CH375050A - Thermoelektrischer Generator - Google Patents

Thermoelektrischer Generator

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CH375050A
CH375050A CH2778455A CH2778455A CH375050A CH 375050 A CH375050 A CH 375050A CH 2778455 A CH2778455 A CH 2778455A CH 2778455 A CH2778455 A CH 2778455A CH 375050 A CH375050 A CH 375050A
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CH2778455A
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Karrer Sebastian
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Minnesota Mining & Mfg
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
    • H10N10/80Constructional details
    • H10N10/85Thermoelectric active materials
    • H10N10/851Thermoelectric active materials comprising inorganic compositions
    • H10N10/852Thermoelectric active materials comprising inorganic compositions comprising tellurium, selenium or sulfur

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Description


      Thermoelektrischer    Generator    Die vorliegende Erfindung betrifft einen     thermo-          elektrischen    Generator.  



  Zweck der vorliegenden Erfindung ist insbe  sondere die Schaffung eines     thermoelektrischen    Ge  nerators, welcher über einen weiten     Teraperat#r-          bereich    eine hohe     Thermokraft    und einen niedrigen  elektrischen Widerstand besitzt, wobei die Wärme  leitfähigkeit niedrig sein soll, und der einen hohen  thermischen Wirkungsgrad aufweist. Ferner ist es  wünschenswert, wenn er chemisch stabil ist, gute  mechanische Festigkeit aufweist und     Rotglutwärme     widerstehen kann, wenn er gegen     Sauerstoffeinfluss     passend geschützt ist.  



  Der erfindungsgemässe     thermoelektrische    Genera  tor ist dadurch gekennzeichnet,     dass    mindestens eines  der     thermoelektrisch    wirksamen Glieder aus einer       Bleflegierung    besteht, die mindestens eine Halbleiter  verbindung von Blei mit mindestens einem der Ele  mente     Tellur,    Selen oder Schwefel und ferner metalli  sches Blei enthält.  



  Die befliegenden Zeichnungen zeigen.  



       Fig.   <B>1</B> eine graphische Darstellung von     Blei-          Selen-Tellur-Legierungen,    welche das     thermoelek-          trisch    wirksame Glied der Generatoren bilden können,       Fig.    2 eine     Erstarrungskurve    der Legierungen ge  mäss     Fig.   <B>1,</B>       Fig.   <B>3</B> eine graphische Darstellung der elektri  schen Eigenschaften der in     Fig.   <B>1</B> gezeigten Legie  rungen,       Fig,    4 eine graphische Darstellung von     Blei-Selen-          Schwefel-Legierungen,

      welche das     thermoelektrische     wirksame Glied der Generatoren bilden können,       Fig.   <B>5</B> eine     Erstarrungskurve    der Legierungen ge  mäss     Fig.    4 und       Fig.   <B>6</B> eine graphische Darstellung der elektrischen  Eigenschaften der Legierungen gemäss     Fig.    4.

           Thermoelektrische    Generatoren, welche eine  höhere Leistung liefern sollen, müssen     iugleich    eine  hohe     Thermokraft    oder     Seebeck        EMK,    einen nied  rigen     Ohmschen,    Widerstand und niedrige Wärme  leitfähigkeit aufweisen. Es hat sich herausgestellt,       dass    gewisse Legierungen sehr günstige Beziehungen  zwischen     Seebeck        EMK    und spezifischem Widerstand  zeigen und gleichzeitig eine niedere Wärmeleitfähig  keit aufweisen.

   Ferner hat sich ergeben,     dass    die  Werte für     Seebeck        EMK    und spezifischen Wider  stand willkürlich und mit Vorteil in einem weiten  Bereich geändert werden können, ohne     dass    die  Wärmeleitfähigkeit wesentlich ändert. Metalle und  Metallegierungen besitzen eine niedere     Seebeck        EMK     und spezifischen Widerstand, während sie gleich  zeitig eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. An  derseits zeigen Halbleiter eine niedere Wärmeleit  fähigkeit und hohe Werte für     Seebeck        EMK    und       Ohmschen    Widerstand.

   Der thermische Wirkungs  grad von Metallen ist wegen der grossen Wärme  leitfähigkeit und der niederen     Seebeck        EMK    gering.  Der thermische Wirkungsgrad von     Thermoelementen     aus     Halbleitem    ist wegen ihres hohen     Ohmschen     Widerstands auch gering.

   Daher werden die elektri  schen Eigenschaften gewisser Legierungen geändert  (welche in einem reinen Zustand hohe     Seebeck        EMK     und     Ohnischen    Widerstand bei niederen     Wärme-          leitungswerten    aufweisen), um deren Widerstand zu  verringern, ohne eine entsprechende Abnahme der       Seebeck        EMK    oder eine erhebliche Zu     nahme    der  Wärmeleitfähigkeit herbeizuführen.

