CH374899A - Anschnallvorrichtung für Fahrzeuginsassen - Google Patents

Anschnallvorrichtung für Fahrzeuginsassen

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CH374899A
CH374899A CH917363A CH917363A CH374899A CH 374899 A CH374899 A CH 374899A CH 917363 A CH917363 A CH 917363A CH 917363 A CH917363 A CH 917363A CH 374899 A CH374899 A CH 374899A
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CH
Switzerland
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belt
buckle
roller
drum
vehicle
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Application number
CH917363A
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English (en)
Inventor
Wandfluh Peter
Original Assignee
Kottmann & Wandfluh Ing Buero
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/34—Belt retractors, e.g. reels
    • B60R22/347—Belt retractors, e.g. reels with means for permanently locking the retractor during the wearing of the belt
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
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    • B60—VEHICLES IN GENERAL
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    • B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/34—Belt retractors, e.g. reels
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description


  Anschnallvorrichtung für Fahrzeuginsassen    Die Erfindung     betrifft    eine     Anschnallvorrichtung     für Fahrzeuginsassen, die     mit        einem        Diagonalgurt     versehen ist. Eine bekannte     Anschnallvorrichtung    mit       Diagonalgurt    hat zwei     Gurtteile,    von denen das eine  am Boden und das andere am Türpfosten des Fahr  zeugs befestigt ist. Die beiden     Gurtteile    werden durch  eine Schnalle bei der Benützung des     Gurtes;    mitein  ander verbunden.  



  Bei einer andern     bekannten    Anschnallvorrichtung  ist nur ein Gurt vorhanden, welcher     einerends    oben  am Fahrzeug befestigt ist und dessen anderes Ende  eine Schnalle aufweist, die in     einer    festen Ver  ankerung am Boden zum     Eingriff    gebracht werden  kann. Nachteilig bei diesen     bekannten    Vorrichtungen  ist, dass die Gurten bei Nichtbenützung frei im Fahr  zeug     herumliegen    bzw. hängen und die Fahrzeug  insassen     beim        Ein-    und Aussteigen behindern.

   Die       Gurtteile    werden zudem beschmutzt, wobei der  Schmutz bei der Benützung der Gurte wieder auf  die     Kleider    der Fahrzeuginsassen übertragen wird.  Es sind zwar Aufhängevorrichtungen bekannt gewor  den, an denen das freie Ende der unbenützten Gurten  aufgehängt werden kann, doch     zeigt    die     Praxis,    dass  die Gurten beim Ein- und Aussteigen leicht aus den  Aufhängevorrichtungen fallen.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt die Ver  meidung dieser Nachteile. Die     erfindungsgemässe     Anschnallvorrichtung für     Fahrzeuginsassen,    mit     einem          Diagonalgurt,    dessen Schnalle in einem am Fahr  <I>zeug</I> angebrachten Gegenstück     verankerbar    ist, ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass das der Schnalle abge  wendete Ende des Gurtes     in.    einer mindestens     in    einer  Bewegungsrichtung feststellbaren     Rückzugvorrichtung          aufgenommen    ist,

   welche zur Aufnahme der ganzen  Länge des unbenützten Gurtes ausgebildet ist.    Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Aus  führungsbeispiele der     Erfindung    dargestellt. Es zei  gen       Fig.    1 eine Seitenansicht einer ersten Ausfüh  rungsform im benützten Zustand,       Fig.    2 eine Seitenansicht     der    ersten Ausführungs  form im     unbenützten    Zustand,       Fig.    3 einen     Längsschnitt    durch die Rückzug  vorrichtung der ersten Ausführungsform,

    <B>Mg.</B> 4     einen    Schnitt     längs    der     Linie        A-A    in     Fig.    3,       Fig.    5 eine Seitenansicht einer zweiten Ausfüh  rungsform im benützten Zustand,       Fig.    6     eine    Seitenansicht der zweiten Ausführungs  form im     unbenützten    Zustand und       Fig.    7 einen     Vertikalschnitt    durch eine Klemm  vorrichtung zur zweiten     Ausführungsform.     



