CH375041A - Selbsttätige Kupplung für Schienenfahrzeuge - Google Patents
Selbsttätige Kupplung für SchienenfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
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- B61G7/00—Details or accessories
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- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/16—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads rigidly connected by rotatable hook plates or discs and balancing links, the coupling members forming a parallelogram, e.g. "Scharfenberg" type
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Description
Selbsttätige Kupplung für Schienenfahrzeuge Bei selbsttätigen Kupplungen für Schienenfahr- zeuge ist je nach deren Verwendungszweck ein Spiel zwischen den gekuppelten Kupplungshälften er wünscht. Bei langen, schweren Güterzügen ist bei spielsweise ein Spiel zwischen den Kupplungshälften erwünscht, da es das Anfahren erheblich erleichtert.
Es ermöglicht nämlich das Anfahren eines Wagens eines Zuges nach dem anderen, so dass nicht die Haftreibung des ganzen Zuges, sondern nur diejeni gen seiner einzelnen Glieder nacheinander überwun den werden muss. Bei Personen- oder Schnellzügen ist ein Spiel zwischen den Kupplungshälften dagegen unerwünscht, da es sowohl beim Anfahren wie beim Bremsen der Züge ein Stossen und Rucken der ein- zelnen Glieder in Fahrtrichtung bewirkt.
Für diese, Zugarten wird also eine starre, kein Spiel zwischen den Kupplungshälften aufweisende Kupplung der ein zelnen Wagen bevorzugt, da sie eine gegenseitige Be wegung der Wagen in Fahrtrichtung verhindert.
Bei den bekannten Ausführungsformen spielfreier, selbsttätiger Kupplungen sind die Kupplungsflächen im Gegensatz zu den Kupplungen mit Spiel zwecks Einhaltung genauer Passmasse bearbeitet, wodurch ihre Fertigung erheblich verteuert wird. Im Betrieb weisen diese Kupplungen den Nachteil auf, dass an den Kupplungsflächen ein Verschleiss und als Folge erscheinung hierzu ein. unerwünschtes Spiel auftritt.
Zur Umgehung dieses Nachteils ist es bekannt, in den Kupplungshälften Organe anzuordnen, die wäh rend des Kupplungsvorganges Federn spannen, die der Beseitigung des Spieles zwischen den Kupplungs- hälften durch deren gegenseitige Verspannung dienen. Diese Konstruktionen weisen jedoch den Mangel auf, dass bei zur gegenseitigen Verspannung der Kupp lungshälften genügender Federstärke der Kupplungs vorgang durch das Spannen dieser starken Federkräfte einen sehr hohen Kraftaufwand erfordert und hier-.
durch .stark behindert wird.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine betriebs sichere arbeitende und billig zu erstellende; selbst tätige Kupplung zu schaffen, die zur Vermeidung der vorstehend angeführten Mängel entsprechend den je weiligen Erfordernissen wahlweise mit oder ohne Spiel zwischen den Kupplungshälften betrieben wer den kann.
Diese Aufgabe soll erfindungsgemäss dadurch ge löst :sein, da ss zusätzlich zu den Kupplungsorganen nach vollzogenem Kuppeln betätigbare Mittel zur gegen seitigen Verspannung der Kupplungshälften- zwecks Beseitigung des Spiels zwischen denselben vorgesehen sind. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
An den in ihrem Aufbau den üblichen Kupplun gen mit Spiel, entsprechenden und in ihren Einzelteilen nicht näher beschriebenen, miteinander gekuppelten Kupplungshälften 1 ist zusätzlich zu den Kupplungs organen ein Zylindergehäuse 3 befestigt.
Im Zylinder 5 innerhalb dieses Zylindergehäuses 3 ist ein über eine einen Absperrhahn 6 aufweisende Druckmittel leitung 7 beaufschlagbarer Kolben 9 angeordnet, der über seine- Kolbenstange 11 mit einem gegen eine zur zweiten Kupplungshälfte gehörige Kupplungsfläche 15 anpressbaren Druckstück 13 in Verbindung steht.
Während des Kuppelns ist der Zylinderraum 5 drucklos, so dass also der Kupplungsvorgang wie üblich mit Spiel zwischen den Kupplungshälften 1 abläuft. Nach Beendigung dieses Vorganges wird, um das Spiel zwischen den beiden Kupplungshälften zu beseitigen, der Zylinder 5 mit einem Druckmittel aus der Leitung 7 beaufschlagt, wodurch der Kolben 9 über .die Kolbenstange 11 das Druckstück 13 gegen die Kupplungsfläche 15 der anderen Kupplungshälfte anpresst.
Die beiden Kupplungshälften spreizen sich hierdurch voneinander ab, so dass jegliches Spiel be seitigt wird und sich die Kupplung wie eine starre Kupplung verhält.
Entsprechend den jeweiligen Erfordernissen kann die Kupplung also - bei drucklosem Zylinder 5 als Kupplung mit Spiel oder - bei mit Druckmittel beaufschlagtem Zylinder 5 - als starre Kupplung verwendet werden, wobei im letzteren Fall auch even tueller Verschleiss nachstellbar ist.
Es ist vorteilhaft, an jeder Kupplungshälfte eine Druckmittelsteuerung vorzusehen, die den Zylinder 5 nach vollzogenem Kuppeln selbsttätig beaufschlagt oder wenigstens eine anderweitig eingeleitete, vorzeitige Beaufschlagung verhindert. Des weiteren ist es zur Erzielung einer einfachen Einstellung der jeweils erwünschten Kupplungseigenschaften zweckmässig, .in die zum Zy linder 5 führende Druckmittelleitung eine willkürlich betätigbare Absperreinrichtung einzuschalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Selbsttätige Kupplung für Schienenfahrzeuge, da durch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den Kupp lungsorganen nach vollzogenem Kuppeln betätigbare Mittel zur gegenseitigen Verspannung der Kupp lungshälften (1) zwecks Beseitigung des Spiels zwi schen denselben vorgesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur gegenseitigen Ver spannung der Kupplungshälften an jeder Kupplungs hälfte (1) angebrachte, druckmittelbeaufschlagbare Zylinder (5) aufweisen, deren zugehörige Kolben (9) über Kolbenstangen (11) und Druckstücke (13) die jeweilige andere Kupplungshälfte abzuspreizen ver mögen. 2.Kupplung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in der die Zylinder (5) beaufschla- genden Druckmittelleitung (7) eine willkürlich betätig- bare Absperreinrichtung eingeschaltet äst.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK36719A DE1100670B (de) | 1959-01-14 | 1959-01-14 | Spielfreie selbsttaetige Kupplung fuer Schienenfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH375041A true CH375041A (de) | 1964-02-15 |
Family
ID=7220775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH8252259A CH375041A (de) | 1959-01-14 | 1959-12-31 | Selbsttätige Kupplung für Schienenfahrzeuge |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE586441A (de) |
| CH (1) | CH375041A (de) |
| DE (1) | DE1100670B (de) |
| FR (1) | FR1244837A (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005108B (de) * | 1954-06-01 | 1957-03-28 | Bergische Stahlindustrie | Selbsttaetige Mittelpufferkupplung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
-
1959
- 1959-01-14 DE DEK36719A patent/DE1100670B/de active Pending
- 1959-12-31 CH CH8252259A patent/CH375041A/de unknown
-
1960
- 1960-01-11 FR FR815333A patent/FR1244837A/fr not_active Expired
- 1960-01-11 BE BE586441A patent/BE586441A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE586441A (fr) | 1960-05-03 |
| FR1244837A (fr) | 1960-10-28 |
| DE1100670B (de) | 1961-03-02 |
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