   Diese Legierun  gen, welche im reinen Zustand Halbleiter sind, kön  nen durch Zugabe von Zusatzelementen geändert  werden, welche dem Halbleiter etwas     metallischere     Beschaffenheit erteilen, wodurch der thermische  Wirkungsgrad ausserordentlich verbessert, und eine      hohe     Seebeck        EMK    und niedrige Widerstands- und       WärmeleItungswerte    erreicht werden können.  



  Die oben genannten Legierungen besitzen halb  leiterähnliches Leitvermögen, und zwar, wie bereits  erwähnt, sowohl elektrisch als auch thermisch.  



  Für     thermoelektrische    Generatoren haben sich       thermoelektrisch    wirksame Glieder der genannten Art  als sehr nützlich erwiesen. Wie ersichtlich, zeigen  einige dieser Legierungen negative und andere posi  tive elektrische Eigenschaften auf, wodurch     erwünsch-          tenfalls    ein doppeltes     thermoelektrisches        Generator-          aggregat    hergestellt werden kann.  



  Hinsichtlich der     thermoelektrischen    Eigenschaften  von     Blei-Tellur-Legierungen    hat sich gezeigt,     dass     sich ungefähr bei<B>61,90%</B> Blei in der Legierung die  Polarität der     Seebeck        EMK    umkehrt.     Blei-Tellur-          Legierungen    mit<B>61,95-65,0%</B> Blei liefern bei niedri  gem     Ohmschem    Widerstand hohe     thermoelektrische     Leistungen und zeichnen sich ferner durch gute     nie-          manische    Festigkeit und grosse chemische Stabilität  selbst bei hohen Temperaturen aus.

   Eine<B>63%</B> Blei  enthaltende     Pb-Te-Legierung    besitzt nach dem     Tem-          pem    beispielsweise eine     Thermokraft    von minus<B>275</B>  Mikrovolt pro Grad<B>C</B> gegen Kupfer. Die<B>63,0%</B>  Blei enthaltende     Blei-Tellur-Legierung    hat einen Wi  derstand von ungefähr<B>0,001</B> Ohm. cm bei Zimmer  temperatur. Ein     Kubikzentimeter    einer     Blei-Tellur-          Legierung    mit<B>62,5</B>     %    Blei liefert annähernd<B>1,5</B> Watt,  wenn zwischen gegenüberliegenden Flächen eine  Temperaturdifferenz von     55511#   <B>C</B> aufrechterhalten  wird.

   Ferner hat sich gezeigt,     dass    solche Legierun  gen eine Druckfestigkeit von über<B>700</B>     kg/cm2    be  sitzen und     dass    daraus gefertigte     Thermoelemente    mit  einer heissen Verbindungsstelle bei     57011   <B>C</B> in einer       inerten    oder reduzierenden Atmosphäre in Betrieb  sein können.

   Weiterhin hat sich herausgestellt,     dass     negative     thermoelektrisch    wirksame Glieder aus     Pb-          Te-Legierungen,    bei denen der Gehalt von<B>65,0%</B> Blei  überschritten wird, nicht alle die oben genannten, ge  wünschten elektrischen und physikalischen Eigen  schaften liefern.  



  Obgleich die oben beschriebenen     thermoelektrisch     wirksamen Legierungen beim -Herstellen von Genera  toren mit jedem passenden zweiten     thermoelektri-          schen    wirksamen Glied verwendet werden können,  so sind doch als leistungsfähigste Generatoren jene  zu betrachten, bei welchen das zweite Glied ein sol  ches mit hoher positiver     Thermokraft    ist. Für die  sen Zweck besteht das zweite Glied vorzugsweise  aus einer     Blei-Tellur-    Legierung, welche weniger als  <B>61,8 %</B> Blei aber mindestens<B>58 %</B> Blei enthält.

   Ein  solches zweites Glied wird wegen der betrieblichen  Vorteile bevorzugt, welche sich ergeben, wenn die  beiden Glieder ähnliche     Thermokräfte,    Widerstände  und Wärmeleitfähigkeiten besitzen.  



  In Fällen, in welchen es erwünscht ist, ein be  kanntes     thermoelektrisch    wirksames Glied als zwei  tes im Generator zu benutzen, bildet rostfreier Stahl  ein bevorzugtes Material. Es hat sich gezeigt     dass     ein Generator mit einem Glied aus der Pb-Te-Legie-         rung    mit     61,95-65,0%    Blei und dem anderen Glied  aus nichtrostendem Stahl einen thermischen Wir  kungsgrad von etwa 2% ergibt.  



  Ferner wurde gefunden,     dass    auch nichtmetallische  Verunreinigungen vorhanden sein können, wie sie im  handelsüblichen     Tellur    enthalten sind. Zum Beispiel  kann eine gewisse Verunreinigung von Selen toleriert  werden. Falls eine solche     Selenverunreinigung        beün     verwendeten     TeRur    vorhanden ist, so kann der dem       Tellurgehalt    entsprechende Bleigehalt geändert wer  den, um die Differenz in den Atomgewichten von       Tellur    und Selen auszugleichen, welche<B>127,61</B>     bzw.     <B>78,96</B> betragen, während für das Atomgewicht von  Blei<B>207,21</B> einzusetzen ist.  