  In     Fig.    1. und     Fig.    2 ist mit 1 ein Gurt bezeich  net, an dessen einem Ende     eine    Schnalle 2 befestigt  ist. Die Schnalle 2 kann an einem Haken 3 einge  hängt werden. Der Haken 3 ist an einer Seitenwand  oder einem Seitenpfosten des Fahrzeuges festgemacht.  Das andere Ende des Gurtes 1 ist     m        einer    am Boden  des Fahrzeuges befestigten     Rückzugvorrichtung    4 auf  genommen, welche einen     Schlitz    4.1 sowie einen Aus  löseknopf 4.2, aufweist. In     Fig.    3 bedeutet 4.3 eine       Trommel,    auf welcher der Gurt 1 aufgewickelt wird.

    Das Ende des durch den     Schlitz    4.1 in die     Rückzug-          vorrichtung    4     eingeführten        Gurtes    1 ist in nicht dar  gestellter Weise, z. B. durch Vernietung, an der  Trommel befestigt. Die Trommel 4.3 ist auf Lager  büchsen 4.4 und 4.5     aufgepresst,    welche     ihrerseits     auf einer Achse 4.6 drehbar gelagert sind. Die  Achse 4.6 ist in nicht     dargestellter    Weise in einem  Grundrahmen 4.7 gegen Drehung gesichert befestigt.

    Eine Spiralfeder 4.8, deren Enden mittels Schrauben  4.9     einerseits    an der Achse 4.6 und andrerseits an  der     Trommel    4.3 befestigt sind, ist bestrebt, die      Trommel im     Gegennuhrzeigersinn        (Fig.    4) zu drehen.  Der Gurt 1 ist so auf der Trommel festgemacht, dass  er bei Drehung der Trommel im     Gegenuhrzeigersinn     aufgewickelt wird. Der linke Flansch der Trommel  ist mit einer     Sägeverzahnung    4.10 versehen. In diese  Verzahnung greift ein     Klinkenbolzen    4.11 ein, wel  cher in zwei Bohrungen 4.12 des.

   Grundrahmens 4.7       geführt    ist.     Ein    auf einem Absatz des     Klinkenbolzens     4.11     abgestützter    Federteller 4.13     nimmt    das     eine     Ende     einer    Druckfeder 4.14 auf, deren anderes Ende  sich am Grundrahmen 4.7 abstützt. Die Druckfeder  4.14 ist somit bestrebt, den     Klinkenbolzen    4.11 im  mer in die Sägeverzahnung 4.10     zu    stossen. Mit dem  auf dem     Klinkenbolzen    4.11 befestigten Auslöse  knopf 4.2     kann    ersterer aus der Sägeverzahnung  zurückgezogen werden.

   Die     Rückzugvorrichtung    4 ist  mit einer Haube 4.15 versehen. Die Anschnallvorrich  tung nach den     Fig.    1 bis 4 arbeitet wie folgt  Im unbenützten Zustand ist der Gurt 1 durch die  Wirkung der     Spiralfeder    4.8 auf der Trommel 4.3  aufgewickelt, bis die Schnalle 2     an    der Verschalung  4.15 der.     Rückzugvorrichtung    4 zum Aufliegen  kommt.  



  Zum     Anschnallen    muss der Fahrgast den Aus  löseknopf 4.2 ziehen, damit der     Klinkenbolzen    4.11  aus dem     Eingriff        mit    der Sägeverzahnung 4.10  kommt. Der     Gurt    1 kann nun durch Ziehen von der  Trommel 4.3 abgewickelt werden. Die     Schnalle    2  wird am Haken 3     eingehängt.    Die     Spiralfeder    4.8  wickelt den     Gurt    wieder soweit auf die     Trommel    auf,  dass der Gurt gespannt ist.

   Durch das Loslassen des       Auslöseknopfes    4.2 ist ein weiteres Ausziehen des       Gurtes        verhindert,    so dass der Fahrzeuginsasse durch  den     Gurt    gesichert ist.  



