CH374968A - Zusammentragmaschine - Google Patents

Zusammentragmaschine

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Publication number
CH374968A
CH374968A CH8150359A CH8150359A CH374968A CH 374968 A CH374968 A CH 374968A CH 8150359 A CH8150359 A CH 8150359A CH 8150359 A CH8150359 A CH 8150359A CH 374968 A CH374968 A CH 374968A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gripper
drum
machine according
rotating
sheet
Prior art date
Application number
CH8150359A
Other languages
English (en)
Inventor
Mueller Hans
Original Assignee
Mueller Hans
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Publication date
Application filed by Mueller Hans filed Critical Mueller Hans
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H39/00Associating, collating, or gathering articles or webs
    • B65H39/02Associating,collating or gathering articles from several sources
    • B65H39/04Associating,collating or gathering articles from several sources from piles
    • B65H39/055Associating,collating or gathering articles from several sources from piles by collecting in juxtaposed carriers

Landscapes

  • Discharge By Other Means (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


  
 



  Zusammentragmaschine
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zusammentragmaschine für gefalzte und ungefalzte Papierbogen, die in hintereinanderliegenden Stapeln über einem mit Mitnehmern versehenen Förderband angeordnet sind, wobei unter jedem Stapel ein Anleger mit einer kontinuierlich umlaufenden Trommel mit einer ebenfalls umlaufenden Greifervorrichtung angeordnet ist, in deren Bereich jeweils eine vorstehende Kante des jeweils untersten Bogens im Stapel mit Hilfe eines ortsfest gelagerten, schwenkbaren Saugers gezogen wird, um von der Greifervorrichtung übernommen und nach einem halben Umlauf derselben auf das darunterliegende Förderband abgeworfen zu werden.



   Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass die Greifervorrichtung ein sich über mehr als 180 Bogengrade erstreckendes Mantelsegment mit demselben Aussenradius wie die Mantelfläche der aus einem einzelnen oder aus zwei voneinander distanzierten, gemeinsamgleichförmig umlaufenden Teilen bestehenden Trommel und einen daran angelenkten, durch Steuernocken betätigten Greifer umfasst, wobei dem genannten Mantelsegment mittels eines Planetengetriebes eine ungleichförmige Umlaufbewegung aufgezwungen wird, derart, dass die Greifervorrichtung beim Ergreifen eines Bogens stillsteht und dann beschleunigt bis zum Abwerfen des Bogens angetrieben wird.



   Ein   Ausführungsbeispiel    einer erfindungsgemässen Zusammentragmaschine ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Vorderteils der ganzen Maschine, halbschematisch dargestellt,
Fig. 2 einen Ausschnitt der Maschine gemäss Fig. 1 in vergrössertem Massstab und im Axialschnitt dargestellt,
Fig. 3 bis 6 Schnitte nach der Linie A-A von Fig. 2 in verschiedenen Bewegungsphasen.



   Die Maschine umfasst ein auf horizontalachsigen Trommeln umlaufendes Förderband 1, das mit von seiner Ebene quer abstehenden Mitnehmerstiften 10 versehen ist. Die vordere, angetriebene   Trommelwalze    11 ist in einem Gehäuse 13 gelagert, das den Antriebsmotor der Maschine enthält, von dem auch ein Kegelrad 14 in fester Getriebeverbindung angetrieben wird.



   Mit dem Kegelrad 14 kämmt ein Kegelrad 15, das auf einer gemeinsamen Antriebswelle 16 für eine Reihe von Ablegern 2a, 2b, 2c festsitzt, wobei die genannte Welle 16 sich über dem oberen Trum des Förderbandes 1 parallel über dessen ganze Länge erstreckt.



   Über jedem dieser Ableger 2 ist gehäusefest eine Trägeranordnung für je einen Stapel Sa, Sb, Sc unter sich gleicher   gefalzter    oder ungefalzter Papierbogen montiert. Unter der Reihe von Stapeln ist ein an eine Saugleitung 22 angeschlossenes Saugrohr 23 parallel zur Welle 16 über derselben um seine Längsachse verdrehbar gelagert.



   Unter besonderem Hinweis auf Fig. 2 wird im folgenden die Konstruktion und Wirkungsweise der übrigen Teile eines Anleger beschrieben.



   Mit Hilfe eines Kugellagers 31 ist auf der umlaufenden Welle 16 bei jedem Anleger eine gehäusefest montierte Nabe 32 gelagert, die ein stillstehendes Sonnenritzel 33 bildet. Auf dem Zahnkranz dieses   Sonnenritzeis    33 wälzt sich ein Planetenrad 34 ab, dessen Tragwelle 35 mit Hilfe von Kugellagern 36 in einer Trommel 37 gelagert ist, deren Nabe mit der Antriebswelle 16 verkeilt ist.



   Am anderen Ende trägt die Planetenwelle 35 ein Kurbelrad 38 mit einem exzentrisch gelagerten Mitnehmerstift 39, dessen Radialabstand von der Planetenwelle 35 gleich dem Teilkreisradius des Planetenrades 34 ist. Dieser Mitnehmerstift greift in eine   Radialnut 40 einer Trommelscheibe 41 ein, die mit Hilfe eines Kugellagers 42 auf der Antriebswelle 16 gelagert ist. Die Trommelscheibe 41 bildet einen Teil einer Greifervorrichtung und trägt einen Segmentmantel 410, der sich über etwas mehr als 180 Bogengrade erstreckt und in derselben Mantelfläche liegt wie der Aussenmantel der Trommel 37.   



