CH374952A - Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung - Google Patents

Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung

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CH374952A
CH374952A CH7799959A CH7799959A CH374952A CH 374952 A CH374952 A CH 374952A CH 7799959 A CH7799959 A CH 7799959A CH 7799959 A CH7799959 A CH 7799959A CH 374952 A CH374952 A CH 374952A
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CH
Switzerland
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closure body
coupling
valve
armature
magnet
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Application number
CH7799959A
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Thomas Otto
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Vaillant Joh Kg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/10Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using thermocouples
    • F23N5/107Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using thermocouples using mechanical means, e.g. safety valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Control Of Combustion (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Handbetätigter   Gasschalter,    insbesondere   für    Gasvvassererhitzer,   mit    thermoelektrischer      Zündsicherung   Die Erfindung    betrifft   einen handbetätigten Gasschalter, insbesondere für    Gaswassererhitzer,   mit    thermoelektrischer      Zündsicherung.   Bei solchen Gasschaltern ist es bekannt, dass mittels einer Handhabe ein mit dem Anker eines    thermoelektrisch   erregten Magneten verbundenes,

   durch    eine   Schliessfeder    be-      belastetes      Hauptgasventil   in    Offenstellung   gebracht und der Anker an die Pole des    Elektromagneten   angedrückt wird. Dabei wird aus    Sicherheitsgründen      in      bekannter   Weise von der Handhabe    beim;   Öffnen des    Hauptgasventils   noch ein Hilfsventil vorübergehend    geschlossen.   Bei erregtem Elektromagnet wird dann der Magnetanker festgehalten, und der damit verbundene    Verschlusskörper   des    Hauptgasventils   bleibt bei    gespannter   Schliessfeder in    Offenstellüng.   



  Bei solchen bekannten Gasschaltern mit    thermo-      elektrischer   Zündsicherung besteht die Schwierigkeit, dass man die Gaszufuhr nicht ohne    weiteres   willkürlich abschliessen kann. Man muss dort entweder ein zusätzliches besonderes Absperrorgan vorsehen, oder man muss die    Zündflamme   zum Erlöschen bringen und abwarten, bis nach Erkalten des    Thermoele-      ments   der Magnet den Anker    loslässt,   was längere Zeit (etwa    2i/9   Min.) dauert. Während dieser Abkühlzeit der'    thermoelektrischen   Sicherung kann ausserdem bei den bekannten Gasschaltern der Gasweg kurz nach erfolgtem    Abschluss   auch bei erloschener Zündflamme wieder geöffnet werden. 



  Diese Nachteile der    üblichen   handbetätigten Gasschalter mit einer    thermoelektrischen      Zündsicherung   werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass zwischen dem    Verschlusskörper   des    Hauptgasventils   und dem Magnetanker eine durch Handbetätigung lösbare    Mitnahmekupplung   vorgesehen und derart angeordnet ist, dass bei eingekuppelter Kupplung die von der Handhabe betätigte Öffnungsmechanik an einem dem Magnetanker    zugeordneten   Kupplungsglied angreift. Es ist dann möglich, durch Lösen der Kupp- lung das    Hauptgasventil   auch bei    am:   Magnet noch festgehaltenem Anker zum Abschluss zu bringen.

   Ausserdem lässt sich das    Hauptgasventil   durch die Handhabe zweckmässig erst dann wieder    in      Offenstel-      lang   bringen, wenn die Kupplung wieder hergestellt, der Magnetanker also abgefallen ist. 



  Als zweckmässiges Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in    Fig.   1 bis 3 ein Gasschalter in drei verschiedenen    Schaltstellungen   dargestellt.    Fig.   4 und 5 zeigen die Handhabe und die Kupplung ebenfalls bei    verschiedenen,   Schaltstellungen. . 



  Im Gehäuse 1 des Gasschalters, das mit einem    Einlassstutzen   2 und    einem      Auslassstutzen   3 versehen ist, sind zwei    Ventilsitze   4, 5 angeordnet. Zwischen den Ventilsitzen 4, 5 ist ein    Anschlussstutzen   6 für eine Zündgasleitung vorgesehen. 