  Daraus folgt,     dass    passende     thermoelektrisch     wirksame Glieder, auch aus     Blei-Selen-Tellur    Legie  rungen hergestellt werden können. Die Zusammen  setzung bevorzugter Legierungen liegt innerhalb der  nachfolgend aufgeführten Grenzen. Die Wirtschaft  lichkeit der Herstellung von Gliedern der genannten  Art wird dadurch erhöht,     dass    es nicht nötig ist, Selen  von     Tellur    und umgekehrt zu trennen.

   Wo im fol  genden daher der Ausdruck  Spur  gebraucht ist,  sollen darunter Mengen von bestimmten Bestandteilen       und/oder        Verunreinigungen    verstanden sein, die so  gering sind,     dass    sie mit üblichen analytischen Me  thoden nicht nachgewiesen werden können.  



       Bezugnehmend    auf     Fig.   <B>1</B> ist zu ersehen,     dass     auf der Abszisse dieses     Diagranuns    die verschiedenen  Anteile von     Tellur    und Selen in Atomprozenten  aufgetragen sind. Die linke Ordinate zeigt in Ge  wichtsprozent die Menge Blei an, welche mit dem  betreffenden     Selen-Tellux-Bestandteil    für die jewei  ligen Anteile des letzteren legiert werden kann, wäh  rend die rechte Ordinate umgekehrt den Gewichts  prozentsatz der     Selen-Tellur-Komponente    für die  jeweiligen Anteile des letzteren in der endgültigen  Legierung angibt, wobei der Restbetrag natürlich  Blei ist.  



  Ein die gewünschten Eigenschaften besitzendes       thermoelektrisch    wirksames Glied aus Blei, Selen  und     Tellur    kann beispielsweise eine     Selen-Tellur-          Komponente    aufweisen, in welcher nur eine Spur  Selen vorhanden ist. In diesem Fall kann eine solche  Komponente<B>35-38,05</B> Gewichtsprozent der Legie  rung ausmachen, wobei der Rest<B>(61,95-65</B> Ge  wichtsprozent) Blei ist. Im andern Extremfall, bei  welchem die     Selen-Tellur-Komponente    praktisch aus  Selen besteht und nur Spuren von     Tellur    aufweist,  kann diese zu<B>25-27,55</B> Gewichtsprozent in der  Legierung mit<B>72,45-75,0</B> Gewichtsprozent Blei  vorhanden sein.

   Wenn in der     Selen-Tellur-Komponente     gleich viel Atomprozent Selen und     Tellur    enthalten  sind, kann sie     30-32,8    Gewichtsprozent der Legie  rung ausmachen.  



  Die genannten Anteile der Komponenten sind  bestimmend für die erwähnten elektrischen und  physikalischen Eigenschaften der Legierungen. Die  untere Grenze des Bleigehalts (untere Kurve der       Fig.   <B>1)</B> ist unbedingt zu beachten, da sich die Polari-           tät    der     Seebeck        EMK    ändert,<B>f</B>     alls    der Bleigehalt  unter den einem bestimmten     Selen-Tellur-Anteü    ent  sprechenden Wert absinkt, und da     aucli    die ge  wünschten elektrischen und mechanischen Eigen  schaften nicht erreicht werden können.

   überschreitet  anderseits der Bleigehalt beträchtlich die obere  Grenze (obere Kurve der     Fig.   <B>1),</B> so ergibt sich er  fahrungsgemäss eine Legierung mit einer zu     metalli-          sehen    Beschaffenheit, um noch eine genügende       Thermokraft    zu liefern.  



  Die Reinheit der einzelnen Komponenten ist  ebenfalls bestimmend für die erzielten elektrischen  und physikalischen Eigenschaften der Legierungen,  doch können andere Elemente als Blei, Selen,     Tellur     oder Schwefel in der Grössenordnung von<B>0,01 %</B> vor  handen sein. Die Legierung sollte annähernd sauer  stofffrei sein, wenn die erwünschten mechanischen  und elektrischen Eigenschaften reproduzierbar er  zielt werden sollen.

   Dieser Reinheitsgrad kann erzielt  werden, wenn die einzelnen Komponenten Blei und       Tellur        bzw.    Selen weniger als<B>0,0 1</B>     %    metallische Ver  unreinigungen enthalten.     Zwer    können auch als Aus  gangsmaterial Komponenten von geringerer Rein  heit benutzt werden, und zwar in Fällen, wo die  gebildete Legierung einem     Umkristallisierungsvor-          gang    unterworfen wird, wie nachfolgend beschrieben  werden soll, wodurch eine Legierung vom oben er  wähnten Reinheitsgrad geschaffen wird. Eine un  erwünschte Verunreinigung ist beispielsweise Kupfer.  



