CH374952A - Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung - Google Patents
Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer ZündsicherungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N5/00—Systems for controlling combustion
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- F23N5/10—Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using thermocouples
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Description
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Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gasvvassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung Die Erfindung betrifft einen handbetätigten Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung. Bei solchen Gasschaltern ist es bekannt, dass mittels einer Handhabe ein mit dem Anker eines thermoelektrisch erregten Magneten verbundenes,
durch eine Schliessfeder be- belastetes Hauptgasventil in Offenstellung gebracht und der Anker an die Pole des Elektromagneten angedrückt wird. Dabei wird aus Sicherheitsgründen in bekannter Weise von der Handhabe beim; Öffnen des Hauptgasventils noch ein Hilfsventil vorübergehend geschlossen. Bei erregtem Elektromagnet wird dann der Magnetanker festgehalten, und der damit verbundene Verschlusskörper des Hauptgasventils bleibt bei gespannter Schliessfeder in Offenstellüng.
Bei solchen bekannten Gasschaltern mit thermo- elektrischer Zündsicherung besteht die Schwierigkeit, dass man die Gaszufuhr nicht ohne weiteres willkürlich abschliessen kann. Man muss dort entweder ein zusätzliches besonderes Absperrorgan vorsehen, oder man muss die Zündflamme zum Erlöschen bringen und abwarten, bis nach Erkalten des Thermoele- ments der Magnet den Anker loslässt, was längere Zeit (etwa 2i/9 Min.) dauert. Während dieser Abkühlzeit der' thermoelektrischen Sicherung kann ausserdem bei den bekannten Gasschaltern der Gasweg kurz nach erfolgtem Abschluss auch bei erloschener Zündflamme wieder geöffnet werden.
Diese Nachteile der üblichen handbetätigten Gasschalter mit einer thermoelektrischen Zündsicherung werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass zwischen dem Verschlusskörper des Hauptgasventils und dem Magnetanker eine durch Handbetätigung lösbare Mitnahmekupplung vorgesehen und derart angeordnet ist, dass bei eingekuppelter Kupplung die von der Handhabe betätigte Öffnungsmechanik an einem dem Magnetanker zugeordneten Kupplungsglied angreift. Es ist dann möglich, durch Lösen der Kupp- lung das Hauptgasventil auch bei am: Magnet noch festgehaltenem Anker zum Abschluss zu bringen.
Ausserdem lässt sich das Hauptgasventil durch die Handhabe zweckmässig erst dann wieder in Offenstel- lang bringen, wenn die Kupplung wieder hergestellt, der Magnetanker also abgefallen ist.
Als zweckmässiges Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1 bis 3 ein Gasschalter in drei verschiedenen Schaltstellungen dargestellt. Fig. 4 und 5 zeigen die Handhabe und die Kupplung ebenfalls bei verschiedenen, Schaltstellungen. .
Im Gehäuse 1 des Gasschalters, das mit einem Einlassstutzen 2 und einem Auslassstutzen 3 versehen ist, sind zwei Ventilsitze 4, 5 angeordnet. Zwischen den Ventilsitzen 4, 5 ist ein Anschlussstutzen 6 für eine Zündgasleitung vorgesehen.
Eine mit einem Druckstössel 7 verbundene Handhabe 8 ist in einem Hals 9 des Gehäuses. 1 axial geführt und wird durch eine Feder 10 nach aussen gedrückt. Die Handihabe 8 besitzt einen Ansatz 8', der in einem axialen Schlitz 9' des, Halses 9 geführt ist, so dass die Handhabe 8 nur bei einer bestimmten Stellung, der Zündstellung axial eingedrückt werden kann.
Der Druckstössel 7, der durch eine Ringdichtung 7' abdichtend in das Gehäuse 1 eingeführt ist, trägt an seinem vorderen Ende einen Führungskeil 11, gegen den ein mit dem Ventilsitz 4 zusammenarbeitender Ventilteller 12 durch eine Feder 13 gedrückt wird.
Der Führungskeil 11 ist in einem Schlitz 14' des Halsansatzes 14 eines mit dem Ventilsitz 5 zusammenarbeitenden Ventilverschlusskörpers 15 axial ge= führt. Der Ventilverschlusskörper 15 ist durch eine Schliessfeder 16 belastet.
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In einer Gehäusezwischenwand 1' ist ein vierkantiger Ankerbolzen 17 axial geführt, der jenseits der Zwischenwand 1' einen Magnetanker 18 trägt. An dem Ankerbolzen 17 sitzt eine Scheibe 19, de mit einer Feder 20 belastet ist.
Das Ende des Ankerbolzens 17 ist mit einer Anfl,achung 21 versehen und bildet einen hakenförmigen Mi'tnehmer 22. Dieses Ende des Ankerbolzens 17 ragt in einen Halsansatz 23 des Ventilverschlusskörpers 15 hinein. Im Halsansatz 23 ist ein Querschlitz 24 zur Aufnahme einer haarnadelartigen Spreizfeder 25 vorgesehen. Der eine Schenkel 25' der Spreizfeder 25 dient als radial federnder Anschlag für den Mitnehmer 22.
Ein durch eine Ringdichtung 26 geführter Schubstift 27 ist durch den Ventilverschlu'sskörper 15 hindurchgeführt und liegt einerseits am Ende des Ankerbolzens 17 an, während er (27) anderseits in den Halsansatz 14 hineinragt.
