, Do gelöscht, da die Übertragung <B>des</B> Befehlswartes bereits beendet ist.
über die Ausgänge ai des Entschlüsslers <B>El</B> und mn des. Entscblülssl#-,rs <B>E2</B> wird der durch den Befehl bezeichnete Teilspeicher und das ebenfalls bezeich nete Werk gerufen. Die möglicherweise von der Durchschaltekontrollschaltung daraufhin abgegebe nen Sperrsignale sperren das Und-Tür <B>U5,</B> wenn der Teilspeicher oder das Werk besetzt sind-.
Wird der Verbindungsaufbau durch die Durchschaltiekontroll- schaftung DK freigegeben, so öffnet<B>U5</B> und damit <B>U4,</B> so dass der Zähler auf die Stellung t4 weiter- schaltet.
Mit der Markierung t4 öffnen, wieder 02 und<B>07</B> und beenden die Einstellung der Zugriffsteuerung und des Teilspeichermerkers'. Da t4 auch über 04 däs Tor U4 öffnet, schaltet Z auf t5 weiter. Damit ist der letzte, Ablauftakt des Programmschrittes erreicht. Die, Markierung t5 öffnet das Und-Tor <B>U7</B> und, schaltet die entsprechenden Ausgänge des. Entschlüsslers <B>E2</B> duTch auf die Markierleitungen mop zur Stellung der Ablaufsteuerung des gerufenen Werkes.
Gleichzeitig öffnet t5 die Tore 04 und <B>U4,</B> so dass mit dem näch sten Taktimpuls aus dem Taktgeber der Zähler der Ablaufsteuerung des Kommandowerkes in die Grund stellung zurückspringt, womit der nächste Programm schritt beginnt.<B>-</B> Bei dem betrachteten Ausführungsbeispiel wurde angenommen, dass die Reihenfolge der Bearbeitung der Befehle jeweils durch die Folgeadresse bestimmt wird. Anderseits ist es auch möglich., die Reihenfolge, in7 der die einzelnen Befehle auszuführen sind, du1rch die Reihenfolge ihrer Positionen im Befehlsspeicher (z. B. Teilspeichex TI) festzulegen.
Dann erübrigt es sich, in<U>dem</U> Befehlswort eine Folgeadresse mitzufüh- ren. Ifi diesem Falle sind als Befehlsregister nur die Teile BR1 und BR2 vorzusehen, die dann nicht mehr mit BR1 verbunden sind, wie in Fig. <B>6</B> gestrichelt an gedeutet.
Anstelle des Regwerteiles BR1 für die Nachfolgeadresse wird ein Befehlsfolgezähler BR1 vorgesehen, der in jedem Progranunschritt durch ein Fortschaltetaktimpuls ft um eme Stelle weitergeschal tet wird. Dieser Förtschaltetaktirapuls kann einer der Stufen t3 bis t5 des Zählers Z entnommen werden.
In dem bisher betrachteten Ausführungsbeispiel wurde vorausgesetzt, dass die Information in Serie über den Koordinatenschalter übertragen werden. Es ist jedoch auch möglich, den Koordinatenschalter für ParalleIübertragung auszulegen. Es ist dann<B>je</B> Werk und<B>je</B> Tellspeicher eine entsprechende Vielzahl von Inforrnationsübertragungsleitungen vorzusehen, die unter der Steuerung durch den betreffenden Teilspei- chermerker gleichzeitig darchgeschaltet werden.
In verschiedenen datenverabredenden Anlagen ist es wünschenswert, einzelne Werke untereinander bzw. Tekspeicher untereinander zu verbinden-. Wie es aus der Beschreibung des Durchschalters hervorgeht, ist es nicht ohne weiteres möglich, z. B. zwei Werke über die selbe Zeile untereinander zu verbinden. Es ist daher vorteilhaft, in dem Koordinatenschalter weitere, paarweise miteinander verbundene Zeilenleitungen für die Verbindung von Werken untereinander bzw. weitere paarweise untereinander verbundene Spalten leitungen, für die Verbindung zweier Teilspeicher un- -tereinander vorzusehen.
Zur Erläuterung sei<U>angenommen,</U> dass in der An lage nach Fig. <B>1</B> anstelle der Teilspeicher T3 und T4 eine direkte Verbindung zwischen dem dritten und i ten Zeilendraht besteht, wie dies durch die punk- v 'ier tierte Linie angedeutet ist.
Es kann dann das Werk Wl mit dem Werk W4 verbunden werden, indem durch, einen ersten Befehl der T6iIispeicherm#erker in Dt durch die Rufleitung a3 und der Teilspeichermer- ker in D4 durch die Ruflekung a4 gestellt wird. Die Verbindung zwischen Wl und W4 führt dann Über die<B>S</B> aftenleitungen von Wl, über die Zeilenleitun- p <B>g</B> gen von<B>T3</B> und T4 und über die Spaltenleitungen von W4.