  Die vorliegenden Legierungen können wie folgt  hergestellt werden:  Die reinen Ausgangskomponenten werden in den  oben angezeigten Proportionen miteinander vermischt  und in einen luftdicht abgeschlossenen Behälter, der  vorzugsweise aus Quarz oder      Vycor     (eingetragene  Marke) besteht, gegeben, welcher zuerst evakuiert  wird. Die Mischung wird nun bis zum Schmelzpunkt  erhitzt, welcher<B>je</B> nach den verwendeten Anteilen  von Selen- und     Tellur    bei einer Temperatur von  ungefähr<B>920</B> bis<B>10851> C</B> liegt.

   Dies geht am besten  aus     Fig.    2 hervor,     welche-eine        Erstarrungspunktkurve     darstellt und die Temperatur anzeigt,     bbi    welcher  eine Schmelze zu erstarren beginnt. Im erhitzten Zu  stand wird die geschmolzene Masse vorzugsweise um  gewälzt, um eine Mischwirkung zu sichern, und dann  abgekühlt.  



  Die erstarrten Barren werden aus dem Behälter  entfernt und in einer aus     inertem    Gas bestehenden  Atomsphäre wie z. B. unter Druck stehendem     Argon-          oder    Kohlendioxydgas in die gewünschte Form ge  schmolzen.

   Dieses Gas unterdrückt die     Verdamp-          fungsgeschwindigkeit    der Schmelze und verringert  dadurch die     Porosität    des     Gussstückes.    Die Schmelz  tiegel dürfen mit der Schmelze keine Reaktion ein  gehen oder letztere nicht verunreinigen, da geringe  Beträge unerwünschter Verunreinigung die elektri  schen     undloder    physikalischen Eigenschaften eines  daraus herzustellenden wirksamen Gliedes nachteilig  beeinflussen können. Passende Schmelztiegel be-    stehen aus Graphit      Alundum     (eingetragene Marke),  gebranntem      Lavit     und      Vycor     oder Quarz.  



  Nach dem Giessen können die Barren erforder  lichenfalls maschinell bearbeitet werden. Die geform  ten Barren können hierauf bei einer Temperatur von       540-81511   <B>C</B> in einer reduzierenden Atmosphäre  während 10-20 Stunden ausgeglüht werden. Dieses  Ausglühen sichert die Homogenität der Barren und  verbessert deren elektrische und physikalische Eigen  schaften.  



  Bei einem anderen bevorzugten Verfahren zur  Herstellung der Legierung werden die genannten Be  standteile in einem offenen Schmelztiegel unter     Was-          serstoff-Argon    oder irgendeiner     inerten        und[oder     reduzierenden Gasatmosphäre geschmolzen.

   Da der  Dampfdruck von Selen relativ hoch ist und hohe  Temperaturen die Bildung von     H.Se        beglinstigen,          muss    mit einem gewissen     Selenverlust    gerechnet wer  den und Berichtigungen des ursprünglichen Anteils  dieses Bestandteils müssen<U>vorgenommen</U> werden,  um diesen Verlust auszugleichen.<B>In</B> allen anderen  Punkten entspricht dieses Verfahren dem früher be  schriebenen.  



  Falls keine Ausgangsstoffe der angegebenen  Reinheit zur Verfügung stehen, kann die Legierung  mittels des     Zonenschmelzverfahrens    gereinigt werden.  Zum Ausgleich der dabei entstehenden Verluste  müssen der Legierung nachträglich noch etwa<B>0,1</B> bis  <B>2,5%</B> Blei hinzugefügt werden, um das richtige Ver  hältnis zu erhalten.  



  Infolge der Beschaffenheit der schwer völlig zu  entfernenden Restverunreinigungen können sich die  elektrischen Eigenschaften einer bestimmten Legie  rung von Fall zu Fall leicht ändern. Die elektrischen  Eigenschaften können so um<B>  10%</B> schwanken.  In     Fig.   <B>3</B> werden die     Seebeck        EMK    und der Wider  stand einer typischen     Pb-Te-Se-Legierung    gezeigt,  welche ausgeglüht und von     65011   <B>C</B> abgeschreckt  wurde, Die     Seebeck-Spannung    wurde mit einer     Teni-          peraturdifferenz    von 555u<B>C</B> an den Enden des Ver  suchselementes gegen Kupfer erzielt.

   Diese     Thermo-          spannung    wird hauptsächlich durch das     Selen-Tellur-          Verhältnis    der     Selen-Tellur-Komponente    der Legie  rung bestimmt und ist verhältnismässig unabhängig  von der Bleimenge, vorausgesetzt,     dass    der Bleigehalt  innerhalb der in     Fig.   <B>1</B> dargestellten Grenzen liegt.  



  Der elektrische Widerstand gemäss     Fig.   <B>3</B> be  zieht sich auf einen Kubikzentimeter der Legierung,  bei einer in Stromrichtung verlaufenden Temperatur  differenz von<B>5550 C</B> und besitzt einen positiven  Temperaturkoeffizienten.  