  Eine mit einem Druckstössel 7 verbundene Handhabe 8 ist in einem Hals 9 des    Gehäuses.   1 axial geführt und wird durch eine Feder 10 nach aussen gedrückt. Die    Handihabe   8 besitzt einen Ansatz 8', der in einem axialen    Schlitz   9' des,    Halses   9    geführt   ist, so dass die Handhabe 8 nur bei einer bestimmten Stellung, der    Zündstellung   axial eingedrückt werden kann.

   Der    Druckstössel   7, der durch eine    Ringdichtung   7'    abdichtend   in    das   Gehäuse 1 eingeführt ist, trägt an seinem    vorderen   Ende einen    Führungskeil   11, gegen den ein mit dem Ventilsitz 4 zusammenarbeitender Ventilteller 12 durch eine Feder 13 gedrückt wird.

   Der Führungskeil 11 ist in einem Schlitz 14' des Halsansatzes 14 eines    mit   dem Ventilsitz 5 zusammenarbeitenden    Ventilverschlusskörpers   15 axial    ge=      führt.   Der    Ventilverschlusskörper   15 ist durch eine Schliessfeder 16 belastet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 In    einer      Gehäusezwischenwand   1' ist    ein   vierkantiger    Ankerbolzen   17    axial      geführt,   der jenseits der Zwischenwand 1'    einen      Magnetanker   18 trägt. An dem    Ankerbolzen   17 sitzt eine Scheibe 19, de mit    einer   Feder 20 belastet ist.

   Das Ende des Ankerbolzens 17 ist    mit   einer    Anfl,achung   21 versehen und bildet einen    hakenförmigen      Mi'tnehmer   22. Dieses Ende des    Ankerbolzens   17 ragt in einen Halsansatz 23 des    Ventilverschlusskörpers   15 hinein. Im Halsansatz 23 ist    ein      Querschlitz   24    zur   Aufnahme einer haarnadelartigen    Spreizfeder   25 vorgesehen. Der    eine   Schenkel 25' der    Spreizfeder   25 dient    als      radial   federnder Anschlag für den    Mitnehmer   22.

   Ein durch    eine      Ringdichtung   26    geführter      Schubstift   27 ist durch den    Ventilverschlu'sskörper   15 hindurchgeführt und liegt    einerseits   am Ende des Ankerbolzens 17 an, während er (27) anderseits in den Halsansatz 14 hineinragt. 



  Der Anker 18 gehört zu einem Elektromagneten 28, der in    bekannter   Weise durch einen    Thermostrom   erregt wird. Den    Thermostrom   liefert ein von der Zündflamme    beheiztes      Thermoelement.   



  Wird die Handhabe 8 in ihrer    Zündstellung   axial    hineingedrückt,      dann      schliesst   das Ventil 4/12, das als    Hilfsventil   wirkt, ab,    während   durch den Druckstössel 7 und den    Schubstift   27 der    Ankerbolzen   17 so weit verschoben wird, dass der Anker 18 an den Polen des Magneten 28    anliegt.   Dabei nimmt der    Mitnehmer   22 den    Ventilverschlusskörper   15 gegen die Wirkung der    Schliessfeder   16 mit in die Offenstellung.

   Es kann    nunmehr   Gas über den    Einlass-      stutzen   2 und das geöffnete    Hauptgasventil   5/15 und die    bei   6 angeschlossene    Zündgasleitung   zum.    Zünd-      brenner   gelangen.

   Bei brennender    Zündflamme   hält der    nunmehr   erregte Magnet 28 den Anker 18 fest, so    dass   beim Zurücklassen der Handhabe 8, wobei auch    das      Hilfsventil   4/12 wieder geöffnet wird, der    Hauptgasweg   zum Stutzen 3    frei   ist    (Fig.2).   Das    Hauptgasventil   5115 schliesst sich    selbsttätig,   wenn der Anker 18 nach Erlöschen der Zündflamme und Erkalten des    Thermoelementes   vom Magnet 28 losgelassen wird. 