  Anstelle der     Sägeverzahnung    kann auch eine in  beiden Drehrichtungen blockierende Verzahnung vor  gesehen werden. Zu diesem Zwecke ist auch die Ver  wendung     einer    Lochscheibe mit einem quer eingrei  fenden Stift     möglich.     



  Es versteht sich,     dass    die Anordnung des Hakens  3 und der     Rückzugvorrichtung    4     vertauscht    werden  kann. Es ist auch     möglich,    die     Rückzugvorrichtung    4  unter dem Boden     bezw.    hinter der inneren Seiten  wand des Fahrzeuges anzuordnen.  



  In     Fig.    5 und 6 ist     mit    1 wieder     ein        Gurt    bezeich  net, dessen eines Ende mit einer Schnalle 2 versehen  ist. Die Schnalle 2 ist in einem     Haken    3     einhängbar,     welcher bei dieser Ausführungsform am Boden des  Fahrzeuges befestigt ist. Eine     Rückzugvorrichtung    5  ist hinter     einer    Seitenwand oder     in    einem Fenster  pfosten des Fahrzeuges angeordnet.

   Der     Gurt    1 ist  durch einen     Schlitz    5.1 in die     R'ückzugvorrichtung    5       eingeführt.    Der     Gurt    ist nach der Art eines Flaschen  zuges     geführt,    wobei     sein.    Ende in einer Halterung  5.2 an einer Fahrzeugwand befestigt ist. Der Gurt  ist über eine erste Rolle 5.3 und eine zweite Rolle  5.4 geführt, welche durch eine Zugfeder 5.5 nach  unten gezogen wird, so dass der     Gurt    immer ge  spannt ist. Die Rolle 5.4 kann     in    einer nicht gezeich-         neten    vertikalen Führung geführt sein, was ein Pen  deln derselben während der Fahrt verhindert.

   Der  Gurt ist durch einen     Segmenthebel    5.6 klemmbar.  Zur     Aufhebung    der     Klemmung    dient der Auslöse  knopf 5.7, welcher den     Segmenthebel    5.6 ausser Ein  griff mit dem     Gurt    bringt.  



  Nach     Fig.    7 ist die Rolle 5.3 auf einer Achse 5.8  drehbar gelagert, welche ihrerseits in einem Halter  5.9 befestigt ist. Der     Segmenthebel    5.6 ist auf einer  Achse 5.10 schwenkbar     gelagert,    die ebenfalls im  Halter 5.9 befestigt ist. Die mit dem     Gurt    1 zum Ein  griff kommende     Partie    des,     Segmenthebels    5.6 ist mit  einer Zahnung 5.11 versehen. Im andern Ende des       Segmenthebels    ist eine Achse 5.12     gelagert,    an wel  cher ein Bolzen 5.13 angreift. Auf dem andern Ende  des Bolzens 5.13 ist der     Auslöseknopf    5.7 aufge  bracht.

   Eine auf dem     Bolzen    5.13 sitzende Druck  feder 5.14 ist bestrebt, den     Segmenthebel    5.6 im       Uhrzeigersinn    zu drehen, so dass dessen verzahnter  Teil mit dem     Gurt    1 in     Eingriff    kommt.  



  Die Anschnallvorrichtung nach den     Fig.    5-7 ar  beitet wie folgt  Im unbenützten Zustand ist der     Gurt    1 unter der  Wirkung der Zugfeder 5.5 zurückgezogen, bis die       Schnalle    2 an der     Fahrzeugwand    ansteht. Zum Aus  ziehen des     Gurtes    zieht der Fahrgast am Auslöse  knopf 5.7, wodurch der     Segmenthebel    5.6 ausser       Eingriff    mit dem     Gurt    1 kommt. Beim Ausziehen  des     Gurtes    wird die Rolle 5.4 gehoben und die Zug  feder 5.5 gespannt. Durch Einhängen der Schnalle  2 am Haken 3 ist der     Gurt    verankert.