  Die vorliegenden Legierungen     wei.sen    auch die  gewünschten physikalischen Eigenschaften auf. Sie  sind insbesondere mechanisch stark und stabil unter  Betriebsbedingungen. Die in der Mitte des Bleiberei  ches liegenden Legierungen zur Herstellung der       thernioelektrisch    wirksamen Glieder sind spröder,  widerstehen aber plastischen Deformationen besser  als die den beiden Extremen entsprechenden Le  gierungen.

   Die     Wärmeausdehnungskoeffizienten   <B>be-</B>      tragen 20 X     10-6J0   <B>C</B> bis<B>16</B> X<B>10-6/0 C.</B> Auch ist  der thermische Wirkungsgrad höher als bei Metallen,  und zwar infolge der niedrigen thermischen Leit  fähigkeit ungefähr 0,02 Watt<B>.</B>     cm7-1   <B>.</B>     grad-1).     



  Es können jedoch auch     thermoelektrisch    wirk  same Glieder aus gewissen     Blei-Selen-Schwefel-Le-          gierungen    hergestellt werden, welche ausser Blei und  mindestens einem der Elemente     Tellur,    Selen oder  Schwefel nicht mehr als<B>0,01</B> Gewichtsprozent andere  Elemente enthalten.

   Es ist     a4gemein    bekannt,     dass     einerseits Schwefel ein im handelsüblichen Selen     ge-          wöhnlich    vorkommender     Verunreiniger    ist und     vice-          versa.    Die Herstellung von reinem schwefelfreiem  Selen oder reinem     selenfreiem    Schwefel ist sehr  schwierig und kompliziert.

   Untersuchungen haben  jedoch ergeben,     dass    in den vorliegenden Legierungen  Schwefel und Selen innerhalb gewisser Grenzen ge  halten, nicht nur zulässig sind, sondern     dass    tatsäch  lich eine wechselseitige Lösbarkeit im ganzen später  noch beschriebenen Bereich existiert, wie beispiels  weise zwischen Blei und Schwefel einerseits und Blei  und Selen anderseits. Infolge der Unmöglichkeit einer  völligen Trennung des Selens vom Schwefel, sind die  Legierungen von Blei mit Selen und Schwefel inner  halb der später angeführten Grenzen so aufzufassen,       dass    sie mindestens eine Spur entweder von Selen  oder von Schwefel enthalten.  



  In     Fig.    4 sind auf der Abszisse Selen und  Schwefelanteile in Atomprozent dargestellt. Die  linke Ordinate gibt in Gewichtsprozenten die Blei  menge an, welche mit der     Selen-Schwefel-Kompo-          nente    legiert werden kann, während die rechte Ordi  nate umgekehrt die Gewichtsprozente der     Selen-          Schwefel-Komponente    in der endgültigen Legierung  angibt.  



  Ein     thermoelektrisches    Glied aus einer     Blei-Selen-          Schwefel-Legierung,    welche die gewünschten Eigen  schaften besitzt, könnte z. B. aus einer     Selen-Schwe-          fel-Komponente    bestehen, in welcher nur eine Spur  von Schwefel enthalten ist. In diesem Fall kann eine  solche Komponente<B>25,0-27,55</B> Gewichtsprozent der  Legierung ausmachen. Im anderen extremen Fall, bei  dem die     Selen-Schwefel-Komponente    fast gänzlich  aus Schwefel mit nur einer Spur Selen besteht, kann       sie12,80-13,37GewichtsprozentderendgültigenLegie-          rung    ausmachen.

   Wenn gleichviel Atomprozent Selen  wie Schwefel in der     Selen-Schwefel-Komponente    vor  handen sind, kann der Anteil der letzteren<B>18,9</B> bis  20,46 Gewichtsprozent der Legierung betragen.  



  Gleich wie bei     Pb-Te-Se-Legierungen    sind auch  hier die angegebenen Anteile und Bereiche sowie  die Reinheitsgrade von massgeblichem     Einfluss.    Die  in     Fig.    4 eingezeichneten Kurven stellen die obere  und untere Grenze des einem bestimmten     Se-S-Ver-          hältnis    entsprechenden Bleigehalts von bevorzugten       Pb-Se-S-Legierungen    dar.  



       Blei-Selen-Schwefel-Legierungen    innerhalb des  genannten Bereichs und der angegebenen Reinheit  sind negative elektrische Leiter und zeigen hohe  negative     Thermokraft,    einen höheren elektrischen    Widerstand und niedrige Wärmeleitfähigkeit mit  Bezug auf ein Metall.  



  Die genannten     Pb-Se-S-Legierungen    können genau  wie die     Pb-Te-Se-Legierungen    hergestellt werden,  ausser     dass    der     Erstarrungspunkt    zwischen<B>10850</B> und       111511   <B>C</B> schwankt, wie in     Fig.   <B>5</B> dargestellt ist.  



  Gleich wie die     Pb-Te-Se-Legierungen    können  auch die     Pb-Se-S-Legierungen    in     Zonenschmelzver-          fa,hren        auf        dennötig        >en        Reinheitsgrad        gebracht        werden.     