   In 1 der Trommelscheibe 41 ist ein Greifer 43 dreh-    bar gelagert, der auch eine Abtastrolle 430 trägt, die unter Torsionsfederkraft dem als Steuerkurvenfläche ausgebildeten Mantel einer mit der Welle 16 verstifteten Steuerscheibe 44 anliegt. Anschliessend an diese Steuerscheibe 44 ist auf der Welle 16 eine Trommelscheibe 45 drehfest montiert, deren Mantelfläche denselben Aussenradius aufweist wie die Man  telflächen    der Trommel 37 und der Greifertrommelscheibe 41.



   Auf der Welle 16 sitzt noch eine Steuerscheibe 46, an deren äusserer Steuerkurve eine Tastrolle 47 unter Federkraft anliegt, die über einen Radialhebel 48 periodisch das Saugrohr 23 um seine Längsachse verdreht. Auf dem Saugrohr sitzen je beidseitig- der Greifertrommelscheibe 41 Saugköpfe 50, die dazu bestimmt sind, den vorderen Rand des untersten Bogens B im Stapel S zur Mantelfläche der Greifer trommel 41 zu biegen. Sofern es sich um gefalzte Bogen handelt, wird die Falzkante des Bogens vom Sauger erfasst.



   Es ist leicht einzusehen, dass die Umlaufbewegung der Greifertrommel 41 ungleichförmig ist. Die Greifertrommel 41 steht nämlich in der Bewegungsphase nach Fig. 4 still, weil dann ihr Mitnehmerstift 39 seine innerste Lage einnimmt. In dieser Phase ist durch die Steuerscheibe 44 der Greifer gegenüber der Phase kurz vorher nach Fig. 3 soeben geschlossen worden, um damit den eingebogenen Bogenrand zu erfassen.



   Anschliessend an diese   Ergreifungsphase    des Bogens wird die Greifertrommel 41 in beschleunigter Bewegung angetrieben, bis sie nach etwa   180O    Drehweg die doppelte Umlaufgeschwindigkeit wie die beiden Trommelteile 37 und 45 erreicht hat. In dieser Phase nach Fig. 6 wird der Greifer 43 geöffnet, um den Bogen B loszulassen. Anschliessend dreht sich die Greifertrommel in verzögerter Bewegung weiter, bis die Phase nach Fig. 3 wieder erreicht ist.



   Fig. 5 zeigt eine Zwischenphase der Greifertrommel kurz vor dem Loslassen des Bogens B gemäss Fig. 6.



   Die gemäss Fig. 6 losgelassenen Bogen B fallen auf einen Rechen 6, der höheneinstellbar an einer senkrechten Anschlagwand 7 montiert ist, gegen welche die vorausgehenden Kanten der Bogen B anstossen. An der Trommel gegebenenfalls anhaftende Bogen B werden mit Hilfe von Abhebemessern 71 abgehoben. Durch die Mitnehmerbolzen 10 des Förderbandes 1 werden die Bogen B vom Rechen 6 abgestreift und auf der geneigten Gleitfläche 70 weitergeschoben. Da auf der Gleitfläche 70 vor den zwei Mitnehmerstiften jeweils schon die Bogen von den vorgehenden Ablegern liegen, wird von Ableger zu Ableger eine neuer Bogen auf das sich bildende Paket P aufgelegt. Die fertig zusammengetragenen Bogenpakete P können beim Gehäuse abgenommen oder von dort noch weiter transportiert werden.



   Die Höheneinstellungen der einzelnen Rechen 6 über der Gleitfläche 70 werden der dort erwarteten Pakethöhe entsprechend gewählt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zusammentragmaschine für gefalzte und ungefalzte Papierbogen, die in hintereinanderliegenden Stapeln über einem mit Mitnehmern versehenen Förderband angeordnet sind, wobei unter jedem Stapel ein Anleger mit einer kontinuierlich umlaufen- den Trommel mit einer ebenfalls umlaufenden Grei fervorrichtung angeordnet ist, in deren Bereich jeweils eine vorstehende Kante des jeweils untersten Bogens im Stapel mit Hilfe eines ortsfest gelagerten, schwenkbaren Saugers gezogen wird, um von der Greifervor- richtung übernommen und nach einem halben Umlauf derselben auf das darunterliegende Förderband abgeworfen zu werden, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Greifervorrichtung- ein sich über mehr als 180 Bogengrade erstreckendes Mantelsegment mit demselben Aussenradius wie die Mantelfläche der aus einem einzelnen oder aus zwei voneinander distanzierten, gemeinsam gleichförmig umlaufenden Teilen bestehenden Trommel und einen daran angelenkten, durch Steuernocken betätigten Greifer umfasst, wobei dem genannten Mantelsegment mittels eines Planetenge- triebes eine ungleichförmige Umlaufbewegung aufgezwungen wird, derart, dass die Greifervorrichtung beim Ergreifen eines Bogens stillsteht und dann beschleunigt bis zum Abwerfen des Bogens angetrieben wird.
    UNTERANSPROCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass allen Anlegern eine gemeinsame in festem Geschwindigkeitsverhältnis zum Förderband umlaufende Antriebswelle (16) zugeordnet ist.
    2. Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Planetenwelle jedes Anlegers emen exzentrisch angeordneten Mitnehmerstift (39) im Radialabstand des Teilkreisradius des Planetenrades trägt, der in eine Radialnut (40) des Greifermantelsegmentes (41) eingreift.
    3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuernocken des Greifers (43) bei jedem Anleger auf der gleichförmig umlaufenden Antriebswelle (16) sitzt.
    4. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Abhebens von gegebenenfalls anhaftenden Bogen (B) an der Trommel allen Anlegern Abhebemesser (71) zugeordnet sind.
CH8150359A 1959-12-05 1959-12-05 Zusammentragmaschine CH374968A (de)

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GB901816A (en) 1962-07-25

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