   Beim Los  lassen des     Auslöseknopfes    5.7 drückt die Druckfeder  5.14 den     Segmenthebel    5.6 mit der Zahnung 5.11 in  Eingriff mit dem Gurt, so dass dieser gegen weiteres  Ausziehen     blockiert    ist.  



  Bei beiden Ausführungsformen kann die Schnalle  2 mit     einer    an sich bekannten     Auslösevorrichtung     versehen werden, die ein Trennen des.     Gurtes    von  der Verankerung erlaubt, ohne dass die Schnalle aus  dem Haken 3 ausgehängt werden muss.  



  Es ist auch möglich, anstelle des Hakens einen  kurzen     Hilfsgurt    zu verwenden, welcher     einerends     am Fahrzeug befestigt ist und     andernends        ein    Ge  genstück zur Schnalle des Hauptgurts aufweist.  



       Ferner        kann,    bei beiden     Rückzugvorrichtungen     der     Auslöseknopf    4.2     bezw.    5.7 mit einer Verzöge  rungseinrichtung, beispielsweise einer     Luftdämpfung,.     versehen werden. Diese hält den     Auslöseknopf    nach  dem Loslassen während einigen Sekunden in der ge  zogenen Stellung, so dass ein bequemeres Ausziehen  des     Gurtes    ohne gleichzeitiges Ziehen der Auslöse  taste .ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anschnallvorrichtung für Fahrzeuginsassen, mit einem Diagonalgurt, dessen Schnalle in einem am Fahrzeug angebrachten Gegenstück verankerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das der Schnalle abge wendete Ende des -Gurtes in einer mindestens in einer Bewegungsrichtung feststellbaren Rückzugvorrichtung aufgenommen ist, welche zur Aufnahme der ganzen Länge des unbenützten Gurtes ausgebildet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Anschnallvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückzugvorrichtung (4) eine Trommel (4.3) mit einer Spiralfeder (4.8) aufweist, auf welcher der unbenützte Gurt durch das von der Spiralfeder erzeugte Drehmoment aufge wickelt wird.
    2. Anschnallvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel mit einer Sägeverzahnung (4.10) ver sehen ist, gegen welche ein Klinkenbolzen (4.11) durch eine Druckfeder (4.14) gedrückt wird, wobei der Klinkenbolzen entgegen der Kraft der Druck- feder durch einen Auslöseknopf (4.2) aus der Säge verzahnung der Trommel gezogen werden kann. 3.
    Anschnallvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt flaschenzug- artig über zwei Rollen geführt ist, von denen die erste Rolle (5.3) auf einer festen Achse und die zweite Rolle (5.4) auf einer mindestens vertikal be weglichen Achse gelagert ist, wobei die Achse der zweiten Rolle von einer Zugfeder (5.5) nach unten gezogen wird. 4.
    Anschnallvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt zwischen der ersten Rolle und einem Seg- menthebel (5.6) durchgeführt ist, welcher Segment hebel durch eine Druckfeder (5.14) zum Eingreifen in den Gurt gedreht wird und durch einen Auslöse- knopf (5.7) aus dem Eingriff mit dem Gurt gezogen werden kann.
CH917363A 1963-07-20 1963-07-20 Anschnallvorrichtung für Fahrzeuginsassen CH374899A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0661195A3 (de) * 1993-12-29 1996-04-03 Tokai Rika Co Ltd Vorrichtung zum Ausserbetriebsetzen des Sperrmechanismus eines Aufrollers.
EP1689622A4 (de) * 2003-11-18 2008-01-23 Britax Childcare Pty Ltd Sitzgurtaufrollmechanismus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0661195A3 (de) * 1993-12-29 1996-04-03 Tokai Rika Co Ltd Vorrichtung zum Ausserbetriebsetzen des Sperrmechanismus eines Aufrollers.
EP1689622A4 (de) * 2003-11-18 2008-01-23 Britax Childcare Pty Ltd Sitzgurtaufrollmechanismus

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