  Wegen den Restverunreinigungen variieren die in       Fig.   <B>6</B> dargestellten elektrischen Eigenschaften inner  halb von ungefähr<B>  10%.</B> In     Fig.   <B>6</B> sind die     See-          beck        EMK    und der Widerstand von typischen     Pb-Se-          S-Legierungen    aufgetragen, welche ausgeglüht und  langsam auf Zimmertemperatur abgekühlt werden.  Die     Seebeck-Spannung    wurde mit einer Temperatur  differenz von     55519   <B>C</B> an den Enden der Probe gegen  Kupfer erzielt.

   Diese     Thermospannung    wird haupt  sächlich durch das     Selen-Schwefel-Verhältnis    der       Selen-Schwefel-Komponente    der Legierung bestimmt  und ist relativ unabhängig von der Menge des vor  handenen Bleis, vorausgesetzt,     dass    der Bleigehalt  innerhalb der in     Fig.    4 dargestellten Grenzen liegt.  



  Der elektrische Widerstand gemäss     Fig.   <B>6</B> be  zieht sich auf einen Kubikzentimeter der Legierung  bei einer in Stromrichtung angelegten Temperatur  differenz von     555,1   <B>C</B> und besitzt einen positiven  Temperaturkoeffizienten.  



  Die folgenden Daten beziehen sich     einfachheits-          halber    auf bestimmte, schon beschriebene Zusammen  setzungen der Legierungen, das heisst jene Zusam  mensetzungen, die durch in den     Fig.   <B>1</B> und 4 rechts  und     Inks    gezeigte Extremfälle dargestellt sind. Solche  Legierungen können als      Grenz -Legierungen    be  zeichnet werden, und es wird auf sie zur bequemeren  Diskussion einfach als     Blei-Tellur-,        Blei-Selen-        bzw.          Blei-Schwefel-Legierungen    Bezug genommen.

   Selbst  verständlich zeigen die zwischen solchen     Grenz-          legierungen    liegenden Legierungen ähnliche Eigen  schaften.  



  Bei den vorliegenden     Blei-Tellur-Legierungen     hängen die     Thermokraft    und der elektrische Wider  stand sehr stark von der Wärmebehandlung wäh  rend der Herstellung ab, und diese Eigenschaften kön  nen durch entsprechende Wärmebehandlung     beein-          flusst    werden. Eine     Blei-Tellur-Legierung,    welche  mehrere Stunden lang bei einer Temperatur von 540  bis<B>8150 C</B> geglüht und dann abgeschreckt wurde,  zeigt beispielsweise eine kleinere     EMK    und kleineren  elektrischen Widerstand als die gleichen Legierungen,  welche zuerst in ähnlicher Weise geglüht, aber hernach  langsam auf niedrigere Temperaturen abgekühlt wer  den.

   Die folgende Tabelle I gibt die     Thermokraft    und  den     Ohmschen    Widerstand bei Zimmertemperatur  als Funktion der     Abschrecktemperatur    wieder. Die       Blei-Tellur-Legierungen    wurden bei einer Tempera  tur von<B>540-8150 C</B> geglüht und dann langsam (z. B.  <B><I>500</I> C</B> pro Stunde) gekühlt, um die in Kolonne<B>1</B>  angezeigten Temperaturen zu erreichen, bei denen sie  dann abgeschreckt wurden.

      
EMI0005.0001     
  
    <I>Tabelle <SEP> I</I>
<tb>  Gleichgewichtstemperatur <SEP> Thermokraft <SEP> Ohmscher
<tb>  vor <SEP> dem <SEP> Abschrecken <SEP> Widerstand
<tb>  <B>C</B> <SEP> Mikrovolt/o <SEP> <B>C</B> <SEP> Ohm. <SEP> cm
<tb>  <B>815 <SEP> -316 <SEP> 0,0023</B>
<tb>  704 <SEP> <B>-352</B> <SEP> 0,0034
<tb>  <B>538 <SEP> -396</B> <SEP> 0,0074
<tb>  427 <SEP> -414 <SEP> <B><I>0,0150</I></B>
<tb>  <B>316</B> <SEP> -414 <SEP> <B>0,0173</B>
<tb>  204 <SEP> -414 <SEP> <B>0,0175</B>       Auch bei den     Blei-Selen-Schwefel-Legierungen     hängen die     Thermokraft    und der elektrische Wider  stand stark von der Wärmebehandlung während     der-          Herstellung    ab,

   und können durch entsprechende  Wärmebehandlung     beeinflusst    werden. Eine     Blei-          Selen-Schwefel-Legierung,    welche während meh  reren Stunden bei<B>540-8150 C</B> geglüht und dann ab  geschreckt wurde, zeigt beispielsweise eine geringere       Thermokraft    und einen niedrigeren elektrischen Wi  derstand als die gleiche Legierung, welche zuerst ähn  lich ausgeglüht, aber hernach langsam auf niedrigere  Temperaturen abgekühlt wurde.