Der Anker 18 gehört zu einem Elektromagneten 28, der in bekannter Weise durch einen Thermostrom erregt wird. Den Thermostrom liefert ein von der Zündflamme beheiztes Thermoelement.
Wird die Handhabe 8 in ihrer Zündstellung axial hineingedrückt, dann schliesst das Ventil 4/12, das als Hilfsventil wirkt, ab, während durch den Druckstössel 7 und den Schubstift 27 der Ankerbolzen 17 so weit verschoben wird, dass der Anker 18 an den Polen des Magneten 28 anliegt. Dabei nimmt der Mitnehmer 22 den Ventilverschlusskörper 15 gegen die Wirkung der Schliessfeder 16 mit in die Offenstellung.
Es kann nunmehr Gas über den Einlass- stutzen 2 und das geöffnete Hauptgasventil 5/15 und die bei 6 angeschlossene Zündgasleitung zum. Zünd- brenner gelangen.
Bei brennender Zündflamme hält der nunmehr erregte Magnet 28 den Anker 18 fest, so dass beim Zurücklassen der Handhabe 8, wobei auch das Hilfsventil 4/12 wieder geöffnet wird, der Hauptgasweg zum Stutzen 3 frei ist (Fig.2). Das Hauptgasventil 5115 schliesst sich selbsttätig, wenn der Anker 18 nach Erlöschen der Zündflamme und Erkalten des Thermoelementes vom Magnet 28 losgelassen wird.
Um ein willkürliches Schliessen des Hauptgas- ventils 5/15 bei brennender Zündflamme zu ermöglichen, kann man die Handhabe 8 durch Drehung um 90 , wie in Fig. 5 dargestellt ist, in Schliessstellung bringen. Bei dieser Drehung der Handhabe 8 verdreht sich infolge der Keilführung 11/14' auch der Ventilverschlusskörper 15 mit, so dass, wie in Fig. 5a dargestellt ist, der Federschenkel 25' ausweicht und der Mitnehmer 22 freigegeben wird.
Man kann also' durch Verdrehen der Handhabe 8 und des Ventil- verschlusskörpers - 15 die Kupplung zwischen dem Ankerbolzen 17 und dem Ventilverschlusskörper 15 lösen, so dass der letztere unter dem Einfluss der Schliessfeder 16 sofort in. Schliessstellung geht, obwohl der Anker 18 vom Magneten 28 noch festgehalten wird. (Fig. 3).
Wird kurz nach diesem Abschaltvor- gang, während das Thermoelement noch nicht abgekühlt, also der Magnet 28 noch- erregt ist, die Handhabe 8 in Zündstellung erneut eingedrückt, so lässt sich dadurch das Hauptgasventil, 5/15 nicht öffnen, da die Kupplung 22/25' noch nicht wieder hergestellt ist.
Erst wenn der Anker 18 vom Magneten 28 losgelassen worden ist und die Feder 20 den Ankerbolzen 17 zurückgeholt hat, so dass der Mitnehmer 22 wieder hinter den Schenkel 25' der Spreiz- feder 25 einschnappt, kann das Hauptgasventil 5/15 in beschriebener Weise wieder geöffnet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsiche- rung, bei dem mittels einer Handhabe ein mit dem Anker eines thermoelektrisch erregten Magneten zu- sammenwirkendes, durch eine Schliessfeder belastetes Hauptgasventil in Offenstellung gebracht und der Anker an die Pole des Elektromagneten angedrückt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verschlusskörper (15)des Hauptgasventils und den Magnetanken (18) eine durch Handbetätigung lösbare Mitnahmekupplung (22/25') vorgesehen und derart angeordnet ist, dass bei eingekuppelter Kupplung die von der Handhabe (8) betätigte tiffnungs- mechanik (7, 27) an. einem dem Magnetanker (18) zugeordneten Kupplungsglied (17/22) angreift. UNTERANSPRÜCHE 1.Handbetätigter Gasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Handhabe (8) ein axial beweglicher und im Verschluss- körper (15) axial geführter Druckstössel (7) betätig- bar ist, der bei seiner Betätigung einen unverdrehbar axial im Gehäuse (1) geführten, am Magnetanker (18) befestigten Kupplungsbolzen (17) verschiebt, und dass durch Verdrehung des Druckstössels (7) und des Ventlverschlusskörpers (15) die Kupplung (22/25') auslösbar ist. 2.Handbetätigter Gasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsbolzen (17) mit einem durch eine Anflachung (21) gebildeten hakenförmigen Mitnehmer (22) versehen ist, der bei eingekuppeltem Kupplung hinter einen im Ventilverschlusskörper (15) angeordneten. radial federnden Anschlag (25') greift, und dass bei einer Verdrehung des Ven.tilverschlusskörpers (15) der Mitnehmer (22) ausser Eingriff kommt. 3.Handbetätigter Gasschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag von einer in einen Schlitz (24) des Ventil'verschluss- körpers (15) eingelegten haarnadelähnlichen Spreiz- feder (25) gebildet wird.
Priority Applications (1)
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| CH7799959A CH374952A (de) | 1959-09-08 | 1959-09-08 | Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung |
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| CH374952A true CH374952A (de) | 1964-02-15 |
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| CH7799959A CH374952A (de) | 1959-09-08 | 1959-09-08 | Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH374952A (de) |
-
1959
- 1959-09-08 CH CH7799959A patent/CH374952A/de unknown
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