  Um    ein      willkürliches      Schliessen      des      Hauptgas-      ventils   5/15 bei brennender    Zündflamme   zu ermöglichen, kann man die    Handhabe   8 durch Drehung    um   90 , wie in    Fig.   5 dargestellt ist, in    Schliessstellung   bringen. Bei dieser Drehung der Handhabe 8 verdreht sich    infolge   der Keilführung 11/14' auch der    Ventilverschlusskörper   15 mit, so dass, wie in    Fig.   5a dargestellt ist, der Federschenkel 25' ausweicht und der    Mitnehmer   22 freigegeben wird.

   Man kann also' durch Verdrehen der Handhabe 8 und des    Ventil-      verschlusskörpers   - 15 die Kupplung zwischen dem    Ankerbolzen   17 und dem    Ventilverschlusskörper   15 lösen, so dass der letztere unter dem    Einfluss   der Schliessfeder 16 sofort in. Schliessstellung geht, obwohl der Anker 18 vom Magneten 28 noch festgehalten wird.    (Fig.   3).

   Wird kurz nach diesem    Abschaltvor-      gang,      während   das    Thermoelement   noch    nicht   abgekühlt, also der Magnet 28 noch- erregt ist, die Handhabe 8 in    Zündstellung   erneut eingedrückt, so lässt sich dadurch das    Hauptgasventil,   5/15    nicht   öffnen, da die Kupplung 22/25' noch nicht wieder hergestellt ist.

   Erst wenn der    Anker   18 vom Magneten 28 losgelassen worden ist und die Feder 20 den    Ankerbolzen   17 zurückgeholt hat, so dass der Mitnehmer 22 wieder hinter    den   Schenkel 25' der    Spreiz-      feder   25 einschnappt, kann    das      Hauptgasventil   5/15 in beschriebener Weise wieder geöffnet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsiche- rung, bei dem mittels einer Handhabe ein mit dem Anker eines thermoelektrisch erregten Magneten zu- sammenwirkendes, durch eine Schliessfeder belastetes Hauptgasventil in Offenstellung gebracht und der Anker an die Pole des Elektromagneten angedrückt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verschlusskörper (15)
    des Hauptgasventils und den Magnetanken (18) eine durch Handbetätigung lösbare Mitnahmekupplung (22/25') vorgesehen und derart angeordnet ist, dass bei eingekuppelter Kupplung die von der Handhabe (8) betätigte tiffnungs- mechanik (7, 27) an. einem dem Magnetanker (18) zugeordneten Kupplungsglied (17/22) angreift. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Handbetätigter Gasschalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Handhabe (8) ein axial beweglicher und im Verschluss- körper (15) axial geführter Druckstössel (7) betätig- bar ist, der bei seiner Betätigung einen unverdrehbar axial im Gehäuse (1) geführten, am Magnetanker (18) befestigten Kupplungsbolzen (17) verschiebt, und dass durch Verdrehung des Druckstössels (7) und des Ventlverschlusskörpers (15) die Kupplung (22/25') auslösbar ist. 2.
    Handbetätigter Gasschalter nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsbolzen (17) mit einem durch eine Anflachung (21) gebildeten hakenförmigen Mitnehmer (22) versehen ist, der bei eingekuppeltem Kupplung hinter einen im Ventilverschlusskörper (15) angeordneten. radial federnden Anschlag (25') greift, und dass bei einer Verdrehung des Ven.tilverschlusskörpers (15) der Mitnehmer (22) ausser Eingriff kommt. 3.
    Handbetätigter Gasschalter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag von einer in einen Schlitz (24) des Ventil'verschluss- körpers (15) eingelegten haarnadelähnlichen Spreiz- feder (25) gebildet wird.
CH7799959A 1959-09-08 1959-09-08 Handbetätigter Gasschalter, insbesondere für Gaswassererhitzer, mit thermoelektrischer Zündsicherung CH374952A (de)

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