   Die folgenden Ta  bellen<B>11</B> und<B>111</B> geben die     Thermokraft    der     Blei-          Selen-        bzw.    der     Blei-Schwefel-Legierungen    und deren       Ohmschen    Widerstand bei     Zimmertemperatur    als  Funktion der     Abschrecktemperatur    wieder. Die     Blei-          Selen-        bzw.        Blei-Schwefel-Legierungen    wurden bei  einer Temperatur von<B>540-8150 C</B> geglüht und dann  langsam (z.

   B. um<B>500 C</B> pro Stunde) auf die in Ko  lonne<B>1</B> angezeigten Temperaturen abgekühlt, bei  denen sie dann abgeschreckt wurden.  
EMI0005.0022     
  
    <I>Tabelle <SEP> II</I>
<tb>  Gleichgewichtstemperatur <SEP> Thermokraft <SEP> Ohmscher
<tb>  vor <SEP> dem <SEP> Abschrecken <SEP> Mikrovolt/o <SEP> <B>C</B> <SEP> Widerstand
<tb>  <B>0 <SEP> C</B> <SEP> Ohm.cm
<tb>  <B>815 <SEP> -155 <SEP> 0,00068</B>
<tb>  704 <SEP> <B>-166 <SEP> 0,00071</B>
<tb>  <B>538</B> <SEP> -220 <SEP> <B>00013</B>
<tb>  427 <SEP> <B>-267 <SEP> 0:

  0023</B>
<tb>  <B>316 <SEP> -288 <SEP> 0,0030</B>
<tb>  204 <SEP> <B>-288 <SEP> 0,0030</B>     
EMI0005.0023     
  
    <I>Tabelle <SEP> III</I>
<tb>  Gleichgewichtstemperatur <SEP> Thermokraft <SEP> Ohmscher
<tb>  vor <SEP> dem <SEP> Abschrecken <SEP> Widerstand
<tb>  <B>0 <SEP> C</B> <SEP> Mikrovolt/0 <SEP> <B>C</B> <SEP> Ohm.

   <SEP> cm
<tb>  <B>815</B> <SEP> -144 <SEP> 0,00094
<tb>  704 <SEP> <B>-162 <SEP> 0,0011</B>
<tb>  <B>538 <SEP> -198 <SEP> 0,0017</B>
<tb>  427 <SEP> <B>-225 <SEP> 0,0029</B>
<tb>  <B>316 <SEP> -280</B> <SEP> 0,0048
<tb>  204 <SEP> <B>-280</B> <SEP> 0,0048       Die oben genannten, Blei und mindestens einem  Element der Gruppe     Tellur,    Selen oder Schwefel ent  haltenden Legierungen können     metallographisch    um  besten als     Zweiphasenlegierungen    bezeichnet werden.

    Solche     Zweiphasenlegierungen    bestehen vorzugsweise  aus einer Hauptphase, die gewöhnlich<B>1</B> bis<B>10</B><U>mm</U>  grosse     Kristallkömer    enthält und aus dünnen ver  hältnismässig dunklen Zonen einer zweiten Phase,  die zwischen den genannten     Kristallkömern    vor  handen sind. Die Körner der Hauptphase können  Kristalle der     intermetallischen    Verbindungen     Blei-          Tellurid,        Blei-Selenid    und     Blei-Sulfid    (oder ge  mischte Kristalle von letzteren) sein, welcher ungefähr  <B>61,89,</B> 72,41     bzw.   <B>86,60</B> Gewichtsprozent Blei ent  halten.

   Die dunklere zweite Phase, welche an den       Körnungsgrenzen    deutlich sichtbar ist,<U>kann</U> aus Blei,  das eine geringe Anreicherung von Selen,     Tellur    oder  Schwefel enthält, bestehen. Die Funktion der zweiten  Phase in solchen Legierungen ist, wie man all  gemein annimmt, dreifacher Art:

   Erstens induziert  das zwischen den beiden Phasen vorhandene ther  mische Gleichgewicht, welches durch die oben ge  nannte Wärmebehandlung erzielt wird, eine negative       Thermokraft    in der primären     Blei-Tellurid-,        Blei-          Selenid-    oder     Blei-Sulfid-Phase,    welche wegen ihrer  hohen Konzentration in der Legierung die elektri  schen Eigenschaften der     Zweiphasenlegierung    be  stimmt. Zweitens wirken die dünnen Zonen als ein  Bindemittel für die Körner der Hauptphase, wodurch  sich die mechanische Festigkeit der Legierung im  Vergleich mit derjenigen der reinen     intermetallischr'n     Verbindung verbessert.

   Drittens liefert diese bin  dende Wirkung der zweiten Phase eine gute elektri  sche Leitfähigkeit der polykristallinen Legierung, in  dem der elektrische Widerstand zwischen den     Kör-          nem    vernachlässigt werden kann. Es hat sich heraus-,  gestellt,     dass    die Konzentration in der zweiten Phase  nicht kritisch ist, solange man die Legierung inner  halb der genannten Grenzen hält.  



  <B>In</B> allen beschriebenen Legierungen für das wirk  same Glied ist ein     Bleiüberschuss    vorhanden. So  enthält beispielsweise die eine     Blei-Tellur-Grenz-          legierung   <B>61,95-65</B> Gewichtsprozent Blei, das heisst  <B>0,16-8,9</B> Gewichtsprozent mehr Blei als die zur  Verbindung mit dem     Tellur        stöchiometrisch    erforder  lichen     61,89%    Blei.     Blei-Selen-Grenzlegierung    ent  hält 0,15-10,4 Gewichtsprozent mehr Blei als die  72,41 Gewichtsprozent Blei, welche zur Verbindung  mit dem Selen     stöchiometrisch    benötigt werden.

   Das  gleiche gilt natürlich für die     Blei-Schwefel-Legie-          rungen,    bei welchen der Bleigehalt um 0,23-4,7  Gewichtsprozent höher ist als der     stöchiometrisch     erforderliche Prozentsatz von     86,60%.    Sinngemäss  enthalten auch die anderen Legierungen innerhalb  der -angegebenen- Bereiche einen     Bleiüberschuss.     Anderseits ist zu beachten,     dass    bei der ebenfalls be  schriebenen     Blei-Tellur-Legierung    für das andere  Glied, in welcher das Blei<B>5 8,0 - 61,8</B> Gewichtsprozent  ausmacht,

   ein     stöchiometrischer        Tellur-überschuss         vorhanden- ist und     dass    die     Thermokraft    eines dar  aus- gefertigten Gliedes- positiv ist.  



  Die Gegenwart eines Bleiüberschusses ist es also,  welche den     thermoelektrisch    wirksamen Gliedern ihre  gewünschten Eigenschaften verleiht und wodurch sich  die     vorliegendew    Legierungen von den einphasigen       intermetallischen    Verbindungen     Blei-Tellurid,        Blei-          Selenid    und-     Blei#Sulfid.    unterscheiden.

   Insbesondere       zeichnend    sich     intermetallische    Verbindungen, seien es  die binären- Verbindungen     Bleitellurid,        Bleiselenid,     Bleisulfid oder<B>d -</B>     azwischenliegende        ternäre    Verbin  dungen, zufolge des beschriebenen     Bleiübeischusses     durch- geringeren elektrischen Widerstand aus, ohne       dass    dabei- eine entsprechende Einbusse an     Thermoz.     kraft und wesentliche Erhöhung     der-Wärmeleitfähig-          keit    auftritt.

   Es sollte beachtet werden,     dass    ein     Blei-          überschuss    in den beschriebenen     intermetallischen    Ver  bindungen eine     Seebeck        EMK    von negativer Polarität       indüziert,    wodurch ein     thermoelektrisch    wirksames  Glied zur Verwendung mit einem passenden zweiten  Glied in einem Generator entsteht. Das zweite Glied  kann ein Metall, beispielsweise nichtrostender Stahl  oder vorzugsweise das genannte     thernioelektrisch     wirksame positive     Blei-Tellur-Glied,    sein, das<B>58</B> bis  <B>61,8%</B> Blei enthält.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Thermoelektrischer Generator, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eines der thermoelektrisch wirksamen Glieder aus einer Bleilegierung besteht<B>:</B> die mindestens eine Halbleiterverbindung von Blei mit- mindestens einem der Elemente Tellur, Selen oder Schwefel und ferner metallisches Blei enthält.
    UNTERANSPRÜCHE <B>1-.</B> Thermoelektrischer Generator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung ausser Blei und mindestens einem der Elemente Tel- lur-, Selen- oder- Schwefel nicht mehr als<B>0,01</B> % an derer Elemente enthält.
    2. Thermoelektrischer Generator nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Legierung eine der in Fig. <B>1</B> durch die Fläche des Vierecks<B><I>A,</I></B><I> B,<B>C, D</B></I> dargestellten Legierungen des Bleis mit Selen und/oder Tellur ist. <B>3.</B> Thermoelektrischer Generator nach Patent anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass die Legierung eine der in Fig. 4 durch die Fläche des Vierecks<B><I>C, D, E,</I></B><I> F</I> dargestellten Legierungen des Bleis mit Selen und/oder Schwefel ist.
    4. Thermoelektrischer Generator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das ge nannte thermoelektrisch wirksame Glied aus einer Legierung von Blei und Tellur mit einem Bleigehalt von insgesamt<B>61,95-65,0</B> Gewichtsprozent und ein anderes thermoelektrisch wirksames Glied aus rost freiem Stahl besteht.
    <B><I>5</I> '</B> Thermoelektrischer Generator nach Patentan- Spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte thermoelektrisch wirksame Glied aus einer Legie rung von Blei und Tellur mit einem Bleigehalt von insgesamt<B>61,95-65</B> Gewichtsprozent und ein an deres thermoelektrisch wirksames Glied aus einer Legierung. -von Blei und Tellur mit einem Bleigehalt von insgesamt<B>58-61,8</B> Gewichtsprozent Blei be steht.
CH2778455A 1954-12-15 1955-12-15 Thermoelektrischer Generator CH375050A (de)

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